Dringend: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Das am häufigsten genannte Argument der „bürgerlichen“ Kreise um die economiesuisse gegen die Volksinitiative «gegen Kriegsmaterial-Exporte», über welche am 29. November abgestimmt wird: diese Initiative vernichtet Arbeitsplätze!

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Zynisches BIP

Was ist besser für die Wirtschaft (die ja eigentlich dazu da ist, das Wohlergehen der Menschheit zu finanzieren)? Klimaschutzmassnahmen oder Klimawandelfolgenanpassung? Nicholas Stern empfiehlt eigentlich, dass 1 statt 5 besser ist – Klimaschutzmassnahmen vor Klimawandelfolgenanpassung also. Der Rechnungshof des US-Kongresses hat ausgerechnet, dass sich das BIP der USA wegen der endlich vorgesehenen, allerdings immer noch sanften Klimaschutzmassnahmen bis 2050 um 3.5 % weniger erhöhen würde als ohne diese absolut ungenügenden Klimaschutzmassnahmen – dies kann nur noch als hochgradiger BIP-Zynismus beurteilt werden.

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Lohnverzicht – keine Alternative zum bedingungslosen Grundeinkommen für alle

Frau Bundesrätin Doris Leuthard ist bereit, auf einen Zehntel ihres Lohns zu verzichten und damit einEn erwerbsloseN AkademikerIn zu beschäftigen (beim angenommenen Lohn einer Bundesrätin ergibt dies einen Drittel-Job oder einen zu einem Drittel bezahlten Job). Ist der partielle Lohnverzicht mit gleichzeitiger Schaffung von Teilzeit-/Teillohnstellen ein guter Vorschlag? „Lohnverzicht – keine Alternative zum bedingungslosen Grundeinkommen für alle“ weiterlesen

Gesundheitswesen? Krankheitswesen?

Endlich hat das Bundesamt für Statistik einen Wachstumträger (zu deutsch: Beitrag zur Steigerung des Bruttoinlandproduktes BIP) ermittelt, nämlich das Gesundheitswesen (Medienmitteilung aus dem Jahr 2005 für 2003, neuere Zahlen hier. Seit mindestens 20 Jahren nehmen die Kosten des Gesundheitswesens wesentlich schneller zu als das gesamte Bruttoinlandprodukt, erst in letzter Zeit gibt es eine gewisse Verlangsamung. Eigenartig: alle, die sonst so lautstark nach einer Zunahme eben dieses Bruttoinlandproduktes schreien, runzeln die Stirne angesichts dieser Zahlen. Somit wird einmal mehr offensichtlich, dass das BIP kaum etwas mit dem Wohlstand zu tun hat. „Gesundheitswesen? Krankheitswesen?“ weiterlesen

Verantwortungslose Milliardenverschleuderungen

Milliarden für die Automobilwirtschaft werden derzeit global aus Steuermitteln freigegeben – da haben offenbar Private bis anhin erheblich profitiert, den Schaden hat jetzt die Allgemeinheit zu tragen. Die Automobilwirtschaft hat eine massiv übermässige Produktionskapazität aufgebaut. Spannenderweise sind gerade Marken aus dem GM- und Opel-Bereich, über deren unternehmerische Zukunft derzeit intensiv verhandelt wird, nicht gerade ökologisch führend; aber auch VW und Porsche glänzen nicht gerade mit ökologischen Spitzenwerten. „Verantwortungslose Milliardenverschleuderungen“ weiterlesen

Green New Deal – was ist zu tun?

Bundesrat Moritz Leuenberger spricht von einem dritten Konjunkturpaket, welches nachhaltige Projekte enthalten werde, der grüne Nationalrat Bastien Girod schlägt einen Green New Deal vor, der allerdings weder neu noch grün ist. Was wäre denn zu tun? „Green New Deal – was ist zu tun?“ weiterlesen

Bankkundengeheimnis: Mythos aufgeben, eigenverantwortliches Handeln ist angesagt

Beim Bankgeheimnis … handle sich um ein Prinzip, welches die Bürger vor einer allzu inquisitorischen Verwaltung schütze. Eine liberale Demokratie, wie sie die Schweiz darstelle, müsse dieses Prinzip stolz und entschlossen verteidigen. Solche Sätze sind in einem Artikel des Auto-Anzeigers, (früher Tages-Anzeigers) vom 20. Februar 2009 über die Reaktionen der FDP zum Rechtsstreit zwischen UBS, FINMA und USA zu lesen.

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Green New Deal – weder neu noch wirklich grün!

Die Grünen und dabei insbesondere Nationalrat Bastien Girod fordern ein grünes Investitionsprogramm – einen Green New Deal, welcher allerdings weder neu noch wirklich grün ist. „Green New Deal – weder neu noch wirklich grün!“ weiterlesen

Fussball – einige Fragen!

Das Begriffspaar „Panem et circenses“ (Brot und (Zirkus-)Spiele) prägte der römische Dichter Juvenal. Fussball hat – wie das Beispiel der Weltmeisterschaften in Deutschland zeigen – das Potential, den römischen Zirkus in diesem uralten Wort-Paar zu ersetzen.

„Panem et circenses“ ist herbe Kritik an der Gesellschaft: wenn ihr Brot und Spiele geboten werden, ist es ihr egal, was rundherum passiert. Brot – Lohn für Erwerbsarbeit und Spiele – Unterhaltung. Wenn Brot und Spiele garantiert sind, gibt es scheinbar keine weiteren Themen mehr. Oder anders: „Brot und Spiele“, „Panem et circenses“ ist nichts anderes als kurzfristige Sichtweise, ist von der Hand in den Mund leben. „Fussball – einige Fragen!“ weiterlesen