Weihnachtsbeleuchtung – Bahnhofstrasse Zürich: Lucy in the Sky with Diamonds illustriert den Rebound-Effekt

 Bilder und Kommentare zur Weihnachtsbeleuchtung „Lucy in the Sky with Diamonds“ in der Zürcher Bahnhofstrasse

Nachtrag 14. August 2017: «Lucy in the Sky with Diamonds» leuchtet auch von Ende November 2017 bis Anfang Januar 2018 – erstmals am Donnerstag, 23. November 2017 ab 18 Uhr, verbunden mit dem «stimmungsvollen» Night Shopping der City Vereinigung Zürich.

Nachtrag 24. November 2016: Lucy leuchtet erstmals vor Weihnachten 2016 über der Zürcher Bahnhofstrasse!

Nachtrag 25. Juli 2016: «Lucy in the Sky with Diamonds» leuchtet wieder über der Bahnhofstrasse ab Donnerstag, 24. November 2016 18.00 Uhr (Quelle). Sie ist in Betrieb bis und mit dem 6. Januar 2017, täglich von 06.30 bis 08.00 Uhr und von 16.00 bis 24.00 Uhr, mit Verlängerung bis 1:00 des Folgetages am 24./25.12.16/1.1.17 und bis 3:00 des Folgetages am 31.12.2016.

Nachtrag 29. August 2015: «Lucy in the Sky with Diamonds» leuchtet wieder über der Bahnhofstrasse ab Donnerstag, 19. November 2015 18.00 Uhr (Quelle)). Sie ist in Betrieb bis und mit dem 6. Januar 2016, täglich von 06.30 bis 08.00 Uhr und von 16.00 bis 24.00 Uhr, mit Verlängerung bis 1:00 des Folgetages am 24./25.12.15/1.1.16 und bis 3:00 des Folgetages am 31.12.2015.

Nachtrag 20. November 2014: „Lucy in the Sky with Diamonds“ leuchtet vor Weihnachten 2014 erstmals über der Zürcher Bahnhofstrasse – Bilder von einem Spaziergang vom HB zum Bürkliplatz und zurück. Immer noch: damit Lucy wirklich wirkt, braucht es viel weniger andere Beleuchtungen.

Nachtrag 13. Oktober 2014: „Lucy in the Sky with Diamonds“ leuchtet wieder über der Bahnhofstrasse ab Donnerstag, 20. November 2014 18.00 Uhr (Quelle)). Sie ist in Betrieb bis und mit dem 6. Januar 2015, täglich von 06.30 bis 08.00 Uhr und von 16.00 bis 24.00 Uhr, mit Verlängerung bis 1:00 des Folgetages am 24./25.12.14/1.1.15 und bis 3:00 des Folgetages am 31.12.2104.

Nachtrag 21. November 2013: Lucy in the Sky with Diamaonds seit 18 Uhr im Betrieb!

Nachtrag 15. September 2013: „“Lucy in the Sky with Diamonds“ leuchtet wieder über der Bahnhofstrasse ab Donnerstag, 21. November 2013, 18.00 Uhr bis und mit Donnerstag, 2. Januar 2014, 24.00 Uhr (jeweils 06.30 bis 08.00 Uhr und 16.00 bis 24.00 Uhr, mit Verlängerung bis 1:00 des Folgetages am 24./25.12.13/1.1.14 und bis 3:00 des Folgetages am 31.12.2103, Details).

Nachtrag 29. September 2012: „Lucy in the Sky with Diamonds“ leuchtet wieder über der Bahnhofstrasse ab Donnerstag, 22. November 2012 18.00 Uhr – ob es wohl gelungen ist, die übrigen massiv überdrehten Dekorationsbeleuchtungen zu reduzieren, um Lucy besser zur Geltung zu bringen? Lucy ist diese Weihnachtssaison bis und mit dem 2.1.2013 zu bewundern.

Nachtrag 24. November 2011: Ein kurzer Spaziergang durch die Bahnhofstrasse – am ersten Abend der leicht überarbeiteten Lucy-Beleuchtung. Nur: angesichts der nach wie vor massiv überdrehten Dekorationsbeleuchtungen an zu vielen Gebäuden ist auch fotografisch kein Unterschied zur Situation am 25.11.2010 festzustellen. Es scheint nötig, die Lucy-Störer öffentlich zu outen und diese aufzufordern, endlich Mass zu halten mit den Lichtshows.

Nachtrag 16. März 2011: noch geht es mehr als 8 Monate bis zum Wiedereinschalten der Weihnachtsbeleuchtung Lucy in the Sky with Diamonds am 24. November 2011 um 18 Uhr. Trotzdem war Lucy bereits Medienthema. Auch wenn dies angesichts der aktuellen Ereignisse in Japan eigenartig daherkommt – es wird etwa mehr Licht, also mehr Stromverbrauch, gefordert (!!!) – ist vorerst festzuhalten, dass die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse die Grundschwierigkeit jeder allgemeinen Weihnachtsbeleuchtung, den massiv überdrehten Weihnachtsstrahlern diverser Ladengeschäfte (ich habe diese Thematik bereits mehrfach angesprochen) , endlich angehen will: es sollen Gespräche mit Ladeninhabern über eine Reduktion der individuellen Beleuchtungen geführt werden. Ich rege darüber hinaus an, dass ein Gesamtkonzept Weihnachtsbeleuchtung der Bahnhofstrasse mit hocheffizienten Leuchtmitteln realisiert wird. Dann kann nämlich ohne Probleme auf das energetische Hochfahren von „Lucy“ verzichtet werden, und insgesamt nimmt der Stromverbrauch ab! Wenn dies nicht passiert, wären die energieeffizienten LEDs von „Lucy“ ein klassisches Beispiel für den Rebound-Effekt: weil eine Technik effizienter ist, wird „ohne schlechtes Gewissen“ einfach mehr davon eingesetzt. Festzuhalten ist: wie die untenstehende Bildergalerie zeigt, ist eigentlich „Lucy“ hell genug – es muss eindeutig die Restbeleuchtung vermindert werden.


