Ich habe noch selten ein derart frustrierendes Abstimmungswochenende erlebt: bei sämtlichen am 26. September 2010 zum Entscheid anstehenden politisch einigermassen relevanten Fragestellungen haben die Stimmberechtigten in ihrer Mehrheit anders entschieden als ich. Vorausdenkende sind sich das zwar gewohnt, aber „Null zu Vier“ gibts doch eher selten. „Null zu Vier“ weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Viel Geschrei – wenig Ertrag
Nach viel Geschrei der Politik im In- und Ausland wird immer klarer: um das Bankgeheimnis und die unversteuerten Vermögen in der Schweiz wurde sehr viel mehr Lärm gemacht, als es dem möglichen Ertrag entspricht. Das habe ich schon mehrmals festgehalten auf umweltnetz.ch.
Potentielle Bankrotterklärung der Schweizerischen Klimaschutzpolitik?
Verschiedene Länder haben in letzter Zeit Förderaktionen für neue Autos – in erster Linie zur Stützung der einheimischen Autoindustrie – durchgeführt. Um selbst eine kritische Öffentlichkeit einzulullen, wurden Wortungetümhülsen wie „Abwrackaktion für Klimaschutz“ für derartigen Polit-Unsinn erfunden. Die Lobbyorganisation TCS für noch mehr MIEF fordert eine solche klimaschutzpolitische Bankrotterklärung jetzt auch für die Schweiz. „Potentielle Bankrotterklärung der Schweizerischen Klimaschutzpolitik?“ weiterlesen
Herrscht Wohnungsnot? – Die Marktwirtschaft und der Umgang mit Grenzen
Nach allgemeiner Ueberzeugung herrscht Wohnungsnot in der Stadt Zürich. Diese äussert sich etwa dadurch, dass Menschen eine Wohnung gemäss ihren Preis- und Grössenvorstellungen nicht oder nur mit sehr viel Aufwand finden. Während insbesondere die Medien und ein Teil der Politik monokausale Konstrukte erfinden, handelt es sich letztlich um einen klaren Fall von Polykausalitäten, die letztlich zeigen, dass der Markt durchaus auf Grenzen – im Sinne von Grenzen des Wachstums – reagiert. „Herrscht Wohnungsnot? – Die Marktwirtschaft und der Umgang mit Grenzen“ weiterlesen
Alles-Behaupti-Cheib-und-nüd-Bewiisi-Siech
Eine Pausenrunde in einem Büro. Es wird über eine Energie-Vorlage an der nächsten Abstimmung diskutiert. Ich argumentiere lebhaft und überzeugt. Aber offenbar nicht überzeugend! Ein Kollege meint plötzlich: „Du Alles-Behaupti-Cheib-und-nüd-Bewiisi-Siech – das glaub ich Dir nicht“. – Die Diskussion ist vorbei, die Pause auch.
Konflikte sind mit Kriegen nicht zu lösen
Die Geschichte der Menschheit ist grauenvoller Kriege mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Dauerhafte Lösungen haben sich daraus nie ergeben: Gewalt ist kein Beitrag zur Konfliktbewältigung!
Wir wollen Energiepolitik statt Realsatire
Atomenergie ist weder nötig für eine sichere Stromversorgung noch kann sie einen Beitrag leisten zur Minderung der Folgen des Mensch gemachten Klimawandels. Atomenergie ist einzig noch das Hobby einiger ewiggestriger LobbyistInnen, die es geschafft haben, sich ihre Hobbies vom Staat und von der Allgemeinheit finanzieren zu lassen. Was derzeit in Deutschland abläuft, was demnächst auch für die Schweiz zu befürchten ist, kann nur noch als Realsatire bezeichnet werden. „Wir wollen Energiepolitik statt Realsatire“ weiterlesen
Das Buch – Relikt oder Renaissance eines Luxus?
Das Buch und sein Stellenwert – angesichts diverser E-Book-Lesegeräte inklusive iPad und ePUB (dem offenen Standard für elektronische Publikationen, inklusive digitalem Rechtemanagement DRM) stellt sich die Frage nach der Zukunft des Buches immer neu. Angesichts der Aussage von Trend-Forscher Matthias Horx „Utopische Zukunft wirkt heute retro„ werde ich keine Aussage zur Buch-Zukunft machen, sondern aus meiner Sicht formulieren, wie ich heute selber mit Lesestoff, sei es Literatur, sei es Unterhaltung, sei es Fachwissen, umgehe, wie ich selber zukünftig lesen möchte.
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Lückenhaft
Wieder einmal singt die Energie-Agentur der Wirtschaft das Loblied der freiwilligen Klimaschutzbemühungen – informiert aber nur lückenhaft, und macht damit mehr Politik als Klimaschutz. Was taugen die Klimaschutzbemühungen der Wirtschaft wirklich? Ein Versuch, im Desinformationsnebel der Economiesuisse herumzustöbern.
Frustkündigung
Auch wenn BundesrätInnen als MagistratInnen dem Arbeitsrecht nicht unterstehen: die „Kündigungsfrist“, die Zeit zwischen Ankündigung des Rücktritts und dem tatsächlichen Rücktritt, als Mass für die Amtsfrustration der Magistratsperson betrachtet werden. „Frustkündigung“ weiterlesen