Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2022/23

14. Jan. 2023: Der Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz lässt für Nord- und Ostschweiz zuerst kalte bis mittlere Bedingungen erwarten, was wieder zu Beiträgen zur Kältesumme führen könnte. Dann folgen zwei Wochen mit «durchschnittlichen» Angaben. Der Saisonausblick von MeteoSchweiz – derzeit von Februar bis April – geht über den Winter hinaus von mittleren bis warmen Verhältnissen aus.


8. Jan. 2023: Ausblick vom Bachtel-Aussichtsturm mit von links Zürichsee (teilweise), Greifensee und Pfäffikersee.

7. Jan. 2023: Vor etwa drei Wochen erhöhte sich die Kältesumme an den grösseren Zürcher Seen letztmals. Die seither (rekordmässig) milden Temperaturen haben voraussichtlich die bisherigen Kältesummen dieses Winters kompensiert. Gemäss Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz sind in nächster Zeit mindestens mittlere, meist milde Temperaturen zu erwarten. Der Saisonausblick von MeteoSchweiz wurde noch im Dezember 2022 erstellt (eher milder Winterverlauf).

23. Dez. 2022: Derzeit sind die Aussentemperaturen alles andere als winterlich. Dies zeigt sich auch daran, dass die Seewassertemperaturen nicht mehr absinken oder sogar leicht ansteigen. Der  Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz lässt zu Beginn milde Temperaturen, gegen Ende für die Jahreszeit allenfalls mittlere Bedingungen erwarten. Der Saisonausblick von MeteoSchweiz von Januar bis März 2023 weist nach wie vor auf  einen eher milden Winterverlauf hin.

15. Dez. 2022: Nach einigen kalten Tagen mit den ersten Beiträgen für die Kältesumme des Winters 2022/23 werden derzeit an den grösseren Zürcher Seen Aussentemperaturen über 0 °C gemessen – gemäss Wetterprognosen und  Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz sind demnächst nochmals Wintertage zu erwarten, dann in der Tendenz eher mittlere bis milde Bedingungen. Der Saisonausblick von MeteoSchweiz von Januar bis März 2023 weist auf  einen eher milden Winterverlauf hin.

11. Dez. 2022: Ein kalter Morgen! Wie geht es weiter? Der Ausblick für die drei Folgewochen von MeteoSchweiz lässt im Vergleich mit dem langjährigen Durchschnitt zu Beginn kalte Temperaturen erwarten, mit Tendenz gegen Ende Jahr zu eher milden Temperaturen. Da werden in den nächsten Tagen Beiträge für die Kältesumme des Winters 2022/23 auch am Greiffensee und am Zürichsee zusammenkommen. Der Saisonausblick von MeteoSchweiz – derzeit von Dezember 2022 bis und mit Februar 2023 – lässt einen milden Winter erwarten.

Am 10. Dezember 2022 lag am Pfäffikersee im Winter 2022/23 die Tagesmitteltemperatur erstmals knapp unter 0 °C, ein erster kleiner Beitrag zur Kältesumme des Winters 2022/23! Wie immer der Anlass, die Kältesummen-Seite zur Temperaturentwicklung an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2022/23 zu starten.


Hintergrund zu Seegfrörni/Seegfrörnen

«Gibt es in Zukunft noch Seegfrörnen?» fragte MeteoSchweiz am 20. Februar 2020 (als Beitrag beim scnat netzwerk zu finden) – eine Art Prognose: Durch den Klimawandel dürften Seegfrörnen zukünftig noch seltener werden. 


Verwendet werden die im Internet verfügbaren Daten von drei Messtationen:


Zur Kältesumme: es braucht für den Zürichsee eine Kältesumme von 320, für den Greifensee eine solche von 160 und den Pfäffikersee von 120 Kelvin-Tagen. Wikipedia-Definition der Kältesumme: Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0 °C) aufsummiert.

 


Einordnung der Kältesummen der Winter 2010/11 bis 2021/22
Winter
(November bis
März)
Kältesumme Pfäffikersee
[Kelvin-Tage]
Kältesumme Zürichsee
[Kelvin-Tage]
2021/22 (Ausfall Messung) 1.7 (12)
2020/21 60.9 (6) 30.4 (6)
2019/20 16 (11) 2.8 (11)
2018/19 41.6 (8) 9.1 (8)
2017/18 70.8 (5) 41.5 (5)
2016/17 133.2 (4) 68.8 (3)
2015/16 18.1 (10) 7.1 (9)
2014/15 60.6 (7) 24.1 (7)
2013/14 29.5 (9) 5.2 (10)
2012/13 153.1 (2) 61.7 (4)
2011/12 170.3 (1) 120.6 (1)
2010/11 143.1 (3) 71.1 (2)
Erforderliche Kältesumme 120
320

(in Klammern Rangfolge der «Winterkälte», kältester Winter blau, mildester Winter rot)

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