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Internet | umweltnetz.ch https://www.umweltnetz.ch/content Umwelt und Politik - ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener Sat, 16 Mar 2013 08:55:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 44487214 Recht auf Erinnerung – Recht auf Vergessen in der digitalen Welt https://www.umweltnetz.ch/content/recht-auf-erinnerung-recht-auf-vergessen-in-der-digitalen-welt Sat, 16 Mar 2013 08:55:45 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=5094 Bei Berichten über Wirbelstürme, Feuersbrünste und andere katastrophalen Ereignisse berühren regelmässig die mehr oder weniger gefassten Schilderungen der betroffenen Menschen, was für sie die schlimmste Folge dieses Ereignisses ist. Wenn keine Menschen zu Tode kamen, wird meist der Verlust der Erinnerungsstücke – jener Kiste also mit den über die Jahre gesammelten Fotos, auffälligen Steinen und … „Recht auf Erinnerung – Recht auf Vergessen in der digitalen Welt“ weiterlesen

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Bei Berichten über Wirbelstürme, Feuersbrünste und andere katastrophalen Ereignisse berühren regelmässig die mehr oder weniger gefassten Schilderungen der betroffenen Menschen, was für sie die schlimmste Folge dieses Ereignisses ist. Wenn keine Menschen zu Tode kamen, wird meist der Verlust der Erinnerungsstücke – jener Kiste also mit den über die Jahre gesammelten Fotos, auffälligen Steinen und anderen „Vergissmeinnichts“ und Erbstücken – angeführt.

Schon vor einiger Zeit habe ich einige Gedanken zum Erinnerungsverlust im Internet notiert – innerhalb eines Jahres „verschwinden“ etwa 7 % der externen Links, auf die ich in meinem Blog verlinke. Da ich seit einiger Zeit aus diversen Gründen auf ein Papierarchiv verzichte, verwende ich Wissensmanagement-Instrumente mit Direktlinks zu Originalquellen wie Zeitungsartikel oder Forschungsberichte. Wenn sich „Linkverschwinderate“ linear über das gesamte Linkinventar verteilt, wären rechnerisch 14 Jahre sämtliche Links „verschwunden“. Das ist nicht bei allen damit verbundenen Inhalten bedauernswert, die Gnade des Vergessens gilt auch hier. Es gibt aber immer wieder Informationen, die nicht nur historisch von Bedeutung sind, sondern die direkte Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft haben. Damit sich das Internet als Wissensspeicher mit ausreichend langem Erinnerungsvermögen eignet, ist ein bewusster Umgang im Sinne eines Wissensmanagements erforderlich.

Wenn ich etwa in Facebook oder im Mailprogramm in der Liste meiner Kontakte auf die Namen von Menschen stosse, die bereits gestorben sind, so verbinde ich dies zwar mit Erinnerungen, manchen angenehm, manche auch schmerzlich – aber ich frage mich dann jeweils schon, ob diese Form der digitalen Erinnerung von den bereits Verstorbenen tatsächlich beabsichtigt und gewünscht worden ist. Es soll und darf auch hier ein Recht des Vergessens geben können. „Sterben und Erben in der digitalen Welt” ist der Titel eines interdisziplinären Forschungsprojekts, welches sich etwa mit der Regelung des digitalen Nachlasses beschäftigt.

Wer sich in der digitalen Welt bewegt, hat sich also sowohl mit den digitalen Erinnerungen als auch mit dem Vergessen zu beschäftigen – durchaus auch als bewusster Umgang mit der Frage, wie und in welcher Form Menschen Spuren hinterlassen sollen (dies bezieht sich ja nicht nur auf das Sterben, sondern hat auch mit Jobwechseln und Amtsübergaben zu tun). Bei ExekutivpolitikerInnen wird ab dem ersten Interview nach der Rücktrittsankündigung regelmässig nach den „nachhaltigen“ Spuren des Wirkens gefragt.

The post Recht auf Erinnerung – Recht auf Vergessen in der digitalen Welt first appeared on umweltnetz.ch.]]> 5094 Online-Medien: Kommentarfunktion abschaffen https://www.umweltnetz.ch/content/online-medien-kommentarfunktion-abschaffen Thu, 17 Mar 2011 23:27:47 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2695 Aus dem Kommentar eines „Peter Fnord“ zur TA-Berichterstattung über die Stadtzürcher Budgetdebatte 2011: „Das Areal des Güterbahnhofs muss verkauft werden, baut dort Wohnungen statt irgend ein bescheuertes Polizeizentrum.“ Dieser „Peter Fnord“ behauptet also, dass der Güterbahnhof der Stadt Zürich gehöre, dass die Stadt Zürich auf diesem Areal ein Polizeizentrum bauen wolle. Sorry, „Peter Fnord“, schlicht … „Online-Medien: Kommentarfunktion abschaffen“ weiterlesen

