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axpo | umweltnetz.ch https://www.umweltnetz.ch/content Umwelt und Politik - ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener Sun, 30 Dec 2012 13:43:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 44487214 Axpo: Restglaubwürdigkeit bei etwa Null https://www.umweltnetz.ch/content/axpo-restglaubwurdigkeit-bei-etwa-null Mon, 20 Jun 2011 18:25:29 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=3007 Ein staunender und ein verärgerter Konzernchef Heinz Karrer – und dies am gleichen Tag! Exemplarischer könnte nicht dargestellt werden, wie die Glaubwürdigkeit der Firma Axpo bachab geht (wahrscheinlich die Aare ab). Trotz weniger Umsatz mehr Gewinn – dies ist nur in der Schweizerischen Stromwirtschaft möglich! Und trotzdem beschwert sich Axpo-CEO Heinz Karrer über die Politik. … „Axpo: Restglaubwürdigkeit bei etwa Null“ weiterlesen

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Ein staunender und ein verärgerter Konzernchef Heinz Karrer – und dies am gleichen Tag! Exemplarischer könnte nicht dargestellt werden, wie die Glaubwürdigkeit der Firma Axpo bachab geht (wahrscheinlich die Aare ab).

Trotz weniger Umsatz mehr Gewinn – dies ist nur in der Schweizerischen Stromwirtschaft möglich! Und trotzdem beschwert sich Axpo-CEO Heinz Karrer über die Politik. Selbst die Nicht-Entscheide des Parlaments gehen der Axpo zu weit: dieser (Nicht-)Entscheid sei nicht nachvollziehbar! Tja, seit Tschernobyl ist klar, dass der raschestmögliche Verzicht auf Atomenergie möglich ist – es handelt sich nicht um eine technische Fragestellung, sondern um politische Entscheide. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die Aussage „nicht nachvollziehbar“ der Axpo-Spitze signalisiert, dass hier ein Lernprozess in Gang gekommen ist – vielleicht braucht es dazu noch etwas Nachhilfe (da geht es der Axpo offenbar nicht anders als den potentiellen MittelschülerInnen im Kanton Zürich). Darum sei es hier wiederholt: eine nuklear- und fossilfreie Energieversorgung ist möglich!

Verärgert zeigte sich die Axpo-Spitze, dass sie und einige Axpo-Verwaltungsräte (in der Regel langjährige PolitikerInnen vor allem von $VP und FDP) nicht nach Majak reisen konnten, um sich persönlich von den aus ihrer Sicht paradiesischen Verhältnissen in dieser Atommüll-Herumschiebe-Einrichtung überzeugen zu können (Achtung: dieser Satz ist ironisch). Abgesehen davon, dass nach diversen Medienberichten schon längst klar ist, dass es sich bei Majak um einen Ort handelt, der der militärischen Geheimhaltung untersteht, die Nicht-Besuchsmöglichkeit also alles andere als überraschend ist: es ist geradezu anmassend, dass sich Axpo-CEO Karrer und Axpo-Verwaltungsräte wie der Zürcher $VP-Regierungsrat Kägi zutrauen, durch einen Kurzbesuch beurteilen zu können, ob in Majak (nicht nur in ökologischer Sicht) alles bestens verläuft. Zur Illustration: die Axpo hat mit viel Aufwand eine Umweltdeklaration für die Atomkraftwerke Beznau erarbeiten lassen. Allerdings ist diese Umweltbilanz trotz des vielen Aufwandes schlicht falsch, wie Studien im Auftrag von Greenpeace ergeben haben. Im übrigen: All die vielen Studien haben EIN gemeinsames Ergebnis: Atomenergie ist NICHT NACHHALTIG!

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass es mit dieser ziemlich nahe bei Null liegenden Restglaubwürdigkeit die Axpo auch Schwierigkeiten hat, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu realiseren!

Die Axpo hat ein Problem: trotz vielfältigen Strukturen ist sie energiepolitisch nicht geführt! Bereits 2007 hat sich etwa der Kanton Zürich, zusammen mit den EKZ grösster Aktionär der Axpo, ausdrücklich darauf beschränkt, bei der Axpo Aktionärsinteressen zu verfolgen! Eine direktdemokratische Einflussnahme auf die Axpo und ihre Stromversorgungspolitik findet also nicht statt! Dies ist der grosse Unterschied zu den Elektrizitätswerken der Städte wie Basel, Zürich, Genf oder Bern: diese sind in die direktdemokratischen Entscheidungsabläufe der Städte eingebunden. Dies hat direkte Auswirkungen etwa auf das Stromangebot – den Strommix – dieser Werke: der verkaufte Strom ist deutlich ökologischer als der Axpo-Strom!

