Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Europäischer Entwurf zur Zertifizierung von Carbon Farming verfehlt zentrale Integritätsprinzipien Die Europäische Kommission hat im April 2026 einen überarbeiteten Entwurf der Zertifizierungsmethode für Carbon Farming Aktivitäten unter der Verordnung über Kohlenstoffentnahmen und kohlenstoffspeichernder Landbewirtschaftung (CRCF) vorgelegt. Im Blogbeitrag beleuchtet Anne Siemons, inwiefern Kohlenstoffzertifikate aus Carbon-Farming-Aktivitäten nicht zu mehr Klimaschutz führen könnten. (www.oeko.de, 7.5.26)
Vergesst Longevity: Warum ich mich mit 30 aufs Altwerden freue Faltenfrei, jung, am besten unsterblich. Das wollen die Longevity-Spinner im Silicon Valley. Unsere Autorin hat da ein ganz anderes Ziel vor Augen (www.freitag.de, 7.5.26)
Vom Unilabor zur Atombombe? Wie weit internationale Nuklearkontrollen greifen Ein Universitätslabor, in dem Forschende Proben unter einem Elektronenmikroskop analysieren, eine Industrieanlage, in der hochpräzise Messgeräte kalibriert werden oder die Strahlentherapieabteilung eines Krankenhauses: Auf den ersten Blick lässt sich kaum erkennen, dass diese Institutionen etwas mit der Kontrolle zur Nichtverbreitung von Kernwaffen zu tun haben. | Wenn die Menschen an „Kernmaterial“ denken, kommen den meisten grosse, schwer abgeschirmte Behälter in den Sinn. Doch gemäss der Definition der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) umfasst der Begriff „Kernmaterial“ jede Substanz, die Uran, Thorium oder Plutonium (U/Th/Pu) enthält — unabhängig von der Menge oder dem Verwendungszweck. Das heisst: Auch kleinste Mengen, die im Mikroskopie-Labor der Universität oder als Abschirmung in der Strahlentherapie eines Spitals eingesetzt werden, gelten als Kernmaterial gemäss der IAEO. (energeiaplus.com, 7.5.26)
Eigene Solaranlage? Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen Der Wunsch nach einer eigenen Solaranlage zuhause wäre zwar da, doch die vielen Fragen, die sich stellen, schrecken vor einer Umsetzung ab. In einem Round-Table-Gespräch mit drei Experten von ewz bringen wir Licht ins Dunkel und beantworten alle wichtigen Fragen rund um eigenen Solarstrom. (www.powernewz.ch, 7.5.26)
Kürzungen bei „Demokratie leben“: Warum Initiativen im Osten vor dem Aus stehen 200 Initiativen verlieren vorzeitig ihre Finanzierung. In strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland droht damit ein Rückschlag für demokratisches Engagement — und eine Stärkung rechtsextremer Kräfte (www.freitag.de, 7.5.26)
Ewiger Speicher für Rechenzentren: Keramik-Revolution Cerabyte ersetzt Tape durch Nano-Keramik auf Glas. Informationen werden per Laser eingestanzt: Langzeitarchivierung von Cold Data in Rechenzentren. | Die globale Datenmenge wächst in einem Tempo, das herkömmliche Speichermedien vor enorme physikalische und wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Vor allem für die Langzeitarchivierung, das sogenannte Cold Data Storage, werden bisher überwiegend Magnetbänder (LTO-Tapes) eingesetzt. Diese müssen jedoch alle fünf bis sieben Jahre auf neue Generationen migriert werden, um Datenverluste durch Entmagnetisierung oder Materialermüdung zu verhindern. Das Münchner Startup Cerabyte verfolgt mit Standorten in Deutschland und den USA einen radikal anderen Ansatz: Die Speicherung von Informationen in einer Keramikschicht auf Glasplatten, die eine Lebensdauer von über 50 Jahren verspricht, ohne dass eine Migration oder ein permanenter Stromverbrauch notwendig ist. (www.it-daily.net, 7.5.26)
Trockengelegte Moore verursachen etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen aus Landwirtschaft und landwirtschaftlicher Moornutzung. Ihre Wiedervernässung ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Doch für Betriebe geht sie häufig mit Einkommensverlusten einher. (1/6) | @agoraagrar.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 7.5.26)
Studie des Monats 05/2026: Was Fact-Checking leisten kann (und was nicht) Fact-Checking wird oft als wirksames Mittel gesehen, um den öffentlichen Diskurs in Zeiten von Fake News und Desinformationskampagnen zu versachlichen. Aber wie effektiv sind Richtigstellungen zum Klima wirklich? Aktuelle Studien zeigen: Klassische Texte bewirken gegen Falschinformationen oft nicht viel, Videos hingegen bieten einen entscheidenden Vorteil für unser Gehirn. | Laufend erarbeitet die Sozialforschung wertvolle Erkenntnisse, die bei einer wirksameren Klimakommunikation helfen können. In dieser Rubrik von #DebattenKLIMA stellen wir jeden Monat eine besonders herausragende Publikation vor. Dafür bringen Mitglieder des Climate Communication Lab (Leitung: Prof. Dr. Brüggemann, Universität Hamburg) ihre Expertise ein. Auf dem Blog ClimateMatters.de des Lehrstuhls erscheint auch eine englischsprachige Version dieses Artikels. (www.klimafakten.de, 7.5.26)
Indonesia to conserve coral reefs in 'debt-for-nature' deal The agreement allows Indonesia to spend $35 million protecting and restoring critical ecosystems. (yaleclimateconnections.org, 7.5.26)
Poop, stomach oil and ostrich eggshells keep records of Earth's ancient climate Earth's ancient climate is written in... ostrich eggshells and stomach oil? (www.scientificamerican.com, 7.5.26)
Iran: Angereichertes Uran könnte in Russland gegen Brennstäbe getauscht werden Ein politischer Kompromiss für das iranische Atomprogramm wird gesucht. Wladimir Putin hat im Telefonat mit Donald Trump dafür eine praktikable Variante vorgeschlagen, die vor gut einem Jahrzehnt schon einmal im Gespräch war (www.freitag.de, 7.5.26)
Stromverbrauch von Schweizer Rechenzentren steigt massiv an Der Stromverbrauch der Rechenzentren ist 2024 innert fünf Jahren um 18 Prozent angestiegen. Bis 2030 soll er noch einmal zwischen 20 und 54 Prozent zulegen, je nach Szenario ist auch von einem 70-Prozent-Anstieg die Rede. | Das Bundesamt für Energie hat eine Studie zum Stromverbrauch von Rechenzentren veröffentlicht und belegt den massiv steigenden Strombedarf der Hyperscaler und anderen Rechenzenterbetreiber. | Gemäss der bundesamtlichen Erhebung betrug der Stromverbrauch aller Rechenzentren in der Schweiz im Jahr 2024 knapp 2,1 TWh. Etwas weniger als die Hälfte davon betrifft mit 44 Prozent kommerzielle RZ-Dienstleister wie Hyperscaler, während der Rest auf dedizierte RZ-Dienstleister und unternehmensinterne Rechenzentren in Branchen wie Finanzwesen, Pharma oder Verwaltung entfällt. In der Untersuchung wurde ausserdem auch die Fläche der RZ-Betreiber unter die Lupe genommen. Diese ist von 140'000 m2 im Jahr 2020 auf über 178'000 m2 im Jahr 2024 angestiegen, (www.itmagazine.ch, 7.5.26)
Zum Earth Overshoot Day: Deutsche Umwelthilfe startet bundesweite Sammlung „Handys für die Umwelt“ für mehr Ressourcen- und Klimaschut 167 Millionen alte Handys liegen in Deutschland ungenutzt in Schubladen | DUH und Partner Jurec-IT rufen Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen, Veranstalter und Unternehmen auf, sich an Handysammlung zu beteiligen | Gespendete Handys werden zur Wiederverwendung aufbereitet oder hochwertig recycelt — Teil der Erlöse fördern Natur- und Umweltschutzprojekte (www.duh.de, 7.5.26)
