Rechnen und Denken beim Geizen

Vor Jahren wurden den “Geiz ist geil”-KonsumentInnen noch die Fabrikläden – ziemlich abgelegen und nur mit dem Auto erreichbar – empfohlen. Schon damals war klar: billig sind diese Angebote nur bei oberflächlicher Betrachtung – wer beim Geizen denkt und rechnet, kauft besser weniger und dafür bewusst: ökologischer, nachhaltiger, ohne Sozial- und Ökodumping! Analoges gilt heute für den Einkaufstourismus über die Grenze.

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Zum Referendum gegen das Cassis-de-Dijon-Prinzip: Geteiltes Leid – halbes Leid?

Jetskis – Wassertöffs so quasi – mögen für einzelne KonsumentInnen in Beliebigkeitsistien als das ultimative Gadget betrachtet werden – wer allerdings beim Erholen am Strand von diesen “Wespen” belästigt wird, dürfte nicht sehr erfreut sein. Derzeit sind Jetskis in der Schweiz nicht zugelassen, wohl aber in der EU. Wenn das Cassis-de-Dijon-Prinzip auch in der Schweiz Gültigkeit erlangt, wird es der Schweiz in immer mehr Bereichen verunmöglicht, eigene Standard, und dies betrifft vor allem den Umwelt-, Sozial- und Qualitätsbereich, durchzusetzen. Um dies zu verhindern, haben verschiedene Kreise das Referendum gegen die entsprechenden Beschlüsse des Parlaments ergriffen (die Referendumsfrist läuft bis zum 1. Oktober 2009). Weiterlesen