Nicht nur in der Klimapolitik: News-Diät oder Willensgesellschaft?

Etwa 36 Prozent der Menschen in der Schweiz gelten als als News-Deprivierte. Sie sind mit News unterversorgt oder betreiben News-Abstinenz, möglicherweise angelehnt an die von Rolf Dobelli postulierte radikale News-Diät. Dazu kommt, dass «globale» News einfacher den Zugang zu den News-KonsumentInnen finden als lokale Nachrichten. Gerade im Zusammenhang mit der Klimapolitik: versteht sich unsere Gesellschaft immer noch als Wissensgesellschaft, orientiert sie sich weiterhin an Fakten oder doch lieber an Fakes und Lügen?

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Auch für Medienschaffende: nur Fakten!

Medien würden, so wird hin und wieder gesagt, heute auf der Rückseite von Inseraten die News von gestern auf dem Altpapier von morgen abdrucken. Im Internetzeitalter ist dies zu erweitern: Irgendwo zwischen den blinkenden Internet-Ads findet sich ein schäbiges Textchen mit Schein-Bad-News von irgendwann, welches in kürzester Zeit bloss noch ein Eintrag in der Browser-History ist, allenfalls ergänzt mit irgendwelchen mehrheitlich schäbigen Sprüchen in den Online-Stammtischen unten an den Textchen.

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Subjektivitäten

Constantin Seibt schrieb am 13.11.2012 in seinem Blog von der Irrelevanz der “Weltwoche” und traute Roger Köppel die Schaffung eines “Paralleluniversums mit eigenen Fakten” zu. Roger Köppel konterte am 19.11.2012 und behauptet, die “Weltwoche” setze auf Fakten. Was ist von diesem medialen Geköche zu halten?

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Demokratie-Arbeit

Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass die $VP in der aktuellen Form alles andere als eine demokratische Partei ist, bietet eine Exponentin – Natalie Rickli – dieser von einem autokratischen Milliardär gelenkten Marketing-Organisation Anlass für eine vertiefte Erörterung zur Demokratie-Arbeit, in Verbindung insbesondere mit dem absurden Parteienfinanzierungsangebot der UBS.

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