Endlich Strassen stilllegen und beruhigen!

Vielleicht sind Sie Ihnen auch aufgefallen, die Inserate des Gewerbeverein Seefeld mit dem Titel „Appell an den Zürcher Stadtrat“ – zum Beispiel im Tages-Anzeiger vom 14.6.2008 auf Seite 28?

Um was ging es? Die Gewerbler(Innen) aus dem Seefeld wollten, dass der Stadtrat die Strassenverbindung Utoquai – Quaibrücke nicht weiterhin für die Fanzone der Euro 08 sperren würde.

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Die „Gretchen-Frage“ Atomenergie

Am 25. Juni der Gemeinderat von Zürich den Gegenvorschlag zur Grünen Volksinitiative „Umweltschutz konkret“ beschlossen. Damit wird nach Zustimmung der Stimmberechtigten das Ziel „2000-Watt-Gesellschaft“ in der Gemeindeordnung – der Verfassung der Stadt Zürich – festgeschrieben. Gleichzeitig soll in der Gemeindeordnung festgehalten werden, dass die Stadt Zürich auf neue Beteiligungen und Bezugsrechte an Kernenergieanlagen verzichtet. Die Atomenergie soll also noch „ausgetragen“ werden. „Die „Gretchen-Frage“ Atomenergie“ weiterlesen

Nach wie vor lügen die Energiepreise – Subventionen führen nicht weiter!

Auch wenn die Erdölpreise und damit verbundenen viele Preise anderer Energieträger kräftig angestiegen sind, sind dies Preise nach wie vor nicht kostenwahr, sie lügen: die externen Kosten beispielsweise sind nach wie vor nicht enthalten, die Knappheit und Begrenztheit, die Umweltbelastungen kommen in den Energiepreisen nach wie vor nicht zum Ausdruck. Ein Ausweg wären lenkende Energieabgaben. Lange Zeit haben die Grünen solche Lenkungsabgaben gefordert – jetzt allerdings werden immer häufiger grüne Vorstösse eingereicht, die die längt als unwirksam bekannte Subventionitis auch im Energiebereich verlangen.

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Hardbrücke sperren – Verkehr auflösen!

Die Hardbrücke in Zürich ist ein verkehrs- und umweltpolitisches Aergernis. Die Mehrheit der PolitikerInnen will diese Brücke sanieren. Dabei gibt es eigentlich nur eines: Brücke sperren – Verkehr auflösen! Die Verfahrensfehler des Regierungsrates und damit die Verlängerung des Rechtsverfahrens bieten die Chance, diese Sperrung raschmöglichst vorzubereiten.

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Vorschriften: das Schlimmste verhindern oder Zukunftsperspektiven eröffnen?

In der Schweiz sind die Kantone für die Energievorschriften zuständig. Seit Jahren hinken sie der technischen Entwicklung weit hinterher. Voraussichtlich im April 2008 werden die KantonsvertreterInnen – die für das Bauwesen und den Schutz der Umwelt zuständigen RegierungsrätInnen, zusammengeschlossen in der Energiedirektorenkonferenz – neue Mustervorschriften im Gebäudebereich beschliessen, die sogenannte MuKEn. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Vorschriften im Vergleich zur Baupraxis den Herausforderungen der Klimaschutz-Erfordernisse nicht entsprechen werden. „Vorschriften: das Schlimmste verhindern oder Zukunftsperspektiven eröffnen?“ weiterlesen

Boden ist eine begrenzte Ressource – unterschreiben Sie das Referendum zum Baurechtsvertrag Winkelwiese 10

Wie viel Boden darf ein Mensch beanspruchen? Dürfen Super-Reiche mehr Boden nutzen? Solche und viele weitere Fragen stellen sich, wenn die Stadt Zürich beabsichtigt, das innenstädtische Grundstück Winkelwiese 10 für den Bau einer Luxusvilla mit 760 Quadratmeter Wohnfläche, 400 Quadratmeter Wellnessbereich und einer Einliegerwohnung von 80 Quadratmetern im Baurecht abzugeben. Auch die Stimmberechtigten sollen sich mit dieser Frage beschäftigen, weil Anwohnende das Referendum gegen den entsprechenden Beschluss des Gemeinderates ergriffen haben. Allerdings eilt die Zeit: bis am 25. März 2008 müssen die Unterschriften gesammelt sein. Unterschreiben dürfen Stimmberechtigte der Stadt Zürich. „Boden ist eine begrenzte Ressource – unterschreiben Sie das Referendum zum Baurechtsvertrag Winkelwiese 10“ weiterlesen

Neues ermöglichen

„Der Zweck des Heimatschutzes ist nicht nur das Einstehen für den Schutz und die Erhaltung der überlieferten Bausubstanz, sondern auch die Förderung einer neuen, guten Bauweise.“ Dies schreibt Marcel Knörr, Präsident des Zürcher Heimatschutzes ZVH, in einer Reaktion auf einen Artikel des Tages-Anzeigers, in welchem aus heimatschützerischen Gründen Widerstand gegen die von der Baugenossenschaft Zurlinden geplante 2000-Watt-Gesellschaft-Siedlung „Sihlbogen“ in Zürich Leimbach angemeldet wird. „Neues ermöglichen“ weiterlesen

Denkmalschutz – zum Beispiel Kongresshaus Zürich

Haefeli/Moser/Steiger, Auflockerung der klassischen, strengen Moderne, moderne Strenge, gemässigte, verspielte, schweizerische Form der Moderne, gebogene Geländer, Holzraster an Emporen, geschwungene Treppen, ornamentale Lampen, Haefeli-Locken, Bodenplatten, vom strengen Quadrat zu floralen Mustern wechselnd, zwei Foyers, die die „alte“ Tonhalle und das „neue“ Kongresshaus miteinander verweben, getrennt unten durch eine gläserne Schiebtür mit Holzraster, oben auf der Galerie durch ein Gewächshaus. Diese Beschreibungen der architektonischen Qualitäten des Zürcher Kongresshauses stammen von Bededikt Loderer, Architekturkritiker, „Hochparterre“-Redaktor. Und er fährt in seiner Beurteilung fort: „Das Kongresshaus ist Spitzenarchitektur von nationaler Bedeutung. Sein Abbruch ist nicht verhandelbar.“ (aus einem Beitrag im Tages-Anzeiger vom 13. Februar 2007). „Denkmalschutz – zum Beispiel Kongresshaus Zürich“ weiterlesen