Klimakrise: Mehr Fatalismus in der Schweiz Eine internationale Studie zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung weniger bereit ist, gegen den Klimawandel vorzugehen als die Menschen in den Nachbarländern. Dies ist umso erstaunlicher, als die Schweiz zu jenen Ländern gehört, die sich am stärksten erwärmen. (www.swissinfo.ch, 7.5.26)
Appell der Zivilgesellschaft: Nein zu neuen AKW in der Schweiz Mit einem breiten Appell, getragen von über 40 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport, ruft die Ziviligesellschaft die Politik dringend dazu auf, keine neuen AKW zuzulassen und die Schweiz vor einer teuren und gefährlichen Kehrtwende zu bewahren. Nach dem Ständerat entscheidet als nächstes der Nationalrat über das Geschäft. | 2017 hat die Schweizer Stimmbevölkerung den Atomausstieg beschlossen — ein klares demokratisches Signal, das seither mehrmals bestätigt worden ist. Der Ständerat hat es in der Frühlingssession 2025 leichtfertig übergangen und den Vorschlag des Bundesrats, das AKW-Neubauverbot aufzuheben, angenommen. Jetzt ist der Nationalrat gefragt. | Jetzt regt sich der Widerstand der Zivilbevölkerung. Sie richtet einen dringenden Appell an die Politik, das Neubauverbot zu bewahren. Der Appell wird von über 40 Erstunterzeichnenden getragen. Dazu gehören Persönlichkeiten wie Regisseurin Katja Früh, Sänger und Produzent Dodo, OL-Weltmeisterin Simone Niggli Luder und Kabarettist (naturschutz.ch, 7.5.26)
Neue Klimaklagen gegen die Bundesregierung: Deutsche Umwelthilfe beantragt Vollstreckung des wegweisenden Klima-Urteils des Bundesverwaltungsgerichts DUH reicht Vollstreckungsantrag zu rechtskräftigem Klima-Urteil ein und klagt zusätzlich gegen das Klimaschutzprogramm 2026 | Klimaschutzprogramm 2026 reicht weder aus, um das gesetzliche Klimaziel 2030 noch das Ziel für 2040 sicher zu erreichen | DUH kritisiert Nutzung veralteter Daten für das Programm und fordert sofortige Umsetzung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien (www.duh.de, 7.5.26)
Konsum in Deutschland überschreitet planetare Belastungsgrenzen deutlich – Klimasorgen wachsen in allen Altersstufen DIW-Wochenbericht zu sozial-ökologischer Transformation beleuchtet Nachhaltigkeit des Konsums und Klimasorgen in Deutschland — Planetare Grenzen bei Konsum dauerhaft überschritten — Besorgnis wegen Klimawandels wächst in allen Altersstufen — Breite gesellschaftliche Basis eröffnet Chancen für ambitionierte Klimapolitik | Der Konsum in Deutschland überschreitet seit Jahrzehnten zentrale ökologische Belastungsgrenzen. Zwar sind Produktionsprozesse hierzulande effizienter und umweltfreundlicher geworden, doch nimmt der Ressourcenverbrauch insgesamt weiter zu. Berücksichtigt man die globalen Lieferketten, zeigt sich zudem: Ein großer Teil der Umweltbelastungen entsteht heute außerhalb Deutschlands. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Unsere Analyse liefert ein ernüchterndes Bild“, so Studienautorin Kristin Trautmann aus der Abteilung Makroökonomie. (www.diw.de, 7.5.26)
Podiumsdiskussion in Zürich: «Ich würde rückblickend nichts ändern:»: Maler Hans Witschi erläutert seine Neukom-Porträts Vor 100 Zuhörenden legte der Künstler offen, warum er Martin Neukom als zweifelnden Wanderer in schmelzendem Eis malte. Der Regierungsrat blieb dem Anlass fern. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Die besonderen Herausforderungen bei der Stromversorgungssicherheit in der Schweiz Der Schweizer Produktionsmix mit einem hohen Anteil an Wasser- und Kernkraft hat zugleich Stärken und Risiken für die Versorgungssicherheit. Importmöglichkeiten sowie die neu geschaffenen Reserven stellen eine Versicherung dar. | Ein Zusammenbruch der Stromversorgung, ein Blackout, ist mit einschneidenden Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft verbunden. Je nach Schätzmethode wird für europäische Länder der ökonomische Schaden pro nicht gelieferter Energieeinheit auf 5000 bis 55'000 Euro pro Megawattstunde (MWh) beziffert. Basierend auf makroökonomischen Daten sind es ungefähr 5000 bis 15'000 Euro. Aufgrund der relativ stärkeren Wirtschaftsleistung dürfte der Wert für die Schweiz etwas höher sein. (dievolkswirtschaft.ch, 7.5.26)
Analyse zur Energie im Kanton | Zürich streicht die Windkraftgebiete zusammen – hinter verschlossenen Türen Mit einem einzigen Entscheid hat der Regierungsrat rund 40 Prozent des Windkraftpotenzials gestrichen. Über die Hintergründe schweigt er und verweist auf das Sitzungsgeheimnis. | Rund 40 Prozent des Windkraftpotenzials strich der Gesamtregierungsrat wegen angeblicher Konflikte mit der Luftfahrt. | Die federführende kantonale Baudirektion und der Bund hielten diese Konflikte allerdings für lösbar. | Noch dieses Jahr entscheidet der Zürcher Kantonsrat darüber, welche Windkraftgebiete in den Richtplan eingetragen werden. | Sollen im Kanton Zürich grosse Windräder gebaut werden? Und wenn ja, wo und wie viele? Seit Herbst 2022 läuft die Suche nach möglichen Standortgebieten. Blickt man zurück auf die letzten rund dreieinhalb Jahre, so stellt man fest: Die Zahl solcher Gebiete schrumpfte und schrumpfte und mit ihr das Potenzial an erneuerbarer Windenergie. | So waren es zu Beginn der aufwendigen Standortsuche noch etwa 50 mögliche Gebiete, heute sind es nur noch knapp 20. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Early-career researchers do more «disruptive» science than veterans Analysis of papers from millions of scientists shows that older researchers tend to stick with ideas from their past. (www.nature.com, 7.5.26)
Astronautin erklärt: So kann man am Mars überleben Vorhandene Materialien verwenden, um Neues daraus herzustellen: Die österreichische ESA-Astronautin Carmen Possnig erklärte beim Circular Economy Summit Austria am Mittwoch in Graz die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft im Weltraum. Ohne derartige Technologien ist eine Reise zum Mars quasi unmöglich. (www.krone.at, 7.5.26)
Wie funktioniert eine LEG? | Mit lokalen Elektrizitäts-gemeinschaften (LEG) Solarstrom im Quartier teilen Mieter*innen können neu nachhaltig produzierten Solarstrom von den Dächern aus der Nachbarschaft beziehen. Dank lokaler Elektrizitätsgemeinschaften, kurz LEG — und ewz.solarquartier. Wir zeigen, wie diese Energiegemeinschaft funktioniert und wie Sie Teil davon werden. | Alles zum Thema lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) | Was ist eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft? Die LEG einfach erklärt | Was ist der Unterschied zwischen LEG und ZEV? | Wie fördert die LEG nachhaltigen Solarstrom? | Wie werden Sie Teil einer LEG in Zürich? ewz.solarquartier | Wie funktioniert die lokale Elektrizitätsgemeinschaft? | So wird Ihr Solarstrom in Zürich verrechnet | Welche Vorteile bringt die lokale Elektrizitätsgemeinschaft? | Für Verbraucher*innen | Für Produzent*innen von Solarstrom | FAQ: häufige Fragen zu lokalen Energiegemeinschaften (www.powernewz.ch, 7.5.26)
