Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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16.3.26 (Aktualisierung 9:33)

CO2-Bilanz: Die Grenzen der Klimaziele - In der Klimapolitik gelten die Ziele als unverrückbar. Doch wenn sich kein Weg abzeichnet, der zum Ziel führt, dürfen auch die Ziele kein Tabu sein. - (www.faz.net, 16.3.26)

Studien: Stadtbäume können Verkehrsemissionen kompensieren Zwei Studien zeigen, dass Stadtgrün große Mengen Kohlenstoff absorbiert und städtische CO2-Emissionen verringert. An manchen Sommertagen speichern die Bäume mehr als die Autos in die Luft pusten. Von Jan Kerckhoff.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.3.26)

Berner Energiekonzern – BKW investiert weiter in europäische Gaskraftwerke Strom aus Gas ist klimaschädlich – und er wird teurer wegen des Iran-Kriegs. Trotzdem hält die BKW am Gas fest. (www.srf.ch, 16.3.26)

Politkolumne: Von Budapest bis Washington: Wie die Wiederherstellung der Demokratie gelingen kann Viktor Orbán könnte 2026 abgewählt werden. Doch wie stellt man eine Demokratie wieder her? Polen zeigt: Ein Wahlsieg allein reicht nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 16.3.26)

Projektionsbericht der Bundesregierung: Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt - - Der Klimaschutz der Bundesregierung macht schlapp: Die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen – besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030 - - (www.geb-info.de, 16.3.26)

Von der Skipiste aufs Golf-Green Die Agentur lanciert eine Kampagne für Graubünden Ferien, die den Kanton als «Golfkanton» vermarktet. (www.persoenlich.com, 16.3.26)

15.3.26

Zum Tode von Jürgen Habermas: Wie er anfing und was er wurde Klügster Verteidiger der liberalen Demokratie oder Abtrünniger von der Idee der Kritischen Theorie? Jürgen Habermas war nicht der Radikalste — was das Werk des mit 96 Jahren verstorbenen Philosophen und Soziologen dennoch so wichtig macht (www.freitag.de, 15.3.26)

Neue Weltordnung: Die Linke muss jetzt um die Zukunft der EU kämpfen Es braucht eine sozial gerechte und klimaneutrale Kreislaufwirtschaft. Eine Schrumpfung der europäischen Volkswirtschaft wird dabei nicht ausbleiben. mehr... (taz.de, 15.3.26)

Turbolader der ehemaligen ABB – Stromhunger der KI-Rechenzentren: Boom bei Aargauer Accelleron Die Badener Accelleron verzeichnet traumhaftes Wachstum und grossen Gewinn. Treiber sind Anlagen für KI-Rechenzentren. (www.srf.ch, 15.3.26)

Sihltal: Horgen saniert historische Brücke über die Sihl für 1,35 Millionen Franken Die Steinkratten-Brücke, die Teil einer nationalen Wander- und Veloroute ist, stammt aus dem Jahr 1902 und ist geschützt. Nun muss sie saniert werden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)

Schwarz-roter Klimaschutz: Die Augen-zu-Koalition Deutschland verfehlt absehbar seine Klimaziele stärker als gedacht. Das weiß die Bundesregierung. Nur scheint es sie nicht zu interessieren. mehr... (taz.de, 15.3.26)

Erdöl: Verfluchtes schwarzes Gold Erdöl ist eine Kraft, die westliche Staaten formt. Zwischen Demokratie und Öl besteht eine Hassliebe, die sich zu verstehen lohnt. Politisches Porträt eines Rohstoffs (www.zeit.de, 15.3.26)

Planet Plüss: Das Solothurner Modell Beim Naturschutz leistet Solothurn seit mehr als vierzig Jahren Pionierarbeit: nachhaltige Finanzierung, attraktive Angebote für Bauern, politische Unterstützung von links bis rechts. Den anderen Kantonen heiss zur Nachahmung empfohlen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)

Nahverkehr wird sauberer: Elektrobusflotte wächst Im Jahr 2025 war fast jeder zweite neu angeschaffte Stadtbus elektrisch. Doch die Verkehrsunternehmen sind weiterhin auf Förderungen angewiesen. mehr... (taz.de, 15.3.26)

IHS-Chef gegen voreilige Eingriffe der Politik IHS-Direktor Holger Bonin hat sich in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag gegen voreilige Eingriffe der Politik in die hohen Spritpreise ausgesprochen. Schließlich bedarf es zuerst einer Analyse der genauen Gründe für den Preisanstieg. Was es aber zweifellos brauche, sei weniger Abhängigkeit – und einen Ausbau erneuerbarer Energien. (orf.at, 15.3.26)

13 Stimmen kippen Windkraft-Projekt im Waldviertel Bei einer Bürgerbefragung hat eine Waldviertler Gemeinde am Sonntag ganz knapp gegen drei geplante Windräder gestimmt. Der „Beitrag zur Energiewende“ sei nun obsolet, bedauert der Ortschef.  (www.krone.at, 15.3.26)

VW, Kernkraft, Weimer: Der Kulturgesinnungswart Ein Traditionsautohersteller vor dem Abgrund, die Abkehr von Kernkraft als strategischer Fehler – und eine schwere Zeit für den Kulturstaatsminister. mehr... (taz.de, 15.3.26)

„Deutschland hat das auf erneuerbare Energien verengt, was ein großer Fehler war“ Die Polen schauen mit Sorge auf die deutsche Energiepolitik und die hohen Strompreise, denn dies beeinflusst auch die polnische Wirtschaft. Energieexperte Jakub Wiech sieht eine weitere Gefahr aus Deutschland für sein Land. (www.welt.de, 15.3.26)

Münchner Kardinal verurteilt Angriff auf Iran - - Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat den Angriff Israels und der USA auf Iran scharf kritisiert. „Nach den Kriterien der katholischen Soziallehre ist dies ein illegitimer Krieg, den wir nicht akzeptieren können", sagte Marx am Wochenende bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Münchner Katholiken. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.3.26)

Politischer Publizist: Der Überbau-Meister Jürgen Habermas und die Bundesrepublik, diese Beziehung war nie einfach: Erfüllt von liebevoller Sorge betrachtete der Philosoph sein Land kritisch bis überkritisch – doch die Deutschen verstanden ihn gerne falsch. (www.sueddeutsche.de, 15.3.26)

Glosse: Das Streiflicht Glaube an dich selbst! Warum die Wirtschaftsministerin so erfolgreich ist – das geheime Manifest der Katherina Reiche. (www.sueddeutsche.de, 15.3.26)

Die aktuelle, konzertiert wirkende „zurück zur Atomkraft“-Aktion basiert maßgeblich auf nachweislich falschen Behauptungen. Atomstrom ist NICHT BILLIG | Sein Anteil an der globalen Erzeugung SCHRUMPFT | Es bauen KEINESWEGS „alle außer uns“ Kernkraftwerke | „Pläne“ sind keine Projekte | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 15.3.26)

Resilienz beim Strom, Reiches Daumenschrauben und alte Reflexe bei Spritpreisen Preissprünge bei Gas und Öl werden in der angespannten geopolitischen Lage noch öfter vorkommen, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter °. Man kann jedes Mal überrascht sein — oder sich möglichst schnell von konventionellen Energien unabhängig machen. (klimareporter.de, 15.3.26)

Immer wieder höre ich Deutschland würde einen Sonderweg gehen, und alle anderen Länder würden die #Kernenergie massiv ausbauen. Dieser Boom muss in einem Paralleluniversum stattfinden. In den offiziellen Zahlen gibt es ihn nicht. Was bringt diese faktenbefreite Diskussion? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.3.26)

@volkerquaschning.bsky.social on Bluesky Immer wieder höre ich Deutschland würde einen Sonderweg gehen, und alle anderen Länder würden die #Kernenergie massiv ausbauen. Dieser Boom muss in einem Paralleluniversum stattfinden. In den offiziellen Zahlen gibt es ihn nicht. Was bringt diese faktenbefreite Diskussion? (bsky.app, 15.3.26)

Biodiversität am Kipppunkt – Was die APuZ 1–5/2026 über Ursachen, Konflikte und Auswege zeigt Die Ausgabe der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1—5/2026) widmet sich umfassend der Biodiversität — ihrer Bedeutung, ihrer gefährlichen Erosion und den ethischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Biodiversität umfasst die Vielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb von Arten sowie die Vielfalt und Funktionsfähigkeit von Ökosystemen. Weltweit gelten heute rund ein Viertel der bewerteten Tier- und Pflanzengruppen als gefährdet. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES warnt, dass etwa eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind und dass der Verlust biologischer Vielfalt inzwischen ein Ausmaß erreicht, das auch als neues Massenaussterben bezeichnet wird. (www.nbau.org, 15.3.26)

Material Recovery Right: Neue Impulse für zirkuläre Wertschöpfung im Bauwesen – Ein innovatives Anreizmodell für den Gebäudebestand der Zukunft Der Abschlussbericht Material Recovery Right (MRR) eines vom BBSR geförderten Forschungsprojektes der RWTH Aachen beschreibt ein neuartiges, marktbasiertes Modell, das Bau- und Materialeigentum voneinander trennt, um den Wert wiederverwendbarer Baustoffe gezielt nutzbar zu machen. Ziel des Projekts ist es, finanzielle Anreize für zirkuläres Bauen zu schaffen, indem Bauteilen bereits zu Beginn des Gebäudelebenszyklus ein investierbarer Restwert zugewiesen wird. Grundlage dafür ist das sogenannte MRR-Zertifikat, das als Materialpass, Rückbauverpflichtung und handelbares Wertpapier fungiert. Immobilienentwickler können diese Zertifikate verkaufen, während Investoren von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Damit entsteht ein ökonomischer Anreiz, Gebäude so zu planen, dass ihre Materialien am Lebensende demontiert, sortenrein getrennt und wiederverwendet werden können. (www.nbau.org, 15.3.26)

Tankstellen spüren Irankrieg: «Wir haben es nicht geschafft, die Benzin­preise schnell genug zu erhöhen» Ramon Werner ist der Chef des grössten Schweizer Tankstellen­netzes. Er erklärt, warum steigende Ölpreise sofort an der Zapfsäule ankommen. Und er will die Politik für eine ungewöhnliche Idee gewinnen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)

Chatbots: Ich will, dass Du Nein sagst, ChatGPT Viele Leute suchen Rat bei Chatbots. Bei Gesundheitsfragen und Lebenskrisen macht das Probleme. Denn die wesentliche Eigenschaft der Bots ist zugleich die gefährlichste. (www.zeit.de, 15.3.26)

Mainzer Wärmeplan: Erklären statt belehren - Schnell geht bei der Wärmewende ohnehin nichts. Schon gar nicht, wenn es  Politiker versäumen, die Bürger und Heizungsbesitzer zu überzeugen und mitzunehmen. - (www.faz.net, 15.3.26)

Atomenergie: Söder wirbt für Mini-AKW-Pilotprojekt in Bayern Der bayerische Ministerpräsident hält Mini-Atomkraftwerke für zukunftsfähig und will sie in Bayern testen. "Kernenergie 2.0" bedeute kein Zurück zu alter Technik. (www.zeit.de, 15.3.26)

Briefwahl in Hessen: Der Preis der Bequemlichkeit - Die Briefwahl erleichtert die Teilnahme an der Wahl. Sie stärkt die Demokratie – und schwächt sie zugleich. Das Wahllokal ist das bessere Leitbild. - (www.faz.net, 15.3.26)

Warenmuster im Briefkasten: Post verschickt Bitte-Werbung-Kleber Zahlreiche Umzüge lassen die Zahl der Stopp-Werbung-Schilder stetig ansteigen. Mit Anreizen versucht die Post, den Trend zu bremsen. Was steckt dahinter? (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)

Billige Schoggi, bittere Ernte: Der Einbruch des Kakaopreises treibt Bauern in Westafrika in die Krise Viele Bauern in Westafrika hofften in letzter Zeit auf bessere Einnahmen aus dem Kakaoanbau. Doch nach einem politischen Preisanstieg folgt nun ein scharfer Rückgang – mit spürbaren Folgen für Hunderttausende Familien. Die Schweizer Konsumenten profitieren trotzdem. (www.nzz.ch, 15.3.26)

«Drill, baby, drill» – Donald Trumps Energiestrategie ist eine Steilvorlage für China Die USA haben unter Präsident Donald Trump auf eine Renaissance der fossilen Energie gesetzt. China dagegen setzt auf Erneuerbare. Es ist auf Ölschocks vorbereitet. Amerika nicht. (www.nzz.ch, 15.3.26)

KOMMENTAR - Liebe Grüne, warum verkauft ihr Solarenergie nicht als Landesverteidigung? In einer historischen Wende ist der Ständerat vom Bauverbot für Kernkraftwerke abgerückt. Gut so. Gleichzeitig darf aber der Ausbau der Erneuerbaren nicht vernachlässigt werden. Denn trotz Iran-Krise kommt ihr unschlagbarer Vorteil in der Debatte viel zu kurz. (www.nzz.ch, 15.3.26)

Sie versprachen ein Nein und sagten nun doch Ja. Das Comeback der Atomenergie wirft auch die Frage auf: Wie viel Wert hat ein Wahlversprechen? Gleich mehrere Mitte-Ständeräte wollen neue AKW ermöglichen, obschon sie dies vor den Wahlen noch abgelehnt haben. Einfach ein gebrochenes Versprechen mehr? Die Antwort ist überraschender als vielleicht gedacht. (www.nzz.ch, 15.3.26)

Wie KI Cyberangriffe skaliert Der Cloudflare Threat Report zeichnet das Bild einer hochgradig industrialisierten Bedrohungslandschaft, in der Effizienz und Skalierung wichtiger sind als technische Finesse. | Angreifer setzen zunehmend auf automatisierte Verfahren, unterstützt durch generative KI, um mit möglichst geringem Aufwand maximale Wirkung zu erzielen. | Ein zentrales Ergebnis betrifft die Rolle digitaler Identitäten. Klassische Netzwerkangriffe treten in den Hintergrund, stattdessen rückt der Missbrauch von Zugangsdaten in den Fokus. Schadprogramme wie LummaC2 stehlen aktive Sitzungstokens und können damit sogar Mehrfaktor-Authentifizierung umgehen. Ransomware beginnt heute häufig nicht mehr mit dem Eindringen in ein System, sondern mit einem erfolgreichen Login auf Basis kompromittierter Daten. | Laut Cloudflare stammen 94 Prozent aller beobachteten Login Versuche von Bots. Fast die Hälfte der menschlichen Anmeldungen erfolgt mit bereits kompromittierten Zugangsdaten. (www.it-daily.net, 15.3.26)

Installation von PV-Anlagen binnen eines Jahres um 17,6 Prozent gestiegen - - Zum Jahresende 2025 waren auf deutschen Dächern und Grundstücken knapp 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106 200 Megawatt installiert. - - (www.geb-info.de, 15.3.26)

Roman „Der Gräber“ von Hendrik Otremba: Verlorene Zivilisation Zum Leben verdammt: Hendrik Otrembas postapokalyptischer Roman „Der Gräber“ ist ein kompromissloses und bildmächtiges Buch über den letzten Menschen. Es ragt aus der meist selbstreflexiven deutschsprachigen Gegenwartsliteratur heraus (www.freitag.de, 15.3.26)

„Neues Kapitel ohne früheren Gefahren“ – Söder wirbt für Mini-AKW in Bayern Mit einem Kleinreaktor in Bayern will Ministerpräsident Markus Söder ein Zeichen setzen. Er spricht von „Kernenergie 2.0“. Als Brennstoff will der CSU-Chef Atommüll nutzen. (www.welt.de, 15.3.26)

14.3.26

Samih Sawiris beteiligt sich an Defizitgarantie für Olympia 2038 Für die Bewerbung um die Winterspiele will das olympische Komitee eine Defizitgarantie von 200 Millionen Franken von der Schweiz. Samih Sawiris will einen Teil dieser Sicherheitsleistung übernehmen. (www.nzz.ch, 14.3.26)

SVP-Aufstand im Berner Oberland: Stromgeneral Rösti gerät beim Ausbau der Wasserkraft in einen Zweifrontenkrieg Albert Röstis Bundesamt für Umwelt soll den Rückbau eines alten Stauwehrs mit 50 Millionen Franken finanzieren. Die SVP läuft dagegen Sturm und gefährdet schweizweit den Bau von neuen Kraftwerken. (www.nzz.ch, 14.3.26)

«Es war der beste Sommer meines Lebens» | Trailrunner besucht alle SAC-Hütten in zwei Monaten Tim Effenberger hat sich einen Wunsch erfüllt: Er hat etwas gemacht, was noch niemand gemacht hat. In nur zwei Monaten besuchte der Trailrunner alle 151 SAC-Hütten. Der aus Deutschland stammende Wahlzürcher hat seine Passion im Entlebuch entdeckt. | Im Vorfeld plante er alles bis ins kleinste Detail. Von Hand schrieb er auf, wie viele Kilometer und Höhenmeter für jede Berghütte zu bewältigen waren, wie viel Zeit er dafür brauchen würde und wie viele Hütten er pro Tag schaffen würde. Er suchte die besten Kombinationen der einzelnen Hütten, plante seine Geschwindigkeit so, dass sein Körper bei optimalem Puls bis zum Ende durchhalten konnte, und berechnete, wie viel er essen musste und wo man die Lebensmittel besorgen konnte. (www.sac-cas.ch, 14.3.26)

Zu warm! Rückgang bei 94 Gletschern in Österreich Die Bilanz des Gletschermessdienstes des Österreichischen Alpenvereins sieht düster aus: 94 von 96 untersuchten Gletschern schmolzen im vergangenen Jahr. Lediglich zwei blieben nahezu unverändert.  (www.krone.at, 14.3.26)

Digitale Gewalt ist Realität. Auch ich erlebe seit 20 Hass im Netz, wenn ich über Klimaschutz spreche. Die ZDF-Doku von Julia Lösch und der Film „Eine bessere Welt“ (Regie: Sebastian Hilger) zeigen, warum wir darüber sprechen müssen. Schweigen stärkt nur die Lautesten. | #HassImNetz #DigitaleGewalt | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Treibhausgas-Bilanz 2025 | Deutschland hat seine CO2-Reserve aufgebraucht Die Sondereffekte sind passe, die in den letzten Jahren Deutschland beim Klimaschutz halfen. Um die Klimaziele 2030 zu erreichen, müssen die Emissionen jetzt um mehr als 40 Millionen Tonnen jährlich sinken. Das macht die heute vorgestellte Treibhausgasbilanz für 2025 klar. | Hieß es bisher, mit den jetzigen Maßnahme komme man in 2030 bei einer Minderung von 63 Prozent heraus, so sank diese Prozentzahl in der Projektion jetzt auf 62,6 Prozent. In absoluten Zahlen: Die Klimalücke für 2030 vergrößerte sich von 25 Millionen auf 30 Millionen Tonnen. (klimareporter.de, 14.3.26)

Psychologie der Apokalypse | Jeder dritte US-Amerikaner erwartet, den Weltuntergang noch selbst zu erleben Eine neue Studie zeigt: An das baldige Ende glauben tief Religiöse genauso wie säkulare Wissenschaftsanhänger. Doch wie beeinflusst das ihr Denken und Handeln? | Ein Drittel der US-Amerikaner glaubt laut einer neuen Studie, dass die Welt zu ihren Lebzeiten untergehen wird. | Psychologen fanden heraus, dass Menschen je nach Art der erwarteten Apokalypse unterschiedlich auf Risiken reagieren und Gegenmassnahmen befürworten. | Wer menschliche Einflüsse als Auslöser sieht, unterstützt eher drastische Massnahmen als bei übernatürlichen Ursachen. | Die Erzählung vom Weltuntergang gehört zu den grössten Hits der Menschheitsgeschichte. Schon frühe Schriftzeugnisse beschreiben apokalyptische Vorstellungen, und auch heute kommt kaum eine Religion oder Sekte ohne eine eigene Erzählung vom nahenden Ende aus. | Gerade haben Psychologen um Matthew Billet von der University of British Columbia eine Studie publiziert, wonach ein Drittel der von ihnen befragten US-Amerikaner glaubt, dass das Ende (www.tagesanzeiger.ch, 14.3.26)

Erfolg auf Social Media: Der Klassik-Nachwuchs fördert sich selbst - Musiker an Piano und Violine, Orgel und Oboe werden mit Videos im Internet berühmt. Der Starkult der Klassikbranche hat seinen Preis, aber man muss ihn nicht nur negativ sehen. - (www.faz.net, 14.3.26)

Erderwärmung hat sich stark beschleunigt: Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche Der Iran-Krieg treibt die Ölpreise nach oben. Chinas 5-Jahres-Plan ist wenig ambitioniert beim Klimaschutz. Die Erderwärmung hat an Tempo gewonnen. mehr... (taz.de, 14.3.26)

Deutschland hält 2025 Klimaziele ein - aber nur knapp Die Treibhausgasemissionen sind 2025 kaum gesunken. Umweltminister Schneider sieht zusätzlichen Handlungsbedarf, vor allem in den Sektoren Verkehr und Gebäude. Ende März soll ein neues Klimaschutzprogramm folgen. (www.dw.com, 14.3.26)

Emissionsbilanz: Deutschland schwächelt beim Klimaschutz Rückgänge bei der Industrie, Rückschritte bei Verkehr und Heizungen: Die deutsche Klimabilanz für 2025 fällt bescheiden aus. Für den Umweltminister keine gute Nachricht: Die Lücke, die er stopfen soll, wächst. (www.sueddeutsche.de, 14.3.26)

Nachruf auf Jürgen Habermas: Er war ein Philosoph von Weltformat Bis ins hohe Alter war Jürgen Habermas produktiv. In seinen Werken wandte er sich gegen postmoderne Beliebigkeit ebenso wie gegen Dogmen. Nun ist der deutsche Philosoph 96-jährig gestorben. (www.tagesanzeiger.ch, 14.3.26)

Jürgen Habermas, einer der bedeutendsten Philosophen unserer Zeit, ist tot Habermas steht für ein Denken, das die Moderne als konsequentes Weiterführen einer nicht vollendeten Aufklärung versteht. Am Samstag ist der deutsche Philosoph und Soziologe 96-jährig gestorben. (www.nzz.ch, 14.3.26)

Philosophie: Jürgen Habermas ist tot Der Philosoph Jürgen Habermas ist gestorben. Seine Arbeiten zu Öffentlichkeit und Demokratie machten ihn zu einem der einflussreichsten Denker der Gegenwart. (www.zeit.de, 14.3.26)

Genau deshalb habe ich Kurzschluss geschrieben: Weil wir immer wieder erst in Krisen merken, wie abhängig wir von fossilen Energien sind. Diese Kurzschlüsse in der Energiepolitik kosten uns Zeit, Geld und Sicherheit. Die Lösung liegt längst auf dem Tisch: erneuerbare Energien. #Kurzschluss | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Bilaterale III: Welche Schweiz mit welcher EU? – PolitReflex Ein „Unterwerfungsvertrag“ sei das Vertragspaket Schweiz-EU — als ob die Schweiz unfähig wäre, Ausgleichsmassnahmen zu verkraften, wenn sie ihr Recht auf Ablehnung einer Rechtsübernahme ausüben würde. Eine Schweiz, der sie solche Schwäche unterstellen, halten sie aber für fähig, die Erosion der bilateralen Beziehungen zu ertragen, die ein Nein zu den Bilateralen III zur Folge hätte. Widersprüchlich ist auch ihre Darstellung der EU. (politreflex.ch, 14.3.26)

Die neuen CO2-Zahlen vom UBA lesen sich wie eine Dokumentation von Desinteresse & Ignoranz gegenüber unseren Klimazielen. Auf Regierungsversprechen ist in Sachen Klima kein Verlass. Und ohne rechtlichen Druck, breites Engagement & Protest haben wir keine Chance. Die Hoffnung liegt bei den Menschen. | @luisaneubauer.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Treibhausgasdaten zeigen: Klimaschutz braucht neuen Schub | Emissionen sanken 2025 nur marginal. Klimaziele für 2030 bleiben erreichbar, wenn notwendige Maßnahmen umgesetzt werden. Akzeptanz klimafreundlicher Technologien steigt. Der Rückgang klimaschädlicher Emissionen in Deutschland hat sich verlangsamt. Das zeigen die Emissionsdaten des Umweltbundesamtes (UBA) für das Jahr 2025. Demnach emittierte Deutschland im vergangenen Jahr rund 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Die Emissionen sanken um knapp eine Million Tonnen oder 0,1 Prozent CO2-Äquivalente im Vergleich zu 2024. Damit hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen seit 1990 um 48 Prozent reduziert. Der Sektor Energiewirtschaft verzeichnet einen Rückgang um 0,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, der auch auf die erneut gestiegene Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zurückzuführen ist. In den Sektoren Verkehr und Gebäude stiegen die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr an. Gleichzeitig hat sich der deutsche Wald soweit erholt, dass er wieder mehr CO2 aufnimmt, als er emittiert. Insgesamt unterschreiten die Emissionen 2025 die vorgegebene Jahresemissionsgesamtmenge des Klimaschutzgesetzes. (www.umweltbundesamt.de, 14.3.26)

Earth's days are getting longer. Climate change is to blame Rising sea levels are slowing Earth's rotation, lengthening days by 1.33 milliseconds per century (www.scientificamerican.com, 14.3.26)

Benzinpreise & CO.: Der Staat soll es richten? Warum politische Eingriffe in die Wirtschaft eine heikle Grundsatzfrage und oft nur populistische Scheinlösungen sind, erklärt Prof. Peter Filzmaier.  (www.krone.at, 14.3.26)

Vatikan: Kardinal Parolin mahnt Reform des Strafvollzugs an - - Mit einem Plädoyer für die menschliche und soziale Wiedereingliederung von Verurteilten hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin das neue Gerichtsjahr des Vatikan-Tribunals eingeleitet. Bei einer feierlichen Messe in der Cappella Paolina des Apostolischen Palastes kritisierte der Leiter des vatikanischen Staatssekretariats am Samstagmorgen, dass der erzieherische Zweck von Strafen weltweit oft an mangelnden Ressourcen scheitere. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.3.26)

Klimabilanz 2025: Deutschland hält 2025 Klimaziele nur knapp ein Deutschland hat 2025 seine Klimaziele nur knapp erreicht. Die Treibhausgasemissionen sanken gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,1 Prozent. (www.zeit.de, 14.3.26)

Binswanger | Der Ober­länder Orbán Ebenso einschneidend wie die Ablehnung der Halbierungs­initiative ist die Verdrehung des Abstimmungs­resultats durch Bundesrat Rösti. Fakten werden bedeutungs­los — der Volks­wille ist Interpretations­sache. | Aber Albert Rösti hat etwas völlig anderes getan: Er hat das sehr deutliche Abstimmungs­resultat auf eine Weise dargestellt, die nichts zu tun hat mit dem Volkswillen und schon gar nicht mit den Tatsachen. Er behandelte das Resultat stattdessen wie einen expliziten Auftrag, die medien­politische Agenda der unterlegenen Minderheit in Zukunft weiter zu verfolgen. Die Agenda der SVP. | In der Schweiz wiegt man sich wie immer im Glauben, dass die direkte Demokratie gegen autoritäre Tendenzen einen unverbrüchlichen Schutz bietet. Aber etwas droht zu kippen. Ob das Vertrauen in die Schweizer Institutionen begründet ist, wird ganz wesentlich davon abhängen, ob die Öffentlichkeit — und das Schweizer Medien­system — es hinnimmt, dass Volks­entscheide in ihr Gegenteil verkehrt werden. (www.republik.ch, 14.3.26)

Baumfällaktion in Winterthur | Sieben Bäume im Zentrum gefällt: Warum hat die Stadt nicht vorab informiert? An der Paulstrasse hinter dem Hauptbahnhof Winterthur wurden mehrere Eschen gefällt. Laut Stadt hat dies nichts mit dem geplanten Veloparking im Untergrund zu tun. | «Wäre das Veloparking abgelehnt worden, wären die Bäume trotzdem gefällt worden», sagt Graf weiter. Die Axa will das bestehende Büro- in ein Wohngebäude umbauen, wobei auch der Aussenbereich an der Paulstrasse neu gestaltet wird. Zum einen wurden die Bäume für den Umbau dieses Gebäudes gefällt. Zum anderen kann so der «Aussenraum gestalterisch und ökologisch optimiert werden», wie Graf sagt. | So werden die sieben gefällten Bäume ersetzt und daneben neu verschiedene Sträucher gepflanzt. Die Gruben, in welche die neuen Bäume reinkommen, werden so angepasst, dass die Strassenbäume darin bessere Lebensbedingungen vorfinden als zuvor. Anstelle der gefällten Eschen sollen Ungarische Eichen, Feldulmen, Chinesische Wildbirnen sowie Französische Ahorne gepflanzt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 14.3.26)

Comeback der Atomkraft – Yvonne Bürgin: «Ich verstehe die Angst vor der Versorgungslücke» Die Fraktionspräsidentin der Mitte verteidigt den Kurswechsel der Partei, den Bau neuer Kernkraftwerke zuzulassen. (www.srf.ch, 14.3.26)

Bilanz für 2025: Klimaschutz in Deutschland tritt auf der Stelle  Der Klimaschutz kommt in Deutschland kaum voran: Vor allem Verkehr und Gebäude lassen den Ausstoß klimaschädlicher Gase steigen. Der Weg zur Klimaneutralität bleibt ambitioniert. Von Dominic Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.3.26)

Das Spiegel­kabinett der Israel-Kritik Antisemitismus wird verschleiert und instrumentalisiert: Wie wir in der Debatte um Israel und Palästina wieder zu klarerem Denken und mehr Menschlichkeit finden. | Damit wir in der Debatte um Israel-Palästina zu klarerem Denken und mehr Menschlichkeit finden, wünschte ich mir, dass es gelingt, in der Milli­sekunde zwischen Reiz und Reaktion die gewalt­tätigen Vorurteile gegenüber Juden qua ihres Jüdisch­seins auf der einen Seite und die politische Kritik an der fehlenden Gleichheit zwischen Jüdinnen und Palästinensern in Israel-Palästina auf der anderen Seite voneinander zu trennen und auseinander­zuhalten. | Eine nüchterne Sicht auf die politische Realität in Israel-Palästina sollte es uns ermöglichen, die Forderung nach Gleichheit und die damit einher­gehende Kritik an Ethno­nationalismus nicht als extreme, anti­semitische Forderung abzutun, sondern als Ausdruck fundamentaler Menschlichkeit zu sehen. Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf Rechte. Auch zwischen dem Fluss und dem Meer. (www.republik.ch, 14.3.26)

Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Nachsteuerung im Klimaschutzprogramm 2026 Neuer Projektionsbericht: Klimaziele mit aktuellen Maßnahmen nicht erreichbar — besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030 | Gesamtverfehlung in ESR-Sektoren steigt auf 255 Millionen Tonnen CO2 bis 2030; Strafzahlungen in Milliardenhöhe drohen | Bundesregierung durch Bundesverwaltungsgericht verpflichtet, wirksame Maßnahmen zur Erreichung des Klimaziels 2030 nachzulegen | DUH kündigt Klage an, sollte das Ende März fällige Klimaschutzprogramm die im Projektionsbericht ausgewiesene Klimaschutzlücken nicht schließen (www.duh.de, 14.3.26)

Expertin nennt religiöses Mobbing „Alltag“ an Schulen Religiös motiviertes Mobbing gehört laut Religionspädagogin Margit Stein an vielen Schulen zum Alltag. In Studien berichtete etwa ein Drittel der Befragten von entsprechenden Konflikten – ein Viertel stuft sie sogar als radikalisiert ein. (www.welt.de, 14.3.26)

Globale Kapazität erneuerbarer Energien könnte sich bis 2031 mehr als verdoppeln Laut einer aktuellen Analyse des Daten- und Forschungsunternehmens GlobalData könnte sie sich von rund 4,1 Terawatt im Jahr 2025 auf etwa 8,4 Terawatt im Jahr 2031 mehr als verdoppeln. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 13 Prozent. Haupttreiber sind die schnelle Skalierbarkeit von Photovoltaik, sinkende Kosten und zunehmend unterstützende politische Rahmenbedingungen. | Der jüngste Bericht „Renewable Energy: Strategic Intelligence“ zeigt, dass die weltweite Kapazität erneuerbarer Energien bereits 2025 einen neuen Höchststand erreicht hat. Besonders die Region Asien-Pazifik dominiert den Ausbau: Dort lagen die installierten Windkraftkapazitäten bei knapp 700 Gigawatt, während Photovoltaik-Anlagen eine Leistung von rund 1.550 Gigawatt erreichten. Vor allem China treibt diese Entwicklung maßgeblich voran. | Nach Einschätzung von GlobalData bleiben Solarenergie und Windkraft die zentralen Säulen der Energiewende. (www.sonnenseite.com, 14.3.26)

Eine Renaissance der #Kernenergie? Deutschland bekommt nicht einmal vergleichsweise einfache Atommüll-Altlasten in den Griff. Die Bergung des #Atommülls aus der maroden #Asse beginnt wohl erst 2033. Kosten: Milliarden — bezahlt vom Steuerzahler. Super | https://www.spiegel.de/wirtschaft/bergung-von-radioaktivem-abfall-auf-unbestimmte-zeit-verschoben-a-e54840cb-d7ee-4add-bf07-b5ad3c022ac1 | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Betriebsverbot für 13 Walliser Campingplätze wegen Naturgefahren Mehrere Zeltplätze im Kanton Wallis werden durch Naturgefahren bedroht. Sie müssen per sofort schliessen. Schon im Sommer musste der Campingplatz in Arolla wegen Murganggefahr zügeln. | Die Naturgefahren bedrohen die Campingplätze in den Schweizer Alpen. Nachdem im Juli 2025 der höchstgelegene Camping in Arolla zuerst per sofort geschlossen und dann innerhalb der Gemeinde an einem neuen Ort wieder eröffnet wurde, müssen nun 13 weitere Plätze per sofort schliessen. | Die Betreiber und Gemeinden seien Ende Dezember vom Kanton informiert worden, berichtet Le Nouvelliste. Die Plätze befinden sich in elf Gemeinden, ihre Zukunft ist ungewiss. (www.watson.ch, 14.3.26)

Hannibals Elefanten brauchten keine Ohrenwärmer [4.2.2026] Keine Frage: Die Klimaerwärmung ist real. Es ist auch zweifellos notwendig, dass die Menschheit Massnahmen ergreift, um sich auf die Auswirkungen des Wandels einzustellen und die vom Menschen verursachten Ursachen bestmöglich zu beseitigen. Diskutabel ist dagegen, welche Massnahmen für die Schweiz ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. So wird zum Beispiel das von der Stadt Zürich initiierte Pilotprojekt Netto-Null Alt-Wiedikon/Binz vom Quartierverein wegen der hohen Kosten und falscher Prioritäten kritisiert. | Um der Quartierbevölkerung das heisse Thema näherzubringen und mit ihr zu diskutieren, hatte der Quartierverein den bekannten Wetterfrosch und Wiediker Ehrenzunftmeister Felix Blumer eingeladen, sein Referat «Ökologisch denken — ökonomisch handeln» zu halten. Das Interesse an der von Vorstandsmitglied Maria Giannoccolo tadellos betreuten Veranstaltung vom 27. Januar 2026 im Seniorama Burstwiese war wesentlich grösser als die Zahl der angebotenen Plätze. (www.quartierverein-wiedikon.ch, 14.3.26)

SZU-Station Friesenberg wird verschoben Nun wird es definitiv: Trotz heftigem Widerstand im Quartier wird die Haltestelle Friesenberg der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) verschoben. Vom heutigen Standort Kiosk bei der Kreuzung der Bahnlinie mit der Friesenbergstrasse (unterhalb des Jüdischen Friedhofs Unterer Friesenberg) hin zum Doppelspurbereich zwischen Seniorama im Tiergarten und Wohnsiedlung Gehrenholz. Diese von der SZU seit Jahren verlangte Verschiebung war lange blockiert durch eine Einsprache von acht Hauseigentümern am Agnes-Robmann-Weg, die von einer teilweisen Enteignung betroffen sind. Diese Eigentümer haben sich in den letzten Tagen mit der SZU auf einen Vergleich geeinigt, der den Weg für die Verschiebung der SZU-Station möglich macht. | Thomas Held, einer der betroffenen Anrainer, sagt bedauernd: «Wir haben Einiges erreicht, aber niemand ist wirklich glücklich über diesen Ausgang. Unsere Einsprache vor Gericht, notfalls bis vor Bundesgericht, weiterzuziehen, wäre ein Risiko mit ungewissem Erfolg (www.quartierverein-wiedikon.ch, 14.3.26)

Synodenteilnehmerin lobt Impulse für Frauen in kirchlichen Führung - - Das Generalsekretariat der Weltsynode hat mit dem Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 diese Woche ein Dokument vorgelegt, das die Beteiligung von Frauen an Leitung und Leben der Kirche als „echtes Zeichen der Zeit“ identifiziert. Für die Schweizer Synodenteilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler bietet das Papier konkrete Anhaltspunkte, um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche zu fördern – insbesondere im deutschsprachigen Raum. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.3.26)

Ist grüner wirklich gesünder als weißer? Die größten Spargel-Mythen im Faktencheck Die Spargelzeit beginnt – und rund um das Kultgemüse kursieren viele Mythen. Wie gesund ist Spargel wirklich? Warum riecht der Urin danach? Und stimmt das mit dem Aphrodisiakum? Ein Faktencheck. (www.welt.de, 14.3.26)

Der gefährliche Traum von der CO2-Entnahme Staatlich geförderte Forschungsprogramme zur CO2-Entnahme lenken von den Auslösern der Klimakatastrophe ab. Viele der in den Projekten "CDR terra" und "CDR mare" untersuchten Methoden sind unzureichend, teilweise sogar schädlich und verschärfen die Klimakrise. | Die einzig plausible Klimaschutz-Strategie besteht in einer Notbremsung zur radikalen Umkehr — in einer ernsthaft fokussierten Einstellung aller Treibhausgas-Emissionen, im Stopp der Quellen der Biosphärenzerstörung sowie in der Mobilisierung aller Ressourcen zur Regeneration natürlicher Systeme. | Konkreter beschreibt das ein vom Autor entwickelter Zehn-Punkte-Notfallplan in der englischsprachigen Publikation "Beyond Paris". Kernprinzip ist dabei, dass nur eine gesunde Biosphäre das Klima stabilisieren kann und wir uns daher auf ihre sofortige Regeneration konzentrieren müssen. | Die zehn miteinander verbundenen Maßnahmen umfassen dabei eine Ausrichtung der Klimapolitik auf "Unter null"-Ziele, (klimareporter.de, 14.3.26)

Modularer Garten-Roboter mäht und trimmt Gras, sammelt Laub, räumt Schnee Bis jetzt ist dieser Gartenhelfer nur auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zum Early-Bird-Preis zu haben. Doch mehr als genug Menschen warten darauf, endlich ein automatisches Gerät für alle Fälle zu bekommen, das weit mehr kann als automatisch den Rasen zu mähen. Deshalb ist es gut und gern möglich, dass diese Erfindung schon bald in Serie geht und immer mehr Außenflächen weitgehend selbständig pflegt. Zu jeder Jahreszeit. (www.trendsderzukunft.de, 14.3.26)

Werbung beim Gaming kommt bei vielen gut an Mobile Spiele sind längst mehr als nur ein Zeitvertreib. Für Unternehmen entwickeln sie sich zunehmend zu einem wichtigen Kanal, um Konsumenten zu erreichen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen. | Darauf weist eine Studie hin, die im Auftrag der App-Monetarisierungsplattform AppLovin erstellt wurde und sich mit der Rolle von Mobile Gaming im digitalen Marketing beschäftigt (via Pressetext). | Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Werbung innerhalb von Spielen ein wirksames Instrument sein kann, um Nutzer zu Produkten und Onlinekäufen zu führen. | Weltweit spielen heute täglich mehr als eine Milliarde Menschen mobile Games. Diese enorme Reichweite macht den Bereich für Werbetreibende besonders attraktiv. Laut der Studie „Mobile Gaming: Der neue Mainstream-Konsumentenkanal“, die für die AppLovin-Tochter Axon erstellt wurde, hat sich das mobile Spielen zu einem festen Bestandteil des digitalen Alltags entwickelt. (www.it-daily.net, 14.3.26)

