Klimastreik: Weil seit Jahrzehnten zu wenig Energie-, Umwelt- und Klimapolitik gemacht wird!

Es ist einfach, aber nicht leicht. So sagt es Marcel Hänggi in seinem Buch «Null Öl. Null Gas. Null Kohle.» Der CO2-Ausstoss muss (raschmöglichst) runter auf «netto null». Weil die fossilen Energien vor allem in reichen Ländern omnipräsent sind, ist dies nicht leicht. Die weltweiten Klimastreiks, inspiriert durch Greta Thunberg, verlangen eigentlich bloss das, was seit Jahrzehnten klar ist. Die Mehrheit der Menschen aus etwa zwei Generationen hat bis jetzt diese Botschaft nicht umgesetzt – und ist möglicherweise auch darum von den Forderungen der Jugend nach #Klimanotstand, #NettoNull2030 und #Klimagerechtigkeit im Minimum irritiert.

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2019/20

29. Januar 2020: Seit Mitte Januar sind noch einige Beiträge zur Kältesumme zusammengekommen – nach wie vor gehört der Winter 2019/20 zu den milderen Wintern seit 2010/11. Der Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz und der Saisonausblick von MeteoSchweiz lassen weiterhin einen milden Winter erwarten.

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Abstimmungsempfehlungen zur Volksabstimmung vom 9. Februar 2020

Neun Abstimmungsfragen (zwei bei Vorlagen des Bundes, sechs bei Vorlagen des Kantons Zürich, eine Vorlage der Stadt Zürich) haben die Stimmberechtigten in der Stadt Zürich bei der Volksabstimmung am 9. Februar 2020 zu beantworten. Meine Empfehlungen mit einigen Hinweisen dazu.

 

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Klimaschutz: Echte Freiheit(en) nur mit kleinem Fussabdruck

Menschen, die in der Schweiz leben, haben gemäss WWF-Footprint-Rechner einen sehr grossen ökologischen Fussabdruck. 3.1 Erden beanspruchen die Menschen, die in der Schweiz leben. Da wir alle wissen, dass es keine Planeten B, C und D gibt, um diese Fussabdrücke auszuhalten, bleibt nur ein Weg für mehr Freiheiten: unser Fussabdruck muss deutlich kleiner werden.  Weiterlesen

Klimaschutz: Neues Denken und Wollen

Zielführender Klimaschutz erfordert, dass die Menschen in wohlhabenden Ländern vieles, was derzeit als «normal, nützlich und notwendig» gilt, in Frage stellen und neu denken. Nur wenn Menschen davon überzeugt sind, dass es auch zukünftig neue Dinge gibt, die als «normal, nützlich und notwendig» betrachtet werden, und die weiterhin ein gutes Leben ermöglichen, sind sie bereit, in vielen Lebensbereichen diesen «System Change» anzugehen, mitzutragen und voranzubringen. Weiterlesen

Stadion: auch bei Endlos-Geschichten gilt der demokratische Rechtsstaat

Nicht nur bei grossen Bauvorhaben, etwa dem Hardturm-Stadionbau mit Umgebung in der Stadt Zürich, sind die Instrumente des demokratischen Rechtsstaates grundsätzlich und prinzipiell zu respektieren. Diverse Aussagen in Medien und von PolitikerInnen zur Ankündigung des Referendums zum privaten Gestaltungsplan «Areal Hardturm – Stadion» sind völlig unverständlich und ignorieren diesen für die Gesellschaft wichtigen demokratischen Rechtsstaat. Weiterlesen

«I want you to panic!» – Schöne Climate Fiction zum Umgang mit der Klimakrise: gleichzeitig auch ein Wahlkommentar

Greta Thunberg, eine bald Siebzehnjährige aus Schweden, hat die Diskussion und Handlungsabsichten zur Klimapolitik auf die städtischen Plätze und damit in die Öffentlichkeit gebracht. Weil die offensichtliche Klimakrise Handlungen erfordert, die die Gesellschaft aus dem Trott der Gewohnheiten aufrüttelt, ist «PANIC!» angebracht, damit für die Zukunft schöne Geschichten entstehen können. Eine der Empfehlungen von Greta Thunberg: macht das, was die Wissenschaft sagt!

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Nicht nur in der Klimapolitik: News-Diät oder Willensgesellschaft?

Etwa 36 Prozent der Menschen in der Schweiz gelten als als News-Deprivierte. Sie sind mit News unterversorgt oder betreiben News-Abstinenz, möglicherweise angelehnt an die von Rolf Dobelli postulierte radikale News-Diät. Dazu kommt, dass «globale» News einfacher den Zugang zu den News-KonsumentInnen finden als lokale Nachrichten. Gerade im Zusammenhang mit der Klimapolitik: versteht sich unsere Gesellschaft immer noch als Wissensgesellschaft, orientiert sie sich weiterhin an Fakten oder doch lieber an Fakes und Lügen?

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Menschenrecht Klimaschutz: endlich ernsthaft!

Eine der Reaktionen auf die Klimastreiks und Klimademos ist das Warmluft-Gelabber von liberalen Ansätzen und Eigenverantwortung. Im Umweltbereich funktioniert dies seit 30 Jahren nachweislich nicht – auch für den Klimaschutz bringt dies kaum etwas. Da geht es also um «illusioliberale» Dinge. Woran zeigt sich dies?

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