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Greta Thunberg | umweltnetz.ch https://www.umweltnetz.ch/content Umwelt und Politik - ein Internet-Angebot von Toni W. Püntener Thu, 11 Jun 2020 11:57:00 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 44487214 Klimastreik: Weil seit Jahrzehnten zu wenig Energie-, Umwelt- und Klimapolitik gemacht wird! https://www.umweltnetz.ch/content/klimastreik-weil-seit-jahrzehnten-zu-wenig-energie-umwelt-und-klimapolitik-gemacht-wird Tue, 05 Mar 2019 21:11:06 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=7423 Es ist einfach, aber nicht leicht. So sagt es Marcel Hänggi in seinem Buch «Null Öl. Null Gas. Null Kohle.» Der CO2-Ausstoss muss (raschmöglichst) runter auf «netto null». Weil die fossilen Energien vor allem in reichen Ländern omnipräsent sind, ist dies nicht leicht. Die weltweiten Klimastreiks, inspiriert durch Greta Thunberg, verlangen eigentlich bloss das, was … „Klimastreik: Weil seit Jahrzehnten zu wenig Energie-, Umwelt- und Klimapolitik gemacht wird!“ weiterlesen

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Es ist einfach, aber nicht leicht. So sagt es Marcel Hänggi in seinem Buch «Null Öl. Null Gas. Null Kohle.» Der CO2-Ausstoss muss (raschmöglichst) runter auf «netto null». Weil die fossilen Energien vor allem in reichen Ländern omnipräsent sind, ist dies nicht leicht. Die weltweiten Klimastreiks, inspiriert durch Greta Thunberg, verlangen eigentlich bloss das, was seit Jahrzehnten klar ist. Die Mehrheit der Menschen aus etwa zwei Generationen hat bis jetzt diese Botschaft nicht umgesetzt – und ist möglicherweise auch darum von den Forderungen der Jugend nach #Klimanotstand, #NettoNull2030 und #Klimagerechtigkeit im Minimum irritiert.

Es gibt schon lange Menschen, die das als selbstverständlich erachten, was eigentlich die Energie-, Umwelt- und Klimapolitik tun sollte, eben zum Beispiel so rasch als möglich «netto null» Treibhausgasemissionen zu erreichen. Nur: das, was diese Menschen tun, gilt noch nicht als «normal, nützlich und notwendig» – die grotesken Reaktionen und Positionsbezüge insbesondere von PolitikerInnen von FDP, SVP etc bis hin zur GLP zeigen nach wie vor grosse Informationsdefizite und eine ausgeprägte Wissenschaftsdistanz. Dazu passt, dass die Mehrheit der Menschen meint, umweltfreundlicher als der Durchschnitt der Bevölkerung zu sein.

An einer vom WWF getragenen Veranstaltung im Zürcher Kosmos vom 25. Februar 2019 führte WWF-Klimaexpertin Myriam Planzer einmal mehr vor, was prägend ist für die Klimakrise, für die Klimaerhitzung, was also schnellstmöglich ändern muss. Es geht um vieles, das mit F wie «Fossile» zu tun hat:

  • Fliegen
  • Fleisch
  • Fossil heizen
  • Food Waste
  • Fettes Auto
  • Finanzen falsch anlegen
  • Flaschenwasser
  • Full-Time-Job

Zur Verdeutlichung können der Footprint-Rechner des WWF oder der ECOSPEED Private-Rechner verwendet werden.

Der Klimanotstand erfordert von allen einen «Dschungel von Massnahmen», oder, wie es der Weltklimarat im Oktober 2018 festgehalten hat, es braucht schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft!

Ich habe kürzlich meine persönlichen Archivbestände durchgesehen, vieles davon 20 und mehr Jahre alt. Interessant dabei: die schnellen, weitreichenden und beispiellosen Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft sind im Grundsatz seit Jahrzehnten bekannt, Details wurden allenfalls in den letzten Jahren präzisiert. Die Sache ist wirklich einfach, es gibt ausreichend Möglichkeiten, «netto null» CO2-Ausstoss zu erreichen. Eigentlich die einzige Voraussetzung: wir müssen dies wollen!

Wenn Anfang März 2019 die FDP immer noch sagt, dass sie «eine liberale Klimapolitik, die nicht mit Verboten funktioniert», wolle, dann sind die letzten 30 bis 40 Jahre Energie-, Umwelt- und Klimapolitik offenbar an der FDP vorbeigegangen. Verbote von fossilen Energien sind etwa hochgradig liberal und entsprechem dem demokratischen Rechtsstaat – der Zwang, Stoffe wie Erdöl oder Erdgas zu verbrauchen, die bei sachgemässer Anwendung ein Gift für das Weltklima ausstossen, ist offensichtlich unliberal. Längst ist bekannt, dass vieles von dem, was wir heute tun, auch mit erneuerbaren Energien möglich ist, Energien, die tatsächlich nachhhaltig, also enkelInnen-tauglich, nutzbar sind. EnkelInnentauglichkeit ist die mit Liberalität zwingend verknüpfte Selbstverantwortung. Die Beliebigkeits- und Freiwilligkeits-Phasen sind in der Energie-, Umwelt- und Klimapolitik vorbei. Damit wir tun, was wir für richtig halten, ist Ökoroutine angesagt.

