Wir wollen die grosse Transformation zu ausschliesslich erneuerbaren Energien. Und zwar möglichst schnell!

Der Mensch gemachte Klimawandel hat es in sich. Darstellungen über die zu erwartenden Klimawandelfolgen – beispielsweise untergehende Inseln und Küstenstreifen, schmelzende Gletscher, schmelzender Permafrost, gefährdete Wasserversorgung bis hin zum Untergang der gegenwärtigen menschlichen Kultur – sind dystopisch, sind anti-utopisch. Wenn wir es wollen, sind auch Schritte in Richtung einer wünschbaren, positiv-visionären Energieversorgung mit ausschliesslich erneuerbaren Energien möglich. Wenn wir es wollen, ist die dazu erforderliche grosse Transformation möglich.

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Klimawandel findet statt, ist menschgeprägt – und wir müssen schnell etwas dagegen tun

Das Klima ändert sich, es wird wärmer, es wird sogar heisser. Einen wesentlichen Anteil an dieser Klimaveränderung hat die Menschheit, massgeblich durch den übermässigen Ausstoss von Treibhausgasen, etwa aus der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe. Weil diese Klimaveränderung die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten massiv beeinflusst, ist vor Mitte des Jahrhunderts vollständig aus den fossilen Energien auszusteigen – wenn wir wollen, geht dies auch bis 2035!

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Velo – 45 – eBike

Seit rund 45 Jahren bin ich intensiv mit dem Velo unterwegs, seit einiger Zeit auch mit einem eBike mit gelber Nummer, also auch solarelektromotorisch angetrieben mit maximal 45 km/h. Ich habe somit einiges an Velo-Erfahrungen auf den Strassen, und mir fällt dabei einiges auf.

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Verantwortung im Anthropozän: disruptiver Klimaschutz!

Der von Menschen gemachte Klimawandel findet statt, die Indikatoren wie heisse trockene Sommer sind eindeutig. Zwar wird erst die Geschichtsschreibung den tatsächlich stattgefunden habenden Klimawandel exakt bezeichnen können. Die Zeichen sind so eindeutig, dass der schon lange fällige Klimaschutz sehr schnell stattfinden muss – in den Zeiten des Anthropozäns ist eigentlich schon lange disruptiver Klimaschutz angesagt: um 2040 bis allerspätestens 2050 ist vollständig auf den Einsatz fosssiler Energien zu verzichten, die Menschheit muss sich aus dem Wegwerfzeitalter verabschieden.

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Weihnachtsbeleuchtung – Bahnhofstrasse Zürich: Lucy in the Sky with Diamonds illustriert den Rebound-Effekt

 Bilder und Kommentare zur Weihnachtsbeleuchtung „Lucy in the Sky with Diamonds“ in der Zürcher Bahnhofstrasse

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Anthropozän: Endlich weg von der Wegwerfgesellschaft

Unterwegs am Uetliberg, abseits der vielbegangenen Wege oben auf dem Grat. Mitten in den schönen Blumenwiesen: Eine verlassene «wilde» Feuerstelle, verbunden mit ziemlich viel Müll, leere Büchsen, verdrückte PET-Flaschen, Plastikbeutel. Ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Wegwerfgesellschaft das Anthropozän bestimmt.

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Winter ohne Seegfrörni: Wetter, Klima, Klimawandel?

Seit Jahren verfolge ich jeweils von Mitte November bis gegen Ende März den Verlauf der Aussentemperatur an den drei grösseren Zürcher Seen. Für den Winter 2017/18 ist dies auf der Seite Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18 festgehalten. Wie in den meisten Wintern sind allerdings auch im Winter 2017/18 Pfäffikersee, Greifensee und Zürichsee nicht zugefroren – es war also nicht möglich, auf festem Eis auf diesen Seen zu spazieren. Ist dies nun Wetter, Klima – oder gar ein Hinweis auf den Klimawandel? Weiterlesen

Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18

4.3.2018: Innerhalb weniger Tage hat sich die Kältesumme am Pfäffikersee deutlich erhöht. Am Zürichsee sind Ende Februar/Anfang März erste wahrnehmbare Beiträge zur Kältesumme zusammengekommen. Der Monatsausblick von MeteoSchweiz lässt für die nächsten Wochen eher kühles und feuchtes Wetter erwarten. Die grösseren Zürcher Seen werden diesen Winter allerdings nicht mehr gefrieren.

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Biogas: vor allem «Greenwash»-Propaganda für fossiles Erdgas

Rekordmeldungen erfordern gerade im Energie- und Klimaschutzbereich ein sehr genaues Hinschauen. Das gilt insbesondere für Meldungen zu Biogas. Denn: Biogas wird unabhängig vom tatsächlichen Potenzial von der Erdgaswirtschaft als «grünes» Alibi-Blättchen zum Verkauf von fossilem Erdgas genutzt, als klassische «Greenwash»-Propaganda. Klar ist bloss dies: um 2040 bis spätestens 2050 muss zum Schutze des Klimas aus den fossilen Energien ausgestiegen werden, auch aus dem Erdgas. Biogas wird zukünftig bestenfalls lokal in geringem Umfang eine energiepolitische Bedeutung haben.

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Energieplanungsbericht Kanton Zürich: Tschüss Klimaschutz

Ende 2017/Anfang 2018 behauptet der Zürcher Regierungsrat, die im Energiegesetz §1 enthaltene Forderung, den CO2-Ausstoss bis 2050 auf höchstens 2,2 Tonnen pro Kopf und Jahr zu senken, entspreche dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen von Dezember 2015. Mit dieser Aussage verabschiedet sich der Zürcher Regierungsrat endgültig vom Klimaschutz – die im Energieplanungsbericht 2017 dargelegten Überlegungen sind bestenfalls eine lustlose Anhäufung von inhaltsleeren Phrasen. «Die Richtung stimmt», wird in der Medienmitteilung vom 18. Januar 2018 fabuliert – dies erinnert fatal an den Spruch «Heute stehen wir vor dem Abgrund, morgen machen wir einen grossen Schritt vorwärts». Es führt nichts daran vorbei: Auch der Kanton Zürich muss möglichst schnell den Weg finden zu einer ausschliesslich auf erneuerbaren Energien aufbauende Energieversorgung!

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Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden

Wenn ich auf meinen regelmässigen Wanderungen vom Friesenberg zum Uetliberg und zurück unterwegs bin, trage ich seit einiger Zeit einen Rucksack. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, herumliegenden Abfall einzusammeln. Deshalb hat es in meinem Rucksack einen «Clean Mountain»-Beutel. Meist handelt es sich um Kunststoffabfälle, leere Flaschen und Verpackungen – also Einweg- oder eben Wegwerf-Gegenstände. Diese Abfälle nicht nur am Uetliberg sind ein Symbol unserer Wegwerf-Gesellschaft.

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