Noch mehr Teilzeit-Vegis gesucht!

58 % der Treibhausgase zur Bereitstellung der Lebensmittel stammen von tierischen Produkten – Fleisch, Milchprodukte, Eier. Der gesamte Lebensmittelbereich ist für rund 30 % der Treibhausgase verantwortlich. Etwa 1/6 der Treibhausgasemissionen stammen aus tierischen Produkten, etwa gleich viel wie aus dem Verkehr (Zahlen von eaternity.ch). Ernährung und Verkehr – das sind die emotionalen Elemente der Klimaschutz-Debatte.

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Mosaikstein um Mosaikstein: Flugverkehr ist und bleibt nicht nachhaltig

PilotInnen haben gemäss Auto-Anzeiger (früher Tages-Anzeiger) den Anspruch, jederzeit einen möglichst flughafennahen Parkplatz zur Verfügung zu haben – und drohen, es käme zu Verspätungen im Flugverkehr, wenn diese Forderung nicht erfüllt werde. Dass der Flugverkehr nicht nachhaltig ist und es auch nicht werden wird, ist längst bekannt. Dass sich dies selbst an solchen Details zeigt, war nicht unbedingt zu erwarten.

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Knabenschiessen 2011

Dies – nach der Abstimmung vom 4. September 2011 über die Städte-Initiativegelesen: “Mir hat niemand vorzuschreiben, wie ich in die Stadt Zürich zu fahren habe“. Am Samstag, 10. September 2011 im Zürcher Friesenberg gesehen: Auokolonnen, mit potentiellen Knabenschiessen-BesucherInnen, dazwischen VBZ-Busse, ebenfalls mit potentiellen Knabenschiessen-BesucherInnen gefüllt, eingeklemmt. Autofahrende, die ihr Auto im Friesenberg gefährlich, fahrlässig, im Parkverbot, abstellen. Ich habe schadenfreudig gelacht. Dies dabei gedacht: Einsicht ist eigenverantwortlich – fehlende Einsicht provoziert Vorschriften. Dem Polizeivorsteher vorgeschlagen: nächstes Jahr den Friesenberg grossräumig absperren! Weiterlesen

Velo! Das Velo braucht absolute verkehrs- und klimaschutzpolitische Priorität!

In fast fünf Wochen habe ich mit dem Velo die 5 Länder Schweiz, Österreich, Deutschland, Slowakei und Ungarn “durchfahren” und dabei regelmässig auch Städte, darunter drei Hauptstädte, besucht (siehe das Reisetagebuch). Klar ist dabei einmal mehr geworden: das Velo hat noch lange nicht die verkehrspolitische Beachtung, die ihm aufgrund der Klimaschutz-Relevanz zukommen sollte. Dies ist dringend zu ändern.

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Wir wollen eine autofreie (Innen-)Stadt – vergesst endlich den hysterischen Parkplatzkompromist!

In der Stadt der Gegenwart, erst recht in der Stadt der Zukunft, hat das heutige Auto keine Berechtigung. Wenn sich die Geschäftsprüfungskommission des Stadtzürcher Gemeinderates während 19 Sitzungen mit dem “historischen Parkplatzkompromiss” beschäftigt, betreibt sie in erster Linie Geschichtsschreibung, statt sich um eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik zu kümmern.

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Volksabstimmung 28. November 2010, Bund und Stadt Zürich: Stimmempfehlung

Bund: 2 x Nein zu Ausschaffungs-Initiative und Gegenentwurf – ohne Überzeugung Gegenentwurf bei der Stichfrage, Ja zur Volksinitiative “Für faire Steuern” Stadt Zürich: 5 x Ja – Ja zum Beitrag der Stadt Zürich von maximal 20 Mio. Franken an die Kosten für die Autobahnüberdeckung Katzensee, Ja zur Quartieranbindung Ost beim Bahnhof Oerlikon, Ja zur Teilrevision der städtischen Parkplatzverordnung, Ja zur Volksinitiative «Rosengarten-Tram» und Ja zum Gegenvorschlag des Gemeinderats zu dieser Volksinitiative (Stichfrage: Gegenvorschlag) Weiterlesen

Greenwashing oder “bürgerliche” Umweltpolitik

Manchmal schlägt der politische Zynismus unerbittlich zu. Ein solcher Tag war der 14. Januar 2010. Einerseits hat SVP-Regierungsrat Markus Kägi die kantonale Luftreinhaltepolitik vorgestellt, anderseits startet die FDP der Stadt Zürich gleichentags eine Parkplatzerhaltungsinitiative.

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Der Friesenberg ist ein Wohnquartier, kein Parkhaus!

Nach dem massiven Ausbau der Schweighofstrasse durch die Stadt Zürich, ganz entsprechend dem Gusto der SVP, gehen die Windschutzscheibensichtigen weiter um im Friesenberg. Mit ihrer Forderung nach dem Erhalt von Parkplätzen, welche einem dringend nötigen Veloweg im Weg sind, reiht sich auch die SVP Zürich 3 ein in den Kreis der Klimaschweine. Weiterlesen

Viel zu viele Parkplätze in der Stadt Zürich!

Ein hysterischer Kompromiss verknurrt die ZürcherInnen dazu, in der Innenstadt viel zu viele Parkplätze zu erdulden – eine massive Einschränkung der Lebensqualität der BewohnerInnen dieser Stadt. Wenn nun Gewerbler – offensichtlich entgegen den Fakten – behaupten, dass der hysterische Kompromiss nicht eingehalten werden, haben diese offensichtlich die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Weiterlesen