Offene E-Mail an die UREK-N: Klimaschutz und Atomausstieg gehören zusammen

Was ist wichtiger, Klimaschutz oder Atomausstieg? Mit dieser absurden Frage scheint sich derzeit die nationale Politik zu beschäftigen, etwa im Zusammenhang mit der Klimaschutz-Gesetzgebung auf nationaler Ebene. Jede ernsthafte Energiepolitik ist eine Energiepolitik, die sich auf den Weg macht aus der fossil-nuklearen Sackgasse, die sich bereit macht für eine post-nukleare und post-fossile Energiezukunft. Die absurde Frage nach dem Primat von Klimaschutz oder Atomausstieg signalisiert, dass die Schweiz keine ernsthafte und glaubwürdige Energiepolitik betreibt. „Offene E-Mail an die UREK-N: Klimaschutz und Atomausstieg gehören zusammen“ weiterlesen

Energiepolitik ist nicht xenophob

Dass die $VP nichts von Energiepolitik versteht, ist schon länger bekannt. Dass diese Partei nun ihre xenophobe Haltung mit der Energiepolitik vermengt, ist politisch unerträglich – und zudem auch fachlich hochgradiger Unsinn. „Energiepolitik ist nicht xenophob“ weiterlesen

Leichtsinnig und hysterisch?

CVP-Bundesrätin Doris Leuthard und $VP-Bundesrat Ueli Maurer kanzeln einen erheblichen Teil der SchweizerInnen als leichtsinnig und hysterisch ab. Hintergrund ist die mehr als berechtigte Forderung einer wachsenden Gruppe von PolitikerInnen und der Bevölkerung, endlich auf die Atomenergie zu verzichten und gleichzeitig ernsthaften Klimaschutz zu betreiben. Die Reaktionen der BundesrätInnen weisen eher darauf hin, dass der dringend notwendige Lernprozess noch nicht oder sehr verzögert eingesetzt hat.

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Verlorene 25 Jahre?

April 1986 – die Welt stand Kopf – grösstmöglich anzunehmender Unfall im Atomkraftkomplex Tschernobyl. Das Lesen der Zeitungen, das Radio hören wurde zur Qual, immer noch schlimmere Meldungen. Und schon bald die Beschwichtigungen. Bei uns ist das nicht möglich. Bei uns ist alles ganz anderes, unsere Kernkraftwerke sind sicher. Und überhaupt, ohne Atomenergie gehts nicht. Die Energiezukunft muss gut überlegt sein.

März 2011 – die Welt steht Kopf – schwerer Unfall in gleichzeitig mehreren Atomreaktoren in Fukushima, Japan. Das Verfolgen der Internet-Newsticker ist eine Qual, immer noch schlimmere Meldungen. Und schon bald die Beschwichtigungen. Bei uns ist das nicht möglich. Bei uns ist alles ganz anders, unsere Kernkraftwerke sind sicher. Und überhaupt, ohne Atomenergie gehts nicht. Die Energiezukunft muss gut überlegt sein.

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Nach-nuklear und nach-fossil: heute beginnen!

Die verschreckten Reaktionen vieler so genannter EnergiepolitikerInnen insbesondere aus dem „bürgerlichen“ Lager auf den schweren Atomunfall in der japanischen Atomkraftwerke-Grossanlage Fukushima-Daiichi zeigen eines sehr deutlich: in der Schweiz gibt es keine ernsthafte Energie- und Klimaschutzpolitik, es gibt allenfalls Ansätze für eine schwache Energiewirtschaftspolitik. Die Impulse, die aufgrund der diversen Erdölpreiskrisen seit 1973 und des atomaren Super-Gaus in Tschernobyl (April 1986) feststellbar waren, sind in der Trägheit der Schweizerischen Politik und der Energiewirtschaft geradezu verpufft. Es gibt wenige Ausnahmen: vor allem die grösseren Städte sind an den Themen dran geblieben, mit ersten erfreulichen Ergebnissen – aber auch da bleibt einiges zu tun. Eine fossil- und nuklearfreie Energieversorgung ist grundsätzlich möglich – wie schnell dies machbar ist, hängt ausschliesslich von der Gesellschaft und der Politik ab.

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2000-Watt-Gesellschaft und Blocheranismus

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist eine Energie- und Klimaschutzpolitik-Strategie, die umfassenden Nachhaltigkeitsansprüchen genügt. Der Stil der $VP-Blocher-Partei – Widerstand aus Prinzip egal gegen was aus Prinzip – färbt immer mehr auch auf Medien und Gesellschaftspolitik ab. Wie hier schon diverse Male aufgezeigt, ist gerade die 2000-Watt-Gesellschaft ein „Opfer“ dieses blocheranistischen Widerstandes.

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Wir brauchen einen nachhaltigen Wohnungsmarkt!

Wieder einmal zwei zusammen passende Medienbeiträge: „Im Mobimo-Tower entsteht ein 600-Quadratmeter-Appartement“ und „Der traurige Sieg von Wiedikon“ über den intensivierten Liegenschaftenunterhalt entlang der Weststrasse, welcher die Wohnungen (scheinbar) für die bisherigen MieterInnen unbezahlbar macht: Zwei Spots mehr auf einen alles andere als nachhaltigen Markt, immerhin im Grundbedürfnisse-Bereich „Dach über dem Kopf“!

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Energiepolitik: klare Vorgaben auf dem Weg zu 100 % Ökostrom!

Die Strom-KundInnen wollen Ökostrom – auch die BKW will ihn nur eingeschränkt liefern. Gleichzeitig verlangt die EU von der Schweiz mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Dass dies in der Schweiz nicht funktioniert, liegt an der absurden Atomenergiepolitik der grossen Stromproduzenten Axpo, BKW und Alpiq. Denn: obwohl der Bedarf für neue Atomkraftwerke in der Schweiz bei Null liegt, wollen diese drei Energiepolitik-Dinosaurier zwei wenn nicht gar drei dieser unnötigen, unsicheren, demokratieunverträglichen, nicht versicherbaren und unfinanzierbaren nicht-nachhaltigen Grosskraftwerke erstellen. „Energiepolitik: klare Vorgaben auf dem Weg zu 100 % Ökostrom!“ weiterlesen

Zürcher Kantonsrat: wirkungslose Schein-Energiepolitik

Zumindest gemäss einem Bericht der NZZ wird offenbar der Zürcher Kantonsrat die unsinnige FDP-Initiative „Umweltschutz statt Vorschriften“ unterstützen. Einmal mehr betreibt da der Kantonsrat Schein-Umweltschutz- respektive -Energiepolitik. Da können die Kantonsratswahlen nicht weit weg sein.

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Wenn der Mittelweg weder golden noch nachhaltig ist

Häufig gilt eine pragmatische Vorgehensweise – gerne als goldener Mittelweg bezeichnet – als akzeptabler Entscheidungsweg. Gerade in ökologischen Fragen ist ein solcher pragmatischer Mittelweg allerdings weder golden noch nachhaltig. Dies lässt sich etwa an der Energiepolitik der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) zeigen.

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