Warning: Constant ABSPATH already defined, this will be an error in PHP 9 in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php on line 49

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Trying to access array offset on int in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/secure-wordpress/res/inc/SwpaPlugin.php on line 242

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/advanced-iframe/advanced-iframe.php on line 453

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/app/Common/Meta/Robots.php on line 89

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-config.php:49) in /home/uwn_sh04/FTPROOT/htdocs/content/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Abfall | umweltnetz.ch https://www.umweltnetz.ch/content Umwelt und Politik - ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener Mon, 21 May 2018 16:19:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 44487214 Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden https://www.umweltnetz.ch/content/nicht-wegwerfen-muss-oeko-routine-werden Thu, 04 Jan 2018 19:43:39 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=7096 Wenn ich auf meinen regelmässigen Wanderungen vom Friesenberg zum Uetliberg und zurück unterwegs bin, trage ich seit einiger Zeit einen Rucksack. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, herumliegenden Abfall einzusammeln. Deshalb hat es in meinem Rucksack einen «Clean Mountain»-Beutel. Meist handelt es sich um Kunststoffabfälle, leere Flaschen und Verpackungen – also Einweg- oder eben … „Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden“ weiterlesen

The post Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden first appeared on umweltnetz.ch.]]>

Wenn ich auf meinen regelmässigen Wanderungen vom Friesenberg zum Uetliberg und zurück unterwegs bin, trage ich seit einiger Zeit einen Rucksack. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, herumliegenden Abfall einzusammeln. Deshalb hat es in meinem Rucksack einen «Clean Mountain»-Beutel. Meist handelt es sich um Kunststoffabfälle, leere Flaschen und Verpackungen – also Einweg- oder eben Wegwerf-Gegenstände. Diese Abfälle nicht nur am Uetliberg sind ein Symbol unserer Wegwerf-Gesellschaft.

Nach dem lauten Knallen und den Feinstaub-Spitzenwerten in der Nacht wird der Spaziergang am Neujahrs-Morgen zur Abfallsammeltour: Da liegen Unmengen von Feuerwerksabfällen herum. Auch dies ein Symbol.

Am 4. Januar 2018 folgt ein Artikel im Tages-Anzeiger: Wohin mit Europas Abfall, jetzt da China ihn nicht mehr will? – ein wichtiger Aspekt ist der «Plastikmüll». Diese Situation hat durchaus ironischen Charakter, weil einiges dieses Mülls von in China oder anderen Billigexportländern hergestellten Gegenständen stammt.

«Entsorgung» ist immer noch das Zauberwort beim Müll, beim Abfall. Wir sind weit von geschlossenen Stoffkreisläufen entfernt. Wir alle wissen, dass die Erde endlich ist, dass gerade der Fussabdruck von Menschen in reichen Ländern deutlich grösser ist als er für die Erde verträglich ist. «Entsorgung», das tönt schon fast wie ein Gebet: Entsorg uns von dem Abfall!

«Alu sammeln ist gut, Alu meiden ist besser» – so lautet ein Slogan, welcher in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden ist. Anstelle von Alu können auch andere Ressource stehen: Papier, Kunststoff/Plastik, Biomasse, seltene Erden, …

«Alu sammeln ist gut, Alu meiden ist besser» kommt als moralischer Appell daher, fordert das individuelle und freiwillige Wohlverhalten ein. Da passt ein weiterer Artikel-Titel, publiziert am 3. Januar 2018: Umweltschutz: Ist öko zu unmännlich? (Spektrum.de), mit dem Lead «Männer tun sich mit Umweltschutz oft schwerer als Frauen. Ein Grund: Naturbewusstes Verhalten kratzt offenbar am männlichen Selbstbild.»

Müll, den es zu entsorgen gilt, ist ein Indikator der Wegwerfgesellschaft. Auch beim Verbrauch fossiler Brennstoffe wird einiges an Treibhausgasen «weggeworfen». Wird ein Liter Heizöl (ca 0.85 kg) verbrannt, entstehen 2.8 kg CO2, die in der Umgebung (vermeintlich) entsorgt werden. Bei der Verbrennung der gleichen Energiemenge in Erdgas entstehen rund 2 kg CO2. Die Verhältnisse bei Diesel und Benzin sind ähnlich; sowohl bei Heizöl wie bei Erdgas sind die Vorketten und weitere Treibhausgase nicht berücksichtigt. Die Energiestatistik der Stadt Zürich weist etwa einen jährlichen CO2-Ausstoss von 1.1 Mio Tonnen aus fossilen Quellen aus. Dieses CO2 vermischt sich mit der Luft und führt zum Mensch gemachten Klimawandel. Mit diesem CO2-Gas könnte auf Stadtgebiet alle 15 Minuten ein Heissluftballon gefüllt werden. Würde dieses CO2 als rund 760 mal dichteres Trockeneis ausfallen (physikalisch nur mit sehr viel Energieaufwand realisierbar), ergäbe sich in den Bauzonen pro Jahr eine Schichtdicke von etwa 1.5 cm, was durchaus ein klassisches Entsorgungsthema wäre.

