Wärmepilze sind neben dem rein energetischen auch ein politpsychologisches Thema: einmal mehr haben es im Kanton Zürich $VP und FDP versäumt, nur schon erkennen zu lassen, dass sie sich auf den Weg in eine nach-fossile und nach-nukleare Energieversorgungs-Zukunft begeben wollen. Wie bereits der Energieplanungsbericht des Kantons Zürich hat erkennen lassen, hat die $VP-FDP-Mehrheit die Zukunftsherausforderungen nicht angenommen, sondern macht sogar Schritte zurück. Einmal mehr: Energiepolitik muss man wollen – $VP und FDP begreifen nur schon das Können nicht! Ganz klar: die Ansiedlung der energiepolitischen Zuständigkeit auf Kantonsebene ist in fundamentaler Fehler der Bundesverfassung, welcher dringend korrigiert werden muss. „Auch im Kanton Zürich: $VP und FDP haben keine Ahnung von Energiepolitik“ weiterlesen
Schlagwort: Energiepolitik
Der Atomausstieg ist gut möglich, finanzierbar, vereinbar mit dem Klimaschutz, mehrheitsfähig, …
Nachdem nun mit Swisscleantech auch ein Wirtschaftsverband den Atomausstieg für realisierbar hält, wird einmal mehr meine langjährige Aussage bestätigt: der Ausstieg ist eine Frage des politischen und gesellschaftlichen Wollens, nicht des (technischen) Könnens! Als Kurzfassung, gilt sowohl für die Politik, für Unternehmen und auch für Einzelpersonen: Atomenergie endlich abwählen!
Zahlengespenster und Gerüchte
Die mehr als 25 Jahre verzögerten Schritte zum möglichst raschen Verzicht auf die Atomenergie und die endlich erfolgenden, wenn auch sehr zögerlichen Schritte zu „Ausstieg“ aus der Atomenergie rufen auch all die BedenkenträgerInnen auf den Plan, die mit Zahlengespenstern und unbewiesenen Behauptungen die öffentliche Meinung manipulieren wollen. Einmal mehr ist festzuhalten: der übermässig grosse ökologische Fussabdruck zeigt sich auch an der Entwicklung des Energieverbrauchs, und einmal mehr ist festzuhalten: die Energiepreise lügen. Daraus aber Zahlengespenster und Unwahrheiten zu konstruieren, ist Schindluderei! Klar ist: die nach-fossile und nach-nukleare Energieversorgung beginnt heute! „Zahlengespenster und Gerüchte“ weiterlesen
Bundesrat: weiterhin keine Energiepolitik
| Als „historisch“ bezeichnete etwa der Tages-Anzeiger die wieder nicht erfolgte energiepolitische Weichenstellung durch den Bundesrat: wer nach dem 25. Mai 2011 weiterhin das Wort „Ausstieg“ für den Nicht-Kurs des Bundesrates in Sachen Atomenergienutzung benutzt, müsste sich klar werden, dass er oder sie eine semantische Umwertung eines eindeutig bezeichneten Wortes vornimmt. Der Entscheid des Bundesrates ist ein Ausfransel-Szenario – es können weniger als 50 Jahre AKW-Nutzunsgdauer sein, aber auch 60, ausschliesslich mit dem in Zusammenhang mit AKWs als unqualifiziert zu bezeichnenden Begriff „Sicherheit“ gekoppelt. Denn: nach Tschernobyl und Fukushima gibt es nur eine Sicherheit: Atomkraftwerke sind aus Prinzip unsicher, unabhängig von ihrem „Pass“ respektive Aufstellungsland.. „Bundesrat: weiterhin keine Energiepolitik“ weiterlesen |
Gaskraftwerke: endlich energiepolitisch denken!
Rein rational betrachtet können Gaskraftwerke eine Beitrag leisten auf dem Weg zu einer nicht-fossilen und nicht-nuklearen Energieversorgung – es geht auch auf anderen Wegen. Zentral ist: es braucht endlich eine echte Energiepolitik in der Schweiz!