Dazu gehört auch, dass «Nudges» für nachhaltiges Verhalten, von Nahferien bis zu vegetarischer/veganer Ernährung, etwa auch von der FDP abgelehnt werden. Werbung für übergrosse Autos, Flugreisen und dergleichen, eindeutige Nudges für nicht-nachhaltiges Verhalten, werden demgegenüber nicht einmal thematisiert. Vielleicht liegt dies an gelegentlichen ironischen Einsprengseln, etwa der Hinweis «Hör niemals auf neu anzufangen.» auf einem solchen Plakat!

Die Mängel der bisherigen Energie-, Umwelt- und Klimapolitik erfordern zwingend die Einführung und Umsetzung eines Klimanotstandes – #NettoNull2030, umgesetzt mit den handlungsleitenden Prinzipien Suffizienz, Effizienz und Substitution, unter Beachtung der Nachhaltigkeitsebenen Soziales, Ökonomie und Ökologie ist geradezu eine zwingende Vorgabe! Schon fast als Backup dazu ist die Gletscher-Initiative zu verstehen.



Zum Schluss: Die von Menschen gemachte Klimakrise, als Klimaerhitzung wahrgenommen – verursacht durch den (übermässigen) Ausstoss des Treibhausgases CO2 – ist eine hochgradig gesicherte Tatsache. Und zur Begrenzung der von Menschen gemachten Klimaerhitzung braucht es die Atomenergie nicht!

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Klimaschutz: echt und schnell https://www.umweltnetz.ch/content/klimaschutz-echt-und-schnell Mon, 18 Feb 2019 22:17:58 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=7408 Greta Thunberg hat ausgesprochen, was schon lange klar ist: Es braucht echten und schnellen Klimaschutz – NettoNull2030, Klimanotstand sind angemessene Forderungen der Schulstreiks, der Klimastreiks und Klimademos! Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Nettoemissionen von CO2 bis spätestens 2050 weltweit auf null gesenkt werden. Dies ist nur mit einem … „Klimaschutz: echt und schnell“ weiterlesen

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Tydalldenkmal oberhalb Belalp

Greta Thunberg hat ausgesprochen, was schon lange klar ist: Es braucht echten und schnellen Klimaschutz – NettoNull2030, Klimanotstand sind angemessene Forderungen der Schulstreiks, der Klimastreiks und Klimademos!

Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Nettoemissionen von CO2 bis spätestens 2050 weltweit auf null gesenkt werden. Dies ist nur mit einem raschen und tiefgreifenden technischen und gesellschaftlichen Umbau möglich. So steht es in einer Medienmitteilung von Naturwissenschaften Schweiz vom 8. Oktober 2018. Es ist klar, dass es einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt und dass dieser geprägt wird durch das Verbrennen von fossilen Brenn- und Treibstoffen. Dies ist ähnlich klar wie die Tatsache, dass die Addition von drei plus vier sieben ergibt. Nur: die Gesellschaft verhält sich gegenüber dem Klimawandel so, wie wenn die Rechnung drei plus vier acht ergeben würde.

Die Dringlichkeit ist also gegeben, die lauten, mahnenden, drastischen Worte von Greta Thunberg, von vielen anderen Schülerinnen und Schülern sind berechtigt – es geht um #eusizuekunft! Die Reaktionen der Angesprochenen sind teilweise grotesk. Als ein exemplarisches Beispiel dient hier die Stadtratskolumne des Zürcher FDP-Stadtrates Filippo Leutenegger, kommentiert in der Wochenzeitung WOZ. Klipp und klar: In Sachen Klima ist Reverse Mentoring angesagt, da sollten die Älteren von den Jüngeren profitieren.

Es gibt auch die Älteren, die teilweise seit dreissig und mehr Jahren bereits echten und schnellen Klimaschutz fordern. Zum Beispiel Stefan Rahmstorf, Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Er hat an der FridaysForFuture-Demonstration vom 15. Februar 2019 in Potsdam eine überzeugende Rede gehalten.

Auch schon lange als Klimaschutz-Forderer und -Förderer unterwegs ist Volker Quaschning, Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme. Er wirbt unter anderem in einem Youtube-Beitrag für «#ParentsForFuture – Stellen wir uns hinter #FridaysForFuture und retten wir das Klima».

