Verkehrswende ist dringend – nicht nur in Zürich

Neben Atomkraftwerken stehen Autobahnen und Staus exemplarisch für die Nicht-Nachhaltigkeit des gegenwärtigen Lebensstils. Fukushima hat zumindest den Begriff der “Energiewende” hervorgebracht – bis anhin zwar als eine weitere Worthülse, allerdings mit dem Potenzial, einen Weg zu einer nicht-nuklearen und nicht-fossilen Energieversorgung vorzugeben. Eine solche Wende braucht es auch im Verkehr – und eine solche Verkehrswende ist dringend!

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Kostenwahrheit und bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

Zwei Sonntagsthemen:
Erstens: Gejammer über eine geringe Reduktion der Fahrleistungen des öffentlichen Personenverkehrs – verbunden mit der Behauptung “Die Bahn ist zu teuer geworden“.
Zweitens: Die Forderung aus einer Studie im Auftrag des Bundes, das Rentenalter schrittweise auf 70 Jahre anzuheben.
Wie immer, wenn Sonntagsmedien Themen aufbringen, wird zu kurz gedacht und falsch argumentiert.

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Nachhaltiger Verkehr: Kostenwahrheit und Verkehrssparen

Ist der ÖV 2000-Watt-fähig?, habe ich bereits vor einiger Zeit gefragt – geendet hat meine Antwort darauf mit einem Zitat von Udo J. Becker, Verkehrsökologe, Dresden: “Um die Mobilität zu erhalten, muss der Verkehr vermindert werden”. Die Ankündigung von Anfang Februar 2012 für ÖV-Preiserhöhungen im Dezember 2012 bestätigt einmal mehr: auch der öffentliche Verkehr ist alles andere als nachhaltig!

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Verkehrspolitischer Paradigma-Wechsel zeichnet sich ab

Die Städte-Initiativen von Umverkehr sind attraktiv für die Stimmberechtigten. Trotz Gegenvorschlägen, trotz ernstem Kopfschütteln selbst grüner Exekutiv-Mitglieder sind die verkehrspolitischen Ideen von Umkehr mehr oder weniger deutlich mehrheitsfähig. Hier kündigt sich nach Auto-/Freiheitspartei und den Sprüchen über “freie Verkehrsmittelwahl” ein Paradigmawechsel ab. Die “heilige Kuh” Privatverkehr beginnt sich zu enttabuisieren. Weiterlesen

Energiepolitik: weg vom Stammtisch

Bald jede Online-Meldung bietet den Online-StammtischlerInnen mit Atomlobby-Hintergrund Anlass, über den Verzicht auf die Atomenergie zu lästern – allerdings wird dabei häufig ohne jeden Faktenbezug geschwafelt. Beispiel vom Pfingstsamstag 2011: eine Meldung über die Autostaus wird im Online-TA-Stammtisch wie folgt kommentiert: Man stelle sich mal vor, die fahren dann später alle mit Elektroautos … Dann brauchen wir 10 neue AKWs …. Neben meinem Ceterum censeo, dass solche Online-Stammtische abzuschaffen sind, braucht die Energiepolitik endlich etwas mehr Faktenbezug. Dies lässt sich an diesem Beispiel bestens illustrieren. Weiterlesen

Weniger Strassenraum = weniger Strassenverkehr

Platzbedarf und Sicherheitsüberlegungen erfordern nicht nur in Städten eine deutliche Verminderung der Fahrleistungen des MIEV, des motorisierten Autoverkehrs – der aktuelle übermässige Verbrauch der fossilen Treibstoffe Benzin und Diesel mit dem damit verbundenen unerwünschten Beitrag zum Mensch gemachten Klimawandel und die massiv übermässige Lärmbelästigung durch den Verkehr verstärken diesen Reduktionsauftrag. Ein Beitrag zur Erreichung dieser Ziele: weniger Strassenraum. Damit kann in Städten mehr Platz geschaffen werden für Fuss- und Veloverkehr – aber auch für den öffentlichen Verkehr, zum Beispiel in der Stadt Zürich für eine Tramverbindung über die Rosengartenstrasse/Hardbrücke.

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Bauen statt Verkehrspolitik

Dass die Gotthard-NEAT bautechnisch zu realisieren ist, war schon zu Beginn der politischen Diskussionen über dieses Grossvorhaben klar. Trotzdem Gratulation zum Durchstich und viel Erfolg beim Innenausbau. Nur: verkehrspolitisch macht diese Parforce-Leistung je länger je weniger Sinn. Weiterlesen