2. April 2017: Die Datenreihen für die Kältesummen an den drei grössten Zürcher Seen während des Winters 2016/17 sind bis Ende März 2017 vervollständigt. Seit Ende Januar ist kein Beitrag zur Kältesumme mehr dazu gekommen. Sobald mit den ersten Minustemperaturen ab November 2017 die nächste Seegfrörni-Saison eröffnet wird, werde ich eine Seite mit dem Titel «Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18» starten! Bis dann gibt es noch einiges an Frühling, Sommer und Herbst zu sehen, dokumentiert auf meiner Tagesbilder-Galerie!
Grafik mit dem Verlauf der Kältesumme an den drei grösseren Zürcher Seen im Winter 2016/17:
Im Vergleich die Kältesummen der letzten Winter für den am ehesten gefrierenden grösseren Zürcher See, den Pfäffikersee:
25. Februar 2017: Im Verlauf dieser Woche verschwanden auch die letzten Eisflächen auf dem Wasser des Pfäffikersees – etwa zu dem Zeitpunkt, als die von mir korrigierte Kältesumme den Wert von 120 Kelvintagen wieder unterschritten hat. Für die Korrektur der Kältesumme verwende ich den Teil der Tagesmitteltemperaturen, die über 4 °C liegen (dünne Linie in der Grafik zu den Kältesummen an den drei grössten Seen). Eine begehbare Eisschicht auf dem Pfäffikersee ist diesen Winter kaum mehr möglich, dies zeigen auch die Wahrscheinlichkeiten für jahreszeitlich «milde» Temperaturen des Monatsausblicks von Meteoschweiz.
4. Februar 2017: Nach einer Woche mit Plustemperaturen zeigt der Monatsausblick von Meteoschweiz Trends zu tieferen Temperaturen, allerdings auf höherem Niveau als im Januar. Auch wenn auf den Webcam-Bildern von Pfäffiker- und Greifensee flächiges Eis zu sehen ist, sind gemäss Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich derzeit keine Zürcher Seen für das Begehen freigegeben.
28. Januar 2017: Sowohl die Webcams vom Pfäffikersee als auch vom Greifensee lassen zumindest im Nahbereich der Kameras zum Teil Eisoberflächen erkennen – die kurz- und mittelfristigen Wetteraussichten zeigen, dass die seit zwei Wochen andauernde Kältephase bereits beendet ist oder zu Ende geht.
26. Januar 2017: Am 25. Januar wurden am Pfäffikersee respektive an der Messstation Seegräben die Kältesumme von 120 K erreicht, die für das Gefrieren des Sees erforderlich sind. Im Verlauf des Donnerstag-Morgens, 26. Januar zeigen die Bilder der Wetter Webcam Pfäffikon im Vordergrund eindeutig eindeutig flächiges Eis auf dem See! Allerdings lassen die Wetterprognosen zum Wochenende hin ein leichtes Abklingen der Kälteperiode erwarten. Wie aufgrund des Monatsausblicks von Meteoschweiz vom 23. Januar 2017 zu erwarten war, weisen die Wetterprognosen auf deutlich wärmere Verhältnisse hin – da dürfte derzeit die Eisstärke kaum deutlich zunehmen.
Die Verhältnisse machten am 26. Januar ein ausserplanmässiges Update des Eisbulletins der Kantonspolizei Zürich erforderlich. Demnach ist derzeit einzig der Horgener Bergweiher für das Begehen freigegeben.
25. Januar 2017: Innerhalb der nächsten zwei Tage sollte am Pfäffikersee die Kältesumme erreicht werden, ab der ein Gefrieren des Pfäffikersees möglich ist. Allerdings lassen die Wetterprognosen zum Wochenende hin ein leichtes Abklingen der Kälteperiode erwarten. Der Monatsausblick von Meteoschweiz vom 23. Januar 2017 zeigt für die nächste Woche eine deutliche Tendenz zu wärmerem Wetter. In den Bildern der Wetter Webcam Pfäffikon ist am Morgen des 25. Januar 2017 eine ganz leicht bewegte Wasseroberfläche zu sehen, noch keine Anzeichen auf Vereisung – was sich da wohl im Verlauf des Tages?
