Teufelskreise – Sackgassen

Nicht nur in Europa demonstrieren sehr viele Menschen gegen die übermässige Gewalt auch gegen Zivilpersonen, die die israelische Armee im Gazastreifen ausübt – gleichzeitig walzt die isralische Armee (Medieninformation vom 3.1.09 20 Uhr) über den Gazastreifen – und steigert das Übermass an Gewalt nochmals.

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Der Unsinn der Telekom-Liberalisierung

„Schweizweit liegt im Mobilfunkverkehr … ein Sparpotenzial von über 2 Milliarden Franken brach.“ Dieser Satz ist in einer Medienmitteilung der unzeitgemässen Geiz-ist-geil-Firma comparis.ch vom 2. Januar 2009 zu finden. Ein solcher Satz illustriert bestens den Unsinn der Telekom-Liberalisierung. „Der Unsinn der Telekom-Liberalisierung“ weiterlesen

Kirchenasyl und Sans-Papier

Das Kirchenasyl ist eine uralte Tradition – und geht zurück auf vorchristliche Heiligtums-Asyle, wo verfolgte Menschen Schutz vor Angreifern fanden. Wenn Sans-Papier Kirchen besetzen, wie seit Mitte Dezember 2008 die Predigerkirche in Zürich, so reklamieren sie für ihr Anliegen Asyl in Kirchen, den Gebäuden jener religiösen Institutionen, die für sich die anwaltschaftliche Rolle für Menschlichkeit in Anspruch nehmen. Ob das Kirchenasyl tatsächlich die richtige Form ist, ist durchaus zu diskutieren. „Kirchenasyl und Sans-Papier“ weiterlesen

Endlich mit dem Bau neuer Strassen aufhören!

Am 19. Dezember 2008 hat der Bundesrat wieder einmal mehr ein vermeintliches Geschenkpaket in die Vernehmlassung geschickt: Milliardenbeträge für neue Autobahnen. Und dies, obwohl bekannt ist, dass insbesondere der Strassenverkehr zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führt und zudem in erheblichem Mass zum übermässigen Ausstoss von Treibhausgasen, insbesondere CO2, beiträgt. In der heutigen Form führt der Strassenverkehr zu immer noch mehr Problemen – und ist mit Sicherheit nicht nachhaltig. „Endlich mit dem Bau neuer Strassen aufhören!“ weiterlesen

Flugverkehr, Finanzwirtschaft, Automobilbranche

Trotz (leider) ständig zunehmender Nachfrage nach Flugverkehrsleistungen gehören Konkurse und Groundings zu den Realitäten der Flugverkehrsbranche. Trotz fast religiöser Verehrung der Finanzwirtschaft stehen die Exzesse dieses Zweiges der nicht realen Wirtschaft am Ausgangspunkt der globalen Finanzkrise ab Herbst 2008. Obwohl auch der Strassenverkehr (leider) noch dauernd zunimmt, stehen Mitte November 2008 diverse Automobilhersteller vor dem ökonomischen Kollaps. Sind diese Gleichzeitigkeiten Zufall? Oder kommen dabei Zusammenhänge zum Ausdruck? „Flugverkehr, Finanzwirtschaft, Automobilbranche“ weiterlesen

Anforderungen an eine nachhaltige Wirtschaft

Die Krise der Finanzwirtschaft im Herbst 2008 hat gezeigt, dass nicht nur die Finanzwirtschaft weit von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise entfernt ist. Auf dieser Seite sollen Gedanken zur Beschreibung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft gesammelt werden – und zwar sowohl für InvestorInnen als auch GeldbewirtschafterInnen. „Anforderungen an eine nachhaltige Wirtschaft“ weiterlesen

Schein und Sein – Casino oder Volkswirtschaft?

Geld wurde vor tausenden von Jahren als Tauschmittel eingeführt – und war ein wesentliches Element zur Entstehung von Volkswirtschaften, weil nun nicht nur Waren gegen Waren getauscht werden konnten. Eher neuer ist die Tendenz, Geld als Ware zu betrachten. Die Finanzkrise, von Banken und Versicherungen ausgehend, illustriert, dass es sich dabei allerdings mehr um ein Casino handelt als um einen Beitrag zur Volkswirtschaft und damit zur allgemeinen Existenzsicherung. „Schein und Sein – Casino oder Volkswirtschaft?“ weiterlesen

Gewalt und Zerstörung – am 31. April (pardon, 1. Mai), das ganze Jahr rum

Die indigenen BewohnerInnen des Tropenwaldes richten global betrachtet den geringsten ökologischen Schaden an, sind häufig jedoch am härtesten vom Klimawandel betroffen. Dies eine Schlussfolgerung des ständigen UNO-Forums für indigene Angelegenheiten an der Sitzung 2008. Dies muss sich immer vor Augen halten, wer sich mit Gewalt im Alltag beschäftigt, zum Beispiel im Umfeld des Tages der Arbeit am 31. April (weil ja FDP und SVP diesen Tag aus dem Kalender streichen wollen) respektive eben am 1. Mai.

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Technologischer Quantensprung versus Kollaps?

Mit dem Artikel „Der Ausweg aus der Malthus-Falle liegt in Ostasien“ weckt TA-Ostasien-Korrespondent Christoph Neidhart Hoffnung auf einen technologischen Quantensprung zur Abwendung des Kollaps der Erde. In der WOZ schaut Bettina Dyttrich zuerst 36 Jahre zurück auf die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, um festzustellen, dass die Grundaussagen des Buches nicht widerlegt sind. Und mit Blick auf die Zukunft pessimistisch festzuhalten: Die globalen Probleme sind so gross geworden, dass es keine Instanzen mehr gibt, die sie lösen könnten. „Technologischer Quantensprung versus Kollaps?“ weiterlesen