Netto-Null für die Landwirtschaft der Stadt Zürich: Ein erreichbares Ziel? [24.7.2025] Wie kann sich die Stadtzürcher Landwirtschaft in Richtung Netto-Null-Ziel entwickeln? Eine FiBL-Studie zeigt, dass grosse Umstrukturierungen für die Zielerreichung nötig wären — kleinere Massnahmen sind dennoch möglich, um Netto-Null näher zu kommen. | Das Netto-Null-Ziel ist mit tiefgreifenden Massnahmen insbesondere bei der Nutztierhaltung und Kompensation durch Bäume und Pflanzenkohle erreichbar — jedoch mit negativen Auswirkungen auf die Proteinproduktion und Wirtschaftlichkeit der gängigen Betriebstypen. | Alternative Strategien zeigen, dass Effizienzsteigerungen und Zirkularität Emissionen je Produkteinheit senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren können. | Klimastrategien in der Landwirtschaft müssen Zielkonflikte aktiv adressieren und mit anderen gesellschaftlichen Ansprüchen vereinbaren. | Der partizipative Modellansatz kann als Vorlage für andere Landwirtschaftsstrategien dienen. (www.agrarforschungschweiz.ch, 14.3.26)

«Aus Modellierungen können konkrete Empfehlungen abgeleitet werden» Die nächste «Stimme zum Klima» ist Philipp Oggiano, dessen Arbeitsschwerpunkte am FiBL Ökobilanzierungen und die Modellierung nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme sind. | Philipp Oggiano ist Agrarwissenschaftler und seit 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Departement für Agrar- und Ernährungssysteme am FiBL in der Schweiz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Ökobilanzierung und der Modellierung nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme. Unter anderem war er an einer Studie beteiligt, die untersucht hat, wie die Landwirtschaft in Zürich auf das städtische Netto-Null-Klimaziel ausgerichtet werden kann. (www.bioaktuell.ch, 14.3.26)

Erneuerbare Energien in Gefahr: Katherina Reiche dient Ex-Chef Birnbaum bei Eon Drei neue Gesetze, in denen die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auffällig günstige Regelungen für ihren ehemaligen Arbeitgeber vorgesehen hat: Jetzt wehrt sich die Wirtschaft (www.freitag.de, 14.3.26)

Das Stromabkommen: Entscheidend für Netto-Null und die Versorgungssicherheit – swisscleantech Mit der heutigen Botschaft des Bundesrates zum Stromabkommen macht die Schweiz einen bedeutenden Schritt hin zu einer sicheren, finanzierbaren und zukunftsfähigen Stromversorgung, die für die Erreichung des Netto-Null-Ziels unerlässlich ist. Das Abkommen schafft verlässliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitenden Stromflüsse und trägt dazu bei, die Stabilität des Schweizer Stromsystems zu stärken. Durch die vollständige Integration in den europäischen Strommarkt stärken wir zudem die Energiewende. swisscleantech unterstützt das Stromabkommen, auch weil es die einzige richtige Antwort auf die laufende Weiterentwicklung des europäischen Strommarktes ist — ein «Weiter-wie-bisher» ist keine Option! (www.swisscleantech.ch, 14.3.26)

Einige reden von der #Kernenergie-Renaissance. Dabei ist sie ein teures Märchen. Selbst Frankreich hat keinen Plan für den Ersatz seines überalterten Reaktorparks. Erneuerbare sind längst günstiger. Gut, dass Deutschland dafür kein Geld mehr verbrennt. | https://www.focus.de/politik/deutschland/meinung-strategischer-fehler-zum-glueck-ist-atomkraft-bei-uns-tot_ad695a5d-00ef-4e95-a023-546a65e1145c.html | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Die 10 Länder mit den meisten Elektroautos Die Zahl an Autos mit Elektroantrieb nimmt weltweit in fast allen Ländern zu. In einigen Regionen geht diese allerdings noch immer gegen null. Wo es anteilig die meisten Elektroautos gibt, klären wir in diesem Ranking. | Die globale Automobilindustrie befindet sich momentan mitten in einem ihrer größten Umbrüche aller Zeiten. Obwohl sie vor wenigen Jahren noch als Nischenprodukt galten, erobern Elektroautos in vielen Nationen inzwischen auch den Massenmarkt. | 1: Norwegen — 97 Prozent | 2: Nepal — 73 Prozent | 3: Dänemark — 69 Prozent | 4: Schweden — 61 Prozent | 5: Island — 57 Prozent | 6: Finnland — 56 Prozent | 7: Niederlande — 56 Prozent | 8: China — 53 Prozent. | 9: Belgien — 43 Prozent | 10: Portugal — 37 Prozent (www.basicthinking.de, 14.3.26)

Rasenfläche auf Spielplatz in Altdorf wegen PFAS gesperrt Die Behörden haben eine Rasenfläche auf dem Spielplatz Bernarda im Hauptort des Innerschweizer Kantons Uri wegen überschrittener PFAS-Grenzwerte gesperrt. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, wie die Gemeinde am Samstag mitteilte. | Die Sperrung erfolge insbesondere zum Schutz von Kleinkindern, um den direkten Kontakt mit dem belasteten Boden zu vermeiden, hiess es in der Mitteilung. | Die Bodenproben wurden der Gemeinde zufolge bereits 2024 entnommen. Anfang 2026 habe das kantonale Amt für Umwelt diese Proben zusätzlich auf per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) untersuchen lassen. Die Messungen ergaben demnach, dass die geltenden Grenzwerte für diese Stoffe überschritten wurden. | Um das Ausmass der Belastung eingrenzen zu können, führt die Gemeinde laut Mitteilung weitere Proben durch. Danach werde die betroffene Fläche saniert. Bis zum Abschluss der Arbeiten bleibe der Bereich abgesperrt. (www.watson.ch, 14.3.26)

Deutschland ist zwar aus der Kernenergie ausgestiegen, direkt an der französischen Grenze läuft das alte Kernkraftwerk Cattenom, das schon zahlreichen Pannen hatte. Deshalb braucht die Initiative Stopp Cattenom jetzt eure Unterstützung. | https://stop-cattenom.de/de/ | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

YouTube-Werbung muss klarer gekennzeichnet werden Ein 10-Sekunden-Hinweis reicht nicht: Ein Gericht urteilt über nicht klar gekennzeichnete Werbung in gesponserten Videos. | YouTube-Videos, die von einem Sponsor finanziert werden, müssen klarer als bislang als Werbung gekennzeichnet sein. Das ist der Tenor eines Urteils des Landgerichtes Bamberg, den die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erstritten hat. Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig. (Az. 1 HK O 19/25). | Im konkreten Fall beanstandete die Verbraucherzentrale ein etwa zehnminütiges Video eines sogenannten Finfluencers zur Bewerbung einer Broker-App auf YouTube, mit der man mit Aktien und anderen Wertanlagen handeln kann. In der Beschreibung unter dem Video wies der Influencer zwar auf eine Sponsoring-Verbindung hin, allerdings ohne den Sponsor zu nennen. (www.it-daily.net, 14.3.26)

Pflanzliches Öl im Tank: Schnapsidee aus Raps? Auch Motorenhersteller scheinen sich um die Umwelt zu sorgen. Neben der E-Mobilität sollen auch andere saubere Technologien zum Einsatz kommen – etwa HVO. Was hat es damit auf sich? (www.krone.at, 14.3.26)

„Möglicher Kipppunkt“ bei Regulierung Seit etwas mehr als 20 Jahren durchdringt Social Media ungebremst die Gesellschaft und hat sich dabei in vielerlei Hinsicht als destruktiv erwiesen. Aktuell setzen auffällig viele ernste Bestrebungen für eine Regulierung der Plattformen ein, von Gesetzen für Alterslimits bis zu einem möglicherweise richtungsweisenden US-Prozess, der ermitteln will, ob Social Media süchtig machen kann. In diesem beraten seit Freitag die Geschworenen. Einen „möglichen Kipppunkt“ ortet Digitalexpertin Ingrid Brodnig gegenüber ORF.at. (orf.at, 14.3.26)

Gestiegene Ölpreise: Deutsche fahren trotz teuren Sprits nicht weniger Auto Eine Analyse von Verkehrsdaten hat ergeben, dass die hohen Benzin- und Dieselpreise keine messbaren Auswirkungen auf der Straße haben. Die Bahn profitiert dennoch. (www.zeit.de, 14.3.26)

„Dürfen nicht länger wegsehen“ – Hendrik Wüst drängt auf Altersgrenzen für Social Media Vor wenigen Tagen hatte sich Bundespräsident Steinmeier den Forderungen nach einer Social-Media-Altersgrenze von 14 Jahren angeschlossen, nun schießt der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen nach: Man müsse schnell handlungsfähig werden, so Hendrik Wüst. (www.welt.de, 14.3.26)

13.3.26

Studie zu Klimaschäden: Klimawandel erhöht die Staatsverschuldung Die Folgen der Erderwärmung schlagen sich auch wirtschaftlich nieder. Um Klimaschäden künftig entgegenzuwirken, muss die EU stärker investieren. mehr... (taz.de, 13.3.26)

Medienschau: Energiewende rückwärts Kaum versucht die CDU-Politikerin und EU-Chefin von der Leyen unter dem Beifall der konservativen Presse AKW zu rehabilitieren, prescht ihre Parteifreundin Reiche voran und fordert Gasfracking in Deutschland. (www.jungewelt.de, 13.3.26)

Brief aus Jerusalem: »Heilige Stadt« wird ethnisch gesäubert [Online-Abo] Experten der Vereinten Nationen warnen vor einer irreversiblen Zerstörung der religiösen Vielfalt in Jerusalem durch die israelische Ultrarechtsregierung, wie Helga Baumgarten in ihrer jüngsten Kolumne schreibt. (www.jungewelt.de, 13.3.26)

Iran: Zugriff aufs schwarze Gold Vor 75 Jahren beschloss das iranische Parlament ein Gesetz über die Nationalisierung der britischen Anglo-Iranian Oil Company. Es folgte ein von London und Washington koordinierter Putsch. (www.jungewelt.de, 13.3.26)

Greta Thunberg: »Kuba hat die Welt verteidigt, und jetzt ist es an der Zeit, dass die Welt Kuba verteidigt« Außerdem: Eine Delegation aus Deutschland kündigte am Freitag an, sich als »Bloque Latinoamericano« am internationalen »Nuestra América Convoy« nach Havanna zu beteiligen. (www.jungewelt.de, 13.3.26)

Debatte über Kernenergie: CSU lässt bei Atomkraft nicht locker - Der Vorstoß der EU-Kommissionspräsidentin zur Revitalisierung der Kernkraft führt zu einer Debatte innerhalb der Union. Die CSU kritisiert abermals den Atomausstieg. - (www.faz.net, 13.3.26)

Verschlafene Digitalisierung: Die Schweiz muss viel mehr in künstliche Intelligenz investieren Wenn wir unseren Wohlstand sichern wollen, müssen wir uns für das KI-Zeitalter rüsten. Die Schuldenbremse darf keine Zukunftsbremse werden. (www.tagesanzeiger.ch, 13.3.26)

Schulhaus, Hallenbad, Turnhalle: Horgen wagt das Generationenprojekt – trotz unklarer Finanzierung Die Gemeindeversammlung bewilligte 4,8 Millionen für neue Schul- und Sportanlagen, deren Gesamtkosten noch niemand beziffern kann. (www.tagesanzeiger.ch, 13.3.26)

Frankreichs Energiestrategie: „Es lebe die Atomkraft!“ Präsident Emmanuel Macron forciert den Ausbau der Kernkraft in Frankreich. Besuch auf der Baustelle im AKW Penly in der Normandie, wo die Atomreaktoren der neuesten Generation entstehen. (www.sueddeutsche.de, 13.3.26)

Nationalsozialismus: Gehört ein einzigartiges Archiv eigentlich den Zeugen Jehovas? Der Bundesgerichtshof prüft, ob die Glaubensgemeinschaft ein wichtiges Zeugnis der Verfolgung durch die Nazis zurückbekommen soll. Bisher sind die Dokumente in Händen eines Museums, das sich stur stellt. (www.sueddeutsche.de, 13.3.26)

Grüne sind empört über Fracking-Vorstoß im Wirtschaftsministerium Die Grünen kritisieren Pläne aus dem Umfeld von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Fracking in Deutschland zu prüfen. Fraktionsvize Julia Verlinden warnt vor Risiken – und fordert einen Ausbau der erneuerbaren Energien. (www.welt.de, 13.3.26)

Salzburger Gletscher zogen sich massiv zurück Der Gletscherbericht des Alpenvereins zeigt: Zwei Eisriesen im Bundesland verloren in nur zwölf Monaten rund 100 Meter an Länge. Auch einer von nur zwei stationären Gletschern befindet sich in Salzburg ...  (www.krone.at, 13.3.26)

Altersvorsorge-Reformen: Deutschlands Defizite sind mit Riesterreform nicht behoben - Deutsche und Schweden haben die Altersvorsorge unterschiedlich reformiert. Schweden erzielt höhere Vermögen, Deutschland ringt mit Kosten und Effizienz. - (www.faz.net, 13.3.26)

Klimasparbuch zeigt: Klimaschutz spart bares Geld Das Klimasparbuch Stuttgart 2026/27 zeigt, wie Klimaschutz im Alltag gelingt und dabei Geld spart. Es bietet Tipps zu Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum, Infos zu Beratung und Förderprogrammen sowie Gutscheine regionaler Anbieter für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. (www.stuttgart.de, 13.3.26)

Wie sich Demokratie entwickelt Für seine Bachelorarbeit ‹Urnengang› hat Timo Baumann eine datengesteuerte Installation entworfen, die alle nationalen Abstimmungen seit 1848 visualisiert. Im Campus-Beitrag stellt er sein Projekt vor. (www.hochparterre.ch, 13.3.26)

Tour de Sol 1990: Erste Risse trotz grossem Erfolg – SSES Ein historischer Rückblick auf die Tour de Sol 1990, mit den Highlights, die das Event damals geprägt haben. | Die Tour de Sol 1990 führte von Neuhausen am Rheinfall nach Münsingen. Bereits im Januar war die «Tour de Sol Alpin» auf der Lenzerheide unterwegs, wo die Solarmobile sich auf einem zugefrorenen See beweisen mussten. Die eigentliche Strecke der Tour de Sol war deutlich länger und wies mehr Steigungen auf als im Vorjahr mit der Gotthard-Überquerung. (www.sses.ch, 13.3.26)

Kehrtwende bei der Schweizer Energiepolitik Der Ständerat will den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz grundsätzlich wieder zulassen. Er hat den indirekten Gegenvorschlag zur so genannten «Blackout-Initiative» angenommen. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann mit den wichtigsten Antworten. (www.swissinfo.ch, 13.3.26)

Warum Digitalisierung vor allem ein soziales Projekt ist „Digitalisierung erfolgt vor und hinter dem Vorhang“. Dieses Zitat stammt von einem der Unternehmen, die an der Studie „Erfolgskriterien betrieblicher Digitalisierung“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung teilgenommen haben. | Mit „vor dem Vorhang“ ist dabei die Einführung neuer Technologien sowie die Umstellung von Arbeitsabläufen, Produkten und Dienstleistungen von analog auf digital gemeint. | „Hinter dem Vorhang“ bezieht sich auf alle Prozesse, die in einem Unternehmen auf der sozialen Ebene stattfinden müssen, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern. Hier geht es, grob gesagt, um Führung und Kommunikation — und damit um besonders erfolgskritische und wirkmächtige Faktoren. (www.it-daily.net, 13.3.26)

Studie: Die Erde wird langsamer – wegen des Klimawandels Die Erde wird minimal, aber messbar langsamer. Die Tageslänge auf unserem Planeten nimmt zu. Forschende führen die aktuellen Veränderungen auf menschliche Faktoren zurück. (www.oekotest.de, 13.3.26)

Almost a third of 2026 Oscar-nominated films acknowledge climate change To pass the 'climate reality check', a movie must depict climate change in some way, and a character in the story must recognize it. (yaleclimateconnections.org, 13.3.26)

How to help your garden withstand climate change Healthy soils and diverse, perennial plants can help your garden beds survive extreme weather like floods and droughts. (yaleclimateconnections.org, 13.3.26)

„Temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland ist energiepolitischer Kurzschluss“ Wegen der steigenden Öl-Preise lockern die USA vorübergehend die Sanktionen gegen Russland. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin, kommentiert dies wie folgt: | Die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland ist energie- und geopolitisch ein falsches Signal. Sanktionen sollen den finanziellen Spielraum für Kriegsführung begrenzen. Wenn sie kurzfristig aufgeweicht werden, stärkt das genau jene fossilen Machtstrukturen, die Konflikte überhaupt erst ermöglichen. Die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland ist ein klassischer energiepolitischer Kurzschluss: Ein kurzfristiges Markt- oder Preisproblem wird ausgerechnet mit der Energiequelle beantwortet, die das Problem strukturell verursacht hat. | Wir sehen hier erneut das Muster der Fossilokratie: Kurzfristige Interessen am fossilen Energiesystem werden über langfristige sicherheits-, klima- und energiepolitische Ziele gestellt. (www.diw.de, 13.3.26)

Leibniz-Gemeinschaft: 15 Millionen Euro für AI-Disco Eine neue Art, Künstliche Intelligenz und Mikroelektronik gemeinsam zu denken: Startschuss für das Projekt AI-Disco. | Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Förderung des Projekts AI-DISCO — Edge Cloud AI for Distributed Sensing & Computing mit 15 Millionen Euro bewilligt. AI-DISCO ist das erste Modul der R+I Factory (Research and Innovation Factory AI & Microelectronic), einer bundesweit neuartigen, modularen Forschungs- und Innovationsstruktur an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Mikroelektronik. Konsortialführer ist das IHP — Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. | Moderne Anwendungen nutzen zunehmend die Auswertung von Daten in Echtzeit — in Smart Cities, in der kritischen Infrastruktur, in Industrie 4.0 oder in der Energieversorgung. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf, wenn große Datenmengen zwischen Anwendungen und Rechenzentren übertragen werden, stark an. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 13.3.26)

„Deutschförderung im Kindergarten ausbauen“ Die Vorarlberger Grünen bringen nach den desaströsen Ergebnissen bei der aktuellen Kompetenzmessung des Bildungsministeriums in Sachen Lesen, Schreiben und Rechnen eine Landtagsanfrage ein. Damit die Vorarlberger Volksschüler künftig besser abschneiden, müsse man mit der Sprachförderung viel früher ansetzen, meint Bildungssprecherin Eva Hammerer.  (www.krone.at, 13.3.26)

Papst lobt italienische Stiftung: Fördert sozialen Zusammenhalt - - Leo XIV. hat die katholische italienische Stiftung „Fondazione Cattolica" gewürdigt. Sie leiste „einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zum Schutz der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft“, sagte der Papst an diesem Freitag vor dem Leitungsrat der Stiftung im Vatikan. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.3.26)

CSU widerspricht Kanzler beim Atomausstieg und setzt auf neue Reaktortechnologien CSU-Generalsekretär Martin Huber widerspricht Bundeskanzler Friedrich Merz beim Atomausstieg. Merz hatte das Ende der Kernenergie in Deutschland als irreversibel bezeichnet. Huber sieht Raum für Technologien wie Kleinreaktoren neuer Bauart. (www.welt.de, 13.3.26)

Minergie-Netto-Null: CO2 vermeiden, speichern und ausgleichen Das Minergie-Netto-Null-Gebäude ist ein neu erstelltes oder saniertes Gebäude, das über seinen definierten Lebenszyklus von 60 Jahren sehr geringe Treibhausgasemissionen (THGE) verursacht. | Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Im Bausektor bleibt jedoch eine Frage offen: Was braucht es, damit ein Gebäude über seinen definierten Lebenszyklus diesem Ziel entspricht? Minergie-Netto-Null bietet einen klaren, messbaren und zugänglichen Weg zum Aufbau eines CO2-neutralen Gebäudeparks. Der Standard basiert auf den Grundwerten von Minergie und zeigt, wie Schritt für Schritt die CO2-Neutralität von Gebäuden erreicht werden kann. (www.minergie.ch, 13.3.26)

Dramatische Entwicklungen im alpenquerenden Güterverkehr Die vom Bund publizierten Verlagerungszahlen 2025 im alpenquerenden Güterverkehr zeigen: Es braucht dringend Massnahmen, um den Verlagerungsnotstand zu entschärfen. | Zweimal jährlich orientiert das Bundes­amt für Verkehr (BAV) über den Stand im alpen­querenden Güter­verkehr. Am Donnerstag, 12. März 2026, veröffentlichte das BAV den 2. Semesterbericht und hält darin fest: «Die im Jahr 2025 beobachtete Entwicklung des alpen­querenden Güter­verkehrs ist aus verlagerungs­politischer Sicht als dramatisch zu bezeichnen.» Der alpen­querende Schienen­güter­verkehr verlor 2025 erneut deutlich an Boden, während die Zahl der Lastwagenfahrten mit 960'000 auf viel zu hohem Niveau stagniert. Der Schienen­anteil sank auf 68,6 Prozent und ist damit so tief wie seit 10 Jahren nicht mehr. Das gesetzliche Verlagerungsziel von maximal 650'000 Lastwagen­fahrten wird weiterhin massiv verfehlt. (proalps.ch, 13.3.26)

Zutatensterne für Coop-Restaurants Die Restaurants werden von Bio Suisse erstmals mit dem «Bio Cuisine Stern» ausgezeichnet. Die Basler Agentur inszeniert die Auszeichnung mit einer Kampagne aus echten Bio-Zutaten. (www.persoenlich.com, 13.3.26)

Das Rollstuhlsymbol wird obsolet Die VBZ haben ihre letzten Hochflur-Trams pensioniert – und passen nun auch die Haltestellenanzeigen an. (www.persoenlich.com, 13.3.26)

«Zuviel Solarstrom gibt es hier nicht» Der Zürcher Gemeinderat hat sich mit den Tarifen für Energierücklieferung befasst und sich für die Verlängerung der Zwischennutzung in der Zentralwäscherei ausgesprochen. | Sodann ging es ein weiteres Mal um den Tarif für die Rücklieferung aus Energieerzeugungsanlagen ans EWZ, den sogenannten Tarif EEA, sowie um eine Teilrevision der Verordnung über gemeinwirtschaftliche Leistungen im Rahmen der klima- und energiepolitischen Ziele (siehe auch P.S. vom 16. Januar). Kommissionspräsident und -sprecher Beat Oberholzer (GLP) erklärte, der Verteilnetzbetreiber sei verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Quellen, in Zürich also vor allem Solarstrom, abzunehmen, das gebe der Bund so vor. Wenn man sich über die Höhe der Vergütung nicht einig werde, solle sich der Betrag am Marktpreis für die Beschaffung gleichwertiger Energie orientieren. Der Tarif werde neu auf 8,5 Rappen pro Kilowattstunde angesetzt, fuhr er fort. Die Hoch- bzw. Niedertarifzeiten blieben vorerst (www.pszeitung.ch, 13.3.26)

Studie: Frauen prägen Leitung von Pfarrgemeinden partizipativ - - Frauen in Leitungspositionen prägen das kirchliche Leben durch mehr Mitwirkung, dialogische Führung und neue pastorale Impulse: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur pastoralen Leitung von Gemeinden durch Frauen, initiiert durch katholische Frauenverbände. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.3.26)

Erde wird langsamer: Der Klimawandel bremst die Erdrotation - Die Tageslänge auf unserem Planeten nimmt zu – wenig zwar, aber messbar. Die aktuellen Veränderungen sind auf menschliche Faktoren zurückzuführen. - (www.faz.net, 13.3.26)

Kommunikationsplattform für elektronischen Rechtsverkehr: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Verordnung Das Bundesgesetz über die Plattformen für die elektronische Kommunikation (BEKJ) schafft die Rechtsgrundlagen für den Aufbau und den Betrieb der Kommunikationsplattform für den elektronischen Rechtsverkehr. Die Einzelheiten dazu werden in der Verordnung über die elektronische Kommunikation in bundesrechtlichen Justiz- und Verwaltungsverfahren (VEKJ) geregelt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. März 2026 die entsprechende Vernehmlassung eröffnet. Diese dauert bis am 22. Juni 2026. | Künftig soll der Rechtsverkehr in allen Straf-, Zivil- und Verwaltungsgerichtsverfahren des Bundes über eine digitale Kommunikationsplattform abgewickelt werden. Mit dem Bundesgesetz über die Plattformen für die elektronische Kommunikation (BEKJ) wurden wichtige Rechtsgrundlagen für den digitalen Wandel in Gerichts- und Verwaltungsverfahren geschaffen. (www.news.admin.ch, 13.3.26)

Kopplung von Energiesektoren: Bestehende Raumplanungsinstrumente reichen aus Der Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf, Standorte für die Verbindung unterschiedlicher Energiesektoren mit raumplanerischen Massnahmen zu sichern. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht zu einem Postulat, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. März 2026 verabschiedet hat. | Das Postulat Schaffner (23.3125) verlangt Klärung, ob sektorübergreifende Energienetze zu planen und Standorte für die Sektorkopplung raumplanerisch zu sichern sind. Unter Sektorkopplung versteht man Technologien, die verschiedene Energiesektoren (Strom, Gas, Wärme und Mobilität) miteinander verbinden und steuern. Dabei wird Energie umgewandelt: Strom und Wärme können beispielsweise durch Wärmekraftkopplung aus Gas entstehen. | Der Bundesrat schreibt in seinem Bericht, dass die bestehenden Raumplanungsinstrumente Richt- und Nutzungsplan für grössere Anlagen zur Sektorkopplung ausreichen. Dies gilt auch für so genannte Multi-Energy Hubs, die mehrere Sektoren miteinander koppeln und viel Platz benötigen. (www.news.admin.ch, 13.3.26)

Bundesrat soll Anwendung von Notrecht begründen müssen Die Anwendung von Notrecht in Krisenzeiten soll transparenter werden. Darin sind sich Bundesrat und Parlament einig. Insbesondere soll der Bundesrat künftig rechtlich detaillierter begründen müssen, weshalb der Rückgriff auf Notrecht in einer bestimmten Situation notwendig ist. Der Bundesrat hat das EJPD bereits beauftragt, entsprechende Arbeiten an die Hand zu nehmen. Aus diesem Grund unterstützt der Bundesrat die entsprechende Parlamentarische Initiative, wie er in seiner Stellungnahme am 13. März 2026 festhält. | Der Rückgriff auf Notrecht ist nötig, wenn das ordentliche Recht in akuten Krisensituationen nicht ausreicht. Notrecht umfasst Verordnungen und Verfügungen, die der Bundesrat gestützt auf die Bundesverfassung (Art. 184 und 185 BV) erlässt. Notrecht darf der Bundesrat nur erlassen, wenn die Wahrung der Interessen des Landes dies erfordert, wenn er eine schwere Störung der öffentlichen Ordnung abwenden muss oder wenn er die innere oder äussere Sicherheit (www.news.admin.ch, 13.3.26)

Mehr Kreischen als Krise | Mittelmeermöwe Die Mittelmeermöwe hat in den letzten Jahren Stadt und Seeufer erobert und prägt heute das Geräuschbild vieler Quartiere. Dennoch wächst der Bestand kaum. | Manchmal fühlt man sich mitten in Zürich wie am Mittelmeer — nicht wegen der Sonne oder Hitze, sondern wegen des rauen Kreischens, das gelegentlich von den Hausgiebeln hallt. So laut und hartnäckig, dass man fast automatisch Richtung Horizont schaut. Möwen? Ja. Aber nicht die zierlichen Lachmöwen, die man vom Sonntagsspaziergang kennt. | Es sind Mittelmeermöwen — eine Art, die sich in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz ausgebreitet hat. Gross, selbstbewusst und stimmgewaltig prägen die Vögel heute das Klangbild mancher Quartiere. Denn die Mittelmeermöwe (Larus michahellis) ist deutlich kräftiger als die Lachmöwe. Mit bis zu 1,4 Metern Flügelspannweite und einem Gewicht von bis zu 1,5 Kilogramm wirkt sie imposant. Eine Lachmöwe bringt dagegen kaum mehr als 350 Gramm auf die Waage. (www.pszeitung.ch, 13.3.26)

Klimafreundliche Kraftstoffe: Transportwege sind entscheidend In einer neuen Studie haben PSI-Forschende die Produktionskosten von 21 verschiedenen Technologien zur Herstellung klimafreundlicher Kraftstoffe weltweit verglichen. Ihre Analyse zeigt, dass standortspezifische Faktoren — sowohl die Verfügbarkeit von Ressourcen als auch die Finanzierungsbedingungen — entscheidend für den künftigen Erfolg einer Technologie sein werden. | Klimafreundliche Kraftstoffe — etwa Kraftstoffe aus Biomasse oder synthetische Kraftstoffe, die mithilfe von Power-to-X-Technologien aus erneuerbarem Strom hergestellt werden — verursachen deutlich weniger Treibhausgasemissionen als fossile Alternativen. | Diese Kraftstoffe gelten als entscheidend für das Erreichen der Klimaziele — insbesondere in sogenannten «schwer zu dekarbonisierenden» Sektoren wie der Luftfahrt, der Schifffahrt und bestimmten industriellen Prozessen. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 13.3.26)

Klimaschutzprogramm muss auch Änderungen beim „Heizungsgesetz“ und EEG auffangen Vor Veröffentlichung der Emissionsdaten des Umweltbundesamtes morgen: Germanwatch fordert von der Bundesregierung überzeugenden Plan zur Einhaltung der Klimaziele auf Grundlage realistischer Abschätzungen | Die für morgen erwarteten UBA-Projektionen für die Klimazielerreichung auf Grundlage der aktuellen Gesetzeslage werden in diesem Jahr eine Lücke aufweisen, die deutlich kleiner ist als diejenige, die mit der aktuellen Politik der Bundesregierung tatsächlich droht. Auf diesen Umstand weist die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hin. Sie fordert die Bundesregierung auf, ein ehrliches Klimaschutzprogramm ohne Rechentricks vorzulegen, das schlüssig das Erreichen der 2030- und 2040-Klimaziele darlegt sowie einen Pfad zur Klimaneutralität 2045 zeichnet. (www.germanwatch.org, 13.3.26)

Das holprige Revival der Nachtzüge in Europa Eine Fahrt mit dem Nachtzug durch Europa ist romantisch und klimafreundlich. Die Nachfrage ist gross. Doch das viel gepriesene Revival der Nachtzüge wird durch veraltetes Rollmaterial, Finanzierungsprobleme und unzureichende Infrastruktur gebremst. (www.swissinfo.ch, 13.3.26)

Verhalten bei Brandunglücken: «Im Ernstfall gilt nur eine Regel: raus, weg, in Sicherheit bringen» Wie helfen bei Brandkatastrophen wie in Kerzers oder Crans-Montana? Ein Experte erklärt, was im Ernstfall gilt – und warum der Handyreflex bei manchen stärker ist als der Fluchtinstinkt. (www.tagesanzeiger.ch, 13.3.26)

Gegenwartsverlängerung statt Zukunft – Warum wir beim Klimaschutz zögern In dieser Folge von «FiBL Focus» richtet das Podcast-Team den Blick über den FiBL Tellerrand hinaus auf eine grössere gesellschaftliche Frage: Warum fällt es uns als Gesellschaft so schwer, den ökologischen Wandel wirklich voranzutreiben? | Zu Gast ist der Soziologe Philipp Staab von der Humboldt-Universität Berlin. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen Spannungen rund um Klimapolitik, Wirtschaftssysteme und soziale Transformation. Grundlage des Gesprächs ist sein Buch «Systemkrise — Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus», in dem er argumentiert, dass der ökologische Umbau unserer Wirtschaft nicht nur eine technische oder politische Herausforderung ist, sondern vor allem eine soziale. | Gemeinsam mit Podcast-Redaktorin Anke Beermann spricht er darüber, warum Debatten über Klimaschutz und Nachhaltigkeit derzeit oft von Widerstand begleitet werden, gerade auch in Bereichen wie der Landwirtschaft. (www.bioaktuell.ch, 13.3.26)

Forscher wollen Kohleminen in Pumpspeicherkraftwerke verwandeln Forscher haben hydrodynamische Modellierungen durchgeführt und chemische Modelle entwickelt, um die Machbarkeit der Umwandlung stillgelegter Kohlebergwerke in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke zu bewerten. Die Energiespeicher könnten die Netzzuverlässigkeit und -sicherheit erhöhen. | Forscher des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) bewerten derzeit die Machbarkeit, stillgelegte Kohleminen in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke umzuwandeln. Sie nutzen dafür fortschrittliche hydrodynamische und chemische Modelle, um verschiedene Standorte umfassend zu prüfen. Die Speicherlösungen könnten künftig die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Stromnetze erhöhen. | Pumpspeicherkraftwerke (PSH) stellen in den USA bereits über 90 Prozent der heimischen Energiespeicherung im Versorgungsmaßstab bereit. Die Technologie benötigt meist Berge oder Hügel für einen natürlichen Höhenunterschied zwischen zwei Wasserbecken. (www.basicthinking.de, 13.3.26)

Japan setzt 15 Jahre nach der Katastrophe in Fukushima auf die Wiederbelebung der AKW Der Iran-Krieg bestärkt die Entschlossenheit der japanischen Regierung, wieder in die Atomkraft zu investieren. Europäische Unternehmen können davon profitieren. (www.nzz.ch, 13.3.26)

Die Schweiz verabschiedet sich von der Illusion einer AKW-freien Zukunft Die Utopie einer grünen Energiewirtschaft ohne Atomenergie löst sich zusehends auf. Die Politik erkennt: Der Verzicht auf neue Kernkraftwerke verengt den Spielraum in einer Zeit wachsender Unsicherheit unnötig. | Kommentar von David Vonplon (www.nzz.ch, 13.3.26)

Der Nationalrat hat am Dienstag 150 Millionen für den gemeinnützigen Wohnungsbau gesprochen. Das kann ein wichtiger Schritt sein. Trotzdem wird damit das Kernproblem nicht gelöst. Prof. Dr. Christian Hilber benennt gegenüber SRF den zentralen Grund: Die Revision des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) aus dem Jahr 2014 habe das Angebot «deutlich preisunelastischer» gemacht. Die Siedlungsentwicklung nach innen sei erstrebenswert, aber schwieriger und kostspieliger als Bauen an der Peripherie. Sein Fazit: «Wir schaffen derzeit nicht mehr genügend neuen Wohnraum.» | In der Praxis des Bau- und Planungsrechts zeigen sich dabei immer wieder zwei strukturelle Probleme: | Erstens: Die Nutzungspläne vieler Gemeinden sind veraltet, häufig seit mehreren Jahrzehnten. Denkmalschutzinventare sind lückenhaft. Interessenkonflikte zwischen Verdichtung, Ortsbildschutz und weiteren öffentlichen Interessen wurden in der Raumplanung nie wirklich abgewogen. Das fällt niemandem auf, bis ein Baugesuch eingereicht wird. | Zweitens, und das ist das eigentlich Gravierendere: Viele Nutzungspläne ermöglichen Wohnraum an den entscheidenden Standorten gar nicht in dem Ausmass, (www.resilientsy.ch, 13.3.26)

Irankrieg und Europa: Wirtschaftsberater sehen EU-Haushalte durch Strompreise belastet Hohe Energie- und Lebensmittelpreise belasten Menschen und Wirtschaft in Europa, schreiben die wissenschaftlichen Berater. Die EU müsse langfristig resilienter werden. (www.zeit.de, 13.3.26)

Papst würdigt katholisches Philanthropie-Netzwerk - - Zum 50-jährigen Bestehen des „FADICA-Catholic Philanthropy Network“ hat Papst Leo den Mitgliedern des internationalen Zusammenschlusses katholischer Stiftungen und Förderorganisationen seine Glückwünsche übermittelt. In der diesen Freitag veröffentlichten Botschaft dankt er den Verantwortlichen für ihr langjähriges Engagement zugunsten kirchlicher Initiativen und sozialer Projekte weltweit und erinnert an das Gebot der christlichen Nächstenliebe. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.3.26)

So gelingt Compliance im Alltag Neue EU-Regulierungen wie DSGVO, NIS2 und der Cyber Resilience Act erhöhen den Compliance-Druck auf Unternehmen spürbar. Datenschutz, Cybersicherheit und Governance lassen sich nicht mehr getrennt betrachten, sondern müssen im Alltag integriert und risikoorientiert umgesetzt werden. | Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, eine wachsende Zahl europäischer Regulierungen in bestehende Strukturen einzubetten. Das zentrale Problem liegt dabei weniger in der Anzahl der Vorgaben als darin, abstrakte rechtliche Anforderungen in konkrete Abläufe in IT, Security und Fachbereichen zu überführen. | In der Praxis betrachten Unternehmen Datenschutz, Cybersicherheit und Governance häufig getrennt voneinander. Genau an dieser Stelle setzt Data Governance an. Sie übersetzt rechtliche Prinzipien in praktikable Steuerungsmechanismen und sorgt für Konsistenz. (www.it-daily.net, 13.3.26)

Klimawandel bremst die Erdrotation – Klimabedingte Verlängerung der Tageslänge ist beispiellos seit 3,6 Millionen Jahren – scinexx.de Schleichende Verlangsamung: Der Klimawandel macht unsere Tage länger, indem er die Erdrotation bremst. Dieser klimabedingte Bremseffekt liegt aktuell bei rund 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert — und ist damit stärker als jemals zuvor in den letzten 3,6 Millionen Jahren, wie Forscher ermittelt haben. Demnach veränderten selbst die Klimakapriolen der Eiszeit die irdische Tageslänge weniger schnell als die heutige Eisschmelze und die durch sie verursachte Umverteilung von Wassermassen. (www.scinexx.de, 13.3.26)

Wordpress lässt sich neu persistent im Browser betreiben Mit my.wordpress.net steht das Open-Source-CMS in einer neuen Version zur Verfügung, die komplett und persistent im Browser betrieben werden kann. | Das beliebte Open-Source-CMS Wordpress wurde in der neuen Version my.wordpress.net vorgestellt, die vollständig und persistent im Browser läuft. Wie die Macher in einem Blog-Beitrag erklären, erfordert die neue Version keine Anmeldung, keinen Hoster und auch keine Domain-Registrierung. Die neue Version arbeitet mit der Technologie von Wordpress Playground und läuft als lokale Instanz beim User. | Beim Aufruf der Site my.wordpress.net muss man sich allerdings gedulden, da das Laden und Initialisieren über eine Minute benötigt. Daraufhin bekommt man zu Anschauungszwecken die Möglichkeit, Inhalte ab einer beliebigen Webseite zu laden, worauf auf dieser Basis eine typische Wordpress-Site erstellt wird. (www.itmagazine.ch, 13.3.26)

Evangelikale US-Christen und Irankrieg: Gottes Wille Der Krieg mit Iran wird von US-Evangelikalen als Kreuzzug gegen die Feinde Israels gedeutet. Sie geben ihm damit eine religiöse Rechtfertigung. mehr... (taz.de, 13.3.26)

KKW Leibstadt patzt beim Brandschutz Türen, die sich in die falsche Richtung öffnen, und fehlende Alarmanlagen: Ein neuer Bericht des Ensi offenbart gefährliche Sicherheitslücken im Kernkraftwerk Leibstadt. Die Betreiber müssen nun liefern – unter Zeitdruck. (www.beobachter.ch, 13.3.26)

Wir sind Zukunft: «PFAS-belastetes Wasser sollten wir nicht Wasser nennen – sondern chemische Mischung» Das ETH-Spin-off Oxyle gewinnt den Green Business Award mit einer innovativen Lösung gegen sogenannte Ewigkeitschemikalien. Gründerin Dr. Fajer Mushtaq im Interview. (www.tagesanzeiger.ch, 13.3.26)

Crans-Montana: Der Bund sorgte sich früh um die internationale Reputation der Schweiz Spitzenbeamte des Bundesrats tagten allein im Januar fünf Mal zur Brandkatastrophe. Sitzungsprotokolle, welche der NZZ vorliegen, deuten auch auf Kritik am Kanton Wallis hin. (www.nzz.ch, 13.3.26)

Katholische Kirche: Sexueller Missbrauch im Erzbistum Paderborn deutlich höher als bekannt Eine neue Studie der Universität Paderborn spricht von "Vertuschungsspiralen". Das Ausmaß des Missbrauchs in der Kirche ist demnach doppelt so hoch wie bisher angenommen. (www.zeit.de, 13.3.26)

