Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18

4.3.2018: Innerhalb weniger Tage hat sich die Kältesumme am Pfäffikersee deutlich erhöht. Am Zürichsee sind Ende Februar/Anfang März erste wahrnehmbare Beiträge zur Kältesumme zusammengekommen. Der Monatsausblick von MeteoSchweiz lässt für die nächsten Wochen eher kühles und feuchtes Wetter erwarten. Die grösseren Zürcher Seen werden diesen Winter allerdings nicht mehr gefrieren.

24.2.2018: Seit einigen Tagen haben sich noch eher bescheidene zusätzliche Erhöhungen der Kältesumme insbesondere am Pfäffikersee ergeben. Es wären nach wie vor etwa 2 Wochen mit Tagesmitteltemperaturen um -6 °C erforderlich, um die für ein Gefrieren des Pfäffikersees erforderliche Kältesumme zu erreichen. Der Monatsausblick von MeteoSchweiz lässt für Ende Februar/Anfang März kaltes Wetter erwarten. Ob dies wohl ausreicht, um die erforderliche Kältesumme zu erreichen, insbesondere unter Berücksichtigung der milden Januar-Temperaturen? Wohl eher kaum …

1.2.2018: Seit November 2017 bis Ende Januar 2018 sind am Pfäffikersee etwas mehr als 10 Kelvintage an Kältesumme zusammengekommen. So wenig gab es in den letzten Jahren noch nie. Für die Zeit bis Ende April 2018 weist der Saisonausblick von Meteoschweiz temperaturmässig auf eher mildes Wetter hin; der Monatsausblick von MeteoSchweiz geht von einigen eher kühlen Wochen aus, was noch wenig über die noch zusammenkommende Kältesumme des «Restwinters» aussagt.

1.1.2018: Seit November 2017 bis Ende Dezember 2017 sind am Pfäffikersee knapp über 10 Kelvintage an Kältesumme zusammengekommen. Dies muss nichts heissen: es gab auch schon Jahre mit ähnlich tiefer Kältesumme Ende Jahr, bei denen es im Februar noch zur Seegfrörni gereicht hat. Allerdings: für die Zeit bis Ende März 2018 weist der Saisonausblick von Meteoschweiz eher nicht auf kaltes Wetter hin, ebenso ist es mit dem Monatsausblick ebenfalls von MeteoSchweiz (Nachtrag 15.1.18: MeteoSchweiz-Links aktualisiert).

2.12.2017: Bis und mit am 1. Dezember 2017 ist am Pfäffikersee eine Kältesumme von knapp einem Kelvin zusammengekommen. Wie wird sich wohl der Winter entwickeln? Der Saisonausblick von Meteoschweiz tippt tendeziell eher auf mild. Die Grafiken auf dieser Seite werden jeweils aktualisiert, wenn weitere Beiträge für die Kältesumme(n) zusammenkommen.

Grafik mit dem Verlauf der Kältesumme an den drei grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18:

Am Greifensee ist die Messstation einige Tage ausgefallen, daher ergibt sich keine geschlossene Zeitreihe zur Darstellung im Diagramm. Die dünne Linie zum Verlauf der Kältesumme am Pfäffikersee berücksichtigt für die Jahreszeit besonders warme Tage. Diese dürften nach physikalischen Überlegungen die Kältesumme vermindern.


Im Vergleich die Kältesummen der letzten Winter für den am ehesten gefrierenden grösseren Zürcher See, den Pfäffikersee:


Verwendet werden die im Internet verfügbaren Daten von drei Messtationen:

Bookmarken bei: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • XING
  • Bloglines
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • MySpace
  • StumbleUpon
  • Webnews
  • Y!GG
  • Tausendreporter
  • Technorati