Regelmässig wird zur 2000-Watt-Gesellschaft die Frage gestellt, ob es für die 2000-Watt-Gesellschaft nicht auch Verzicht braucht. In einer „Alles-ist-möglich“-Gesellschaft ist alles, was nur schon den Eindruck erweckt, es könnte eine sanfte Einschränkung des Schlaraffen-Landes geben, mit dem Ruch des Moralisierens verbunden – und solches, wird dann behauptet, sei ohne Akzeptanz in diesem Land.
Kategorie: Allgemein
Was ist die 2000-Watt-Gesellschaft?
Der Begriff „2000-Watt-Gesellschaft“ ist eine Erfindung von Novatlantis – Nachhaltigkeit im ETH-Bereich.
Blog zur 2000-Watt-Gesellschaft
Der Stadtrat von Zürich hat im September „Nachhaltige Stadt Zürich – auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft“ als einen von fünf Legislaturschwerpunkten 2006 bis 2010 festgesetzt. Ich bin einer jener, die mit der Konkretisierung dieses Legislaturschwerpunktes beauftragt ist. Ein solches Thema ist relativ prägend und beschränkt sich nicht auf die Arbeitszeit. Und es gibt immer wieder Aspekte, die über die eigentliche Arbeit hinausgehen. Zur Erörterung dieser Aspekte habe ich den privaten Blog zur 2000-Watt-Gesellschaft eingerichtet. „Blog zur 2000-Watt-Gesellschaft“ weiterlesen
SVP: Nur noch Kopfschütteln!
Die SVP ist schon immer durch eigenartige Inserate aufgefallen. Was am 1. September 2007 im Tages-Anzeiger zu lesen war, kann wohlwollend nur noch als dumm und einfältig bezeichnet werden. „SVP: Nur noch Kopfschütteln!“ weiterlesen
Gewalt ist untaugliche Strategie: weder Verurteilung zum Tod noch Krieg!
Die USA und Grossbrittanien stehen an der Spitze einer gewalttätigen Streitmacht, die seit März 2003 militärisch im Irak tätig ist. Dieser Krieg wurde im wesentlichen mit Lügen (beschönigend falsche Geheimdienstinformationen), insbesondere der USA, begründet. Es handelte sich um den Versuch, mit Gewalt eine generell als politisches Problem anerkannte Situation zu bereinigen (die allerdings durch die USA mitverursacht wurde): ein unerträglicher Diktator prägte das Geschehen. „Gewalt ist untaugliche Strategie: weder Verurteilung zum Tod noch Krieg!“ weiterlesen
Tages-Anzeiger-Bierideen im Sommer 2007!
Vorurteile soll man von Zeit zu Zeit neu gruppieren, so das Sprichwort. „Tages-Anzeiger-Bierideen im Sommer 2007!“ weiterlesen
Work-Life-Balance? Bedingungsloses Grundeinkommen für alle!
Noch vor Monaten drehte sich ein lautstarker Teil der öffentlichen Debatten um die AbzockerInnen, jene ManagerInnen, die von ungehörigen und nicht verantwortenbaren Jahresentschädigung profitieren. Geschickt inszeniert durch Weltwoche und SVP hat sich die Mediendebatte auf einige wenige kriminelle Fälle, die unberechtigterweise Sozialhilfe bezogen haben. Mit dem Appell an Neid und Geiz hat etwa die SVP erreicht, dass eine Mehrheit der Stimmberechtigten in der Volksabstimmung vom 17. Juni 2007 eine mehr als zweifelhafte Aenderung der Invalidenversicherung gutgeheissen hat. „Work-Life-Balance? Bedingungsloses Grundeinkommen für alle!“ weiterlesen
Die St. GallerInnen verweigern der Umwelt das Mitspracherecht
In der Volksabstimmung vom 17. Juni 2007 haben die Stimmberechtigten des Kantons St. Gallen das kantonale Beschwerderecht der Natur- und Heimatschutzverbände in Planungs- und Bausachen schlicht und einfach gestrichen, mit einer Mehrheit von etwa 60 Prozent. „Die St. GallerInnen verweigern der Umwelt das Mitspracherecht“ weiterlesen
Die Schweiz braucht keine neuen AKWs oder Gaskraftwerke – und kann und soll die bestehenden Kernkraftwerke so rasch als möglich stilllegen!
Am 21. Februar 2007 hat der Bund eine „neue Energiepolitik“ beschlossen – er will sowohl neue Atomkraftwerke und auch neue Gaskraftwerke. Ganz sanft wird auch auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien hingewiesen. „Die Schweiz braucht keine neuen AKWs oder Gaskraftwerke – und kann und soll die bestehenden Kernkraftwerke so rasch als möglich stilllegen!“ weiterlesen
Denkmalschutz – zum Beispiel Kongresshaus Zürich
Haefeli/Moser/Steiger, Auflockerung der klassischen, strengen Moderne, moderne Strenge, gemässigte, verspielte, schweizerische Form der Moderne, gebogene Geländer, Holzraster an Emporen, geschwungene Treppen, ornamentale Lampen, Haefeli-Locken, Bodenplatten, vom strengen Quadrat zu floralen Mustern wechselnd, zwei Foyers, die die „alte“ Tonhalle und das „neue“ Kongresshaus miteinander verweben, getrennt unten durch eine gläserne Schiebtür mit Holzraster, oben auf der Galerie durch ein Gewächshaus. Diese Beschreibungen der architektonischen Qualitäten des Zürcher Kongresshauses stammen von Bededikt Loderer, Architekturkritiker, „Hochparterre“-Redaktor. Und er fährt in seiner Beurteilung fort: „Das Kongresshaus ist Spitzenarchitektur von nationaler Bedeutung. Sein Abbruch ist nicht verhandelbar.“ (aus einem Beitrag im Tages-Anzeiger vom 13. Februar 2007). „Denkmalschutz – zum Beispiel Kongresshaus Zürich“ weiterlesen