„Sollten auf Innovation setzen“ – CSU widerspricht Merz beim Atomausstieg Die CSU hält den Atomausstieg für umkehrbar – anders als der Bundeskanzler. Generalsekretär Martin Huber wünscht sich Forschung und Innovation an kleinen, modularen Reaktoren, um die Industrie mit Energie zu versorgen. (www.welt.de, 13.3.26)

12.3.26

Warum die Regierung in der Ölpreis-Falle steckt „Die Herausforderungen auf dem Ölmarkt sind größer als alles, was wir bisher gesehen haben“, sagt Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur IEA, und bringt das Problem auf den Punkt. Die Ölpreis-Krise ist eine internationale Angelegenheit und kann gar nicht in Österreich gelöst werden. Die Ideen der Regierung seien für Experten zum großen Teil „nutzloser Aktivismus“. (www.krone.at, 12.3.26)

Von Katja Weber und Kai Schächtele „Um die Polarisierung zu stoppen, müssen wir die Mitte anders behandeln. Wir müssen sie ermutigen, auf Kurs zu bleiben“ Der Niederländer Bart Brandsma hat eine Strategie gegen Polarisierung entwickelt. Dafür reiste er in Länder wie Irland, Kambodscha und Ruanda, um herauszufinden: Was passiert, wenn ein 'Wir gegen die Anderen'-Denken Menschen auseinandertreibt? Heute teilt er sein Wissen mit allen, die in aufgeheizten Diskussionen für Klarheit sorgen wollen und sollen (www.klimafakten.de, 12.3.26)

Cem Özdemirs Wahlsieg markiert historischen Fortschritt mit Nachgeschmack Viele, die Özdemirs Wahlsieg als Zäsur feiern, scheinen zu vergessen, zu welchem Preis er gewonnen hat. Überhaupt: Özdemir wäre gar nicht der erste Ministerpräsident mit Migrationshintergrund (www.freitag.de, 12.3.26)

Katherina Reiche: Managerin der Energiekrise - Die Bundeswirtschaftsministerin von der CDU ist bisher wenig öffentlich in Erscheinung getreten. Das könnte sich angesichts der Folgen des Irankriegs jetzt ändern. - (www.faz.net, 12.3.26)

War in Iran triggers an unprecedented disruption in global oil The conflict in the Middle East is causing the “largest supply disruption in the history of the global oil market,” the International Energy Agency says (www.scientificamerican.com, 12.3.26)

Postulat betreffend Koexistenz von Fussverkehr und Mountainbike im Wald durch klare Lenkung und Governance vom 10. März 2026 von Matthias Betsche, GLP (Sprecher), Béa Bieber, GLP, Hans-Peter Budmiger, GLP, Markus Gabriel, SVP, Hanspeter Hubmann, SP, Lelia Hunziker, SP, Stefan Huwyler, FDP, Dr. Philipp Laube, Mitte, Alfons Paul Kaufmann, Mitte, Daniele Mezzi, Mitte, Karin Koch Wick, Mitte, Jonas Fricker, Grüne, Dr. Johannes Jenny, FDP (www.ag.ch, 12.3.26)

Koexistenz im Aargauer Wald: Verbände mit gemeinsamem Vorstoss Vertreterinnen und Vertreter von Mountainbike Aargau, Pro Natura Aargau und BirdLife Aargau haben gemeinsam einen politischen Vorstoss zur Koexistenz von Fussverkehr und Mountainbike im Wald erarbeitet. | Am 10. März 2026 wurde der gemeinsam erarbeitete Vorstoss im Grossen Rat des Kantons Aargau eingereicht. Ziel ist es, klare Rahmenbedingungen für die Koexistenz von Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Mountainbikenden im Wald zu schaffen. Die Nutzung der in der Landeskarte von Swisstopo eingetragenen Wege soll grundsätzlich ermöglicht werden, gleichzeitig sollen sensible Natur- und Lebensräume sowie Wildruhezonen gezielt geschützt und die Nutzung durch klare Lenkung gesteuert werden. Dem Vorstoss ist ein intensiver Austausch zwischen den beteiligten Organisationen vorausgegangen. Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Naturschutz haben gemeinsam nach einer Lösung gesucht, die den unterschiedlichen Interessen gerecht wird. (naturschutz.ch, 12.3.26)

IÖW: Arbeitskräfte besser qualifizieren: Projekt Quincy will sensor-unterstütztes Lernen auf Großbaustellen ermöglichen Volle Auftragsbücher, aber auf den Baustellen fehlt das Personal. Kann digitale Innovation dieses Problem lösen und zugleich Arbeitsbedingungen verbessern? Das Forschungsprojekt Quincy entwickelt ein smartes Lern- und Assistenzsystem für Montagearbeiten auf großen Solar-Freifeldanlagen. Sensoren sollen Tätigkeiten erkennen, passende Lerninhalte bereitstellen und Feedback geben — etwa um eine gesunde Körperhaltung zu schulen. Am 12. März 2026 stellte das Team seine Ideen auf dem 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften (GfA) in Kassel vor. (www.ioew.de, 12.3.26)

Fortschritte in der kommunalen Klimawandelanpassung fördern, erfassen und bewerten Forschungsvorhaben „Kommunalbefragung: Wo stehen die Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel und wie kommen sie zu multifunktionalen und transformativen Anpassungslösungen“ | Kommunale Klimaanpassung ist ein langfristiger und komplexer Prozess, der strategisches Handeln sowie stabile und lernfähige Strukturen erfordert. Für die Erzielung und nachhaltige Verankerung von Anpassungsfortschritten brauchen Kommunen Unterstützung. Dieser Abschlussbericht bündelt die Ergebnisse des Projekts „Kommunalbefragung: Wo stehen die Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel und wie kommen sie zu multifunktionalen und transformativen Anpassungslösungen?“, liefert Hinweise, wie die Stärkung der kommunalen Anpassung gelingen könnte, und zeigt zukünftige Forschungsbedarfe auf. | https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-03/13_2026_CC.pdf (www.umweltbundesamt.de, 12.3.26)

Nachaltige Chemikalien – geht das? Wir fragen Prof. Dr. Dirk Bunke: Was sind PFAS und wo findet man sie? Wieso sind die Chemikalien so problematisch für Mensch und Umwelt? Warum ist ihr Einsatz noch nicht vollständig verboten? Können PFAS einfach ersetzt werden und worauf muss man dabei achten? (www.oeko.de, 12.3.26)

Buch „Iris“ von Laura Freudenthaler: Ganz schön verhext Manifeste gibt es genügend — aber Romane, die auch in ihrer Form rebellisch sind, muss man suchen. Hier ist einer: Laura Freudenthalers „Iris“! (www.freitag.de, 12.3.26)

ETH Zürich speichert CO2 und Wasserstoff in Methanol Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, CO2 zu binden und Wasserstoff gleichzeitig in Methanol zu speichern. Hintergrund sind isolierte Metallatome als Katalysatoren. | Forscherteam der ETH Zürich haben CO2 aus der Luft zusammen mit Wasserstoff in grünes Methanol umgewandelt. Ein einzelnes Indiumatom diente dabei als Katalysator, um diese chemische Reaktion zu beschleunigen. Mit dieser Technologie lässt sich Wasserstoff effizient in flüssiger Form speichern und das Treibhausgas als Energieträger nutzen. Die Methode liefert zudem exakte Daten über die chemischen Abläufe während der Umwandlung. | Methanol dient der Industrie als wichtiger Rohstoff und treibt bereits erste Motoren in der Schifffahrt an. Da der Stoff bei Raumtemperatur flüssig bleibt, ist die Handhabung im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff deutlich einfacher. In dieser Form erreicht Methanol eine Energiedichte, die mit auf 700 bar komprimiertem und auf minus 200 Grad Celsius gekühltem Wasserstoff vergleichbar ist. (www.basicthinking.de, 12.3.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: steigende Heizkosten erwartet Eckpunkte des Gebäudemodernisierungsgesetzes können Verbraucher*innen in die Heizkostenfalle treiben. So drohen die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung von heute 11 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf rund 15 ct/kWh im Jahr 2029 und auf mehr als 25 ct/kWh im Jahr 2040 anzusteigen. Gründe hierfür sind steigende Netzentgelte und CO2-Preise sowie höhere Kosten für einen wachsenden Biomethananteil. Diese und weitere Auswirkungen der Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace. | Die geplanten Vorgaben sind insbesondere für Mieter*innen mit steigenden Kosten verbunden. Größere Anteile erneuerbarer Gase führen zu höheren Brennstoffkosten, die Vermieter*innen über die Nebenkosten weitergeben können. Besonders für Haushalte mit geringem Einkommen steigen die Belastungen überproportional: Sie müssen im Jahr 2040 fast doppelt so viel für die Kilowattstunde Heizenergie ausgeben wie heute. (www.oeko.de, 12.3.26)

Ex-Bundespräsident Christian Wulff: „Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke“ In der Demokratie ist es notwendig, dass Menschen der Mehrheitsgesellschaft es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich für Minderheiten und deren Rechte einzusetzen, findet CDU-Politiker Christian Wulff. Wir dokumentieren eine Rede, die er kürzlich zu diesem Thema gehalten hat. (www.tagesspiegel.de, 12.3.26)

Can soccer fans mobilize for climate action? Heat waves are already harming the sport, one advocate says. (yaleclimateconnections.org, 12.3.26)

Alltagsvelo-Trends: Zukunft der E-Bikes Moderne Elektrovelos sind leiser, leichter und intelligenter als je zuvor. Neue Systeme, wartungsarme Technik und integrierte Software verändern das Alltagsvelo grundlegend. Was steckt hinter dieser Entwicklung? | Technisch betrachtet arbeiten E-Bike-Motoren heute fast immer mit bürstenlosen Elektromotoren, die über Sensoren und Elektronik gesteuert werden. Die Sensoren messen insbesondere die Trittfrequenz, die Kraft, die auf die Pedale einwirkt und die Geschwindigkeit der Fahrt, um die Motorunterstützung passend zum Fahrstil zu regeln. | Der grosse Unterschied zu früheren E-Velos liegt jedoch darin, dass der Motor heute Teil eines vernetzten Systems ist. Motor, Akku, Sensoren und Software bilden eine Einheit, womit das Fahrgefühl beeinflusst und entsprechend weiterentwickelt werden kann. (velo-geschichten.ch, 12.3.26)

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Gesetzentwurf zur Natürlichen Infrastruktur: Wichtiger Schritt gegen Naturzerstörung Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt die gestrige Ankündigung von Bundesumweltminister Carsten Schneider, zeitnah einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur vorzulegen. Gleichzeitig kritisiert die DUH die massiven Einschnitte in geltendes Naturschutzrecht durch das sogenannte Infrastrukturzukunftsgesetz. | Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Der Gesetzentwurf enthält viele überfällige Regelungen, um jene dringend benötigte natürliche Infrastruktur zu sichern und auszubauen, die uns vor Hochwasser und Hitzewellen schützt, unser Trinkwasser bereitstellt und die Artenvielfalt bewahrt. Ohne gesunde Natur ist auch nachhaltiges Wirtschaften nicht möglich. (www.duh.de, 12.3.26)

Gemeinsame Mitteilung von WWF und ZEW zur Zukunftsquote Richtiges Haushalten denkt das Morgen mit | Zukunftsinvestitionen werden aktuell eher über befristete Sondervermögen anstatt über den Kernhaushalt getätigt. Damit besteht ein hohes Risiko, dass elementar wichtige Bereiche wie Klimaschutz und Bildung nicht langfristig sicher mit den nötigen Geldern versorgt werden können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Zukunftsquote für den Haushalt 2025, die der WWF gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnet hat. | Die Zukunftsquote berechnet Höhe und Anteil jener Ausgaben, die in zukunftsträchtige Bereiche von Sachkapitalbildung über Klima- und Umweltschutz bis hin zu Bildung und technischem Wissen fließen. Laut der Analyse des Haushaltes 2025 liegt der Anteil der Zukunftsausgaben mit 22 Prozent bzw. absolut betrachtet mit 125 Milliarden Euro zwar höher als in den Vorjahren: (www.wwf.de, 12.3.26)

KI-Videoüberwachung: Staat scannt Verhalten Die Bundesregierung will mit drei Gesetzentwürfen die Befugnisse des BKA und der Bundespolizei ausweiten. Auch die Videoüberwachung mit KI im öffentlichen Raum ist darin vorgesehen. (www.jungewelt.de, 12.3.26)

Klimawandel: Zu heiß zum Arbeiten, Einkaufen, Gassi gehen Wegen des Klimawandels wird es weltweit über immer längere Zeiträume zu schwül, um seinem Alltag nachzugehen. Wer davon besonders betroffen ist. (www.sueddeutsche.de, 12.3.26)

DER ANDERE BLICK - Billiges Benzin ist kein Bürgerrecht. Der Staat kann nicht alle Unbill von den Menschen fernhalten Politiker fordern Eingriffe gegen die steigenden Kosten an der Tankstelle. Damit drohen sie den Staat finanziell zu überfordern, und sie nähren eine gefährliche Illusion. (www.nzz.ch, 12.3.26)

Gaspreis, Ölpreis, Krise: All diese heimlichen Klimaschützer Das war’s mit Klimaschutz? Von wegen: Die heimlichen Klimaschützer sind überall, findet unser Autor. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Rückwärtsgewandte Politik: Ob Heizung oder Verbrenner: Die Politik macht den Wählern etwas vor - Was unter Wählern populär ist, ist nicht immer klug für das Land. Es braucht mutige Politiker, die sich gegen den Zeitgeist stellen. - (www.faz.net, 12.3.26)

Positiv bleiben im Negativen: Im Störmodus Manchmal ist es richtig, sich wie eine kaputte Heizung zu verhalten. Denn was sich nicht sofort ändern lässt, kann wenigstens gestört werden. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Auswirkungen des Iran-Kriegs – Benzinpreise steigen: Wie teuer wird der Sprit noch? Der Ölpreis steigt und steigt – damit wird auch Tanken in der Schweiz teurer. Auch Preise über 2 Franken sind möglich. (www.srf.ch, 12.3.26)

Neue Regeln für Notsituationen im Kanton Zürich – sogar bei ökologischen Krisen soll die Regierung ohne gesetzliche Grundlage handeln können Kritiker befürchten Willkür und eine Umgehung der Demokratie. Schon während der Corona-Pandemie gab es damit Probleme. (www.nzz.ch, 12.3.26)

E-Autos werden billiger Die Preisparität mit Verbrennern ist bereits in Sicht. Der Verkehrs-Umweltverband T&E sieht die CO2-Ziele der EU als Grund und warnt vor einem Aufweichen. - (klimareporter.de, 12.3.26)

USA sind wie Russland vertrauensunwürdig Nur wenige sehen Washington noch als guten Partner: Während das Vertrauen in die USA in der Alpenrepublik sinkt, steigt die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft. (www.krone.at, 12.3.26)

Olympiabewerbung Nordrhein-Westfalens: „Söder zeigen, was eine Harke ist“ Auf einer Informationsveranstaltung in Köln wird für die Olympischen Spiele und positives Denken geworben. Kritische Nachfragen gibt es kaum. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Influencerin „Wemmse“: Wie die Influencerin Emma W. Trolle aufmischt - Kennen Sie „Wemmse“? Hinter dem Namen steckt die junge Schweizer Influencerin Emma W. Sie erklärt auf Instagram und Tiktok ihre Welt und gibt den Trollen, die ihr dumm kommen, lässig Kontra. - (www.faz.net, 12.3.26)

«Oh, wie schön ist Panama» – Janoschs Bücher sind Seelenpflaster für Millionen Der Autor und Illustrator ist am 11. März 95 Jahre alt geworden. Seine Geschichten um Tigerente und Co. sind zeitlos. (www.srf.ch, 12.3.26)

Demokratietheorie: Was, wenn Demokratie zur „Tyrannei der Mehrheit“ wird? Demokratie lebt von Mehrheiten – doch was, wenn die Mehrheit irrt? Zwischen Freiheit und Verantwortung verschwimmen die Grenzen. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Studie zu Gen Z: Fake News zum Frauentag Junge Männer sind erstaunlich frauenfeindlich, wollte eine Ipsos-Studie zum Weltfrauentag zeigen. Nur: Einer Prüfung hält diese Geschichte nicht stand. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Der Geschichtspodcast: Demokratie in Iran? Mossadegh und die Operation „Ajax“ - Oft gilt die Regierungszeit von Premierminister Mossadegh 1951-1953 als eine Zeit der demokratischen Blüte in Iran. Aber stimmt das? Und waren die CIA und der MI6 verantwortlich für seinen Sturz? - (www.faz.net, 12.3.26)

Wenn Wahrnehmung Politik ersetzt: Die SPD als Spiegel einer Rationalitätskrise Wenn Parteien nicht mehr für das gewählt werden, was sie tun, sondern für das, was sie symbolisieren, verliert Demokratie ihre Urteilskraft. Der Absturz der SPD ist dafür nur das sichtbarste Beispiel. Die eigentliche Krise liegt tiefer: in einer politischen Kultur, die Wahrnehmung mit Wirklichkeit verwechselt. Und genau hier beginnt die Frage nach deliberativer Politik. (hpd.de, 12.3.26)

Literatur: Ein Denkmal für einen Mann, der ihrer war Siri Hustvedt hat ein Memoir über die große Liebe zwischen ihr und Paul Auster geschrieben. Und über die Trauer nach dessen Tod. „Ghost Stories“ ist eine wahre Geschichte, die niemanden unberührt lässt. (www.sueddeutsche.de, 12.3.26)

Atomenergie: „Es ist höchst unwahrscheinlich, dass innerhalb von fünf Jahren ein Reaktor steht“ Die EU-Kommission will bis Anfang der 2030er-Jahre Mini-AKWs in Europa einsetzen. Doch Experten sagen: Die Technologie ist teuer, unerprobt und teilweise unausgereift. Die wichtigsten Fragen und Antworten. (www.sueddeutsche.de, 12.3.26)

«Crowded Nest» schlägt WG: Bald wohnt die Hälfte aller 25-Jährigen bei den Eltern Junge Erwachsene bleiben immer länger im Elternhaus. Liegt es nur am Zürcher Wohnungs­markt? Eine Soziologin sagt: «Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern sind enger geworden.» (www.tagesanzeiger.ch, 12.3.26)

Die Donau fließt jetzt durch Wiens Kindermuseum Die neue Ausstellung im Wiener Zoom-Kindermuseum lädt zur großen Donaureise: In bewährt kreativer Weise werden Themen vom Umweltschutz über die Energiegewinnung bis hin zum Wiener Hochwasserschutz zum kreativen Abenteuer. Und Kapitän darf man obendrein auch noch spielen. (www.krone.at, 12.3.26)

«Es gibt kein Null-Risiko!» «Nach Fukushima dachte ich, wir kämen nie wieder darauf zurück!» – Der Ständerat will den Bau von AKW wieder erlauben. (www.infosperber.ch, 12.3.26)

Martin Candinas: «Wir tragen eine Verantwortung für die Auslandschweizer» Mitte-Nationalrat Martin Candinas setzt sich im Parlament auch für die Interessen der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland ein. In unserem Fragebogen "Die Fünfte Schweiz im Bundeshaus" sagt er, was ihn dabei antreibt. | Martin Candinas, Jahrgang 1980, stammt aus Ilanz GR und vertritt damit auch die romanischsprachige Schweiz in Bern. Er arbeitete als Filialleiter einer Krankenkasse, später als Kader. | Candinas präsidiert untere anderem den Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr und die Stiftung für die päpstliche Schweizergarde. | Ein politischer Schwerpunkt des Bündner Politikers bildet ein starker Service public. Der Vater dreier Kinder kämpfte zuvorderst gegen die No Billag-Initiative und gegen die SRG-Initiative, die am Sonntag abgelehnt wurde. | Candinas amtete 2023 als Nationalratspräsident. 2025 wurde er als Bundesratskandidat gehandelt, kandidierte jedoch nicht. (www.swissinfo.ch, 12.3.26)

SCNAT-Bericht: Alarmierender Handlungsbedarf bei der Biodiversität Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat den Bericht «Biodiversität in der Schweiz verstehen und gestalten» veröffentlicht. Die umfangreichste Bestandsaufnahme der letzten 15 Jahre liefert ein ernüchterndes Fazit: Die biologische Vielfalt in der Schweiz steht weiterhin massiv unter Druck und die politischen Massnahmen zur Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie bleiben weit hinter den Zielen zurück. | Der neue Bericht, der von zahlreichen Forschenden sowie Fachleuten aus der Praxis erarbeitet wurde, analysiert den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität in der Schweiz seit 2010. Gestützt auf aktuelle Ergebnisse nationaler Monitoringprogramme, neue Forschungsergebnisse und Expertenwissen zeichnet er ein detailliertes Bild der Lage in den wichtigsten Lebensräumen der Schweiz. (naturschutz.ch, 12.3.26)

Österreich: Für veränderungsbereite Kirche - - Für eine Kirche, die offen ist für Veränderungen, auch für die Änderung von kirchlichen Geboten und Gesetzen, um die Menschen noch tiefer in ein auf Gott hin ausgerichtetes Leben zu führen, hat der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl plädiert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.3.26)

Angeblich gibt es eine Renaissance der #Kernenergie. Doch die existiert nicht. Früher wurden Reaktoren größer gebaut, weil kleine unwirtschaftlich waren. Heute sollen sie kleiner werden, weil große zu teuer sind. Die Dynamik liegt bei Sonne und Wind. | https://www.tagesschau.de/video/video-1563970.html | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.3.26)

UK Net Zero Carbon Building Standard Der UK Net Zero Carbon Buildings Standard definiert erstmals ein einheitliches, datenbasiertes Regelwerk für Gebäude, die als klimakompatibel bzw. netto-null-fähig eingestuft werden sollen. Entwickelt wurde der Standard von einem breiten Bündnis führender britischer Branchenorganisationen, darunter BBP, BRE, CIBSE, IStructE, LETI, RIBA, RICS und die UKGBC. Ziel ist es, klare und überprüfbare Anforderungen zu schaffen, um die Transformation des Gebäudesektors entlang der britischen Klimaziele und des 1,5-Grad-Pfades der IPCC zu beschleunigen. | Der Standard gilt für alle Gebäudearten in Großbritannien, die sich einem der definierten 13 Sektoren zuordnen lassen — von Wohngebäuden über Büros und Hotels bis hin zu Gesundheitseinrichtungen, Hochschulen und Rechenzentren. Er bezieht sämtliche Lebenszyklusstufen eines Gebäudes ein, orientiert an der RICS-Richtlinie für Whole Life Carbon Assessments. (www.nbau.org, 12.3.26)

Coach im Interview: „Für mich ist der Begriff Resilienz verbrannt“ - Atemübungen, Dankbarkeitstraining, Resilienzseminare? Organisationscoach Karsten Drath sagt: Nicht die Mitarbeiter müssen widerstandsfähiger werden – sondern die Unternehmen ihre Strukturen ändern. Worauf es dabei ankommt. - (www.faz.net, 12.3.26)

E-Voting: Das sagen zwei Experten zum Rätsel der verschlossenen Urne Das E-Voting-Debakel in Basel hat zwei Untersuchungen zur Folge. Wie konnte es passieren, dass eine elektronische Urne nicht geöffnet werden konnte? Zwei Experten für Cybersicherheit ordnen die offenen Fragen ein. (www.swissinfo.ch, 12.3.26)

Priesterüberfluss und Ordinationsmangel (Teil 1). Katholizismus im Konflikt mit NT und Konzil Überall ist vom Priestermangel die Rede. Berhard Nitsche meint jedoch, es gäbe mehr als genug davon — wenn die Kirche denn ein theologisch passenderes Ämterverständnis hätte. Denn sie leidet nicht unter einem Priester-, sondern unter einem Ordinationsmangel. | Seit vielen Jahrzehnten ist es common sense auch römisch-katholischer Exegese, dass es neutestamentlich — dem Begriff und der Sache nach — kein priesterliches Amt gibt, das kultisch dimensioniert oder ekklesial exponiert ist. Zuletzt haben je auf ihre Weise Martin Ebner und Michael Theobald darauf hingewiesen, dass das Neue Testament entgegen den Strukturen der griechisch-römischen Gesellschaft weder einen Kultpriester kennt noch — nach den Taufformeln des Paulus — eine Dichotomie innerhalb der Gemeinde, die Menschen in über- und untergeordnete Kategorien einteilt. Ein solches Ansinnen steht für Paulus nach Gal 3 im Widerspruch zum Christusglauben. (www.feinschwarz.net, 12.3.26)

Klimawandel in den Alpen: Die Bereitschaft zum Nichtduschen wächst Der Deutsche Alpenverein will bis 2030 klimaneutral sein, der Ressourcenverbrauch der Hütten soll sinken – zum Beispiel mit Trockentoiletten. mehr... (taz.de, 12.3.26)

Naturschutz: Die gefährliche Ignoranz beim Naturschutz Immer weniger Menschen können noch Tiere und Pflanzen erkennen. Das ist längst kein privates Problem mehr – sondern ein politisches. Was sich jetzt ändern muss. (www.zeit.de, 12.3.26)

PV-Ausbau: Weiter Warten auf viele Großanlagen Der Sonnenstrom hat auch in der Steiermark in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt. Bei Netzausbau und Speicherlösungen muss aber noch viel passieren. Und viele Großanlagen lassen weiter auf sich warten. (www.krone.at, 12.3.26)

Wiege des Wintertourismus: In der Diva steckt Pioniergeist - St. Moritz ist ein Refugium der Reichen. Hinter der schillernden Fassade verbirgt sich jedoch mehr, als die Dichte an Pelzmänteln, schnellen Autos und Luxushotels vermuten lässt. Die Serie „Superlative der Alpen“. - (www.faz.net, 12.3.26)

Gebotszonenteilung kann den deutschen Strommarkt flexibler machen Ariadne-Forschende untersuchen eine Gebotszonenteilung in Deutschland mit Hilfe eines modellbasierten Ansatzes und stellen die Vorteile regionaler Strompreise dar. (ariadneprojekt.de, 12.3.26)

Iran nimmt Ölsektor am Golf ins Visier Mit Fortschreiten des Krieges zeichnet sich die Strategie des Iran, mit Attacken auf die Energiewirtschaft in der Golfregion, die Kosten für eine Fortsetzung des Krieges in die Höhe zu treiben. In Bahrain und im Oman standen am Donnerstag nach Angriffen Treibstofflager in Flammen. Im Persischen Golf wurden zwei Öltanker angegriffen. US-Präsident Donald Trump stellte indes erneut ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht. (orf.at, 12.3.26)

Soziale Medien: Kreatin gegen Krebs: Was tun gegen falsche Gesundheitsversprechen im Netz? Im Internet machen Influencer zum Teil krude Gesundheitsversprechen. Eine Analyse der Verbraucherorganisation Foodwatch zeigt: Obwohl sie häufig gegen europäisches Recht verstoßen, tun deutsche Behörden kaum etwas dagegen. (www.sueddeutsche.de, 12.3.26)

Verhalten bei Brand im ÖV – Brandschutzfachmann: «Eigene Sicherheit hat Vorrang» Nach Postauto-Brand in Kerzers: Brandschutzfachmann erklärt, wie man sich richtig verhält, wenn es im ÖV brennt. (www.srf.ch, 12.3.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Expertengutachten zeigt lösungsoffenen Weg auf - - Die führenden Verbände der erneuerbaren Anlagentechnik, Gebäudehülle und Energieberatung haben den zuständigen Politikern der Regierungskoalition ein richtungsweisendes Gutachten für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt. - - (www.geb-info.de, 12.3.26)

11.3.26

"brandmelder": Klima braucht Kontext Am 16. März 2026 startet das Netzwerk Klimajournalismus mit „brandmelder“ ein neues Analyse- und Monitoringformat. Unter der Leitung von Klimajournalismus-Gründer Jürgen Döschner soll die derzeitige Klimaberichterstattung qualitativ beobachtet und Lücken geschlossen werden. | Es brauche ein Format „zwischen Alarmismus, False Balance und strategischer Politisierung“ heißt es im Vorfeld des am 16. März 2026 startenden Projekts. Es brauche ein Format, „das strukturiert analysiert, ohne aktivistisch oder parteipolitisch zu agieren“. Mit „brandmelder“ sollen Probleme nicht nur benannt, sondern auch eingeordnet werden. So sollen Analysen und konkrete Impulse für den Redaktionsalltag entstehen, schreiben die Macher*innen. | „Brandmelder“ will mit zentralen Fragen die Qualität der Medienberichterstattung zu Klimathemen untersuchen: Wo fehlt Kontext? Wo entstehen Schieflagen durch Routinen, Narrative oder politische Frames? Wie lassen sich diese Muster journalistisch besser lösen? (mmm.verdi.de, 11.3.26)

Kehrtwende bei Energiepolitik – AKW-Neubauverbot auf der Kippe – die wichtigsten Antworten Der Ständerat will, dass hierzulande künftig neue AKW gebaut werden dürfen. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann ordnet ein. (www.srf.ch, 11.3.26)

Rechenzentrum in Dublin: Microsoft öffnet erstmals die Tore seines Daten­zentrums Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, überall blinkende Lichter – und jede Menge Strom. Ein Besuch beim Techgiganten in Irland zeigt: Die Debatte um den Energie­verbrauch von KI und Co. darf nicht aufgeschoben werden. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Wie weiter in der Klimapolitik?: Raus aus der Akrasia Akrasia! Der wohlklingende altgriechische Begriff bezeichnet ein Handeln gegen die eigene Überzeugung oder wider das bessere Wissen. Und bringt damit das Stimmverhalten der Schweizer Bevölkerung auf den Punkt. Glaubt man dem jüngsten Sorgenbarometer, zählen der Umweltschutz und die Klimaerwärmung zu den drängendsten Problemen des Landes; sie rangieren auf Platz zwei des Barometers. Am Sonntag allerdings lehnten siebzig Prozent der Abstimmenden die Klimafonds-Initiative ab, die jährlich bis zu ein Prozent des Bruttoinlandprodukts in den ökologischen Umbau investieren wollte. | Die Bürgerlichen erklären das deutliche Nein damit, dass die Schweiz bereits viel fürs Klima tue. Das ist nachweislich falsch: 2023 war erst etwa die Hälfte der gemäss dem Pariser Abkommen nötigen Emissionsreduktion von fünfzig Prozent gegenüber 1990 erreicht. Und schon 2030 sollte das Ziel geschafft sein. Das Forschungsprojekt Climate Action Tracker bewertet die Schweizer Klimapolitik … als «unzureichend». (www.woz.ch, 11.3.26)

Trumps Maga-Faschismus: Der Körper als Waffe In Trumps USA verschmelzen Gewalt, Ideologie und sexualisierte Männlichkeitsbilder zu einer Machtästhetik, die die Demokratie aushöhlt.| Über die Frage, ob die USA unter Donald Trump in den Faschismus abgleiten, wurde bereits in seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 debattiert. Die meisten Beobachter:innen wiesen diese historische Parallele damals aber zurück; die Demokratieverachtung Trumps schien einfach zu unorganisiert, zu unsystematisch, zu willkürlich. | In seiner zweiten Amtszeit hat sich dies geändert. Sie war von Beginn an sehr viel organisierter in der Art und Weise, wie der demokratische Rechtsstaat zerlegt wird. Sie ist von viel mehr Ideologie durchdrungen, was sich etwa in der imperialen Aussenpolitik zeigt, die auch den Krieg gegen den Iran erklären kann. Gewalt und Unterdrückung spielen eine bedeutende Rolle. Die Zuschreibung «faschistisch» scheint nun deutlich treffender. (www.woz.ch, 11.3.26)

February 2026 was Earth's fifth-warmest February on record Despite the lack of a planet-warming El Niño event, global ocean temperatures were the second-warmest on record in February, behind only the El Niño year of 2024. (yaleclimateconnections.org, 11.3.26)

Philanthropische Vermögensplanung über Generationen hinweg Wie verbindet man unternehmerischen Erfolg, gesellschaftliches Engagement und familiäre Verantwortung über mehrere Generationen? Bei FINAD steht genau diese Frage im Zentrum der täglichen Arbeit. Olivier Fricker gibt einen persönlichen Einblick in seine Beratungstätigkeit, die weit über Renditezahlen hinausgeht. (thephilanthropist.ch, 11.3.26)

Mojtaba Chamenei übernimmt die Führung im Iran: Ist er ein Mann des Übergangs? Mojtaba Chamenei ist der Sohn des ermordeten Staatschefs Ali Chamenei und machte bisher eher politisch und durch Repression als theologisch von sich reden. Seine Macht stützt sich auf ultrakonservative Zirkel des schiitischen Klerus (www.freitag.de, 11.3.26)

Exakt fünfzehn Jahre nach der Katastrophe von Fukushima will der Ständerat den Neubau von Atomkraftwerken ermöglichen Es sei «kein Gesichtsverlust», denn die geopolitische Lage und die Dekarbonisierung hätten «neue Fakten» geschaffen, sagten die Bürgerlichen. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Lebendiges Gürbetal: Die Biodiversitäts-Challenge! Acht Gemeinden, ein Naturpark und eine starke digitale Plattform: Mit «Lebendiges Gürbetal» entsteht eine Bewegung für 100'000 neue Quadratmeter Biodiversität. Das Herz der Challenge, die vom Verein Festival der Natur mit Mission B entwickelt wurde, macht Engagement sichtbar und Wirkung messbar. | Mit dem Projekt «Lebendiges Gürbetal» entsteht im Naturpark Gantrisch weit mehr als ein regionales Biodiversitätsprogramm — es wächst eine gemeinsame Bewegung. Acht Gemeinden setzen sich zusammen ein grosses Ziel: 100'000 zusätzliche Quadratmeter lebendige Natur bis 2028. Was hier entsteht, verbindet Gemeinden, Schulen, Landwirtschaft, Gewerbe und Bevölkerung zu einer kraftvollen Allianz für mehr Vielfalt, Lebensqualität und Zukunft. | Das digitale Herz: Mission B macht Biodiversität sichtbar | Im Zentrum steht die Biodiversitäts-Challenge «Jeder Quadratmeter zählt» — eine innovative Challenge, die Biodiversität sichtbar, messbar und erlebbar macht. (naturschutz.ch, 11.3.26)

Child marriages plunged when girls stayed in school in Nigeria Collaboration between researchers and religious leaders led to a cut in the likelihood of early marriage by 80%. (www.nature.com, 11.3.26)

Tagesschau-Interview: Renaissance der Kernenergie? EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat die Abkehr von der Atomenergie als Fehler bezeichnet. Experte Quaschning sieht das anders: "Wir können in Deutschland eigentlich gar keine Kernkraftwerke mehr sinnvoll ins Netz integrieren." (www.tagesschau.de, 11.3.26)

Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Mehr Geld für die Öffis Klima-Allianz, Verdi, Verkehrsverbände und die Bauindustrie wollen einen besseren Nahverkehr. Auch die Grünen haben Ideen für einen preiswerten ÖPNV. mehr... (taz.de, 11.3.26)

Autobiografie von Gavin Newsom – So tickt Trumps härtester Gegenspieler Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom wirft in «Mein Leben für die Demokratie» einen ungeschönten Blick auf sein Leben. (www.srf.ch, 11.3.26)

Italiens Regierung prüft Rückkehr zu Atomenergie Italiens Regierung prüft eine Rückkehr zur Atomenergie und begründet das mit einer steigenden Energienachfrage - beispielsweise seitens der Industrie und für Mobilität. Nuklearenergie könne zur Stabilität der Stromnetze und Versorgungssicherheit beitragen, sagte Italiens zuständiger Minister Gilberto Pichetto Fratin. (www.krone.at, 11.3.26)

Postauto-Inferno in Kerzers: Wie konnte der Bus so schnell niederbrennen, Herr Gaan? «Denken Sie an Teile der Sitze, Stangen, Türen» Material-Experte Sabyasachi Gaan erklärt, welche Faktoren bei einem solchen Brand zusammen­kommen – und warum der Rauch für Menschen oft gefährlicher ist als die Hitze. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

«Dieses Verhalten ist ein Verbrechen»: Zürcher Polizei fordert PS-Begrenzung für Junglenker – weil es immer mehr Raser gibt Exklusive Zahlen zeigen, wie stark die gefährlichen Fahrten zugenommen haben: Jeder fünfte Verkehrstote war vergangenes Jahr das Resultat einer Raserfahrt. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Als deutsche Ministerin befürwortete Ursula von der Leyen den Atomausstieg: Jetzt fordert sie eine europaweite Renaissance der Kernkraft An einer Konferenz hat die EU-Kommissions-Präsidentin den Atomausstieg als Fehler bezeichnet. Ihre Meinung zur Atomkraft schwankte aber im Laufe ihrer Karriere, und genau diese Haltung erschwert eine Wiedergeburt dieser Energie. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Merz: Deutschland bleibt beim Aus für Atomenergie Gibt es bald neue Kernkraftwerke in Europa? EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ist dafür. In Deutschland sieht Bundeskanzler Merz dafür trotz Iran-Krieg und steigenden Energiekosten keine Mehrheit. (www.dw.com, 11.3.26)

Debatte um Wohnraum | Zürcher Stadtrat unterstützt die Ziele der «Anti-Airbnb»-Initiative Der Stadtrat erklärt die Volksinitiative «Wohnraum schützen — Airbnb und Business Apartments regulieren» von SP, Grünen und AL für gültig. Das Anliegen findet er gut — will aber trotzdem einen Gegenvorschlag ausarbeiten. | SP, Grüne und AL wollen Airbnbs und Business-Apartments in der Stadt Zürich stark einschränken. Im letzten September haben die drei Parteien deshalb gemeinsam eine Initiative eingereicht, die verlangt, dass Wohnungen nur noch bis zu 90 Tage pro Jahr an kurzfristige Besucher vermietet werden dürfen. | Wie der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mitteilte, ist die Initiative gültig. Und nicht nur das: Er unterstützt sie auch inhaltlich. Trotzdem will er einen Gegenvorschlag ausarbeiten. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Baden-Württemberg zeigt: Grüne, CDU und SPD sind viel zu einig. Die AfD freut's Cem Özdemir oder Manuel Hagel: Die Mitte-Parteien inszenieren unterschiedliche Typen und Stile. Inhaltlich aber unterscheiden sich Grüne, CDU und SPD kaum. Selbst Die Linke sitzt in der Brandmauer-Falle. Davon profitiert nur die AfD (www.freitag.de, 11.3.26)

Plötzlicher Herztod beim Marathon: Wie gross ist die Gefahr wirklich? Laufen senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Trotzdem sterben immer wieder Marathonläufer unerwartet, meist Männer mit verborgenen Herzproblemen und übertriebenem Ehrgeiz im Schlusssprint. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Sara Ostertag: „Wenn die Normalität zerbricht“ Eine Stadt, von Scharfschützen eingekesselt, abgeschnitten von Wasser, Strom und Hoffnung. Nein, nicht Kiew und auch nicht Teheran, sondern Sarajevo im Jahr 1992. Ab 20. März ist das Stück „Radio Sarajevo“ in den Linzer Kammerspielen zu sehen, Sara Ostertag hat dafür den gleichnamigen Roman von Tijan Sila adaptiert: „Alles ist sehr gegenwärtig“, sagt Ostertag im „Krone“-Talk. (www.krone.at, 11.3.26)

Reformierte Kirche Zürich | «Wir haben nicht die Mission, Menschen zum Kircheneintritt zu bewegen» Das Schenkhaus im Seefeld verbindet Flohmarkt, Kreativworkshops und Seelsorge unter einem Dach. Hinter dem Projekt steckt die reformierte Kirche — und ein junges queeres Team mit ungewöhnlichen Ideen. | Das Schenkhaus im Zürcher Seefeld verbindet Kreativität, Kultur und Spiritualität für junges Publikum. | Die reformierte Kirche Zürich finanziert das Projekt, das bewusst niederschwellig gehalten wird. | Die meisten Besuchenden sind konfessionslos, religiöser Hintergrund ist keine Voraussetzung. | Das Team testet auch ungewöhnliche Formate, darunter einmal einen Bondage-Workshop. | Im grauen Betonklotz im Seefeld ist das flackernde Feuer bereits von der Hauptstrasse aus erkennbar. Doch es sind Leuchtröhren, die im Innern des Gebäudes glühen und knistern. «Die Feuersäule ist ursprünglich ein biblisches Motiv. Wir haben uns überlegt, wie man das in die heutige Zeit übersetzen kann», so Kim Hanzovskis. Die digitale Kunstinstallation, die mit einem Zürcher Designstudio entwickelt wurde, (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Am Fukushima-Jahrestag: 26 zu 12 für «Team verstrahlt» | Ständerat will neue AKW. Warum eigentlich? Auf den Tag genau 15 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima will die Mehrheit des Ständerates neue Schweizer AKW. Das ist ein ökonomisch wie ökologisch unsinniger Entscheid. Und trotzdem mehr als ideologische Symbolpolitik. | Denn ein Initiativ-Komitee von Jung- bis Ganzalt-FDPler, einem Halb-Milliardär, ergänzt mit ein bisschen SVP und dekoriert mit Mitte-Vertretern und einem Tessiner Legisten hat die sogenannte «Blackout»-Initiative lanciert. Sogar ein SP-Mitglied ist dabei: Eduard Kiener, der von 1977 bis 2001 als glühender Atom-Anhänger als Direktor des Bundesamtes für Energie wirken konnte. Und das nach Kräften auch tat. Bis heute redet er die neuen erneuerbaren Energien schlecht. Wie er es schon vor einem halben Jahrhundert tat. Heute noch kontrafaktischer als damals. (www.workzeitung.ch, 11.3.26)

