Impulse für den Luftverkehr?

Edelweiss Air Zeppelin NT vom Uetli aus

Edelweiss Air Zeppelin NT vom Uetli aus

Ende Mai/Anfang Juni 2015 kurvt der Zeppelin NT in den Farben von Edelweiss über der Region Zürich. Parallel dazu ist die Pazifik-Überquerung von «Solar Impulse 2» ein intensiv beobachtetes Ereignis. Daraus ergeben sich hoffentlich Impulse für den Luftverkehr.

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Trotz WEF-Palaver: Flugverkehr ist und bleibt nicht nachhaltig

Das WEF-Treffen der Scheinmächtigen und WichtigtuerInnen aus Finanzwirtschaft und Politik in Davos bringt immer wieder auch interessante Nebenprodukte zu Stande – etwa am 28.1.2012 eine Absichtserklärung für einen Fluglärm-Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz – ein Dokument mit erschütternder Symbolik und dem knallharten Beweis, dass Flugverkehr nicht nachhaltig ist und auch nie werden wird.

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Volksabstimmung 27.11.2011 Stadt und Kanton Zürich: Vorschläge zum Ausfüllen der Stimmzettel

Am 27. November 2011 wird neben dem 2. Wahlgang für den Ständerat (meine Wahlempfehlung) in Kanton und Stadt Zürich über je drei Vorlagen abgestimmt. Meine Vorschläge zum Ausfüllen der Stimmzettel.

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Flugverkehr ist und bleibt nicht nachhaltig – es braucht Grenzen für den Flughafen!

Die Flugindustrie – Flugzeugbauer und Fluggesellschaften – gehört nicht zu jenen Bereichen, die Menschen und Unternehmen empfohlen wird, wenn es um nachhaltige Geldanlagen geht. Der öffentliche Mitwirkungs-Prozess für den Flughafen Zürich-Kloten (SIL, dauert noch bis Ende Oktober 2010) führt zu eigenartigen Positionsbezügen.

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Rote Rosen, frische Fische, grüne Spargeln, …

Als ich am 13.4.2010 im Beitrag “Solar fliegen!” schrieb, dass der heutige Luftverkehr nicht nachhaltig sei, hatte ich keine Ahnung, dass ein Vulkanausbruch auf Island nur wenige Tage später diese Aussage einmal mehr belegen würde. Das Problem dabei: der Gesellschaft wird unbegrenzte Verfügbarkeit – ohne Rücksichten auf irgend etwas – vorgegaukelt. Flugverkehr als Massentransportmittel – Menschen und Güter. Selbst leicht verderbliche Güter wie rote (und andersfarbige) Rosen, frische Fische und grüne Spargeln stehen jenen, die es sich leisten können und wollen, global und jederzeit zur Verfügung. Ausser ein isländischer Vulkan mit schwierig auszusprechendem Namen hinterlässt Aerosole in der Atmosphäre. Oder die internationalen Machtgames provozieren terroristische Aktivitäten, auch mit potentiellen Zielen im Luftverkehr. Oder der Rohölpreis macht Purzelbäume und macht die Transportkosten unberechenbar. Der Luftverkehr als fragiles Symbol der Nicht-Nachhaltigkeit des Lebensstils einer Gesellschaft mit einem übergrossen ökologischen Fussabdruck.

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Solar fliegen!

Zeigt, wie Hanspeter Guggenbühl im Auto-Anzeiger (früher Tages-Anzeiger) behauptet, das Solarflugzeug “Solar Impulse” von Bertrand Piccard “die Grenzen der unerschöpflichen Sonnenenergie” auf? Im Gegenteil: der gelungene Erstflug weist sehr direkt darauf hin: der heutige Flugverkehr ist alles andere als nachhaltig. Solar fliegen ist die einzige Zukunftschance für den Flugverkehr! Weiterlesen

Ein Wunder?

Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches” und „Außergewöhnliches”. So wird “ein Wunder” in Wikipedia erklärt. In der Berichterstattung über den “Besuch” des Airbus A380 in Kloten fand sich regelmässig das Wort Wunder oder ein ähnliches Super-Substantiv – auch die Reaktion der Öffentlichkeit, welche zum Fughafen Zürich pilgerte, lässt einen Wunderglauben erahnen. Weiterlesen

Zahlen lügen nicht – aber sie helfen auch nicht weiter

Eine neue Studie beweist, dass die BewohnerInnen des süddeutschen Hochrheinraumes gar keinen Fluglärm haben, so tönt es aus Zürich. Man erwarte die Vorschläge aus Zürich, wie Südbaden vom Flugverkehr entlastet werden soll, lässt sich Waldshut verlauten. Auch neue Daten, die das gleiche wie die bisher bekannten aussagen, zeigen einmal mehr: die Belästigung durch Fluglärm hält sich nicht an gesetzliche Grenzwerte.

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Ist Betroffenheit undemokratisch?

Avenir Suisse, die “Denkfabrik” der Beliebigkeitsgesellschaft, hat wieder mal Ausschuss produziert: um dem Götzen Flugverkehr zu huldigen, sollen die direkt-demokratischen Einflussmöglichkeiten der direkt von den Auswirkungen des Flughafens betroffenen Bevölkerung erheblich eingeschränkt werden. Mit Blick auf andere Themenbereiche behauptet Avenir Suisse, dies entspreche den Gepflogenheiten bei anderen Themenbereichen.

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