Die politische Forderung: die Axpo ist so zu strukturieren, dass es den Kanton möglich wird, direkten Einfluss auf den heute erstaunt und verärgert agierenden Stromversorger zu nehmen.

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Ausschlusskriterium Kernkraft https://www.umweltnetz.ch/content/ausschlusskriterium-kernkraft Sun, 01 May 2011 07:30:34 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=2868 Ethikfonds, manchmal auch Nachhaltigkeitsfonds genannt, verwenden häufig Ausschlusskriterien für den Entscheid über Investments. Nuklearenergie gehört standardmässig zu diesen Kriterien. Die Verfassung des Kantons Zürich hält fest: In Verantwortung für die kommenden Generationen sind sie [Kanton und Gemeinden] einer ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. (Art. 6, Abs. 2) – Kanton und Gemeinden stellen sicher, … „Ausschlusskriterium Kernkraft“ weiterlesen

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Ethikfonds, manchmal auch Nachhaltigkeitsfonds genannt, verwenden häufig Ausschlusskriterien für den Entscheid über Investments. Nuklearenergie gehört standardmässig zu diesen Kriterien. Die Verfassung des Kantons Zürich hält fest: In Verantwortung für die kommenden Generationen sind sie [Kanton und Gemeinden] einer ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. (Art. 6, Abs. 2) – Kanton und Gemeinden stellen sicher, dass die öffentlichen Aufgaben wirkungsvoll, wirtschaftlich, nachhaltig und von der geeigneten Trägerschaft erfüllt werden. (Art. 95, Abs. 2.

Der Kanton Zürich ist Eigentümerin der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ, welche ihren KundInnen 75 % Atomstrom verkauft, der Kanton Zürich und die EKZ sind die grössten Anteilseigner an axpo/NOK, ebenfalls mit einem überwiegenden Atomstromanteil. Der Kanton Zürich betrachtet sein finanzielles Engagement in die Energiewirtschaft nicht als energiepolitischen Beitrag, sondern als ausschliessliche Aktionärsstrategie – und entgegen den Vorgaben der Verfassung ist dieses Engagement nicht wirtschaftlich. Noch im Dezember 2010 hat der Zürcher Regierungsrat, deutlich gegen die Vorgaben der Verfassung verstossend, nochmals für zwei neue Atomkraftwerke plädiert!

Am Beispiel der finanziellen Aspekte der Nachhaltigkeit lässt sich diese Sackgassenpolitik illustrieren: in einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 1. Mai 2011 droht Heinz Karrer, CEO Axpo, dass der Ausstieg aus den Kernkraftwerken den Axpo-Strom um einen Drittel verteuern könnte. Und zwar nicht etwa wegen den Investitionen in neue Kraftwerke für die Nutzung erneuerbarer Energien – sondern wegen den noch nicht abgeschriebenen Atomkraftwerken, und insbesondere den noch nicht ausreichend verfügbaren Mitteln für die Stilllegungs- und Abbruchkosten der Atomkraftwerke! Obwohl der Atomkomplex Beznau seit 1969/1971 in Betrieb ist, also eigentlich schon lange die damalige Auslegungsnutzungsdauer erreicht hat, sind die finanziell erforderlichen Abschreibungen nicht erbracht – mit diesem alles andere als nachhaltigen Finanzverhalten wollten offenbar die Verantwortlichen die Kosten des Atomstroms virtuell tief halten. Derartige Manipulationen sind ein klarer Hinweis für die Nicht-Nachhaltigkeit von Atomkraftwerken.

Damit zeigt sich einmal mehr: selbst ein sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie ist kein energietechnische Herausforderung! Primär ist die Politik gefordert, in zweiter Linie geht es um die ökonomische Bewältigung der Ausstiegskosten. Selbst jährliche Kosten im dreistelligen Millionenbereich sind für die Volkswirtschaft ohne grössere Schwierigkeiten bewältigbar (auch wenn diese Mittel besser für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien verwendet werden könnten).

Einmal mehr versucht Heinz Karrer mit nicht nachvollziehbaren Aussagen über potentielle Gaskraftwerke die öffentliche Meinung zugunsten einer weiteren Nutzung der Atomenergie zu manipulieren – ich habe bereits gezeigt, dass mit einer klugen Energiepolitik Gaskraftwerke einem verstärkten Klimaschutz nicht im Wege stehen.