Amazonas: Mehr Extremereignisse nach der Abholzung Wenn der Amazonas-Regenwald komplett abgeholzt würde, gäbe es dort mehr Extremniederschläge, Hitzestress und hohe Windgeschwindigkeiten | Bedrohtes Amazonasgebiet: Die anhaltende Entwaldung des einzigartigen Ökosystems hat schwerwiegende Folgen für die Artenvielfalt und das Klima. | Häufiger Starkregen: Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass sich die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge im Amazonasgebiet auch nach vollständiger Entwaldung nicht verändern würde — laut der neuen Studie würden extreme Niederschläge aber öfter auftreten. | Mehr Hitzeextreme und stärkere Winde: Auch Hitzestress und hohe Windgeschwindigkeiten wären nach völliger Abholzung häufiger, was eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt und die Erholung der Wälder etwa nach einer Rodung erschwert. | Hochauflösendes Modell: Die Forschenden nutzten ein globales Klimamodell mit einer Auflösung im Kilometermaßstab, die nötig ist, um Extremereignisse zu berechnen, (www.mpg.de, 11.3.26)

Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen Dirk Bernemanns Dorfroman spiegelt die gesellschaftlichen Spannungen unserer Zeit (www.freitag.de, 11.3.26)

Die letzten Tage von Alexandria Bestsellerautor Alaa al-Aswani beschreibt, wie Nationalismus und Misstrauen eine ganze Stadt verstummen lassen (www.freitag.de, 11.3.26)

Poesie: Syrakus, Sonne, Sternenstaub Unsere Expertin Beate Tröger stellt uns neue zeitgenössische Lyrik vor. Es geht darin um Himmel und Erde, Haut und Fleisch — und Eidechsen aus Bronze (www.freitag.de, 11.3.26)

„Wir müssen wieder zurück zur Vernunft, zurück zur Kernenergie“ EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nennt den deutschen Atomausstieg einen strategischen Fehler. Energieexperte Fritz Vahrenholt fordert eine Rückkehr zur Kernenergie. Man müsse „zur Vernunft“ zurückkehren. (www.welt.de, 11.3.26)

Projekt Kardendorf 150 Menschen wollen gemeinsam bis 2035 ihren Lebensstil auf “Ein-Planet-Grenze” transformieren und damit Genügsamkeit messen, forschen und teilen. Diese Dorfgemeinschaft will lebendig vor leben, dass Klimaschutz ohne Verlust von Lebensglück mit einer Neudefinition von Wohlstand und unter Einhaltung von Klimazielen realisiert werden kann. (www.one-planet-lab.ch, 11.3.26)

Scientists for Peace: Vatikan-Akademie ruft Forschende zum Friedenseinsatz - - Die Päpstliche Akademie für das Leben hat mit „Scientists for Peace“ einen weltweiten Aufruf gestartet, der Wissenschaft gezielt in den Dienst des Friedens stellen soll. Die Initiative richtet sich an Akademiker und Akademikerinnen aller Disziplinen, Nationalitäten und religiösen oder politischen Traditionen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.3.26)

Koalition kämpft mit der Klimalücke In zwei Wochen muss das Umweltministerium das neue Klimaschutzprogramm vorlegen. Es muss zumindest auf dem Papier die Klimaziele erfüllen. Weil es hier offenbar eine Lücke gibt, ist das Programm heute Abend Thema im Koalitionsausschuss. - (klimareporter.de, 11.3.26)

Erneuerungswahlen 2026: Im Zürcher Wahlkreis 12 wird das Wahlresultat für den Gemeinderat nachgezählt Die EVP hat das 5-Prozent-Quorum in Schwamendingen mit 4,95 Prozent hauchdünn verpasst. Am Freitag wird nachgezählt – das Ergebnis könnte die Sitzverteilung im ganzen Parlament verändern. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Pressestatement zur Rede von Bundesumweltminister Carsten Schneider beim Deutschen Naturschutztag Mehr Biodiversität statt Beton: WWF begrüßt Schneiders Pläne zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur (www.wwf.de, 11.3.26)

«Blackout-Initiative» – Ständerat will Bau von AKW grundsätzlich wieder erlauben Der Bau von Atomkraftwerken soll in der Schweiz wieder erlaubt werden. Das will nach dem Bundesrat auch der Ständerat. (www.srf.ch, 11.3.26)

Neue AKW in der Schweiz – Fehlentscheid des Ständerats Am 11. März, dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, hat der Ständerat entschieden, den Bau neuer AKW in der Schweiz wieder zuzulassen. Die AKW-Kehrtwende gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren. Nun ist der Nationalrat aufgefordert, den bisherigen Kurs zu halten und den unverantwortlichen Fehlentscheid, der den Willen der Bevölkerung missachtet, zu korrigieren. | Die Katastrophe von Fukushima vom 11. März 2011 markierte den Wendepunkt in der Energiepolitik. Mit der Energiestrategie 2050 (2017) und dem deutlichen Ja zum Stromgesetz (2024) hat sich die Bevölkerung seither mehrmals zu den Erneuerbaren und zum Atomausstieg bekannt. | Trotzdem ist der Ständerat heute dem bundesrätlichen Vorschlag gefolgt, der wieder neue AKW in der Schweiz ermöglichen will. Dieser Plan macht die Schweiz abhängig von Uran-Importen und schadet der Energiewende. | Neue AKW bremsen den Ausbau der günstigen, sauberen und einheimischen erneuerbaren Energien, (naturschutz.ch, 11.3.26)

Avdilis Kampagne war auch «Nichtwahlgrund» Die Nachwahlbefragung des Forschungsinstituts Sotomo zeigt: Die Kampagne von Përparim Avdili polarisierte wie keine andere in der Zürcher Stadtratswahl. (www.persoenlich.com, 11.3.26)

How data could help protect city trees in the Chicago area Researchers are using satellites to spot stress in urban forests. (yaleclimateconnections.org, 11.3.26)

Stadtrat verabschiedet Konzept für kurzfristige Stadtraumaufwertung Die kurzfristige Stadtraumaufwertung leistet in Zürich einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Förderung der umweltgerechten Mobilität. Mit einem Umsetzungskonzept legt die Stadt klare Leitlinien für diese Massnahmen fest und stärkt die departementsübergreifende Koordination. | Der Klimawandel, die Netto-Null-Ziele sowie das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum stellen den Stadtraum und die Mobilität in Zürich vor grosse Herausforderungen. Um die hohe Lebensqualität auch in Zukunft zu sichern und die städtischen Klimaziele zu erreichen, wird der begrenzte Stadtraum nach den Zielen der Strategie «Stadtraum und Mobilität 2040» qualitätsvoll nach innen weiterentwickelt und die wachsende Mobilität effizient und umweltschonend abgewickelt. (www.stadt-zuerich.ch, 11.3.26)

Neue Quartierstrasse und Werkleitungen für Areal Dreispitz Damit die vorgesehene Verdoppelung des Wohnungsangebots im Areal Dreispitz realisiert werden kann, plant die Stadt Zürich eine neue Quartierstrasse und den Ausbau der Kanalisation sowie der Wasser- und Stromleitungen. Der Stadtrat hat die gebundenen Ausgaben genehmigt. | Das Areal Dreispitz in Zürich-Saatlen umfasst rund 9 Hektaren und ist heute vollständig überbaut. Es entstand mehrheitlich in der Nachkriegszeit als Genossenschaftssiedlung im Eigentum der ASIG Wohngenossenschaft. | Seit 2008 entwickelt die ASIG Wohngenossenschaft gemeinsam mit der Stadt Zürich die Zukunft des Areals. Der Stadtrat genehmigte 2017 den «Masterplan Dreispitz» (STRB Nr. 925/2017) als Grundlage für eine schrittweise Siedlungserneuerung mit rund 900 neuen Wohnungen, was einer Verdoppelung des bisherigen Angebots gleichkommt. (www.stadt-zuerich.ch, 11.3.26)

15 Jahre Fukushima: Ständerat will ideologischen Rückschritt zur gefährlichen und teuren Atomenergie Am 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima kippt der Ständerat das Neubauverbot für Atomkraftwerke, indem er den Gegenvorschlag zur Initiative «Blackout stoppen» von Energieminister Albert Rösti unterstützt. Dieser Entscheid, der den klaren demokratischen Willen der Bevölkerung zum Atomausstieg mit Füssen tritt, ist energie- wie wirtschaftspolitisch unsinnig. Die SP Schweiz wird sich weiterhin entschieden gegen die Initiative und den Gegenvorschlag engagieren. | «Ausgerechnet am Jahrestag von Fukushima das Neubauverbot zu kippen, zeugt von einer erschreckenden Geschichtsvergessenheit», sagt Ständerätin Flavia Wasserfallen. «Diese Katastrophe sollte uns daran erinnern, wie gefährlich die Atomtechnologie ist und welch verheerende Folgen sie haben kann. Stattdessen stellt sich der Ständerat direkt gegen den Willen der Bevölkerung, die sich klar für den Atomausstieg ausgesprochen hat.» (www.sp-ps.ch, 11.3.26)

De Weck: Im Gespräch «Polarisierung ist heute ein Geschäftsmodell» Haben wir verlernt, konstruktiv zu streiten? Publizist Roger de Weck spricht mit der Politologin Julia Reuschenbach über defekte öffentliche Debatten — und wie man sie retten könnte. (www.republik.ch, 11.3.26)

The Climate Change Committee (CCC) (@thecccuk.bsky.social) has just published a new report which revealed that the cost of #NetZero by 2050 is less than a single fossil fuel price spike. Read the report: https://www.theccc.org.uk/publication/supplementary-analysis-of-the-seventh-carbon-budget/ | @cast-centre.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.3.26)

Doppelte Belastung für lokale Mitarbeitende HEKS und seine Partnerorganisation Association Najdeh engagieren sich genauso wie Ärzte ohne Grenzen für die Menschen, die unter den Folgen des Krieges im Nahen Osten leiden. Besonders belastend ist die Situation für die lokalen Mitarbeitenden. | Während der militärische Konflikt im Nahen Osten unvermindert weitergeht, engagieren sich humanitäre Organisationen für die Menschen vor Ort. Schon vor den Angriffen der USA und Israel waren Ärzte ohne Grenzen im Libanon und im Iran engagiert. Auch HEKS bietet zusammen mit seiner Partnerorganisation Association Najdeh im Libanon humanitäre Hilfe. | «Die Lage hat sich seit Beginn der Eskalationen verschlechtert», sagt Dima Wehbi. Die HEKS-Landesdirektorin erlebt die Not vor Ort im Libanon. «Die Zahl der Todesopfer ist auf über 400 gestiegen, darunter mindestens 83 Kinder. Über 1000 Menschen sind verletzt, wobei diese Zahlen die Opfer von gestern (Montag) noch nicht enthalten.» (thephilanthropist.ch, 11.3.26)

Kernenergie weltweit: Zahlen im Faktencheck Kernenergie wird global immer wieder als Zukunftstechnologie behandelt und als notwendige Lösung für die klimafreundliche Energieerzeugung. Dabei sind die Fakten wichtig — aber sie benötigen einen Kontext. Dr. Christoph Pistner ordnet verschiedene Fakten zur Kernenergie in den Gesamtkontext ein. (www.oeko.de, 11.3.26)

So wird die Umsetzung der Schweizer Klimagesetze ausgebremst Seit etwas mehr als einem Jahr hat die Schweiz eine neue Klimagesetzgebung. Doch die Umsetzung der Klimaregeln kommt bei vielen Gesetzesartikeln kaum voran, wie eine Analyse zeigt. | Der Bundesrat hat die CO2-Verordnung im Laufe des Jahres 2025 nochmals überarbeitet. Im BerichtExterner Link zu dieser Überarbeitung liest man folgendes: «Da die Reisebranche mit langen Planungshorizonten arbeitet eine angemessene Vorlaufzeit benötigt, wird der Beginn der Umsetzung um ein Jahr verschoben.» | Die Reisebranche hat hier also erfolgreich für mehr Zeit lobbyiert. André Lüthi, Chef des Reisebüros Globetrotter, und Martin Wittwer, Präsident Schweizer Reiseverbands waren eigens dafür in Bundesbern. Es gäbe keine einheitlichen und international anerkannten Berechnungsmethoden, für die Umsetzung der Deklaration, so die Reisebranche. Das erstaunt, denn auf Portalen wie myClimate lassen sich die CO2-Zahlen für Flüge seit Jahrzehnten mit ein paar Klicks nachschauen. (www.swissinfo.ch, 11.3.26)

Diese 8 Wohnthemen muss der neue Stadtrat in Angriff nehmen Zürich hat einen neuen Stadtrat gewählt. Wie die Ämter künftig verteilt werden, ist noch offen. Klar sind hingegen die wohnpolitischen Herausforderungen, die sich der neuen Regierung stellen. Eine Übersicht. | 1. Leerkündigungen verringern | 2. Mehr (günstige) Wohnungen schaffen | 3. Die neue Bau- und Zonenordnung durchsetzen | 4. Sozialverträglich verdichten | 5. Sanierungen erleichtern | 6. Boom von Airbnb's und Business-Apartments eindämmen | 7. Dem Drittelsziel näherkommen | 8. Fachpersonen und das Quartier stärker einbinden (tsri.ch, 11.3.26)

Datacenter in Winterthur: Abwärme-Deal mit US-Firma hängt in der Luft Der zweite Trakt des Rechenzentrums in Winterthur ist bald fertig gebaut. Der Stromverbrauch wächst mit, doch die Abwärme verpufft weiter ungenutzt. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

„Krieg ist niemals der Weg zum Frieden“ - - Der Präsident der nordafrikanischen Bischofskonferenz hat vor einer Ausweitung der militärischen Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA gewarnt. Zugleich rief er zum Einsatz von Diplomatie sowie interreligiösem Dialog auf. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.3.26)

Interview mit Nuklearwaffen-Experte: «Die Schweiz könnte sich keineswegs aus einem Atomkrieg raushalten» Das iranische Atomprogramm sei nicht am Ende, sagt Oliver Thränert. Putin droht, während sich Trump abwendet. Europa müsse deshalb reagieren – und die Schweiz könne nicht abseitsstehen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Der mühsame Weg zur Stilllegung des AKW Fukushima Heute vor 15 Jahren ereignete sich die Katastrophe von Fukushima infolge eines schweren Tsunamis. Die Bergung des geschmolzenen Brennstoffs könnte ein wichtiger Schritt zur Stilllegung des AKW sein - doch das wird Jahre dauern. Von T. Iffland.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.3.26)

600 Jugendliche aus Oberwart gehen bewusst offline Bewusstsein schaffen. Am Business Campus Oberwart wandern Smartphones für einen Vormittag in den Tresor. Die Schule will zeigen: Das Handy ist im Unterricht oft notwendig, doch der ständige Druck durch Social Media wird für viele Jugendliche zur Belastung. (www.krone.at, 11.3.26)

Hohe PFAS-Belastung – Fischer: «Egli darf ich nicht verkaufen, das wird mein Zmittag» Gewisse Fische aus dem Zugersee dürfen wegen zu viel PFAS nicht verkauft werden. Der Kanton zahlt eine Entschädigung. (www.srf.ch, 11.3.26)

Energiewende heißt auch weniger Verbrauch Ein Standardwerk, das schwierige und kritische Aspekte nicht ausspart - (www.raberalf.de, 11.3.26)

„Rückbau der Kernkraftwerke ist nicht unumkehrbar“ Atomkraftexperte Rainer Klute wirbt für ein Comeback der Kernenergie in Deutschland. Der Ausstieg sei nicht unumkehrbar. „Wir können Energie sehr preiswert mit Kernenergie selbst erzeugen oder wir können sie teuer importieren“, so Klute. (www.welt.de, 11.3.26)

Umstieg auf E-Mobilität: Neue Leitfäden, Tipps & Tools für Unternehmen Wer ein Elektroauto fährt, lädt selten am Arbeitsplatz. Das zeigt eine Umfrage unter Besitzerinnen und Besitzern von Steckerfahrzeugen. Ein Grund ist die fehlende Ladeinfrastruktur am Arbeitsort. Ein neuer Werkzeugkasten von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zeigt, wie Unternehmen punkto Elektromobilität vorwärts machen können — Schritt für Schritt. | Der Werkzeugkasten enthält Leitfäden, Praxisbeispiele und Tools zu folgenden Themen: | Elektrifizierung der Firmenflotte | Ladeinfrastruktur im Unternehmen | Unterstützung der Mitarbeitenden beim Laden zu Hause | Laden unterwegs | Er liefert Unternehmen strategische Entscheidungsgrundlagen, praktische Tipps und Antworten auf viele Fragen. Zum Beispiel: Wie viele Ladestationen sind sinnvoll? Braucht es einen Ausbau des Netzanschlusses? Wie lassen sich die Ladekosten der Firmenflotte im Griff behalten? Und wie wird das Laden privater Fahrzeuge am Arbeitsplatz (energeiaplus.com, 11.3.26)

Mehrheit in Deutschland will Ausbau der Erneuerbaren für nationale Sicherheit: Deutsche Umwelthilfe fordert Ende der fossilen Abhängigkeit DUH veröffentlicht Umfrage: 57 Prozent der Menschen in Deutschland sehen in Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine Gefährdung der nationalen Sicherheit, 58 Prozent wollen Priorisierung der Energiewende | Kurs der Bundesregierung bei Netzpaket, Erneuerbaren-Energien-Gesetz und Gebäudemodernisierungsgesetz widerspricht dem Mehrheitswillen in Deutschland | „Erneuerbare als Sicherheitsenergie”: DUH fordert von Bundesregierung Agenda für Ausstieg aus fossilem Öl und Gas (www.duh.de, 11.3.26)

Wohnschutz bremst den Neubau in der Schweiz In Schweizer Städten wird zunehmend ein strengerer Wohnschutz gefordert. Empirische Daten belegen jedoch: Strikte Wohnraumbewirtschaftung und Mietpreiskontrollen drängen institutionelle Investoren aus dem Neubaumarkt. | Die Genfer Erfahrung lehrt, dass gut gemeinter Mieterschutz im Zielkonflikt mit der Schaffung von Wohnraum steht. Strenge Regulierungen wirken primär zugunsten derer, die bereits eine Wohnung haben. Wer eine Wohnung sucht, findet entweder keine oder zahlt höhere Mieten. Eine nachhaltige Wohnungspolitik sollte daher nicht nur den Bestand schützen, sondern gezielt Anreize für Verdichtung und Neubau setzen. (dievolkswirtschaft.ch, 11.3.26)

"Fukushima war kein Super-GAU" Bei der Katastrophe vor 15 Jahren hatte Japan noch großes Glück, sagt Mycle Schneider. Der Nuklearexperte über die Situation der Atomkraft heute und die Gründe für die gefühlte AKW-Renaissance. (klimareporter.de, 11.3.26)

E-Voting-Versuchsbetrieb: Weiteres Vorgehen nach dem Vorfall in Basel-Stadt Die Bundeskanzlei begrüsst den Entscheid des Kantons Basel-Stadt, extern untersuchen zu lassen, warum seine elektronische Urne bei der Abstimmung vom Sonntag, den 8. März 2026, nicht entschlüsselt werden konnte. Derzeit liegen keine konkreten Hinweise vor, die weitere Versuche mit E-Voting in Frage stellen würden. | Anlässlich der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März 2026 haben 2048 Stimmberechtigte des Kantons Basel-Stadt ihre Stimme im Rahmen des E-Voting-Versuchsbetriebs elektronisch abgegeben. Diese Stimmen konnten nicht gezählt werden, weil die elektronische Urne nicht entschlüsselt werden konnte. Angesichts der deutlichen provisorischen Ergebnisse kann ausgeschlossen werden, dass diese Stimmen zu anderen Volksentscheiden hätten führen können. Jedoch wurden durch die Nichtzählung die politischen Rechte der betroffenen Stimmberechtigten verletzt. Die Bundeskanzlei nimmt den entsprechenden Vorfall sehr ernst. (www.news.admin.ch, 11.3.26)

Baukulturerbe und Minderheiten – Auch der Skate-Spot kann ein Denkmal sein Warum auch Skate-Parks Geschichte schreiben können: Denkmalexpertin Silke Langenberg über ein Kulturerbe für alle. (www.srf.ch, 11.3.26)

Volksentscheid „Gute Mobilität für alle“: Weniger Autos sind machbar Endlich Verbindlichkeit: Ein Volksentscheid im Land Bremen soll die beiden Städte auf die Verkehrswende festnageln. Der Gesetzesentwurf liegt jetzt vor. mehr... (taz.de, 11.3.26)

Selbst in Akkus gespeicherter Solar- und Windstrom wäre wesentlich billiger – und würde zudem noch #Klimaschutz bieten! @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.3.26)

Content-Marketing: Wie viel ist dein Wissen noch wert? – 5 Erfolgsfaktoren für das Content-Marketing in Zeiten von KI „Du kannst fast alles verschenken, was du weißt — um zu verkaufen, was du kannst.“ Das beschreibt, in aller Kürze zusammengefasst, das Prinzip kostenlos, das ich 2012 erstmals in Buchform veröffentlicht und seither tausendfach gelehrt, ausgeführt, in Unternehmen implementiert habe. Es geht um Content-Marketing: Um die Kundengewinnung mit wertvollem Wissen. Doch gilt das in Zeiten von KI überhaupt noch: wenn Wissen nicht nur in großen Mengen frei auffindbar ist, sondern im Chat mit LLMs wie Claude, ChatGPT oder Gemini ganz genau auf die Fragen der Informationssuchenden zugeschnitten wird? Nützt es da den Wissensträgern, die ihre Beratung, Dienstleistung oder ihr Produkt verkaufen wollen, überhaupt noch etwas, Ratgeber-Beiträge in eigenen Magazinen, Tipps in Social Media, Newsletter mit Tools und Anleitungen oder Videotutorials zu veröffentlichen? Die kurze Antwort: Ja. Aber dabei sind neue Regeln zu beachten, geändertes Nutzerverhalten zu berücksichtigen und (www.kerstin-hoffmann.de, 11.3.26)

DGNB mit überarbeiteter Zertifizierung für Gebäude im Betrieb – Nachhaltige Transformation, Reporting und internationale Vergleichbarkeit erleichtert Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat eine überarbeitete Version ihres Zertifizierungssystems für Gebäude im Betrieb veröffentlicht. Der aktualisierte Kriterienkatalog wurde mit aktuellen regulatorischen Anforderungen wie der EU-Taxonomie harmonisiert und unterstützt Eigentümer, Betreiber und Bestandshalter dabei, ihre Immobilien systematisch weiterzuentwickeln und zukunftsfähig auszurichten. Das System ist international nutzbar und eignet sich sowohl für einzelne Gebäude als auch für ganze Portfolios. | Kern des überarbeiteten Systems ist eine umfassende Bestandsanalyse, die den Ist-Zustand eines Gebäudes hinsichtlich Nutzung, Verbräuchen, Kosten sowie Auswirkungen auf Mensch und Umwelt bewertet. Auf dieser Grundlage dient die Zertifizierung als Management- und Optimierungsinstrument, das nach dem Prinzip „Plan, Do, Check, Act“ kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht. (www.nbau.org, 11.3.26)

Nicht die Zuwanderung ist schuld an der Wohnungsnot Gemeinnütziger, also nicht am Profit orientierter Wohnungsbau hat in der Schweiz eigentlich eine lange — auch gewerkschaftliche — Tradition. Nur leider mittlerweile eine viel zu geringe Bedeutung: Schweizweit sind heute nicht einmal 4 Prozent aller Wohnungen im Eigentum gemeinnütziger Bauträger. Angesichts der horrenden Mieten und der Lage auf dem Wohnungsmarkt ist die Dringlichkeit einer Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus offenkundig. Doch ­obwohl die dazu bestehenden Instrumente durchaus Möglichkeiten bieten, herrscht politisch sowohl beim Bund als auch in den meisten Kantonen seit Jahren Stillstand. (www.workzeitung.ch, 11.3.26)

Studie zeigt erstmals in Zahlen: Neue Generationen von Kernkraftwerken bringen massive Sicherheitsgewinne Was technisch schon lange klar ist, beziffert eine neue Studie erstmals in Geldbeträgen: Neue Kernkraftwerke wären äusserst sicher. Die theoretischen Versicherungsprämien für neue Anlagen betragen selbst unter extremen Annahmen weniger als einen Zehntausendstel Rappen pro Kilowattstunde. | Das Risiko neuerer Generationen von KKW ist damit so gering, dass kein relevanter Unterschied zu den Erneuerbaren mehr festgestellt werden kann. | Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Die Risiko- und Versicherungsfrage stellt kein sachliches Hindernis für neue Kernkraftwerke in der Schweiz dar. Im Gegenteil: Moderne Kernkraftwerke bewegen sich im gleichen, vernachlässigbaren Risikobereich wie die Erneuerbaren. | Die Studie ist auf Nachfrage beim Autor erhältlich: hato.schmeiser@unisg.ch (www.economiesuisse.ch, 11.3.26)

Economiesuisse-Studie: Baut die Schweiz ein neues AKW, ist das Sicherheitsrisiko vernachlässigbar Kernkraftwerke gelten vielen als kaum versicherbares Risiko. Eine neue Analyse kommt zu einem anderen Schluss. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Wie der Empfehlungs-Algorithmus von X politische Meinungen beeinflusst Qualitativ hochwertiger Journalismus wird in einem algorithmisch gesteuerten Umfeld benachteiligt. Dass der Informationskonsum dabei dauerhaft beeinflusst wird, kann der Demokratie schaden. | Gastkommentar Roland Hodler, Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Schweizerischen Instituts für Aussenwirtschaft an der Universität St. Gallen; Philine Widmer, Assistenzprofessorin an der Paris School of Economics; die vollständige Studie findet sich in der neuesten Ausgabe von «Nature». (www.nzz.ch, 11.3.26)

Risiken durch Klimawandel: Mehr Tempo fürs Klima: Experten fordern rasche EU-Agrarwende Das Agrar- und Ernährungssystem in Europa ist zunehmend durch den Klimawandel bedroht – und verursacht selbst etwa ein Drittel der Netto-Treibhausgasemissionen der Europäischen Union. Mit beiden Problemen müsse sich die EU dringend stärker befassen, mahnt der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel in einem neuen Bericht. Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht aus, um die Klimaziele für 2040 und 2050 zu erreichen. | Um diese zu erreichen und zugleich die Lebensmittelversorgung Europas zu gewährleisten und die Existenzgrundlage der Landwirte zu schützen, sei ein umfassender Wandel im Agrar- und Ernährungssystem der EU nötig, schreiben die Experten. Dieses umfasse die gesamte Wertschöpfungskette von der Düngemittelproduktion bis zum Lebensmittelverbraucher. Zwar habe die Landwirtschaft bei der Reduktion von Emissionen Fortschritte gemacht. «Doch Umfang und Tempo der Reduktionen sind noch nicht ausreichend», sagte der deutsche Beiratsvorsitzende Ottmar Edenhofer (www.zeit.de, 11.3.26)

Fukushima und das AKW-Risiko: Die einkalkulierte Katastrophe Ein Super-GAU wie in Fukushima hielt selbst Kanzlerin Merkel für unwahrscheinlich. Dabei war es exakt die Katastrophe, mit der Atompolitiker gerechnet hatten. mehr... (taz.de, 11.3.26)

Steigende Lohnabgaben: Staatsausbau auf Kosten der Berufstätigen: Schuld ist ein politisches Naturgesetz Die Politik braucht Geld. Weil für Steuererhöhungen die Zustimmung von Volk und Kantonen benötigt wird, steigend stattdessen die Lohnabgaben. Jetzt fordert Avenir Suisse ein Umdenken. (www.tagesanzeiger.ch, 11.3.26)

Der Welt droht ein Energieengpass. Werden Erdöl und Erdgas zuerst in Europa, Asien oder den USA knapp? Durch den Golfkrieg sind 20 Prozent des globalen Angebots an Öl und Gas vom Markt abgeschnitten. Erste Länder wollen Energie sparen. (www.nzz.ch, 11.3.26)

Strom für Datenzentren statt für neue Wohnhäuser: Die Niederlande hinken beim Ausbau der Leitungen hinterher Mit Anreizen hat das Land die Wind- und Solarkraft gefördert. Gemeinden und Privatpersonen behindern allerdings den Ausbau der dafür nötigen Leitungen. Für Europas Energieversorgung sei diese Entwicklung ein Warnsignal, sagt ein Vertreter der Strombranche. (www.nzz.ch, 11.3.26)

10.3.26

Atomkraft vor „Renaissance“ in Europa EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Abkehr von Atomkraft in Europa am Dienstag als irrigen Weg bezeichnet. Bei einer Kernenergiekonferenz in Paris sagte sie, es sei ein „strategischer Fehler“ gewesen, „einer zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen Energiequelle den Rücken zu kehren“. Sie folgt damit der Linie Frankreichs und weiterer Staaten, die ihre Kernkraftwerke im Gegensatz zu Deutschland nicht abgeschaltet haben oder neue bauen wollen. (orf.at, 10.3.26)

5 ways to cut back on gas What to do when you're living through a surprise energy crisis. (yaleclimateconnections.org, 10.3.26)

Soeben (10. März 2026) wurde die Forderung (3x #Atomkraft bis 2050) von @vonderleyen & @EmmanuelMacron formuliert. Aber der Strombedarf wird sich bis 2050 um 150% erhöhen, d.h. Lösung für nur 15% unseres Energieproblems, erzeugt aber neue Risiken. Was soll das? EE sind viel schneller. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.3.26)

Wohnungskrise in Winterthur: «Es ist eskaliert»: Eigentümer in Veltheim werfen Airbnb-Vermieter raus Die Besitzer eines Wohn­blocks haben die Business-Appartements geräumt. Sie wollen wieder «normale Wohnungen» im Haus. Touristen standen ratlos vor verschlossener Tür. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

15 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima: Nachdem die Wolke weiterzog Fünfzehn Jahre nach der Atomkatastrophe versucht die Geisterstadt Futaba nahe dem havarierten AKW die Wiederauferstehung. Doch kaum jemand will zurück. mehr... (taz.de, 10.3.26)

Steigender Ölpreis und Klimaschutz: Die Angst vorm Benzinpreis wäre vermeidbar gewesen Vom Krieg gegen Iran profitieren derzeit vor allem Ölkonzerne. Das ist gefährlich für den Klimaschutz und vollkommen unnötig. mehr... (taz.de, 10.3.26)

Atomkraft: Nukleare Kettenreaktion Vor 15 Jahren traf ein Tsunami das japanische Atomkraftwerk in Fukushima. Während Aufräumarbeiten noch Jahrzehnte andauern, werden Folgen der radioaktiven Strahlung für die Bevölkerung kaum untersucht (www.jungewelt.de, 10.3.26)

Amerika-Erklärer im Interview: «Trump wurde aus der Enttäuschung des Volks gewählt und dem Wunsch, am liebsten alles in die Luft zu jagen» George Packer schrieb mahnende Bestseller zu den USA; jetzt legt er eine Dystopie vor. Hier sagt der Publizist, wieso Trump in den Iran einfiel, wo Obama falschlag und weshalb Wokeness schadete. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Der Schweizer Wald braucht Nachwuchsförderung In vielen Schweizer Wäldern wachsen zu wenig oder nicht klimafitte junge Bäume nach. Zahlreiche Projekte der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL untersuchen die Ursachen. Ihre Erkenntnisse stellen die Forschenden nun in einer Schwerpunktnummer der Schweizerischen Zeitschrift für Forstwesen (SZF) vor. | Text von Beate Kittl für die WSL, die Originalpublikation finden Sie in den WSL News. | In den Wäldern der Schweiz vermehren sich die Bäume grösstenteils von selbst über Samen. Diese Naturverjüngung ist ein Leitsatz der Waldwirtschaft, demzufolge die Bäume dadurch stets an ihre Umwelt angepasst sind. Die Schäden in den letzten 25 Jahren durch Winterstürme, Trockenheit und Borkenkäfer zeigen aber einerseits, wie anfällig unsere Wälder für Extremereignisse sind. Gemäss Klimaszenarien werden diese in den kommenden Jahrzehnten häufiger. (naturschutz.ch, 10.3.26)

CH Media: Abbau beim Radio zugunsten von Social Media – Medien Das Medienhaus richtet seinen Radiobereich strategisch neu aus. Vier Personen in den Radioteams haben die Kündigung erhalten. Fünf weitere werden künftig im Social-Media-Team tätig sein. | CH Media richtet elf regionalen und nationalen Radiosender auf die veränderte Nutzung im digitalen Raum aus. Ein Mediensprecher bestätigte auf Anfrage Informationen von persoenlich.com. Ziel sei die langfristige wirtschaftliche Stabilisierung des Radiogeschäfts. Im Fokus stehen die inhaltliche Schärfung des Programms, die Stärkung der digitalen Distribution sowie der Ausbau der Social-Media-Präsenz. | Die Neuausrichtung führt zu einem Stellenabbau: Vier Mitarbeitende erhielten die Kündigung, was dem Abbau von drei Vollzeitstellen in den Radioteams entspricht. Fünf weitere Angestellte bekommen einen neuen Jobprofil und werden das überregionale Social-Media-Team erweitern. Die betroffenen Personen wurden am Dienstagmorgen in persönlichen Gesprächen informiert. (www.persoenlich.com, 10.3.26)

BaWü zeigt: Hippe Tiktoks reichen nicht, die Linke muss leben, was sie fordert Die AfD zeigt sich gerade als Beutegemeinschaft skrupelloser Glücksritter — das schafft Platz für eine authentische Linke: Die von der Parteispitze angestoßene Debatte um radikalen Gehaltsverzicht darf nicht versanden (www.freitag.de, 10.3.26)

„Hohe Spritpreise: Mehr Transparenz und Wettbewerb statt teurer Scheinlösungen“ Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis und damit auch die Spritpreise nach oben. Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin und Vorsitzender der Monopolkommission, äußert sich dazu wie folgt: Wenn geopolitische Krisen die Rohstoffpreise in die Höhe treiben, sind höhere Spritpreise zunächst nachvollziehbar. Wettbewerbspolitisch problematisch wird es aber, wenn die Spritpreise stärker steigen als die Rohstoffpreise. Letzte Woche fiel der Anstieg der Benzin- und Dieselpreise in Deutschland mehr als doppelt so hoch aus wie im EU-weiten Durchschnitt. Darauf deuten Daten der EU-Kommission hin. Das liegt nicht an Steuern und Abgaben, denn diese sind fix. Das Problem liegt vielmehr in der Struktur des Großhandels. Wenige integrierte Konzerne kontrollieren Raffinerien, Großhandel und Tankstellen zugleich. Das dämpft den Wettbewerbsdruck. (www.diw.de, 10.3.26)

Social-Media-Verbot: Aufmerksamkeit ist Macht. Und die müssen wir brechen Die Debatte um Social Media ist komplett falsch abgebogen. Wenn wir unsere Kinder und uns selbst schützen wollen, müssen wir zum Kern der Krise: unsere Aufmerksamkeit. (www.zeit.de, 10.3.26)

Atomgipfel in Paris: Mit Mini-AKWs in die verstrahlte Zukunft Beim Atomgipfel stellt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pläne vor, Milliarden in die „Renaissance der Kernenergie“ in Europa zu investieren. mehr... (taz.de, 10.3.26)

Klimaschutz der katholischen Kirche: Vatikan startet internationale Allianz für Ökologie Mit einem neuen Netzwerk will Papst Leo XIV. Glaube, Wissenschaft und soziale Gerechtigkeit zusammenführen, um ökologische Ungerechtigkeit zu bekämpfen. mehr... (taz.de, 10.3.26)

Saharastaub in der Luft: Das blüht uns im Frühling Frühlingsgrüße aus der Wüste haben Österreich erreicht. Doch das dürfte erst der Anfang sein. Denn die nächste „Wolke“ mit Saharastaub ist nur eine Frage der Zeit. Warum gerade jetzt? Und hat der Klimawandel damit zu tun? Die „Krone“ kennt die Details.  (www.krone.at, 10.3.26)

Energiepreise: EU-Kommission ruft Mitgliedsstaaten zur Senkung der Energiesteuern auf Mit einer Reihe an Empfehlungen an die Mitgliedsländer will die EU-Kommission geringere Energiepreise erreichen. Ein Vorschlag ist eine Senkung der Stromsteuer. (www.zeit.de, 10.3.26)

Ohne Forschung keine Mikrowelle Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) lanciert eine mehrteilige Social-Media-Kampagne, die Grundlagenforschung mit Social-Media-Reels erklärt. (www.persoenlich.com, 10.3.26)

NASA space probe expected to re-enter the atmosphere with a chance of raining debris The Van Allen probe, which studied how the Earth is protected from harmful space radiation, could fall to Earth tonight. Here’s what to know (www.scientificamerican.com, 10.3.26)

Digitale Verwaltung: Solothurn geht mit neuem Kommunikationskonzept auf Social Media Die Stadt Solothurn legt verbindliche Regeln für ihre interne und externe Kommunikation fest. Künftig informiert sie auch über Instagram, Facebook und LinkedIn. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Investor hinter Blackout-Initiative: Er investiert in AKW in den USA – und kämpft für eine nukleare Wende in der Schweiz Er steckt Zeit, Geld und Überzeugung in einen politischen Kampf, der nun auch das Parlament beschäftigt. Wer ist der Multimillionär Daniel Aegerter? (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Europäische Atompolitik: Schneider wirft EU "rückwärtsgewandte Strategie" bei Atompolitik vor Der Bundesumweltminister bekräftigt, dass Deutschland am Ausstieg aus der Kernkraft festhält. Carsten Schneider reagiert damit auf eine Ankündigung von der Leyens. (www.zeit.de, 10.3.26)

Die weltweite Renaissance der Atomenergie – und Deutschlands Außenseiterrolle Steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen verleihen der Kernkraft Auftrieb. Bei einem Gipfel in Paris drängt Macron auf eine nukleare Offensive – und erhält Rückendeckung von Kommissionspräsidentin von der Leyen. Deutschland droht weiter ins Abseits zu geraten. (www.welt.de, 10.3.26)

US-Diözese wegen Missbrauchszahlungen pleite Im US-Bundesstaat Texas musste die katholische Diözese einen Insolvenzantrag stellen. Der Grund: 18 mutmaßliche Missbrauchsopfer haben Klagen eingebracht und fordern Entschädigungszahlungen. (www.krone.at, 10.3.26)

Auftrag an Business Schools: Unternehmergeist wecken statt grüne Agenda pflegen - Wirtschaftshochschulen verwenden zu viel Energie darauf, Werte wie Diversität, Gleichstellung und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Stattdessen sollten sie ihren Studenten beibringen, wachstumsorientiert zu denken. - (www.faz.net, 10.3.26)

Beim Klimaschutz vom Ausland lernen Für die aktuelle eco@work haben wir uns auf eine Reise rund um die Welt begeben. Wir stellen Projekte vor, die hierzulande beim Klimaschutz inspirieren könnten. Dabei geht es nicht darum, Ideen und Projekte eins zu eins zu übertragen. Sondern darum, sie als Vorarbeit für den Klimaschutz im eigenen Land zu verstehen. Auch die Wissenschaftler*innen des Öko-Instituts blicken oft auf Projekte und Initiativen jenseits von Ländergrenzen. Nicht zu-letzt, um deren Erkenntnisse hierzulande nutzbar zu machen. Im Interview dieser Ausgabe haben wir zudem mit Dr. Kristina Eisfeld vom Klima-Bündnis darüber gesprochen, warum eine internationale Zusammenarbeit beim Klimaschutz so wertvoll ist. (www.oeko.de, 10.3.26)

