Warning: Constant ABSPATH already defined in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php on line 49

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on value of type int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/advanced-iframe/advanced-iframe.php on line 453

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/app/Common/Meta/Robots.php on line 89

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Okostrom | umweltnetz.ch https://www.umweltnetz.ch/content Umwelt und Politik - ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener Thu, 27 Dec 2012 18:52:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 44487214 Zivilgesellschaftliche Energiepolitik: Stromzukunft bestellen und wählen! https://www.umweltnetz.ch/content/zivilgesellschaftliche-energiepolitik-stromzukunft-bestellen-und-wahlen Mon, 13 Jun 2011 18:57:28 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2992 Die Festlegung der (ökologischen) Qualität der im eigenen Haushalt und in den übrigen persönlichen Verantwortungsbereichen verbrauchten Energien ist die allereinfachste Einflussnahme auf die Energiepolitik. Da die Politik, insbesondere die schweizerische Politik, keine echte Energiepolitik betreibt, ist die Zivilgesellschaft gefordert, hier klare Zeichen Richtung eine fossil- und nuklearfreie Energiezukunft zu setzen. Das heisst: Stromzukunft bestellen und … „Zivilgesellschaftliche Energiepolitik: Stromzukunft bestellen und wählen!“ weiterlesen

The post Zivilgesellschaftliche Energiepolitik: Stromzukunft bestellen und wählen! first appeared on umweltnetz.ch.]]>
Die Festlegung der (ökologischen) Qualität der im eigenen Haushalt und in den übrigen persönlichen Verantwortungsbereichen verbrauchten Energien ist die allereinfachste Einflussnahme auf die Energiepolitik. Da die Politik, insbesondere die schweizerische Politik, keine echte Energiepolitik betreibt, ist die Zivilgesellschaft gefordert, hier klare Zeichen Richtung eine fossil- und nuklearfreie Energiezukunft zu setzen. Das heisst: Stromzukunft bestellen und wählen!

Die meisten StromverkäuferInnen in der Schweiz bieten die Möglichkeit, Einfluss auf die Stromqualität zu nehmen. Nein, es sind nicht die Elektronen, die je nach Bestellung anders geleitet werden. Die Wahl der Stromqualität hat daher virtuellen Charakter – wenn sich allerdings viele StromverbraucherInnen ganz gezielt für eine ökologische Energiequalität entscheiden, sind die Stromversorger gefordert, die entsprechenden Strommengen auch zur Verfügung zu halten. Und dies hat direkte Auswirkungen auf die Kraftwerkspolitik der Stromproduzenten!

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz bietet den PrivatkundInnen als Standard-Produkt ewz.naturpower – mehrheitlich Strom aus „naturemade basic“-zertifizierten Wasserkraftwerken und einen Anteil aus „naturemade star“zertifizierten Kraftwerken. Demgegenüber ist etwa bei den Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ der Standardstrom EKZ Mixstrom – überwiegend Strom aus Kernenergie und etwas Wasserkraft. Dieser Strom wird ausdrücklich als „kostengünstigstes Stromprodukt“ angepriesen.

StromkundInnen können andere Stromqualitäten wählen – sogar beim ewz ist ein Downgrading zum ewz.mixpower (heute ewz.atommixpower) möglich: Strom aus Kernkraft, Strom aus nicht zertifizierter Wasserkraft und Strom aus Kehricht. Je einen halben Rappen weniger für Hoch- und Niedertarifpreis – das macht in einem typischen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3’500 kWh eine Preisdifferenz von etwa 1 Franken 50 Rappen pro Monat aus – da schenkt Stromsparen deutlich stärker ein! Es ist sicher so, dass die geringe Preisdifferenz und das ökologisch bessere Produkt als Standard eine geringe Motivation für dieses Downgrading ist.

Das gleiche gilt allerdings auch umgekehrt: EKZ bietet ein Upgrading der Stromqualität an: EKZ Aquastrom – zu einem 0.54 Rappen höheren Preis pro kWh – also eine leicht höhere Differenz wie bei ewz.