The post Online-Medien: Kommentarfunktion abschaffen first appeared on umweltnetz.ch.]]> Aus dem Kommentar eines „Peter Fnord“ zur TA-Berichterstattung über die Stadtzürcher Budgetdebatte 2011: „Das Areal des Güterbahnhofs muss verkauft werden, baut dort Wohnungen statt irgend ein bescheuertes Polizeizentrum.“ Dieser „Peter Fnord“ behauptet also, dass der Güterbahnhof der Stadt Zürich gehöre, dass die Stadt Zürich auf diesem Areal ein Polizeizentrum bauen wolle. Sorry, „Peter Fnord“, schlicht alles falsch! Das Areal des Güterbahnhofs in Zürich gehört den SBB. Der Kanton plant auf diesem Grundstück ein Polizei- und Justizzentrum. Dazu passt: auch den Namen „Peter Fnord“ gibts natürlich nicht – obwohl der Tagesanzeiger festhält: „Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht.“ Also nochmals falsch. Und dies entspricht dem Normalfall bei derartigen Kommentaren

Eine bereits länger dauernde analytische Beobachtung der diversen Kommentare zeigt verschiedenes:

  • Kommentierende sind in den meisten Fällen sehr schlecht informiert respektive wissen schlicht nichts zum Thema, zu dem sie sich äussern. Sowohl für die TipperInnen wie die LeserInnen handelt es sich um simple Zeitverschwendung. Leider ist Zeitdiebstahl immer noch nicht strafbar – Blödsinn und Fehler dürften allerdings kaum durch die Meinungsfreiheit abgedeckt sein.
  • Die Kommentarseiten werden scheinbar ebenfalls von professionellen Meinungs-ManipulatorInnen beansprucht. Eine Analyse der Aussagen ortet die Manipulation bei der $VP oder deren Umfeld: 95 % der Kommentare sind stil- und inhaltsmässig dem $VP-Umfeld zuzuordnen (und dies bei einem Medium, von dem die $VP behauptet, es sei ein linkes Medium). Dazu passt auch, dass diese Kommentare zusätzlich zu den inhaltlichen Falschaussagen jeweils eine grössere Zahl von orthografischen und/oder grammatikalischen Fehlern enthalten – Pisa lässt grüssen.
  • Die Kommentarfunktion wird nicht durchgehende bei allen Artikeln angeboten; es fällt auf, dass die Kommentarmöglichkeit vor allem bei Artikeln zur Verfügung steht, die der $VP-LeserInnenschaft entsprechen.
  • 95 % der Namen kommen entweder im Telefonbuch sehr häufig vor (im Stil von „Hans Meier“) oder sind schlicht nicht existent. Über 90 % der Kommentierenden benutzen entweder einen Fantasienamen oder einen offensichtlich falschen Namen. Die Online-Redaktion schafft es nicht einmal, den offensichtlichen Missbrauch dieser Kommentarfunktion zu verhindern.
  • Die Kommentare enthalten regelmässig rassistische und diskriminierende Beiträge; ebenso sind regelmässig grössere Mengen an ehrverletzenden Aussagenfestzustellen, ohne dass hier korrigierend eingegriffen würde.

Sowohl die Verantwortlichen für das Internet-Medium als auch die Mehrheit der NutzerInnen sind nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass diese maximal 400 Zeichen pro Kommentar zweckmässig eingesetzt werden. Zweckloser Populismus und sinnentleerte Polemik dominieren derzeit die Sparte Internet-Kommentare. Da gibts nur eines: diese Kommentarfunktionen sind bei den Online-Medien so schnell als möglich abzuschaffen.

The post Online-Medien: Kommentarfunktion abschaffen first appeared on umweltnetz.ch.]]> 2695 Demokratie braucht Informationsqualität https://www.umweltnetz.ch/content/demokratie-braucht-informationsqualitat Sat, 27 Nov 2010 22:02:30 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2232 Wer derzeit bei Google nach „zürich bahnhofstrasse weihnachtsbeleuchtung“ sucht, bekommt als ersten Vorschlag meine Internet-Seite zu diesem Thema (Abfrage 27.11.2010 20:33). Was zu – für www.umweltnetz.ch – sehr beachtlichen BesucherInnen-Zahlen führt, führt zu einigen Fragen rund um Information und Medien (unabhängig vom Medium). umweltnetz.ch ist mein privates Internet-Angebot, mein „Spielplatz“ für Experimente und als Präsenz … „Demokratie braucht Informationsqualität“ weiterlesen