Zur Entsorgung des Mensch gemachten Treibhausgases CO2 ist so rasch als möglich auf nachhaltig nutzbare erneuerbare Energien zu wechseln – wenn wir dies wollen, schaffen wir dies auch (und zwar unabhängig davon, ob dies zum Selbstbild insbesondere älterer Männer passt)! Es muss schlicht und einfach normal, nützlich und notwendig werden, alle Energiebedürfnisse mit erneuerbaren Energien abzudecken.

Und zur Entsorgung all des anderen Mülls? Oder anders: Wie erreichen wir eine Kreislaufwirtschaft, wie erreichen wir eine Materialwirtschaft ohne oder nur mit ganz wenig Abfällen? Es braucht dazu sehr viele einzelne Massnahmen, es braucht einen breiten Mix von Verhaltensmassnahmen bis technologischen Ansätzen – auch die Kreislaufwirtschaft «von der Wiege zur Wiege»/«from cradle to cradle» oder «C2C» muss normal, nützlich und notwendig werden. Und ganz einfach: Mit dem heutigen Verständnis von liberalen oder gar libertären Denkmustern funktioniert dies nicht!

Diese Herausforderungen lassen sich nicht mit «guten Vorsätzen», typisch für die Neujahrszeit, angehen. Dazu braucht es zum Beispiel die Politik, die Standards hebt und Limiten definiert (Zitat aus dem Lead des Standpunkts Erlöst die Konsumenten! von Michael Kopatz). Um vom übergrossen ökologischen Fussabdruck wegzukommen, braucht es einen enkel-/enkelinnentauglichen neuen Lebensstil, und zwar eben nicht nur von altruistischen Freiwilligen, sondern von allen. Den Weg dazu beschreibt Michael Kopatz in seinem Buch «Ökoroutine». Wahrscheinlich taugt dieser Weg dazu, auch für die Urenkelinnen und Urenkel eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

The post Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden first appeared on umweltnetz.ch.]]> 7096 Weg aus der Wegwerfgesellschaft https://www.umweltnetz.ch/content/weg-aus-der-wegwerfgesellschaft https://www.umweltnetz.ch/content/weg-aus-der-wegwerfgesellschaft#comments Mon, 11 Apr 2011 12:46:36 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2831 Die Abfallberge in den öffentlichen Räumen nach einem Wochenende, die Rückweisung des Budgets 2011 der Stadt Zürich durch die antidemokratische $VP-instruierte knappe Gemeinderatsmehrheit, die Unfähigkeit sowohl der einzelnen Nationen als auch der Weltgemeinschaft, eine sinnvolle Klimaschutzpolitik zu etablieren und die unbeholfenen Reaktionen auf Ereignisse wie den schweren Atomunfall in Fukushima oder Gewaltexzesse in Libyen oder … „Weg aus der Wegwerfgesellschaft“ weiterlesen

The post Weg aus der Wegwerfgesellschaft first appeared on umweltnetz.ch.]]> Die Abfallberge in den öffentlichen Räumen nach einem Wochenende, die Rückweisung des Budgets 2011 der Stadt Zürich durch die antidemokratische $VP-instruierte knappe Gemeinderatsmehrheit, die Unfähigkeit sowohl der einzelnen Nationen als auch der Weltgemeinschaft, eine sinnvolle Klimaschutzpolitik zu etablieren und die unbeholfenen Reaktionen auf Ereignisse wie den schweren Atomunfall in Fukushima oder Gewaltexzesse in Libyen oder anderswo haben die gleiche Ursache: die Verächtlichkeit gegenüber den gemeinsamen Interessen der Gesellschaft. Gerade in den hedonistisch geprägten Kulturen ist auch die Gesellschaft zur Wegwerfgesellschaft geworden – Privilegien wie etwa ein grosser ökologischer Fussabdruck werden hochstilisiert und mehr oder weniger direkt als erhaltenswert bezeichnet.

