Wir wollen die grosse Transformation zu ausschliesslich erneuerbaren Energien. Und zwar möglichst schnell!

Der Mensch gemachte Klimawandel hat es in sich. Darstellungen über die zu erwartenden Klimawandelfolgen – beispielsweise untergehende Inseln und Küstenstreifen, schmelzende Gletscher, schmelzender Permafrost, gefährdete Wasserversorgung bis hin zum Untergang der gegenwärtigen menschlichen Kultur – sind dystopisch, sind anti-utopisch. Wenn wir es wollen, sind auch Schritte in Richtung einer wünschbaren, positiv-visionären Energieversorgung mit ausschliesslich erneuerbaren Energien möglich. Wenn wir es wollen, ist die dazu erforderliche grosse Transformation möglich.

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Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden

Wenn ich auf meinen regelmässigen Wanderungen vom Friesenberg zum Uetliberg und zurück unterwegs bin, trage ich seit einiger Zeit einen Rucksack. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, herumliegenden Abfall einzusammeln. Deshalb hat es in meinem Rucksack einen «Clean Mountain»-Beutel. Meist handelt es sich um Kunststoffabfälle, leere Flaschen und Verpackungen – also Einweg- oder eben Wegwerf-Gegenstände. Diese Abfälle nicht nur am Uetliberg sind ein Symbol unserer Wegwerf-Gesellschaft.

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Der Klimawandel bewegt sich schneller als wir

António Guterres, UN-Generalsekretär, Neujahrsansprache 2018

«Alarmstufe rot für unsere Welt» hat UN-Generalsektretär António Guterres in seiner Neujahrsansprache 2018 deklariert. Unter anderem deshalb, weil sich der Klimawandel schneller bewegt als wir. Nicht erst seit dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen ist dies offensichtlich – bloss haben dies etwa in der Schweiz weder die Politik noch insbesondere das «fossile Imperium» bemerkt.

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18

1.1.2018: Seit November 2017 bis Ende Dezember 2017 sind am Pfäffikersee knapp über 10 Kelvintage an Kältesumme zusammengekommen. Dies muss nichts heissen: es gab auch schon Jahre mit ähnlich tiefer Kältesumme Ende Jahr, bei denen es im Februar noch zur Seegfrörni gereicht hat. Allerdings: für die Zeit bis Ende März 2018 weist der Saisonausblick von Meteoschweiz eher nicht auf kaltes Wetter hin, ebenso ist es mit dem Monatsausblick ebenfalls von MeteoSchweiz. (Nachtrag 15.1.18: MeteoSchweiz-Links aktualisiert)

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Klimaschutz ist kritischer Optimismus

Der Mensch gemachte Klimawandel bietet eine grosse Bandbreite von Dystopie über Pessimismus bis Positivismus. Ich bevorzuge die Sicht des kritischen Optimismus. Dies verlangt vor allem nach Erfolgs-Geschichten. Klimaschutz ist nämlich möglich, wenn wir es wirklich wollen.

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Politik: Commons statt Steuerfussoptimierung

Nicht nur im Kanton Zürich finden jedes Jahr im Dezember absurde Theateraufführungen statt: Es werden überall Budgetdebatten inszeniert. Dabei könnte der Eindruck entstehen, das Staatsziel bestehe einzig darin, den Steuerfuss zu senken. Dem ist mit Sicherheit nicht so: In den Verfassungen von Bund und Kantonen und den entsprechenden Vorgaben der Städte und Gemeinden stehen an erster Stelle die Interessen der Allgemeinheit. Richtigerweise stehen dort die «Commons», die gemeinschaftlichen Güter, im Vordergrund. Aufgabe der (Finanz-)Politik ist es, dafür zu sorgen, dass die Gemeinwesen über die notwendigen Mittel verfügen, um die gemeinschaftlichen Herausforderungen bewältigen zu können.

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Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist verfassungswidrig – stattdessen um 2040 bis spätestens 2050 aus den Fossilen aussteigen

Der Bundesrat hat am 1. Dezember 2017 die Klimaschutzpolitik für die nächsten Jahre beschlossen. Diese ist verfassungswidrig, weil sie die Nachhaltigkeitsvorgaben der Bundesverfassung (Art. 2, Art. 73) missachtet: Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist nicht enkel-, schon gar nicht urenkeltauglich! Wenn die Schweiz ihren Beitrag zur Minderung des Mensch gemachten Klimawandels erbringen will, hat die Schweiz um 2040 bis spätestens 2050 aus den fossilen Energien auszusteigen! Bis dann ist die gesamte Energieversorgung auf dezentral und nachhaltig nutzbare erneuerbare Energien umzustellen. Die Zivilgesellschaft ist gefordert!

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Zum Jubiläum 200 Jahre Velo: der dümmste politische Vorstoss 2017

Veloverkehrt-Politik ist in Zürich Standard. Beleg dafür, dass in Sachen Velo ziemlich alles verkehrt «fährt», ist der dümmste politische Vorstoss 2017: ein potenziell kategorisches Fahrverbot für Velos!

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Klimaschutz: Wir müssen weit schneller handeln, als viele dies wollen!

Einmal mehr: Forschende zeigen, dass fossile Energieträger einschliesslich Erdgas spätestens 2035 weitgehend ersetzt werden müssen, wenn die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens eingehalten werden sollen!

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Klimaschutz, Lärmschutz – oder kollektive Bequemlichkeitsverblödung?

Der nachweislich Mensch gemachte Klimawandel, die übermässig Mensch gemachte Lärmbelastung sind eindeutige Hinweise darauf, dass insbesondere die Menschen in den reicheren Ländern (im Mittel) über ihre Verhältnisse leben. Der jährliche Overshoot Day ist ein offensichtlicher Hinweis auf einen nicht nachhaltigen Lebensstil. Zwingend erforderlich wären wirksame und eingreifende Handlungsschritte – stattdessen übt sich die zum Handeln aufgerufene Gesellschaft in kollektiver Bequemlichkeitsverblödung.

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Gebäude und Energiepolitik: Fake-News zum «Performance Gap»

Bei vielen Gebäuden besteht eine erhebliche Differenz zwischen dem aufgrund des Gesetzes errechneten theoretischen Energieverbrauch und dem Energieverbrauch im Betrieb. Diese Differenz hat allerdings kaum mit dem «Performance Gap» zu tun. Wer dies behauptet, verwechselt Ursache und Wirkung. Es gibt einen tatsächlichen «Performance Gap» – dieser geht aber bei schreierischen Botschaften vergessen.

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