![]() | Diese Kombination von Fuss- und Radwegmarkierung findet sich seit einigen Monaten gehäuft in Zürich. Diese Markierung steht als Symbol für eine verkehrte Veloverkehrspolitik der Stadt Zürich. Es führt kein Velo- oder Fussweg daran vorbei: das Velo braucht mehr Platz, und dies nicht zu Lasten der zu Fuss gehenden, sondern durch Verminderung der Verkehrsfläche für den motorisierten Strassenverkehr. |
Archive for the ‘Verkehrspolitik’ tag
Markierung für Veloverkehrt-Politik
$VP: auch in Zürich jenseits von Rechtsstaat und Demokratie!
Die $VP ist ernsthafterweise nicht als rechtsstaatliche und demokratische Kraft zu bezeichnen. An zwei aktuellen Beispielen lässt sich dies auch für die $VP der Stadt Zürich zeigen.
Verkehrspolitischer Paradigma-Wechsel zeichnet sich ab
Ich pendle, also bin ich – es braucht ein neues Verkehrsverständnis!
Die Benutzung des Autos und des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz sollen teurer werden – so hat dies der Bundesrat am 20. Januar 2011 vorgeschlagen. Die Stammtischforen in den Online-Medien hatten Hochbetrieb – so sind etwa beim Auto-Anzeiger (früher Tagesanzeiger) innerhalb von 28 Stunden über 600 Stammtischklopfer, maximal 400 Zeichen lang, eingetragen worden. Ein Thema, welches die SchweizerInnen bewegt. Erstaunlich viele Menschen definieren sich in diesem Land über die Möglichkeit, täglich zu pendeln. Ein neuer Zugang zum Verkehr ist angesagt!
Bauen statt Verkehrspolitik
Steinzeit?
Wirksamste Veloförderung: weniger Autoverkehr!
Alltags-Velofahren ist mit Sicherheit eine nachhaltige Fortbewegungsart. Die verstärkte Velonutzung im Alltag wird durch zwei Dinge eingeschränkt: den massiv übermässigen Strassenverkehr – und das nicht velogerechte Infrastrukturangebot. Der Regierungsrat des Kantons Zürich weigert sich, für die – auch schon als dringlich bezeichnete – Verbesserung der Veloinfrastruktur verpflichtende Mindestausgaben vorzusehen, und lanciert stattdessen ein zaghaftes Veloförderungsprogramm. Dabei ist die Situation klipp und klar: Veloförderung heisst weniger Autoverkehr!
Greenwashing oder “bürgerliche” Umweltpolitik
Manchmal schlägt der politische Zynismus unerbittlich zu. Ein solcher Tag war der 14. Januar 2010. Einerseits hat SVP-Regierungsrat Markus Kägi die kantonale Luftreinhaltepolitik vorgestellt, anderseits startet die FDP der Stadt Zürich gleichentags eine Parkplatzerhaltungsinitiative.
Velorealitäten
Eglisau ist überall! – Umfahrungsstrassen sind nicht einmal Scheinlösungen
Die Situation ist tatsächlich unhaltbar: an vielen Orten ist der Verkehr ein tägliches Ärgernis. Da lärmt es mitten durch Wohnquartiere, es stinkt, es dröhnt, der Verkehr ist viel zu schnell, gefährdet VelofahrerInnen, FussgängerInnen. So kann es tatsächlich nicht weitergehen.
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