Europas Rechenzentrumsboom stößt an praktische Grenzen Der europäische Markt für Rechenzentren wächst weiterhin stark. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, neue Kapazitäten tatsächlich umzusetzen. | Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenbericht „Data Centre Truths 2026: What it takes to deliver in 2026“ des Beratungsunternehmens BCS Consultancy. Für die Studie wurden mehr als 3.000 Fachleute aus 41 Ländern befragt, wodurch ein umfassendes Bild der aktuellen Herausforderungen im europäischen Rechenzentrumsmarkt entsteht. (www.it-daily.net, 10.3.26)

Journal B: Das Berner Onlinemagazin braucht Geld Weil wichtige Geldquellen dieses Jahr wegfallen, will das Portal 50'000 Franken mit einer Crowdfunding-Kampagne sammeln. (www.persoenlich.com, 10.3.26)

Haare aus dem Salzkammergut säubern die Weltmeere Nachhaltigkeit ist den Betreiberinnen eines Friseursalons in Seewalchen in Oberösterreich wichtig. Deshalb sammeln sie nun die Haare ihrer Kunden und schicken sie nach Deutschland. Denn so liefern sie die Grundlage für Filtermatten, die unsere Meere reinigen können.  (www.krone.at, 10.3.26)

Der "Champagner der Energiewende" prickelt nicht mehr Der Schwenk der schwarz-roten Koalition zurück zum fossilen Erdgas bremst den ohnehin stockenden Hochlauf des Wasserstoffs noch weiter. Sogar der Bau des Wasserstoff-Kernnetzes verzögert sich. - (klimareporter.de, 10.3.26)

Politik in Zürich: Links-Grün reicht zwei Initiativen für mehr Solarkraft ein Mit zwei Vorstössen wollen SP, Grüne und AL die Stadt zum Solarausbau zwingen. Dafür soll ein Rahmenkredit von 750 Millionen Franken bereitstehen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Von der Leyen hält Atomkraft-Abkehr für "strategischen Fehler" Zum Auftakt des Atomenergie-Gipfels hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen die Abkehr von der Kernkraft als "strategischen Fehler" bezeichnet. Investitionen sollen jetzt von der EU abgesichert werden.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.3.26)

„Global Alliance“: Gemeinsam für die Zukunft des Planeten - - Die Zukunft des Planeten im Blick: am Mustergut „Borgo Laudato sì“ kommen noch bis diesen Dienstag in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo Vertreter von über 60 internationalen Universitäten aus Europa, Asien, Amerika und Afrika und weltweit wichtiger Organisationen zusammen, die sich für die Bekämpfung der Klimakrise einsetzen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.3.26)

Kardinal Parolin warnt vor Flächenbrand im Nahen Osten - - Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage im Iran und im Libanon hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zur äußersten Mäßigung aufgerufen. Am Rande einer interreligiösen Begegnung in Rom warnte er vor einer „unermesslichen Tragödie“, die drohe, sich immer weiter auszubreiten. Der Vatikan halte ungeachtet der Eskalation die Gesprächskanäle zu allen Akteuren – einschließlich der USA und Israels – offen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.3.26)

Weltgipfel für Kernenergie in Paris: Von der Leyen nennt Abkehr von Atomkraft einen "strategischen Fehler" Die EU-Kommissionspräsidentin hat Investitionen in Atomtechnologien angekündigt und den geplanten Atomausstieg kritisiert. Emmanuel Macron plant, Atomenergie auszubauen. (www.zeit.de, 10.3.26)

Vatikan veröffentlicht Abschlussbericht zur Rolle der Frau - - Das Generalsekretariat der Synode hat an diesem Dienstag den lang erwarteten Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel „Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ definiert die Frauenfrage als ein „echtes Zeichen der Zeit“, durch das der Heilige Geist die Kirche zur Erneuerung aufrufe. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.3.26)

Debatte um EU-Verträge | 2500 Franken oder fast nichts? Wie gross ist der Wert der Bilateralen? Der Bundesrat warnt vor einem Verlust von 500 Milliarden Franken ohne EU-Vertragspaket. Ein neues Gutachten hält dagegen: Für die ansässige Bevölkerung sei der Wohlstandsverlust nahezu null. | Ein Gutachten der EU-kritischen Vereinigung Autonomiesuisse bezeichnet den wirtschaftlichen Nutzen der Bilateralen als «vernachlässigbar». | Die Gutachter werfen Ecoplan und BAK vor, primär den Mengeneffekt der Zuwanderung zu messen. | Den vollständigen Wegfall der Bilateralen I halten die Gutachter für «sehr unwahrscheinlich». | Als Alternative empfiehlt das Gutachten die Modernisierung des Freihandelsabkommens | 2500 Franken: So viel Einkommen pro Kopf verliert die Schweiz laut dem Forschungsbüro Ecoplan, wenn die bilateralen Verträge I mit der EU wegfallen würden. Das Institut BAK Economics beziffert den Verlust pro Einwohner sogar auf 5200 Franken. Diese Zahlen sind ein Kernargument des Bundesrates für das neue Vertragspaket. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Bald kein „Playa y Sol“ mehr?: Spanien verzeichnet die ersten Klimaflüchtlinge - In Andalusien verschlingen Wellen eine komplette Küstenpromenade. In Katalonien ist der Zugverkehr gefährdet. Und überall schwinden die Strände. Der Klimawandel am Mittelmeer lässt sich nur noch mit Milliardeninvestitionen stoppen. - (www.faz.net, 10.3.26)

Bald kein „Playa y Sol“ mehr?: Spanien verzeichnet die ersten Klimaflüchtlinge - In Andalusien verschlingen Wellen eine komplette Küstenpromenade. In Katalonien ist der Zugverkehr gefährdet. Und überall schwinden die Strände. Der Klimawandel am Mittelmeer lässt sich nur noch mit Milliardeninvestitionen stoppen. - (www.faz.net, 10.3.26)

Have a disability? Know your rights before a disaster strikes Hurricanes, floods, and wildfires often leave people with disabilities especially vulnerable. (yaleclimateconnections.org, 10.3.26)

Noch 55 Tage bis zum „Tag der Energieabhängigkeit“: Deutschland stark auf Energieimporte angewiesen Morgen in 55 Tagen, am 5. Mai 2026, erreicht Deutschland den „Tag der Energieabhängigkeit“. Rein rechnerisch ist dies der letzte Tag des Jahres, an dem der Energiebedarf noch durch heimische Energieproduktion gedeckt werden könnte. Ab diesem Zeitpunkt ist Deutschland auf Energieimporte angewiesen. | Nach endgültigen Zahlen der AG Energiebilanzen lag die Importabhängigkeit Deutschlands im Jahr 2024 bei 66,1 %. Für 2025 wird sie nach einer Frühschätzung auf 65,6 % beziffert. Der leichte Rückgang bedeutet jedoch keine strukturelle Verbesserung der Energieeffizienz und damit Wettbewerbsfähigkeit, sondern ist im Gegenteil vor allem konjunkturell bedingt. | Würde Deutschland die Effizienzziele des Energieeffizienzgesetzes erreichen, könnte sich der Tag der Energieabhängigkeit langfristig von Anfang Mai auf etwa Mitte August verschieben, was die globale Wettbewerbsfähigkeit deutlich stärken würde. (deneff.org, 10.3.26)

Religionsfreiheit weltweit in Gefahr Der frisch veröffentlichte Freedom of Thought Report 2025 von Humanists International belegt eine besorgniserregende globale Erosion der Grundrechte: Seit fast zwei Jahrzehnten schwinden die Freiräume für säkulare und religiöse Minderheiten. Während religiöser Nationalismus und populistische Regierungen die Religionsfreiheit als politisches Instrument missbrauchen, geraten demokratische Strukturen unter Druck. | "Seit 19 Jahren in Folge erleben wir, wie die Freiheit weltweit zurückgedrängt wird. Und der Prozess beschleunigt sich" — mit diesen düsteren Worten fasste die Präsidentin von Humanists International, Maggie Ardiente, die Lage zusammen. Bedroht sind die Rechte von säkularen, humanistischen und konfessionsfreien Menschen, aber auch von religiösen Minderheiten. Und wo die Religionsfreiheit angegriffen wird, geraten zwangsläufig auch andere Menschenrechte unter Druck — allen voran die Meinungs-, Versammlungs-, und Vereinigungsfreiheit. (hpd.de, 10.3.26)

Bericht: Entwurf für Klimaschutzgesetz übermittelt Im langen Ringen um ein Klimaschutzgesetz gibt es offenbar wieder Bewegung. Wie der „Kurier“ berichtete, habe Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) den Koalitionspartnern SPÖ und NEOS einen ersten Entwurf übermittelt. | In dem Gesetz will der Minister dem Bericht zufolge vor allem auf Kooperation statt Verbote setzen. Das geplante Gesetz solle den Rahmen für ein koordiniertes Vorgehen zum Erreichen der Klimaziele vorgeben. | „Es baut auf den drei Säulen Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Kreislaufwirtschaft auf. Es geht darum, die Arbeitsweise und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in ein Gesetz zu gießen“, so Totschnig. Zudem werde festgelegt, wie Expertinnen, Experten und die Bevölkerung eingebunden werden. (orf.at, 10.3.26)

Telekommunikation ist die Königsklasse für die Cyberkriminalität Cyberattacken auf Telekommunikationsinfrastrukturen treffen nicht nur einzelne Anbieter, sondern eine wichtige Lebensader für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. | Die dramatischen Auswirkungen wurden kürzlich wieder deutlich, als Cyberkriminelle im Februar 2026 in die Systeme von Odido, dem größten Mobilfunkanbieter der Niederlande, eindrangen und Daten von 6,2 Millionen Kunden stahlen. Die Angreifer erbeuteten Namen, Adressen, Bankverbindungen sowie teilweise sogar Passinformationen, drohten mit der Veröffentlichung der Daten und forderten ein Lösegeld. Odido lehnte die Erpressung ab, informierte umgehend die niederländische Datenschutzbehörde (AP) und startete die Kommunikation mit ihren Kunden. Der Vorfall zeigt die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen trotz Vorgaben wie NIS2, und welche systemischen Risiken von solchen Angriffen ausgehen. (www.it-daily.net, 10.3.26)

Das Wald-Weidenröschen ist Wildstaude des Jahres 2026 Bei Insekten ist es äusserst beliebt, darum herrscht an seinen purpurfarbenen Kerzen meist ein emsiges Treiben. Wildbienen und Hummeln schätzen seinen Nektar, Raupen verschiedenster Schmetterlingsarten ernähren sich von seinen Blättern. Bioterra, die Organisation für den Bio- und Naturgarten in der Schweiz hat darum das Wald-Weidenröschen zur Wildstaude des Jahres 2026 erkoren. Damit setzt sie ein Zeichen für die Förderung der Artenvielfalt. | Das Leben der «Widerösli» beginnt und endet seidig. Die kleinen, glatten Samen sind mit langen, zarten Flughaaren versehen, welche es ihnen erlauben, rasch grosse Distanzen zu überwinden. Schirmchenflieger nennen sie Botaniker. Einmal gekeimt, offenbaren sie im Frühling ihren Namen: Dann erscheinen die lanzettlichen Blätter, die an schmalblättrige Weidenarten erinnern. Im Tiefland öffnen sich die ersten grossen Blüten des Wald-Weidenröschens bereits im Juni. Die leuchtend purpurroten Blütentrauben läuten definitiv den Sommer ein. (naturschutz.ch, 10.3.26)

Die reformierte Kirchgemeinde Oberrieden/ZH ist Grüner Güggel zertifiziert Im Anschluss an den Gottesdienst vom 18. Januar 2026 hat Feyna Hartman vom oeku Vorstand das „Grüner Güggel“ Zertifikat bei einem feierlichen Apéro übergeben. | Während des Gottesdienstes zum Thema „Gott, Du bist die Hoffnung“ erläuterte Pfarrer Berthold Haerter den Weg der Gemeinde zur Bewahrung der Schöpfung. Die Gemeinde befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit den Themen Nachhaltigkeit und Biodiversität. In den letzten 2 Jahren hat ein dreiköpfiges Umweltteam die Arbeit fortgeführt, mit dem Ziel, die „Grüner Güggel“ Zertifizierung zu erreichen und bestand die Validierung am 23. Oktober 2025. | Das Ziel für die nächsten 4 Jahre sind Fortschritte in den Bereichen Energie- und Papierverbrauch, Abfall und Recycling sowie Biodiversität. | https://www.ref-oberrieden.ch/ueber_uns/umwelt/ | https://www.ref-oberrieden.ch/sites/gemeinden/ref-oberrieden/content/e428/e2415/e94599/Umweltbericht_Gruener-Gueggel-Oberrieden-10-2025.pdf (oeku.ch, 10.3.26)

Wohnungspolitik: Zu viele Köche verderben den Brei Weltweit bekämpfen Staaten steigende Mieten und Wohnungsmangel. Dafür greifen sie zu unterschiedlichen Massnahmen — mit teilweise gegensätzlichen Wirkungen. | Wohnen ist ein wichtiges Grundbedürfnis des Menschen. Der Zugang zu bezahlbarem und angemessenem Wohnraum ist jedoch nicht immer gewährleistet. Daher greifen Regierungen weltweit häufig ein, um das, was manche als Marktversagen betrachten, zu korrigieren. Der Hauptzweck der Wohnungspolitik besteht darin, erschwinglichen, angemessenen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. Regierungen setzen eine Vielzahl von Instrumenten ein, um diese Ziele zu erreichen. Dazu gehören restriktive Massnahmen wie Mietpreiskontrollen, Kündigungsschutz und Wohnraumlenkung sowie wohnungspolitische Fördermassnahmen wie Wohngeld und sozialer Wohnungsbau. | Jedes dieser Instrumente hat seine Vor- und Nachteile. So ist es möglich, dass durch die Lösung eines Problems ein anderes entsteht. (dievolkswirtschaft.ch, 10.3.26)

Agri-PV verteuert Strom deutlich Eine Analyse des Thünen-Instituts für Agrartechnologie vergleicht Agri-PV mit Freiflächen-PV in Deutschland und berechnet die Kosten für den Erhalt von Ackerland. | Agri-Photovoltaik gilt als Ansatz, um Nutzungskonflikte zwischen Landwirtschaft und Stromerzeugung zu entschärfen. Eine aktuelle Untersuchung des Thünen-Instituts für Agrartechnologie vergleicht nun systematisch die Kosten verschiedener Agri-PV-Systeme mit konventionellen Freiflächenanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen und beziffert die finanziellen Aufwendungen für die Erhaltung von Ackerland. |Die Autoren unter der Leitung von Jonas Böhm stützen ihre Analyse auf umfangreiche Datenerhebungen von Projektentwicklern. Auf dieser Grundlage berechnen sie die Stromgestehungskosten für vier unterschiedliche Agri-PV-Systemtypen sowie für konventionelle, dicht aufgeständerte Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Betrachtet werden drei zentrale landwirtschaftliche Nutzungsformen in Deutschland: Ackerland, Grünland und Apfelplantagen. (www.energie-und-management.de, 10.3.26)

Special Issue: (Post-)Growth Infrastructures Ende 2025 ist ein Special Issue der Zeitschrift Economy and Society zum Thema ‚(Post-)Growth Infrastructures‘ erschienen mit spannenden Artikeln, die sich kritisch mit jenen gesellschaftlichen Arrangements auseinandersetzen, die unser stetiges Streben nach Wachstum ermöglichen und zementieren. Die Autor*innen gehen davon aus, dass fortwährendes Wirtschaftswachstum nicht einfach vom Staat oder von Unternehmen beschlossen und verordnet wird, sondern dass es vielmehr tief in unsere Gesellschaften eingeschrieben ist. Die Debattenbeiträge beleuchten jene (Post-)Wachstums-Infrastrukturen aus verschiedenen gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven. Viele der Artikel sind im Open Access verfügbar. | Malcom Campbell-Verduyn und Matthias Kranke, die Herausgeber der Sonderausgabe, führen in ihrem Beitrag zum Beispiel in das Thema der (Post-)Wachstumsinfrastrukturen ein und setzen sich mit einigen grundlegenden Fragen auseinander. (www.postwachstum.de, 10.3.26)

Nora Dainton leitet Institut Digitales Bauen FHNW Ab sofort übernimmt Nora Dainton die Leitung des Institut Digitales Bauen der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW. (www.hochparterre.ch, 10.3.26)

Fortpflanzungsgefährdende Ewigkeitschemikalie im Wasser: Deutsche Umwelthilfe startet bundesweite Klageoffensive zu TFA DUH reicht Klagen zu gesundheitsschädlicher Trifluoressigsäure (TFA) in allen Bundesländern ein | Unzureichende Maßnahmen in sechs Flussgebietseinheiten: Donau, Elbe, Ems, Rhein, Warnow-Peene und Weser | TFA wird trotz Verdacht auf fortpflanzungsgefährdende Wirkung weitgehend ignoriert | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verschärft ihren juristischen Kurs gegen den Eintrag der langlebigen PFAS-Chemikalie Trifluoressigsäure (TFA) in Grund- und Oberflächengewässer. Dazu reicht die DUH Klagen wegen unzureichender Maßnahmenprogramme in sechs großen Flussgebietseinheiten ein: Donau, Elbe, Ems, Rhein, Warnow-Peene und Weser. Beklagt wird, dass die Länder keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen haben, obwohl der für Pestizide und deren relevante Abbauprodukte geltende Grenzwert in Höhe von 0,1 µg/l in Bezug auf TFA im Grundwasser überschritten wird. (www.duh.de, 10.3.26)

Frühester Frühlingsbeginn seit Messbeginn Der meteorologische Winter ist kaum vorbei, schon hatten wir Temperaturen wie mitten im Frühling. Einige Bäume blühen schon viel früher als sonst, und auch manche Menschen sind bereits in kurzen Hosen unterwegs. | Im Flachland lagen die Höchsttemperaturen in den vergangenen zwei Wochen durchgehend im zweistelligen Bereich. Lokal wurde die 20-Grad-Marke schon am 27. Februar überschritten. Auch die nächsten Tage bringen voraussichtlich weiterhin milde Temperaturen. | Wie ungewöhnlich das ist, zeigt ein Blick auf die Messdaten: Eine zweiwöchige Wärmephase von diesem Ausmass trat seit Messbeginn vor 160 Jahren noch nie so früh im Jahr auf. Normalerweise erscheinen solche Wärmephasen erst Mitte April. «Im Sommer würden wir von einer Hitzewelle sprechen», schreibt SRF Meteo. (www.watson.ch, 10.3.26)

Grüner Verkehrsstratege abgewählt: 64 Stimmen beenden die lange Politkarriere von Markus Knauss Er ist als «Parkplatz-Terminator» bekannt und prägte mit seinem Kampf für Tempo 30 Zürichs Verkehrspolitik über Jahre. Jetzt scheidet er nach 28 Jahren überraschend aus dem Gemeinderat aus. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Auswirkungen des Klimawandels | Global fünftwärmster Februar – mit Extremregen in Westeuropa Es war ungewöhnlich kalt diesen Winter — doch der Schein trügt: Die weltweite Durchschnittstemperatur lag über einem 30-jährigen Durchschnitt. | In Europa war der Monat Februar ungewöhnlich kalt, doch weltweit war es der fünftwärmste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen. Zugleich kam es in Teilen Westeuropas und Nordafrikas zu aussergewöhnlich starken Niederschlägen und schweren Überschwemmungen. Das geht aus dem monatlichen Bericht des EU-Klimawandeldienstes Copernicus hervor. | Demnach lag die durchschnittliche globale Lufttemperatur im Februar bei 13,26 Grad Celsius und damit 0,53 Grad über dem Durchschnitt des Zeitraums 1991 bis 2020. Im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850—1900) war der Monat um 1,49 Grad wärmer. | Besonders geprägt war der Februar in Westeuropa und Nordafrika von einer Serie intensiver Stürme und heftiger Regenfälle. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Windkraft im Kanton Zürich | Im Weinland steht bald ein 125 Meter hoher Mast für Windmessungen Mehrere Energieversorger beginnen gemeinsame Messungen für mögliche Windräder. Dafür werden in drei Zürcher Gemeinden Masten aufgestellt. | Im Zürcher Weinland hat die Kooperation Zürich Wind die Vorbereitungen für die angekündigten Windmessungen begonnen. In Zünikon (Gemeinde Wiesendangen) wird dafür ab dem 16. März ein 125 Meter hoher Mast errichtet. | Der Aufbau in der Gemeinde Wiesendangen erfolgt laut einer Mitteilung vom Dienstag mittels Kletterkran. Über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr werden an dem Standort Daten zur Windgeschwindigkeit sowie zur Aktivität von Fledermäusen gesammelt. Die Messanlage benötigt keinen Netzanschluss, sondern wird autark durch Solarpanels und Batterien betrieben. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Third-Party-Risiken im Fokus Es ist so etwas wie der heftige Start eines digitalen Dominoeffekts: Gehackte Rechenzentren, kompromittierte Cloud-Dienstleister oder manipulierte Software-Updates: Cyberangriffe verlaufen 2026 immer häufiger über Umwege (“Third-Party-Angriffe”). | Statt Unternehmen direkt zu attackieren, kompromittieren Angreifer gezielt Drittanbieter. Das können IT-Dienstleister, Softwarehersteller, Managed-Service-Provider oder spezialisierte Zulieferer entlang der digitalen Wertschöpfungskette sein. | Was lange als isoliertes IT-Sicherheitsproblem galt, hat sich zu einem strukturellen Risiko der vernetzten Wirtschaft entwickelt. Digitale Resilienz endet nicht mehr an der eigenen Firewall. Sie beginnt bei externen Partnern und kann eben genau dort scheitern. Welche Sicherheiten gibt es also heute noch? Und wie lassen sich digitale Resilienz und unternehmerisches Wachstum harmonisieren? (www.it-daily.net, 10.3.26)

Der Jahresbericht 2025 ist da Willst du genau wissen, was im 2025 lief bei foodwaste.ch? In unserem Jahresbericht erhältst du einen Einblick in unsere vielfältigen Projekte. (foodwaste.ch, 10.3.26)

Nachhaltiges Wirtschaften ist weiterhin die Zukunftsformel für stabile Versorgungssicherheit, weniger Ressourcenkonflikte, zukünftige Exportschlager & hohe Lebensqualität. Gerade weil Trump diese Vision aggressiv bekämpft, sollte Europa sie konsequent verfolgen. | https://www.tagesspiegel.de/wissen/ich-habe-kinder-und-liebe-freiheit--da-lohnt-sich-konstruktiver-trotz-wie-demokratien-trump-co-einhalt-gebieten-konnen-erklart-maja-gopel-15318976.html | @beyond-ideology.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.3.26)

Stuttgart 21: Von der Leidensgeschichte zum Lehrstück Seit Jahrzehnten tobt der Streit um den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Politik des Landes Baden-Württemberg hat daraus in den letzten 15 Jahren Lehren gezogen — und mit Schweizer Unterstützung die kommunale Demokratie gestärkt. (www.swissinfo.ch, 10.3.26)

Deutsche Forscher entwickeln umweltfreundliche Magnetkühlung Forscher haben eine neue Generation umweltfreundlicher Kühltechnologien entwickelt. Durch die gezielte Optimierung magnetischer Kühlmaterialien können sie Effizienz und Nachhaltigkeit deutlich steigern. So könnte die klimafreundliche Kühlung ohne schädliche Kältemittel Wirklichkeit werden. | In einem internationalen Konsortium haben die Forscher der TU Darmstadt, unter anderem zusammen mit Wissenschaftlern des National Institute for Materials Science und des Kyoto Institute of Technology aus Japan, den Einsatz von magnetischen Kühlmaterialien für eine umweltfreundlichere Kühlung erforscht. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden nun in der Fachzeitschrift Advanced Materials veröffentlicht. (www.basicthinking.de, 10.3.26)

High-latitude teleconnections drive subtropical marine bioproductivity at the dawn of the Antarctic ice sheet The impact of Antarctic cryosphere dynamics on global marine ecosystems, under the anticipated elevated atmospheric pCO2-levels of our future, is a question of broad societal importance. Newly acquired geologic data from the subtropical South Atlantic provide the first evidence of a highly synchronized 40-kyr-scale teleconnection between Antarctic ice sheet evolution, physical oceanography, and subtropical marine bioproductivity following the Eocene—Oligocene Transition, under pCO2-levels that exceed that of today. This work underscores the sensitivity of the marine-based ice sheets of Antarctica to oceanic heat delivery–with linkages to meridional temperature gradients and pCO2–yielding important implications for marine bioproductivity in our future warming world. (www.pnas.org, 10.3.26)

Sondersession | Wie Rösti die SRG nach rechts trimmen will Die progressive Schweiz war bei den Abstimmungen am Wochen­ende erfolgreich. Warum sie sich darauf nicht ausruhen darf. | s grenzt an Missachtung des Volks­willens: SVP-Bundesrat Albert Rösti will die SRG noch weiter nach rechts trimmen — obwohl die Stimm­bevölkerung die Halbierungs­initiative am Sonntag wuchtig abgelehnt hat. Wie er das tun kann und was es mit dem erfundenen Begriff «Kernauftrag» der SRG auf sich hat, ist Thema der neuen Podcast­folge von «Sondersession». | Ausserdem besprechen Dennis Bühler, Lukas Häuptli und Priscilla Imboden, weshalb die Mitte-Partei zögert, ihre eigene Volks­initiative zur Abschaffung der Heirats­strafe zurück­zuziehen. Und sie analysieren, was der vergangene Abstimmungs­sonntag für die kommende Schlacht um die 10-Millionen-Initiative bedeutet, die im Juni zur Abstimmung kommt. (www.republik.ch, 10.3.26)

Künstliche Intelligenz für wilde Auen WWF und Fraunhofer IDMT entwickeln Lösung für KI-gestütztes Wildtiermonitoring (www.wwf.de, 10.3.26)

„Özdemir redet direkt Wähler an, das kommt gut an. Vielleicht von Trump indirekt abgekupfert“ US-Journalist Erik Kirschbaum spricht bei WELT TV über Chancen für Freiheit im Iran und über die politische Neuordnung in Deutschland nach der Wahl in Baden-Württemberg. (www.welt.de, 10.3.26)

Nicht bremsen, sondern Ökostrom geben Der Iran-Krieg droht länger zu dauern. Soll er für Deutschland noch einen Sinn haben, muss er als Booster für die Energiewende wirken. - (klimareporter.de, 10.3.26)

Klimawandel: Februar war weltweit fünftwärmster seit Aufzeichnungsbeginn In Westeuropa und Nordafrika kam es im Februar zu schweren Überschwemmungen mit Toten. Global lagen die Temperaturen fast 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. (www.zeit.de, 10.3.26)

Kampf um Kulturgut: Die Orgel aus der Kirche Dällikon bleibt verschwunden Die Kirchenpflege schenkte die Toggenburger Hausorgel aus der Kirche Dällikon einem Orgelbauer. Ein örtlicher Verein kämpft um die Rückkehr. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Politik in Winterthur: Wo das Stadtparlament bei den Plänen zum Verkehr, dem Wohnbau und den Freiräumen nachschärfte Am Montagabend werkelte das Parlament an der Totalrevision des kommunalen Richtplans herum. Die bürgerlichen Parteien forderten: «Zurück an den Absender.» (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)

Dynamische Stromtarife: Wann sich das Laden von Batteriespeichern wirklich lohnt - - Warum die Speicherung von Netzstrom unter Berücksichtigung dynamischer Stromtarife nur mit effizienten Speichersystemen sinnvoll ist.  - - (www.geb-info.de, 10.3.26)

ETH-Analyse: Es hat genug Platz für Solar und Windkraft in der Schweiz Drei Jahre haben Wissenschafter aus verschiedenen Bereichen ein Projekt vorangetrieben, das die CO2-Emissionen auf null bringen will. Das Fazit: Erneuerbare Energien funktionieren ohne Beeinträchtigung der Artenvielfalt. | Weg vom Erdöl bis 2050 lautet die Mission. Die Zeit drängt, um auf Null zu kommen, braucht es nun ganz viel Speed. Speed2Zero heisst dann auch eine Initiative führender Schweizer Universitäten und Institute unter Leitung der ETH Zürich, die dabei helfen soll. «Unser Projekt hat zum Ziel, Klima, Energie und Biodiversität gemeinsam zu bearbeiten», sagt Reto Knutti, Klimatologe an der ETH Zürich. | Für jedermann abrufbar ist das interaktive Webtool Swiss-Solar-Wind-Explorer der ETH Zürich. «Es ermöglicht eine Analyse anhand verschiedener Kriterien aus den Kategorien Energie, Biodiversität und Landschaft für Freiflächen-Photovoltaik und Windenergie», erklärt Marc Preusser von der ETH. (www.watson.ch, 10.3.26)

Erneuerbare im Überfluss: Spaniens Ökostrom wird nirgends verbraucht Andalusien soll im Kampf ums Klima den energiehungrigen Norden Europas retten. Doch nun wächst in der Wüstenregion der Widerstand gegen eine Energiewende von oben, die die Natur zerstört (www.freitag.de, 10.3.26)

Umfrage: Mehr als jeder Vierte würde nach neuem „Netzpaket“ auf Solaranlage verzichten Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet an der Neuordnung der Energiewende, u. a. mit dem sogenannten Netzpaket. Im aktuellen Entwurf sind darin Baukostenzuschüsse enthalten, die an den Netzbetreiber zu zahlen sind, wenn eine neue Solaranlage installiert wird. 1KOMMA5° beantwortet die Frage, wie sich das auf das Kaufverhalten der Menschen auswirken würde. | Weitere 37 Prozent der Befragten geben an, länger über eine Investition in Solar nachzudenken | Netzbetreiber könnten im Schnitt rund 1.000 Euro für den Anschluss einer neuen Solaranlage verlangen, auch wenn ein Stromanschluss bereits besteht | Kombination aus Solaranlage, Speicher und intelligenter Steuerung lohnt sich immer (1komma5.com, 10.3.26)

We just had the second-warmest winter in U.S. history, despite icy blasts Record-smashing Western warmth far outperformed a memorable Eastern stretch of cold waves and winter storms. (yaleclimateconnections.org, 10.3.26)

9.3.26

Wahlbilanz – zuerivitruv Die beiden «Hochhausparteien» FDP und GLP sind schwächer geworden: Die FDP im Stadtrat, die GLP im Gemeinderat. Ob das Hochhausthema, das mit der Präsentation der Revision der Hochhausrichtlinien gegen Ende des Wahlkampfs dabei eine Rolle gespielt hat, wissen wir nicht. | Unser erwartungsvoller Blick geht auf die gewählten Stadtratskandidaten. Wir stellen fest, dass unser Wunschkandidat für das Hochbaudepartement, Tobias Langenegger, gewählt worden ist, und zwar nicht knapp, wie erwartet, sondern mit Reserve auf Platz 6 von 9. | Mit der neuen Stadträtin Céline Widmer und dem neuen Stadtrat Balthasar Glättli ist die Chance für guten Städtebau eher gestiegen. Das Thema ist gesetzt: Qualität im Wachstum. (www.zuerivitruv.ch, 9.3.26)

Die Grüngasquote torpediert den Klimaschutz | Luisa Neubauer Das neue Heizungsgesetz sieht auch eine Grüngasquote vor. Das ist energiepolitischer Wahnsinn und könnte sogar zur Staatskrise führen. | Dass Bergts Grüngas-Fantasie mit einem denkbar ungünstigen Timing brilliert — Stichwort kriegsbedingte Ölpreis-Explosion, lahmgelegte Lieferketten, gefährliche fossile Abhängigkeiten —, muss die fossile Branche nicht beunruhigen. Denn sie wird durch Wirtschaftsministerin Katharina Reiche politisch unterstützt. Anders steht es um den Rest der Regierung, die nicht nur vor dem abenteuerlichen Versuch steht, unter dem Stichwort »Versorgungssicherheit« für mehr Gas- und Öl-Infrastruktur zu werben. Jenseits gewisser argumentativer Herausforderungen hat das Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums das Potenzial, zur Verfassungsfrage zu werden. (www.surplusmagazin.de, 9.3.26)

»Wirtschaftsappell«: Beistand für Erneuerbare Mehr als 2.500 Unternehmen geißeln rückständige Energiepolitik der Bundesregierung und warnen vor Abkehr von »Klimawende«. Grüne Trittbrettfahrer (www.jungewelt.de, 9.3.26)

Klimawandel: Wer im Treibhaus sitzt Neuen Studien zufolge beschleunigt sich die Erderwärmung seit 2014 signifikant (www.jungewelt.de, 9.3.26)

Soziale Medien: Warum Sie noch vor dem ersten Kaffee wütend werden – und wer daran verdient Wut ist der Treibstoff der digitalen Öffentlichkeit. Kein Gefühl lässt sich so leicht triggern und instrumentalisieren, so messbar in Klicks und Shares umrechnen – und wir alle fallen darauf rein. Gibt es ein Gegengift? (www.tagesanzeiger.ch, 9.3.26)

Suche nach Nachfolger läuft: Die Fläche des Office World im Glattzentrum ist noch zu haben Das Office World schliesst. Die Mietfläche ist ausgeschrieben. Glatt-Chef Rageth Clavadetscher kann sich Möbel, Mobilität oder Asia-Food vorstellen. (www.tagesanzeiger.ch, 9.3.26)

Landtagswahl in Baden-Württemberg: Populismus verliert Ob Verbrenner-Aus oder Energiewende: Die Wahl in Baden-Württemberg zeigt, dass die Mehrheit differenzierte Antworten schätzt. Das ist eine gute Nachricht. (www.zeit.de, 9.3.26)

Spritpreise: Verschiedene Ideen, aber keine Lösung Die steigenden Spritpreise treiben die heimische Politik um. Einen gemeinsamen Plan hat die Regierung aber nicht, man wirft mit verschiedenen Vorschlägen um sich. So will etwa Vizekanzler Andreas Babler einen Spritpreisdeckel nach kroatischem Vorbild, Kanzler Christian Stocker fordert dagegen eine temporäre Senkung der Steuern auf Treibstoffe. (www.krone.at, 9.3.26)

Deutsche Metallbranche fürchtet um 150.000 Jobs Der Druck auf die deutsche Industrie wächst – und nun schlagen die Arbeitgeber Alarm. Trotz einzelner Großaufträge, etwa aus der Rüstungsindustrie, droht in der Metall- und Elektrobranche ein massiver Arbeitsplatzabbau. Branchenvertreter warnen vor einer dramatischen Entwicklung und sprechen sogar von der größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik. (www.krone.at, 9.3.26)

Debatte über Reserven und Markteingriffe Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Ölpreis am Montag in neue Höhen getrieben. Die Finanzministerinnen und -minister führender Industriestaaten (G-7) berieten daher in einer Dringlichkeitssitzung mit der Internationalen Energieagentur (IEA) über die Freigabe von Erdölreserven. Dafür sei man aber „noch nicht so weit“, wie es am Montag hieß. Die Debatte über mögliche Markteingriffe nimmt unterdessen Fahrt auf, auch in Österreich. (orf.at, 9.3.26)

Er nennt es „Sport“, sie nennt es „Demütigung“ Nach dem Großglockner-Fall trendet nun das Internet-Phänomen „Alpine divorce“: Frauen erzählen auf Social Media, wie Partner sie beim Wandern einfach zurückgelassen haben. Würden Sie das auch machen? (www.welt.de, 9.3.26)

«Eine Kampagne bemisst sich am Erfolg – und ich bin gescheitert» Ein Triumph und eine Niederlage am selben Sonntag: Kampagnenprofi David Schärer feierte mit über 60 Prozent Nein-Stimmen einen deutlichen Sieg über die Halbierungsinitiative – und erlebte wenige Stunden später das Scheitern seines Kandidaten Përparim Avdili bei der Zürcher Stadtratswahl. (www.persoenlich.com, 9.3.26)

Ferien Graubünden: Die Top 9 Reiseziele Wandern in der wilden Natur, Kultur-Highlights geniessen oder einfach mal die Seele baumeln lassen? Dafür müssen Sie nicht ins Ausland reisen. Neun Reiseziele für einmalige Ferien in Graubünden inklusive Tipps für schöne Orte und Ausflüge. | Von Savognin den einmaligen Parc Ela erkunden | Vals: In der Therme den Alltag hinter sich lassen | Arosa: Paradies für Tierfans | Thusis: Kultur-Highlights und Naturwunder erleben | Davos: Berge und Kultur | Zernez: Den Schweizerischen Nationalpark erwandern | Von Soglio das malerische Bergell entdeckenvPontresina: Urlaub im Oberengadin | Flims Laax Falera: Fast wie Karibik (www.powernewz.ch, 9.3.26)

House of Influence: Honorare steigen, Kooperationen nehmen zu Die Zürcher Influencer-Marketing-Agentur House of Influence hat ihren zweiten Gagen-Report zum Schweizer Influencer-Markt veröffentlicht. (www.persoenlich.com, 9.3.26)

Der Mann der Revolutionsgarden Die Debatte um die Nachfolge des verstorbenen Revolutionsführers Ali Khamenei ist weit mehr als ein Machtkampf um die Spitze des Staates. Sie ist ein Grundsatzstreit um das Erbe jener religiös-ideologischen Ordnung, die Ruhollah Khomeini in den 1960er und 1970er Jahren konzipierte und 1979 in der Verfassung der Islamischen Republik verankerte. (www.journal21.ch, 9.3.26)

Agri-PV: Mehr als nur Strom vom Acker Agri-Photovoltaik verbindet Landwirtschaft und Energieerzeugung auf derselben Fläche. Die Technologie gilt als vielversprechender Ansatz, um Flächen effizienter zu nutzen und gleichzeitig Erneuerbare Energien auszubauen. Gleichzeitig wird immer wieder darüber diskutiert, wie wirtschaftlich Agri-PV im Vergleich zu klassischen Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist. Das Forschungszentrum Jülich forscht intensiv zur Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Energie- und Lebensmittelproduktion und ist Mitglied im Verband für nachhaltige Agri-PV (VnAP). (www.fz-juelich.de, 9.3.26)

Diese Spuren verraten dich: Wie KI anonyme Profile im Netz entlarvt Anonym im Netz? Eine aktuelle Studie zeigt, dass große Sprachmodelle (LLMs) Accounts unter Pseudonym immer häufiger den dahinterstehenden Personen zuordnen können. Schon Schreibstil, Interessen oder kleine Details können Profile enttarnen — mit Risiken für Privatsphäre und Whistleblower. | Ein Reddit-Alt, ein anonymer LinkedIn-Kommentar oder ein pseudonymer Thread auf Hacker News galten lange als vergleichsweise sichere Wege, unerkannt im Netz zu agieren. Doch die Studie Large-scale online deanonymization with LLM agents, an der unter anderem Forschende der ETH Zürich und der University of Washington beteiligt waren, zeigt, wie leistungsfähig große Sprachmodelle inzwischen bei der Zuordnung pseudonymer Accounts werden. | Wer also noch glaubt, dank eines Nicknames wirklich anonym zu bleiben, könnte sich täuschen. Denn was Menschen beim Lesen oft übersehen, kann KI inzwischen systematisch erkennen: Muster in Sprache, Interessen oder biografischen Details (onlinemarketing.de, 9.3.26)

Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras? Deutschland versuchte durch die Erinnerung an das eigene Verbrechen eine neue nationale Identität aufzubauen. Das geschah allerdings unter Ausschluss der Migrant:innen. Warum die Migra-Communitys ihre eigenen Narrative etablieren wollen (www.freitag.de, 9.3.26)

15 Jahre nach Fukushima: Kein Vergessen der Opfer und Betroffenen Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 erinnert der BUND Naturschutz daran, dass Atomkraft eine Hochrisikotechnologie bleibt. Der BN erwartet von der aktuellen Staatsregierung ein klares Bekenntnis zu den Erneuerbaren Energien. Weder neue Mini-Reaktoren noch Kernfusion lösen die grundlegenden Probleme der Atomenergie. (www.bund-naturschutz.de, 9.3.26)

