Einmal mehr bringt das absurde Wahlsystem für den Bundesrat etwas Leben in die Sauregurkenzeit Sommer 2010: Einervakanzen in Majorz-Gremien sind nur Lug und Trug, und dienen sicher nicht dazu, dass die bestmöglichen Personen in ein Exekutivamt gewählt werden. Wenn nun die CVP für ihre Bundesrätin Doris Leuthard das UVEK fordert, bietet dies eine gewisse Sicherheit, dass die neuen Atomkraftwerke in der Schweiz nicht realisiert werden! weiterlesen »
Falsches Problem, untaugliche Lösung
Es ist immer wieder beeindruckend, wie man ausgehend von falschen Problemanalysen zu untauglichen Lösungsvorschlägen kommen kann. Ein weiteres Beispiel: die Ueberlegungen diverser Ingenieure und der ETH, die zur Empfehlung führen, weniger zu isolieren. Es sei nur wichtig, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, der Energieverbrauch müsse nicht vermindert werden. Definitiv ein untauglicher Vorschlag! weiterlesen »
Strom ist viel zu billig
Der Strompreis verkommt je länger mehr zum Spielball populistischer Geiz-ist-Geil-PolitikerInnen von ganz links bis ganz rechts. “Immer billiger” ist im Energiemarkt mit lügenden Preisen keine nachhaltige Strategie. Die nachhaltige Versorgung mit der Schlüsselenergie Strom verlangt zwingend nach deutlich höheren Preisen. Das missglückte Experiment “Strommarktliberalisierung” ist definitiv abzubrechen – stattdessen ist die gesamte Stromwirtschaft der direkten verbrauchsnahen demokratischen Kontrolle zu unterstellen. weiterlesen »
FDP: von Energiepolitik schlicht keine Ahnung
Zwar hat die FDP an ihrer Delegiertenversammlung vom 26. Juni 2010 eine gewisse Lernfähigkeit gezeigt – wie die Details der Beschlüsse zeigen, versteht die FDP schlicht nichts von Energietechnik und Energiepolitik. Was die FDP vorschlägt, stellt eine erhebliche Behinderung des technologischen Fortschritts dar. weiterlesen »
Sinn und Ostrom
“Ökonomie” hat zwar einige wissenschaftliche Ansätze, hat aber letztlich eine gewisse Verwandschaft mit der Astrologie. Schlicht darum, weil Menschen eben Menschen und nicht ökonomische Roboterwesen sind. Ökonomie hat somit einen hohen metaphysischen Anteil – die Glaubenskomponente bei der Ökonomie ist häufig als die wissenschaftliche Grundlage. Weil ÖkonomInnen viel wohlklingende Wortwatte verwenden, haben die Aussagen durchaus Horoskop-Charakter – man kann vieles hinein interpretieren. Dies heisst aber auch: Ökonomie hat nur einen begrenzten Nutzen für den Alltag! Beispiel gefällig? Hier kommt es – es handelt von Herr Sinn und Frau Ostrom. weiterlesen »
Das Ende des Rechtsstaates im Kanton Zürich
Absolut unverständlich: da kann einer jahrelang auf dem Uetliberg – Landschaft von nationaler Bedeutung, Erholungsgebiet für die Grossregion Zürich – machen, was er will, ignoriert die Baugesetze, kümmert sich in keiner Art und Weise um Gesetze, zerstört in erheblichem Umfang die Qualität des Standortes Uetliberg Kulm – für ein bisschen mehr Umsatz! Und wird dann von der bürgerlichen Mehrheit des Kantonsrates noch belohnt – man bewilligt einfach den übermässigen Missbrauch des öffentlichen Gutes Uetliberg!!! SKANDAL!!! weiterlesen »
Lernfähig?
Zwar machte FDP-Präsident Fulvio Pelli an der Delegiertenversammlung vom 26. Juni 2010 in Lugano noch einige nicht nachvollziehbare Sprüche zur Umweltpolitik – aber dann haben sich die Delegierten auf einige klimaschutzpolitische Massnahmen festgelegt, die ich neben einigen weiteren Massnahmen auf der Seite www.umweltnetz.ch schon längere Zeit fordere. Zwar sind die vorgeschlagenen Zeiträume alles andere als problemadequat, aber immerhin beginnt die FDP in ökologischen Fragen eine gewisse Lernfähigkeit zu zeigen. weiterlesen »
Horror oder Zukunftschance?
Der Auto-Anzeiger (früher Tages-Anzeiger) wird seinem Ruf zweimal mehr gerecht: Titel wie Lastwagenfahrer beklagen «Velo-Horror» in Zürich und Schweiz ohne Gotthard-Tunnel illustrieren die reduzierte Sichtweise sowohl der Auskunftspersonen als auch der Schreibenden. weiterlesen »
Lärm – Alarm
Tröten, Vuvuzelas, die Lärminstrumente an der Fussball-WM, sind gemäss Medienberichten und Fussballern ein Ärgernis. Aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen heisst es dazu: Die [von Vuvuzelas] ausgehende Gehörgefährdung für andere Besucher und das mögliche Übertönen von Notfalldurchsagen sprechen sehr deutlich gegen eine Benutzung in Menschenmengen. Dass die FIFA diesen unsinnigen Lärm weiter zulässt, betont einmal mehr die Dominanz des Marktes respektive der Geldgeilheit im Fussball, passt aber bestens zur Ignoranz der Fussballverantwortlichen gegenüber Menschenrechts- und Umweltschutz-Belangen. Andererseits passt diese FIFA-Ignoranz zur alltäglichen Erfahrung: Lärm ist eines der unterschätzten Gesellschaftsthemen! weiterlesen »
Vorsätzliches Ökodumping
Die Oelpest im Golf von Mexico ist letztlich vorsätzlich verursacht. Auf der Anklagebank sitzt ein ansehnlicher Teil der Menschheit, mit Sicherheit jene mit einem grösseren ökologischen Fussabdruck als der Durchschnitt der Weltbevölkerung. Da “fast alle” gleichbedeutend ist mit “niemand”, fühlen sich zwar viele “betroffen”, aber nicht verantwortlich. weiterlesen »