Selbstverständlich gibt es noch ökologischere Produkte – bei ewz ewz.ökopower und ewz.solartop, bei EKZ Naturstrom in drei Qualitätsstufen. Da liegt der Aufpreis teilweise deutlich höher. Zentral aber: mit 1 Franken 50 Rappen pro Monat ist der typische 4-Personen-Haushalt atomstromfrei – bei ewz passiert dies ohne Zutun der KundInnen, bei EKZ (und den meisten anderen Elektrizitätswerken) braucht dies einige wenige Klicks auf einer Internet-Seite. Mit zusätzlich 10 Franken pro Monat lässt sich die ökologische Qualität des verbrauchten Stroms nochmals deutlich steigern! Und ganz ehrlich: diese 10 Franken pro Monat sollten für jeden Haushalt drin liegen! P.S. Atomstrom ist bekanntlich darum so günstig, weil etwa die Risiko-Versicherung und die Kosten der dauerhaften und sicheren Lagerung des Atommülls nicht von den StromverbraucherInnen sondern von der Allgemeinheit getragen werden!

P.S. Die positiven Erfahrungen mit Ökostrom als Standard-Produkt in der Stadt Zürich beginnen, sich auch auf den Kanton Zürich (und damit EKZ-Gebiet) auszuwirken: Heidi Bucher-Steinegger, Grüne Kantonsrätin aus der Stadt Zürich, hat im Kantonsrat am 30. Mai 2011 eine Motion zur Neudefinition des EKZ-Standard-Stroms eingereicht.

Zusammengefasst: wer dies noch nicht getan hat, muss in zivilgesellschaftlicher Verantwortung beim Stromversorger sofort die nicht-nuklare Stromlieferung bestellen. Klar ist: wenn dies genügend Menschen tun – neben dem Haushalt auch in weiteren Verantwortungsbereichen, zum Beispiel am Arbeitsplatz – ist der Atomausstieg sehr schnell zu realisieren!


Zur Wiederholung und Verstärkung, auch wenn dies aufwändiger ist als die paar Clicks für Ökostrom: auch im Strombereich steht die Energieeffizienz an erster Stelle. Zur Beurteilung und zur Ermittlung des Handlungsbedarfes gibt es Tools wie energybox – eine einfache und uralte Version eines solchen Tools ist auch hier zu finden. Noch davor kommt Suffizienz oder LOVOS – “Lifestyle of Voluntary Simplicity“!


Auch wenn die schweizerische Politik nach dem Nationalratsentscheid vom 8. Juni 2011 entgegen den Fakten vom Atomausstieg spricht, ist noch nicht erkennbar, dass die Schweiz in einem absehbaren Zeitraum auf Atomstrom verzichten würde – zu gross sind da die Interessen der $VPFDPCVP-VerwaltungsrätInnen in den pseudo-öffentlichen Stromversorgungsunternehmen. Dies heisst: zusätzlich zur Bestellung von Ökostrom ist es auch erforderlich, PolitikerInnen zu wählen, die sich für eine fossil- und nuklearfreie Energieversorgung einsetzen, und dies nicht nur beim Strom. sondern bei Raumheizung, Wassererwärmung, Verkehr, Ernährung, Konsum … – und zwar sind idealerweise PolitikerInnen zu wählen, die diese Ansicht nicht erst seit Fukushima vertreten!

The post Zivilgesellschaftliche Energiepolitik: Stromzukunft bestellen und wählen! first appeared on umweltnetz.ch.]]> 2992 Wir wollen den raschestmöglichsten Atom-Ausstieg! https://www.umweltnetz.ch/content/wir-wollen-den-raschestmoglichsten-atom-ausstieg https://www.umweltnetz.ch/content/wir-wollen-den-raschestmoglichsten-atom-ausstieg#comments Sun, 22 May 2011 17:34:06 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2909   Aus ethischen Gründen ist ein sofortiger Stopp aller Atomkraftwerke angezeigt – die potentiellen Folgen eines schweren Unfalls in einem Atomkraftwerk, welcher nie ausgeschlossen werden kann, die unbewältigbare, dauerhaft sichere Lagerung der atomaren Abfälle und die erheblichen Auswirkungen des Normalbetriebs (als ein Stichwort Majak – es gibt viele weitere solche), die Endlichkeit des Urans sind ausreichende Begründungen dafür. Weil nicht nur die Schweizerische Stromwirtschaft bis jetzt gelauert hat bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele etwa der Bundesverfassung, ist diese ethische Pflicht nicht realisierbar. Gefordert ist deshalb der raschestmögliche Ausstieg aus der Atomenergie.