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Wir wollen den raschestmöglichsten Atom-Ausstieg!
| Aus ethischen Gründen ist ein sofortiger Stopp aller Atomkraftwerke angezeigt – die potentiellen Folgen eines schweren Unfalls in einem Atomkraftwerk, welcher nie ausgeschlossen werden kann, die unbewältigbare, dauerhaft sichere Lagerung der atomaren Abfälle und die erheblichen Auswirkungen des Normalbetriebs (als ein Stichwort Majak – es gibt viele weitere solche), die Endlichkeit des Urans sind ausreichende Begründungen dafür. Weil nicht nur die Schweizerische Stromwirtschaft bis jetzt gelauert hat bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele etwa der Bundesverfassung, ist diese ethische Pflicht nicht realisierbar. Gefordert ist deshalb der raschestmögliche Ausstieg aus der Atomenergie. „Wir wollen den raschestmöglichsten Atom-Ausstieg!“ weiterlesen |
Energiepolitik ist nichts für Schlafmützen
Der Tages-Anzeiger leistet einmal mehr einen massiven PR-Beitrag für die Atomenergie – offenbar ist dieses Medium wie Teile der Wirtschaftsverbände energiepolitisch völlig daneben. Der Tages-Anzeiger bietet dem vor 10 Jahren als Chef des Bundesamtes für Energie pensionierten Eduard Kiener fast eine ganze Seite als Spielwiese für seine eigenartigen Argumentationen. Nun, dass die Schweiz keine glaubwürdige Energiepolitik hat, hängt im wesentlichen mit seinen 23 Dienstjahren in der Verhinderung von Energiepolitik zusammen: Herr Kiener war schon damals als energiepolitische Schlafmütze bekannt. „Energiepolitik ist nichts für Schlafmützen“ weiterlesen
Völlig daneben statt Interessenvertretung
Verbände sind in der Schweiz ein wichtiges Instrument der Interessenvertretung. Die Verbände haben aufgrund ihres Aufbaus die Neigung, die Interessen ihrer strukturell schwächsten Mitglieder übersteigert in die Diskussion einzubringen. Auf dem Weg zur fossil- und nuklear-freien Energiezukunft sind es derzeit mindestens zwei Verbände, die bestenfalls fiktive Interessen vertreten – statt Interessenvertretung geht dies allerdings völlig daneben! „Völlig daneben statt Interessenvertretung“ weiterlesen
Energieumbau Schweiz: alter Wein in neuen Schläuchen
Die erweiterte Energieallianz um deren Präsidenten Nationalrat Otto Ineichen hat ein Papier erarbeitet, welches den „Energieumbau Schweiz“ anstrebt. Es handelt sich dabei um eine krude Mischung intelligenter und abstruser Massnahmenvorschläge, mit erheblichen Widersprüchen. Es ist erkennbar, dass dieser „Umbau“ eine willkürlich zusammengewürfelte Zusammenstellung von zum Teil bereits angeschimmelten Vorschlägen bis hin zu wenigen attraktiven Rosinchen darstellt. Klar ist: energiepolitisch ist dieses 13-Punkte-Programm nicht, auch wenn es offenbar Beiträge von PolitikerInnen aus fast allen im nationalen Parlament vertretenen Parteien enthält – dieses Programm steht damit in der traurigen Tradition der realen Politiklandschaft Schweiz. „Energieumbau Schweiz: alter Wein in neuen Schläuchen“ weiterlesen
Schnell-Ausstieg oder schnellstmöglicher Ausstieg?
Ich habe im Zusammenhang mit den Zürcher Velowegen auch schon die Frage gestellt, was aus politischer Sicht unter „dringlich“ verstanden wird. Derzeit wird über die Bedeutung von Schnell-Ausstieg oder schnellstmöglicher Ausstieg (aus der Atomenergie) diskutiert. Aus ethischer und moralischer Sicht ist nur eine sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke verantwortbar – die Abklingphase, der sichere Rückbau und die Dauerlagerung des Atommülls inklusive Abbruchschutts stellen bereits für sich allein eine unzumutbare Belastung für die Gesellschaft dar. „Schnell-Ausstieg oder schnellstmöglicher Ausstieg?“ weiterlesen