Familienheim-Genossenschaft Zürich: Die Neue Grünmatt ist kein Zukunftsprojekt!

Zur a.o. Generalversammlung der FGZ vom 29. September 2009: Die FGZ hat immer noch nichts gelernt

Eine Genossenschaft muss vorausschauend planen. Dazu gehören der regelmässige Abbruch von lange genutzten Wohnungen und die Erstellung zeitgemässer neuer Wohnungen. Die Neubauten Grünmatt sind leider nur in Ansätzen zukunftsfähig, sie werden zu viel Energie verbrauchen.

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Mehrheiten

Worin unterscheiden sich die demokratischen Systeme der Türkei und von Deutschland – beispielsweise im Mass der Verfälschung der Meinung der Stimmberechtigten. Während in der Türkei 46.6 % der Stimmen zu 62 % der Mandate führen, ist die Sache in Deutschland etwas weniger krass: mit einem Anteil von 48.4 % der Stimmenden ergeben sich immerhin „nur“ etwas mehr als 53 % der Mandate – Deutschland hat nach den Bundestags-Wahlen vom 27. September 2009 eine Regierung, die nicht die Mehrheit der Stimmberechtigten hinter sich hat, aber trotzdem mit Mehrheit regieren kann. Eine ziemlich eigenartige Interpretation von Demokratie! „Mehrheiten“ weiterlesen

Hinterziehung, Betrug, Polanski

Die Schweiz hat sich entschieden, dass für SchweizerInnen weiterhin zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug unterschieden wird – für Menschen aus dem Ausland mit Bankkonto in der Schweiz wird dieser Unterschied nicht mehr gemacht. Darum hat es die Schweiz geschafft, ab der grauen OECD-Liste zu kommen. Diese neue Praxis wendet die Schweiz offenbar auch in anderen Bereichen an: ohne Rücksicht auf irgendwelche Randbedingungen werden selbst unsinnige Haftbefehle, die beispielsweise von der USA ausgestellt wurden, vollzogen, ohne Rücksicht darauf, wie Menschen in der Schweiz in gleichartigen Situationen behandelt würden. Am Abend des 26. Septembers 2009 traf es in Zürich-Kloten einen Prominenten: Roman Polanski. „Hinterziehung, Betrug, Polanski“ weiterlesen

Glauben oder das Leben geniessen?

There’s probably no God. Now stop worrying and enjoy your life. Dieser Satz soll demnächst auf Anregung der Autorin und Journalistin Ariane Sherine als Buswerbung in den Londoner Strassen unterwegs sein. Ist das im Satz angesprochene Gegensatzpaar „Glauben“ oder „das Leben geniessen“ aus menschlicher Sicht überhaupt zu verantworten? „Glauben oder das Leben geniessen?“ weiterlesen

yes WE can – yes WE can

Samstag, 26. September 2009, Titelseite des gedruckten Auto-Anzeigers, früher Tages-Anzeiger: eine Karrikatur von Felix Schaad. Barack Obama am Billardtisch – die aktuellen Probleme Abrüstung, Klima, Wirtschaft, Nahost, Gesundheitsreform, Irak, Afghanistan als riesenhafte Billardkugeln auf dem Tisch, diese Dinger können sicher nicht eingelocht werden. Dahinter eine Reihe von Zuschauern – mit der Sprechblase „Er muss es schaffen – er hats versprochen“. Yes We Can, das ist Obamas Slogan.

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Verheizperiode – von der Nachhaltigkeit im Umgang mit Menschen

Die Zürcher Politik im intergalaktischen Bereich von SP, Grünen und Grünliberalen hat in den letzten Tagen das Wetter nachgeahmt: langsam wird es etwas kühler, man beginnt mit dem Heizen in den Häusern. SP, Grüne und Grünliberale haben einen eigentlichen Hurrican in Betrieb gesetzt und eine immense Energie produziert durch das Verheizen diverser valabler KandidatInnen. Eine kaum je dagewesene Situation. „Verheizperiode – von der Nachhaltigkeit im Umgang mit Menschen“ weiterlesen

Eine Million

Franken ist… nicht wirklich viel, wenn sie von der Erdölvereinigung kommt. 11.5 Mia Franken betrug im Jahr 2008 der Einfuhrüberschuss für Erdöl. Die Erdölvereinigung „schenkt“ 1’000 Hausbesitzenden je 1’000 Franken, wenn diese zu ihrer neuen Oelheizung eine Sonnenkollektoranlage installieren – diese Aktion ist in erster Linie eine plumpe Heizölverkaufsaktion. „Eine Million“ weiterlesen

Dilemma Einervakanz im Zürcher Regierungsrat

Die aktuellen Diskussionen im Dreieck Grüne – Grünliberale – SP über allfällige Kandidaturen für die bevorstehende Einerersatzwahl in den Zürcher Regierungsrat zeigen einmal mehr: es braucht eine neue Art, wie Regierungen in der Schweiz gewählt werden! Stichworte dazu: bei Einzelrücktritten Gesamterneuerungswahl, Uebergang zum Proporzwahlrecht, minimale Mitgliederzahl neun. Noch steht die Kandidatinnen-Kür bevor und dann die Wahl bevor – mit gewissen Vorteilen für die SVP, welche Noch-Regierungsrätin Rita Fuhrer ersetzen möchte. Klar ist: nach Proporz hätten die Grünen einen Sitzanspruch in der Regierung – FDP und CVP beanspruchen je einen Sitz, der ihnen eigentlich nicht zusteht.

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Greenwashing oder Energiepolitik?

Lärmschutzwände sind eigentlich ein Zeichen dafür, dass Verkehrs-, Raumordnungs- und Umweltschutzpolitik versagen. Lärm müsste eigentlich zuerst an der Quelle vermindert werden – Ursachenbekämpfung ist immer einfacher, kostengünstiger und wirksamer als Symptombekämpfung. Die motorisch angetriebenen Vehikel auf Strasse und Schiene (und natürlich auch in der Luft) könnten aus technischer Sicht deutlich leiser sein – mit beachtlichen Kostenfolgen, aber volkswirtschaftlich immer noch wirksamer als all die Lärmschutzwände respektive lärmbedingte Gesundheitskosten und Wertverluste. Wenn nun Photovoltaikanlagen auf Lärmschutzwände plaziert werden sollen, stellt sich schon die Frage, ob es nun um Greenwashing oder um Energiepolitik geht.

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Zynisches BIP

Was ist besser für die Wirtschaft (die ja eigentlich dazu da ist, das Wohlergehen der Menschheit zu finanzieren)? Klimaschutzmassnahmen oder Klimawandelfolgenanpassung? Nicholas Stern empfiehlt eigentlich, dass 1 statt 5 besser ist – Klimaschutzmassnahmen vor Klimawandelfolgenanpassung also. Der Rechnungshof des US-Kongresses hat ausgerechnet, dass sich das BIP der USA wegen der endlich vorgesehenen, allerdings immer noch sanften Klimaschutzmassnahmen bis 2050 um 3.5 % weniger erhöhen würde als ohne diese absolut ungenügenden Klimaschutzmassnahmen – dies kann nur noch als hochgradiger BIP-Zynismus beurteilt werden.

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