Konsum ankurbeln? Nein! Endlich den übergrossen Fussabdruck vermindern!

Bundesrätin Doris Leuthard ruft zu (noch) mehr Konsum auf. Und dies, obwohl beispielsweise US-Präsident Obama und UBS-Chefökonom Klaus Wellershof ihre ZuhörerInnen und LeserInnen haben wissen lassen, dass Menschen in vielen Ländern über die Verhältnisse gelebt haben. Angesichts des deutlich zu grossen ökologischen Fussabdruckes der durchschnittlichen Schweizerin, des durchschnittlichen Schweizers ist der Konsum bereits übermässig – die SchweizerInnen leben vom Kapital anderer Länder und zukünftiger Generationen, statt in einem nachhaltigen Sinn nur die Zinsen der natürlichen Ressourcen zu verwenden. Oder anders: wenn Frau Bundesrätin Leuthard zu noch mehr Konsum aufruft, ist dies ein direkter Aufruf zur Zechprellerei! In diesem Land ist genau das Gegenteil gefragt: es braucht mehr LOVOS, es braucht einen Lebensstil der freiwilligen Einfachheit, es braucht mehr Sein als Haben! Gerade die letzten Monate haben gezeigt, dass die Gier nach immer noch mehr nicht nur die Finanzwirtschaft in eine erhebliche Krise geführt hat. Wer zu noch mehr Konsum aufruft, hat die Begrenztheit des Planeten Erde nicht wahrgenommen – oder, wie es Richard Gerster sagt: Unser heutiger Lebensstil basiert darauf, dass er anderen verwehrt bleibt. Fakt ist, dass die Auswüchse der Erwerbsarbeit – seien diese im ökologischen, ökonomischen oder gesellschaftlichen Bereich – viele Menschen in existenzielle Schwierigkeiten versetzen. So kann es also nicht weitergehen. Die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle ist und bleibt dringlich!
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