The post Demokratie braucht Informationsqualität first appeared on umweltnetz.ch.]]> Wer derzeit bei Google nach „zürich bahnhofstrasse weihnachtsbeleuchtung“ sucht, bekommt als ersten Vorschlag meine Internet-Seite zu diesem Thema (Abfrage 27.11.2010 20:33). Was zu – für www.umweltnetz.ch – sehr beachtlichen BesucherInnen-Zahlen führt, führt zu einigen Fragen rund um Information und Medien (unabhängig vom Medium).

umweltnetz.ch ist mein privates Internet-Angebot, mein „Spielplatz“ für Experimente und als Präsenz im Internet. Dass es mir gelungen ist, nicht nur diese Seite in Google so weit vorne bei häufigen Suchbegriffen (immerhin gibt es nach Google ungefähr 26’000 Fundstellen von „zürich bahnhofstrasse weihnachtsbeleuchtung“), zeigt, dass meine Experimente zum Verständnis von Suchmaschinen gelungen sind – allerdings werde ich die Erkenntnisse meiner privaten Forschung nicht öffentlich machen.

Nun, diese Seite ist leidlich interessant und informativ, es hat einige durchaus präsentable Bilder dabei (weitere Bilder zu weiteren Themen hier) – ich meine, kein schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass Google-BenutzerInnen in beachtlicher Zahl auf diese Seite gelenkt werden.

Diverse von Profis gemachte Angebote liegen in der Liste hinter meiner Internet-Seite. umweltnetz.ch als Hobbyseite ist werbefrei, somit gehen auch die WerbekundInnen dieser Profiangebote leer aus!

umweltnetz.ch ist mein Internet-Angebot zu Umwelt und Politik – die häufigsten Tags ökologischer Fussabdruck | 2000-Watt-Gesellschaft | Atomenergie | bedingungsloses Grundeinkommen für alle | Bundesrat | Demokratie | Energiepolitik | Gebäude | Kanton Zürich | Klimaschutz | LOVOS | Medien | nachhaltige Finanzwirtschaft | Nachhaltigkeit | Politik | Schweiz | Stadt Zürich | Verkehr | Verkehrspolitik | Volksabstimmung | Wahlen | Weltethos zeigen, dass umweltnetz.ch tatsächlich Infos und Meinungen zu Umwelt und Politik bietet.

Ich meine, dass ich als Internet-Nutzer und als Internet-(Mit-)Gestalter, aber auch als Teil der Informations-Gesellschaft mich auch an der Diskussion über die Medienzukunft mitzubeteiligen habe.


Qualität der Medien ist auch ein Thema der Forschung – unter Federführung von Prof. Kurt Imhof, Soziologe und Publizistikwissenschaftler an der Uni Zürich werden etwa Medienkompetenz, Nicht-Gratismedien (Zitat) auf Holz und Online Ende Zitat), Zusammenarbeit und Qualitätsanspruch und zivilgesellschaftliche und staatliche finanzielle Förderung postuliert. Lesenswert ist im übrigen auch Kurt Imhof’s Leserbrief-Replik auf den Kommentar des TAMEDIA-Verlegers Pietro Supino, welcher behauptet: die bei Politikern und Medientheoretikern verbreitete Sorge über den Untergang des Qualitätsjournalismus ist unbegründet (Das Magazin 2010/42). – Spannend: Der Beitrag von Pietro Supino ist im Magazin nicht mehr gratis zu haben, die Replik von Kurt Imhof steht auf einer anderen Internet-Seite immer noch zur Verfügung! Polemische Frage: Ist jetzt der Beitrag von Herrn Supino Qualität, weil er etwas kostet – wie sieht es dann mit der Qualität des (Gratis-)Beitrags von Herrn Imhof aus? Antwort aus meiner Sicht: Herr Supino verdient seinen Lebensunterhalt (und sicher noch einiges mehr) nicht mit journalistischer Arbeit, ebenso geht es Herrn Imhof als Professor der Uni Zürich. Dies zeigt aber auch die demokratischen Möglichkeiten des Internets: mit dem üblichen Zeitaufwand und den üblichen Kosten für die Pflege eines Hobbies ist eine Internetpräsenz möglich!

