Der Zürcher Umweltbericht: erhebliche Defizite in der Umweltpolitik!

Am 6. November 2008 habe ich meinen Frust über die Untätigkeit von Zürcher Stadt- und Regierungsrat beim Schutz der Bevölkerung vor Strassenlärm anhand des Beispiels Schweighofstrasse im Zürcher Friesenberg-Quartier dokumentiert. Nicht einmal zwei Wochen später bestätigt der Zürcher Umweltbericht die Berechtigung meiner Frustration: in diesem Bericht werden die erheblichen Defizite der Zürcher Umweltpolitik bei Lärmschutz, Luftreinhaltung und Klimaschutz bestätigt. Die Exekutiven von Stadt und Kanton Zürich haben im Lärmschutz die vom Gesetz und vom Volk übertragene Verantwortung bis anhin nicht wahrgenommen. Sie erfüllen in diesem Bereich ihre Aufgaben eindeutig nicht. Oder anders: die Lärmschutzpolitik von Stadtrat und Regierungsrat von Stadt und Kanton Zürich ist schlicht ein Flop! Anhand dieser zwar nicht neuen, aber auf neue bestätigten Erkenntnisse ist es zwingend, dass Stadtrat und Regierungs­rat auf ihre bisherigen Entscheide zum Ausbau zum Beispiel der Schweighofstrasse zurückzukommen und angesichts der offensichtlichen Defizite im Lärmschutz ein neues Projekt zu entwerfen, welches dem Schutz der Menschen vor dem Strassenlärm oberste Priorität einräumt. Es sind dringlich Massnahmen zu ergreifen, welche die Lärmbelastung an der Quelle vermindern, welche also die Geschwindigkeit und Menge des Strassenverkehrs deutlich vermindern – und dies nicht nur wegen des Lärms, sondern auch im Hinblick auf die Luftreinhaltung und den Klimaschutz. Dies führt letztlich zu einer Steigerung der Lebensqualität für die BewohnerInnen der Stadt Zürich.
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