Am 19. Dezember 2008 hat der Bundesrat wieder einmal mehr ein vermeintliches Geschenkpaket in die Vernehmlassung geschickt: Milliardenbeträge für neue Autobahnen. Und dies, obwohl bekannt ist, dass insbesondere der Strassenverkehr zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führt und zudem in erheblichem Mass zum übermässigen Ausstoss von Treibhausgasen, insbesondere CO2, beiträgt. In der heutigen Form führt der Strassenverkehr zu immer noch mehr Problemen – und ist mit Sicherheit nicht nachhaltig. „Endlich mit dem Bau neuer Strassen aufhören!“ weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Wohnen: Nutzungsrecht statt Eigentum
Albert Leiser, Direktor des Hauseigentümerverbandes Zürich, schlägt im Auto-Anzeiger, früher Tages-Anzeiger vom 29.12.08 ein Verstärkung der Wohneigentumsförderung via Banken vor: gut verdienende „Junge“ (trau keinem über 30) sollen sich Wohneigentum leisten können. Dieses Modell würde allerdings die bestehenden Probleme des Wohnumgsmarktes verstärken, statt reale Lösungen herbeizuführen. Wohneigentum ist nicht erstrebenswert, wohl aber ein Wohnnutzungsrecht!
Frohe Festtage – ein gutes Neues Jahr
Realsatire – und das soll zukunftsgerichtete Politik sein?
Jeweils am Sonntag-Abend machen Viktor Giacobbo und Mike Müller, unterstützt von Peter Tate ein bisschen Satire am Fernsehen. Lorenz Keiser, Joachim Rittmeyer, Franz Hohler, Ursus und Nadeschkin sind weitere Namen von guter Satire. Satire? Tatsächlich! Doch: häufig wird diese edle Satire getopt durch die Realsatire des schweizerischen Alltags. Zum Beispiel bei den sich fast im Sekundentakt jagenden Schlagzeilen zur KandidatInnen-Kür für die Ersatzwahl des zurückgetretenen Bundesrates Samuel Schmid. „Realsatire – und das soll zukunftsgerichtete Politik sein?“ weiterlesen
Gehen Umweltschützer auf den Geist?
Bastien Girod, Nationalrat der (jungen) Grünen, hat Anfang Dezember den FYYFFA des Szene-Magazins „Rockstar“ – als nervigster Zürcher des Jahres 2008 (Zitat Auto-Anzeiger, vormals Tages-Anzeiger vom 7.12.08). Nerven UmweltschützerInnen, und wenn ja, warum? Klar ist: dieser Preis sagt mehr aus über die LeserInnen von Rockstar als über Bastien Girod. „Gehen Umweltschützer auf den Geist?“ weiterlesen
Die StadtzürcherInnen sagen Ja zur Vision der 2000-Watt-Gesellschaft
Mit 76.4 Prozent Ja-Stimmen haben die stimmenden Zürcherinnen und Zürcher die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft mit den drei wesentlichen Elementen
- Verminderung des Energieverbrauchs auf etwa einen Drittel des heutigen Wertes
- höchstens eine Tonne CO2-Emissionen pro Person und
- dem Verzicht auf neue Atomkraftwerksbeteiligungen
zugestimmt. Die Stimmberechtigten lassen damit erkennen, dass sie bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen, um den aktuell massiv übermässigen Energie- und Ressourcenverbrauch auf ein für Mensch und Umwelt global verantwortliches Mass zu reduzieren. „Die StadtzürcherInnen sagen Ja zur Vision der 2000-Watt-Gesellschaft“ weiterlesen
Das Glühlampenverbot – Schein und Sein
Ab dem 1. Januar 2009 dürfen Glühlampen, die nicht mindestens Energieetikette E aufweisen, nicht mehr verkauft werden. Licht hat immer auch mit Emotionen zu tun – siehe beispielsweise die Diskussionen über die Weihnachtsbeleuchtung in der Bahnhofstrasse Zürich. Gerade das Abschiednehmen von einer über 100 Jahre alten Technik löst nochmals einiges an Emotionen aus, siehe zum Beispiel im Auto-Anzeiger, vormals Tages-Anzeiger vom 24.11.08 „Das Glühlampenverbot – Schein und Sein“ weiterlesen
Herr Blocher, Sie sind unanständig!
Am Ustertag 2008 hat sich Alt-Nationalrat Christoph Blocher zum Thema „Anstand in der Politik“ geäussert – gemäss Tages-Anzeiger hat er dabei vor zu viel Anstand gewarnt. Allerdings hätte Herr Blocher gut daran getan, zuerst sich damit auseinanderzusetzen, was „Anstand“ ist. Weil er dies nicht getan hat, ist seine Rede schlicht unanständig – zu viel Anstand kann es nicht geben. „Herr Blocher, Sie sind unanständig!“ weiterlesen
Der Tages-Anzeiger outet sich definitiv als Auto-Anzeiger
„Sie fahren trotzdem im Auto zum Zoo“ – so titelt Tages-Anzeiger-Mitarbeiter Patrick Kühnis am 22. November 2008, eine Woche vor der Abstimmung über die VCS-Initiative, im Tages-Anzeiger. Nur einen Tag nach der wiederholten Beilage einer Off-Roader-/SUV-Beilage, bei gleichzeitigem Werbespot „tagesanzeiger.ch fährt BMW von Binelli & Ehrsam AG – Freude am Fahren“ outet sich der Tages-Zeiger und damit die tamedia-Gruppe als von der Automobilwirtschaft fremdgesteuert. „Der Tages-Anzeiger outet sich definitiv als Auto-Anzeiger“ weiterlesen
Strom und 2000-Watt-Gesellschaft
Einer der möglichen Entwicklungswege der 2000-Watt-Gesellschaft: sowohl für Raumwärme wie für den Verkehr wird zukünftig mehr Elektrizität eingesetzt. Wie ist dies zu interpretieren? „Strom und 2000-Watt-Gesellschaft“ weiterlesen