Es geht denn auch eher um die „Alltagstexte“ auf Holz und Online respektive um die Frage, ob es möglich ist, dass Menschen mit der Berufswahl JournalistIn auch zukünftig zur Informationsvermittlung eigene Texte erstellen und damit ihre Existenz sichern können – und nicht einfach per Copy-Paste PR-Texte von Unternehmen, Verbänden, Parteien, (reichen) Einzelpersonen in Medienkanäle einspeisen. Verständlichkeit, Transparenz, Unabhängigkeit, Genauigkeit, Informationstreue- und -sicherheit sind wichtige Elemente – ich verweise dazu auch auf meinen Beitrag Alles-Behaupti-Cheib-und-nüd-Bewiisi-Siech. Ein interessanter Ansatz für die Medienmitfinanzierung ist Flattr, ein Social-Payment-Service: Internet-NutzerInnen honorieren die Internet-Inhalte anderer mit Klicks und verteilen so ihre Geldspende auf die Internet-ProduzentInnen, während sie für ihre Arbeit Klicks erhalten und für diese entschädigt werden. Oder grundsätzlicher: bedingungsloses Grundeinkommen für alle – siehe dazu auch hier!

Andreas Blum, der früheren Radiodirektor DRS weist auf die Gefahren der aktuellen Medienpolitik hin und fordert öffentliche Mittel für die Unabhängigkeit der Medien. Das Betreiben von Medien erfordert grossen Kapitaleinsatz, Reiche und Superreiche können sich eigene Medien leisten oder investieren in Medien, exemplarische Beispiele etwa Silvio Berlusconi, Christoph Blocher oder Moritz Suter. Die Superreichen steuern die Medien und über die Medien die Gesellschaft: der selbstdefinierte Geldadel als Ersatz der absolutistischen Monarchen aus den Zeiten vor der französischen Revolution!

Trotz der Forderung nach Qualität also auch hier wieder der Hinweis auf den zukünftigen Stellenwert des Einfachmediums.

Diverse Untersuchungen zeigen die Bedeutung sozialer Netze: was der Nachbar gut findet, ist auch für die Nachbarinnen und Nachbarn von Interesse, die Meinung der Kolleginnen und Kollegen ist eine wichtige Beeinflussungsgrösse der eigenen Meinungsbildung und -findung. Auch wenn derzeit Facebook, Twitter und Co. – dank Werbung – sprudelnde Einnahmenquellen sind (ebenso wie Suchmaschinen, die das Internet überhaupt benutzbar halten), so sind diese virtuellen Netze durchaus in der Lage, die klassischen (direkt zwischenmenschlichen) Netze kräftig zu ergänzen. Umso unverständlicher ist, wenn solche Netze am Arbeitsplatz nicht genutzt werden können.

Zu beachten ist dabei: sowohl die „Digital Natives“ (Menschen mit ältestem Geburtsjahrgang 1980) als auch die „Digital Immigrants“ (Menschen mit Geburtsjahr vor 1970), aber auch die Zwischengeneration sind Lernende bei der Verwendung der Social Media. Die an den Computern sitzenden Menschen – Knoten – dieser virtuellen Social-Media-Netze (um die Begriffe „Freunde“ oder „Followers“ zu vermeiden) können bereits heute, in der Zukunft vermehrt, eine wichtige Rolle sowohl in der Informationsvermittlung als auch in der Meinungsbeeinflussung und -bildung übernehmen! Als Beispiel: Wenn „Freund X“, dessen Einträge ich regelmässig in einem Social Media zur Kenntnis nehme, wird dies einen direkteren Einfluss auf meinen Meinungsbildungsprozess haben, als wenn ich in einem Medium auf Holz oder online (Zitat Imhof, siehe oben) den Bericht über eine Medieninformation von Armee-Museumsdirektor Ueli Maurer (sorry, soll heissen Bundesrat Ueli Maurer) zur Kenntnis nehme.

Gerade die demokratischen Möglichkeiten des Gratis-Internet, die Risiken von durch GeldgeberInnen beeinflussten Medien, aber auch die Chancen und Risiken von Social Media betonen die zwingende Notwendigkeit einer hohen Medienkompetenz. Ein Aspekt davon: Rechte und Pflichten im virtuellen Raum, einer meiner Beiträge für den eZürich-Ideenwettbewerb.

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Warnung: Erinnerungsverlust droht https://www.umweltnetz.ch/content/warnung-erinnerungsverlust-droht Sat, 31 Oct 2009 11:12:45 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=1402 Auf dieser Internet-Seite www.umweltnetz.ch gibt es aktuell – sagt die Statistik – 1436 Links, die zu 1069 Intetnet-Seiten führen. Heute morgen habe ich wieder einige Zeit investiert, „verlorengegangene“ Links, welches das WordPress-Plugin „Broken Link Checker“ ermittelt hat, zu flicken. Dabei habe ich mir einige Gedanken gemacht über die Erinnerung im Internet. Einige kleine Beispiele: der … „Warnung: Erinnerungsverlust droht“ weiterlesen

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Auf dieser Internet-Seite www.umweltnetz.ch gibt es aktuell – sagt die Statistik – 1436 Links, die zu 1069 Intetnet-Seiten führen. Heute morgen habe ich wieder einige Zeit investiert, „verlorengegangene“ Links, welches das WordPress-Plugin „Broken Link Checker“ ermittelt hat, zu flicken. Dabei habe ich mir einige Gedanken gemacht über die Erinnerung im Internet.

