Zwei Sprach- und Sprechakteure haben in den letzten Tagen beste Unterhaltung geboten, und zwar im Auto-Anzeiger, früher Tagesanzeiger. Den Beginn machte Peter von Matt mit dem von ihm verfassten Text „Der Dialekt als Sprache des Herzens? Pardon, das ist Kitsch!“ – Pedro Lenz reagierte darauf in einem Interview mit dem Titel „Schweizer haben in Deutschland eine Sprachbehinderung„. Es handelt sich dabei sicher um deutlich unterschiedliche Positionen, beide Positionen enthalten bedenkenswerte Aspekte – aber so individuell wie die eigene Sprache, so unterschiedlich dürfte auch die Reaktion der LeserInnen ausfallen. „Amüsante Sprachen-Differenz“ weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Am 28. November 2010: Nein zur «Ausschaffungsinitiative» und zum Gegenentwurf der Bundesversammlung
| Der 1. Adventssonntag 2010 hats in sich: wenn man den Umfragen glauben möchte, werden die SchweizerInnen einmal mehr einer völkerrechtlich unzulässigen Verschärfung der Gesetzgebung im Migrationsbereich zustimmen – die nationalkonservative SVP geht möglicherweise einem weiteren Abstimmungserfolg entgegen (selbst dann, wenn der ebenfalls sehr problematische Gegenentwurf des Parlaments angenommen wird). | ![]() |
Menschenrecht Lebensmittel Wasser – Blog Action Day 2010
Wasser ist ein Lebensmittel – etwa 3 Liter Wasser sollte mensch täglich zu sich nehmen – sauberes, gesundes Wasser, nachhaltig genutzt. Seit dem Sommer 2010 gilt Wasser als Menschenrecht, die Verfügbarkeit des Lebensmittels Wasser gehört zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten, die einem Menschen auf dieser Erde zukommen. „Menschenrecht Lebensmittel Wasser – Blog Action Day 2010“ weiterlesen
Bauen statt Verkehrspolitik
Dass die Gotthard-NEAT bautechnisch zu realisieren ist, war schon zu Beginn der politischen Diskussionen über dieses Grossvorhaben klar. Trotzdem Gratulation zum Durchstich und viel Erfolg beim Innenausbau. Nur: verkehrspolitisch macht diese Parforce-Leistung je länger je weniger Sinn. „Bauen statt Verkehrspolitik“ weiterlesen
Wärmepilze – Teufelszeugs oder energiepolitische Non-Valeur?
Die SVP-dominierte Energiepolitik des Kantons Zürich zeigt am Beispiel der Wärmepilze, in welchen Sackgassen die SVP-Klimawandelleugner und -Climate Criminals stecken. Klar ist: es braucht endlich eine Energiepolitik, die sich an den Zielen und nicht an den Massnahmen orientiert – und es braucht dringend eine stark lenkende Energieabgabe! „Wärmepilze – Teufelszeugs oder energiepolitische Non-Valeur?“ weiterlesen
Das Vieh, die Computer, die Autos, … der Öko-Grossfüsse fressen das Brot der Armen
Jeder siebte Mensch auf Erde hungert – chronischer Hunger wegen Armut – die Menschen können es sich nicht leisten, sich ihre Nahrung zu kaufen – und dies bei einem globalen Nahrungsangebot, welches über dem Bedarf der Menschen auf dieser Erde liegt. Die Bekämpfung des Welthungers ist eines der Millenniumsziele der UNO – der Anteil der Hungernden soll in der Zeit von 2000 bis 2015 halbiert werden. „Das Vieh, die Computer, die Autos, … der Öko-Grossfüsse fressen das Brot der Armen“ weiterlesen
Menschenrechte versus Machthaber
Die Verleihung des Friedensnobelpreisträgers an den chinesischen Politaktivisten und Menschenrechtler Liu Xia betont einmal mehr die Notwendigkeit universeller und allgemeiner Menschenrechte für das friedliche Zusammenleben der Menschen – und illustriert die verheerende Wirkung willkürlicher Machtausübung. „Menschenrechte versus Machthaber“ weiterlesen
relative Zahlenspielereien – Einladung zum Klimaschutz-Handeln
Dürfen sich auch BundesrätInnen 100 Tage einarbeiten?
Noch selten hat eine Departementszuteilung in einem partiell neu gewählten Bundesrat derart viel Staub aufgewirbelt wie nach dem Eintritt von Johannes Schneider-Ammann und Simonetta Sommaruga in die Landesregierung. Vier neue Departementschefs, das ist tatsächlich ein beachtlicher Wechsel, 2/3 neu (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass einer der Bundesräte eigentlich ein Museumsdirektor ist). Vor einem endgültigen Urteil über diese Zuteilung empfehle ich allerdings, die ersten 100 Tage der neuen Tätigkeit abzuwarten, also so etwa bis nach den Sportferien 2011.
„Dürfen sich auch BundesrätInnen 100 Tage einarbeiten?“ weiterlesen
Die Schweiz darf keine militärische Verteidigung wollen
Nach der Vorstellung des Armeeberichts 2010 behauptet Albert Stahel, Professor für strategische Studien an der Universität Zürich: So lässt sich eine Verteidigung nicht realisieren. Er stellt sich selber die Frage nicht, ob denn mit einer grösseren Armee die Verteidigung zu organisieren ist. Noch viel weniger stellt er sich die Frage, ob eine „Verteidigung“ überhaupt sinnvoll und wünschbar ist. „Die Schweiz darf keine militärische Verteidigung wollen“ weiterlesen
