Energiepolitik von unten – Erfolgsfaktoren konkret!

Die Energiepolitik nicht nur der Schweiz ist geprägt davon, dass Energiewirtschaftsunternehmen, die um ihre Pfründen fürchten, und die sie sekundierenden politischen (vorgeblich «bürgerlichen») Kreisen veränderungsfeindlich sind und mit absurden Kostenargumenten, die scheinbar nur auf die veränderte Situation zutreffen, Lügen, Manipulation und Propaganda als übliche Instrumente einsetzen, unabhängig von der Faktenlage. Völlig klar ist, dass es nichts daran zu rütteln gibt, dass auch die Schweiz so rasch als möglich eine fossil- und nuklearfreie Energieversorgung anzustreben hat.

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Warum ich das Manifest Pro Solar nicht unterschreibe, obwohl ich für viel mehr Sonnenenergienutzung bin

Das Manifest Pro Solar hat zwei wesentliche Forderungen – prioritär wird eine “kostendeckende Einspeisevergütung ohne Begrenzung für alle erneuerbaren Energien” gefordert, dies halte ich für hochgradig kontraproduktiv; zweitens wird “eine tragende Rolle der Solarenergie in der Energiestrategie 2050” verlangt, diese Forderung finde ich zu bescheiden. Auf jeden Fall: die erste und zweite Forderung passen nicht zusammen und helfen der Sonnenenergienutzung nicht! Deshalb kann ich dieses Manifest nicht unterschreiben.

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Die Sonnenenergie nutzen – aber ohne KEV-Vollkasko-Mentalität

Die Sonne ist eine unendlich grosse, in gesellschaftlichen Dimensionen nachhaltig verfügbare Energiequelle. Und sie ist gratis. Aber: sie ist (zumindest derzeit) nicht gratis nutzbar für die Abdeckung der Energiebedürfnisse der Menschheit, sowohl bezüglich der erforderlichen Technologien als auch bezüglich der ökologischen und sozialen Aspekte. Wenn das unendliche Potenzial der Sonne dauerhaft genutzt werden sollen, müssen Vollkasko-Instrumente wie die kostendeckende Einspeisevergütung KEV blitzartig verschwinden.

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Minus achtzehn

Ein Zitat: Die Höhe der Solarstromanlagen-Preise richtet sich an der Einspeisevergütung aus und nicht am Markt selbst. Dieses Zitat stammt aus einem Bericht zur Studie 1014: Ermittlung der Preise von Solarstromanlagen in der Schweiz 2011. Als Beleg (sinngemäss): Die KEV-Vergütung wurde durch das UVEK 2011 um 18 Prozent reduziert. Im Jahr 2011 sind demnach die Preise für Solarstromanlagen in der Schweiz um genau diese 18 Prozent gesunken. Einmal mehr: wer echte und wirksame Energiepolitik will, lichtet den Subventionsdschungel aus und schafft sie alle ab: die KEV, Das Gebäudeprogramm, …

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Mit Sicherheit keine Energiepolitik

Etwas über Positionen der SVP zu schreiben, ist eigentlich blöd – man verschafft diesen Ewiggestrigen damit noch mehr Publizität. Was sich allerdings die SVP unter dem Titel “Energiepolitik” an ihrer Versammlung vom 23. Januar 2010 in der Innerschweiz geleistet hat, ist derart grotesk und absurd, dass ein Kommentar zwingend ist. Weiterlesen

DESERTEC – Sein oder Nicht-Sein?

Die wunderbare Tatsache ist eine altbekannte: es braucht nur eine kleine Wüstenfläche vollgestellt mit Sonnenenergienutzungstechnik, und man kann die gesamte Erde bestens mit erneuerbarer Energie versorgen. Yes We Can! If We Really Want! Denn. menschlicher Erfindungsgeist kann, könnte, möchte, will all die möglichen und unmöglichen Schwierigkeiten überwinden. Auf jeden Fall: das Beispiel DESERTEC ist der beste Beweis dafür, dass die Sonne zwar gratis scheint, dass die Sonne aber nicht billig und einfach zu nutzen ist.

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Einspeisevergütung: abschaffen statt jammern!

Wie können erneuerbare Energien für die Stromproduktion am besten gefördert werden? Einer Ansätze heisst: Einspeisevergütung. Dabei vergütet der Netzbetreiber – in der Schweiz swissgrid den AnlagebetreiberInnen einen festgelegten Produktionspreis. Dieser Mechanismus – als Dankeschön der Stromwirtschaft für das Ja der Umweltverbände zur Strommarktliberalisierung in Gesetzesparagraphen gefasst – vermag in keiner Art und Weise zu überzeugen. Weiterlesen