Schengen: am 5. Juni 2005 ein politisches Nein!

Zitat aus P.S. Die linke Zürcher Zeitung, verfasst von Koni Loepfe: Der bayrische Innenminister Günther Beckstein kam … , um über seine Erfahrungen mit den offenen Grenzen von Schengen zu referieren. Man kann seine Erkenntnisse … auf einen Satz bringen:

  1. Das SVP-Nein entkräftete er wirkungsvoll. … Mit 600 BeamtInnen für die Schleierfahndung statt wie bisher 1’500 BeamtInnen an den Grenzen, … nahm die Kriminalität in Bayern nicht zu.
  2. Das linke Nein hat der bayrische Innenminister hingegen eher bestärkt. Es gibt mehr Repressionsmittel und die setzt ein Rechtsausleger wie er auch ein.

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Entwicklungen im Internet

Der Tages-Anzeiger hat auf einer seiner montäglichen Computer-Seiten „Die Top Ten der Überflüssigkeiten der digitalen Seiten des Alltags“ veröffentlicht. Den zweiten Rang dieser Überflüssigkeiten nimmt dabei die „Penetrante Onlinewerbung“ ein: Von dezenten Werbebannern lassen wir uns gern auf Produkte oder Dienstleistungen hinweisen. Wenn die Onlinewerbung einen Radau veranstaltet, sich penetrant in den Vordergrund drängt oder den Bildschirm zur Gänze in Beschlag nimmt, dann verleidet das uns Surfern das Surfen. „Entwicklungen im Internet“ weiterlesen

Internet und Meinungsbildung

Auf vielen Internet-Seiten finden sich Meinungsumfragen, einige davon gar abstimmungsartig dargestellt (z.B. mit Hinweisen wie „voting“, „jetzt abstimmen“ oder dergleichen).

Derartige Seiten haben allerdings bestenfalls Unterhaltungswert, weil mit den meisten heute zur Verfügung stehenden Internet-Techniken wesentliche Elemente von Meinungsumfragen oder gar Abstimmungen nicht einbezogen werden können, z.B. Repräsentanz, Anonymität, der Grundsatz „Eine Person, eine Stimme“. „Internet und Meinungsbildung“ weiterlesen

Glauben/Wissen: keine Halbheiten!

Der Tod eines Papstes – wie der von Johannes Paul II im April 2005 – löst im Zusammenhang mit der Nachfolge eine ganze Reihe von spannenden Fragestellungen aus, bis hin zu gewichtigen ethisch und moralischen Aspekten. Ein Beispiel: Vor dem Einzug ins Konklave hat Kardinal-Dekan Joseph Ratzinger gemäss Medienberichten nachdrücklich kritisiert, dass ein klarer religiöser Glaube heutzutage oft als „Fundamentalismus“ abgetan werde. „Wir gehen auf eine Diktatur des Relativismus zu, die als ihr höchstes Ziel das Ego und die eigenen Wünsche hat.“ „Glauben/Wissen: keine Halbheiten!“ weiterlesen