SVP: schlicht keine Ahnung

Mit dem mentalen Rückfall der Oeffentlichkeit in die Zeiten des Mittelalters gewinnen die populistischen Rechtsparteien im Stile der autokratischen Blocher-Partei SVP in erheblichem Umfang Stimmen von tendentiell wenigstens fachlich kompetenten Parteien wie FDP und CVP. Leider geht dabei in erheblichem Umfang auch Fachwissen verloren. Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich wissen dies, deshalb bleibt hier die SVP eher unbedeutend. Der SVP-Stadtparteipräsident Roger Liebi, auch schon gescheiterter Stadtratskandidat, illustriert die fachliche Inkompetenz am Beispiel des gemeinnützigen Wohnungsbaus. „SVP: schlicht keine Ahnung“ weiterlesen

Mietzinse sind ein Spiegelbild der Wohnflächenansprüche

Die Forderung nach „günstigen Mieten“ gehört heute zum Standardprogramm politischer Parteien fast jeder Richtung. Zumindest die Entwicklung der letzten 60 Jahre zeigt: die Mietzinse sind ein direkter Spiegel der Wohnflächenansprüche!

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Was heisst günstig wohnen?

„Günstig wohnen“ – ein populistisches Schlagwort der rot-grünen WahlkämpferInnen? Oder doch eine berechtigte Forderung gegen die giergeilen ProfitmaximiererInnen auch auf dem Immobilienmarkt? Wie immer bei komplexen Themen ist die Antwort nicht ganz einfach.

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Abbruch und Neubau von Wohnungen ist nachhaltig

Geiz ist geil – auch wenn unterdessen klar ist, dass insbesondere die übersteigerte Haltung „Gier“ sowohl ökonomisch wie ökologisch unverantwortlich ist, bleibt dieser Gedanke gerade im Wohnungsbau kräftig verankert. „Billige Wohnungen“ werden lautstark gefordert, beispielsweise in Zürich bei einem Sternmarsch am 14. Dezember 2009. Dabei wird übersehen: eine vorausschauende Wohnraumbewirtschaftung – und dazu gehört auch der Abbruch von (vermeintlich) billigen Wohnungen – ist eine nachhaltige Forderung!

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Wohnen: Nutzungsrecht statt Eigentum

Albert Leiser, Direktor des Hauseigentümerverbandes Zürich, schlägt im Auto-Anzeiger, früher Tages-Anzeiger vom 29.12.08 ein Verstärkung der Wohneigentumsförderung via Banken vor: gut verdienende „Junge“ (trau keinem über 30) sollen sich Wohneigentum leisten können. Dieses Modell würde allerdings die bestehenden Probleme des Wohnumgsmarktes verstärken, statt reale Lösungen herbeizuführen. Wohneigentum ist nicht erstrebenswert, wohl aber ein Wohnnutzungsrecht!

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Der Oelpreis spielt Karussell – was jetzt?

Was genau macht der Oelpreis in nächster Zeit? Fällt er wieder Richtung vierzig oder gar dreissig Dollar pro Barrell, oder steht der Preis bald bei 200 oder gar 250 Dollar? Der Oelpreis ist allerdings nur ein Element, welches den Umgang der Menschheit mit dieser endlichen, fossilen Ressource bestimmt. „Der Oelpreis spielt Karussell – was jetzt?“ weiterlesen

Wohnen wird teurer – nicht nur wegen des Klimaschutzes!

Mit dem reisserischen Titel KLIMASCHUTZ FÜHRT ZU MASSIV HÖHEREN MIETEN wird in der Sonntagszeitung vom 24.2.08 Stimmung gemacht gegen den Klimaschutz – obwohl die Mieten zukünftig nahezu ausschliesslich wegen der bis jetzt massiv ungenügenden Erneuerungsaktivitäten steigen werden.

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Der politische Weg zum energieautarken Haus

Das gute Beispiel eines „energieautarken“ Gross-Einfamilienhauses in Flerden (das nördlichste der oberen Heinzenberger Dörfer) wird im Tages-Anzeiger vom 7. Januar 2008 zum Anlass genommen, die Frage zu erörtern, ob auch die geplanten Hochschulbauten bei der Universität und der ETH energieautark werden sollten. „Der politische Weg zum energieautarken Haus“ weiterlesen