Aus kommunikations-psychologischen Gründen ist es unsinnig, die Folgen der Wegwerfgesellschaft zu dokumentieren, wie dies etwa der oben verlinkte Tages-Anzeiger-Artikel (aber auch einzelne Fotos meiner Bildergalerien) tut. Gerade das Bild aus dem Tagesanzeiger illustriert es deutlich: Weggeworfen werden hauptsächlich Getränkeverpackungen in verschiedenen Formen, dazu „RaucherInnen“-Abfälle, von der leeren Packung bis zu Zigarettenstummeln. Regelmässig kommen auch die Verpackungen diverser eher Fast-Food-orientierter Mahlzeiten dazu. Einerseits gäbe es Alternativen zu diesen Wegwerfartikeln, andererseits handelt es sich bei diesen Abfällen um Wertstoffe, die wieder in den Stoffkreislauf eingebunden werden können (und müssen). Eine ganz einfache Lösung: ein sehr kräftiges Depot auf Verpackungen, die üblicherweise weggeworfen werden – falls die Verpackungen nicht zurückgegeben und somit die Depotbeträge nicht abgeholt wird, werden die übriggebliebenen Gelder für die Entmüllung der öffentlichen Räume eingesetzt. Sollten sich die VerfechterInnen eines tumben Konsumismus (=KonsumentInnenschutz) weiterhin gegen solche Depotgebühren wehren, sollen diese Organisationen doch für die Finanzierung und Durchführung der Reinigung der öffentlichen Räume aufkommen.

Es braucht allerdings auch politische Zeichen. Insbesondere gefordert sind Parteien wie die $VP und die Grünliberalen, die das gesellschaftliche und ökologische Zechprellertum und den Hedonismus als ihr politisches Programm deklarieren. Der Mensch gemachte Klimawandel und die Atomunfälle in Tschernobyl und Fukushima sind die als Spitzen des Eisbergs herausragenden Negativ-Beispiele, die exemplarisch zeigen, dass erhebliche Teile der Menschheit die Welt als Wegwerfartikel betrachten – ist der Zechpreller-Konsumismus die aufgeklärte und demokratisierte Form des Sonnenkönigtums aus den Zeiten vor der französischen Revolution?

Parteien, welche keine ernsthaften Schritte gegen den Mensch gemachten Klimawandel unternehmen, der Aufgabenerfüllung der öffentlichen Hand die erforderlichen Mittel verweigern und nur zögerlich den dringend erforderlichen raschmöglichsten Ausstieg aus der Atomenergie angehen, zeigen die gleiche Wegwerfmentalität der StadtbesucherInnen, die etwa in den Parkanlagen am Ufer des Zürichsees und an anderen Orten des Erholungsraums Stadt Zürich den Wegwerfabfall hinterlassen!

P.S. Auch auf dem Weg zur fossil- und nuklearfreien Energieversorgung können hohe Depots – ausgestaltet als stark lenkende Energieabgaben mit vollständiger Rückerstattung an Haushalte und Wirtschaft – deutliche Impulse gegen die Wegwerfgesellschaft leisten.

The post Weg aus der Wegwerfgesellschaft first appeared on umweltnetz.ch.]]>
https://www.umweltnetz.ch/content/weg-aus-der-wegwerfgesellschaft/feed 1 2831
Harter Abschied von der Verschwendung https://www.umweltnetz.ch/content/harter-abschied-von-der-verschwendung https://www.umweltnetz.ch/content/harter-abschied-von-der-verschwendung#comments Tue, 25 May 2010 21:01:29 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=1914 Abfall – Velo – Konsum: an drei tagesaktuellen Beispielen illustriert die öffentliche Meinung, wie schwer sie sich mit dem Abschied von der Verschwendung tut. Das Wegkommen vom übergrossen ökologischen Fussabdruck ist tatsächlich ein harter Prozess. Was ist besser: den (Haushalt-)Abfall einigermassen grob in drei Container zu schmeissen, deren Inhalt mit viel Technik und Aufwand manuell … „Harter Abschied von der Verschwendung“ weiterlesen

The post Harter Abschied von der Verschwendung first appeared on umweltnetz.ch.]]>
Abfall – Velo – Konsum: an drei tagesaktuellen Beispielen illustriert die öffentliche Meinung, wie schwer sie sich mit dem Abschied von der Verschwendung tut. Das Wegkommen vom übergrossen ökologischen Fussabdruck ist tatsächlich ein harter Prozess.

Was ist besser: den (Haushalt-)Abfall einigermassen grob in drei Container zu schmeissen, deren Inhalt mit viel Technik und Aufwand manuell oder maschinell in weiterverwertbare Stoffe sortiert werden muss – oder den Abfall getrennt zu sammeln und der entsprechenden gezielten Weiterverarbeitung zuzuführen? Vorerst sei festgehalten, dass es hier um die Entscheidung zwischen zwei Übeln geht. Denn Abfälle sind Wertstoffe am falschen Ort, besser ist, es gar nicht erst zu Abfällen kommen zu lassen (schon in den 80er-Jahren hiess es: Alu-Sammeln ist gut, Alu (ver)meiden besser.

