Nachtrag Dezember 2023: Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2023/24
6. März 2021: An Pfäffiker- und Greifensee lag die durchschnittliche Tagestemperatur an fünf Februar-Tagen unter 0 °C; am Zürichsee war dies an vier Tagen der Fall. Die Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen haben im Februar 2021 zugenommen – allerdings immer noch deutlich entfernt von den für eine Seegfrörni erforderlichen Werten. Im Mittel des Gesamtmonats lagen die Aussentemepraturen im Februar 2021 im mittleren bis sogar milden Bereich. Der Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz zeigt für die weiteren Märzwochen höhere Wahrscheinlichkeiten für mittlere bis milde Temperaturen. Die grösseren Zürcher Seen werden somit auch im Winter 2020/21 nicht gefrieren, einmal mehr keine Seegfrörni! Der Saisonausblick von MeteoSchweiz für die Zeit von März bis und mit Mai 2021 sagt Temperaturen im mittleren bis warmen Bereich vorher.
Die FDP gibt sich gegen aussen zwar klimaschützerisch. In der konkreten Umsetzung dominieren bei der FDP allerdings nach wie Unwissen, nahe bei Inkompetenz, Fakes und Lügen. Neuestes Beispiel aus der Stadt Zürich: Lautstarke und leseunfähige FDP-ParlamentarierInnen, die auf die Nichtbeachtung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimakrise setzen.
Am Sonntag, 7. März werden die Stimmzettel zur ersten Volksabstimmung im Jahr 2021 ausgezählt. Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich stimmen über drei nationale, drei kantonale und vier städtische (Sach-)Vorlagen ab.
Hin und wieder kommt es vor, dass es zum Beispiel in der Stadt Zürich kräftig schneit. Mitte Januar 2021 hat es auch in Zürich viel geschneit, nicht ganz so viel wie im März 2006. #Snowdown oder #Flockdown – in Anlehnung an die COVID-19-Lockdowns – waren die trendenden Hashtags zu diesem nicht gerade häufigen Wetterereignis.
Temperaturstreifen stellen lange Zeitreihen von Jahres-Mitteltemperaturen dar – von dunklem Blau für die tiefsten bis zu dunklem Rot für die wärmsten Jahre. Derartige Zeitreihen sind für Zürich Fluntern seit 1864 verfügbar.
Menschliche Aktivitäten führen zu einer Erhitzung der Erde, die mit dem Leben auf unserem Planeten nicht vereinbar ist. Die Klimakrise ist offensichtlich. Die Schweizerische Klimabewegung hat am 8. Januar 2021 den
Der von Menschen gemachte übermässige Ausstoss von Treibhausgasen wie CO2 – aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas – führt nach den Erkenntnissen der Wissenschaft zu einer Klimaerwärmung, angesichts der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt als Klimaerhitzung zu bezeichnen.
Probleme lösen oder den Umgang mit den Problemen zukünftigen Generationen überlassen? Nicht erst mit dem Rahmen der nachhaltigen Entwicklung ist offensichtlich, dass Probleme zu lösen und nicht zukünftigen Generationen abzuschieben sind. Bei der offiziellen Klimapolitik geht dieser Nachhaltigkeitsansatz einmal mehr vergessen.
Die langen Zeiten vor einer Volksabstimmung – beispielsweise zur Konzernverantwortungsinitiative – und die im Corona-/Covid-19-Zeitabschnitt offensichtlich werdenden Schwierigkeiten beim Sammeln von Unterschriften führen zur Frage, ob die Schweiz tatsächlich eine Demokratie ist – oder doch eher eine real existierende Monekratie.
Städte haben in der Energie- und Klimapolitik eine besondere Bedeutung – sie sollten vorangehen bei der Transformation hin zu einer fossilfreien dezentralen Energieversorgung ausschliesslich auf der Basis erneuerbarer Energien. Das wird allerdings besonders schwierig, wenn in subsidiären Aufbauten mit Gemeinden/Städten, Kantonen und Bund die oberen Stufen nicht tun wollen, was zu tun wäre.