Die Schweiz verabschiedet sich aus dem Klimaschutz

Die Climate Criminals aus Autoindustrie und Erdölwirtschaft mit ihrem Vasallen Economiesuisse haben sich durchgesetzt: die absurden Referendumsdrohungen der Climate Criminals haben dafür gesorgt, dass dem bereits schwächlichen CO2-Gesetz auch noch die letzten schwachen Zähnchen gezogen wurden. Die Schweiz verabschiedet sich endgültig aus der Klimaschutzpolitik und betreibt weiterhin symbolische Energiepolitik, mit einigen Scheinakzenten zugunsten der Lobby für erneuerbare Energien.

Es ist noch nicht Weihnachtsabend, also eigentlich immer noch Alltag. Alles andere als ein Geschenk hat das vermeintlich ökologischere Parlament den Schweizerinnen und Schweizern mit dem nichtsnutzigen neuen CO2-Gesetz beschert. Freuen darf sich einmal mehr die immer dümmlicher werdende Lobby der Climate Criminals: diese ewiggestrigen Kurzfrist-Bonusoptimierer müssen nicht einmal das Referendum wegen diesem harmlosen Papierhaufen ergreifen.

Klar ist mit diesem Nicht-Referendum aber eines: dieses CO2-Gesetz nützt schlicht nichts. Die Schweiz hat aus den Fehlern der letzten 10 Jahre Klimaschutzpolitik nichts gelernt! Nach wie vor steigt der Ausstoss an Treibhausgasen, und statt die ungeeigneten Massnahmen des alten CO2-Gesetzes endlich zu verschärfen, werden noch unwirksamere Massnahmen beschlossen. Klar ist damit auch: die Schweiz ist NICHT auf dem Kurs in eine fossil- und nuklear-freie Energieversorgung. Das Gesetz ist allerdings derart zahnlos, dass es sich auch aus Klimaschutzsicht nicht lohnt, dagegen das Referendum zu ergreifen.

Nicht nur der Klimaschutz ist die Begründung dafür, endlich ernsthafte Energiepolitik zu betreiben, die eine deutliche Verminderung des Energieverbrauchs bewirkt: fossile Energieträger sind endlich, Peak Oil, Peak Gas sind eine Realität – parallel zum Peak Everything. Die Schweiz ist Bestandteil einer nicht-nachhaltigen Wirtschaftsweise mit Ressourcen. Der Krieg um Erdöl ist bittere Relität, sowohl zu Lasten benachteiligter Gebiete als auch der Umwelt. Auch sorgt nach wie vor der übermässige Energieverbrauch für übermässig viel Lärm und für übermässige Luftbelastung. Es führt kein Weg daran vorbei, den Verbrauch fossiler Energieträger möglichst rasch deutlich zu vermindern, möglichst rasch aus dem Atomenergie auszusteigen – siehe dazu etwa Nach-nuklear und nach-fossil: heute beginnen! – das WordPress-Tool “Yet Another Related Posts Plugin” liefert weitere passende Artikel zum Thema von umweltnetz.ch.

Ganz klar: das groteske Theater um die Bundesratswahlen vom 14.12.2011 hat das Parlament daran gehindert, im Klimaschutz gute Arbeit zu leisten! Auch wenn dieses Parlament noch nicht 100 Tage im Amt ist: Job definitiv nicht erfüllt!

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