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Umwelt und Politik – ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener

Archive for the ‘2000-Watt-Gesellschaft’ tag

Politik und Wirtschaft noch nicht unterwegs Richtung Atomausstieg und Energiewende

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Der Weg zu einer nuklear- und fossil-freien Energieversorgung dürfte noch beschwerlicher werden: mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen “Energiestrategie 2050” wird einmal mehr auf eine ernsthafte nationale Energie- und Klimaschutzpolitik verzichtet! Statt “More of the same” und Kultivierung liebgewordener Vorurteile sind erhebliche und dringliche Nachbesserungen erforderlich, etwa das Vorziehen einer stark lenkenden Energieabgabe.

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Endlos-Loops

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Diesen Blog-Beitrag schreibe ich ganz einfach wegen Google. Und um einmal mehr auf meine Empfehlung “Energiepolitik for Dummies” hinweisen zu können – nicht ganz unwichtig bei all den Energiewende-Hälsen.

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Written by twp

September 14th, 2012 at 10:33 pm

Von der Vision zum Erfolg

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2000-Watt-Gesellschaft, Energiewende, Städteinitiative: visionäre Ideen, die von einer politischen Mehrheit getragen werden. Wie werden solche Visionen zur erfolgreichen Realität? Welche Rolle spielt dabei eine mediale Meute, die auf Skandalisierung und Misserfolge fixiert ist?

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Denk mal: Schutz für was? Ein Beitrag zur Baukultur

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Selbst vor langen Jahren als günstige Wohnbauten erstellte Gebäude werden etwa in Zürich unter Denkmalschutz gestellt: Schutz vor oder Schutz zum Nachdenken – oder habe ich die Aufforderung “Denk mal!” falsch verstanden?

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Written by twp

Mai 18th, 2012 at 1:20 pm

Energiepolitik für den Alltag

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Energiepolitik (die es ja nicht wirklich gibt in der Schweiz) ist ein spezielles Geschäft. Die Energieszene lebt von einer Vielzahl von ExpertInnen nicht deklarierter Qualität (ich schliesse mich da ein respektive nicht aus). Auch die LobbyistInnen und InteressenvertreterInnen – nicht nur energiepolitischer Interessen – sind zahlreich. Es gibt Berge von Studien und ebensolche Berge von Gegenstudien. Ich stelle bei mir selber, aber auch im Gespräch mit anderen fest, dass dieses JeKaMi (jede und jeder kann mitmachen) etwas völlig absurdes bewirkt: weil jene, die sich nicht als ExpertInnen verstehen, unterschiedlichste Botschaften hören, führt dies in der Tendenz dazu, dass die “alltäglichen” EntscheiderInnen nicht mehr drauskommen, was denn zu beachten ist – darum wird dann wenig bis gar nichts gemacht. Meine zentrale Aussage dazu: “ODER” gibt es in der Energiepolitik nicht, nur “UND” (mit wenigen Einschränkungen)!

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Nach-nuklear und nach-fossil: sind Sie schon unterwegs?

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Energiewende, Atom-Ausstieg: diese und ähnliche (Such-)Worte hatten in den letzten 366 Tagen – seit der Atomkatastrophe von Fukushima – Hochkonkunktur. Eine nuklear- und fossilfreie Energieversorgung ist ohne Wenn und Aber möglich – “man” muss sie nur wollen. Und genau dieses “man” ist das Problem.

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Was kostet denn …

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… nein, nicht der Ausstieg aus der, sondern der Wiedereinstieg in die Atomenergie? Rationalen DenkerInnen ist spätestens seit Tschernobyl, also seit 1986, klar, dass Atomenergie keinen massgeblichen Beitrag zur globalen Energieversorgung wird leisten können. Zu schwerwiegend sind die Risiken, die mit der gesamten Anwendungskette vom Uranabbau bis zur langdauernden Aufbewahrung des Atomabfalls verbunden sind. Alle Option-OffenhalterInnen und Technologie-Hoffenden können nicht darüber hinweg täuschen, dass eine nachhaltige Energieversorgung OHNE Atomenergie (sowohl in der Spaltungs- wie in der Fusionsform) auskommen muss.

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Verkehrspolitischer Paradigma-Wechsel zeichnet sich ab

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Die Städte-Initiativen von Umverkehr sind attraktiv für die Stimmberechtigten. Trotz Gegenvorschlägen, trotz ernstem Kopfschütteln selbst grüner Exekutiv-Mitglieder sind die verkehrspolitischen Ideen von Umkehr mehr oder weniger deutlich mehrheitsfähig. Hier kündigt sich nach Auto-/Freiheitspartei und den Sprüchen über “freie Verkehrsmittelwahl” ein Paradigmawechsel ab. Die “heilige Kuh” Privatverkehr beginnt sich zu enttabuisieren. Read the rest of this entry »

Schweiz: Noch ein sehr weiter Weg zur Nachhaltigkeit

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Diverse Abstimmungsergebnisse vom 15. Mai 2011 auf kantonaler und kommunaler Ebene zeigen: die Schweiz ist noch weit weit weg von einer nachhaltigen Entwicklung – zu selten gibt es echte Lichtblicke bei Volksentscheiden! Read the rest of this entry »

Energieumbau Schweiz: alter Wein in neuen Schläuchen

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Die erweiterte Energieallianz um deren Präsidenten Nationalrat Otto Ineichen hat ein Papier erarbeitet, welches den “Energieumbau Schweiz” anstrebt. Es handelt sich dabei um eine krude Mischung intelligenter und abstruser Massnahmenvorschläge, mit erheblichen Widersprüchen. Es ist erkennbar, dass dieser “Umbau” eine willkürlich zusammengewürfelte Zusammenstellung von zum Teil bereits angeschimmelten Vorschlägen bis hin zu wenigen attraktiven Rosinchen darstellt. Klar ist: energiepolitisch ist dieses 13-Punkte-Programm nicht, auch wenn es offenbar Beiträge von PolitikerInnen aus fast allen im nationalen Parlament vertretenen Parteien enthält – dieses Programm steht damit in der traurigen Tradition der realen Politiklandschaft Schweiz. Read the rest of this entry »