Am Greifensee ist derzeit etwa die Hälfte der erforderlichen Kältesumme für das Gefrieren erreicht. Nach dem Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich war am 24. Januar 2017 noch keiner der grösseren Zürcher Gewässer für das Begehen freigegeben.
23. Januar 2017: Am 22. Januar 2017 wurden am Pfäffikersee etwa 5/6 der für das Gefrieren erforderlichen Kältesumme erreicht. In der Wetterprognose wird die Kälteperiode nach wie vor länger und ausgeprägter, auch wenn der Monatsausblick von Meteoschweiz vom 19. Januar 2017 noch eine Abschwächung erwarten liess. Die Wetter Webcam Pfäffikon zeigt am Morgen des 23. Januar 2017 schwimmende Wasservögel im Uferbereich des Pfäffikersees – was sich da wohl im Nebel tut? Nach dem Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich waren am 20. Januar 2017 noch keine Seen für das Begehen freigegeben.
20. Januar 2017: Am 19. Januar 2017 wurden am Pfäffikersee etwa 2/3 der für das Gefrieren erforderlichen Kältesumme erreicht. Wenn es noch etwa acht Tage so kalt bleibt wie in den letzten vier Tagen, könnte der Pfäffikersee zugefrieren (was noch nicht heisst, dass eine begehbare Eisfläche entsteht). Der Monatsausblick von Meteoschweiz lässt derzeit eher ein Auslaufen der Kältewelle erwarten. Nach dem Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich waren am 17. Januar 2017 noch keine Seen für das Begehen freigegeben.
7. Januar 2017: Am 6. Januar 2017 wurden am Pfäffikersee etwas mehr als 1/3 der für das Gefrieren erforderlichen Kältesumme erreicht. Der Saisonausblick von Meteoschweiz für die Zeit Januar bis März 2017 weist keine eindeutige Tendenz für den weiteren Verlauf aus. Die Kantonspolizei Zürich hat die Seite mit dem Eisbulletin wieder eingerichtet – mit insgesamt zehn «gefrierfähigen» Gewässern im Kanton Zürich; am 7. Januar 2017 heisst es allerdings bei allen Gewässern «gesperrt». Für die nächsten Tage sind Niederschläge und etwas höhere Temperaturen angesagt. Die Kältesumme dürfte eher nicht mehr im gleichen Umfang zunehmen wie in den letzten Tagen.
30. November 2016: Der 29. November 2016 ist im Bereich der grösseren Zürcher Seen der erste Tag des Winters 2016/17 mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von unter Null Grad C. Die Aufsummierung der Kältesumme kann beginnen! Nach dem Saisonausblick Dezember 2016 bis Februar 2017 von Meteoschweiz ist im Nord- und Ostschweizer Mittelland in den drei Wintermonaten Dezember bis Februar ein kaltes Temperaturmittel leicht wahrscheinlicher als mittlere und milde Temperaturmittel.
Zur Kältesumme: es braucht für den Zürichsee eine Kältesumme von 320, für den Greifensee eine solche von 160 und den Pfäffikersee von 120 Kelvin. Sowohl im MeteoSchweiz-Text wie auch in Wikipedia findet sich die Definition der Kältesumme: Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0 °C) aufsummiert.
Verwendet werden die im Internet verfügbaren Daten von drei Messtationen:
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Fazit Ende Winter 2015/2016, nach den fünf Monaten November bis März, die für die Ermittlung der Kältesumme massgeblich sind: Wieder kein Seegfrörni-Winter im Kanton Zürich, im Gegenteil! Es hat sich nämlich die geringeste Kältesumme der letzten sechs Winter ergeben.
