Lächeln – Lärm, Gestank und schon wieder Verkehrtpolitik

Ein Sonntags-Nachmittag-Besuch verbunden mit einer Velofahrt – da gibt es viel zu sehen, zu hören und zu riechen. Einige Momentaufnahmen von dieser Velofahrt.

Hin und wieder führt die Velofahrt an Haltestellen des öffentlichen (Bus-)Verkehrs vorbei. Manchmal steht da eine Person, schaut auf den Bildschirm des Mobile-Gerätes und zeigt ein verzücktes Lachen. Vielleicht ist gerade die Geburtstagsgratulation der Lieblingstante oder des charmanten Grossvates eingetroffen. Oder via Mitteilungsdienst wird ein Witz geschrieben. Möglicherweise war es auch der Link zu einem grandiosen Youtube-Filmchen.  Der Auslöser des Lachens könnte auch ein speziell witziger Eintrag im einem der «Social Media»-Kanäle sein.

Eigentlich wissen wir es: Lachen, Lächeln tut gut! Mit unseren Mitteilungen und Beiträgen auf Social Media bieten sich immer wieder Gelegenheiten, anderen ein Lachen, ein Lächeln zu ermöglichen.

Das Lächeln am rechten Strassenrand bleibt zurück, plötzlich knallt, röhrt, donnert es links von mir. Da fährt ein Auto vorbei, dann ein Töff, und nochmals ein Auto. Kurz darauf stinkt es grässlich nach Abgasen. Offenbar sind da wieder einmal deutlich übermotorisierte Oldtimer unterwegs, mit Menschen am Steuer, die sich zumindest im Moment nicht für das Wohlergehen und die Gesundheit ihres Umfeldes interessieren.

Klar ist: Strassenlärm stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar, Luftverschmutzung ist ebenfalls gesundheitsrelevant. Und der Mensch gemachte Klimawandel hat erhebliche gesundheitliche Bedeutung.

Es ist nicht notwendig, mit Lärm und Gestank durch die Gegend zu fahren – es gibt ausreichende Alternativen um unterwegs zu sein. Eine Berechtigung zur Verursachung von Lärm und Gestank gibt es nicht – da ist es nötig, solche Uraltfahrzeuge entweder stillzulegen oder technisch nachzubessern.

PS: Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass grosse und schwere E-Autos ebenfalls erheblichen Lärm verursachen.  Und auch der Schienenverkehr!

Manchmal verlaufen die markierten und signalisierten Velospuren weit ab von der Strasse, zum Beispiel in der Nähe eines Sees. Auch hier wirkt die Verkehrtpolitik: obwohl Velofahrende und zu Fuss gehende kluge Unterwegsformen pflegen, steht ihnen so wenig Verkehrsyfläche zur Verfügung, dass erhebliche Aufmerksamkeit udn Rücksichtnahme erforderlich. Derweil lärmen und stinken die Autos auf den Strassen mit hohen Geschwindigkeiten und somit grossem Platzbedarf. Gerade mit der Entdeckung der Naherholungsmöglichkeiten in Corona-Zeiten braucht es da erhebliche Veränderungen bei Platzansprüchen der verschiedenen Verkehrsmittel.

Als eine weitere Momentaufnahme: auch wenn einzelne Aspekte der Velofahrt eher unangenehm oder unerfreulich sind, der spätsommerliche Nachmittag und die körperliche Betätigung tragen erheblich zum Genuss des Velofahrens bei. 

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