Strommangellage im Winter – Könnte der Iran-Krieg zu Stromknappheit in der Schweiz führen? Die Schweiz dürfte nächsten Winter genug Strom haben. Je nach Entwicklung im Iran-Krieg könnte es aber knapp werden. (www.srf.ch, 7.5.26)
Trägerschaft fordert Vollprogramm in neuer Konzession Die Regionalgesellschaft verlangt, dass die SRG auch künftig ein umfassendes publizistisches Angebot bereitstellen darf – inklusive Sport und Unterhaltung. Es ist der erste öffentliche Positionsbezug zur neuen Konzession einer SRG-Organisation. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
Im Fall Crans-Montana machen die Behörden «alles falsch» Nach der Brandkatastrophe im Wallis wurden die Kommunikation und das Vorgehen der Behörden und Ermittler kritisiert. Opferanwalt Sébastien Fanti verhehlte auf der Bühne des SwissMediaForums sein Unverständnis nicht. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
Deutsche Klimaschutzziele: Umwelthilfe klagt auf Vollstreckung Ende Januar verklagte das Bundesverwaltungsgericht den Bund auf die Einhaltung seiner Klimavorgaben. Die DUH will, dass das jetzt umgesetzt wird. mehr... (taz.de, 7.5.26)
Potentes Treibhausgas: Methanverordnung droht, entkernt zu werden Die EU-Kommission erwägt offenbar, die bei Verstößen gegen die Methanverordnung geplanten Strafen auszusetzen – auf Druck der Lobby und der USA? mehr... (taz.de, 7.5.26)
Marktaufseher warnt vor Stromknappheit und fordert «in aller Deutlichkeit» das umstrittene Abkommen mit der EU Im Winter hat die Schweiz nur genügend Strom, weil in Frankreich Atomkraftwerke laufen. (www.nzz.ch, 7.5.26)
Ein Jahr Papst Leo: Tradition und Tacheles für den Frieden Ein Jahr nach seiner Wahl gilt Papst Leo als wichtiges Gegenüber zu US-Präsident Trump. Wohin er die katholische Kirche lenken will, scheint noch offen. (www.dw.com, 7.5.26)
Ein Jahr Papst Leo: Was weiß man von ihm und was nicht? Medial kennt die Welt Papst Leo, der seit einem Jahr an der Spitze der katholischen Kirche steht. Der Kirchenhistoriker Jörg Ernesti vermisst eine klare Perspektive. (www.dw.com, 7.5.26)
Strassenbeleuchtung: Bonstetten schaltet auf intelligente LED-Beleuchtung um Ab dem 4. Mai wechseln die Laternen in den Bewegungsmodus. Die Technik spart Energie – doch die Anwohner müssen mithelfen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Rechenzentren gelten als Stromfresser der digitalen Welt. Doch ihr Verbrauch ist in der Schweiz kleiner als befürchtet Seit Chat-GPT wächst die Sorge, Rechenzentren könnten den Stromverbrauch hierzulande explodieren lassen. Eine neue Studie des Bundes widerspricht dieser Lesart. (www.nzz.ch, 7.5.26)
Grünes Licht für Klimaschutzverträge: EU erlaubt Milliarden-Hilfe für Klimaschutz in Industrie Mit sogenannten Differenzverträgen will der Bund die Industrie bei der Transformation unterstützen. Aus Brüssel gab es dafür jetzt grünes Licht. mehr... (taz.de, 7.5.26)
Erneuerbare schlagen Kohle und Gas – auch rund um die Uhr Wind- und Solarparks mit Batteriespeichern liefern den Strom an vielen Orten der Welt bereits günstiger als fossile Kraftwerke, zeigt eine neue Untersuchung. Das dürfte auch die Debatte um neue Gaskraftwerke in Deutschland beeinflussen. - (klimareporter.de, 7.5.26)
EU-Aufbauplan: Weitere 325 Mio. € für Österreich Die EU-Kommission hat am Donnerstag den vierten Zahlungsantrag Österreichs für Zuschüsse von 325 Millionen Euro im Rahmen des Aufbauplans von NextGenerationEU positiv bewertet. Mit den Geldern sollen Reformen und Investitionen in emissionsfreie Fahrzeuge, erneuerbare Energien sowie Bildung, Kultur und Innovation unterstützt werden. (www.krone.at, 7.5.26)
Guy Parmelin fordert einen «klugen Einsatz» der KI Der Bundespräsident hat die Medien am Donnerstag dazu aufgerufen, künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und transparent einzusetzen. Eine Demokratie brauche verlässliche Informationen, betonte er. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
Star-Autor Jonathan Franzen: «Wer Vögel beobachtet, hat weniger Angst vor dem Tod» Der US-Schriftsteller erzählt, wie das Vögelbeobachten seinen Blick auf die Welt komplett verändert hat – und weshalb er glaubt, dass man den Klimawandel nicht mehr aufhalten kann. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Overtourism in Madrid: Ort gerettet, Seele verloren - Weltberühmte Museen, Konzerte von Superstars und jetzt auch noch die Formel 1: Madrid wirbt mit aller Macht um Luxusreisende. Für die Folgen dieser Entwicklung hat die Stadt aber keinen Plan. - (www.faz.net, 7.5.26)
Wenn aus dem Spiel eine Falle wird Die Schweizer Kantone und Liechtenstein haben eine neue Kampagne gegen Geldspielsucht gestartet. Angesichts der bevorstehenden Sport-Weltmeisterschaften soll sie insbesondere junge Männer auf Gefahren und Hilfsangebote aufmerksam machen. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
Schweiz braucht Gas: Stromversorgung war im Winter dank Importen lückenlos – doch jetzt trübt der Irankrieg die Aussichten Die Eidgenössische Elektrizitätskommission hat eine positive Bilanz zum vergangenen Winter gezogen. Für die kommende kalte Jahreszeit sieht es etwas anders aus. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Digitalisierung im Vergabewesen: Wie öffentliche Ausschreibungen effizienter werden - - - Das Vergabewesen und öffentliche Ausschreibungen stehen zunehmend im Spannungsfeld zwischen steigenden Anforderungen und begrenzten Ressourcen. Kommunen, Ingenieurbüros und Verwaltungseinheiten kämpfen mit komplexen Verfahren, Fachkräftemangel und wachsendem regulatorischem Druck. Gleichzeitig wächst der Erwartungsdruck, Projekte schneller, transparenter und effizienter umzusetzen. - - - - - - - - Die Digitalisierung verspricht hier Entlastung – vor allem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Doch der Fortschritt ist uneinheitlich: Während einzelne Prozesse bereits digital ablaufen, bremsen fragmentierte Systeme, fehlende Standards und rechtliche Unsicherheiten vielerorts die Entwicklung. Die entscheidende Frage ist daher nicht mehr, ob digitale Lösungen kommen, sondern wie sie sinnvoll in bestehende Strukturen integriert werden können – und welche Ansätze sich im Praxisalltag tatsächlich bewähren. - - - - Drei ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten diese Themen aus verschiedenen Blickwinkeln. Mit dabei sind Markus Becker, Ingenieur und Geschäftsführer der Bertold Becker GmbH und Vorstand der inframeta eG aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Christiane Schäffer, Geschäftsführerin des subreport Verlag Schawe GmbH in Köln, und Sven Gasper, Geschäftsführer der A >| (www.it-daily.net, 7.5.26)
Niedriger Wasserstand in Österreichs Flüssen Drei Viertel der Fluss-Pegel in Österreich weisen bereits Niedrigwasser auf. Besonders stark betroffen sind das Mur-Einzugsgebiet in der Steiermark, die Vöckla, March, Kamp in Nieder- und Oberösterreich, die Drau (Kärnten) und Flüsse im Burgenland, wie die Naturschutzorganisation WWF mitteilte. (www.krone.at, 7.5.26)