Anfang November 2015: Nach dem Saisonausblick Dezember 2015 bis Februar 2016 von Meteoschweiz von November 2015 sind im Nord- und Ostschweizer Mittelland in den drei Wintermonaten Dezember bis Februar mittlere und milde Temperaturmittel gleich wahrscheinlich, eher unwahrscheinlich sind dagegen kalte Temperaturmittel. Dies als erster Hinweis auf die Möglichkeit, dass die grösseren Zürcher Seen im Winter 15/16 gefrieren könnten.
Zwischenstand 17. Januar 2016: Der 17. Januar 2016 liefert für Zürich Mythenquai erstmals im Winter 2015/16 einen Beitrag zur Kältesumme. Auch beim Pfäffiker- und Greifensee sind nach wie vor keine gewichtigen Beiträge an die Kältesumme zusammengekommen, auch wenn einige kältere Tage bevorstehen.
Zwischenstand 6. Dezember 2015: Nach dem milden Novemberherbst wurden erst am Pfäffikersee zwei Tage mit Tagesmitteltemperaturen unter dem Gefrierpunkt gezählt. Somit ist noch kein nennenswerter Beitrag an die Kältesumme als Indikator für die Seegfrörni zusammengekommen.
Hier ist sie, die Grafik mit dem Verlauf der Kältesumme an den drei grösseren Zürcher Seen im Winter 2015/16:
Im Vergleich die Kältesummen der letzten Winter für den am ehesten gefrierenden grösseren Zürcher See, den Pfäffikersee:
Zur Kältesumme: es braucht für den Zürichsee eine Kältesumme von 320, für den Greifensee eine solche von 160 und den Pfäffikersee von 120 Kelvin. Sowohl im MeteoSchweiz-Text wie auch in Wikipedia findet sich die Definition der Kältesumme: Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0°C) aufsummiert.
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Wahlen von Exekutiven und Legislativen sind eine der Möglichkeiten in der direkten Demokratie, Einfluss auf die politischen Vorgänge zu nehmen. Angesichts der intransparenten Parteienfinanzierung ist die Schweiz zwar ziemlich weit von den Idealvorstellungen der direkten Demokratie entfernt. Es ist davon auszugehen, dass Geld in massiv verzerrender Weise Einfluss auf Wahl- und Abstimmungsergebnisse wird – die direkte Demokratie ist auch eine käufliche Demokratie. Dieser Blog-Beitrag ist in erster Linie eine Einladung, trotz vi3len Vorbehalten an den Regierungs- und Kantonsratswahlen vom 12. April 2015 im Kanton Zürich teilzunehmen.
Vorbemerkung: Gerade wegen der aktuellen Einschätzung der direkten Demokratie ist die Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen von grosser Bedeutung.
Tools wie smartvote illustrieren die Breite von Ansichten, Haltungen und Positionen auch innerhalb der gleichen Partei. Mit dem aktuellen Wahlsystem werden zuerst Parteien und erst dann die Legislativmitglieder gewählt. Unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung, der prägenden Vorgabe für gesellschaftliche und politische Prozesse, gab und gibt es keine Partei, die überzeugend und umfassend tätig ist. Grüne, SP und Alternative Liste sind, teils mit erheblichen Einschränkungen, am ehesten jene Parteien, die in Ansätzen Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Alltagspolitik einbeziehen. Bei allen anderen Parteien scheint das einzige Ziel die Minimierung des Steuerfusses zu sein, von Zukunftsvisionen ist sehr wenig bis nichts zu hören. Diese Parteien stehen für die bisherige nicht nachhaltige Entwicklung. Da helfen nur zwei Zitate für diese Politik:
Gerade diese Parteien verfügen über erhebliche finanzielle Mittel, weil jene, die von den aktuellen (Fehl-)Entwicklungen persönlich profitieren, möglichst wenig an den Prozessen ändern wollen, und gerne bereits sind, dafür Gelder locker zu machen. Insbesondere die SVP ist als Partei jenseits von Demokratie und insbesondere Rechtsstaat zu bezeichnen, mit objektiv nachweisbar faschistoiden Tendenzen.
