Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2021/22

1. April 2022: Im Mittel ist der März 2022 am Zürichsee wärmer als die langjährigen Durchschnittstemperaturen – wie schon die Monate Januar und Februar. Somit verharrt die Kältesumme des Winters 2021/22 auf dem tiefsten Wert der letzten zwölf Jahre. Einmal mehr also keine Seegfrörni am Zürichsee!

Weil die von mir im Internet beobachteten Messstationen am Greifensee und am Pfäffikersee zeitweise oder dauerhaft ausgefallen sind, gibt es für diese beiden Seen keine Angaben für die Kältesumme des gesamten Winters. Klar ist: auch am Pfäffikersee und am Greifensee war der Winter mindestens milde, eine Seegfrörni hat sich nicht ergeben.

Eine weitere Bestätigung dafür, dass die Klimakrise – verharmlosend auch als Klimawandel bezeichnet – Seegfrörnen an den grösseren Zürcher Seen weniger wahrscheinlich macht!

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Auftakt zum #Weltbienentag: Bienenschwarm im Wohnquartier

Honigbienen haben – zusätzlich zum von ihnen hergestellten genussreichen Honig – eine hohe Bedeutung für die Bestäubung von Blüten. Honigbienen gelten daher als Nutztiere. Viele andere Bienenarten sind ebenfalls von grossem Nutzen sowohl für die Natur wie für den Menschen. Diese Bedeutung ist sicher eine gute Begründung für den Weltbienentag jeweils am 20. Mai – damit auch zukünftige Generationen sich an den Leistungen der vielen Bienen erfreuen können.

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#ChallengeForFuture: ein Rückblick als Ausblick

Ein Blick zurück ist regelmässig eine Herausforderung. Ein Blog ermöglicht einen solchen Rückblick. Nach wie vor sind in meinem Blog einzelne Beiträge aus dem Jahr 2000 verfügbar. Ein Beitrag aus dem Juni 2000, also vor fast zwanzig Jahren, trägt den Titel «Grenzen des Wachstums auch beim Flugverkehr überschritten», im Lead stehen zu den überschrittenen Grenzen die Stichworte Fluglärm, Luftschadstoffbelastung und Ausstoss an Treibhausgasen. Fünfmal weniger Flugverkehr war damals die Schlussfolgerung.

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2000-Watt-Gesellschaft: NULL – die grosse Herausforderung

2008 galt die Verpflichtung der Stadt Zürich auf die 2000-Watt-Gesellschaft als visionär. Die seither entstandenen Erkenntnisgewinne zeigen etwas deutlich: im Sinne der Zukunftsfähigkeit und zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung verstärkt sich tendenziell die visionäre Herausforderung. Jetzt geht es um NULL, Brutto oder Netto Null fossile Energien, und dies möglichst rasch. „2000-Watt-Gesellschaft: NULL – die grosse Herausforderung“ weiterlesen

2008 galt die Verpflichtung der Stadt Zürich auf die 2000-Watt-Gesellschaft als visionär. Die seither entstandenen Erkenntnisgewinne zeigen etwas deutlich: im Sinne der Zukunftsfähigkeit und zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung verstärkt sich tendenziell die visionäre Herausforderung. Jetzt geht es um NULL, Brutto oder Netto Null fossile Energien, und dies möglichst rasch. „2000-Watt-Gesellschaft: NULL – die grosse Herausforderung“ weiterlesen

#nobailoutwithoutchange: Flugverkehr ist nicht-nachhaltig!

Zu viel Verkehr schränkt die Mobilität ein. Gerade der Flugverkehr zeigt zudem keinerlei Ansätze für eine zukunftsgerichtete Nachhaltigkeit. Staaten, die den Flugverkehr mit viel Geld unterstützen, sind somit verfassungswidrig nicht auf Nachhaltigkeitskurs.

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#EarthHour2020Online

 

Earth Hour – seit vielen Jahren machen Menschen und Städte von 20:30 bis 21:30 Uhr am letzten März-Samstag auf die weltweite Klima- und Biodiversitätskrise aufmerksam: für eine Stunde wird zum Beispiel die Beleuchtung öffentlicher Bauten und Anlagen ausgeschaltet. Das Bild zeigt die Momente des Aus- und Einschalten des Lichtes anlässlich der Earth Hour 2019 vom Limmatufer in der Stadt Zürich aus, mit Blick auf Rathaus, Grossmünster und Münsterbrücke.  

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Big Data und Manipulation – von der Mündigkeit von KonsumentInnen und BürgerInnen

Ein in diversen Aspekten postfaktischer Artikel zur Beeinflussung von Wahlen durch «Big Data»-Analysen hat Anfang Dezember 2016 für erheblichen Aufruhr gesorgt. Dass Wahlen und Abstimmungen manipuliert werden, ist nicht erst seit den Präsidentschafts-Wahlen oder den Schweizer Abstimmungen im Herbst 2016 zur Grünen Wirtschaft oder zum Atomausstieg offensichtlich.

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News – Bullshit oder Meinungsbildung?

«Postfaktisch» wurde von der «Gesellschaft für deutsche Sprache» am 9. Dezember 2016 als Wort des Jahres bezeichnet. Nachdem einer der populärsten Postfaktisten – Donald Trump – vor kurzem als Persönlichkeit des Jahres 2016 bestimmt wurde, stellt sich immer drängender die Frage, ob Medien welcher Art auch immer Bullshiting oder Meinungsbildung betreiben — möglicherweise handelt es sich um Marketing oder Propaganda.

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Bot als News-Assistent – ist das die Zeitung von heute und morgen?

Schlagzeilen und Titel statt auf Papier direkt auf dem Display von Computern, Tablets und Smartphones – das bieten sehr viele Medien an. Meine digitale Zeitung wird von einem Bot, einem elektronischen Helfer, produziert. Dieser Bot ist dauernd im Internet unterwegs und sammelt zusammen, was mich interessieren könnte.

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Medien ohne Werbung?

Das Herausgeben einer Zeitung sei die Freiheit, heute auf der Rückseite von Inseraten mit den News von gestern das Altpapier von Morgen zu produzieren. In dieser oder ähnlicher Form habe ich diesen Spruch, der mir allerdings nicht selber eingefallen ist, schon mehrfach verwendet. Medien und Werbung gehören offenbar zusammen.

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