Gegen Fleisch und Flugreisen: In Amsterdam dürfen Firmen nicht mehr für klimaschädigende Produkte werben Der Gemeinderat der niederländischen Hauptstadt verbietet gewisse Formen der Aussenwerbung. Die Wirtschaft wehrt sich, Gerichte haben die Verbote allerdings bereits gestützt. (www.nzz.ch, 7.5.26)
Berner Dialekt als Kampagnenkern Die Agentur hat für Bärtschi Optik eine Kampagne unter dem Dialektclaim «Meh gseh» lanciert. Das seit über 80 Jahren in Bern ansässige Optikgeschäft positioniert sich damit nicht nur als Anbieter von Brillen, sondern als Ort mit kulturellem Anspruch. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
Kein Wasser, kein Kredit Wasserrisiko ist Kreditrisiko: WWF fordert Bundesbank zur Integration in die Bankenaufsicht auf (www.wwf.de, 7.5.26)
Schokoladen-Nachhaltigkeitsranking: Weiter Bittersüßes im Schokoladenregal Chocolate Scorecard 2026 befragt 80 Unternehmen weltweit zu Nachhaltigkeit im Kakaoanbau (www.wwf.de, 7.5.26)
Schweiz: Kirchen bündeln Kräfte in der Gesundheits-Seelsorge - - Die Schweizer Bischofskonferenz hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht und blickt dabei unter anderem auf die Koordinationsstelle Seelsorge im Gesundheitswesen (KSiG), die im letzten Jahr ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Grundlage dafür war ein Kooperationsvertrag, den die Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) und die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz im Dezember 2024 unterzeichnet haben. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.5.26)
Strommasten und Bahnanlagen: Wo Störche für Probleme sorgen - Immer mehr Störche nisten auf Strommasten und Bahnanlagen in Hessen. Das birgt Gefahren für Tiere und Infrastruktur – und stellt Netzbetreiber vor große Herausforderungen. - (www.faz.net, 7.5.26)
Lesestoff – 100 Fragen an die Musik – und doppelt so viele Antworten Musik ist schwer zu beschreiben. Autor Peter Kraut stellt sich dieser Sprachlosigkeit – mit Neugier und Humor. (www.srf.ch, 7.5.26)
Freiheit Das meistgenannte Wort in Velogeschichten ist «Freiheit». Die Gleichung scheint denkbar simpel: Velofahren = Freiheit. Da muss was dran sein. - Der Beitrag Freiheit erschien zuerst auf Velo Geschichten. - (velo-geschichten.ch, 7.5.26)
Südafrika: Bischöfe fordern Ende der fremdenfeindlichen Gewalt - - In Südafrika hält die Welle gewaltsamer Übergriffe gegen Migranten aus anderen afrikanischen Ländern an. Mit Blick auf Berichte über Tote und Verletzte haben die katholischen Bischöfe Afrikas die Regierung in Pretoria aufgefordert, die Ausschreitungen umgehend zu beenden. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.5.26)
Der lange Weg zu Finanz-Standards für Bürger-Energieprojekte Die Energiewende braucht Tempo. Doch ausgerechnet dort, wo Bürgerinnen und Bürger sie selbst vorantreiben wollen, stockt es häufig – bei der Finanzierung. Entscheidend sind standardisierte Prozesse, die zugleich flexibel genug bleiben, um lokale Besonderheiten zu berücksichtigen. - (klimareporter.de, 7.5.26)
Ansage eines Bauprofis: Kampf gegen Wohnungsnot und marode Infrastruktur - Der designierte Baupräsident Olaf Demuth fordert einen Neubeginn mit radikal einfacheren Baustandards, mit Ausnahme des Klimaschutzes. Sein Motto: Anforderungen abspecken, damit es billiger wird. - (www.faz.net, 7.5.26)
Definition von Netzengpässen ist hoch problematisch Den Redispatch-Vorbehalt, wie ihn die Bundesregierung im Netzpaket vorsieht, lehnt die Erneuerbaren-Welt ab. Er greift in einen Grundsatz des EEG ein. Agora-Energiewende hat mögliche Auswirkungen für drei regionale Verteilnetze näher betrachtet. (www.energiezukunft.eu, 7.5.26)
Gegenwind auf der Hauptversammlung von EnBW Während EnBW mit Investitionen in die Energiewende wirbt, kritisieren Verbände neue LNG-Importe und steigende Kohleverstromung. Auf der heutigen Hauptversammlung des Energiekonzerns machen sie ihren Ärger deutlich. (www.energiezukunft.eu, 7.5.26)
Frank Schätzing Interview: „Ich habe mehr Angst vor menschlicher Dummheit als vor künstlicher Intelligenz“ - Wie Katastrophenszenarien dabei helfen, optimistisch in die Zukunft zu schauen: „Schwarm“- Autor Frank Schätzing im Interview über den Klimawandel, KI und den Willen zum Risiko. - (www.faz.net, 7.5.26)
Sweet Home: Kochen ist kreativ und hilft der Lebensfreude Diese Rezepte wecken die Freude am Kochen – und funktionieren auch dann, wenn man nicht eingekauft hat, für sich allein kocht, sich wenig zutraut oder die Ideen fehlen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.5.26)
Verlegerverband initiiert KI-Kodex Die Medienbranche erhält gemeinsame Grundsätze für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Publizistik. Der Kodex setzt auf Selbstregulierung, verbindliche Kennzeichnungspflichten und ein zweistufiges Meldesystem mit unabhängiger Ombudsstelle – ohne formelle Sanktionen. (www.persoenlich.com, 7.5.26)
DEN fordert neues Berufsbild für Energieberater - - Bei der Passivhaustagung in Essen diskutierten Hochschulen, Behörden und Praktiker über neue Wege in der Energieberater-Ausbildung. - - (www.geb-info.de, 7.5.26)
10 Mio. X Nein | Wir sagen Nein zur SVP-Schweiz! | Jetzt müssen wir handeln Dieses Manifest richtet sich an all jene, die am 14. Juni abstimmen gehen können. An jene, die den Ernst der Lage erkannt haben, damit sie mit dem Text ihr Umfeld aufrütteln können. Und an jene, denen Baukräne den Blick verstellen. Vor allem aber an all jene, die sich in trüber Schläfrigkeit befinden, vielleicht resigniert sind und die Katastrophe, auf die wir uns zubewegen, noch nicht vor Augen haben. (keine-svp-schweiz.ch, 6.5.26)
Weltklimarat streicht das schlimmste Szenario RCP8.5 Das Katastrophenszenario RCP8.5, das eine Erwärmung der Erde um 4 bis 6 Grad bis Ende des Jahrhunderts beschreibt, gilt mittlerweile als unrealistisch. (www.watson.ch, 6.5.26)
Mittwochsgesellschaft: «Die Schweiz in der Welt» Rede von Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) anlässlich der Jahresversammlung der Mittwochsgesellschaft in Cham — Es gilt das gesprochene Wort | «Wirtschaft» wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Schimpfwort. | Heute droht «Wachstum» dasselbe Schicksal. Wir diskutieren Wachstum — als hätten wir zu viel. | Viele Länder dagegen hätten gerne ein bisschen mehr davon. || Ein wachsender Staat, ein wachsendes Gesundheitssystem, wachsende Erwartungen — das alles hat einen Preis. Und dieser Preis wird bezahlt. Von den Bürgerinnen und Bürgern. Über Prämien. Über Steuern. | Und damit letztlich auch über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. | Die zentrale Herausforderung ist deshalb: Nicht Wachstum zu stoppen. | Sondern Wachstum zu gestalten. (www.eda.admin.ch, 6.5.26)
Kommentar: Trumps Disruption Auf das außenpolitische Chaos des Westens trifft das Wort »Disruption« zu, mit dem »Revolution« ersetzt werden soll. Gemeint ist: Es gibt keine sinnvolle Regelung gesellschaftlicher Angelegenheiten. Noch ein Irrtum. (www.jungewelt.de, 6.5.26)