Einige kleine Beispiele: der Zürcher Kantonsrat bietet im Internet nur Protokolle der Sitzungen seit 2003 an. Es mag zwar sein, dass viele der Voten aus der Zeit davor keine Bedeutung für die heutige Zeit und die Zukunft haben, und möglicherweise einige RätInnen froh sind, dass die Gnade des Vergessens auch über ihre Voten ausgebreitet wird. Trotzdem gilt es immer wieder prägnante Äusserungen, die durchaus zeitlosen Charakter haben.

Die Grüne Liga Berlin hat seit dem 30. Oktober 2009 einen neuen Internet-Auftritt – ein Beitrag zu den verkehrlichen Auswirkungen der Sanierung der Tower Bridge in London, unter anderem zitiert in einem Artikel zur Verkehrsverminderung durch die dauernde Sperrung der Hardbrücke in Zürich ist dadurch einfach verschwunden. Webverantwortliche wollen offenbar regelmässig die Internet-Auftritte verändern – und vergessen dabei zu oft die Nutzerinnen und Nutzer ihrer Angebote. Wer als webverantwortliche Person eine Internet-Adresse verändert, hat dafür zu sorgen, dass die NutzerInnen die bisherigen Inhalte weiterhin finden – alles andere ist unhöflich!

Ähnliches könnte ich berichten über die Internet-Seiten der Tages-Zeitungen – da verschwinden plötzlich Beiträge. Die Medien bestehen bekanntlich auf sehr rigiden Copyright-Bestimmungen, „Copy-Paste“ von Texten ist so oder so auch im Internet eher verpönt. Ebenso werden vermehrt Internet-Angebote der Medien kostenpflichtig; dies ist zwar verständlich, weil auch das Erarbeiten von Internet-Inhalten Arbeit bedeutet, dient aber ebenfalls nicht der Erinnerungsbewahrung.

Diese Beispiele könnten beliebig erweitert werden – der Knowhow-Verlust durch nicht mehr funktionierende Links hat mit Sicherheit bereits einen erheblichen volkswirtschaftlichen Verlust zur Folge.

Wenn das Internet gesamtgesellschaftliche Bedeutung erlangen soll, ist eine hohe Verlässlichkeit erforderlich – AnbieterInnen von Internet-Inhalten tragen eine grosse Verantwortung bei der Bildung der gesamtgesellschaftlichen Erinnerungen, mit der Absicht beispielsweise, positive Erfahrungen multiplizieren, aus Fehlern lernen zu können respektive die gleichen Fehler nicht wiederholt zu begehen.

The post Warnung: Erinnerungsverlust droht first appeared on umweltnetz.ch.]]> 1402 Das elektronische Dorf: die private Öffentlichkeit https://www.umweltnetz.ch/content/das-elektronische-dorf-die-private-offentlichkeit Sat, 12 Sep 2009 09:59:18 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=930 Die Diskussionen um das Google-Produkt Street View, der Umgang mit Facebook, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder als Informationsquelle z.B. bei Anstellungsgesprächen, die Verwunderung, dass privat gemeinte Internet-Seiten plötzlich zum öffentlichen Thema werden (Stichwort René Kuhn, jetzt ehemaliger SVP-Präsident der Stadt Luzern: Aspekte des Lernens im Umgang miteinander im elektronischen Dorf. Das Internet wird nach wie … „Das elektronische Dorf: die private Öffentlichkeit“ weiterlesen

The post Das elektronische Dorf: die private Öffentlichkeit first appeared on umweltnetz.ch.]]> Die Diskussionen um das Google-Produkt Street View, der Umgang mit Facebook, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder als Informationsquelle z.B. bei Anstellungsgesprächen, die Verwunderung, dass privat gemeinte Internet-Seiten plötzlich zum öffentlichen Thema werden (Stichwort René Kuhn, jetzt ehemaliger SVP-Präsident der Stadt Luzern: Aspekte des Lernens im Umgang miteinander im elektronischen Dorf.

