Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2021/22

1. April 2022: Im Mittel ist der März 2022 am Zürichsee wärmer als die langjährigen Durchschnittstemperaturen – wie schon die Monate Januar und Februar. Somit verharrt die Kältesumme des Winters 2021/22 auf dem tiefsten Wert der letzten zwölf Jahre. Einmal mehr also keine Seegfrörni am Zürichsee!

Weil die von mir im Internet beobachteten Messstationen am Greifensee und am Pfäffikersee zeitweise oder dauerhaft ausgefallen sind, gibt es für diese beiden Seen keine Angaben für die Kältesumme des gesamten Winters. Klar ist: auch am Pfäffikersee und am Greifensee war der Winter mindestens milde, eine Seegfrörni hat sich nicht ergeben.

Eine weitere Bestätigung dafür, dass die Klimakrise – verharmlosend auch als Klimawandel bezeichnet – Seegfrörnen an den grösseren Zürcher Seen weniger wahrscheinlich macht!

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