Reform des Heizungsgesetzes: Feuer frei für fossile Wärme Das von der Union vorangetriebene Heizungsgesetz geht nicht zusammen mit dem Klimaschutzgesetz. Doch wen stört es schon, dass sich die Erde erwärmt. mehr... (taz.de, 6.5.26)
Wie das Vergaberecht nachhaltige öffentliche Beschaffung stärken kannn reduzieren kann Mit ihrem hohen Ausgabenvolumen ist die öffentliche Beschaffung ein wirksamer Hebel für mehr Klima- und Ressourcenschutz. Im dritten Teil der Blogserie widmet sich Andreas Hermann der Frage, was dazu vergaberechtlich nötig ist. | Die öffentlichen Beschaffungsstellen in der Europäischen Union geben jährlich 2,5 Billionen Euro für Dienstleistungen, Bauleistungen und Lieferungen aus. Sie sind damit ein wirtschaftlich bedeutender Faktor. Neben ihrer zentralen Aufgabe, die Bedürfnisse der öffentlichen Hand zu decken, soll die öffentliche Beschaffung auch strategische umwelt- und sozialpolitische Ziele unterstützen. Dazu zählen unter anderem Klimaschutz, die Förderung der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz sowie zukünftig auch die Stärkung der Industrieunternehmen in der EU. Dieser Finanzhebel verteilt sich jedoch auf rund 250.000 öffentliche Beschaffungsstellen in der EU und auf zahlreiche große und kleine Vergabeverfahren für sehr unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen. (www.oeko.de, 6.5.26)
Eine KI-basierte SLAPP-Maschine aus dem Silicon Valley Es ist die nächste Kampfansage von Big Tech an den Journalismus und den Rechtsstaat: Ein vom radikallibertären Milliardär Peter Thiel finanzierter Service industrialisiert Einschüchterungsklagen gegen kritische Medien- und NGO-Berichte. Auf der so skurrilen wie gefährlichen Website entscheiden KI-Tribunale statt Gerichte. Und Ex-CIA-Agenten ermitteln gegen Reporter. | Die beiden Augen auf der Startseite blicken erst suchend in die Ferne und dann dem Nutzer direkt ins Gesicht. Willkommen auf www.objection.ai, einem Albtraum für investigativen Journalismus, aber auch für Gerichte und Anwaltskanzleien. Denn hier kann jede*r jederzeit Einspruch erheben gegen professionell recherchierte und medial verbreitete Fakten, auch wenn diese sorgfältig redaktionell geprüft sind. Der Mitte April lancierte Web-Dienst bietet «jedem eine schnelle, kostengünstige und faktenbasierte Möglichkeit, um Medienberichte anzufechten». (www.publiceye.ch, 6.5.26)
Zwischen Erhalt und Innovation: Bundespreis UMWELT & BAUEN für vorbildlichen Umgang mit Bestandsgebäuden verliehen Der Bundespreis UMWELT & BAUEN geht an drei Gebäude: In der Kategorie Wohngebäude erhält den Preis das Wohn- und Gemeinschaftsprojekt Collegium Academicum in Heidelberg. Die Mehrzweckhalle Ingerkingen und das Integrative Familienzentrum in Dresden werden in der Kategorie Nichtwohngebäude ausgezeichnet. (www.umweltbundesamt.de, 6.5.26)
Von wegen grüner Vorzeigestaat: Norwegens Fischfarmen belasten Fjorde wie Millionenstädte Norwegen ist der weltweit grösste Produzent von Zuchtlachs. Jährlich produziert das Land über 1,2 Millionen Tonnen. Neben Erdöl und Erdgas ist die Fischzucht (Aquakultur) der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes. | Doch der wirtschaftliche Erfolg hat eine ökologische Schattenseite: Die norwegischen Lachsfarmen belasten die Fjorde und Küstengewässer des Landes erheblich mit Nährstoffen aus Fischkot, Futterresten und Urin. Analysen des Sunstone Institute ergaben, dass die norwegische Aquakultur im letzten Jahr 75'000 Tonnen Stickstoff, 13'000 Tonnen Phosphor und 360'000 Tonnen organischen Kohlenstoff freigesetzt hat. | Zur Veranschaulichung: In Norwegen gelangen so viele Nährstoffe ins Meer, dass sie mit dem ungeklärten Abwasser von ganz Australien verglichen werden können. Australien hat mehr als 21 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner als die skandinavische Halbinsel. (www.watson.ch, 6.5.26)
Wieso Wärmepumpen für Vermieter meist unattraktiv sind. Beispielrechnung von Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller, präsentiert auf den Energietagen in Berlin am 6. Mai 2026. Energiewende ohne die Mieter — hier müsste die Politik gegensteuern. | #energiewende #mieter #vermieter #wärmepumpe | https://youtu.be/Txd7A1XA_s4 | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 6.5.26)
Vorgaben für Biobrennstoffe: Der Staat im Heizungskeller - Die Nutzung von mehr Biokraftstoffen ist ein Kompromiss. Nötig ist er nicht, der Markt verdrängt fossile Kessel auch so. - (www.faz.net, 6.5.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Statt Wärmepumpe: Jetzt kommt die Bioheizung - Neue Öl- und Gaskessel müssen künftig immer mehr Biobrennstoff verfeuern. Das treibt die Kosten im Heizungskeller. Entsorgt die Koalition zudem klammheimlich das Klimaziel 2045? - (www.faz.net, 6.5.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Statt Wärmepumpe: Jetzt kommt die Bioheizung - Neue Öl- und Gaskessel müssen künftig immer mehr Biobrennstoff verfeuern. Das treibt die Kosten im Heizungskeller. Entsorgt die Koalition zudem klammheimlich das Klimaziel 2045? - (www.faz.net, 6.5.26)
Philosophin Kate Manne: »Wir sollten unbedingt diesen erschütternden Geschichten zuhören« Die Debatten über sexualisierte Gewalt könnten ein Wendepunkt sein, sagt die Philosophin Kate Manne. Denn nun geht es neben Frauen auch um Kinder. Das ändert vieles. (www.zeit.de, 6.5.26)
Vorarlberg mit Vorreiterrolle bei Alttextilien Einstimmigkeit herrschte am Mittwoch im Volkswirtschaftlichen Ausschuss, als ein Antrag zur textilen Kreislaufwirtschaft verabschiedet wurde. „Ende Jänner gab es eine Landtagsexkursion zu Carlatex“, berichtet Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier (ÖVP). Nach dem Besuch stand für sie und ihre Parteikollegin Christina Hörburger fest, dass das Ländle in Sachen textiler Kreislaufwirtschaft eine Vorreiterrolle einnehmen soll. (www.krone.at, 6.5.26)
Jugendliche zu Social Media: Für die meisten überwiegen die Vorteile Eine Befragung von Unicef unter 14- bis 16-Jährigen zeigt: Sie wünschen sich mehr Schutz auf Social Media. Aber sie sind durchaus resilient. mehr... (taz.de, 6.5.26)
Hermann Hesse in Montagnola: Vier Zimmer ohne Heizung, erster Stock links - In der Casa Camuzzi in Montagnola im Schweizer Tessin schrieb Hermann Hesse Weltliteratur. Das dortige Museum lässt sich zum 150. Geburtstag des Dichters etwas ganz Besonderes einfallen. - (www.faz.net, 6.5.26)
Kritik an Reiches Heizungsgesetz-Reform: Klimaschädlich – und teuer für Mieter Wirtschaftsministerin Reiches Heizungsgesetz-Reform begrabe Klimaziele im Gebäudesektor, so Umweltschützer. Mieter müssten für Biomethan mehr zahlen. mehr... (taz.de, 6.5.26)
Kriegsende 1945: In Flensburg ging das „Dritte Reich“ noch zwei Wochen weiter - Nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai regierte Hitlers Nachfolger Dönitz in Flensburg unter alliiertem Schutz. Und Churchill plante einen Angriff auf die Rote Armee. Svenja Falk erzählt die Geschichte des Kriegsendes neu. - (www.faz.net, 6.5.26)