Dass nicht-nachhaltiges Verhalten auch die Zukunft negativ beeinflussen könnte, zeigen weitere Äusserungen von Herrn Karrer. Weil die Axpo nach wie vor in erster Linie auf neue Atomkraftwerke setzt, wird viel zu wenig in Kraftwerke für die Nutzung erneuerbarer Energien investiert. Zitat Karrer: „Doch ein Ausbau ist nicht einfach. Die Windparkzonen in der Nordsee sind fast alle schon vergeben.“ Bestraft hier wieder einmal die Zeit jene, die zu spät kommen? Dies weist darauf hin, dass es vorteilhafter sein könnte, den Atomstrom-Dinosaurier Axpo in Konkurs gehen zu lassen und stattdessen neue demokratisch kontrollierte Kantons-Elektrizitätswerke entstehen zu lassen.

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StromkundInnen wollen Strom aus erneuerbaren Quellen – nicht alle StromproduzentInnen wollen ihn auch liefern! https://www.umweltnetz.ch/content/stromkundinnen-wollen-strom-aus-erneuerbaren-quellen-nicht-alle-stromproduzentinnen-wollen-ihn-auch-liefern Sun, 09 Mar 2008 17:15:01 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/stromkundinnen-wollen-strom-aus-erneuerbaren-quellen-nicht-alle-stromproduzentinnen-wollen-ihn-auch-liefern/ Eine Untersuchung des Institutes für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen kommt zum Schluss, dass StromkundInnen Strom aus erneuerbaren Quellen wollen. Das Interview von Rolf Sägesser (Verwaltungsratspräsident der EKZ) im Tages-Anzeiger vom 8. März 2008 (City-Bund, nicht in offener elektronischer Form verfügbar) lässt den Schluss zu, dass zumindest einzelne Stromversorger die Zeichen der Zeit … „StromkundInnen wollen Strom aus erneuerbaren Quellen – nicht alle StromproduzentInnen wollen ihn auch liefern!“ weiterlesen

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Eine Untersuchung des Institutes für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen kommt zum Schluss, dass StromkundInnen Strom aus erneuerbaren Quellen wollen. Das Interview von Rolf Sägesser (Verwaltungsratspräsident der EKZ) im Tages-Anzeiger vom 8. März 2008 (City-Bund, nicht in offener elektronischer Form verfügbar) lässt den Schluss zu, dass zumindest einzelne Stromversorger die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und aus nicht nachvollziehbaren Gründen an der Atomenergie festhalten wollen.

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ feiern ihr 100-Jahr-Jubiläum, und sie tun einiges dafür, sich ein grünes Mäntelchen umzulegen – das Stöffchen ist allerdings ziemlich dünn, und bei allen Aktivitäten schimmert durch, wie abhängig die EKZ von den energiepolitischen Vorgaben ihrer Vorlieferanten axpo und NOK ist. Dies ist umso betrüblicher, als es sich bei allen drei Unternehmen über solche der öffentlichen Hand handelt – und die Stimmberechtigten (die die öffentliche Hand letztlich formen) wollen, wenn sie wie in der oben zitierten Untersuchung ehrlich gefragt werden, längst Abschied nehmen von den rückwärtsgewandten Stromproduktionstechniken der Kantonswerke!

Es ist eigenartig, dass das Interview mit Rolf Sägesser im City-Bund des Tages-Anzeigers veröffentlicht wurde. Denn ausgerechnet für die Stromversorgung der Stadt Zürich ist die EKZ nicht zuständig! Hier ist das unmittelbar in die Stadtzürcher Politik eingebundene Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz massgebend. Der Stadtrat von Zürich hat in seinen Legislaturschwerpunkten 2006 bis 2010 zur Atomenergie als Massnahme festgehalten: Grundlagen für eine künftige Stromversorgung der Stadt Zürich ohne neue Kernenergieanlagen. Welche energiepolitischen Absichten verfolgt wohl der Tages-Anzeiger, wenn er ein Interview des VR-Präsidenten des kantonalen Stromversorgers EKZ ausgerechnet im Stadtzürcher Bund veröffentlicht?

„Wir müssen alle Energiequellen nutzen„, lautet eine der Aussagen von Herrn Sägesser. Längst bekannt ist, dass die Schweiz und damit auch Bevölkerung und Wirtschaft des Kantons Zürich deutlich übermässig Energie verbrauchen. Die Beurteilung des Nachhaltigkeitsmonitoring MONET des Bundes: Statt von den Zinsen zu leben, zehrt die Schweiz vom Kapital zukünftiger Generationen und anderer Regionen. Wie Instrumente wie der ökologische Fussabdruck (Footprint) zeigen, ist der Überkonsum der Schweiz massiv: um die durchschnittlichen Konsumbedürfnisse der SchweizerInnen abdecken zu können, müssten mehr als 2.5 Planeten zur Verfügung stehen! Es muss also alles daran gesetzt werden, diese übermässige Beanspruchung zu vermindern – zum Beispiel dadurch, dass eben nicht mehr alle möglichen (und unmöglichen) Energiequellen eingesetzt werden. Wie eine seriöse Analyse zeigt, muss die Welt so rasch als möglich ausschliesslich mit erneuerbaren Energien auskommen – als endlicher Rohstoff gehört Uran für den Betrieb von Kernkraftwerken definitiv nicht dazu!

