Swiss Overshoot Day: nachhaltige Entwicklung braucht einen «System Change»

Die Erde ist gemessen an menschlichen Dimensionen riesig. Die Erde ist unsere Lebensgrundlage – und sie soll dies auch für zukünftige Generationen sein: es gibt keinen Planeten B! Die Menschen beanspruchen allerdings die Erde übermässig – wenn sich alle Menschen so verhalten würden wie Schweizerinnen und Schweizer, ist für 2020 das, was die Erde zur Verfügung stellen kann, am 8. Mai bereits aufgebraucht. Fast 2/3 des Jahres leben Schweizerinnen und Schweizer auf Pump, zulasten anderer Weltgegenden und zukünftiger Generationen. Die Klimakrise und letztlich auch die Coronakrise bestätigen den übermässigen Fussabdruck.

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Klimakrise: «Gutes» reicht nicht, es braucht mehr!

Zwei Meldungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gehören  zusammen. Da titelt der Landbote am 4. Mai 2020: Klimaziele in Gefahr – Heizen die Winterthurer weiter so dreckig, rückt «netto null bis 2050» in weite Ferne. Die Stadt Winterthur teilt am 5. Mai 2020 mit: Klimaschutz in Winterthur: Gutes weiter ausbauen – Mit einem rund vierzig Massnahmen umfassenden Gesamtplan konnte die Stadt ihre Energie- und Klima-Zwischenziele bisher deutlich erfüllen.

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#nobailoutwithoutchange: Flugverkehr ist nicht-nachhaltig!

Zu viel Verkehr schränkt die Mobilität ein. Gerade der Flugverkehr zeigt zudem keinerlei Ansätze für eine zukunftsgerichtete Nachhaltigkeit. Staaten, die den Flugverkehr mit viel Geld unterstützen, sind somit verfassungswidrig nicht auf Nachhaltigkeitskurs.

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Klimakrise: «Sturer Optimismus» am Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, und so weiter

Klimaschutz und Klimaanpassung sind schon sehr lange relevante Themen. Weil bis anhin viel zu wenig getan wurde, braucht es jetzt einiges an «sturem Optimismus» (Christiana Figueres). Im Buch «MondaysForFuture» konkretisiert Claudia Kemfert diesen Optimismus, gemäss Untertitel «Freitag demonstrieren, am Wochenende diskutieren, ab Montag anpacken und umsetzen».

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Demokratie stärken für den dringenden «System Change»

Sowohl Coronakrise als auch Klimakrise erfordern als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit einen schnellen, weitreichenden «System Change». Wenn die Gesellschaften, wenn die Menschen auf dieser Erde eine Zukunftschance, eine nachhaltige Zukunft haben sollen, hat auch die Demokratie dazu einen Beitrag zu leisten. „Demokratie stärken für den dringenden «System Change»“ weiterlesen

Energie-Zukunft statt Ölpreis-Fokussierung

Obwohl eigentlich schon lange klar ist, dass die Welt sich möglichst rasch von den Zwängen und Unfreiheiten der fossilen Wirtschaft befreien muss, starren erstaunlich viele Menschen nach wie vor auf die Entwicklung des Ölpreises. „Energie-Zukunft statt Ölpreis-Fokussierung“ weiterlesen

Wart schnäll – schnäll e chli warte: Umgang mit Herausforderungen?

«Wart schnäll» – «Schnäll e chli warte»: häufig zu hörende Redewendung, in vielen Situationen angewandt. Soll ich «schnell warten», oder soll ich schnell mit Warten beginnen? Bei vielen gesellschaftlichen Fragestellungen – typisch COVID-19 oder Klimawandel – wird «Warten» auch sehr häufig genannt. „Wart schnäll – schnäll e chli warte: Umgang mit Herausforderungen?“ weiterlesen

Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2019/20

2. April 2020: Bis Ende März sind keine weiteren Beiträge zur geringen Kältesumme zusammengekommen. Der Winter 2019/20 weist am Pfäffiker-, Greifen- und Zürichsee die tiefsten Kältesummen seit dem Winter  2010/11 aus. Einmal mehr also ein Winter ohne Seegfrörni bei den grösseren Zürcher Seen! Dazu passt: «Gibt es in Zukunft noch Seegfrörnen?» fragte MeteoSchweiz am 20. Februar 2020 – eine Art Prognose: Durch den Klimawandel dürften Seegfrörnen zukünftig noch seltener werden. 

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Corona/Covid19, Klima: «System Change» als Reaktion auf Krisen

Die stark vom Menschen geprägte Klimaerhitzung ist uneingeschränkt als Krise zu bezeichnen. Die Corona/COVID19-Pandemie wird als Krise wahrgenommen. Was lernen wir aus dem Umgang mit Krisen?  

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#EarthHour2020Online

 

Earth Hour – seit vielen Jahren machen Menschen und Städte von 20:30 bis 21:30 Uhr am letzten März-Samstag auf die weltweite Klima- und Biodiversitätskrise aufmerksam: für eine Stunde wird zum Beispiel die Beleuchtung öffentlicher Bauten und Anlagen ausgeschaltet. Das Bild zeigt die Momente des Aus- und Einschalten des Lichtes anlässlich der Earth Hour 2019 vom Limmatufer in der Stadt Zürich aus, mit Blick auf Rathaus, Grossmünster und Münsterbrücke.  

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