Bundesrat will Zusammenarbeit bei digitaler Transformation Gemeinsame Lösungen, von denen mehrere Bundesämter profitieren, statt Gärtchendenken: Der Bundesrat wünscht, dass künftig alle grösseren Digitalisierungsprojekte der Bundesverwaltung auf Synergien geprüft werden. | An seiner Sitzung vom 6. März 2026 hat der Bundesrat Eckwerte festgelegt, mit denen gemeinsame Lösungen in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung gefördert werden sollen. Erstens sollen künftig alle Projekte, die auf über eine Million Franken veranschlagt sind, auf Synergien geprüft werden. Konkret soll das jeweils zuständige Departement prüfen, ob es für ein solches Projekt nicht bereits bestehende Lösungen gibt. Ebenfalls soll geprüft werden, ob das Projekt Standards einsetzt oder nicht. Bei Projekten ab fünf Millionen Franken Gesamtvolumen übernimmt der 2021 lancierte Bereich DTI (digitale Transformation und IKT-Lenkung) diese Prüfung. Mittel für die betroffenen Projekte werden erst nach erfolgter Synergieprüfung freigegeben. (www.itmagazine.ch, 9.3.26)

Bevölkerung als Teil der Kampagne Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich schaltet stadtweite Werbung unter dem Titel «Gewalt macht dich nicht zum Mann.». Gestaltet wurde die Kampagne von der Zürcher Agentur Art.I.schock. (www.persoenlich.com, 9.3.26)

Reform des Heizungsgesetzes: Was taugt das neue Heizungsgesetz? Schwarz-Rot reformiert das Heizungsgesetz – und leiste damit mehr für den Klimaschutz, sagt CDU-Politiker Sepp Müller. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer widerspricht. (www.zeit.de, 9.3.26)

Facts 4 Future wirbt mit Fragen auf Plakaten Die Informationsplattform will mit überraschenden Zahlen und Fakten zum Nachdenken anregen. Ihre erste Werbekampagne lanciert sie unter dem Slogan: «Eus hets überrascht, Dich au?» (www.persoenlich.com, 9.3.26)

Hamburger Women's March zeigt: Der Kampf um universelle Frauenrechte bleibt aktuell Am Vortag des Internationalen Frauentags versammelten sich in Hamburg bis zu 200 Menschen zum Women's March, organisiert von der Initiative "International Women in Power" der "Kulturbrücke Hamburg". Die Demonstration richtete sich gegen Unterdrückung und religiösen Fanatismus, trat ein für die universellen Menschenrechte von Frauen, weltweit und in Deutschland. Die Reden und Performances der... (hpd.de, 9.3.26)

Ex-«G&G»-Leute gründen neue Firma Fünf ehemalige Mitarbeitende der SRF-Sendung starten gemeinsam eine Agentur für Film und digitale Inhalte – für Kulturinstitutionen, Organisationen und Unternehmen. Noch vor dem offiziellen Launch haben sie bereits erste Projekte realisiert. (www.persoenlich.com, 9.3.26)

More than 2,000 tiny dams are turning a Mexican ranch green At Rancho La Piedra, simple barriers made from recycled materials capture rain, recharge aquifers, and promote water security in Mexico's driest state. (yaleclimateconnections.org, 9.3.26)

A sacred Minnesota food is in decline Wild rice, central to Anishinaabe culture, is shrinking as climate change and pollution take a toll. (yaleclimateconnections.org, 9.3.26)

Energiegesetz tritt noch 2026 in Kraft Die Urner Stimmberechtigten haben am 8. März 2026 der Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes mit 75 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Mit dem positiven Volksentscheid sind die rechtlich übereinstimmenden Voraussetzungen zur Nutzung der Sonnenenergie geschaffen. Die Ausführungsbestimmungen zum Energiegesetz hat der Landrat bereits im November 2025 in Form der Energieverordnung erlassen. Die Referendumsfrist dazu ist ungenutzt abgelaufen. Damit können die neuen kantonalen Bestimmungen im Energiebereich in Kraft gesetzt werden. | Als nächster Schritt erlässt der Regierungsrat als oberste vollziehende Behörde die Vollzugsbestimmungen, worin unter anderem der Ablauf des Vollzugs, der Zeitpunkt der Inkraftsetzung, sowie die Übergangsbestimmungen geregelt sind. Dies geschieht im April 2026 in Form des Energiereglements. Die Information und Schulung der betroffenen Akteure und Gemeinden ist anschliessend 2026 geplant. (www.ur.ch, 9.3.26)

Gebühr auf Flugtickets gegen ÖV-Gutscheine: Initiative wird lanciert Umweltschützer planen eine neue Vorlage zur Klimapolitik: Sie fordern Abgaben auf Flugtickets, dafür sollen Schweizerinnen und Schweizer ÖV-Gutscheine erhalten. (www.watson.ch, 9.3.26)

Klimafitte Gärten | «Lassen Sie sich von den Lebensräumen Ihrer Region inspirieren» Schweizer Gärten müssen sich auf heissere Sommer einstellen. Botaniker Adrian Möhl erklärt, welche heimischen Arten dem Klima­wandel trotzen — und warum exotische Bäume keine gute Idee sind. | Adrian Möhl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Bern. Der Experte sagt im Interview mit der «Schweizer Familie», wie Schweizer Gärten klimafit werden. (www.tagesanzeiger.ch, 9.3.26)

Frau Reiche, es reicht! Mit jeder internationalen Krise wird klarer: Unsere Abhängigkeit von fossilen Importen schadet nicht nur dem Klima. Sie macht Haushalte und Wirtschaft verwundbar und ist immer mit der Gefahr verbunden, dass wir am Ende nicht ausreichend versorgt sind. Die steigenden Kosten für Öl und Gas im Zuge des Irankrieges machen dies gerade wieder mehr als deutlich. Statt an fossilen Energien festzuhalten, müssen wir also den Vormarsch der sauberen Energie fördern. | Doch was macht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Sie arbeitet gleich an drei Gesetzesentwürfen, mit denen sie die Energiewende sabotiert: Ihre Änderungen am Heizungsgesetz (GEG) unter dem Schlagwort „Freiheit im Heizungskeller“ entpuppen sich als Laufzeitverlängerung für Gasheizungen. Den Preis bezahlen am Ende die Bürger:innen. Mit dem geplanten „Netzpaket“ will sie die Vorfahrt der Erneuerbaren beim Netzanschluss kassieren und sorgt damit für massive Unsicherheit bei Investitionen in Wind- und Solarparks. (umweltinstitut.org, 9.3.26)

Kleines Kraftwerk Quattro M: Das smarte Balkonkraftwerk mit Speicher für nur 889 Euro Wer jetzt mit der Eigenstromproduktion starten will, erhält mit dem Quattro M (1800 Wp)-Balkonkraftwerk von Kleines Kraftwerk das perfekte Set. Im Paket enthalten ist außerdem die Anker Solarbank 2 E1600 Pro, was zusammen eines der besten Solartechnologien entspricht. Maximale Effizienz, eine einfache Installation und volle Kontrolle und das zu einem Top-Preis von aktuell nur 889 Euro anstatt 1.849 Euro. (www.basicthinking.de, 9.3.26)

Seit Jahren wird suggeriert, es wäre #Wirtschaftskompetenz, länger auf Öl und Gas zu setzen. Angesichts explodierender #Ölpreise würde es unserem Land heute deutlich besser gehen, wenn wir #Solarenergie, #Windkraft, #Elektromobilität und #Wärmepumpen konsequent ausgebaut hätten. | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.3.26)

Das Scheitern der SRG-Initiative ermutigt für die Abstimmung über die Bilateralen III Mit 61,9 % Volksmehr und 100 % Ständemehr wurde die „Halbierungsinitiative“ verworfen. Dies ist eine Ermutigung im Hinblick auf die Abstimmung über das Vertragspaket Schweiz-EU (Bilaterale III). | Dieses Nein ist das Scheitern einer extrem populistischen Kampagne. Sie warb mit Bildern fröhlicher Familien, die nach einer Annahme der Initiative mehr Geld für Freizeitvergnügen hätten. Und mit Plakaten, auf denen die SRG wortwörtlich verteufelt wurde: Mit einem roten Teufel. | In keinem einzigen Kanton führte diese Kampagne zu einer Ja-Mehrheit. Das Vertragspaket Schweiz-EU sollte nicht dem obligatorischen Referendum mit dem Erfordernis des Ständemehrs unterstellt werden, denn die Bundesverfassung sieht dies nicht vor. Aber selbst wenn die Räte anders entscheiden, wird der Einsatz für die Vorlage nicht aussichtslos. (politreflex.ch, 9.3.26)

Forscher entwickeln kompostierbare Schaltkreise – auf Schokolade Forscher der University of Glasgow haben kompostierbare Schaltkreise entwickelt, indem sie Leiterbahnen unter anderem auf Schokolade und andere biologisch abbaubare Materialien druckten. | Im Jahr 2024 wurden weltweit 62 Millionen Tonnen Elektroschrott entsorgt. Die Europäische Union recycelt bisher weniger als 17 Prozent dieser Abfälle. Ein Forscherteam der Universität Glasgow präsentiert mit biologisch abbaubaren Schaltkreisen nun eine Lösung für dieses wachsende Problem. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal Communications Materials erklären, nutzen sie ein spezielles Verfahren namens „Wachstums- und Transfer-Additiv-Fertigungsverfahren“. | Mit dieser Methode gelang es den Forschern, leitfähige Metallspuren auf umweltfreundliche Oberflächen wie Papier oder Biokunststoff zu drucken. Die Methode macht herkömmliche Leiterplatten überflüssig, die oft auf Mülldeponien landen und dort schädliche Chemikalien freisetzen. (www.basicthinking.de, 9.3.26)

Strom aus Wasser: Mikroben machen Kläranlage zu Energiequelle Abwasser enthält nicht nur wertvolle Energie, sondern auch wichtige Rohstoffe. Forscher zeigen, wie spezielle Mikroorganismen diese Ressourcen nutzbar machen können. Kläranlagen könnten damit künftig Strom aus Abwasser erzeugen und gleichzeitig wichtige Nährstoffe zurückgewinnen. | So könnte mithilfe von Mikroben das Abwasser zu einer wichtigen Energie- und Rohstoffquelle umgewandelt werden. Wissenschaftler von der Universität Greifswald und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig haben den aktuellen Forschungsstand ausgewertet und das globale Potential für diese Vorgehensweise errechnet. (www.basicthinking.de, 9.3.26)

D: „Einmischen und Zuversicht“ - - Das Erstarken von Rechtspopulismus in Deutschland, aber auch weltweit, die Veränderung der politischen Kultur, die Krise des Völkerrechts – all dies treibt auch die Mitglieder der großen Kirchen um. Wie soll man sich als Christ verhalten, was sollen die Kirchen tun, wenn Demokratie und Rechtsstaatlichkeit derart unter Druck geraten? - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.3.26)

Nach Nein zum Klimafonds – Wie geht es weiter mit dem Klimaschutz in der Schweiz? Ein Klimafonds ist an der Urne abgeblitzt. Die Schweiz hat sich aber verbindliche Klimaziele gesetzt. Wie weiter? (www.srf.ch, 9.3.26)

Die Reforma­ti­on im Bergell Das Bergell war lange die geografische und kulturelle Verbindung zwischen dem italienischen, rätoromanischen und germanischen Europa. Das durch Handelsrouten, eine traditionell lokale Selbstbestimmung und religiöse Aufbruchsstimmung geprägte Tal wurde im 16. Jahrhundert zu einem einzigartigen Zufluchtsort für italienische Protestanten. (www.watson.ch, 9.3.26)

8.3.26

In der Schweiz bereitet das Klima Sorgen, ist aber keine Priorität (mehr) Der Klimawandel gehört zu den Hauptsorgen der Schweizer Bevölkerung. Dennoch möchte die Mehrheit der Stimmbürger:innen nicht mehr Geld in die ökologische Transformation investieren, wie das Nein zur Klimafonds-Initiative zeigt. Warum? (www.swissinfo.ch, 8.3.26)

Der Klimafonds wurde abgelehnt. Wir sind enttäuscht. Aber eines ist klar: Wir geben nicht auf. Die Klimakrise wartet nicht auf das nächste Abstimmungsergebnis — und wir auch nicht. Jetzt braucht es noch mehr Druck, noch mehr Aufklärung und noch mehr Menschen, die laut werden für echten Klimaschutz. | @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.3.26)

Kolumne: Mein Leben ist gas- und ölfrei (von Schmier- und Speiseöl abgesehen). Es ist leiser, sauberer, sichererer und nicht zuletzt billiger als das von Leuten, die für Mobilität und Heizen auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. In Zukunft werden wir alle so leben. #Iran | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 8.3.26)

Ausbau von Ostsee-Windkraft: Im Schatten der Nordseepläne In der Ostsee hinkt der Ausbau von Windparks – nicht nur die Potenziale sind geringer, auch die politische Situation ist schwieriger. mehr... (taz.de, 8.3.26)

Abstimmungen in Thalheim und Stammheim: Die eine Gemeinde verbietet Windräder ganz, die andere hält sich ein Türchen offen In Thalheim an der Thur hat sich die Stimmbevölkerung deutlich gegen die Windkraft ausgesprochen. Auch in Stammheim ist die Skepsis gegenüber Windrädern gross. (www.tagesanzeiger.ch, 8.3.26)

Abstimmung vom 8. März – Klimafonds: Unterstützung auf links-grünes Lager beschränkt Das Stimmvolk sieht die Dringlichkeit für ausserordentliche Klimaschutzmassnahmen nicht. (www.srf.ch, 8.3.26)

SP und Grüne kassieren die nächste Niederlage in der Klimapolitik Die Klimafondsinitiative scheitert an der Urne noch deutlicher als erwartet. Das Volksverdikt ist ein klares Signal gegen einen schuldenfinanzierten Ausbau der Klimapolitik. (www.nzz.ch, 8.3.26)

Teilrevision des Energiegesetzes erhält klare Zustimmung Die Energieverordnung des Kanons Uri kann rechtssicher umgesetzt werden, das Urner Stimmvolk hat die Teilrevision des Energiegesetzes mit 75,07 Prozent angenommen. (www.urnerwochenblatt.ch, 8.3.26)

Analyse nach Abstimmungs-Nein: Klimaschutz geht auch ohne Klimafonds. Was es dafür braucht Das Volk will nicht, dass der Bund Milliarden fürs Klima ausgibt. Das ist verständlich. Das Problem der Erderwärmung bleibt bestehen. So kann die Schweiz es angehen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.3.26)

"Wirtschaftsappell": Knapp 2.400 Unternehmen kritisieren Energiepolitik der Bundesregierung Hunderte Unternehmen zeigen sich "extrem besorgt", dass die Energiewende abgewürgt werde. Sie warnen vor Auftragseinbrüchen und der Entwertung bisheriger Planungen. (www.zeit.de, 8.3.26)

Abstimmung zur Klimapolitik: Stimmvolk sagt klar Nein zur Klimafondsinitiative Hochrechnungen zeigen: Die Vorlage ist an der Urne gescheitert. Eine deutliche Mehrheit will keinen staatlichen Fonds für den beschleunigten Klimaschutz und die Energiewende. (www.tagesanzeiger.ch, 8.3.26)

Geopolitische Risiken: „Was Trump vorhatte, konnte jeder sehen“ - Weltpolitische Krisen kosten schon Geld, bevor sie überhaupt eintreten. Politik, Unternehmen und Konsumenten können sich dagegen nur schwer wappnen. - (www.faz.net, 8.3.26)

The real science behind the mind-melding world of Hoppers Consciousness and animal communications experts weigh in on whether the mind-melding science in Hoppers could ever be possible (www.scientificamerican.com, 8.3.26)

Weltfrauentag: Frauen wegen Geschlecht und Religion doppelt diskriminiert - - Das Hilfswerk missio Aachen fordert mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik für die doppelte Diskriminierung, die viele Frauen aufgrund ihres Geschlechts und ihres Glaubens erfahren. Besonders Mädchen und Frauen im globalen Süden, die religiösen Minderheiten angehören, litten oft unter Benachteiligungen und Gewalt, heißt es in einer Aussendung des Hilfswerks zum Weltfrauentag am Sonntag. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.3.26)

Statt Endlager: Neuer Atomreaktor in China soll Atommüll nahezu vollständig verwerten Abgereichertes Uran ist in herkömmlichen Leichtwasserreaktoren praktisch nutzlos, doch fällt es weltweit in riesigen Mengen als Nebenprodukt der Urananreicherung an. Wohin mit diesem Abfall, von dem mehrere zehntausend Jahre lang eine nukleare Gefahr ausgeht? Ein neues Kernkraftwerk in der südchinesischen Provinz Guangdong soll es richten: Die Pilotanlage soll den hoch radioaktiven Stoff zur Energieausbeute weiterverwerten. Das zugrundeliegende System nennt sich »China Initiative Accelerator Driven System« (CiADS). (www.trendsderzukunft.de, 8.3.26)

„Kurzschluss" – Das erste Podcast-Interview mit Claudia Kemfert zu ihrem neuen Buch. Prof. Dr. Claudia Kemfert ist Energieökonomin, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professorin für Energieökonomie und -politik an der Leuphana Universität Lüneburg. Ich spreche ihr über ihr neues Buch Kurzschluss — Wie wir unsere Energiezukunft verspielen (Campus Verlag, erscheint 19. März 2026) — und das in einem besonderen Rahmen: Es ist mir eine große Ehre, das erste Podcast-Interview überhaupt mit Claudia zu ihrem neuen Buch führen zu dürfen. Ein Appell, „gerade jetzt“ die Hoheit über Debatten und politische Entscheidungen faktenbasiert zu hinterfragen und Politiker*innen auf fossilem Kurs die Mythenräume durch Wissen und Mut zu nehmen. (katja-diehl.de, 8.3.26)

Crans-Montana: Nicolas Feuz räumt mit den Mythen zu den Untersuchungen auf Nicolas Feuz, der seit 27 Jahren als Ermittlungsrichter und Staatsanwalt tätig ist, analysiert für watson die Abläufe der Untersuchung in Crans-Montana. Er kritisiert das Verhalten einiger Anwälte und Kommentatoren, insbesondere in den sozialen Medien. Eine aussergewöhnliche Abhandlung — sowohl in ihrer Präzision als auch in ihrer Länge. | Nicolas Feuz ist von Haus aus Jurist. Von 1999 bis 2010 war er Untersuchungsrichter, anschliessend wurde er Staatsanwalt des Kantons Neuenburg — ein Amt, das er seit 2011 bis heute innehat, mit Spezialisierung auf die Bekämpfung des Drogenhandels. Seit 2010 schreibt er parallel dazu Kriminalromane — sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche. (www.watson.ch, 8.3.26)

Internationaler Frauentag – Trotz Gegenwind: Beginnt jetzt das neue weibliche Zeitalter? Der Frauentag am 8. März ist ein wichtiges Statement, aber reicht er zur Begründung eines «neuen weiblichen Zeitalters»? (www.srf.ch, 8.3.26)

Energiewende: Woher soll das Biomethan für die Gastherme kommen? - Gasheizungen sollen dank Brennstoff vom Acker klimafreundlicher werden. Davon ist aber noch lange nicht genügend vorhanden. - (www.faz.net, 8.3.26)

Verlernte Schienen-Kunst, Tankrabatt-Quatsch und Energiepolitik als legale Korruption Kalenderwoche 10: Von einer Spritpreisbremse wie 2022 würden vor allem Autofahrer mit höherem Einkommen und Ölmultis profitieren, warnt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Sanierung des Schienennetzes der Bahn läuft für ihn nach wie vor grundsätzlich verkehrt. - (klimareporter.de, 8.3.26)

Frauenkampftag: Die Attacken zeigen, wie tief feministische Ideen verankert ist Ist das Patriarchat zurück oder erleben wir gerade einen Backlash: Beides nicht, so die Publizistin Shila Behjat. Das seien nicht Zeichen eines Rückfalls, sondern ein Beleg dafür, wie zentral Frauen und Gleichberechtigung geworden sind (www.freitag.de, 8.3.26)

Ein Schweizer erfindet den ersten Elektro-Ski der Welt: Genial oder völliger Unsinn? Es klingt wie ein 1.-Aprilscherz, aber ein Schweizer Unternehmen meint es ernst: E-Ski — die weltweit ersten batteriebetriebenen Ski. Die ersten Reaktionen lassen jedoch vermuten, dass es ein harter Kampf werden wird, alpine Purist:innen davon zu überzeugen. (www.swissinfo.ch, 8.3.26)

Nach E-Voting-Panne in Basel fordern Kritiker Übungsabbruch Wegen technischer Probleme kann der Kanton Basel-Stadt die elektronisch abgegebenen Stimmen nicht entschlüsseln. Politiker sehen das Vertrauen in die Demokratie gefährdet. (www.nzz.ch, 8.3.26)

7.3.26

SVP startet mit einem Vorsprung: Der Abstimmungskampf um die «10-Millionen-Schweiz» hat schon begonnen Die «Nachhaltigkeitsinitiative» stösst auf breite Zustimmung. Doch auch die bilateralen Verträge geniessen in der Bevölkerung grossen Rückhalt. Darin liegt die Chance der Gegner. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Verbotsdebatte: Die Demokratie der Konsumenten schützen - Die Eltern, nicht der Staat, müssen Kindern den Umgang mit sozialen Medien beibringen. Die Verantwortung dafür darf nicht wieder auf der Allgemeinheit abgeschoben werden. - (www.faz.net, 7.3.26)

Annalena Baerbock über Frauenrechte: Es braucht weiterhin Kraft, Resilienz und Selbstbewusstsein Es hat sich durchaus was getan bei den Frauenrechten. Trotz dieser Fortschritte wissen wir, dass die Revolution alles andere als vollendet ist. mehr... (taz.de, 7.3.26)

Peter Schneider: Über die Schwierigkeit, sich von Irrtümern zu lösen Der Schriftsteller Peter Schneider ist gestorben. In einem letzten Buchbeitrag schreibt er über politische Überzeugungen – und deren Wandel. Lesen Sie den Text hier. (www.zeit.de, 7.3.26)

Wie das Regime der Ayatollahs von der Heiligsprechung der Katastrophe lebt Eine massgebliche Widerstandskraft der Islamischen Republik Iran liegt in einer religiösen Ideologie, die Leid sakralisiert. Rückschläge werden vom System zum Beweis von Rechtschaffenheit umgedeutet und Katastrophen in politisches Kapital verwandelt. | Gastkommentar Jan Kapusnak lebt lebt als freier Autor in Tel Aviv und schreibt über den Nahen Osten, Israel sowie geopolitische Themen. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Wird Skifahren zum Luxus?: „Der Preis ist angemessen“ - Viele Leute finden Skifahren zu teuer. Harald Wolf, der eine der größten Skischulen der Alpen leitet, sagt: Das liegt an den Ansprüchen der Gäste. Ein Gespräch über teure Liftkarten, KI auf der Piste und Après-Ski-Hits. - (www.faz.net, 7.3.26)

Neue FÖS-Studie zeigt: Klimaschutz und Armutsbekämpfung gehören zusammen Eine neue Studie des Forums Ökologisch Soziale Marktwirtschaft zeigt: Klimaschutz und Armutsbekämpfung lassen sich durch gezielte politische Maßnahmen wirkungsvoll verbinden. Entscheidend sind dabei bessere Infrastruktur, verlässliche Mobilitätsangebote und energieeffiziente Gebäude, um sozial gerechte Klimapolitik zu ermöglichen. | Energie, Mobilität und Ernährung bestimmen für viele Menschen einen großen Teil der Lebenshaltungskosten und sind zugleich zentrale Hebel der Klimapolitik. Die Studie des FÖS zeigt: Klimaschutz und Armutsbekämpfung lassen sich wirkungsvoll miteinander verbinden. Dafür müssen politische Maßnahmen die strukturellen Lebensrealitäten der Haushalte berücksichtigen und gezielt bei Zugängen, Infrastruktur und Handlungsspielräumen ansetzen. | Die Studie untersucht, wie Klimaschutzmaßnahmen mit Energie-, Mobilitäts- und Ernährungsarmut zusammenwirken und identifiziert Maßnahmencluster, die klimapolitisch wirksam sind (crm.foes.de, 7.3.26)

Wie wir die Kontrolle über unsere Heizkosten verlieren Wieder ist Krieg und wieder explodieren die Öl- und Gaspreise. Was tut die Bundesregierung? Sie ändert das Heizungsgesetz, sodass wir länger von Öl und Gas abhängig bleiben. Energiesicherheit gibt es nur mit erneuerbaren Energien und Wärmepumpen. - (klimareporter.de, 7.3.26)

Folgen des Irankriegs: Kein Gas mehr aus Katar: Müssen Schweizer Haushalte mit höheren Heizkosten rechnen? Jede vierte Wohnung in der Schweiz heizt mit Gas. Da der Markt nach den Angriffen am Golf unter Druck gerät, drohen Mieterinnen und Mietern bei einem längeren Konflikt Nachzahlungen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.3.26)

Industriepolitik in Europa: Chemie im Käfig - Die EU will festlegen, welche Chemikalien Europa braucht. Um die Resilienz zu erhöhen und die Industrie zu schützen. Aufgehen wird der Plan nicht. - (www.faz.net, 7.3.26)

D/Libanon: Hilfswerke fordern sofortigen Gewaltverzicht - - Angesichts der massiven Ausweitung der Kämpfe im Libanon warnen die katholischen Hilfswerke Misereor und Malteser International vor einer humanitären Katastrophe. Die Zivilbevölkerung sei den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den USA und dem Iran nahezu schutzlos ausgeliefert. Beide Organisationen fordern die internationale Staatengemeinschaft zu einer sofortigen diplomatischen Intervention auf. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.3.26)

Sprache als Medium der Demokratie Immer mehr Texte bis zu Klassikern der Literatur werden in «leichter Sprache» angeboten. Etwa bei Behördeninformationen ist das zu begrüssen: möglichst keine Hürden des Verstehens. Doch was geht verloren, wenn Sprache generell nur noch leicht sein soll? - (www.journal21.ch, 7.3.26)

Stromspeicher der Superlative: Dieser Aargauer will die Blackout-Angst der Schweiz besiegen – mit einer Megabatterie In Laufenburg im Kanton Aargau entsteht der grösste Batterie­speicher der Welt. Was diese Anlage der Superlative den Menschen im Land bringen soll, erklärt CEO Marcel Aumer. (www.tagesanzeiger.ch, 7.3.26)

Beschuss der Nachbarländer: Iran macht einen Rückzieher Der iranische Präsident entschuldigt sich bei den Nachbarstaaten. Ob das ein Zeichen der Schwäche ist oder nur ein Nachjustieren in der Hitze des Gefechtes, ist noch offen. (www.sueddeutsche.de, 7.3.26)

Kardinal Sako: „Krieg ist keine Lösung“ - - Während der Irak unter iranischen Raketenangriffen leidet, äußert der Patriarch der Chaldäer seine Besorgnis über die Gefahr eines groß angelegten regionalen Krieges und fordert andere religiöse Führer im Irak auf, sich für den Frieden einzusetzen. - - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.3.26)

Alpen-Tourismus: „Unsere Bergbahn ist systemrelevant“ - Der Klimawandel bedroht die Zukunft vieler Schweizer Skigebiete. In Splügen nehmen sie den Kampf an – mit frischen Ideen und großen Plänen eines ausländischen Investors. Doch die finden nicht alle gut. - (www.faz.net, 7.3.26)

Dauerstress durch Klimawandel: Europas Wälder kränkeln Der Klimawandel könnte in Europa mehr Waldschäden durch Brände, Stürme und Borkenkäfer verursachen, zeigt eine neue Studie. Schon bei zwei Grad Erderwärmung würden die Schäden um ein Fünftel zunehmen. Bisher sind Wälder eine riesige CO2-Senke. (klimareporter.de, 7.3.26)

Gefährliches Gas tötet Mann in Hotel: „Lüften!“ Nach dem tragischen Kohlenmonoxidunfall in einem Hotel im Defereggental, bei dem am Donnerstag ein 57-Jähriger leblos im Pelletslager der Heizungsanlage aufgefunden wurde, stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist Kohlenmonoxid? (www.krone.at, 7.3.26)

Obama: Jeden Tag neue Angriffe auf Demokratie in USA Der frühere US-Präsident Barack Obama hat gestern bei einer Gedenkfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler Jesse Jackson tägliche Angriffen auf die Demokratie in den USA beklagt. | „Jeden Tag wachen wir auf mit einem neuen Angriff auf unsere demokratischen Institutionen, einem weiteren Rückschlag für die Idee der Rechtsstaatlichkeit, einem Verstoß gegen den allgemeinen Anstand“, sagte Obama. | „Jeden Tag wird uns von denen in hohen Ämtern gesagt, wir sollen uns voreinander fürchten und uns gegenseitig angreifen, und dass einige Amerikaner mehr zählen als andere und einige überhaupt nicht.“ Wissenschaft und Fachwissen würden verunglimpft, während Unwissenheit, Unehrlichkeit, Grausamkeit und Korruption ungeahnte Belohnungen ernteten. (orf.at, 7.3.26)

Tödliche Schneemassen – Warum so viele Menschen in Lawinen sterben 124 Menschen sind diesen Winter europaweit bereits Lawinen zum Opfer gefallen. Das sind überdurchschnittlich viele Todesfälle und die Saison ist nicht vorbei. Wo gingen die Lawinen nieder und was macht diesen Winter derartig tödlich? Ein Blick in den aktuellen und die vergangenen Winter. (www.watson.ch, 7.3.26)

Hansgrohe: 125 Jahre „Taktgeber des Wassers“ Was in einer kleinen Werkstatt im Schwarzwald begann, prägt ­heute das Duschen von Miami bis Shanghai. 125 Jahre nach der Gründung steht das Unternehmen Hansgrohe für Innovationen, die Komfort neu definieren und zugleich einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser fördern. (www.ikz.de, 7.3.26)

Neues Gesicht für das Quartier Magigen Das Quartier Magigen wird sich grundlegend verändern. Die Wohnbaugenossenschaft für das Bundespersonal Altdorf plant vier Ersatzneubauten und die Erweiterung der Tiefgarage. (www.urnerwochenblatt.ch, 7.3.26)

Interview – Jürg Grossen: «Mit dem Ausbau der Erneuerbaren wird die Kernkraft an Bedeutung verlieren» Die hohen Stromimporte im Winter seien kein Beleg für das Scheitern der Energiewende, sagt der Chef der Grünliberalen. Photovoltaik und weitere Erneuerbare würden die AKW schrittweise verdrängen — ein Technologiesprung bei der Kernkraft sei nicht in Sicht. (www.nzz.ch, 7.3.26)

SP-Stadträtin Simone Brander will Philipp Kurz' Badmintonhalle abbrechen – jetzt machen sich Grüne auch noch mit Wahlwerbung über ihn lustig Das Kultlokal in Zürich-West steht den ehrgeizigen Velo-Plänen der SP-Stadträtin Simone Brander im Weg. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Zurück zur Weltherrschaft? Der Iran-Krieg und der Kampf um die US-Außenpolitik Amerikanische Familien statt militärischer Abenteuer! Das war die MAGA-Wahlkampfparole. Aber wie passt das zu Trumps neuem Krieg? Der Analyst Marc Saxer zeigt die drei Pole in der US-Außenpolitik und diskutiert die Konflikte zwischen ihnen (www.freitag.de, 7.3.26)

Die Republik und das WAV gewinnen den Prix Transparence 2025 – für die Recherche über Palantir. Herzliche Gratulation an Jennifer Steiner, @jobaoer.bsky.social, @lonaeg.bsky.social, Marguerite Meyer und @adfichter.bsky.social! | Zur Recherche: republik.link/7kmSK | @republik.ch on Bluesky (bsky.app, 7.3.26)

Katholische Kirche Luzern – Schulung gegen Missbrauch für alle, die bei der Kirche arbeiten Vom Jugendarbeiter bis zur Finanzverwalterin, alle müssen in den Kurs – was die katholische Kirche damit erreichen will. (www.srf.ch, 7.3.26)

Bedroht im Amt: Wenn Kommunalpolitiker angegriffen werden Hass, Hetze und Gewalt gehören für viele Kommunalpolitiker zum Amtsalltag. Spitzenverbände zeigen sich angesichts der Lage alarmiert. Die Angriffe haben Folgen für die Betroffenen - und die Demokratie. Von Jonas Hüster.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.3.26)

Vor 100 Jahren sah Walter Lippmann die Demokratie am Ende. Seine Texte sind heute noch aktuell Er war der einflussreichste US-Journalist des 20. Jahrhunderts und kannte alle Präsidenten persönlich. In brillanten Schriften äusserte sich Walter Lippmann kritisch zur Volksherrschaft. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Die Bevölkerung ist in der Atomfrage gespalten – die Frauen sind skeptisch Im Parlament beginnt nächste Woche die Debatte über den indirekten Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative. Eine Umfrage zeigt: Eine knappe Mehrheit der Schweizer will am Bauverbot für Kernkraftwerke festhalten. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Die Emirate stecken Millionen in die Propaganda gegen den Islamismus. Was ist ihr Ziel? Influencer und Think-Tanks machen im Auftrag der Regierung weltweit Werbung für einen gemässigten Islam. Dabei kritisieren sie auch den Westen, der den Extremismus zu wenig bekämpfe. Hinter der Offensive steht staatliches Kalkül. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Herzinfarkt fürs Karma: Wenn Medizin und Religion kollidieren, kann es gefährlich werden Eine Patientin glaubt, sich und ihrem Seelenheil Gutes zu tun, indem sie auf wichtige Behandlungen verzichtet. Wie kann ein Arzt damit umgehen? Die Kolumne «Hauptsache, gesund». (www.nzz.ch, 7.3.26)

Rabattschlacht um Elektrolastwagen: Klima oder Kasse, lautet die Frage Geht es nach dem Willen der Verkehrskommission, sollen E-LKW bis 2031 von der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) befreit werden. Umweltschützer befürchten einen Rückschlag für die Verlagerungspolitik. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Von Schicksalsschlägen zu Gold – aussergewöhnliche Geschichten von Paralympics-Athleten Von Théo Gmür, dem halbseitig gelähmten Schweizer Ski-Star, bis zu Brenna Huckaby, der Snowboarderin, die Knochenkrebs besiegte – diese Athleten und Athletinnen zeigen an den Paralympics, dass Mut und Talent keine Grenzen kennen. (www.nzz.ch, 7.3.26)

Renommierter Solarpreis geht an PVT-Entwickler - - Den mit 25.000 Euro dotierten Adolf Goetzberger-Preis erhält Ulrich Leibfried für die Entwicklung des Solink-PVT-Wärmepumpenkollektors. - - (www.geb-info.de, 7.3.26)

Mehrheit will, dass Deutschland erst 2050 klimaneutral wird Unter Angela Merkel wurde 2045 als Zieljahr für Klimaneutralität festgelegt. Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die Frist: 53 Prozent wollen die Klimaziele verschieben. Besonders groß ist die Zustimmung unter Wählern von Union, AfD und SPD. (www.welt.de, 7.3.26)

6.3.26

Social Media: Scrollen, scrollen, scrollen – bis der Algo mich verschlingt Seit ich zwölf bin, nutze ich Insta. Ich bin mit sozialen Medien aufgewachsen. Ungefiltert, ohne Betreuung. Es ist Zeit, zu verhindern, dass es Jüngeren ergeht wie mir. (www.zeit.de, 6.3.26)

Klassiker: Krieg? Zunehmende »Demokratie«! [Online-Abo] Rosa Luxemburg kommentierte 1915 Karl Kautskys Versuch, Imperialismus für nicht existent zu erklären. Nach seiner Ansicht, war Krieg nur eine falsche Methode des Kapitalismus, der in Wirklichkeit Demokratie bringe. (www.jungewelt.de, 6.3.26)

Feminismus in Pakistan: „Ich habe viele Hüte auf“ Fauzia Yazdani ist Aktivistin, Influencerin und Analystin. Schon ihre Mutter sei „Hardcore“-Feministin gewesen, ohne das Wort Feminismus zu kennen. mehr... (taz.de, 6.3.26)

Chinas neues Klimaziel: Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr China setzt sich im Fünf-Jahres-Plan ein laxes Klimaziel. 2025 hat das Land aber mehr Solar- und Windkraft gebaut als der Rest der Welt zusammen. mehr... (taz.de, 6.3.26)

Unglücklicherweise wird die größte Volkswirtschaft der Welt derzeit von Klimawandelleugnern regiert, und die drittgrößte (Deutschland) von einer Regierung, die Gas und Verbrennungsmotoren priorisieren will. https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandek-erderwaermung-folgen-100.html | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 6.3.26)

AfD: Wie aus der Professorenpartei ein Hort rechter Elitekritik wurde Besonders der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke wettert regelmäßig gegen „die da oben“ und sieht sich umzingelt von „globalistischen Machtnetzwerken“. Warum verfängt rechte Elitenkritik? (www.freitag.de, 6.3.26)

«Seit ich ein Mann bin, hört man mir viel mehr zu» Zum 35-Jahr-Jubiläum organisierte die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich eine Tagung zum Thema Gewalt und Männlichkeiten. Die Autorin Susanne Kaiser sprach über die Sehnsucht junger Männer nach klarer Führung. Und Transmann Hannes Rudolph erklärte, wie sich sein Leben nach der Transition verändert hat. (www.workzeitung.ch, 6.3.26)

Perspektivenwechsel im Wald: Vom Holzbedarf zur Kohlenstoffbilanz Ein Forschungsteam der BOKU University stellt eine zentrale Frage neu: Nicht der künftige Holzbedarf soll bestimmen, wie viel genutzt wird — sondern der notwendige Beitrag der Wälder zum Klimaschutz. Das Ergebnis ist eindeutig: Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet geringere Nutzungsintensität und mehr Schutz für Klima und Biodiversität. | Wie viel Holz darf Österreich nutzen, ohne dem Klima und der Artenvielfalt zu schaden? Dieser Frage widmete sich das Forschungsprojekt UNRAVEL der BOKU unter der Leitung von Karlheinz Erb vom Institut für Soziale Ökologie. Der Ansatz ist neu: Statt künftige Nutzungsszenarien zu modellieren und deren Auswirkungen zu berechnen, geht das Projekt vom notwendigen Beitrag der Wälder zu den Klimazielen aus — und leitet daraus nachhaltige Holzpotenziale ab. „Wir drehen die Logik um: Nicht der Holzbedarf bestimmt die Waldnutzung, sondern die Frage, wie viel Kohlenstoff der Wald speichern muss, um das 1,5- oder 2-Grad-Ziel zu erreichen“, erklärt Erb. (boku.ac.at, 6.3.26)

Fukushima mahnt: AKW abschalten, bevor es zu spät ist! 15 Jahre ist es her, dass die Atomkatastrophe von Fukushima Hunderttausende um ihr Zuhause und ihr bisheriges Leben bringt. Das Erdbebenrisiko und Sicherheitsdefizite der Reaktoren in Fukushima sind 2011 lange bekannt. | Trotzdem bewilligt die japanische Atomaufsicht mit Zustimmung der Japan Nuclear Energy Safety Organisation noch am 7. Februar 2011 eine Laufzeitverlängerung für Block 1. Viereinhalb Wochen später, am 11. März, ist der Super-GAU da: In drei der sechs Reaktoren (die anderen sind zufällig abgeschaltet) kommt es zur Kernschmelze. | In Deutschland setzen die großen Anti-Atom-Proteste nach Fukushima den Atomausstieg durch und bahnen der Energiewende den Weg. Auch in Nachbarländern gehen acht grenznahe Reaktoren vom Netz. Das Atomrisiko in Deutschland reduziert sich so drastisch — ein enormer Erfolg. | Quelle .ausgestrahlt 2026 (www.sonnenseite.com, 6.3.26)

„Alpine Risiken nicht ausreichend untersucht“ Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) und der WWF fordern den Stopp des UVP-Verfahrens für den umstrittenen Ausbau des TIWAG-Kraftwerks Kaunertal – wichtige Unterlagen würden fehlen. (www.krone.at, 6.3.26)

Klimaziel auf dem Papier erreicht – aber mehr CO2 in der EU ausgestoßen Die EU will ihre Emissionen bis 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Fünf Prozent sollen erstmals über internationale CO2-Zertifikate erfüllt werden können. Doch ein neuer Policy Brief des NewClimate Institute im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland warnt vor hohen Kosten und der Verschleppung des Klimaschutzes. | Wenn ein Teil dieses Ziels über internationale CO2-Zertifikate erfüllt wird, führt dies zu deutlich höheren innereuropäischen Emissionen im Jahr 2040. Für Deutschland hieße das: Statt auf etwa 150 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2040 zu sinken, könnten die Emissionen real bei über 200 Millionen Tonnen liegen — bis zu 42 Prozent höher als ohne den Ankauf von Zertifikaten. Gleichzeitig könnten künftig steigende Kosten für CO2-Zertifikate den Bundeshaushalt mit bis zu 37 Milliarden Euro belasten und Investitionen in den Klimaschutz verzögern. (www.klima-allianz.de, 6.3.26)