Stefan Rahmsdorf und Volker Quaschning sind nur zwei Namen, die sich schon lange mit Klimaschutz beschäftigen und für echten und schnellen Klimaschutz werben. Reto Knutti, Sonia Seneviratne, Hans Joachim Schellnhuber könnten wie hunderte weitere engagierte Fachpersonen dazugefügt werden.

Es ist offensichtlich: Wer den Klimawandel, insbesondere den von Menschen gemachten Klimawandel, in Frage stellt, wer die Möglichkeiten des Klimaschutzes negiert, ist indirekt oder direkt meist als Troll des fossilen Imperiums unterwegs.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen, wie sie eine echte Klimapolitik erfordert, besser in kurzer Zeit realisiert werden. Es ist eine schnelle Reduktion des Treibhausgasausstosses als Folge der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe erforderlich. Was zu erreichen ist, ist klar: so rasch als möglich ist weltweit auf das Verbrennen fossiler Brenn- und Treibstoffe zu verzichten. Wenn wir wollen, ist dies bis 2030 möglich! Zentral dabei ist, dass der fossile Ausstieg endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird. Es braucht alle Möglichkeiten des demokratischen Rechtsstaates, es braucht Vorschriften und Anreize und Freiwilligkeit. Es braucht die drei handlungsleitenden Prinzipien Suffizienz und Effzienz und Konsistenz der nachhaltigen Entwicklung, in allen der drei üblichen Schalen Ökologie und Ökonomie und Soziales/Gesellschaftliches. Es geht um Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Es wäre besser, B statt A zu tun war letztes Jahrhundert – jetzt heisst es wir tun A und B und C und D und E und F und G und so weiter. Grosse Herausforderungen sind doch genau das, was wir alle brauchen!

Der Vollständigkeit halber: Der fossile Ausstieg ist gleichzeitig mit dem nuklearen Ausstieg möglich!

In der Schweiz hat – neben vielen anderen – die FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi festgestellt, dass eine echte Klimapolitik einiges mehr verlangt als nicht nur die FDP bis jetzt bereit war. Es wird spannend sein, ob auch bei der FDP akzeptiert wird, dass drei plus vier wirklich sieben ergibt! Die direkte Demokratie ist gefordert – es ist erforderlich, mehrheitsfähig dafür zu sorgen, dass die fossile Null möglichst bereits 2030 oder geringfügig später erreicht werden kann.

Es ist schon lange bekannt, was echten und schnellen Klimaschutz ausmacht – jetzt muss dies endlich umgesetzt werden! Ganz einfach: bei allen anstehenden Entscheidungen – Gebäude, Verkehr, Konsum, Ernährung, Geräte, Ferien, Reisen als mögliche Handlungsfelder – sind Lösungen ohne den Einsatz fossiler Energien geradezu zwingend zu bevorzugen. Bei Bedarf sind Fachleute verfügbar, die in jedem konkreten Einzelfall derartige zukunftsfähige Lösungen aufzeigen können!

Es ist zu hoffen, dass die aktuellen Impulse des Klimastreiks deutliche Auswirkungen auf die nationale und internationale Klimapolitik haben – die Gletscher-Initiative des Vereins Klimaschutz Schweiz verstärkt zumindest in der Schweiz den politischen Druck.


PS: Das Bild oben zeigt das Tyndall-Denkmal oberhalb der Belalp. John Tyndall hat erklärt, warum der Himmel (manchmal) blau ist. Und er hat sich mit dem Treibhauseffekt, unter anderem der Bedeutung des CO2, beschäftigt. Von diesem Denkmal aus geht der Blick zum Aletschgletscher, stark beeinflusst durch den von Menschen gemachten Klimawandel.

The post Klimaschutz: echt und schnell first appeared on umweltnetz.ch.]]> 7408 Auch dank Greta Thunberg: mehr Dynamik im Klimaschutz! https://www.umweltnetz.ch/content/auch-dank-greta-thunberg-mehr-dynamik-im-klimaschutz Fri, 28 Dec 2018 20:11:46 +0000 https://www.umweltnetz.ch/content/?p=7313 #climatestrike #Klimastreik #fridaysforfuture #schoolstrike4climate #climatecrisis #Klimakrise #ClimateEmergency #Klimanotfall #KlimaAlarm – einige Hashtags der letzten Wochen illustrieren, dass an vielen Orten mehr Dynamik für mehr Klimaschutz wirkt. Wichtige Impulse dazu stammen von #GretaThunberg, die mit ihrem Schulstreik seit August 2018 wichtige Zeichen setzt, und sich zum Beispiel mit einer beeindruckenden Rede an der COP 24 in … „Auch dank Greta Thunberg: mehr Dynamik im Klimaschutz!“ weiterlesen