Die Namen von Jacqueline Fehr (SP), Martin Bischoff (AL), Mario Fehr (SP) und Martin Graf (Grüne) sollten auf keinem Wahlzettel fehlen. Die drei offenen Linien sind mit Namen von Personen auszufüllen, die nach Auffassung der Wählenden in der Lage wären, ein solches Amt auszuüben. Keine leeren Linien auf dem Wahlzettel, gleichzeitig aber nicht einfach die Liste mit weiteren offiziell Kandierenden auffüllen, die am wenigsten unpassend sind. Auch hier hilft Smartvote.
Bekanntlich funktionieren Nicht-Wahlempfehlungen nicht, weil sie zu einer Gegenreaktion führen. Nun sind aber Markus Kägi und Ernst Stocker von der SVP offensichtlich amtsunfähig, weil ihre Politik im Wesentlichen auf willkürliche Begünstigung einzelner hinausläuft. Zusammen mit der faschistoiden Grundtendenz der SVP sind diese beiden Kandidaten, auch wenn es sich um bisherige handelt, unwählbar. Wegen diversen sich daraus ergebenden Abhängigkeiten sind auch für die weiteren Kandidierenden des so genannten «Bürgerblocks» keine Empfehlungen möglich.
Erste Fassung: 30. März 2015
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In der Nord- und Ostschweiz zeichnet sich für den Winter 2014/2015 eine Tendenz zu milden Temperaturen ab. Ein ausgesprochen kalter Winter erscheint weniger wahrscheinlich. So stand es in der saisonalen Vorhersage von Meteoschweiz vom Herbst 2014. Diese Aussage bleibt bestehen, auch wenn es am 28. Dezember 2014 die ersten zählbaren Beiträge zur Kältesumme, dem Seegfrörni-Indikator, gab.
Nach dem Winter 2014/2015 (also Anfang April 2015): Zwar eine doppelt so hohe Kältesumme wie im Winter 2013/2014, aber immer noch nur die Hälfte der Kältesumme, die für eine Seegfrörni am Pfäffikersee erforderlich wäre, so hat sich der Winter 2014/2015 gezeigt. Bekanntlich lässt sich an Einzelereignissen, wie es eben eine Seegfrörni ist, ein (Mensch gemachter) Klimawandel nicht ablesen. im 19. Jahrhundert gab es (gemäss Wikipedia) zwischen 1830 und 1880 ebenfalls keine Seegfrörni am Zürichsee, es folgten aber 1891 und 1895 die Seegfrörnen 3 und 4 des Jahrhunderts. Im 20. Jahrhundert fanden zwei Seegfrörnen statt, die letzte 1963, vor mehr als 50 Jahren. Zwar kein Beleg, aber immerhin ein Hinweis, dass sich das Klima ändern könnte.
Zwischenstand 7. Februar 2015: die seit dem 1. November 2014 zusammengekommenen Kältesummen an den drei grösseren Zürcher Seen liegen etwas über den Werten des letzten Winters. Die vor allem wegen des Windes bissige Kälte wird gemäss Wetterbericht nur noch einige Tage anhalten, danach dürfte es wärmer werden. Die für eine Seegfrörni nötige Kältesumme dürfte im Winter 2014/2015 an keinem der drei grösseren Zürcher Seen erreicht werden.
Hier ist sie, die Grafik mit dem Verlauf der Kältesumme an den drei grösseren Zürcher Seen im Winter 2014/15:
Im Vergleich die Kältesummen der letzten Winter für den am ehesten gefrierenden grösseren Zürcher See, den Pfäffikersee:
Zur Kältesumme: es braucht für den Zürichsee eine Kältesumme von 320, für den Greifensee eine solche von 160 und den Pfäffikersee von 120 Kelvin. Sowohl im MeteoSchweiz-Text wie auch in Wikipedia findet sich die Definition der Kältesumme: Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0°C) aufsummiert.
Zum Zitat von MeteoSchweiz zu Beginn dieses Beitrages: MeteoSchweiz hat unterdessen auf eine 3-Monatsprognose umgestellt. «Kalt» ist für Januar bis März 2015 immer noch weniger wahrscheinlich als «mittel» oder «mild».
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