Die ETH Zürich hat am 15. Januar 2009 als Teil einer Studie eine Rangliste der Vorbereitungsqualität verschiedener Schweizerischer Mittelschulen präsentiert. Die ETH verkennt dabei einen entscheidenden Punkt: die Verantwortung für das Abschneiden der ETH-StudentInnen an den Basisprüfungen liegt nicht bei den Mittelschulen, sondern einzig und allein bei der ETH selber. „ETH – arrogant und selbstverliebt“ weiterlesen
Vom Schenken
Der Noch-Stadtpräsident von Zürich, Elmar Ledergerber, zeigt mit seinem Abschieds-Geschenk einmal mehr, dass „gut gemeint“ in der Regel tatsächlich das Gegenteil von „gut“ ist.
Auch der Markt muss die Physik berücksichtigen!
Weil Russland wieder einmal ein Machtgame mit der Ukraine „spielt“, greift die russische Firma Gasprom in das Gasverteilsystem ein. Prompt kommt es zu Lieferschwierigkeiten in halb Ost- und Südosteuropa. Gasprom beschuldigt die ukrainische Firma Naftogas, zu viel Gas abzuzapfen, während Neftogas wiederum die russische Firma verdächtigt, zu wenig Erdgas in das Netz einzuspeisen. „Auch der Markt muss die Physik berücksichtigen!“ weiterlesen
Die EU ist ein Demokratiedefizit
Bekanntlich wurde die Europäische Union als Wirtschaftsunion gegründet. Die Wirtschaft funktioniert nicht nach demokratischen Regeln, sondern nach den Gesetzen der wirtschaftlichen Stärke. Auch wenn es seit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft EWG einige zaghafte Schrittchen hin zu ein bisschen mehr Demokratie gegeben hat: als Wirtschaftsunion ist die EU nach wie vor ein Demokratiedefizit. „Die EU ist ein Demokratiedefizit“ weiterlesen
„Horoskope“ der 2000-Watt-Gesellschaft
Es gehört offenbar zu den Eigenheiten der Gesellschaft, „Schubladen“ für die Gruppenbildung zu schaffen (und dazu gibt es dann das Sprichwort, dass mensch dauernd damit beschäftigt ist, aus den Schubladen hinauszuklettern, in die mensch von andern hineingesteckt wurde). Horoskope sind eine solche Schubladisierung, mit 12 Hauptschubladen, wobei diese zum Beispiel durch den Aszendenten feiner unterteilt werden können – bis hin zu noch feineren Unterteilungen. Wenn solche Schubladisierungen nicht zur fatalistischen Prägung mit selbsterfüllenden Prophezeiung verkommen, können solche Typisierungen durchaus einen nützlichen Beitrag zur Selbsterkenntnis liefern. „„Horoskope“ der 2000-Watt-Gesellschaft“ weiterlesen
Der Unsinn der Telekom-Liberalisierung
„Schweizweit liegt im Mobilfunkverkehr … ein Sparpotenzial von über 2 Milliarden Franken brach.“ Dieser Satz ist in einer Medienmitteilung der unzeitgemässen Geiz-ist-geil-Firma comparis.ch vom 2. Januar 2009 zu finden. Ein solcher Satz illustriert bestens den Unsinn der Telekom-Liberalisierung. „Der Unsinn der Telekom-Liberalisierung“ weiterlesen
Mit den besten Wünschen für ein gutes Neues Jahr !
Keine Gewaltanwendungen – aus gar keinem Grund!
Seit ich mich erinnern kann, gelangen regelmässig Berichterstattungen über die sich dauernd bewegende Gewaltspirale zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten an die Weltöffentlichkeit. Von „nie dagewesener Härte“ wird nach den Angriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen ab dem 27. Dezember 2008 geschrieben. „Keine Gewaltanwendungen – aus gar keinem Grund!“ weiterlesen
Kirchenasyl und Sans-Papier
Das Kirchenasyl ist eine uralte Tradition – und geht zurück auf vorchristliche Heiligtums-Asyle, wo verfolgte Menschen Schutz vor Angreifern fanden. Wenn Sans-Papier Kirchen besetzen, wie seit Mitte Dezember 2008 die Predigerkirche in Zürich, so reklamieren sie für ihr Anliegen Asyl in Kirchen, den Gebäuden jener religiösen Institutionen, die für sich die anwaltschaftliche Rolle für Menschlichkeit in Anspruch nehmen. Ob das Kirchenasyl tatsächlich die richtige Form ist, ist durchaus zu diskutieren. „Kirchenasyl und Sans-Papier“ weiterlesen
Endlich mit dem Bau neuer Strassen aufhören!
Am 19. Dezember 2008 hat der Bundesrat wieder einmal mehr ein vermeintliches Geschenkpaket in die Vernehmlassung geschickt: Milliardenbeträge für neue Autobahnen. Und dies, obwohl bekannt ist, dass insbesondere der Strassenverkehr zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führt und zudem in erheblichem Mass zum übermässigen Ausstoss von Treibhausgasen, insbesondere CO2, beiträgt. In der heutigen Form führt der Strassenverkehr zu immer noch mehr Problemen – und ist mit Sicherheit nicht nachhaltig. „Endlich mit dem Bau neuer Strassen aufhören!“ weiterlesen