 

Der frühere BFE-Chef Eduard Kiener – ohne Einschränkungen als energiepolitische Schlafmütze zu bezeichnen – will in Übereinstimmung mit der ziemlich rückwärtsgewandten wirtschaftspolitischen Organisation economiesuisse auch weiterhin auf die Atomenergie setzen.

Bundesrätin Leuthard – immer noch geprägt von der langjährigen gemeinsamen Geschichte mit der Atomlobby – will offenbar keine neuen Atomkraftwerke bauen, aber die bestehenden während der gesamten theoretischen Betriebsdauer, also längstens bis 2040 (das wären aktuell also noch 29 Jahre!!!), weiterbetreiben lassen. Und bezeichnet dies bereits als Ausstieg aus der Atomenergie, offensichtlich ist die Verwendung des Begriffs „Ausstieg“ für dieses „Ausfranseln“ ein massiver semantischer Missbrauch. Frau Leuthard will also nichts ändern an der bisherigen Energiepolitik der Schweiz. Denn neue Atomkraftwerke sind in der Schweiz schlicht nicht nötig – und selbst in der reichen Schweiz weder finanzierbar oder gar versicherbar. Selbst mit einem Ja der Stimmberechtigten zu allfälligen neuen Atomkraftwerken wäre dies keine Garantie für die Realisation gewesen, schon vor März 2011 nicht, nach Fukushima erst recht nicht!

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erkennen lassen, dass für Deutschland ein Ausstiegstermin 2022 richtig sein könnte – Greenpeace sieht einen deutlich schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie, nämlich bis 2015 – im übrigen „bei einem gleichzeitigen Ausstieg aus der Kohle bis 2040„.

Die Grüne Partei der Schweiz hat zusammen mit einer breit abgestützten Allianz im Mai 2011 eine Atomausstiegsinitiative lanciert (Unterschriftenbogen) – nach einer maximalen Laufzeit von 45 Jahren sollen Atomkraftwerke in der Schweiz abgestellt werden (d.h. Beznau I ein Jahr nach Annahme der Initiative, Mühleberg und Beznau II im Jahr 2016, Gösgen im Jahr 2024 und Leibstadt im Jahr 2029) – gegenüber dem Vorschlag von Bundesrätin Leuthard würde man 10 Jahre gewinnen, wäre aber immer noch deutlich langsamer als voraussichtlich Deutschland, also ein ziemlich gemütlicher Ausstieg.

Über 20’000 Menschen haben am 22. Mai 2011 am Menschenstrom im Atomkanton Aargau teilgenommen – für eine energiepolitische Kundgebung eine überraschend grosse Beteiligung. Die Botschaft insbesondere an Bundesrätin Leuthard und die Wirtschaft ist klar: wir wollen den raschestmöglichen Atom-Ausstieg!

Wer dies noch nicht gemacht hat, kann bereits jetzt handeln: Atomenergie abwählen! Auch das Handeln von Einzelpersonen, der ZivilgesellschafterInnen, kann grosse Veränderungen bewirken (siehe auch topten.ch).


Selbstverständlich ist „der Ausstieg“ aus der Atomenergie nicht der einzig anstehende energiepolitische Entscheid – im Gegenteil! Die Schweiz braucht ENDLICH eine echte Energie- und Klimaschutzpolitik – für eine fossil- und nuklearfreie Energieversorgung, für eine Energieversorgung, die auf fossile Brenn- und Treibstoffe und auf die Atomenergie verzichtet.