Neue bahnbrechende Berechnungsmethode für Klimaextreme Wie stark nehmen Hitze, Überschwemmungen, Dürre und Stürme durch den menschengemachten Klimawandel zu? In einer bahnbrechenden Arbeit hat Klimaforscher Gottfried Kirchengast mit seinem Team an der Universität Graz eine neue Methode zur Berechnung von Gefahren durch Extremereignisse entwickelt: In beliebigen Regionen weltweit können damit alle wichtigen Gefahrengrößen für Ereignisse wie Hitzewellen, Hochwasser und Dürren berechnet werden, und das mit bisher unerreichtem Informationsgehalt. In einer Anwendung für Europa fanden die Forschenden eine rund zehnfache klimawandelbedingte Verstärkung der Hitzeextreme in den letzten Jahrzehnten. Die im Fachjournal Weather and Climate Extremes erschienene Studie schafft auch die Basis für eine bessere Quantifizierung der Schäden für Menschen, Ökosysteme und Infrastruktur. (wegcenter.uni-graz.at, 6.3.26)

Erneuerbare Energien in Deutschland: Wachstum 2025 verhalten Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch ist in Deutschland im Jahr 2025 auf 23,8 Prozent gestiegen — ein Plus von 1,3 Prozentpunkten zum Vorjahr. Bei der Stromerzeugung gab es witterungsbedingt lediglich einen leichten Zuwachs, während die erneuerbare Wärmeerzeugung deutlich zulegte. Im Verkehr wurden mehr Biokraftstoffe und erneuerbarer Strom genutzt als im Vorjahr. | Nach aktuellen Auswertungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) wurde im Jahr 2025 in Deutschland mit 290 Terawattstunden (TWh) rund ein Prozent mehr erneuerbarer Strom erzeugt als noch im Vorjahr. Bei leicht sinkender Stromnachfrage stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von 54,4 Prozent im Jahr 2024 auf 55,1 Prozent im Jahr 2025 an. | Maßgeblich für die in den letzten Jahren positive Entwicklung sind weiterhin Windenergie und Photovoltaik. Beide sind inzwischen für über drei Viertel des erneuerbaren Stroms verantwortlich. (www.umweltbundesamt.de, 6.3.26)

Zu hoher PFAS-Wert – Hecht-Fangverbot für Profi-Fischer im Hallwilersee Wegen PFAS: Hechte aus dem Hallwilersee dürfen nicht mehr kommerziell gefischt werden. Doch das ist erst der Anfang. (www.srf.ch, 6.3.26)

Muss Greenpeace USA Insolvenz anmelden?: Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche Reiche will kleine Solaranlagen nicht mehr fördern. Ein Ölkonzern hat Greenpeace auf Schadensersatz verklagt. Der Meeresspiegel wird unterschätzt. mehr... (taz.de, 6.3.26)

Reiche will Solar-Förderung kappen, Ölkonzern verklagt Greenpeace auf Schadenersatz, Meeresspiegel wird unterschätzt Das Wirtschaftsministerium will das Erneuerbare-Energien-Gesetz reformieren. Die Umweltorganisation Greenpeace soll laut einem Urteil in den USA 345 Millionen Dollar Schadenersatz an einen Erdölkonzern zahlen. Der Meeresspiegel in Küstengebieten ist höher als bisher angenommen. - (klimareporter.de, 6.3.26)

Treibstoff-Wahnsinn: Wer verdient am meisten? Die steigenden Preise an der Zapfsäule bringen viele Autofahrer in Österreich an eine finanzielle Belastungsgrenze. Krone+ schlüsselt auf, wie sich der Diesel- und Benzinpreis zusammensetzt und wer besonders vom Treibstoff-Wahnsinn profitiert. (www.krone.at, 6.3.26)

Fitness und Langlebigkeit: Weder fitter noch verjüngter: Studie stutzt Taurin-Fans die Flügel Eine neue medizinische Untersuchung widerlegt frühere Hoffnungen: Die Aminosäure, die in Energydrinks enthalten ist, steigert weder die Leistung noch verzögert sie die Alterung. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Katholische Frauenvorsitzende: „Wichtig, dass wir sichtbare Frauen haben" - - Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreich hält große Stücke auf die Sichtbarkeit von Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen. Angelika Ritter-Grepl war Teil der Delegation, die am Donnerstag mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und First Lady Doris Schmidauer von Papst Leo XIV. empfangen wurde. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.3.26)

The world is getting hotter faster – the pace nearly doubled in the past decade Earth is now warming at a rate of around 0.35 °C per decade, fresh analysis finds. (www.nature.com, 6.3.26)

Greenpeace: Shein verkauft trotz Warnung belastete Kleidung Krebsgefahr im Kleiderschrank? Greenpeace wirft dem chinesischen Händler Shein vor, trotz Hinweisen Kleidung mit gefährlichen Chemikalien zu verkaufen. | Die Umweltorganisation Greenpeace wirft dem chinesischen Modehändler Shein vor, trotz entsprechender Hinweise weiter schädliche Produkte in der EU zu vertreiben. "Sheins Dreistigkeit ist erschütternd. Vor dem EU-Parlament verspricht der Konzern, Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen — doch in Wahrheit verkauft Shein massiv belastete Produkte einfach weiter", sagt Moritz Jäger-Roschko, Greenpeace-Experte für Kreislaufwirtschaft. "Shein ignoriert unsere Warnungen sowie gesetzliche Grenzwerte und nimmt Schäden für Mensch und Umwelt billigend in Kauf. Dieses Verhalten ist grob fahrlässig." (www.oekotest.de, 6.3.26)

Podcast 'fossilfrei' – #40: Freiheit im Heizungskeller oder Kostenfalle für Mieter*innen? Heute spricht 'fossilfrei' Host Wolf-Peter Schill mit Brigitte Knopf, Gründerin von Zukunft KlimaSozial, über die kürzlich vorgelegten Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz (formerly known as Gebäudeenergiegesetz) und die vermeintliche neue Freiheit im Heizkeller. Müssen Eigenheimbesitzer*innen vor falschen Heizungs-Entscheidungen geschützt werden — und droht für Mietende eine Kostenfalle? Brigitte zeigt Optionen auf, wie das vermieden werden könnte und weist auf Leerstellen beim Mieterschutz und bei der Gebäudeförderung hin. Außerdem sprechen wir über die vermutlich negativen Auswirkungen auf die Emissionen — und warum der Heizkeller vielleicht doch keine reine Privatsache sein sollte. Nebenbei erklären wir, was „Bio-Treppe“ und „Grüngasquote“ sind — und warum Biogas knapp bleiben dürfte. (www.diw.de, 6.3.26)

Why offshore wind could help the grid » Yale Climate Connections Offshore turbines generate electricity reliably at night and in the winter. (yaleclimateconnections.org, 6.3.26)

China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern China rückt den Wärmepumpenmarkt in den Fokus und will seine Kapazitäten mit einem ambitionierten Aktionsplan massiv ausbauen. Für europäische Anbieter wächst damit der Wettbewerbsdruck — und die Sorge vor einem Déjà-vu wie bei der Solarindustrie. | Der wachsende Markt ruft jedoch auch internationale Hersteller auf den Plan. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel China, das mit einem staatlich gesteuerten „Aktionsplan zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung in der Wärmepumpenindustrie“ gezielt den massiven Ausbau des Wärmepumpensektors vorantreiben will. | Der Bundesverband Wärmepumpe hat dieses Aktionspapier veröffentlicht und ausgewertet. Der BWP geht davon aus, dass daraus resultierend „steigender Wettbewerbsdruck für die europäische Wärmepumpenindustrie erwartet werden kann“. (www.basicthinking.de, 6.3.26)

Dirty Diesel: Bundesrat weicht internationaler Kritik aus Nun kritisieren auch niederländische Behörden und afrikanische Autohändler die Schweizer Rohstoffunternehmen, welche toxische Treibstoffe in Westafrika vertreiben. Und den Bundesrat wegen seiner Untätigkeit. Dieser reagiert auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage mit den üblichen Floskeln, aber auch einer interessanten Perspektive. | Es ist nicht nur die längste, sondern auch eine der wirksamsten Kampagnen von Public Eye. Nach dreijährigen Recherchen deckten wir anno 2016 auf, wie Schweizer Rohstoffhändler systematisch lasche afrikanische Umweltstandards ausnutzen, um mit extrem schwefelhaltigen Treibstoffen ihre Margen zu optimieren. | Nach unserer Enthüllung dieses giftigen Geschäftsmodells haben zwar diverse Länder ihre Grenzwerte für Schwefel und Schwermetalle drastisch gesenkt. Da es mit der Umsetzung aber häufig hapert, produzieren und verkaufen Trafigura, Vitol & Co diesen bei uns längst verbotenen «Dirty Diesel» munter weiter (www.publiceye.ch, 6.3.26)

Klimawandel: Wer sich eine Sintflut einbrockt, sollte auch eine Arche bauen Spanien und Portugal haben seit Anfang des Jahres so viele Stürme, so viel Regen und Überschwemmungen abbekommen, dass unsere Autorin an Noahs Geschichte aus der Bibel denken muss. Und an die Gründe für all das Wasser, das da runterkommt (www.freitag.de, 6.3.26)

Klimawandel: Studie: Erderwärmung hat sich beschleunigt Erstmals meinen Forscher belegen zu können, dass die Erde sich seit 2015 noch weit schneller erwärmt als zuvor. Aber ist das wirklich so – und woran könnte es liegen? (www.sueddeutsche.de, 6.3.26)

Cham kämpft mit PFAS: Ewigkeitschemikalien bremsen Bauprojekt aus Die Zuger Gemeinde Cham muss ein 34 Millionen Franken schweres Bauprojekt vorerst auf Eis legen. | Die Abklärungen zeigen, ist die betroffene Parzelle im Industriegebiet mit PFAS belastet. | Für die Altlastensanierung rechnet die Gemeinde mit Kosten von mehreren Millionen Franken. | Aus sechs Standorten der Musikschule sollte ein einziger werden: Im Neubauprojekt auf dem Areal der ehemaligen Papier-Fabrik wollte die Gemeinde Cham die über 30 Instrumentalfächer zusammenführen. Auch ein Konzertraum war geplant. | Doch aus dem Musikschulzentrum für rund 1000 Schülerinnen und Schüler wird allerdings vorerst nichts. Der Untergrund ist mit PFAS belastet, also per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen. (www.srf.ch, 6.3.26)

Wie funktioniert eine LEG? | Mit lokalen Elektrizitäts-gemeinschaften (LEG) Solarstrom im Quartier teilen Mieter*innen können neu nachhaltig produzierten Solarstrom von den Dächern aus der Nachbarschaft beziehen. Dank lokaler Elektrizitätsgemeinschaften, kurz LEG — und ewz.solarquartier. Wir zeigen, wie diese Energiegemeinschaft funktioniert und wie Sie Teil davon werden. | Was ist eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft? Die LEG einfach erklärt | Was ist der Unterschied zwischen LEG und ZEV? | Wie fördert die LEG nachhaltigen Solarstrom? | Wie werden Sie Teil einer LEG in Zürich? | ewz.solarquartier | Wie funktioniert die lokale Elektrizitätsgemeinschaft? | So wird Ihr Solarstrom in Zürich verrechnet | Welche Vorteile bringt die lokale Elektrizitätsgemeinschaft? | Für Verbraucher*innen | Für Produzent*innen von Solarstrom (www.powernewz.ch, 6.3.26)

Electric-vehicle batteries toughen up to beat the heat Rising temperatures shorten battery life, but devices are improving fast enough to resist the ravages of climate change. (www.nature.com, 6.3.26)

Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung: Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Eine befristete Mehrwertsteuererhöhung soll es ermöglichen, der Armee und den sicherheitsrelevanten zivilen Bundesämtern jene finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Bevölkerung und das Land gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen besser zu schützen — namentlich gegen hybride Aktivitäten und Angriffe aus der Distanz. Der Bundesrat hat dazu in seiner Sitzung vom 6. März 2026 die Vernehmlassung zur befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer, zur Schaffung eines Rüstungsfonds und zur Änderung des Mehrwertsteuergesetztes eröffnet. | Die globale Sicherheitslage und das Umfeld der Schweiz haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. Der Krieg in der Ukraine, zunehmende hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Desinformation und Spionage wirken sich auch auf die Schweiz aus. (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Aussenpolitischer Bericht 2025: Bundesrat setzt auf fokussierten und wirksamen Multilateralismus Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. März 2026 den Aussenpolitischen Bericht 2025 verabschiedet. Der Bericht legt Rechenschaft über die aussenpolitischen Aktivitäten des vergangenen Jahres ab und zieht zur Halbzeit eine Bilanz der Aussenpolitischen Strategie 2024—2027. Im Zentrum steht die Frage, wie die Schweiz in einem zunehmend polarisierten Umfeld ihre Interessen wahrt und zu einem handlungsfähigen Multilateralismus beiträgt. | Die internationale Ordnung ist fragiler und weniger berechenbar geworden. Geopolitische Spannungen, neue Machtverschiebungen und innenpolitische Vorbehalte gegenüber internationaler Zusammenarbeit verändern die Rahmenbedingungen multilateraler Kooperation grundlegend. Für die Schweiz als global vernetzter und exportorientierter Staat bleibt eine funktionierende regelbasierte Ordnung jedoch zentral. (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Bundesrat lehnt «Solarinitiative» ab Der Bundesrat hat am 6. März 2026 eine Aussprache zur Volksinitiative «Für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien (Solarinitiative)» geführt. Er lehnt die Initiative ohne Gegenvorschlag ab. Das UVEK wird dem Bundesrat die Botschaft zur Solarinitiative im Dezember 2026 vorlegen. | Die Solarinitiative wurde am 10. Dezember 2025 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Sie will in der Bundesverfassung festhalten, dass alle geeigneten Flächen von Bauten und Anlagen für die Produktion erneuerbarer Energien, insbesondere Solarstrom, genutzt werden müssen. Ausnahmen sind vorgesehen, wenn die Nutzung mit Schutzinteressen unvereinbar oder aus anderen Gründen unverhältnismässig ist. Bei neuen Bauten und Anlagen sowie bei erheblichen Umbau- und Erneuerungsarbeiten sollen die Solaranlagen bereits ein Jahr nach Annahme der Initiative installiert werden, bei bestehenden Bauten und Anlagen nach 15 Jahren. (www.news.admin.ch, 6.3.26)

„Für Katherina Reiche wird das eine Bewährungsprobe“ Steigende Öl- und Gaspreise nähren die Sorge vor einer neuen Energiekrise. Eine strategische Gasreserve fehlt. Die nächsten Wochen könnten für Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Bewährungsprobe werden, sagt POLITICO-Reporterin Joana Lehner. (www.welt.de, 6.3.26)

Personalmanagement der Bundesverwaltung: Bundesrat heisst Berichterstattung gut Mit dem Reporting Personalmanagement informiert der Bundesrat jährlich über die Entwicklungen im Personalbereich der Bundesverwaltung. An seiner Sitzung vom 6. März 2026 hat er die Berichterstattung für das Jahr 2025 gutgeheissen. Fünf der elf strategischen Sollwerte wurden erreicht. Der Frauenanteil in den oberen Kaderlohnklasse wurde zum Beispiel von 28.7 auf 30 Prozent erhöht. | Der Bundesrat hat das Reporting Personalmanagement für das Jahr 2025 gutgeheissen und an die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommissionen der eidgenössischen Räte weitergeleitet. Um den Fortschritt der Personalpolitik der Bundesverwaltung messen zu können, legt der Bundesrat für jede Legislatur eine Reihe strategischer Ziele in Form von Sollwerten fest. | Der Bundesrat hat am 1. Mai 2024 beschlossen, sich für die Legislatur 2024—2027 auf elf strategische Sollwerte in sechs personalpolitisch bedeutenden Bereichen zu fokussieren (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Fasten als verbindende Kraft Der Ramadan und die christliche Fastenzeit finden dieses Jahr gleichzeitig statt. Grund für einen interreligiösen Austausch zwischen einem Imam und einem reformierten Pfarrer. (www.forum-magazin.ch, 6.3.26)

Greenwashing? Banken investieren in Tiefseebergbau Eine DW-Recherche zeigt: Trotz öffentlicher ESG-Zusagen stecken Banken hunderte Millionen in Firmen, die den Abbau in der Tiefsee vorantreiben. Forschende warnen vor irreversiblen Schäden, wenn der Abbau beginnt. (www.dw.com, 6.3.26)

Warten auf den Umweltbonus: Verschlafen in Berlin - Der Markt für Elektroautos kommt nicht in Schwung. Das liegt auch an Verzögerungen in Berlin: Wenn ein Umweltbonus angekündigt wird, muss er auch schnell kommen. - (www.faz.net, 6.3.26)

Initiative der Grünen: Bundesrat lehnt Solarinitiative ohne Gegenvorschlag ab Das Volksbegehren verlangt, dass auf allen geeigneten Dächern Solarpanels installiert werden. Dies greife in das Privateigentum ein, sagt der Bund. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Weltweite Umfrage zu Glaube, Gott und Moral - - Immer mehr Menschen weltweit glauben heutzutage, dass der Glaube an Gott nicht notwendig ist, um Moral und gute Werte aufrechtzuerhalten. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.3.26)

Regionaler Stromausfall im Aargau – diese Region ist betroffen Im südöstlichen Teil des Kantons Aargau ist es am Freitagmittag zu einem Stromausfall gekommen. Betroffen sind die Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Merenschwand, Oberlunkhofen und Unterlunkhofen. Laut einer offiziellen Meldung von Alertswiss ist die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten derzeit komplett unterbrochen. - - Im betroffenen Gebiet ist der Strom ausgefallen. bild: alertswissDer Energieversorger AEW Energie AG arbeitet offenbar bereits an der Behebung der Störung, schreibt die «Aargauer Zeitung». Die Ursache ist noch unklar. Das AEW rechnet mit einer Dauer von ungefähr einer Stunde. (hkl)Update folgt ......(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 6.3.26)

Pläne von schwarz-rot: Die Qual der Heizungswahl - Die neuen Pläne zur Heizungsgesetz-Reform suggerieren, dass der Griff zur Gasheizung weiterhin eine solide Wahl darstellt. Wer sich da mal nicht täuscht. - (www.faz.net, 6.3.26)

Marmeladenoma ist tot: „Sie hat die Welt zu einem besseren Ort gemacht“ - Deutschlands älteste Streamerin, die „Marmeladenoma“, ist mit 94 Jahren gestorben. Zehn Jahre lang erzählte sie online Märchen und Geschichten für ihre Zuschauer. - (www.faz.net, 6.3.26)

Demokratie-Aktivist in Hongkong: 20 Jahre Haft: Verleger Jimmy Lai legt keine Berufung ein Wenn es keine diplomatische Lösung gibt, die zu seiner Freilassung führt, dürfte Lai den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Er ist bereits 78 Jahre alt. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Podcast 'fossilfrei' - #40: Freiheit im Heizungskeller oder Kostenfalle für Mieter*innen? - Heute spricht 'fossilfrei' Host Wolf-Peter Schill mit Brigitte Knopf, Gründerin von Zukunft KlimaSozial, über die kürzlich vorgelegten Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz (formerly known as Gebäudeenergiegesetz) und die vermeintliche neue Freiheit im Heizkeller. Müssen Eigenheimbesitzer*innen ... (www.diw.de, 6.3.26)

Dafür darf Bundesregierung höhere Schulden machen Die Öl- und Benzinpreise steigen seit dem Beginn des Iran-Kriegs rasant. Aber die Kosten werden nicht an der Tankstelle stehen bleiben, sondern durch die Wirtschaft rattern, warnen Experten. Eine große Umfrage zeigt ein klares Meinungsbild, was sich die Österreicher von der Bundesregierung jetzt erwarten.  (www.krone.at, 6.3.26)

„Möchte, dass unser Geld hier bleibt – darum will ich ein Wachstum der erneuerbaren Energien“ Cem Özdemir, Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, fordert im Interview bei WELT TV einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, „und zwar nicht nur wegen des Klimaschutzes und der Wirtschaft, sondern auch aus Sicherheitsgründen“. (www.welt.de, 6.3.26)

D: Leitlinien zur Suizidprävention - - Die deutsche Bischofskonferenz und der deutsche Caritasverband haben Leitlinien zur Prävention von Suizid in katholischen Einrichtungen veröffentlicht. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.3.26)

Kein Partner unter vielen Indien steht im Zentrum der globalen Klima- und Energiedebatte. Als bevölkerungsreichstes Land der Welt, drittgrößter Emittent von Treibhausgasen und zugleich eines der am stärksten von Klimafolgen betroffenen Länder entscheidet sich auch hier, ob globale Klimaziele erreichbar bleiben. Der Blogbeitrag reflektiert den Besuch von Merz mit Blick auf mögliche neue Impulse für die deutsch-indische Kooperation insbesondere im Hinblick auf eine Just Transition. - - - (www.germanwatch.org, 6.3.26)

Österreichs First Lady: „Ich habe Respekt vor den Religionen“ - - Doris Schmidauer, die Frau des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, war Mitglied der Delegation beim Papstbesuch an diesem Donnerstag. Ein Gespräch über Respekt vor Religionen, Frauen-Begegnungen im Vatikan und Gleichberechtigung, geführt im Umfeld einer Vorstellung von Doris Schmidauers Buch „Heimat bist du großer Töchter“ in Rom. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.3.26)

Vernetzung der Datenbanken von Bund und Kantonen erfordert sorgfältige Koordination Wollen sich Behörden des Bundes und der Kantone gegenseitig Zugang zu ihren Datenbanken gewähren, müssen die entsprechenden Rechtsgrundlagen kompatibel sein. Nur so ist die gemeinsame Nutzung von Datenbanken zulässig. Entsprechend wichtig ist deshalb die sorgfältige Koordination bei der Gesetzgebung. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem Bericht vom 6. März 2026. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wird bis Ende 2026 prüfen, ob der Leitfaden zur Datenschutzgesetzgebung mit entsprechenden Hinweisen ergänzt werden soll. | Sowohl der Bund als auch die Kantone gewähren einander teilweise Zugriff auf Datenbanken, die persönliche Daten enthalten. Die Datenbank mit den AHV-Nummern wird beispielsweise vom Bund betrieben und unter bestimmten Voraussetzungen mit den kantonalen Behörden geteilt; gleichzeitig werden die Zivilstandsregister auch mit Daten aus den kantonalen und kommunalen Einwohnerregistern gespeist. (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Bundesrat will mehr Zusammenarbeit in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. März 2026 Eckwerte festgelegt, um gemeinsame Lösungen in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung zu fördern. Unter anderem sollen neu alle Projekte über einer Million Franken auf Synergien geprüft werden. Die Bundeskanzlei hat den Auftrag erhalten, dem Bundesrat bis Ende 2026 die nötigen rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Änderungen zu beantragen.| Der Bund steuert die digitale Transformation seit fünf Jahren nach einem Lenkungsmodell, das damals neu eingeführt wurde. Am 1. Januar 2021 nahm der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (Bereich DTI) bei der Bundeskanzlei seine Arbeit auf. Nun hat der Bundesrat die nächste Weiterentwicklung beschlossen: Ziel ist ein Paradigmenwechsel von heute mehrheitlich individuellen Digitalisierungslösungen zu mehr Zusammenarbeit und deutlich mehr gemeinsamen Lösungen. (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Bundesrat genehmigt Neuberechnung des LSVA-Anteils für das Fürstentum Liechtenstein Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. März 2026 eine Änderung der Vereinbarung über die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein für die Jahre 2026—2030 genehmigt. Damit sinkt der Anteil Liechtensteins an den Einnahmen aus der LSVA leicht. | Massgebend für den Verteilschlüssel sind die jeweiligen Bevölkerungszahlen, die Länge der Strassennetze, die Anzahl der schweren Motorfahrzeuge für den Sachentransport sowie das Gewichtsverhältnis Direktimport und -export. Aufgrund dieser massgebenden statistischen Zahlen sinkt der Anteil des Fürstentums Liechtenstein an den LSVA-Nettoeinnahmen von aktuell 0,693 Prozent (entsprach im Jahr 2025 Fr. 10.8 Mio.) auf 0,634 Prozent für die Jahre 2026—2030. | Zuständig für die Behandlung sämtlicher Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem LSVA-Vertrag zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ist die «Gemischte Kommission LSVA». (www.news.admin.ch, 6.3.26)

Korrekte Analyse von Richard David Precht zu den Intentionen der USA im #Iran P.S. Durch #ErneuerbareEnergien würden wir nicht nur den versprochenen #Klimaschutz realisieren, sondern wären auch geostrategisch unabhängig. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 6.3.26)

Aussergewöhnlicher Garten: Sie hatte kein Geld fürs Reisen. Deshalb holte sie sich den Süden vor die Haustür Erika Schwarz erschuf ihren Garten im Zürcher Oberland ohne festen Plan, aber mit viel Geduld. Das grüne Paradies der 62-Jährigen steht auch Besucherinnen und Besuchern offen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Widerstand(sfähigkeit) | Post Scriptum von Markus Kunz Ich sitze in der Dolderbahn an der Endstation, hoch über Zürich, bereit zur Abfahrt, als der Lautsprecher die Durchsage der Leitstelle durchsagt: Wegen Schneefalls sei der gesamte Busbetrieb in der Stadt eingestellt worden. Und ich schaue hi­naus und sehe nebst ein paar Flöckchen nur ein feines Schäumchen Schnee auf dem Boden, obschon wir hoch über Zürich sind, und ich denke, was ich in solchen Fällen immer denke: Auf den Mond fliegen können sie, aber ein paar Zentimeter Schnee legt die gesamte Technik lahm. | Es geht also um viel — nein, es geht um alles! Kleinliches Gemecker an der rot-grünen Politik, so berechtigt es manchmal vielleicht ist (vegane Menüs! Gendersterne! Gratiswahn!), ist kein guter Ratgeber für die Wahlen. Denn wer nicht will, dass die sozialen und ökologischen Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte durch ein eher blindwütiges Bürgertum — siehe Kantonsrat — zunichte gemacht werden, soll an die Urnen! Und links wählen! (www.pszeitung.ch, 6.3.26)

Wohnraumfonds zur Förderung gemeinnütziger Wohnungen Der Stadtrat beantragt dem Stadtparlament zuhanden der Stimmberechtigten die Schaffung eines städtischen Wohnraumfonds. Er setzt damit einen Auftrag der Winterthurer Stimmbevölkerung um und stärkt gezielt den gemeinnützigen Wohnraum. | Gemeinden können gemäss kantonalem Recht eigene Fonds zur Bereitstellung von preisgünstigen Mietwohnungen schaffen. Mit der Errichtung eines städtischen Wohnraumfonds nutzt der Stadtrat diese Möglichkeit und setzt damit einen Auftrag der Winterthurer Stimmbevölkerung um. Diese bewilligte in der Volksabstimmung von November 2014 einen Rahmenkredit von zehn Millionen Franken für die Vergabe von Darlehen zur Förderung von gemeinnützigem Wohn- und Gewerberaum. Gleichzeitig verlangte sie, dass die gewährten Darlehen später in einen neu zu schaffenden Fonds zurückfliessen. | In der Folge verabschiedete das Stadtparlament eine Verordnung, in der die Vergabe der Darlehen geregelt ist und beauftragte den Stadtrat mit der Einrichtung des Fonds. (stadt.winterthur.ch, 6.3.26)

Winterthurer Wohnbaupolitik | Stadt errichtet dauerhaften Fonds für günstiges Wohnen Der Winterthurer Stadtrat will die Förderung von preiswertem Wohnraum langfristig sichern. Er beantragt die Schaffung eines speziellen Wohnraumfonds, der als Kreislauf-System künftige Bauprojekte unterstützen soll. | Winterthur baut weiter an einer nachhaltigen Wohnbauförderung: Der Stadtrat hat eine Vorlage ausgearbeitet, die nun an das Stadtparlament und später vor das Volk geht. Ziel ist es, die bereits bewilligten Fördergelder in der Höhe von 10 Millionen Franken in einem neuen, städtischen Wohnraumfonds zu bündeln. Damit setzt die Exekutive einen klaren Auftrag der Stimmbevölkerung aus dem Jahr 2014 um. | Das Prinzip des Fonds funktioniert wie ein Kreislauf: Die Stadt vergibt zinslose Darlehen an Wohnbaugenossenschaften. Sobald diese Gelder zurückbezahlt werden, fliessen sie nicht einfach in den allgemeinen Haushalt, sondern direkt zurück in den Fonds. So stehen sie wieder für neue Projekte zur Verfügung. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Forscher entwickeln Tofu-Batterie mit Lebensdauer von 328 Jahren Forscher haben eine wasserbasierte Batterie mit einem pH-neutralen Elektrolyten entwickelt, die nicht brennbar und extrem langlebig ist. In Labortests überstand der Energiespeicher Hunderttausende Ladezyklen, was rechnerisch einer Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten entspricht. Könnte die „Tofu-Batterie“ ein Schritt in Richtung sichere und nachhaltige Großspeicher sein? | Forscher der City University of Hong Kong und der Southern University of Science and Technology haben nun ein System vorgestellt, das die bekannten Sicherheits- und Haltbarkeitsprobleme herkömmlicher Batterien gezielt umgeht. Die wasserbasierte Batterie arbeitet mit einem pH-neutralen Elektrolyten, ist nicht brennbar und zeigt selbst nach einer enorm hohen Anzahl an Ladezyklen kaum Alterungserscheinungen. | Die sogenannte „Tofu-Batterie“ könnte eine neue Generation von Energiespeichern bedeuten. Durch den Einsatz eines wasserbasierten und pH-neutralen Elektrolyten ist sie nicht nur nachhaltig, sondern auch sicher. (www.basicthinking.de, 6.3.26)

Die vier Säulen der Cyber-Resilienz Trotz langjähriger Investitionen in Abwehrmaßnahmen nehmen Cyberangriffe und kostspielige Ausfallzeiten weiter zu. | Der Begriff der Cyber-Resilienz ist in der Security-Branche heute allgegenwärtig. Damit das Konzept echte Wirkung entfalten kann, muss es als strategische Notwendigkeit begriffen werden, bei denen Unternehmen nicht nur die Fähigkeit erwerben, Angriffen standzuhalten, sondern auch besser auf sie vorbereitet zu sein und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. | Säule 1: Maximale Sichtbarkeit und Kontrolle der Endpunkte | Säule 2: Aufrechterhaltung der Kontrollhygiene | Säule 3: Implementierung einer Zero-Trust-Architektur (ZTNA) | Säule 4: Schnelle Wiederherstellung und Anpassung (www.it-daily.net, 6.3.26)

"Bio-Treppe" befördert Klimaziele in den Keller Das neue Heizungsgesetz der Merz-Koalition gefährdet nach Berechnungen des Öko-Instituts Deutschlands Klimaziele. Das liegt vor allem am geplanten Wegfall der 65-Prozent-Regel für den Heizungseinbau. - (klimareporter.de, 6.3.26)

Soziale Medien: Ein System voller blinder Flecken - Eine Studie untersucht, welchen Einfluss politische Werbung auf Facebook und Instagram hat: so gut wie keinen. Das sollte nicht von den eigentlichen Problemen der Plattformen ablenken. - (www.faz.net, 6.3.26)

Sehr sehenswert: #RestartThinking nimmt die Lügen von Ministerin Reiche auseinander #BMWE #Energiewende #Klimaschutz | https://youtu.be/6m4BVswNH1M?si=K5nT8Wa4n_NoFGcb | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 6.3.26)

A theoretical index for understanding distinct land relative humidity trends in observations, reanalyses, and models Understanding how land relative humidity (RH) has changed and how well Earth system models capture those changes is critical, yet progress has been impeded by limited coverage of observations, biases in global reanalyses, and complex interactions within the coupled land—atmosphere system. Here, we show that variations of land RH across regions, time, and datasets (observations, reanalyses, and models) are captured by a simple index based on the ratio of precipitation to a modified potential evapotranspiration formulated independently of RH. The index enables a physical calibration of biased land RH in reanalyses, yielding a more reliable dataset for global-scale assessments. It also provides a theoretical yet quantitative framework for interpreting land RH changes and attributing model spread and discrepancy. (www.pnas.org, 6.3.26)

Wir sind Zukunft | Wenn Schweizer Schiffe verstummen Zwei Schiffsprojekte auf dem Ägerisee und dem Vierwaldstättersee zeigen, wie die Schweizer Passagierflotte klimaneutral wird. Die Technologien sind unterschiedlich, das Ziel ist dasselbe: null Emissionen auf dem Wasser. | Die MS Ägerisee gleitet rein elektrisch über das Wasser und spart jährlich rund 38 Tonnen CO2. | Auf dem Vierwaldstättersee wird die MS Saphir ab Sommer als erstes Wasserstoffschiff der Schweiz unterwegs sein. | Bis 2040, schätzen Branchenexperten, könnte die gesamte Schweizer Personenschifffahrt klimaneutral sein. | Auf dem Ägerisee ist Zukunft bereits Gegenwart geworden. Die MS Ägerisee, ein 24 Meter langes Kursschiff mit 130 Plätzen, gleitet seit Mai 2025 rein elektrisch über den See — leise, ohne Abgase, gespeist von Wasserkraft aus der Region. Im Winter zuvor erhielt das Schiff in einem achtwöchigen Umbau neue Innereien: Statt der alten Dieselmotoren arbeiten nun zwei Batteriepakete, zusammen 2,5 Tonnen schwer. (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

Dem deutschen Gasnetz droht ein ungeahnt teures Ende – für Betreiber und Kunden Der Krieg im Nahen Osten hat den Gaspreis zeitweise verdoppelt. Gleichzeitig erlaubt das neue Heizungsgesetz, Gasheizungen länger einzubauen. Ein Experte warnt: Wer weiter darauf setzt, geht ein doppeltes Risiko ein. (www.welt.de, 6.3.26)

Freiwillige für mehr Grün – Weg mit dem Asphalt – hin zu mehr Lebensqualität Pro Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter Boden versiegelt – doch mancherorts halten Menschen dagegen. (www.srf.ch, 6.3.26)

Früherer SRF-Moderator: «Tierli-Moser» geht mit der Schweizer Wolfspolitik hart ins Gericht Der Biologe Andreas Moser hat bei «Netz Natur» Sendungen über Wölfe produziert, nun legt er ein Buch vor. Darin attestiert er dem Bund Populismus – und warnt vor «Flegelwölfen». (www.tagesanzeiger.ch, 6.3.26)

KOMMENTAR - Zürcher Linke will 35-Stunden-Woche für städtische Angestellte: So wird die Verwaltung noch mehr zur geschützten Werkstatt Keine Schweizer Stadt hat eine grössere Verwaltung als Zürich. Es täte besser daran, die verfügbaren Ressourcen effizienter einzusetzen, als sie mit Luxuslösungen weiter aufzublähen. (www.nzz.ch, 6.3.26)

Test zeigt: Darum sterben Frauen im Notfall eher Beim Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Und dennoch zögern Laien, aber auch Profi-Ersthelfer, eine Frau richtig zu reanimieren. Ein Experiment an der Medizin-Uni Innsbruck zeigt unglaubliche Mängel auf. (www.krone.at, 6.3.26)

Notorious asteroid 2024 YR4 won't crash into the moon after all Earthlings aren't the only ones safe from a city-wrecking-size asteroid. Future lunar inhabitants won't have to worry about a strike in 2032 either (www.scientificamerican.com, 6.3.26)

«Vertrauen schenken und zuhören» 57 Jugendliche schreiben, drehen, gestalten – und räumen in eineinhalb Minuten mit Vorurteilen auf. Mit «Don't Grow Up! #GrowStrong» lässt Gorilla Schweiz die Jugend selbst das Wort ergreifen. Geschäftsführerin Sina Candrian über echte Partizipation – und den Mut, Verantwortung zu teilen. (www.persoenlich.com, 6.3.26)

Jugendliche räumen mit Vorurteilen auf Die Agentur hat für Gorilla Schweiz eine crossmediale Kampagne umgesetzt, in deren Zentrum der von 57 Jugendlichen realisierte Kurzfilm «Don't Grow Up! #GrowStrong» steht. Der Film thematisiert Vorurteile gegenüber Jugendlichen sowie Fragen der mentalen Gesundheit. (www.persoenlich.com, 6.3.26)

5.3.26

Klimakrise: Waldschäden sollen laut Studie durch Klimawandel deutlich zunehmen Brände, Stürme und der Borkenkäfer werden Wäldern in Europa künftig stark zusetzen. Bereits bei 2 Grad Erderwärmung werden laut Studie 20 Prozent mehr Schäden erwartet. (www.zeit.de, 5.3.26)

EU-Namensstreit | «Veggie-Burger» bleibt erlaubt – «Tofu-Rippchen» wird verboten Die EU zieht eine überraschende Grenze bei der Benennung pflanzlicher Produkte. Warum «Tofu-Wurst» erlaubt bleibt, «Veggie-Speck» aber verschwinden muss. | «Veggie-Burger» und «Tofu-Wurst» bleiben in der EU weiterhin erlaubt. | Begriffe wie «Veggie-Speck» oder «Tofu-Rippchen» werden hingegen künftig verboten. | Deutschland, Verbraucherschützende und Handel lehnten ein umfassendes Verbot klar ab. | Der Verband BALPro befürchtet bei Namensverboten einen Schaden von 250 Millionen Euro. | Die Namen «Veggie-Burger» und «Tofu-Wurst» müssen nicht von Speisekarten in der EU verschwinden. Darauf einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments in Brüssel, wie Verhandlungsteilnehmer der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Andere vegetarische Produkte dürfen aber künftig nicht mehr etwa als «Veggie-Hühnchen» oder «Tofu-Rippchen» beworben werden. | Der Kompromiss muss noch formell vom Europaparlament und den europäischen Staaten angenommen werden. (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

Life on Mars could reach Earth by riding asteroid impact debris, new study suggests New insights into a tiny, tough microbe have huge implications for the search for life beyond Earth (www.scientificamerican.com, 5.3.26)

Energie-Kommune des Jahres 2025: Greifswald gewinnt mit Solarthermie - - Im Finale standen drei Energie-Kommunen des Jahres 2025. Zur Siegerin erwählte eine öffentliche Abstimmung die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. - - (www.geb-info.de, 5.3.26)

KOMMENTAR - Die Swiss-Lounge ist kein Kriegsgebiet: Wo bleibt die Eigenverantwortung der gestrandeten Touristen? Die heutige Spassgesellschaft erwartet eine staatliche Rundumbetreuung. Das ist realitätsfern, aber der Staat darf sich nicht wundern: Er fördert dieses Verhalten. (www.nzz.ch, 5.3.26)

Unblock Cuba!: Unvollkommen, aber nicht besiegt Washington schneidet Kuba vom Treibstoffnachschub ab, aber die sozialistische Inselrepublik setzt auf solidarische Gegenwehr und priorisiert weiterhin die Gesundheit seiner Bevölkerung. Eine Stimme aus Havanna. (www.jungewelt.de, 5.3.26)

Six trillion ways to solve climate change New research shows that mixing and matching manageable climate policy 'wedges' can add up to real solutions. (yaleclimateconnections.org, 5.3.26)

Ölpreis-Ökonomie: Wie Konzerne durch den Iran-Krieg Rekord-Profite machen Benzin, Heizen und Strom: Durch den Iran-Krieg wird alles teurer. Auch Flüssiggas verkaufen Energiekonzerne in Europa gerade zu teils doppelt so hohen Preisen, wie sie für die Beschaffung bezahlen. Wie diese Ungerechtigkeit funktioniert (www.freitag.de, 5.3.26)

Katharine Burr Blodgett kept an inner struggle out of sight as she made history in the laboratory At the height of her career, chemist and physicist Katharine Burr Blodgett faced challenges that not even her closest colleagues suspected (www.scientificamerican.com, 5.3.26)

Was ist ein OEM (Original Equipment Manufacturer)? Original Equipment Manufacturer spielen eine wichtige Rolle in der IT und Elektronikindustrie. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff, und warum ist das OEM-Modell so erfolgreich? | Die Definition: Hersteller im Hintergrund | Ähnliche Begriffe | OEM-Software: Windows und Office zum Sonderpreis | Hardware-OEMs: Die unsichtbaren Riesen | Bekannte OEM-Hersteller: Wer produziert für wen? | Die Vorteile des Modells | Die Schattenseiten: Abhängigkeiten und Qualitätskontrolle | OEM vs. Retail: Was ist besser für den Endkunden? | Die Zukunft des OEM-Modells | Fazit: Ein bewährtes Modell mit Herausforderungen (www.it-daily.net, 5.3.26)