Das Internet wird nach wie vor als Chance gesehen, Informationen, Know-how zu demokratisieren. Eine zumindest in den reichen Ländern verbreitete IT-Infrastruktur reicht prinzipiell aus, damit jede und jeder VerlegerIn, ChefredaktorIn, Lexikon-ProduzentIn werden kann. Die Möglichkeiten des elektronischen Dorfes sind somit durchaus auch ein auslösendes Moment der Krise der Print-Medien, der Buchverlage. Die oft als vierte Gewalt des Staates bezeichneten Medien verändern ihre Rolle in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Der Dorfklatsch, die kleinen Überraschungen des Alltags, die Fast-Unglücksfälle und -Verbrechen, selbst sehr persönliche Dinge werden zu News – zu News, die jenen Vorteile verschaffen, die sie zuerst publizieren, die sie zuerst kennen. Jede und jeder ist selbstverständlich am Dorfklatsch, an den Geschichten, die das Leben schreibt, hochgradig interessiert – und gleichzeitig darauf bedacht, selber möglichst nicht Gegenstand des Klatsches im elektronischen Dorf zu sein, oder wenigstens bestimmen zu können, was Gegenstand des Klatsches ist!

Es gibt Dinge, die einen Reifungsprozess erfordern – politische Strategien, sei es für Wahlen, sei es für Abstimmungen, gehören zu solchen Vorgängen. Einerseits erfordern solche Reifungsprozesse ein Minimum an Mitbeteiligten, das heisst es ergibt sich eine Teilöffentlichkeit (geheim behalten werden kann nur etwas, das höchstens zwei Personen kennen), andererseits sind die Beteiligten wirklich darauf angewiesen, dass diese Überlegungen den Kreis der Einbezogenen nicht verlässt (auch wenn dies auf den ersten Blick nach einem Ausschluss der Demokratie respektive der Offenheit, der Öffentlichkeit erscheint). Denken, die Entwicklung einer inhaltlichen Position oder einer Strategie, ist zuerst eine ganz persönliche Leistung, erfordert idealerweise einen vertrauten, abgeschlossenen Echoraum, ebenso idealerweise ohne Leck in die Aussenwelt. Darum auch das Bild eines Reifeprozesses: ein unreifer Apfel, ein unausgereifter Käse: schlicht ungeniessbar – erst die Ausreifung macht die Qualität aus! Denken funktioniert nur, wenn es Denkenden erlaubt ist, Sackgassen, Holzwege, Fallgruben und dergleichen anzudenken – wenn jeder dieser Gedanken bereits öffentlich wird, wird dies zum Problem. Bestes Beispiel dafür ist Alt-Nationalrat Christoph Blocher, der jeden seiner Gedanken für druckreif hält.

Sowohl DenkerInnen wie auch VermittlerInnen der Denkprodukte, seien dies nun kommerzielle oder private VerlegerInnen, RedaktorInnen, müssen sich vermehrt Gedanken darüber machen, wann Gedanken Privatheit, wann sie Oeffentlichkeit ertragen!

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Internet und Meinungsbildung https://www.umweltnetz.ch/content/internet-und-meinungsbildung Sun, 01 May 2005 14:24:15 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/internet-und-meinungsbildung/ Auf vielen Internet-Seiten finden sich Meinungsumfragen, einige davon gar abstimmungsartig dargestellt (z.B. mit Hinweisen wie „voting“, „jetzt abstimmen“ oder dergleichen). Derartige Seiten haben allerdings bestenfalls Unterhaltungswert, weil mit den meisten heute zur Verfügung stehenden Internet-Techniken wesentliche Elemente von Meinungsumfragen oder gar Abstimmungen nicht einbezogen werden können, z.B. Repräsentanz, Anonymität, der Grundsatz „Eine Person, eine Stimme“. … „Internet und Meinungsbildung“ weiterlesen

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Auf vielen Internet-Seiten finden sich Meinungsumfragen, einige davon gar abstimmungsartig dargestellt (z.B. mit Hinweisen wie „voting“, „jetzt abstimmen“ oder dergleichen).

Derartige Seiten haben allerdings bestenfalls Unterhaltungswert, weil mit den meisten heute zur Verfügung stehenden Internet-Techniken wesentliche Elemente von Meinungsumfragen oder gar Abstimmungen nicht einbezogen werden können, z.B. Repräsentanz, Anonymität, der Grundsatz „Eine Person, eine Stimme“.

Einige sogenannte Umfragen sind (absichtlich?) so konzipiert, dass mit sehr geringem Aufwand eine mehrfache Teilnahme möglich ist. Beispiele dafür sind die „Abstimmungen“, die von Sonntagsblick, Tages-Anzeiger und FACTS angeboten werden (Stand Mitte Dezember 2002). Die „Kontrolle“ über die Abstimmungsteilnahme wird mittels sogenannten „Cookies“ vorgenommen, kleinen Texten, die vom Server-Programm auf dem Computer der Besucherin oder des Besuchers gespeichert werden. Nach dem Löschen der „Cookies“ kann nochmals abgestimmt werden, und so weiter und so fort (siehe unten).

