„Treibhausgasemissionen 2007 deutlich gesunken“ teilte das BAFU am 16. April 2009 mit. Abgesehen davon, dass die Schweiz den Kyoto-Pfad nur unter Einsatz virtueller Berechnungstricks wenigstens angenähert erreicht, ist eine solche Aussage reiner Selbstbetrug. „Treibhausgasinventar der Schweiz 2007: Selbstbetrug“ weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Gentechnik: unnötig und unsinnig!
Die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat im April 2009 ein Anbauverbot für Genmais ausgesprochen – ihre Regierungskollegin Forschungsministerin Annette Schavan will dies nicht hinnehmen, unter anderem, weil sich der Hunger in der Welt mit Hilfe gentechnisch veränderter Pflanzen bekämpfen lasse. Ist dem wirklich so? „Gentechnik: unnötig und unsinnig!“ weiterlesen
Verkehrsabgaben Kanton Zürich: Strassenverkehr ist prinzipiell unökologisch!
Die Zürcher Regierung versucht wieder einmal eine Erhöhung der kantonalen Verkehrsabgaben. Weil diese Verkehrsabgaben für den Bau neuer und den Unterhalt bisheriger Strassen vorgesehen sind, führt dies zu noch mehr Autoverkehr, somit zu noch mehr Lärm, noch mehr Luftschadstoffen, noch mehr Treibhausgasen: der Verkehr als Negativeinfluss auf die Lebensqualität! „Verkehrsabgaben Kanton Zürich: Strassenverkehr ist prinzipiell unökologisch!“ weiterlesen
400 Zeichen – besser darauf verzichten!
Seit der Auto-Anzeiger, früher Tages-Anzeiger im Newsnetz-Verbund betrieben wird, besteht die Möglichkeit von „Kommentaren“ zu Artikeln. Allerdings ist die Länge von „Kommentaren“ auf 400 Zeichen – 2 1/2 SMS, eine etwas mehr als doppelte Kurznachricht also – begrenzt.
Bankkundengeheimnis: Mythos aufgeben, eigenverantwortliches Handeln ist angesagt
Beim Bankgeheimnis … handle sich um ein Prinzip, welches die Bürger vor einer allzu inquisitorischen Verwaltung schütze. Eine liberale Demokratie, wie sie die Schweiz darstelle, müsse dieses Prinzip stolz und entschlossen verteidigen. Solche Sätze sind in einem Artikel des Auto-Anzeigers, (früher Tages-Anzeigers) vom 20. Februar 2009 über die Reaktionen der FDP zum Rechtsstreit zwischen UBS, FINMA und USA zu lesen.
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Wie immer: SVP massiv überschätzt!
Es hat schon bald Tradition: insbesondere di Medien überschätzen den Einfluss der SVP massiv – bis hin zum Verdacht, dass die unverständlichen Wahlerfolge der SVP durch die Medien herbeigeschwatzt sind. Am Beispiel des 2. Wahlgangs für die Zürcher Stadtpräsidentin lässt sich das sehr schön aufzeigen. „Wie immer: SVP massiv überschätzt!“ weiterlesen
Green New Deal – weder neu noch wirklich grün!
Die Grünen und dabei insbesondere Nationalrat Bastien Girod fordern ein grünes Investitionsprogramm – einen Green New Deal, welcher allerdings weder neu noch wirklich grün ist. „Green New Deal – weder neu noch wirklich grün!“ weiterlesen
Fussball – einige Fragen!
Das Begriffspaar „Panem et circenses“ (Brot und (Zirkus-)Spiele) prägte der römische Dichter Juvenal. Fussball hat – wie das Beispiel der Weltmeisterschaften in Deutschland zeigen – das Potential, den römischen Zirkus in diesem uralten Wort-Paar zu ersetzen.
„Panem et circenses“ ist herbe Kritik an der Gesellschaft: wenn ihr Brot und Spiele geboten werden, ist es ihr egal, was rundherum passiert. Brot – Lohn für Erwerbsarbeit und Spiele – Unterhaltung. Wenn Brot und Spiele garantiert sind, gibt es scheinbar keine weiteren Themen mehr. Oder anders: „Brot und Spiele“, „Panem et circenses“ ist nichts anderes als kurzfristige Sichtweise, ist von der Hand in den Mund leben. „Fussball – einige Fragen!“ weiterlesen
Eigenverantwortung und Vorschriften
Die Abrissbefehle für illegal erstellte Bauten auf dem Uetliberg, die interessante Geschichte um die Nervous Bar in Zürich 3, die sogenannte KMU-Initiative des SVP-dominierten Gewerbes der Stadt Zürich oder der eigenartige Vorstoss von Kantonsrätin Winkler und Walker Späh und Kantonsrat Vogel zur Baubewilligungsfreiheit von mit energetischen Subventionen geförderten Bauvorhaben zeigen etwas sehr deutlich: unsere hedonistische und beliebigkeitsverhaftete, teilweise auch als liberal bezeichnete Zeit ignoriert in sehr vielen Fällen die Interessen der Allgemeinheit zugunsten der eigenen Bequemlichkeit und Vorteils. „Eigenverantwortung und Vorschriften“ weiterlesen
Uto Kulm – wie viel Öffentlichkeit, wie viel Privatheit auf dem Uetliberg?
Naherholungsgebiete bei grossen Städten haben es in sich. Es besteht ein erheblicher Nutzungsdruck. Der Uetliberg, der Zürcher Hausberg, ist ein solches Naherholungsgebiet. Der Hotelier Giusep Fry hat mit einigen Investitionen das Hotel Uto Kulm massiv ausgebaut – und wegen der vielfältigen Angebote des Hotels, zum Beispiel Freilichtkinos, gibt es grosse Konflikte mit Menschen, die den Uetliberg als Naherholungsgebiet nutzen wollen. „Uto Kulm – wie viel Öffentlichkeit, wie viel Privatheit auf dem Uetliberg?“ weiterlesen