Auch als Beitrag gegen den Mensch gemachten Klimawandel ist die Atomenergie ungeeignet: so haben verschiedene Umweltminister aus EU-Ländern im Oktober 2007 festgehalten, dass sie in der Atomenergie kein Mittel gegen den Klimawandel sehen: „Die Minister unterstrichen ihre Überzeugung, dass eine Steigerung von Energieeinsparungen und Energieeffizienz verbunden mit einer Umstellung auf erneuerbare Energien sowie abgestimmte Anstrengungen zu einer Reduzierung der Entwaldung und der Entwicklung umweltfreundlicher nicht-nuklearer und treibhausgasarmer Technologien der nachhaltigere Weg ist, den Herausforderungen in den Bereichen Klima und Energie zu begegnen.“ Wer behauptet, als Alternative zu Atomkraftwerke gebe es nur zusätzliche fossile Energieträger, betreibt simple Stammtisch-Bequemlichkeits-Polemik, und hat sich mit der gesamten Thematik noch nicht wirklich ernsthaft beschäftigt.

79.01 Prozent des von der EKZ gelieferten Stromes stammten im Jahr 2006 aus Kernenergie (2010: 66.88 %). Dies ist eine direkte Folge der völlig absurden Strommarktliberalisierung in Europa. Die physikalische Stromproduktion und -lieferung wurde vom Stromgeschäft getrennt. So ist es offenbar für die axpo attraktiver, die ökologischen Qualitäten zum Beispiel des Wasserkraftstroms auf dem europäischen Strommarkt für einige Zehntelsrappen pro Kilowattstunde zu verramschen, statt dieses Produkt auf dem Heimmarkt – im übrigen entsprechend den Wünschen der KundInnen!!! – anzubieten. Es wirkt deshalb geradezu zynisch, wenn Herr Sägesser behauptet, das Interesse der Kundschaft an Ökostrom hielte sich in Grenzen. Kunststück, wenn die EKZ zwar tatsächlich Oekostromprodukte anbietet, dieses aber mit fragwürdigen Zertifikaten versieht (statt das in der Schweiz etablierte und von einer breiten Trägerschaft unter Einbezug der Umweltorganisationen unterstützte Label naturemade zu verwenden) und diesen Strom zu Phantasiepreisen anbietet. Statt den KundInnenwünschen entsprechend qualitativ gute Oekostromprodukte zu reelen Konditionen anzubieten, beabsichtigt offenbar die EKZ im Verbund mit der axpo, ein Pseudo-Argument für neue Atomkraftwerke zu basteln.

Es ist eine längst bekannte Tatsache, dass der Regierungsrat des Kantons Zürich anstelle von energiepolitischen Vorgaben im Verhältnis zu EKZ und axpo ausschliesslich Aktionärsinteressen vertritt. Die Praxis der letzten 20 Jahre zeigte, dass diese Politik ausschliesslich auf möglichst tiefe Strompreise ausgerichtet war. Und im Bereich Ökologie und Effizienzsteigerung gehört die EKZ eindeutig zu den Bremsern und nicht zu den Innovationstreibern. Statt die Bedeutung der Schlüsselenergie Strom zu betonen, signalisiert diese Discount-Preispolitik, dass der Kanton dieses Produkt für nicht besonders bedeutungsvoll hält – und offenbar die Verschwendung des begrenzten Energieträgers durchaus im Sinne des Kantons ist. Nur aus dieser Optik kann auch das dumme Geschwätz um eine behauptete Stromlücke nachvollzogen werden.

Gerade die Politik kann erhebliche Auswirkungen auf die Energieversorgung haben. Einen deutlichen Kontrast zu den EKZ bietet das ewz: Ein spezieller Effizienzbonus, der die Energieeffizienzbemühungen von Unternehmen belohnt, ein breites Spektrum unterschiedlicher Stromprodukte mit glaubwürdigen ökologischen Mehrwerten – und die politische Vorgabe, dass das Standard-Stromprodukt für Haushalte erneuerbarer Strom sein müsse. Damit hat die Stadt Zürich klar signalisiert, dass nicht einfach Billigst-Strom gefragt ist, sondern eine nachhaltige Stromversorgung!

Solche Signale gibt es leider aus dem eher undurchsichtigen Geflecht Kanton Zürich – EKZ – NOK – axpo nicht! Und dies ist definitiv weder im Interesse der Stimmberechtigten noch der StromkundInnen.

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