Verwendung finden:
Mit einigen fiktiven Einkaufszeitpunkten – vor der Heizperiode (mit dem mittleren Heizölpreis der Monate Mai bis September), im Spätherbst (mit dem mittleren Heizölpreis Oktober bis Dezember, je zur Hälfte des Vorjahres und des aktuellen Jahres) und im Spätwinter (mittlerer Heizölpreis Januar bis April, auch hier je zur Hälfte des Vorjahres und des aktuellen Jahres) und unter Berücksichtigung des Klimas wurden der Indexwert der Energiekosten in der Nebenkostenabrechnung und die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ermittelt. Zu beachten ist: es wurde angenommen, dass das Verhalten (Lüftung, Temperaturansprüche) gleich bleibt, ebenso die energetische Qualität des Gebäudes.


Die Veränderungen von Jahr zu Jahr verdecken den grundlegenden Trend: die Heizkosten in ölbeheizten Gebäuden steigen laufend an – ein eindeutiger Hinweis auf die Begrenztheit dieses Energieträgers!
Je tiefer der spezifische Heizölverbrauch – die energetische Qualität des Gebäudes -, desto geringer ist der absolute Einfluss der Veränderung des Heizölpreises auf die Nebenkosten einer Mietwohnung. Es gibt nur eines: die energetische Qualität der Gebäude ist endlich ernsthaft zu verbessern!
Seit 2002/2003 haben sich die Heizkosten (bei angenommener gleichbleibender energetischen Gebäudequalität und gleichem Verhalten der NutzerInnen) unabhängig vom Einkaufszeitpunkt des Heizöls mehr als verdoppelt. Einmal mehr ein klarer Hinweis, dass Heizöl alles andere als empfehlenswert ist – gesellschaftlich vorausschauend braucht es sehr schnell ein Verbot zur Installation von Oelheizungen – und in Analogie dazu auch für Heizungen mit fossilem Erdgas! Und es führt nichts daran vorbei, den Energieverbrauch der Gebäude rasch und deutlich zu senken! Als weitere Handlungsoption: die Wohnfläche ist regelmässig den Lebensabschnittsbedürfnissen anzupassen.

Auch der Erdgaspreis ist tendenziell steigend, mit deutlich geringeren Ausschlägen – voraussichtlich die Folge des Monopolmarktes mit AkteurInnen nahe der öffentlichen Hand. Dies ändert nichts daran, dass so rasch als möglich ebenfalls auf den Einsatz von Erdgas zu verzichten ist.
1. Fassung 1. Oktober 2009
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