The post Wir wollen den raschestmöglichsten Atom-Ausstieg! first appeared on umweltnetz.ch.]]>
https://www.umweltnetz.ch/content/wir-wollen-den-raschestmoglichsten-atom-ausstieg/feed 1 2909
Bedarf: Null https://www.umweltnetz.ch/content/bedarf-null Mon, 15 Nov 2010 18:14:24 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2188 Wie nicht anders zu erwarten war, hat das atomenergie-nahe Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die grundsätzliche Standorteignung für drei neue AKW-Standorte bestätigt. Die ersten Reaktionen der AKW-Lobby lassen befürchten, dass hier einmal mehr eine unsinnige und unnötige Energietechnologie herangemurkst werden soll. Denn: längst ist klar, dass eine saubere, sichere, nachhaltige und preisgünstige zukünftige Energieversorgung nur ohne neue … „Bedarf: Null“ weiterlesen

The post Bedarf: Null first appeared on umweltnetz.ch.]]>
Wie nicht anders zu erwarten war, hat das atomenergie-nahe Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die grundsätzliche Standorteignung für drei neue AKW-Standorte bestätigt. Die ersten Reaktionen der AKW-Lobby lassen befürchten, dass hier einmal mehr eine unsinnige und unnötige Energietechnologie herangemurkst werden soll. Denn: längst ist klar, dass eine saubere, sichere, nachhaltige und preisgünstige zukünftige Energieversorgung nur ohne neue und bestehende Atomkraftwerke erreicht werden kann. Wenn dies insbesondere FDP, CVP und SVP bestreiten, demonstrieren sie einmal mehr, dass sie nicht Energiepolitik, sondern Wirtschaftspolitik für rückständige Unternehmen betreiben.

Wissenschaftlich ist längst klar: Atomkraftwerke braucht es wirklich nicht, das heisst der Bedarf für neue (und bestehende) Atomkraftwerke in der Schweiz ist und bleibt NULL. Neuestes Zitat: HSG-Professor und Energieexperte Rolf Wüstenhagen, welcher am 10. November 2010 im St. Galler Tagblatt für den Atomenergieausstieg plädiert! Es ist erstaunlich, wie wissenschafts- und wirtschaftsfern FDP, CVP und SVP argumentieren.

FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen möchte lieber nach dem Drei-Affen-Prinzip verfahren. Das Thema Tschernobyl beispielsweise möchte er stillschweigen und ignorieren. Von den direkten Folgen dieser Industrie-Katastrophe ist dies zwar verständlich – nicht aber im Bezug auf das Thema Sicherheit zukünftiger Anlagen. Einverstanden, Herr Wasserfallen, reden wir in Ihrer Anwesenheit nicht von Tschernobyl. Reden wir aber von Sicherheit – zum Beispiel von der Versicherung, die für den Betrieb eines Atomkraftwerks nötig ist. Im Nationalrat verlangte Martin Bäumle 2005 eine Versicherungsdeckung von 500 Mia Franken für Atomkraftwerke – die klassische volkswirtschaftliche Absicherung von Risiken. Die FDP hat sich klar gegen diese Vorgabe ausgesprochen. Warum? Die Versicherungswirtschaft ist bekannt für eine realistische Risikoeinschätzung mit entsprechender Prämiengestaltung, auch bei sogenannt kleinen Risiken mit potentiell grosser Schadensumme – typischer Fall eines Atomkraftwerkes. Wenn nun ein AKW nach dem klassischen Versicherungsansatz für den potentiellen Schadenfall versichert werden müsste, würden die erforderlichen Prämien aufzeigen, dass Atomstrom derart teuer ist, dass er auf dem Markt schlicht keine Chance hätte. Warum, Herr Wasserfallen, beachtet hier die FDP nicht einmal ihre eigenen parteipolitischen Grundsätze. Klar ist, und das wurde unlängst auch für Deutschland gezeigt: der Atomstrom wurde und wird durch erhebliche staatliche Subventionen erheblich gefördert! Im Fördergelder in einer Höhe, wie sie noch nie für erneuerbare Energien bezahlt wurde (obwohl dort etwa Avenir Suisse in wiederholter Unkenntnis der Sachlage von einem Fördergeld-Schlaraffenland spricht).