Schlicht und einfach: Cookies sind kein taugliches Instrument zur Kontrolle der Teilnahme an Umfragen oder Abstimmungen – Cookies befinden sich ausschliesslich im Einflussbereich der Computerbenutzerin und des Computerbenutzers. Verantwortungsvolle ComputerbenutzerInnen bewirtschaften die Cookies aktiv und löschen regelmässig unbenötigte Cookies – verschiedene Sicherheitsempfehlungen schlagen gar vor, Cookies bei jedem Verlassen des Browser-Programms zu löschen.

Selbstverständlich lässt sich das Internet sogar für reale demokratische Abstimmungen nutzen – in der Schweiz allerdings während Jahren erst in Pilotversuchen (siehe E-Voting-Seiten des Bundes).

Eine der Absichten der diversen „Abstimmungen“ und „Umfragen“ im Internet ist sicher die Beeinflussung der Meinungsbildung – wenn derartige Foren sehr einfach manipuliert werden können, handelt es sich bei der Veröffentlichung solcher Ergebnisse um höchst problematische Einflussnahmen. Die Oeffentlichkeit hat das Recht, über die Hintergründe solcher Pseudo-„Abstimmungen“ und -„Umfragen“ informiert zu werden, um deren Stellenwert einschätzen zu können: bestenfalls Unterhaltungswert, auf jeden Fall Verschwendung von Speicher- und Datentransfer-Volumen!

Allerdings: Warum bieten ausgerechnet Medien, oft als die vierte Staatsgewalt bezeichnet, derart penible Pseudo-„Abstimmungen“ oder -„Umfragen“ an? Offenbar sind sich die Medien daran gewöhnt, dass ihre Inhalte manipuliert werden. Oder es ist vielleicht ganz einfach so, dass die Medien gar nicht an der tatsächlichen Meinung ihrer Leserinnnen und Leser interessiert sind? Halten die Medien derart wenig von demokratischen Instrumenten, dass sie diese mit einfach manipulierbaren Spielzeugen lächerlich machen wollen?

Es gibt nur eine Lösung: solche Pseudo-„Abstimmungen“ haben aus dem Internet zu verschwinden – solange, bis Verfahren gefunden werden, die sowohl die Representativität als auch das Wahl- und Abstimmungsgeheimnis respektieren.


Wie der Tages-Anzeiger darauf reagiert, dass seine „Abstimmungs“- und „Umfrage“-Seiten derart einfach manipuliert werden können:

Am Morgen des 23. Dezembers 2002 war bei einer der Resultatseiten zu lesen:

FdT [Frage des Tages] wird manipuliert
Leider mussten wir am Wochenende und auch heute Montag feststellen, dass die Frage des Tages von aussen manipuliert wird. Eine Antwortoption wird vom gleichen User, indem die technische Beschränkung umgangen wird, mehrere hundert mal gewählt. Wir arbeiten daran, dies in Zukunft verhindern zu können.

Hinweis: es ist eine ziemliche Frechheit, wenn der Tages-Anzeiger schreibt, es müssten „technische Beschränkungen“ umgangen werden. Das Anbringen von Cookies auf einem fremden Computer ist kaum eine technische Beschränkung!

Am Abend des gleichen Tages wurde der Zusatz angefügt „…und bitten den Urheber, sein Tun zu unterlassen.“

Kurz darauf gab es eine neue „Frage des Tages“, ohne irgendwelche Hinweise auf die Manipulierbarkeit.
Die gestellte Frage: Tradition im Wohnzimmer: Was für ein Weihnachtsbaum steht bei Ihnen zu Hause? mit den Antwortmöglichkeiten echte Tanne, künstlicher Baum oder gar kein Baum. Am Abend des 24. Dezember lautete der Zwischenstand rund 70 % für die Antwort „echter Baum“, obwohl im begleitenden Artikel die Aussage steht: In jedem dritten der rund drei Millionen Schweizer Haushalte steht ein Christbaum, wie der landwirtschaftliche Informationsdienst mitteilte.

Ist jetzt dies ein Einfluss der Einflussnahme von aussen, die fehlende Repräsentativität?

