Am Nachmittag des 8. März werden in der Schweiz die Stimmzettel zu vier Vorlagen ausgezählt – in der Stadt Zürich zusätzlich die Wahlzettel für den Gemeinderat und Stadtrat/Stadtpräsidium. Meine Empfehlungen zum Ausfüllen der Stimm- und Wahlzettel.
Einleitung:
unbedingt an den Abstimmungen und Wahlen teilnehmen!
Unabhängig vom Inhalt der Vorlagen und den Wahllisten ist es von grosser Bedeutung, dass möglichst viele Stimmberechtigte an den Abstimmungen und Wahlen teilnehmen.
Vorlagen Schweizerische Eidgenossenschaft
1: Initiative «Bargeld ist Freiheit» (Enthaltung) und direkter Gegenentwurf (Enthaltung)
Es ist schlichter Unsinn, den Bargeld-Zwang inder Verfassung regeln zu wollen – und das die Sache irreführend mit «Freiheit» zu verbinden. Bei beiden Vorlagen bleibt nur absolutes Unverständnis. Darum bei beiden Teilvorlagen ENTHALTUNG. Bei der Stichfrage entweder ebenfalls Enthaltung oder eine eher zwanghafte Bevorzugung des Gegenentwurfs.
2: SRG-Initiative: NEIN [!!!!]
Weil die Gruppen, die die Initiative ergriffen haben und sie unterstützen, Fans von Multimilliardär-Medien voll von Fake-News und Lügen-Propaganda sind, braucht es ein klares NEIN zu dieser antidemokratischen and antirechtsstaatlichen Initiative.
Die Meinungsäusserungs-Freiheit setzt voraus, dass die Meinungsäusserungen faktenbasiert sind. Nachgewiesen ist: Je weiter politisch rechts eine Partei steht, desto geringer ist die Faktenbasiertheit der Aussagen. Medien wie die SRG sind nachweislich sehr sehr faktenbasiert – Beleg dafür ist, dass je weiter rechts aussen zum Beispiel Politikerinnen/Politiker stehen, desto lauter sie «Linksdrall» schreien, nachweislich einmal mehr als Fake-News und Propaganda-Lügen.
Klar NEIN ZUR SRG-INITIATIVE!
3: Klimafonds-Initiative: JA [!!!!]
Auch hier geht es wieder um sehr sehr viel Fake-News und Propaganda-Lügen! Nachweislich waren beispielsweise die meisten Aussagen von Ölbert Rösti an der Medienkonferenz vom 20. Januar 2026 falsch (schliesslich ist seine Politheimat Erdöl-Mist- und Misswirtschaft gegen diese Vorlage und investiert viel Lügen-Kampagnen-Geld).
Wir brauchen schnell sehr viel mehr Menschen- und Klimaschutz!
Wenn sich der üblicherweise politisch sehr zurückhaltende Klimaforscher Reto Knutti für ein JA ZUR KLIMAFONDS-INITIATIVE ausspricht («Es muss schneller vorwärts gehen bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen und es braucht auch mehr finanzielle Investitionen.»), ist die Sache sehr klar:
JA ZUR KLIMAFONDS-INITIATIVE!
4: Bundesgesetz über die Individualbesteuerung: JA
Hier mache ich es mir einfach: ich folge hier den Parteien, die nachweislich für Gendergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit einstehen.
Wahlen Stadt Zürich: Gemeinderat, Stadtrat, Stadtpräsidium
Vorbemerkung: Bei Wahlen verzichte ich auf die Nennung von Namen von Kandidierenden. Nützlicher ist es, z. B. smartvote zu verwenden.
Wie schon bis anhin sind die «links-sozial-grünen» Parteien zu bevorzugen, weil diese eher für eine umfassend nachhaltige Entwicklung einstehen.
Insbesondere FDP und $VP stehen für Egoismus und Eigenvorteile. Das Gesamtwohl – sowohl lokal, regional, national und global – ist für diese geldgetriebenen Parteien kein Thema. Das Gesamtwohl hat einen starken Bezug zu einer zukunftsgerichteten nachhaltigen Entwicklung, im Interesse zukünftiger Generationen und unserer Erde!
Auch wenn dies heikel sein kann, erlaube ich mir einen Bezug zur Crans-Montana-Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026. Offensichtlich ist, dass im betroffenen Lokal zu wenig Verwaltungskontrollen durchgeführt wurden (siehe auch Der Brand von Crans-Montana: Die «NZZ» nennt FDP-Klüngel nicht). Es ist recht offensichtlich: wäre der Brandschutz in diesem Lokal vorschriftskonform (und von der Verwaltung kontrolliert!) ausgeführt worden, hätte es weniger Tote gegeben.
Wenn Kandidierende der FDP mit dem Slogan «Meh Entfaltig, weniger Verwaltig.» werben, sind dies offensichtlich Fake-News und Lügen-Propaganda. Wie auch oben «Freiheit» wird hier «Entfaltung» krass missbräuchlich verwendet!