Mit der Volksabstimmung vom 30. November 2025 will eine Mehrheit der Stimmberechtigten im Kanton Zürich – gegen die Städte Zürich und Winterthur – Tempo 30 massiv einschränken. Das ist weder nachhaltig noch zukunftsfähig.
Flächendeckend Tempo 30 – besser wäre sogar Tempo 25 – ist eine zwingende Voraussetzung, um die Schweizer Verfassungsvorgaben zum Schutze der Menschen vor Unfällen, Lärm und Luftschadstoffen einhalten zu können.
Die Auto-Autokratie der Schweiz hat über ihre Sklavinnen und Sklaven im Zürcher Regierungsrat und im Zürcher Kantonsrat eine absurde Abstimmungsvorlage erarbeitet, die die Einführung von Tempo 30 massiv erschweren. Mit sehr sehr viel Geld hat die Auto-Autokratie erhebliche Lügen-Propaganda verbreitet und sich das Ja der Stimmberechtigten zu dieser sehr schlimmen Gesetzesänderung ergaunert.
Diese Gesetzesänderung ist nicht nachhaltig, führt zu wesentlich mehr Unfällen mit vielen Unfallopfern, verstärkt den Lärm des Verkehrs und den Luftschadstoffausstoss. Diese Gesetzesänderung verstösst in erheblichem Umfang gegen die Bundesverfassung – Regierungsrat und Kantonsrat haben dafür zu sorgen, dass dieses schlimme Verkehrsgesetz NICHT in Kraft gesetzt wird.
Und im Interesse der Demokratie sind die Machenschaften der Auto-Autokratie offenzulegen und solche kriminellen Demokratie- und Lebensqualitätskiller zu verhindern.
Klar ist: es braucht auch weiterhin sehr viel Engagement, damit gesamtgesellschaftlich weniger Unsicherheit, weniger Lärm und weniger Luftschadstoff-Emissionen durch den Autoverkehr verursacht werden.
Nachtrag 8. Januar 2026:
Die Björn Steiger Stiftung hat Ende 2025 eine «Metastudie zur Wirksamkeit von Tempo-30-Zonen» veröffentlicht; auch Studien aus Zürich werden einbezogen. Zitat letzter Absatz des Fazits (S. 25 der FDP-Datei):
Insgesamt erweist sich die Einführung von Tempo-30-Zonen als wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung. Sie verbessert die Verkehrssicherheit, reduziert Emissionen und Lärmbelastung und steigert gleichzeitig die Lebensqualität. Unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten lässt sich festhalten: Die flächendeckende Einführung von 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzungen besitzt ein erhebliches Potenzial, Innenstädte sicherer, gesünder und lebenswerter zu gestalten.
Version 1: 1.12.2025