Klimawandel: Forscher warnen: Amazonas könnte zur Savanne werden Die Kombination aus Erderwärmung, Dürren und Abholzung könnte den südamerikanischen Regenwald über eine kritische Schwelle stoßen. Danach wäre er womöglich nicht wiederzuerkennen. (www.sueddeutsche.de, 6.5.26)
Österreichs Pavillon unter Wasser Am Mittwoch hat Florentina Holzinger ihre Gestaltung des österreichischen Pavillons auf der Venedig Biennale vorgestellt. Unter dem Titel „Seaworld Venice“ setzt die Performancekünstlerin den Hoffmann-Bau partiell unter Wasser. Nackte Performerinnen fahren Jetski, dienen als Schlegel einer Glocke oder schwimmen im Tauchbecken. Eine Reflexion über Nachhaltigkeit statt einer skandalträchtigen „Fäkalperformance“ („Krone“), über die zuvor wochenlang spekuliert worden war. (orf.at, 6.5.26)
Jetzt geraten Klimaschutz-Programme ins Zwielicht – auch Habecks Strategie Klimaforscher erklären ihr extremstes Szenario für unplausibel. Das Problem: Darauf berufen sich politische Vorhaben. Gesetze und Projekte der ehemaligen Ampel-Regierung geraten in den Fokus. (www.welt.de, 6.5.26)
Stuttgart beteiligt sich an der Entwicklung des bundesweiten Portals Nachhaltige Kommune Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN), den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). (www.stuttgart.de, 6.5.26)
Unsichtbare Heizkörper aus Plastik Ein Forschungsteam aus China und den USA untersuchte die Klimawirkung von Mikro- und Nanoteilchen in der Atmosphäre. Es gibt einen Effekt, aber noch sehr große Wissenslücken. - (klimareporter.de, 6.5.26)
Bundesrat legt Bericht über Zuwanderungsabgabe vor Der Bundesrat hat in einem Bericht drei Modelle für eine mögliche Zuwanderungsabgabe geprüft. Eine solche wäre nur als Lenkungsabgabe ohne Verfassungsänderung umsetzbar, sofern die Erträge vollständig an Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt würden. Bei Personen aus der EU/EFTA wäre eine Abgabe nicht mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU vereinbar. Der Bericht, den der Bundesrat im Auftrag des Parlaments erarbeitet und an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 gutgeheissen hat, zeigt erhebliche rechtliche Hürden und keinen nachweisbaren volkswirtschaftlichen Nutzen auf. | Der Bericht analysiert drei verschiedene Modelle einer Zuwanderungsabgabe. Um eine solche einführen zu können, müsste die Bundesverfassung geändert werden. Sofern sie hingegen als reine Lenkungsabgabe ausgestaltet würde, bestünde eine ausreichende Grundlage in der Bundesverfassung. (www.admin.ch, 6.5.26)
Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza: Leo XIV. gibt Hoffnung - - Papst Leo XIV. ist der einzigen römisch-katholischen Pfarrei in Gaza weiter nahe. Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer in Gaza-Stadt, berichtet, dass Papst Leo sich erst am Montag wieder einmal bei ihm gemeldet hat, um seine Verbundenheit und Gebete zu bekunden. Der Pater erklärt gegenüber den vatikanischen Medien, dass die Worte des Heiligen Vaters stets ein Ansporn seien, „weiterzumachen und Gutes zu tun“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.5.26)
Vereinfachte Bewilligung von Ausnahmetransporten und Anpassungen bei Fahrverboten Ab dem 1. Juli 2026 werden Bewilligungen für Ausnahmetransporte in einem vereinfachten Verfahren erteilt. Zudem dürfen Tiere zugunsten des Tierwohls künftig auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen transportiert werden. Rundstreckenrennen schliesslich werden unter bestimmten Auflagen wieder zugelassen. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 beschlossen. | Mit der Vereinfachung des Bewilligungsverfahrens für Ausnahmetransporte beabsichtigt der Bundesrat, den Aufwand für öffentliche und private Akteure zu verringern. Damit wird er auch den Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht. Ausserdem werden diese Transporte so besser über den Tag verteilt, was dem Verkehrsfluss zugute kommt. | Die Änderung der Verkehrsregelnverordnung (VRV), die am 1. Juli in Kraft tritt, sieht darüber hinaus vor, dass Transporte von verderblichen Gütern und von Tieren vom Sonntags- und Nachtfahrverbot ausgenommen werden. Lastwagentransporte sind für Tiere mit Stress verbunden. (www.admin.ch, 6.5.26)
Schweizer Verkehrssignale entsprechen internationalem Standard Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 06. Mai 2026 der Revision von drei internationalen Abkommen zum Strassenverkehr zugestimmt. Ziel dieser Abkommen ist die weltweite Harmonisierung der Strassenverkehrszeichen. Die Signale der Schweiz müssen nicht angepasst werden, sie erfüllen bereits heute die internationalen Vorgaben. | Das Wiener Übereinkommen über Strassenverkehrszeichen standardisiert die Verkehrssignale international. Zwei Europäische Zusatzübereinkommen tragen dazu bei, Strassenverkehrszeichen auf europäischer Ebene weiter zu vereinheitlichen. Mit der Revision dieser insgesamt drei Übereinkommen werden die Strassenverkehrszeichen besser lesbar und international verständlicher. | Die Signale und Markierungen in der Schweiz müssen aufgrund dieser Revision nicht angepasst werden. Sie sind schon heute im Einklang mit den Übereinkommen und erfüllen, mit wenigen landestypischen Ausnahmen, die internationalen Kriterien. (www.admin.ch, 6.5.26)
Der Bundesrat führt die Unterstützung der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution fort Der Bundesrat hat heute beschlossen, der Bundesversammlung einen Zahlungsrahmen von 3,93 Millionen Franken zur Finanzierung der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution (SMRI) im Zeitraum 2027—2030 zu unterbreiten und die SMRI damit im gleichen Umfang zu unterstützen wie bisher. | Der Bundesrat hatte der Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution am 13. Dezember 2019 zugestimmt. Die am 23. Mai 2023 in Bern gegründete unabhängige Institution hat den Auftrag, zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in der Schweiz beizutragen. Zu ihren Aufgaben gehören Information und Dokumentation sowie Forschung, Beratung und Sensibilisierung. Die SMRI arbeitet mit den Bundes-, Kantons- und Gemeindebehörden sowie mit Nichtregierungsorganisationen, dem Privatsektor, der Wissenschaft und internationalen Organisationen zusammen. Gemäss dem Bundesgesetz über Massnahmen zur zivilen Friedensförderung und Stärkung der Menschenrechte wird die SMRI von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert. (www.admin.ch, 6.5.26)
Bundesrat schafft Grundlage für neue Notruffunktion Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen. Weiter sollen automatisierte Fahrzeugnotrufe (Next Generation eCall) über modernere Mobilfunktechnologien abgesetzt werden können. Ausserdem wurde mit der Kurznummer 142 ein Hilfs- und Beratungsdienst für Opfer häuslicher Gewalt eingerichtet. | Der Bundesrat hat Massnahmen für einen modernen Zugang zu den Notdiensten ergriffen. Er hat dazu die Verordnung über Fernmeldedienste FDV, die Verordnung über Fernmeldeanlagen FAV und die Verordnung über die Adressierungselemente im Fernmeldebereich AEFV angepasst. Weitere Schritte im Notrufbereich sind für die anstehende Revision des Fernmeldegesetzes vorgesehen. (www.admin.ch, 6.5.26)
