Der 2000-Watt-Gesellschaft-Basher Auto-Anzeiger (früher Tages-Anzeiger) behauptet: „Die Zürcher müssen verzichten lernen“. Einmal mehr ein unqualifizierter Artikel über die Zukunftschancen der Menschheit! Dies ist allerdings nicht anders zu erwarten von einer Zeitung, die von der Auto- und Atomlobby abhängig ist! „Leichter leben“ weiterlesen
Schlagwort: ökologischer Fussabdruck
Wie reich ist die 2000-Watt-Gesellschaft?
Achtung, dies ist ein geklauter Titel! Erfunden wurde dieser Titel für einen Vortrag des Center of Economic Research an der ETH Zürich am 11. März 2010. Schlussfolgerung nach dem Vortrag: die Untersuchungen des CER kamen zum Schluss, dass es aus ökonomischer Sicht kaum Unterschiede im Vergleich zu einem Referenzszenario gibt.
Das Symbol Winkelwiese
Im September 2008 haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich relativ knapp (51.4 % Ja-Anteil) die Gewährung eines Baurechts in der Zürcher Altstadt für die Realisierung von massiv übermässigen Wohnraumansprüchen gewährt. Weil in den vielen Monaten seither nichts sichtbares passiert und der Stadt einiges an Baurechtszins entgeht, hat selbst der tatsächlich geduldige städtische Finanzvorstand Martin Vollenwyder etwas Dampf aufgesetzt – nun muss ein Baugesuch her! Die Geschichte um die Villa Winkelwiese illustriert treffend die Sackgasse des übermässigen ökologischen Fussabdrucks. „Das Symbol Winkelwiese“ weiterlesen
Preis für den übermässigen ökologischen Fussabdruck?
Krieg um Oel, jetzt auch noch Krieg um Atom? „Unendliche Kriege“ z.B. im Irak und in Afghanistan mit intensiver Beteiligung unter anderem der USA prägen seit einiger Zeit sowohl das politische Geschehen als auch die ökonomische Diskussion: die Finanzkrise seit Herbst 2008 ist auch als Hinweis darauf zu verstehen, dass nicht einmal die USA diese Kriege auf Dauer finanzieren kann. Der vom „Falken“ US-Senator Joe Liebermann angedrohte Krieg gegen den Iran, der Krieg um Atom, ist in den Wurzeln auch ein Krieg der USA zur Verteidigung des übermässigen ökologischen Fussabdrucks der BewohnerInnen dieses Landes.
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Klimawandel 2.0
Climategate, von Hopenhagen zu Flopenhagen, Fehler und/oder Ungenauigkeiten in den Monsterberichten des Weltklimarates und Friedensnobelpreisträgers IPCC: die mehr als grotesken Diskussionen über den Klimawandel und den Mensch gemachten Anteil zeigen eines: die Menschheit ist nicht darauf vorbereitet, Fragestellungen mit globaler Dimension zu behandeln. „Think Globally, Act Locally“ – „Global denken, lokal handeln“ – ist alles andere als einfach.
Greenwashing oder „bürgerliche“ Umweltpolitik
Manchmal schlägt der politische Zynismus unerbittlich zu. Ein solcher Tag war der 14. Januar 2010. Einerseits hat SVP-Regierungsrat Markus Kägi die kantonale Luftreinhaltepolitik vorgestellt, anderseits startet die FDP der Stadt Zürich gleichentags eine Parkplatzerhaltungsinitiative.
Eines Morgens…
wurden die Zürcherinnen und Zürcher vom Tuten eines gewaltigen Schiffhorns geweckt. Das weltgrösste Kreuzfahrtschiff legte gerade am Limmatquai an.
LOHAS sind out, den LOVOS gehört die Zukunft – die zivilgesellschaftliche Konsequenz aus der Weltklimakonferenz 2009
Rio und Kyoto waren die Konferenzen der IdealistInnen und NarzistInnen, Kopenhagen 2009 war die Konferenz der EgoistInnen. Die Staatengemeinschaft ist unfähig, mit einer globalen Bedrohung umzugehen, weil solche Lösungen ungerecht sind und von allen Menschen erhebliche Veränderungen mitzutragen sind.
Überzeugend und überzeugt – vom Klimaschutz bis zum Islam
Al Gore ist im Film „An Inconvenient Truth“ als überzeugender und überzeugter Botschafter für die Begrenzung des Mensch gemachten Klimawandels aufgetreten – er hat wesentlichen Anteil an der Bereitschaft vieler Menschen, sich für den Klimaschutz einzusetzen, sowohl generell-abstrakt als auch individuell-konkret im eigenen Verantwortungsbereich.
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Ihr nicht, wir auch
Die Reaktionen im In- und Ausland auf das unsinnige Ja der Stimmberechtigten zur Anti-Minarett-Initiative haben eines gezeigt: es gibt keine allgemein akzeptierte globale Grundwerte-Diskussion! Nach wie vor gilt „Ihr nicht, wir auch“ als Scheinregel – weil einzelne Rechte bei den „Anderen“ nicht eingehalten sind, müssen „Wir“ uns auch nicht daran halten. „Ihr nicht, wir auch“ weiterlesen