Herr Wasserfallen meint weiter, eine schweigende Mehrheit sei für neue Atomkraftwerke. Das ist schlicht und einfach eine herbeigeschwatzte Argumentationsblase. Die Realität zeigt genau das Gegenteil. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz überlässt den KundInnen die Wahl der Stromqualität. Ergebnis 2009: ganze 26.7 % der StromkundInnen haben sich für Kernkraft entschieden – nur rund ein Viertel der KundInnen. Im Gegensatz dazu bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich EKZ: hier können die KundInnen ihren Strommix nicht selber bestimmen. Folge 2009: EKZ beliefert die KundInnen zu 73.93 % mit Kernenergie (für 2010: 66.88%)! Eine Erklärung für diese Differenz: die Stadt Zürich hat sich für den längerfristigen Ausstieg aus der Atomenergie entschieden, der Kanton Zürich als Alleinaktionär der EKZ und Mitaktionär der AXPO setzt sich für mindestens ein neues Atomkraftwerk ein! Ist dies die schweigende Mehrheit von Herrn Wasserfallen für neue AKW? Dies müsste treffender als Nötigung bezeichnet werden. Denn, auch dies ein Forschungsergebnis von Rolf Wüstenhagen und seinen Mitarbeitenden: Kunden wünschen erneuerbare Energien! Herr Wasserfallen und seine Lobby-KollegInnen wollen ihnen diese verweigern! Wie kann man dermassen an der Mehrheit der Stimmberechtigten vorbeipolitisieren?

Ein weiteres Element aus der Märchenkiste der Atomlobby ist der Hinweis auf den Beitrag der Stromproduktion zur Verminderung des Mensch gemachten Klimawandels. Nun, es gibt auch bei der FDP genügend Climate Criminals – irgendwann wird Herr Wasserfallen die FDP dazu zwingen müssen, endlich klar Position zu beziehen. Wenn es den Mensch gemachten Klimawandel nach Ansicht der FDP nicht geben sollte, sind daraus abgeleitete Argumente für neue AKWs schlichter Unsinn.

Da es den Mensch gemachten Klimawandel tatsächlich gibt, ist trotzdem das daraus abgeleitete Pro-AKW-Argument Unsinn. Und zwar aus sehr vielen Gründen.

Vorerst: zwar ist Uran nicht fossil, aber auch nicht erneuerbar. Das heisst: Nachhaltig ist die Atomenergie rein von den Ressourcen her schon mal nicht.

Spätestens seit den Castortransporten in Deutschland sollte auch die FDP gemerkt haben, dass Atomenergie nicht demokratieverträglich ist. Gerade eine liberale Partei kann den für eine ausgedehntere Atomenergienutzung erforderlichen Polizeistaat während mindestens einer Million Jahre – unter Berücksichtigung der erforderlichen sicheren Lagerdauer des Atommülls – sicher nicht wollen. Klar ist auch: eine auf erneuerbare Energien aufbauende Stromversorgung ist letztlich deutlich günstiger als eine Atomstromversorgung, sie ist zudem mit Sicherheit nachhaltig – und führt zudem zur 2000-Watt-Gesellschaft. Wer behauptet, Atomstrom sei ein nachhaltiger Klimaschutzbeitrag, hat sich noch nie ernsthaft und wissenschaftlich abgesichert mit dieser Thematik beschäftigt!

Grotesk wird die Diskussion, wenn lamentiert wird, erneuerbare Energien müsse man aus dem Ausland importieren. Zwei Anmerkungen dazu: erstens ist mir nicht bekannt, dass es sich bei den „Atombrennstoffen“ (Uran und weitere daraus abgeleitete Stoffe) um Rohstoffe aus Schweizer Boden handelt – und wie das Beispiel Iran zeigt, ist die Zugänglichkeit zu „Atombrennstoffen“ eine hoch machtpolitische Fragestellung. Zweitens ist die Schweiz bei fast nichts selbstversorgend (allenfalls beim direktdemokratischen System helvetischer Prägung). Die bereits lange Geschichte der Stromversorgung zeigt: der Standort der stromproduzierenden Anlagen ist nicht zentral – es gibt bekanntlich ein mindestens europaweites Hochspannungsnetz. Entscheidend ist aber, dass die Schweiz – egal wo im Bereich Mittel- und Nordeuropa – in Anlagen für erneuerbare Stromproduktion investiert – wie das etwa das ewz (Stadt Zürich) oder die IWB (Basel-Stadt) tun. Wenn nun FDP, SVP und allenfalls die CVP die Energiewirtschaft dazu zwingen wollen, im Inland in Atomkraftwerke zu investieren, führt dies dazu, dass die gesamte Branche die wirtschaftliche Chance „Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien“ nicht nutzen kann. Als Hinweis an CVP-Bundesrätin Doris Leuthard: Atomenergie hat nichts, aber auch gar nichts mit Cleantech zu tun, ganz im Gegenteil!