Zwischenbericht zum Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung Der Bundesrat hat am 6. Mai 2026 eine erste Bilanz zu seinem Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung gezogen und den Bericht dazu gutgeheissen. Zwischen 2022 und 2025 wurden Fortschritte erzielt. Zusätzlicher Handlungsbedarf ist aber nötig. Für die nächste Phase des Aktionsplans sind daher weitere Massnahmen geplant. | Der Bundesrat hat 2022 den Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung mit dem Ziel verabschiedet, die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 zu halbieren. In der ersten Phase (2022-2025) standen freiwillige, eigenverantwortliche Initiativen der Wirtschaft im Vordergrund. Ein zentrales Element ist dabei die branchenübergreifende Vereinbarung, die eine positive Dynamik ausgelöst hat: 37 Unternehmen und Organisationen engagieren sich gemeinsam gegen die Verschwendung von Lebensmitteln (sog. «food waste»). | Am 6. Mai 2026 hat der Bundesrat den Zwischenbericht zur ersten Phase gutgeheissen. (www.admin.ch, 6.5.26)
Informationssicherheit beim Bund stärken: Bundesrat leitet Gesetzesrevision ein Der Bundesrat will das Informationssicherheitsgesetz weiterentwickeln. Regelungen, die in der Praxis zu Unklarheiten führten, sollen präzisiert werden. Zudem sollen neue Bedürfnisse berücksichtigt werden, beispielsweise in der Handhabung von Klassifizierungen oder Funktionslisten. Der Bundesrat hat daher das VBS an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für eine Gesetzesrevision zu erarbeiten. | Das neue Informationssicherheitsgesetz (ISG), das seit 1. Januar 2024 in Kraft ist, regelt den Schutz der Informationen und die Cybersicherheit der Bundesbehörden. Es legt verbindliche Anforderungen für den sicheren Umgang mit Informationen und Informationssystemen fest und soll Risiken wie Cyberangriffe, Spionage, Sabotage oder unbeabsichtigte Informationsverluste verhindern. Eine wirksame Informationssicherheit schützt Daten — beispielsweise bei Cyberangriffen auf Bundesstellen und Firmen, welche mit Daten des Bundes arbeiten. (www.admin.ch, 6.5.26)
Das Sicherheitsumfeld der Schweiz hat sich erheblich verschlechtert Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Artikel 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) gutgeheissen. Er stellt eine erhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage in Europa und der Schweiz fest. Russland bleibt die grösste Bedrohung für Europa auch aufgrund hybrider Konfliktführung. Im Nahen und Mittleren Osten haben sich die Konflikte zu einem regionalen Flächenbrand ausgeweitet. Die Schweiz ist davon direkt betroffen. | Der Bericht fokussiert auf die Bedrohungen gemäss dem NDG und auf sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland. Der Bundesrat hält fest, dass sich die Sicherheitslage der Schweiz über die letzten zwölf Monate erheblich verschlechtert hat. Diese Entwicklung betrifft sowohl die innere als auch die äussere Sicherheit der Schweiz. (www.admin.ch, 6.5.26)
Autismus-Spektrum-Störungen: Umsetzung der Finanzierung der intensiven Frühintervention Per 1. Januar 2027 wird die Finanzierung eines Teils der intensiven Frühintervention (IFI) durch die IV langfristig sichergestellt. Die IFI richtet sich an Kleinkinder mit schweren Autismus-Spektrum-Störungen und kombiniert medizinische mit pädagogischen Massnahmen. An der Sitzung vom 6. Mai 2026 hat der Bundesrat die Verordnung zu den Voraussetzungen für die Finanzierung der medizinischen Massnahmen der IFI durch die IV verabschiedet. Die Beteiligung soll über Pauschalen erfolgen. | Die intensive Frühintervention (IFI) verbindet insbesondere Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Sonderpädagogik und Psychologie. Die Wirksamkeit der IFI für Kleinkinder mit schweren Autismus-Spektrum-Störungen ist wissenschaftlich anerkannt und insbesondere auf die hohe Plastizität des Gehirns bei Kleinkindern zurückzuführen. Die enge Verflechtung von medizinischen und pädagogischen Massnahmen erschwert jedoch die Abgrenzung und Finanzierung (www.admin.ch, 6.5.26)
Finanzierung von dezentralen Digitalisierungsprojekten Bericht des Bundesrates in Erfüllung der Motion 22.4255 der FK-N vom 13. Oktober 2022. | Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 den Bericht «Finanzierung von dezentralen Digitalisierungsprojekten» gutgeheissen. (www.admin.ch, 6.5.26)
Attraktivität der Berufsbildung wird weiter gestärkt Die Berufsbildung in der Schweiz ist gut aufgestellt. Dies zeigt der Bericht «Attraktivität der Berufsbildung», der am 6. Mai 2026 vom Bundesrat gutgeheissen wurde. Die Berufsbildung muss aber gezielt weiterentwickelt werden, um ihre Attraktivität für Schulabgängerinnen und Schulabgänger langfristig zu sichern. | Die Berufsbildung ist ein zentraler Pfeiler des Schweizer Bildungssystems. Sie ermöglicht einem grossen Teil der Jugendlichen den Einstieg in den Arbeitsmarkt und eröffnet nachhaltige berufliche Perspektiven. Sie wird stark von der Wirtschaft getragen und geniesst national wie international einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig steht die Berufsbildung im Wettbewerb mit anderen Bildungswegen und muss auf veränderte Präferenzen sowie gesellschaftliche und technologische Entwicklungen reagieren. | Vor diesem Hintergrund hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) 2024 das Projekt «Attraktivität der Berufsbildung» lanciert. (www.admin.ch, 6.5.26)
Ob Werbeverbot oder Wohn-Millionen: Wer im Zürcher Gemeinderat fehlt, verliert politisch Die linke Dominanz im Zürcher Stadtparlament wäre immer wieder zu knacken gewesen. Nur: Die Bürgerlichen patzten bei der Präsenz – auch bei zentralen Abstimmungen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.5.26)
Umweltschützer wechselt zu Stahlkonzern: Klimakläger wechselt die Seiten Donald Pols war das Gesicht der Klimaklagen gegen Shell. Nun will er woanders Nachhaltigkeit fördern – ausgerechnet beim Mega-Verschmutzer Tata Steel. mehr... (taz.de, 6.5.26)
Was Debatten in sozialen Medien über die Energiewende verraten – Podcast Zukunftswissen: Episode mit Louisa Pröschel und Annika Shiri Ob Wärmepumpen, Fernwärme oder Gasheizungen — wenn über die Energiewende debattiert wird, geschieht das längst nicht mehr nur in Parlamenten oder in journalistischen Meinungsbeiträgen, sondern auch in den sozialen Medien. Dort treffen sachliche Argumente auf emotionale Reaktionen, Informationsbeiträge auf Polemik. In der aktuellen Episode des Podcasts Zukunftswissen diskutieren darüber Louisa Pröschel, Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Hamburg, und Annika Shiri, Researcherin im Forschungsbereich Strukturwandel und Innovation am Wuppertal Institut, wie diese Debatten ablaufen, welche Konflikte sich zeigen und was sich daraus für den gesellschaftlichen Diskurs rund um die Energiewende lernen lässt. | Pröschel untersucht, wie in den sozialen Medien über Klimaproteste und -politik diskutiert wird. Ihre Forschung zeigt, dass der Diskurs über Klimathemen eine Kulturkampfdynamik besitzt (wupperinst.org, 6.5.26)