Diverse Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass kluge Getrenntsammlungen die deutlich bessere Lösung sind – wer mit einer einzelnen (Glas- oder PET-)Flasche per Auto zum Sammelcontainer und zurück fährt, ist selbst eine Flasche. Gerade bei mittlerem bis grossem Abfallaufkommen ist die Antwort auf die Dilemma-Frage nicht eine ökologisch begründete Argumentation, sondern es geht ausschliesslich um Bequemlichkeit, und vielleicht auch noch ein bisschen um den freien Platz in der und um die Wohnung. Und gelegentlich geht es auch um epochale Fehlentscheide – die Einführung der PET-Flasche dürfte eine der gröbsten ökologischen Dummheiten im Konsumbereich der letzten Jahrzehnte sein! Denn die PET-Flasche ist ein Element der Wegwerfgesellschaft – als identische Flasche kommt die weggeworfene, auch die getrennt gesammelte Flasche nie mehr zurück. Somit ist die Getrenntsammlung, die getrennte „Entsorgung“ ab Haushalt auch ein Bewusstseinsprozess. Wer die Kraut-und-Rüben-Sammlung propagiert, zelebriert Verschwendungskultur. P.S. Dass möglichst bald nicht nur PET-Kunststoffe einem Kunststoffrecycling zugeführt werden, ist geradezu zwingend. Nicht zwingend ist es aber, deswegen aber auf Kraut-und-Rüben-Sammlung umzustellen.


Zürich werde nie eine Velostadt sein, ist nach dem nicht wirklich überraschenden Fazit einer VelofahrerInnen-Befragung zu lösen. Zürich ist auch eine Velostadt, daran ändern selbst vorgefasste Meinungen nichts. Angesichts von Klimawandel und Finanzkrise – gegenwärtig auch in Konfrontation mit der Ölpest im Golf von Mexico – ist es geradezu erschreckend, wie viel Platz dem Auto selbst in Zürich nach wie vor eingeräumt wird. Ist dies wohl eine Spätfolge der Freiheits- respektive Autopartei, oder hängt dies mit dem hohen Anteil SVP- und FDP-Exekutiv- und Legislativmitglieder auf kantonaler Ebene zusammen? Objektiverweise brauchen Autos keine eigene Spur, sie sollen die Tram- und Busspuren mitbenutzen (mit entsprechenden Pförtneranlagen, die dem öffentlichen Verkehr den nötigen Raum verschaffen). Wie das Beispiel flankierende Massnahmen zum Uetliberg-Tunnel zeigt, führen Eingriffe in das Verkehrssystem nur für einige wenige Tage zu etwas mehr Stau; die Autofahrenden sind überraschenderweise extrem lernfähig und begreifen sehr schnell, dass jetzt anderes Verhalten angesagt ist – ausser wahrscheinlich die SVPFDPCVP-PolitikerInnen. Darum braucht es als flankierende Massnahme endlich den (Voll-)Kanton Stadt Zürich! Und dann hat es endlich auch genug Platz für Velospuren. Und wer noch nicht von der Notwendigkeit der Velostadt Zürich überzeugt ist, hier der Erfahrungsbericht eines FDP-Stadtrates! Viel Erfolg beim Aufbau von Muskelkraft und Kondition – mit Helm selbstverständlich …


Lässt sich die Verschwendung vermindern, wenn man einfach alles positiv darstellt? Oder braucht es hie und da auch „Gegen-Positionen“? Eine interessante Frage, die in der F.A.Z. vom 25. Mai 2010 ausgebreitet wird. „Technologiefreundlich und genussorientiert“ wird mit der positiven Sicht der Dinge verbunden. Doch sind es nicht gerade diese Eigenschaften, die zum aktuellen Stand der Verschwendung geführt haben? Die antreibenden Kräfte der Ueberflussgesellschaft sollen mit den genau gleichen Kräften in Schranken gewiesen werden? So sympathisch die „Think Positive“-Haltung ist: lässt sich wirklich ALLES positiv formulieren? Braucht es nicht auch hin und wieder eine klare Gegenposition, auch wenn diese unkomfortabel ist? Oder: Weg von den LOHAS hin zu LOVOS?

The post Harter Abschied von der Verschwendung first appeared on umweltnetz.ch.]]>
https://www.umweltnetz.ch/content/harter-abschied-von-der-verschwendung/feed 1 1914