Es bleibt dabei: Strom ohne Atom ist die einzig sinnvolle Strategie für die zukünftige Stromversorgung der Schweiz!

The post Bedarf: Null first appeared on umweltnetz.ch.]]> 2188 Einspeisevergütung: abschaffen statt jammern! https://www.umweltnetz.ch/content/einspeisevergutung-abschaffen-statt-jammern Mon, 25 Aug 2008 19:35:51 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=218 Wie können erneuerbare Energien für die Stromproduktion am besten gefördert werden? Einer Ansätze heisst: Einspeisevergütung. Dabei vergütet der Netzbetreiber – in der Schweiz swissgrid den AnlagebetreiberInnen einen festgelegten Produktionspreis. Dieser Mechanismus – als Dankeschön der Stromwirtschaft für das Ja der Umweltverbände zur Strommarktliberalisierung in Gesetzesparagraphen gefasst – vermag in keiner Art und Weise zu überzeugen. … „Einspeisevergütung: abschaffen statt jammern!“ weiterlesen

The post Einspeisevergütung: abschaffen statt jammern! first appeared on umweltnetz.ch.]]> Wie können erneuerbare Energien für die Stromproduktion am besten gefördert werden? Einer Ansätze heisst: Einspeisevergütung. Dabei vergütet der Netzbetreiber – in der Schweiz swissgrid den AnlagebetreiberInnen einen festgelegten Produktionspreis. Dieser Mechanismus – als Dankeschön der Stromwirtschaft für das Ja der Umweltverbände zur Strommarktliberalisierung in Gesetzesparagraphen gefasst – vermag in keiner Art und Weise zu überzeugen.

Derzeit jammern Landwirtschaft und Sonnenenergie-Verbände vereint über die Umsetzung der Einspeisevergütung. Um einen möglichst hohen Oekostromanteil zu einem möglichst geringen Preis zu erhalten, wurde der Anteil der Fotovoltaik an der Einspeisevergütung durch den Gesetzgeber beschränkt – weil es ich um eine zwar teure, aber relativ einfach realisierbare Technologie handelt, würden wesentlich mehr Leute auf ihren Dächern Fotovoltaikanlagen realisieren, als swissgrid entschädigen wird. Dies illustriert treffend, dass es sich dabei um ein marktfremdes Element handelt, das so schnell als möglich abzuschaffen ist.

Die Alternative heisst: den Markt spielen lassen – statt Einspeisevergütung Solarstrombörsen!

Eine Untersuchung des Institutes für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen kommt zum Schluss, dass StromkundInnen Strom aus erneuerbaren Quellen wollen. Das können sie mit der Einspeisevergütung nicht direkt: sie erhalten einen Strommix, der auch einen Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen enthält. Mit der Solarstrombörse, wie sie beispielsweise das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz anbietet, können StromkundInnen genau den Stromqualitätsmix einkaufen, welcher ihren Bedürfnissen entspricht. Dieses Modell funktioniert: das ewz führt regelmässig Ausschreibungsrunden für neue Solaranlagen durch, weil die ewz-KundInnen immer mehr Solarstrom bestellen – die Zahlungsbereitschaft der ewz-KundInnen entscheidet direkt über die Zubauraten! Ein echtes Marktmodell für den liberalisierten Strommarkt. Überzeugte Solaranlagen-RealisatorInnen sind zudem die besten Promotoren für Solarstrom: im Freundes- und Bekanntenkreis machen sie freudig Werbung für Solarstrom – Direktmarketing der freundlichen Sorte!

Als Tipp: statt zu jammern und die wenig fortschrittlichen PolitikerInnen in Bern umbiegen zu wollen, ist es viel einfacher, den Solarstrom an eine bereits bestehende oder noch zu schaffende Solarstrombörse zu verkaufen, selber einen Teil zu beziehen und darauf zu bauen, dass die Marktteilnehmenden die schönen Worte über erneuerbare Energien tatsächlich Ernst nehmen!

The post Einspeisevergütung: abschaffen statt jammern! first appeared on umweltnetz.ch.]]>
218