Die Strom-KundInnen wollen Ökostrom – auch die BKW will ihn nur eingeschränkt liefern. Gleichzeitig verlangt die EU von der Schweiz mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Dass dies in der Schweiz nicht funktioniert, liegt an der absurden Atomenergiepolitik der grossen Stromproduzenten Axpo, BKW und Alpiq. Denn: obwohl der Bedarf für neue Atomkraftwerke in der Schweiz bei Null liegt, wollen diese drei Energiepolitik-Dinosaurier zwei wenn nicht gar drei dieser unnötigen, unsicheren, demokratieunverträglichen, nicht versicherbaren und unfinanzierbaren nicht-nachhaltigen Grosskraftwerke erstellen. „Energiepolitik: klare Vorgaben auf dem Weg zu 100 % Ökostrom!“ weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Die Erde muss noch lange reichen
Der ökologische Fussabdruck der Menschheit wird immer grösser – am 21. August 2010 hat die Menschheit das aufgebraucht gehabt, was die Erde für das Jahr 2010 zu bieten hatte (Earth Overshoot Day)! Science Fiction-Geschichten schlagen die Zukunft der Menschheit im interstellaren Raum vor. Eine der physikalischen Grenzen: der Energieverbrauch für die „Flucht“ aus dem Sonnensystem und das rechtzeitige Abbremsen im Ziel-Sonnensystem!
Courage oder Bestrafung: besser ist der Wechsel zum bedingungslosen Grundeinkommen für alle
Selbst bei „Zero Tolerance“ ist in der sozialen Sicherung ein Missbrauch nie zu hundert Prozent zu verhindern. Wie im öffentlichen Verkehr gibt es in vielen Alltagsbereichen „SchwarzfahrerInnen„. Die Missbrauchsverhinderung gehört – zum Beispiel über die Funktion des Controllings – zu den Grundelementen der sozialen Sicherung. Wer stattdessen den Weg des Whisteblowings wählt, macht sich der Amtsgeheimnisverletzung schuldig. „Courage oder Bestrafung: besser ist der Wechsel zum bedingungslosen Grundeinkommen für alle“ weiterlesen
Ein Dankeschön – mit Hintergedanken
In der festtäglichen Sauregurkenzeit wurde bekannt, dass die Städte Zürich und Winterthur (respektive einzelne der Exekutivmitglieder) den grössten SteuerzahlerInnen einen Dankesbrief zukommen lassen. Wenn die diversen Steuergesetze umgesetzt werden, ist dies ein unnötiger Schritt, denn Steuern werden nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen erhoben – Steuern sollten also „Arme“ und „Reiche“ gleich hart treffen. Da davon auszugehen, dass dieser Aspekt den Exekutivmitgliedern der Stadt Zürich bestens bekannt ist, dürfte dieser Brief einen Hintergedanken haben: Kontrapunkt im ruinösen und unsinnigen Steuerwettbewerb. „Ein Dankeschön – mit Hintergedanken“ weiterlesen
Der Preis der eigenen Meinung
Am 13. Februar 2011 werden die Stimmberechtigten der Stadt Zürich über eine einzige städtische Vorlage abstimmen. Es geht um den Privaten Gestaltungsplan Kornhaus Swissmill in Zürich Aussersihl – einen exakt 118, in Werbesprache 120 Meter hohen Siloturm, Speicherraum für diverse Getreide, die in der traditionellen Mühle an der Limmat, eine Tochtergesellschaft von Coop, zu (Brot-)Mehl und (Teigwaren-)Griess für einen erheblichen Teil des Schweizer Marktes. Dazu ist eine Abweichung von der Standard-Bau- und Zonenordnung erforderlich – der realisierte Bau wird zu einer Beeinträchtigung der Aussichtslage eines Teils des Zürcher Quartiers Wipkingen und zu ein bisschen mehr Schatten im bereits als schattig eingeschätzten Flussbad Unterer Letten führen. Ein klassischer Interessenskonflikt also zwischen den Bedürfnissen des Wirtschaftsstandorts und einem Teil der Wohnbevölkerung.
Freude ist grenzenlos
Freude ist grenzenlos – eigentlich eine schöne Aussage auf Werbeplakaten, in der Tendenz etwas gar allgemein, aber sicher zustimmungsfähig. Wenn diese Aussage allerdings auf einem Werbeplakat für ein zu gross geratenes Auto steht, hat die Freude allerdings sehr schnell Grenzen.
Neue Bildergalerie: Spuren – Bilder eines Neujahrs-Stadtspaziergangs
| Der graue Neujahrs-Nachmittag 1. Januar 2011 zeigt hinterlassene Spuren, einige davon sind auch interpretiert und weitergedacht. |
Relativismus und Grenzen der Toleranz
Das Interview mit dem „Religionskritiker“ Michael Schmidt-Salomon im Auto-Anzeiger (früher Tagesanzeiger) vom 28.12.2010 ist nicht wegen der Religionskritik bemerkenswert, sondern wegen des Aufrufs zur Intoleranz – da stimmt Schmidt-Salomon mit dem heutigen Papst Benedikt XVI überein, welcher noch vor seiner Wahl vor der „Diktatur des Relativismus“ warnte! Allerdings ist das sehr zeitgeistig und nicht zukunftsführend, denn allüberall in der Welt berufen sich Machthabende darauf, dass ihre Willkür über der Willkür anderer stehe. „Relativismus und Grenzen der Toleranz“ weiterlesen
Die Geldseuche
Je länger die Diskussion über das Budget der Stadt Zürich 2011 dauert, desto augenfälliger wird die Fixierung insbesondere der SVP auf absurde Geldaussagen. Nicht ohne Grund wird bereits in diversen Blogs SVP nur noch als $VP geschrieben. Nicht der Steuerfuss ist massgebend, sondern die Nachhaltigkeit der Gesamtpolitik – davon macht die Finanzpolitik der öffentlichen Hand einen ganz kleinen Anteil aus. Mit der Fixierung auf den Geldaspekt belegt die SVP, dass ihr die Zukunft schlicht egal ist, auch wenn sie immer das Gegenteil behauptet. „Die Geldseuche“ weiterlesen