Das Ende des Rechtsstaates im Kanton Zürich

Absolut unverständlich: da kann einer jahrelang auf dem Uetliberg – Landschaft von nationaler Bedeutung, Erholungsgebiet für die Grossregion Zürich – machen, was er will, ignoriert die Baugesetze, kümmert sich in keiner Art und Weise um Gesetze, zerstört in erheblichem Umfang die Qualität des Standortes Uetliberg Kulm – für ein bisschen mehr Umsatz! Und wird dann von der bürgerlichen Mehrheit des Kantonsrates noch belohnt – man bewilligt einfach den übermässigen Missbrauch des öffentlichen Gutes Uetliberg!!! SKANDAL!!!

„Das Ende des Rechtsstaates im Kanton Zürich“ weiterlesen

Harter Abschied von der Verschwendung

Abfall – Velo – Konsum: an drei tagesaktuellen Beispielen illustriert die öffentliche Meinung, wie schwer sie sich mit dem Abschied von der Verschwendung tut. Das Wegkommen vom übergrossen ökologischen Fussabdruck ist tatsächlich ein harter Prozess.

„Harter Abschied von der Verschwendung“ weiterlesen

Wirksamste Veloförderung: weniger Autoverkehr!

Alltags-Velofahren ist mit Sicherheit eine nachhaltige Fortbewegungsart. Die verstärkte Velonutzung im Alltag wird durch zwei Dinge eingeschränkt: den massiv übermässigen Strassenverkehr – und das nicht velogerechte Infrastrukturangebot. Der Regierungsrat des Kantons Zürich weigert sich, für die – auch schon als dringlich bezeichnete – Verbesserung der Veloinfrastruktur verpflichtende Mindestausgaben vorzusehen, und lanciert stattdessen ein zaghaftes Veloförderungsprogramm. Dabei ist die Situation klipp und klar: Veloförderung heisst weniger Autoverkehr!

„Wirksamste Veloförderung: weniger Autoverkehr!“ weiterlesen

Greenwashing oder „bürgerliche“ Umweltpolitik

Manchmal schlägt der politische Zynismus unerbittlich zu. Ein solcher Tag war der 14. Januar 2010. Einerseits hat SVP-Regierungsrat Markus Kägi die kantonale Luftreinhaltepolitik vorgestellt, anderseits startet die FDP der Stadt Zürich gleichentags eine Parkplatzerhaltungsinitiative.

„Greenwashing oder „bürgerliche“ Umweltpolitik“ weiterlesen

Eglisau ist überall! – Umfahrungsstrassen sind nicht einmal Scheinlösungen

Die Situation ist tatsächlich unhaltbar: an vielen Orten ist der Verkehr ein tägliches Ärgernis. Da lärmt es mitten durch Wohnquartiere, es stinkt, es dröhnt, der Verkehr ist viel zu schnell, gefährdet VelofahrerInnen, FussgängerInnen. So kann es tatsächlich nicht weitergehen.

„Eglisau ist überall! – Umfahrungsstrassen sind nicht einmal Scheinlösungen“ weiterlesen

Auch Parkplatzpolitik ist Verkehrspolitik

Einkaufszentren sind – bis auf wenige Ausnahmen in Innenstädten und in Bahnhofsnähe – zuerst Parkplatzzentren, egal ob auf der grünen Wiese oder in den Aussen- und Agglo-Quartieren. Doch auch bei Einkaufszentren müssen die umweltrechtlichen Vorgaben eingehalten werden, es darf keine historisch begündeten Bestandesgarantien geben. Auch „Alt“-Einkaufszentren müssen ihren Beitrag zur Verminderung der übermässigen Luftschadstoffbelastungen und des übermässigen Ausstosses von Treibhausgasen leisten – einmal mehr bestätigt durch einen Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichtes, dank eines Rekurses des VCS Zürich! Aufhorchen lässt allerdings die Reaktion der Verantwortlichen der betroffenen Stadt Wetzikon: Verkehrspolitik über eine Beschränkung der Parkplätze sei falsch. „Auch Parkplatzpolitik ist Verkehrspolitik“ weiterlesen

Triumph der Ignoranz und Dummheit?

Mit einer eher knappen Mehrheit hat der Kantonsrat des Kantons Zürich ein Postulat überwiesen, welches den grossen Städten die Verfügungsgewalt über das Strassensystem nehmen will. Dies ist ignorant und dumm – ich wage die Prognose, dass diese schlechte Idee nie umgesetzt werden wird. „Triumph der Ignoranz und Dummheit?“ weiterlesen

Verkehrsabgaben Kanton Zürich: Strassenverkehr ist prinzipiell unökologisch!

Die Zürcher Regierung versucht wieder einmal eine Erhöhung der kantonalen Verkehrsabgaben. Weil diese Verkehrsabgaben für den Bau neuer und den Unterhalt bisheriger Strassen vorgesehen sind, führt dies zu noch mehr Autoverkehr, somit zu noch mehr Lärm, noch mehr Luftschadstoffen, noch mehr Treibhausgasen: der Verkehr als Negativeinfluss auf die Lebensqualität! „Verkehrsabgaben Kanton Zürich: Strassenverkehr ist prinzipiell unökologisch!“ weiterlesen

Uto Kulm – wie viel Öffentlichkeit, wie viel Privatheit auf dem Uetliberg?

Naherholungsgebiete bei grossen Städten haben es in sich. Es besteht ein erheblicher Nutzungsdruck. Der Uetliberg, der Zürcher Hausberg, ist ein solches Naherholungsgebiet. Der Hotelier Giusep Fry hat mit einigen Investitionen das Hotel Uto Kulm massiv ausgebaut – und wegen der vielfältigen Angebote des Hotels, zum Beispiel Freilichtkinos, gibt es grosse Konflikte mit Menschen, die den Uetliberg als Naherholungsgebiet nutzen wollen. „Uto Kulm – wie viel Öffentlichkeit, wie viel Privatheit auf dem Uetliberg?“ weiterlesen