Keine Zu Fuss Gehenden auf Velowegen

«Keine VelofahrerInnen auf Trottoirs» – so lässt sich eines der Ergebnisse von Rückmeldungen von RentnerInnen auf den Alltag allgemein und speziell in Zürich festhalten. Ich kann da nur zustimmen und halte somit fest: Keine Zu Fuss Gehenden auf Velowegen, und ebenso keine Zügelfahrzeuge, Kehrichtcontainer, parkierte Polizei-, Post- und Kurierdienst-Fahrzeuge. Einmal mehr ein Plädoyer gegen die Veloverkehrt-Politik der Stadt Zürich.

Seit einiger Zeit werden in Zürich an immer mehr Stellen Velos offiziell (und offenbar rechtlich zulässig) auf Trottoirs geführt. Ich habe dies bereits mehrfach als Veloverkehrt-Politik bezeichnet. Zu Fuss Gehende und VelofahrerInnen haben nun einmal sehr sehr unterschiedliche Bewegungsmuster, und das geht schlicht nicht zusammen!

Es fällt immer wieder auf, dass die wenigen separaten Velowege und -streifen hemmunglos und ohne jede Rücksichten von anderen Verkehrsteilnehmenden genutzt wird. Nur von den Velofahrenden fordern alle anderen Verkehrsteilnehmenden Rücksicht und Voraussicht. Dies hat sicher auch damit zu tun, dass das aktiv genutzte Velofahren die mit Abstand intelligenteste und somit nachhaltigste Fortbewegungsart ist, was offenbar eine dauernde Provokation der anderen Verkehrsteilnehmenden darstellt.

Ich bin trotz vielen Velofahrten regelmässig auch zu Fuss unterwegs, ich kenne also mindestens diese zwei Sichten von Verkehrsteilnehmenden (neben der Sicht als ÖV-Nutzer). Zu Fuss unterwegs zu sein, ist mit sehr viel Abstand gegen oben unten, ebenfalls ziemlich intelligent und somit auch zu fördern. Das bedingt aber, dass sowohl Velofahrende als auch Zu Fuss Gehende ausreichend Platz haben, ohne sich schon fast als Normalfall (gemeinsamer Veloweg/Trottoir) vorsätzlich in die Quere kommen zu müssen. Ganz einfach: Trottoirs den Zu Fuss Gehenden, Velowege den Velofahrenden. Und dies definitiv und zwingend nicht nur in den Städten zu Lasten des MIEF, sorry motorisierter Individual-Verkehr (MIV).

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