Bei derartigen Fragen ist das Ergebnis ohne jede Belang. Wenn es (wie in den Tagen vorher) um Fragen wie Ladenöffnungszeiten, Pfandgebühren für Flaschen oder um Strassenbauvorhaben in der Stadt Zürich geht, wird offensichtlich, dass der Tages-Anzeiger mit solchen Pseudo-„Abstimmungen“ versucht, politische Einflussnahme zu üben. Ebenso bei Facts, wenn es um die Einschätzung des Eizenstats-Buches geht, oder bei 20 Minuten, bei der die Haltung zum „Gewehr im Schrank zu Hause“ erfragt wurde, oder beim Beobachter, bei dem es um die Höhe der Lebensmittelpreise bei den Grossverteilern oder die Beurteilung des Dienstleistungsangebotes der Post geht.

Deshalb die Forderungen:

  1. die Medien haben auf die technische Unzulänglichkeit ihrer Pseudo-„Umfragen“- und -„Abstimmungs“-Seiten hinzuweisen.
  2. am besten wird auf derartige irreführende Angebote verzichtet, insbesondere, wenn die Frage Themen betrifft, die der demokratischen Entscheidfindung unterstehen! Abstimmungen, Umfragen und dergleichen gehören in die Hände von Profis, gehören unter strikte demokratische Kontrolle.
    Ist diese Forderung ein Eingriff in die redaktionelle Freiheit der Publizierenden von Internet-Angeboten? Für die Publikation von Umfragen gelten Richtlinien zur „Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten“ des Schweizerischen Pressrates; in Punkt 3.7 der Richtlinie wird zum Thema Meinungsumfragen ausgeführt: „Bei der Veröffentlichung von Meinungsumfragen sollten die Medien dem Publikum immer alle Informationen zugänglich machen, die für das Verständnis der Umfrage nützlich sind: Mindestens Zahl der befragten Personen, Repräsentativität, mögliche Fehlerquote, Erhebungsgebiet, Zeitraum der Befragung, Auftraggeberin / Auftraggeber. Aus dem Text sollten auch die konkreten Fragen inhaltlich korrekt hervorgehen.“ Es ist offensichtlich, dass verschiedene dieser Angaben bei derartigen „Umfragen“ gar nicht möglich sind. Umfragen im Internet haben somit reinen Unterhaltungswert – dies haben die MacherInnen solcher Umfragen bei der Fragenauswahl zu berücksichtigen. Die Forderung nach dem Verzicht auf Pseudo-„Umfragen“, die sich auf politische Entscheidungsprozesse beziehen, berührt die Redaktionsfreiheit in keiner Art und Weise.

Unterdessen fügt der Tages-Anzeiger – leider erst bei der Resultatseite – den Zusatz an: Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.


Anleitung zur mehrfachen Teilnahme bei ausschliesslich mit Cookies kontrollierten „Abstimmungen“

  • Für Internet Explorer unter Windows-Betriebssystemen:
    1. Browser starten.
    2. „Abstimmungsseite“ aufrufen.
    3. An der Abstimmung teilnehmen.
    4. Browser beenden
    5. Im Explorer die neuesten Cookies löschen (im Ordner „Cookies“ des Benutzers/der Benutzerin)
    6. wieder bei 1. beginnen
  • Für Netscape-Browser unter Mac OS X oder unter Windows:
    1. Browser starten.
    2. „Abstimmungsseite“ aufrufen.
    3. An der Abstimmung teilnehmen.
    4. Im Browser unter „Einstellungen“, „Security“, „Cookies“ öffnen
    5. Mit der Cookies-Verwaltung die neuesten Cookies löschen, Aenderungen bestätigen
    6. bei 2. weitermachen

Im übrigen: dieser Vorgang kann sogar automatisiert werden, unter Windows beispielsweise mit dem Programm Smart Macro – in einer halbenStunde lassen sich so einige Hundert Seitenaufrufe realisieren.


Andere Versuche von „Abstimmungen“ und „Umfragen“

Andere Medien wie z.B. der Beobachter machen den Versuch, ihre Pseudo-„Abstimmungen“ und -„Umfragen“ zu sichern, indem die IP-Adresse des Computers gespeichert wird.

Wer beim Beobachter versucht, ein weiteres Mal an der Abstimmung teilzunehmen, bekommt die Meldung Von Ihrem Computer wurde bereits vor kurzen Abgestimmt! (Orginalzitat).

Das heisst: eine zweite Person, die am gleichen Computer arbeitet, ist von der Teilnahme an der „Abstimmung“ ausgeschlossen.

Ist eine derartige Abstimmung vor Manipulationen gesichert? Nein! Mit Internet-Angeboten wie Anomyzern kann auch diese „Barriere“ umgangen werden.

Das Fazit: Es gibt gibt anhin keine Methode, im Internet Abstimmungen oder Umfragen durchzuführen, die minimalsten demokratischen Anforderungen genügen!

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