The post Auch dank Greta Thunberg: mehr Dynamik im Klimaschutz! first appeared on umweltnetz.ch.]]> Klimastreik#climatestrike #Klimastreik #fridaysforfuture #schoolstrike4climate #climatecrisis #Klimakrise #ClimateEmergency #Klimanotfall #KlimaAlarm – einige Hashtags der letzten Wochen illustrieren, dass an vielen Orten mehr Dynamik für mehr Klimaschutz wirkt. Wichtige Impulse dazu stammen von #GretaThunberg, die mit ihrem Schulstreik seit August 2018 wichtige Zeichen setzt, und sich zum Beispiel mit einer beeindruckenden Rede an der COP 24 in Katowice sehr deutlich für mehr Klimaschutz ausgesprochen hat. Auch wenn einzelne schon einiges getan haben oder immer noch tun – seit langer Zeit wird schlicht und einfach viel zu wenig für den Klimaschutz getan. Nicht nur die Polit-Opas müssen mehr tun, damit Klimapolitik enkelInnen- und urenkelInnen-tauglich wird!

Eine ernsthafte Reaktion auf die aktuelle Klimakrise verlangt, dass so rasch als möglich auf den Verbrauch von fossilen Energieträgern – Heizöl, Diesel, Benzin, Erdgas, Kerosin, Kohle und dergleichen – verzichtet wird. Die Energieversorgung hat so rasch als möglich ausschliesslich mit erneuerbaren Energien zu erfolgen. Weniger Konsum, weniger Nahrungsmittel tierischer Herkunft – auch dies ist Klimaschutz. Spätestens mit dem IPCC-Report vom Oktober 2018 wurde einmal mehr bestätigt: Klimaschutz erfordert schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft

Was heisst schnell, was heisst so rasch als möglich beim Klimaschutz? Weil bis jetzt zu wenig für den Klimaschutz getan wurde, kommt «schnell» immer näher! Nach einem kürzlich erfolgreich eingereichten Vorstoss bedeutet «schnell» respektive «Climate Emergency» für London: carbon neutral by 2030! Gleiches gilt auch für Bristol.

Noch vor #climatestrike #Klimastreik entstand die Wärme Initiative Schweiz als Wirtschaftsallianz der unterschiedlichen Akteure im nachhaltigen Wärme- und Kältesektor. Die Botschaft: Wärme nimmt 50% unseres Endenergieverbrauchs in Anspruch! Bis 2050 wollen wir diesen Sektor komplett erneuerbar und CO2-neutral gestalten! Dies passt knapp zu den Erkenntnissen der IPCC-Studie von Oktober 2018: Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Nettoemissionen von CO2 bis spätestens 2050 weltweit auf null gesenkt werden. Die Schweiz als reiches Land hat im Sinne der Klimagerechtigkeit schneller voranzugehen!

Ganz konkret: «Öl- und Gasheizungen sind Geschichte» schreibt Christian Zeyer, CEO von swisscleantech. Und er ergänzt: «Wer richtig rechnet, merkt schon heute: Ein Gebäude CO2-frei zu beheizen, ist auch finanziell die richtige Wahl».

Greta Thunberg ernährt sich vegan, verzichtet auf Flüge, ihre Eltern sind mit einem Elektroauto unterwegs, selbstverständlich auch mit dem landgebundenen öffentlichen Verkehr. Gerade in der Schweiz ein Fokus auf die Flüge: Nach Weihnachten 2018 berichtete der Tages-Anzeiger darüber, «wo Schweizer 2018 in die Ferien gingen». Erst im Artikel wird klar, dass es um die Flugdestinationen geht – dabei gibt es reichlich andere Ferienorte, die ohne Flug zu erreichen sind. Auch hier braucht es «schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen».

Wenn wir es wollen, ist es möglich, bereits 2030 eine fossilfreie Schweiz zu erreichen, ganz so, wie es der Klimaalarm aufgrund der Klimakrise erfordert. Eine echte Herausforderung also! Greta Thunberg und viele andere ermuntern uns, im Sinne der EnkelInnen- und UrenkelInnen-Tauglichkeit diese Herausforderung anzunehmen. Nehme ich, nimmst du, nehmen wir, nehmen Sie diese Herausforderung an? Eigentlich haben wir gar keine Wahl: wir MÜSSEN diese Herausforderung annehmen!

ECOSPEED Private ermöglicht eine umfassende Energie- und CO2-Berechnung für Privatpersonen. Der WWF bietet einen Footprint-Rechner an.

PS: Der Mensch gemachte Klimawandel findet statt. Dieser Klimawandel ist nachweislich eine Folge von übermässigen Treibhausgasemissionen aufgrund menschlicher Aktivitäten, zur Illustration zum Beispiel diese Grafik.

PS1: Das «Polit-Opa»-Transparent wurde am Klimastreik vom 21. Dezember 2018 in Zürich in die Höhe gehalten.

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