Neues EU-Klimaschutzziel: 90 Prozent weniger Emissionen In der EU gilt in Kürze ein neues Klimaschutzziel. Bis 2040 müssen die Treibhausgasemissionen der Staatengemeinschaft um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Dafür gaben die EU-Länder in Brüssel das letztgültige grüne Licht. | Allerdings kann die 90-Prozent-Marke ab 2036 bis zu einer Obergrenze von fünf Prozent auch durch das Zukaufen von Klimazertifikaten aus dem Ausland erreicht werden. Anders als bei dem bisher geltenden Klimaschutzziel müssen die Emissionsminderungen damit nicht nur auf eigenem Boden passieren. | In der EU gibt es schon festgeschriebene Klimaziele bis 2030 und 2050, bei dem neuen handelt es sich um eine Zwischenetappe. Bis Ende dieses Jahrzehnts müssen die Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bis 2050 will die EU klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als wieder gebunden werden können. (orf.at, 5.3.26)

Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris – der Freitag Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort — aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme (www.freitag.de, 5.3.26)

Greenpeace: Shein verkauft weiter Kleidung mit PFAS Der asiatische Billigmodehändler Shein bietet auf seiner Plattform nach Recherchen von Greenpeace weiterhin Kleidung an, die mit gefährlichen Chemikalien belastet ist. | Eine Untersuchung des Bremer Umweltinstituts im Jänner habe ergeben, dass viele der auf der Onlineplattform angebotenen Kleidungsstücke nach wie vor die Grenzwerte der europäischen Chemikalienverordnung überschritten, erklärte die Umweltschutzorganisation heute. | Greenpeace hatte den Angaben nach bereits im November eine Reihe von mit gefährlichen Chemikalien belasteten Produkten von Shein gefunden. Das Unternehmen habe daraufhin angekündigt, die betroffenen Artikel vom Markt zu nehmen. (orf.at, 5.3.26)

Big Tech soll den Energiehunger von KI mitfinanzieren Die US-Regierung und die grössten Data-Center- und KI-Provider der Branche haben eine Vereinbarung betreffend der Stromversorgung von KI-Rechenzentren unterzeichnet. Damit soll der wachsende Strombedarf keine negativen Auswirkungen auf die Stromkosten von Privaten haben. | Eine Reihe der grössten Rechenzentrums- und KI-Anbieter der Welt, namentlich Google, AWS, Meta, Microsoft, OpenAI und weitere, haben sich gegenüber der US-Regierung verpflichtet, selbst für die Stromversorgung ihrer KI-Rechenzentren zu sorgen. Damit will US-Präsident Trump verhindern, dass die Nachfrage nach Energie für Data Centers keine Auswirkungen auf die Strompreise von Privathaushalten haben, wie verschiedene Medien (via "The Guardian") berichten. |Einzelne Gemeinden in den USA hatten sich aus Angst vor steigenden Strompreisen jüngst gegen den Bau von Rechenzentren auf ihrem Gebiet gewehrt, so Trump. Der Präsident erwartet, dass die nun unterzeichnete Vereinbarung sogar den gegenteiligen Effekt haben dürfte. (www.itmagazine.ch, 5.3.26)

Steigende Energiepreise durch Irankrieg: Angst vor dem Preisschock Die Energiepreise steigen infolge des Irankriegs. Das schadet der Wirtschaft. Grüne und Linkspartei fordern eine Senkung der Stromsteuer für alle. mehr... (taz.de, 5.3.26)

Abhängigkeit von Öl und Gas: In der fossilen Falle Der Krieg zeigt: Die Energiewende ist auch volkswirtschaftlich notwendig. Ausgerechnet jetzt setzt die Regierung auf einen klimapolitischen Rollback. mehr... (taz.de, 5.3.26)

Brief an die Kinderbuchfigur: Lieber Globi, es ist nicht schwer: Weniger wäre bei dir mehr! Heute erscheint der 100. Abenteuerband von Globi. Das ist nur eines von unverhältnis­mässig vielen Produkten um die Figur, die immer am Puls der Zeit sein will. Eine persönliche Klage. (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

Neue «Wunderbatterie»: Kommt es zur Donut-Revolution? Die globale Batterieindustrie ist in Aufruhr: Eine neue Superzelle soll bald zahlreiche Probleme der E-Mobilität lösen. Experten sind jedoch skeptisch. (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

SRF-Dok zur Zürcher Wohnungskrise: Ombudsstelle weist Beanstandungen zurück – nun zieht FDP-Chef Filippo Leutenegger seine Klage weiter Die umstrittene Sendung wird jetzt ein Fall für die Unabhängige Beschwerdeinstanz. Die Sache kann bis vor Bundesgericht gehen. (www.nzz.ch, 5.3.26)

Benzinpreise: Das passiert, wenn man die Energiewende bremst Angesichts der hohen Benzinpreise wirft die Regierung den Konzernen panisch Abzocke vor. Die Autofahrer aber zahlen dafür, dass E-Autos zu langsam auf den Markt kommen. (www.zeit.de, 5.3.26)

Klimaschutz nur auf dem Papier Ein Thinktank warnt die EU vor der Nutzung von CO2-Zertifikaten statt CO2-Einsparung zu Hause. Für Klimaschutz-Projekte im Ausland zu bezahlen, statt in die eigene Wirtschaft zu investieren, könne am Ende auch teuer werden. - (klimareporter.de, 5.3.26)

Reduktion der Treibhausgase bis 2040: 90 Prozent weniger Emissionen: EU hat neues Klimaschutzziel Bis Ende dieses Jahrzehnts müssen die Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bis 2050 will die EU klimaneutral sein. (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

Traumaforscherin Hendler: „Es geht um die Haltung gegenüber dem Stressfaktor“ - Wie hält man ständigen Raketenalarm aus? Im Interview spricht die israelische Traumaforscherin Talma Hendler darüber, wie Resilienz entsteht – und wie sie helfen kann, stressige Situationen zu überstehen. - (www.faz.net, 5.3.26)

Stadt fördert Kunst- und Kulturprojekte mit neuem Förderfonds „Kulturelle Teilhabe“ Ob kulturelles Nachbarschaftsprojekt, originelle Kunstinitiative oder kreative Begegnungskonzepte – der neue Förderfonds „Kulturelle Teilhabe“ unterstützt Ideen, die Menschen zusammenbringen. Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart stellt 100.000 Euro bereit, damit mehr Menschen aktiv Kultur mitgestalten können. (www.stuttgart.de, 5.3.26)

Sachsen-Anhalt: Reformpaket soll Demokratie in Sachsen-Anhalt vor AfD schützen Die rechtsextremistische AfD könnte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden. Reformen sollen den demokratischen Apparat stärken. (www.zeit.de, 5.3.26)

Schattenseiten der digitalen Moderne: Im Alter wird's dann eng Die Digitalisierung rationalisiert menschliche Kontakte weg. Die Alternative der Zukunft wird heißen: Pflegeroboter oder ein soziales Dienstjahr. mehr... (taz.de, 5.3.26)

90 Prozent weniger Emissionen: EU hat neues Klimaschutzziel (www.cash.ch, 5.3.26)

Auto: Hohe Spritpreise: Jetzt auf ein E-Auto umsteigen? Die Preise für Benzin gehen wegen des Iran-Krieges durch die Decke – und auf einmal zeigen sich die Vorteile eines Elektroautos. Ist jetzt der Moment gekommen, um umzusteigen? (www.sueddeutsche.de, 5.3.26)

Rechtsmissbrauch mit Slapp-Klagen | Investigative Medien brauchen Schutz | Gastkommentar Andreas Blattmann, Dozent für Medienrecht und Rechtsanwalt in Zürich. Auch in der Schweiz kommt es zu Einschüchterungsklagen gegen kritische Medienhäuser und NGOs. Es ist Zeit, dagegen etwas zu unternehmen. | Zunächst braucht es rechtliche Frühwarnsysteme, beispielsweise in Form von Anti-Slapp-Regeln, die es Gerichten erlauben, missbräuchliche Klagen frühzeitig zu erkennen und, wo nötig, zu stoppen. Andere Länder haben das. Dann brauchen wir aber auch kritische Richterinnen und Richter, die Motive und Strategien von klagenden Parteien hinterfragen. | Slapps funktionieren isoliert, scheitern aber häufig, wenn sie auf solidarischen Widerstand der betroffenen Medien, NGOs und Juristinnen treffen. Vor allem aber müssen wir den Diskurs verändern und über den gesellschaftlichen Wert der Debatte sprechen. Eine Klage bedeutet nämlich nicht automatisch: «Hier hat jemand etwas falsch gemacht.» Sie kann auch bedeuten: «Hier hat jemand etwas richtig gemacht — und jemand anderer möchte, dass das nicht öffentlich wird.» (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

The arid Rio Grande basin could become even drier Climate-change-driven drought is hitting the river hard, contributing to water shortages. (yaleclimateconnections.org, 5.3.26)

Vor 50 Jahren erkannte man, dass erneuerbare Energien und ein gewisses Mass an Suffizienz auch aus sicherheitspolitischer und ökonomischer Sicht keine schlechte Sache wären. Autofreie Sonntage, Solarpanels auf dem Weissen Haus etc… Wo stünden wir bloss, hätten wir das damals durchgezogen? | @bluelle.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.3.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Plastik in der Stadtluft Autos belasten die Luft auch durch Reifenabrieb. Wie viel Plastik wir täglich dadurch einatmen, zeigt eine neue Studie. | Obwohl Plastikpartikel in der Luft zunehmend in den Fokus geraten, ist das Wissen über deren Verbreitung und Wirkung immer noch begrenzt. Chemische Analysen aus Leipzig liefern jetzt erstmals Details aus Deutschland dazu: Rund 4 Prozent der Feinstaub-Masse bestehen aus Plastik. Rund zwei Drittel davon gehen auf Reifenabrieb zurück. Hochgerechnet bedeutet dies, dass Menschen in einer Stadt wie Leipzig ungefähr 2,1 Mikrogramm Plastik pro Tag über die Luft einatmen, was das Sterberisiko durch Herzkreislauferkrankungen um 9 Prozent und durch Lungenkrebs um 13 Prozent erhöht. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, global Maßnahmen gegen die Plastikverschmutzung zu ergreifen sowie Luftqualität und Gesundheit regional unter die Lupe zu nehmen, schreiben Forschende (www.leibniz-gemeinschaft.de, 5.3.26)

Investitionssicherheit für Photovoltaik Die Photovoltaik hat in der Schweiz einen historischen Meilenstein erreicht: Mit einem Anteil von 14% am Bruttostromverbrauch ist sie hinter der Wasserkraft und der Kernenergie zur drittwichtigsten Säule unserer Versorgung herangewachsen. Doch nach dem Aufstieg von PV zur kritischen Infrastruktur droht der weitere Ausbau durch «Solarbremsen» ins Stocken zu geraten. Ein Blick auf die Marktmechanismen sowie die Positionen der SSES und des VESE zeigt: Es braucht dringend ein neues Paradigma für die Investitionssicherheit — weg vom Solarstrom als volatilem Marktgut, hin zum verlässlichen Service public. (www.sses.ch, 5.3.26)

Bestandesmieten regulieren: Schutz mit Nebenwirkungen Die Angebotsmieten steigen seit Jahren. Die Debatte konzentriert sich auf den Neubau — die Frage, ob der bestehende Wohnraum effizient genutzt wird, findet weniger Beachtung. Eine neue Studie untersucht, wie die Schweizer Bestandsmietregulierung die Allokation von Wohnraum verzerrt und welche Kosten daraus entstehen. | Der bestehende Wohnraum wird in der Schweiz nicht effizient genutzt, und die Bestandsmietregulierung trägt wesentlich dazu bei. Unsere Ergebnisse zeigen, dass durch eine effizientere Allokation des Bestands erhebliches Entlastungspotenzial besteht, auch ohne zusätzlichen Neubau. Die Regulierung bietet zwar Planungssicherheit und überträgt damit in gewisser Weise die Logik des Eigentumsmarkts auf den Mietmarkt. Doch sie erhöht die Transaktionskosten eines Umzugs und schwächt damit einen zentralen Vorteil des Mietens: die Mobilität. Mieten ist besonders für Haushalte attraktiv, deren Bedarf sich noch verändert. (dievolkswirtschaft.ch, 5.3.26)

„Unser Fokus muss die Ukraine sein“ CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt davor, wegen des Iran-Kriegs die Ukraine aus dem Blick zu verlieren. Russland dürfe nicht zum stillen Sieger werden. „Unsere Ressourcen müssen zur Unterstützung der Ukraine intensiviert werden“, so Kiesewetter. (www.welt.de, 5.3.26)

Neues Energiegesetz: Kunden von Stromdiscountern „deutlich schlechter gestellt“ - Stromkunden haben laut Gesetz nur noch in der Grundversorgung das Recht, Schulden in Raten abzuzahlen. Gerade bei Energiediscountern führt das zu Problemen. Verbraucherschützer kritisieren die Zunahme von Stromsperren. - (www.faz.net, 5.3.26)

UNO: Erzbischof Balestrero prangert globale Gewalt gegen Christen an - - Die Zahlen sind erschütternd: Weltweit sind fast 400 Millionen Christen Verfolgung oder Gewalt ausgesetzt. Bei einer hochrangig besetzten Veranstaltung bei den Vereinten Nationen in Genf bezeichnete Erzbischof Ettore Balestrero, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls, Christen als die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt. Allein im Jahr 2025 seien fast 5.000 Menschen aufgrund ihres Glaubens getötet worden – ein Durchschnitt von 13 Opfern pro Tag. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 5.3.26)

Neues Start-up-Ranking für die Schweiz Erstmals werden Start-up-Hubs, Coaches und Förderprogramme wissenschaftlich verglichen. (www.persoenlich.com, 5.3.26)

First Comment Strategie: Mehr Reichweite & Engagement auf Social Media Die First Comment Strategie steigert Deine Reichweite und Interaktion, indem Links und Hashtags gezielt im ersten Kommentar platziert werden. | Die First Comment Strategy ist eine wirkungsvolle Social-Media-Strategie, mit der Du Deine Reichweite erhöhen, das Engagement steigern und mehr Klicks generieren kannst — ohne Deine Beiträge mit Links oder Hashtag-Blöcken zu überladen. | Statt Zusatzinformationen direkt in die Caption zu packen, platzierst Du Links, Hashtags oder weiterführende Hinweise gezielt im ersten Kommentar. So bleibt Dein Beitrag klar strukturiert, professionell und interaktionsstark. | In diesem Leitfaden erfährst Du: | Was die First Comment Strategy ist | Warum sie Deine Sichtbarkeit erhöht | Wie sie auf verschiedenen Plattformen funktioniert | Welche Frameworks besonders gut performen | Wie Du die Strategie systematisch umsetzt (www.blog2social.com, 5.3.26)

»Die technischen Lösungen gibt es schon« – warum die Wärmewende eine Gemeinschaftsaufgabe vor Ort ist Die Wärmewende entscheidet sich nicht nur in Gesetzestexten, sondern vor allem vor Ort. In den Kommunen wird gerade ausgehandelt, wie Klimaschutz, Versorgungssicherheit und soziale Fragen zusammengebracht werden können. Für den FGZ-Blog sprach Dr. Viktoria Brendler (FGZ Hannover) mit Patrick Nestler von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) über aktuelle Herausforderungen. (fgzrisc.hypotheses.org, 5.3.26)

Schlechte Kommunikation schadet der Energiewende Die BMW Foundation hat vor der Münchner Sicherheitskonferenz eine neue Bevölkerungsumfrage zur Energiewende vorgestellt. Die Studie zeigt wachsende Zweifel am Kurs der Politik. | Die BMW Foundation Herbert Quandt hat am 11. Februar 2026 zentrale Ergebnisse ihres „Energiewende Zukunftsmonitors 2026“ präsentiert. Anlass ist die Eröffnung des „Energy Security Hub“ auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), deren Partner die Stiftung ist. Ziel der Studie des Allensbach-Instituts ist es, Einstellungen der deutschen Bevölkerung zur Energiewende und deren Entwicklung im Jahresverlauf 2025 zu erfassen. | Die aktuelle Untersuchung basiert auf 1.029 mündlich-persönlichen Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Die Befragung fand Ende 2025 statt. Ein Großteil der Fragen entspricht denen einer Vorgängerstudie aus Januar 2025, um Veränderungen im Meinungsbild sichtbar zu machen. (www.energie-und-management.de, 5.3.26)

Optimismus statt Krawallerie Emissionszertifikate können einen entscheiden Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten — wenn die EU sie nicht im Sommer verwässert. Die Debatte zeigt aber: Sowohl die Politik als auch Klimaschutzorganisationen lernen dazu. (klimareporter.de, 5.3.26)

Planetare Gesundheit: Neue Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften“ Gesundheit ist keine Privatangelegenheit. Das Wohl von Menschen, Tieren und Ökosystemen hängt untrennbar zusammen — und bestehende Konzepte wie Planetary Health, One Health oder EcoHealth zeigen, was das bedeutet. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von „Ökologisches Wirtschaften“ stellt sie vor — mit ihren Potenzialen, aber auch ihren Widersprüchen. In der Einleitung betont Dr. Vivian Frick, Forscherin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), dass die Transformation im Nachhaltigkeits- und Gesundheitsbereich aus ähnlichen Gründen stockt: bestehende Machtverhältnisse, die Individualisierung von Verantwortung und die Polykrise, die langfristige und präventive politische Strategien in den Hintergrund drängt. (www.ioew.de, 5.3.26)

House of Influence: Junge erklären die Jugendstudie Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente startet eine Kampagne zum Jugend- und Demokratiemonitor 2025. | Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) lanciert zur Veröffentlichung des Schweizer Jugend- und Demokratiemonitors 2025 erstmals eine Influencerinnen-Kampagne in Zusammenarbeit mit der Agentur House of Influence (HOI). Influencerinnen aus Deutsch- und Westschweiz bereiten die Studienergebnisse für junge Zielgruppen auf TikTok und Instagram auf, wie es in einer Mitteilung heisst. | Die repräsentative Befragung von Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren untersucht Vertrauen in politische Institutionen, politisches Interesse sowie Medienkonsum und dessen Rolle bei der Informationsbeschaffung. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel «Politisch interessierte Jugendliche in einer zu komplexen Welt». | Ziel der Kampagne ist es, die Erkenntnisse einem breiteren jungen Publikum zugänglich zu machen. (www.persoenlich.com, 5.3.26)

Energieversorgung: Stoppt das Abkassieren! Der Gaspreis steigt. Das bringt auch den Stromkonzernen mehr Geld – selbst den Unternehmen, die Energie mit Sonne und Wind erzeugen. Höchste Zeit, die Regeln zu ändern. (www.zeit.de, 5.3.26)

Hilfe bei der Planung von bauwerkintegrierter Photovoltaik Ein neuer, webbasierter Leitfaden vermittelt fünfzehn technisch, ökonomisch und architektonisch vorteilhafte Lösungen für die Integration von Photovoltaik in Dächer und Fassaden. Die standardisierten Konstruktionsprinzipien für Bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) machen es Architekten, Planende und Projektentwickler leicht, PV in ihre Entwürfe mit einzubeziehen. Gleichzeitig können sie sich sicher sein, dass sie technisch umsetzbare Lösungen wählen. Design und gestalterische Umsetzung der gewählten BIPV-Lösung bleiben flexibel. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 5.3.26)

POSITION: Bis 2040 Treibhausgase um mindestens 90 Prozent mindern – So kann es gehen! Welche Treibhausgasminderungen bis 2040 sieht das Umweltbundesamt als notwendig an? Und wie können diese erreicht werden? | Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollten bis 2040 die Treibhausgasemissionen um mindestens 90 Prozent gegenüber 1990 gemindert werden, um das Ziel der Netto-Treibhausgasneutralität laut dem Bundes-Klimaschutzgesetz im Jahr 2045 zu erreichen. | Dieses Papier zeigt die dafür notwendigen Schritte und ebnet den nachhaltigen Weg in ein treibhausgasneutrales Wirtschaftssystem. Für die Bereiche Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Abfall- und Abwasserwirtschaft sowie LULUCF (Senken) und langfristige technische Negativemissionen werden sektorübergreifende und sektorspezifische Klimaschutzmaßnahmen und -instrumente erörtert, die schnellstmöglich zu implementieren sind, um diese Minderungsziele zu erreichen. (www.umweltbundesamt.de, 5.3.26)

Erste Schätzungen: Der Energieverbrauch der Schweiz ist 2025 erneut leicht angestiegen Die Schweiz verbrauchte 2025 mehr Energie als im Vorjahr, nämlich etwa 778'630 Terajoule (TJ). Das zeigen erste Schätzungen des Bundesamts für Energie (BFE). | Die Schätzung des Endenergieverbrauchs liegt für fünf Kategorien von Energieträgern vor (siehe Kurzbericht ); Die Erdölprodukte (Brenn- und Treibstoffe) haben den grössten Anteil (351'420 TJ) am Energieverbrauch, gefolgt von Elektrizität (209'340 TJ) und Gas (93'840 TJ). Unter den restlichen Energieträgern (83'940 TJ) sind Kohle, Holz, Fernwärme und Industrieabfälle zusammengefasst. Den kleinsten Anteil (40'090 TJ) haben die übrigen erneuerbaren Energien (Summe von biogenen Treibstoffen, Biogas, Sonne und Umweltwärme). | Die Schätzung des Energieverbrauchs basiert auf bereits verfügbaren (provisorischen) Daten, Trends aus vergangenen Entwicklungen und statistischen Modellierungen. Die Schätzung dient als Richtwert, ist provisorisch und kann nicht für qualifizierte Aussagen verwendet werden. (energeiaplus.com, 5.3.26)

Windkraft im Kanton Zürich: Gemeinden laufen Sturm gegen Windräder – Zürcher Stromversorger bauen nicht gegen ihren Willen Von den 60 Windrädern im Kanton würden 50 in der Region Winterthur stehen. Eine solche Konzentration kritisieren nun zehn Gemeinden als «äusserst ungerecht». (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

Die Dynamik des Schlamms seziert – Ausgabe 148 Ein Murgang transportiert Wasser, Steine und Holz talabwärts — im Walliser Illgraben passiert das mehrmals pro Jahr. Dort hat die ETH Zürich nun 3D-Lidar-Scanner installiert, welche die Geschwindigkeiten (Pfeile) messen. Bei einem Ereignis im Jahr 2022 bewegten sich wellenartige Schübe (rosa) bis dreimal schneller als die Front (gelb), manche Steinbrocken (orange) waren doppelt so schnell unterwegs. Die Daten können beim Design von Schutzbauten helfen. | https://doi.org/10.1029/2025JF008450 (www.horizonte-magazin.ch, 5.3.26)

So könnte ein Mindestalter auf Social Media funktionieren Sollte die EU Kindern und Jugendlichen den Zutritt bei Online-Plattformen wie Tiktok, Instagram, Snapchat und Co. erst ab einem bestimmten Alter gewähren? | Damit befassen sich ab heute Experten im Auftrag der Europäischen Kommission. Die Analyse der Fachleute hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Debatte um ein Mindestalter für die Nutzung von sozialen Medien angekündigt. | Was die Experten klären sollen, warum ihre Ergebnisse für die Diskussionen in Deutschland entscheidend sein und Brüssel das letzte Wort haben könnte (www.it-daily.net, 5.3.26)

Kritik an Erziehung: Lasst uns Eltern doch in Ruhe! - Wer heutzutage Kinder hat, ist nirgendwo sicher vor Kritik und Vorwürfen. Sogar für die bedrängten Demokratien Europas werden Eltern mitverantwortlich gemacht. Geht’s noch? Diskutieren Sie live mit unserem Autor im Leserforum. - (www.faz.net, 5.3.26)

Tech-Giganten versprechen Selbstfinanzierung von KI-Strom US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung mit großen Technologieunternehmen unterzeichnet, die steigende Strompreise durch den Boom von Rechenzentren verhindern soll. | Vertreter von Konzernen wie Google, Microsoft, Amazon Web Services und OpenAI verpflichteten sich im Weißen Haus zu einer sogenannten «Stromkunden-Schutzvereinbarung». | Die Unternehmen sagen darin zu, den zusätzlichen Strombedarf ihrer KI-Rechenzentren selbst zu finanzieren oder eigene Kraftwerke direkt an den jeweiligen Standorten zu bauen. Auch Investitionen in Netzausbau und Infrastruktur sollen sie übernehmen. Verbraucher, insbesondere Anwohner in der Nähe von Rechenzentren, sollen dadurch nicht für den steigenden Energiebedarf der Branche aufkommen müssen, so Trump. In manchen Regionen könnten Strompreise sogar sinken, mutmaßte er. (www.it-daily.net, 5.3.26)

Lieber empörte Tweets direkt aus der U-Bahn als direkte Konfrontation Ob es um Rempeleien, laute Gespräche oder Schwarzfahren geht: Wer sich im öffentlichen Verkehr über seine Mitreisenden nervt, greift heutzutage offenbar gerne zum Handy. Statt Störenfriede direkt anzusprechen und einen handfesten Streit zu riskieren, verschafft man seinem Ärger auf Social Media Luft. Wie genau, haben nun Forschende der Universitäten Lausanne und Buenos Aires anhand von Nachrichten auf Twitter (heute X) untersucht, die zwischen 2017 und 2022 in der U-Bahn von Argentiniens Hauptstadt entstanden sind. | Für ihre sozialpsychologische Studie sammelten die Forschenden über 12 000 Kurznachrichten und analysierten sie inhaltlich in sechs Themengruppen. Was die Reisenden in der viel genutzten U-Bahn von Buenos Aires besonders ärgerte: überfüllte Wagen, Drängeln sowie starrende Blicke. Beklagt wurde egoistisches Verhalten und allgemein, dass die sozialen Regeln im Nahverkehr nicht einheitlich durchgesetzt würden, so die Studie. (www.horizonte-magazin.ch, 5.3.26)

Social Media und KI: Kinder werden erstmals dümmer Die Generation Z liegt im Bildungsniveau erstmals hinter vorherigen Jahrgängen zurück. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Bildschirmzeit der Gen Z sein, die sich negativ auf die Bildung auswirkt. Experten warnen deshalb nun vor langfristigen Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen. | Der australische Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath hat Unmengen von Daten aus standardisierten akademischen Tests ausgewertet und kürzlich vor dem Ausschuss des US-Senats für Handel, Wissenschaft und Verkehr präsentiert. „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die vorherige“, erklärt der Wissenschaftler gegenüber der New York Post. | In „praktisch allen kognitiven Bereichen“ hätten sie schlechter abgeschnitten als ihre Vorgängergeneration. Untersucht wurden dabei neben der grundlegenden Aufmerksamkeit auch Gedächtnis, Lese- und Schreibfähigkeit, Rechnen sowie exekutive Funktionen (www.basicthinking.de, 5.3.26)

Touristen: Ruf nach dem Staat offenbart eine falsche Anspruchshaltung Tausende Schweizer sitzen wegen des Iran-Kriegs in Dubai oder Abu Dhabi fest. Der Ärger ist gross. Doch eine staatliche Rückholgarantie gibt es nicht. (www.watson.ch, 5.3.26)

Avocados statt Eier, «Betreuungsperson» statt «Mami» – die Stadt Zürich mischt sich zunehmend in den Alltag ihrer Bewohner ein Mit teuren Kampagnen will die Zürcher Stadtregierung aus ihrer Sicht «gutes» Verhalten fördern. Das ist bedenklich: Eine Stadt sollte informieren — nicht erziehen. (www.nzz.ch, 5.3.26)

Warum Identitäten zur gefährlichen Schwachstelle werden Identitäten sind der Schlüssel zur digitalen Umgebung eines Unternehmens. Das macht sie auch zum attraktiven Angriffsvektor. | Während die Zahl der nicht-menschlichen Identitäten (NHIs) durch den Einsatz von KI-Agenten steigt, wird die Absicherung immer komplexer. Wie können sich Unternehmen besser schützen? | Seit Netzwerkgrenzen durch Remote-Arbeit und Cloud-Nutzung verschwimmen, sind Identitäten zur zentralen Kontrollebene geworden. Sie dienen der Authentisierung in Netzwerken, Systemen und Cloud-Services und fungieren wie ein Generalschlüssel, der Zugang zu allen kritischen Ressourcen gewährt. Wer ihn besitzt, kann frei eintreten und sich ungehindert bewegen. Damit werden Identitäten auch zur zentralen Angriffsfläche — das belegt der aktuelle Rubrik Zero Labs Report, für den weltweit 1.600 IT- und Security-Entscheider befragt wurden. (www.it-daily.net, 5.3.26)

Kommerzielle Mykorrhiza-Produkte versagen im Test Gewisse Pilze gehen mit den Wurzeln von Pflanzen eine Symbiose ein und bilden eine Mykorrhiza, was die Aufnahme von Nährstoffen verbessert. Das Einbringen der Pilze in den Acker könnte die Erträge auf natürliche Weise steigern. Die Uni Zürich und Agroscope beschäftigen sich deswegen mit dieser vielversprechenden Methode. «Wir wollten abklären, was es überhaupt schon gibt», sagt Raphaël Boussageon. Er testete sechzehn für Landwirtschaft und Garten verkaufte Produkte, die Sporen oder sporenhaltige Wurzelstücke enthalten sollen. | Ernüchterndes Resultat: Einige enthielten gar keine Mykorrhiza. Nur drei besiedelten die Wurzeln und förderten das Wachstum. Er bemängelt fehlende Qualitätskontrollen. Die Forschenden haben nun ein eigenes Produkt entwickelt. | https://doi.org/10.1002/sae2.70107 (www.horizonte-magazin.ch, 5.3.26)

Fürsorgliche Belagerung Hans-Joachim Sander führt auf eine katholische Tour d'horizon: autoritäre Belagerung schwindet, es bleibt pastorale Fürsorge — und die Sehnsucht nach einem entkirchlichten Glauben. | Heinrich Böll hat einen seiner letzten Romane „Fürsorgliche Belagerung“ genannt (1979). Er verhandelt die hohlen, aber auch gefährlichen Idyllen der westdeutschen Bonner Kleinstadtrepublik. Böll war prädestiniert, über das abgründige Halbdunkel einer fürsorglichen Belagerung zu schreiben, die typisch ist für sich erhaben wähnende und alles überwölbende Systeme. Sein berühmter Clown hatte sich als Experte erwiesen, als er dessen bei der Kirche des rheinischen Katholizismus ansichtig geworden war. Es war schließlich die katholische Kirche, die spätestens seit ihrer Pianischen Epoche die Belagerungsstrategie durch Fürsorge zur Meisterschaft geführt hatte. (www.feinschwarz.net, 5.3.26)

BUND-Gutachten zur Verkehrsinfrastruktur: Leerstellen bei Naturschutz und Gemeinwohl | Umwelt- und Klimaschutz brauchen Vorrang für die Schiene Verkehrsinfrastruktur nach Zielen des Klima- und Naturschutzes entwickeln | Kleine und mittlere Maßnahmen bei der Schiene umsetzen | Gemeinwohlziele erarbeiten und berücksichtigen | Ob für den täglichen Arbeitsweg oder die klimafreundliche Reise quer durchs Land — die Bahn gilt als Rückgrat nachhaltiger Mobilität in Deutschland. Doch eine vielerorts marode und überlastete Schieneninfrastruktur führt zu Verspätungen, Zugausfällen und unzufriedenen Kunden. Diese Missstände sind das Ergebnis falscher Prioritäten der Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nimmt ein heute veröffentlichtes Gutachten zur Schieneninfrastruktur zum Anlass, erneut den Vorrang der Schiene zu fordern und dabei den Naturschutz von Beginn an mit einzubeziehen. Neben der Modernisierung und Instandsetzung des bestehenden Netzes braucht es für die Verkehrsverlagerung auf die Schiene auch eine naturverträgliche Kapazitätserweiterung. (www.bund.net, 5.3.26)

Verkehrsinfrastruktur nach Zielen des Klima- und Naturschutzes entwickeln | Kleine und mittlere Maßnahmen bei der Schiene umsetzen | Gemeinwohlziele erarbeiten und berücksichtigen | Ob für den täglichen Arbeitsweg oder die klimafreundliche Reise quer durchs Land — die Bahn gilt als Rückgrat nachhaltiger Mobilität in Deutschland. Doch eine vielerorts marode und überlastete Schieneninfrastruktur führt zu Verspätungen, Zugausfällen und unzufriedenen Kunden. Diese Missstände sind das Ergebnis falscher Prioritäten der Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nimmt ein heute veröffentlichtes Gutachten zur Schieneninfrastruktur zum Anlass, erneut den Vorrang der Schiene zu fordern und dabei den Naturschutz von Beginn an mit einzubeziehen. Neben der Modernisierung und Instandsetzung des bestehenden Netzes braucht es für die Verkehrsverlagerung auf die Schiene auch eine naturverträgliche Kapazitätserweiterung. (www.bund.net, 5.3.26)

Trockentoiletten für die neue Trifthütte SAC mit Bauteil-Recycling – Vuna Zusammen mit Ingenitec GmbH – Metall- und Anlagenbau haben wir neben zwei neuen Toiletten von SANISPHERE und ECODOMEO auch die beiden Toiletten aus der alten Hütte wieder eingebaut. | Die beiden wiederverwendeten Förderbänder sind auch nach 20 Jahren Betrieb noch in einwandfreiem Zustand. Sie hatten den Lawinenniedergang auf die alte Hütte heil überstanden, so dass BURN SPEZIALBAU AG sie für uns ausbauen konnte. Nach einer kurzen Such- und Schaufelaktion im Schnee beim Umschlagplatz waren sie dann wiederum für den Einbau bereit. Ab diesem Sommer empfängt die neue Trifthütte wieder Gäste am Rand des spektakulären Triftgletschers. Einige Eindrücke von der Baustelle in der Reportage von Tele1: https://www.tele1.ch/41-das-schweizer-reportagemagazin/sac-huettenbau-im-winter-163119331 (vuna.ch, 5.3.26)

Moral stereotyping in large language models Large language models (LLMs) are increasingly used not only for communication, but also for research tasks like estimating public opinion and simulating moral judgments. But can they truly reflect the diversity of human values across cultures? We compare LLM-generated moral value estimates to real-world survey data from 48 countries and find consistent biases: LLMs overemphasize moral concerns common in Western societies and underestimate values more prominent elsewhere. These distortions likely stem from cultural biases in training data and carry societal implications and risks. Morality is foundational to how people express opinions, justify laws, and engage in politics; thus, distorted moral representations may lead to mischaracterizations of public sentiment. Rather than offering a culturally neutral lens, current models risk reinforcing stereotypes. (www.pnas.org, 5.3.26)

Hitzeschutz für Pflegeheime und Kitas: Bundesregierung stoppt Förderung für Klimaanpassung Soziale Einrichtungen haben oft kein Geld, um sich an die Folgen der Erderhitzung anzupassen. Förderung vom Bund bekommen sie aber auch nicht mehr. mehr... (taz.de, 5.3.26)

Nachhaltigkeit – Das Ende einer hochbeliebten Worthülse naht, findet zumindest die Wissenschaft. Was einst das Goethe-Zitat für den Bildungsbürger war, sei heute die Nachhaltigkeit für Umweltbewusste: «ein wohlklingender Referenzpunkt ohne tiefere Bedeutung». Historiker Frank Uekötter stimmte in der Zeitschrift «Aus Politik und Zeitgeschichte» 2014 den Abgesang auf das inflationär gebrauchte Wort an. Auch die Uni Hildesheim mahnte 2020, es drohe Verlust der Aussagekraft durch populäre Nutzung. Stichwort: ausgelutschte Begriffshülse. | Der Begriff sei von Anfang an unscharf gewesen, erklärt Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski in einem Essay: Hans Carl von Carlowitz habe ihn im Deutschen zum ersten Mal verwendet, als er 1713 in seinem forstwirtschaftlichen Werk fragte, wie der Umgang mit Holz auf eine Weise gehe, «dass es eine beständige und nachhaltende Nutzung gebe». Sein Plan, Holz und Torf für die Metallverarbeitung im Erzgebirge auf lange Sicht sicherzustellen, gelte zwar zu Recht als wegweisend, findet Bojanowksi. (www.horizonte-magazin.ch, 5.3.26)

Mystisches kann auch in so Alltäglichem wie Teamsport erlernt werden Eins sein mit dem Universum — mystische Erfahrungen finden eher im religiösen Kontext statt. Doch fast-mystische Momente gibt es auch im täglichen Leben. Forschende der Universität Genf befragten über 400 Menschen, wann sie sich als Teil von etwas Grösserem empfinden. Häufig genannt: Gruppenaktivitäten wie Teamsport oder Konzertbesuche. Philosoph Florian Cova: «Solche Erlebnisse sind Vorläufer und lösen wohl Glücksgefühle über ähnliche psychologische Mechanismen aus.» | https://doi.org/10.1080/09515089.2025.2583382 (www.horizonte-magazin.ch, 5.3.26)

Mikroplastik: Wenn Messfehler die Debatte bestimmen Im Bier, im Meer, im menschlichen Gehirn: Dass Kunststoffpartikel ein Problem sind, darüber ist sich die Forschung einig. Allerdings erschienen jüngst Studien mit zweifelhaften Resultaten. Wo steht die Wissenschaft? Ein Überblick (www.freitag.de, 5.3.26)

Folgen des Irankriegs: Wie abhängig sind wir vom Öl aus dem Nahen Osten? - Seit den Angriffen auf Iran ist der Preis für Benzin und Diesel kräftig gestiegen. Dabei bezieht Deutschland nur einen Bruchteil seines Öls aus der Kriegsregion. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Energielage. - (www.faz.net, 5.3.26)

Sonnenstrom für Paradeiser, Salat und Co. Energie ist teuer. Vor allem in der Landwirtschaft. Deshalb hat Perlinger Gemüse in eine Photovoltaikanlage investiert. Mehr als 5000 PV-Module liegen jetzt auf den Dächern der Wallerner Firma – umgesetzt wurde die Photovoltaik-Anlage gemeinsam mit Burgenland Energie. (www.krone.at, 5.3.26)

Wie nachhaltig ist das Geschäft mit gebrauchter Kleidung? Das Geschäft mit Secondhand-Kleidung boomt. Online-Plattformen werben mit Nachhaltigkeit. Doch wie glaubwürdig sind diese Versprechen, wenn hinter den Plattformen große Fast-Fashion-Konzerne stehen? Von C. Maiwald, V. Materla und S. Nagel.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.3.26)

Benzinpreise in der Schweiz: Irankrieg treibt Ölpreise in die Höhe – starker Franken dämpft den Schock Wer verstehen will, warum Benzin heute teurer ist als gestern, muss den Weg des Öls von den Förderquellen bis zur lokalen Zapfsäule verfolgen. Ein Blick hinter die nackten Zahlen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.3.26)

Der Iran-Krieg hat gravierende Folgen für die globale Erdgasversorgung – droht Europa nun eine neue Energiekrise? Der Preis für Erdgas ist seit Kriegsbeginn viel stärker gestiegen als der Erdölpreis. Das könnten zuerst Industrie- und später Privatkunden spüren – in Deutschland nicht zuletzt über den Strompreis. (www.nzz.ch, 5.3.26)

GASTKOMMENTAR - Amerikanisch-iranische Hassliebe – mit Khomeiny siegte die erste religiöse Konterrevolution gegen die Moderne, mit dramatischen Folgen für die USA Das Verhältnis zwischen Washington und Teheran ist kompliziert, bis heute kämpfen die zwei Staaten mit historischen Verwundungen. Lange war der Schah ein enger Verbündeter, doch liess Jimmy Carter ihn für Khomeiny fallen, den er irrtümlich als moderat einschätzte. (www.nzz.ch, 5.3.26)

Energie: Schneider pocht beim neuen Heizungsgesetz auf Mieterschutz Der Umweltminister will, dass künftig Vermieter die Kosten tragen, wenn sie eine Heizung erneuern. Zudem hat er Bedenken mit Blick auf den Klimaschutz. Nach dem mühevoll gefundenen Heizkonsens ist das für die Koalition heikel. (www.sueddeutsche.de, 5.3.26)

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