Gas: kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Erdgas war Anfangs der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein willkommener Energieträger zur Verbesserung der Luftqualität, weil Erdgas «sauberer» verbrennt als Heizöl, Kohle oder auch Holz. Als vordergründig tauglich zeigt sich Erdgas auch beim Klimaschutz. Auf Primärenergiestufe verursacht Erdgas als Energieträger für die Wärmeerzeugung etwa 25 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als bei der Verwendung von Heizöl. Da allerdings um 2040 bis 2050 ausschliesslich erneuerbare Energien zu verwenden sind, um die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens einzuhalten, ist die Verbrennung von Erdgas kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Wie steht es mit den vorgeblich erneuerbaren Brennstoffen Biogas und Power-to-Gas?

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Menschliches Leid – Demokratie – Öl

In Syrien sterben Menschen wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen, es ist Krieg. In einem Krieg geht es nicht mehr um Wahrheiten, da geht es um persönliche Macht, da geht es um Propaganda. Syrien gilt gemäss Demokratieindex von The Economist als autoritäres Regime. Als autoritäre Regimes gelten auch Russland und Iran, die Türkei gilt als Hybridregime. Der Russland-Iran-Türkei-Plan für Syrien von Ende Dezember ist das Werk von Diktaturen respektive von Diktatoren. Menschenrechte spielen da keine Rolle, da geht es um schlichte Machterhaltung für den Diktator Basar al-Assad – Medien wie RT (ehemals Russia Today) biegen dies propagandistisch schönfärberisch daher. Klar ist: Hunderttausende sind getötet worden, eine noch viel grössere Zahl von Menschen wurde vertrieben, voraussichtlich ohne Rückkehrmöglichkeit.

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Zukunft gestalten: weg von Öl und Gas!

Ich habe bereits mehrfach gefordert: weg von Öl und Gas (und auch weg von Kohle und Atom)! Eine vertrauliche Studie des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) zeigt einmal mehr, dass das Verharren bei Oel und Gas nichts mit Zukunftsgestaltung zu tun hat.

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Auch der Markt muss die Physik berücksichtigen!

Weil Russland wieder einmal ein Machtgame mit der Ukraine „spielt“, greift die russische Firma Gasprom in das Gasverteilsystem ein. Prompt kommt es zu Lieferschwierigkeiten in halb Ost- und Südosteuropa. Gasprom beschuldigt die ukrainische Firma Naftogas, zu viel Gas abzuzapfen, während Neftogas wiederum die russische Firma verdächtigt, zu wenig Erdgas in das Netz einzuspeisen. Weiterlesen