Wir wollen die grosse Transformation zu ausschliesslich erneuerbaren Energien. Und zwar möglichst schnell!

Der Mensch gemachte Klimawandel hat es in sich. Darstellungen über die zu erwartenden Klimawandelfolgen – beispielsweise untergehende Inseln und Küstenstreifen, schmelzende Gletscher, schmelzender Permafrost, gefährdete Wasserversorgung bis hin zum Untergang der gegenwärtigen menschlichen Kultur – sind dystopisch, sind anti-utopisch. Wenn wir es wollen, sind auch Schritte in Richtung einer wünschbaren, positiv-visionären Energieversorgung mit ausschliesslich erneuerbaren Energien möglich. Wenn wir es wollen, ist die dazu erforderliche grosse Transformation möglich.

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UREK-Bankrott der Energie- und Klimaschutzpolitik

Seit langen Jahren ist klar: Für eine überzeugende Energie- und Klimaschutzpolitik braucht es eine starke Lenkungsabgabe mit vollständiger Rückerstattung an Haushalte und Wirtschaft in Kombination mit einem wirksamen Bündel an klugen Vorschriften. Wenn die nationalrätliche UREK Lenkungsabgaben ablehnt, bedeutet dies den Bankrott der schweizerischen Energie- und Klimaschutzpolitik.

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Klimaschutzehrlichkeit: spätestens ab 2040 nur noch erneuerbare Energien!

In Wikipedia sind die Konsequenzen aus dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen klar und deutlich festgehalten: Soll das 1,5°-Ziel ohne Einsatz der C(arbon-)C(apture-and-)S(torage)-Technik erreicht werden, muss die Verbrennung fossiler Energieträger bis ca. 2040 komplett eingestellt werden und die Energieversorgung – d.h. Strom, Wärme und Verkehr – in diesem Zeitraum vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Wenn zum Beispiel der grüne Nationalrat Bastien Girod mit Hinweis auf das Pariser Übereinkommen klare Schritte zum Ausstieg aus den fossilen Energien fordert, gibt es geradezu einen Shitstorm initiiert durch die fossile Lobby in diesem Lande. Nochmals: im Sinne der Klimaschutzehrlichkeit hat auch die Schweiz bis spätestens 2040 aus den fossilen Energien auszusteigen.

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2016/17

4. Februar 2017: Nach einer Woche mit Plustemperaturen zeigt der Monatsausblick von Meteoschweiz Trends zu tieferen Temperaturen, allerdings auf höherem Niveau als im Januar. Auch wenn auf den Webcam-Bildern von Pfäffiker- und Greifensee flächiges Eis zu sehen ist, sind gemäss Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich derzeit keine Zürcher Seen für das Begehen freigegeben.

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Abstimmungsempfehlungen zur Volksabstimmung vom 12. Februar 2017

Stimmberechtigte in der Stadt Zürich haben am 12. Februar 2017 über je drei Vorlagen des Bundes und der Stadt zu entscheiden. Ja, Nein, Nein, Nein, Ja,Ja (in der Nummernfolge der Vorlagen des Bundes und der Stadt Zürich) sind meine Empfehlungen. Und wie immer: Per Post oder an der Urne mitmachen spätestens am 12. Februar 11:55!

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Gas: kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Erdgas war Anfangs der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein willkommener Energieträger zur Verbesserung der Luftqualität, weil Erdgas «sauberer» verbrennt als Heizöl, Kohle oder auch Holz. Als vordergründig tauglich zeigt sich Erdgas auch beim Klimaschutz. Auf Primärenergiestufe verursacht Erdgas als Energieträger für die Wärmeerzeugung etwa 25 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als bei der Verwendung von Heizöl. Da allerdings um 2040 bis 2050 ausschliesslich erneuerbare Energien zu verwenden sind, um die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens einzuhalten, ist die Verbrennung von Erdgas kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Wie steht es mit den vorgeblich erneuerbaren Brennstoffen Biogas und Power-to-Gas?

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Menschliches Leid – Demokratie – Öl

In Syrien sterben Menschen wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen, es ist Krieg. In einem Krieg geht es nicht mehr um Wahrheiten, da geht es um persönliche Macht, da geht es um Propaganda. Syrien gilt gemäss Demokratieindex von The Economist als autoritäres Regime. Als autoritäre Regimes gelten auch Russland und Iran, die Türkei gilt als Hybridregime. Der Russland-Iran-Türkei-Plan für Syrien von Ende Dezember ist das Werk von Diktaturen respektive von Diktatoren. Menschenrechte spielen da keine Rolle, da geht es um schlichte Machterhaltung für den Diktator Basar al-Assad – Medien wie RT (ehemals Russia Today) biegen dies propagandistisch schönfärberisch daher. Klar ist: Hunderttausende sind getötet worden, eine noch viel grössere Zahl von Menschen wurde vertrieben, voraussichtlich ohne Rückkehrmöglichkeit.

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Eine stark lenkende Energieabgabe ist dringend – weg mit der Subventionitis

Wieder einmal macht der Tages-Anzeiger Werbung für das abstruse Referendum der Öllobby-SVP-Lügenpropaganda. Als auffallende Nebengeschichte ist in diesem Artikel enthalten, dass offenbar die KELS – das Klima- und EnergieLenkungsSystem zumindest in der nationalrätlichen Kommission (UREK) chancenlos ist. Dabei ist eine stark lenkende Energieabgabe neben einem klugen Vorschriften-System zwingend erforderlich, um in der Schweiz die grosse Transformation zu einer ausschliesslich erneuerbaren Energieversorgung zu ermöglichen.

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Ein Jahr seit dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen – die Schweiz muss zulegen!

Am 12. Dezember 2015 haben 192 Regierungen in Paris ein wegweisendes Klimaschutz-Übereinkommen abgeschlossen – seit Anfang November 2016 ist es in Kraft. Dieses Übereinkommen sieht vor, die Mensch gemachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C im Vergleich zu vorindustriellen Levels, zu begrenzen. Wenn die Schweiz dieses Übereinkommen respektiert, ist die Energieversorgung der Schweiz bis um 2040 herum vollständig auf nachhaltig nutzbare erneuerbare Energien umzustellen.

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