Ein Spaziergang vom Hauptbahnhof zum Paradeplatz – Donnerstag, 25.11.2010 18:15 bis 19:30 (Anleitung: in ein Bild klicken)

Weihnachtsbeleuchtung – Slow-Motion-Disco-Feeling – Konfetti-Schneeflocken – zu unauffällig im Vergleich mit der viel zu hellen „Grundbeleuchtung“ insbesondere durch die Läden und die Leuchtreklamen: nicht wirklich Lichterbaldachin, sicher nicht Leucht“röhren“. Angesichts dessen, was man allüberall an Weihnachtsbeleuchtung sieht: solide, kitschig, mehr oder weniger stimmungsvoll, wirkt vor allem dann, wenn nach dem „Knie“ nach der Haltestelle Rennweg (vom Hauptbahnhof aus gedacht) ein langer Abschnitt „in die Tiefe“ wahrgenommen werden kann. Eine Prognose: Lucy wird kaum so lange wie der Baldachin über der weihnächtlichen Bahnhofstrasse hängen, sicher aber länger als „The World’s Largest Timepiece„.


Seit der Vorweihnachtszeit 2005 bis nach Weihnachten 2009 leuchtete in der Zürcher Bahnhofstrasse „The World’s Largest Timepiece„. Neu ab 25. November 2010: „Lucy in the Sky with Diamonds“ (die ewz-Medienmitteilung vom 24.11.2010 zur Einschaltung der Weihnachtsbeleuchtung (und zur Ausschaltung: letzter Einschalttag 2.1.2011)).


Testbild 22. November 2010 23:26 Uhr – auf dem Weg zur nächsten ÖV-Haltestelle zufällig entdeckt!

Erster Eindruck: eine Nachbildung des alten Lichterbaldachins mit neuer Technik – so kitschig wie eine kitschige Weihnachtsbeleuchtung sein kann. Allerdings bleibt das Problem der übermässigen (Weihnachts-)Beleuchtung der Schaufenster – viel zu viel Licht, und auch Lucy kommt deshalb nicht wirklich zur Geltung.


Nachdem für die Weihnachtsbeleuchtung „Lucy“ für die Zürcher Bahnhofstrasse bereits seit längerem Installationsarbeiten im Gange sind, hat sich die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse im Detail geäussert. Demnach soll Lucy am Donnerstag-Abend, 25. November 2010 erstmals leuchten – als echte kitschige, verkaufsfördernde Weihnachtsbeleuchtung. Und „The World’s Largest Timepiece“ ist immer noch zu haben!

Und so sieht derzeit Lucy am Paradeplatz aus:

Erste Fassung 18. Oktober 2010 (als Folge eines umweltnetz.ch-Beitrages zu „The World’s Largest Timepiece“ vom November 2005)


Geschichte Weihnachtsbeleuchtung Bahnhofstrasse Zürich

Lucy in the Sky with Diamonds ab 2010: 11’500 Kristallprismen mit 150’000 Leuchtdioden (Ch. Keller Design, Daniele Marques, Adrian Schiess und Artemide S.p.A.)

The World’s Largest Timepiece: 275 Leuchtstangen mit insgesamt rund 240’000 LED-Lichtpunkten, an 11 km Stahlseilen (Gramazio & Kohler)

Lichterbaldachin 1971 bis 2004: 20’000 Glühlämpchen


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4 Gedanken zu „Weihnachtsbeleuchtung – Bahnhofstrasse Zürich: Lucy in the Sky with Diamonds illustriert den Rebound-Effekt

  1. Was mir an der jetztigen Beleuchtung nicht gefällt, ist die Farbe vom Licht. Ich finde vor Weihnachten ist kaltes, weisses Licht an falschen Platz, im Winter frier ich schon genug, das Licht sollte goldgelbwarm sein. Ist es nicht möglich LEDs mit dieser Farbe zu machen? Was mir gefällt sind die Röhren an sich, es werden tolle Muster gemacht.

  2. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften von licht ist die Aussage von kaltem Licht absurd – die Sonne hat eine wesentlich höhere Farbtemperatur, gilt als warm, sogenanntes (künstliches) warmes Licht hat eine deutlich tiefere Farbtemperatur. Als Farbfehlsichtiger kann ich nur festhalten: die „Normalsichtigen“ haben eine eigenartige Farbverschiebung im Kopf. Licht ist für mich weder warm noch kalt, sondern heller oder dunkler. Und im Vergleich mit dem üblichen weihnächtlichen Kitsch (mit behaupteter warmer Lichtfarbe) an der Bahnhofstrasse sind diese Stäbe definitiv dunkler. Da müssten die „Normalsichtigen“ mal an ihrer physikalisch korrekten Lichtwahrnehmung arbeiten 😉

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