Over half of coral reefs bleached during a three-year heat wave Climate change is warming ocean waters, putting reefs in peril. (yaleclimateconnections.org, 6.5.26)
Climate change is supercharging hurricane rainfall, contributing to deadly floods Freshwater flooding has caused over half of all direct hurricane deaths since 2013. The threat will increase as climate change makes hurricanes wetter and potentially slower-moving. (yaleclimateconnections.org, 6.5.26)
Podcasts sind der Startpunkt: Wie mit KI erfolgreiches Content Marketing entsteht Die Podcast-Landschaft floriert, auch dank KI. Langfristig entscheidet jedoch die Verwertung über den Erfolg. So entwickelt du aus jeder Episode relevanten Content für mehr Marketing Buzz. | Ein Mikrofon, ein Aufnahme-Tool, ein Hosting-Dienst — mehr brauchst du heute nicht, um einen Podcast zu starten. Doch genau darin liegt bei allen Vorteilen auch ein großes Problem. Denn während die Produktion immer einfacher wird, bleibt die Wirkung oft aus. Episoden werden veröffentlicht, vielleicht entsteht noch ein Social Media Post und dann verschwindet der Inhalt im digitalen Dauerfeuer. Für diejenigen, die an Podcasts arbeiten — ob als Host, im Marketing oder in der Content-Verantwortung — entsteht genau hier die Frustration: viel Aufwand, aber kaum messbare Wirkung. Der Engpass liegt längst nicht mehr in der Produktion. Er liegt in der falschen Herangehensweise. (onlinemarketing.de, 6.5.26)
Stadtrat bewilligt rund 36 Millionen Franken für die Sanierung des Heizkraftwerks Aubrugg Das seit den 1970er-Jahren betriebene Heizkraftwerk Aubrugg muss umfassend saniert werden. Der Stadtrat bewilligt für die Gesamtsanierung 36 Millionen Franken. Damit wird ein zentraler Teil der städtischen Wärmeversorgung modernisiert und die erneuerbare Energieversorgung langfristig gestärkt. | Das Heizkraftwerk Aubrugg ist seit den 1970er-Jahren in Betrieb. Es versorgt tausende Haushalte und öffentliche Gebäude im Nordosten der Stadt mit Fernwärme aus weitestgehend erneuerbaren Quellen, insbesondere aus lokalem Holz. Im Gebäude sind zudem Gaskessel installiert, die zur Abdeckung von Bedarfsspitzen der Fernwärme eingesetzt werden. Nach fast 50 Jahren steht die erste Gesamtsanierung an, um das Gebäude in betriebsfähigem Zustand zu erhalten. Für die Ausführung der Sanierung hat der Stadtrat rund 36 Millionen Franken gebundene Ausgaben bewilligt. Für die Projektierung der Arbeiten hatte er 2022 und 2025 rund 6 Millionen Franken gebundene Ausgaben bewilligt. (www.stadt-zuerich.ch, 6.5.26)
Keine Werbung mehr auf Tickets Ab sofort erscheinen alle Tickets ohne Fremdwerbung. Der Ticketverkauf bleibt weiterhin kostenlos für Veranstaltende. (www.persoenlich.com, 6.5.26)
Zwei Volksinitiativen zustande gekommen Die beiden Initiativen «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Drittelsziel)» und «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Rahmenkredit)» sind zustande gekommen. | Für das Zustandekommen einer Volksinitiative auf kommunaler Ebene sind in der Stadt Zürich 3000 gültige Unterschriften notwendig. Nach der Einreichung werden so viele Unterschriften auf ihre Gültigkeit geprüft, bis die notwendige Zahl erreicht ist. | Die Volksinitiative «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Drittelsziel)» wurde gemäss Initiativkomitee mit 4623 Unterschriften eingereicht. Von den geprüften Unterschriften sind 3050 gemäss den gesetzlichen Anforderungen gültig. | Die Volksinitiative «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Rahmenkredit)» wurde gemäss Initiativkomitee mit 4309 Unterschriften eingereicht. Von den geprüften Unterschriften sind 3052 gemäss den gesetzlichen Anforderungen gültig. (www.stadt-zuerich.ch, 6.5.26)
Cactus Neuwerk: Engagement sichtbar machen Die Katholische Kirche im Bistum St. Gallen lanciert die Kampagne «Ich bin dabei». Auch ein sensibles Thema wird aufgegriffen. | Konzipiert und realisiert von der Agentur Cactus Neuwerk, stellt die Kampagne Menschen vor, die sich in der Region für das Gemeinwohl engagieren — von der Spital- und Gefängnisseelsorge über Armutsbetroffene bis hin zu kulturellen Angeboten, heisst es in einer Mitteilung. | Bemerkenswert ist, dass die Kampagne auch das Thema sexueller Missbrauch nicht ausspart. Die Verantwortlichen signalisieren damit, sich auch den belasteten Kapiteln der Kirchengeschichte zu stellen. Die Informationskampagne will dazu einladen, sich ein differenziertes Bild von der Institution Kirche zu machen. (www.persoenlich.com, 6.5.26)
Leben über dem Limit – Earth Overshoot Day: Ab 10. Mai lebt Deutschland ökologisch über seine Verhältnisse Der Earth Overshoot Day — auch als Ecological Debt Day, Erdüberlastungs- oder Welterschöpfungstag bekannt — bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die Menschheit soviel an natürlichen Ressourcen verbraucht hat, wie sie auf der Erde im Laufe eines Jahres regeneriert werden. Ab dem Tag lebt die Erdbevölkerung zumindest rein rechnerisch betrachtet "auf Pump". Im Jahr 2025 war dieser kritische Zeitpunkt am 24. Juli erreicht. | In Deutschland fällt der Erdüberlastungstag in diesem Jahr auf den 10. Mai. Hintergrund ist, dass der Ressourcenverbrauch hierzulande weit über dem weltweiten Mittel liegt. Würden alle Menschen so leben wie in Deutschland, wären drei Erden zur Abdeckung des Bedarfs nötig. Schon ab kommenden Sonntag hat die Bundesrepublik rechnerisch die Ressourcen aufgebraucht — was langfristig Lebensgrundlagen, Versorgungssicherheit und soziale Stabilität gefährdet. (wupperinst.org, 6.5.26)
10 essenzielle Tools & Plugins für Corporate Blogs | Mehr Produktivität & bessere Ergebnisse Blogs sind heute ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Für viele Unternehmen ist der Corporate Blog das Rückgrat der gesamten Content-Marketing-Strategie — oder sollte es zumindest sein. | Doch erfolgreiche Blogbeiträge zu veröffentlichen bedeutet heute weit mehr, als nur einen Artikel zu schreiben und auf „Veröffentlichen“ zu klicken. | Ein professioneller Blogging-Workflow umfasst | Planung | Recherche | Content-Erstellung | Redaktion | SEO | Visuelle Inhalte | Publishing | Promotion | Leadgenerierung | Performance-Analyse | All diese Aufgaben erfordern Zeit, Abstimmung und Konsistenz. (www.blog2social.com, 6.5.26)
Ursula Kosser: „Scheiße könnte einige Probleme der Menschheit lösen“ Was wir täglich wegspülen, gilt als Tabu — dabei steckt enormes Potenzial darin. Ursula Kosser erklärt, warum wir den Umgang mit Kot dringend überdenken sollten — und was sich praktisch ändern ließe (www.freitag.de, 6.5.26)
«Drittelsziel» und 750 Millionen-Kredit: Vorwärts machen beim Solarstrom in Zürich: Zwei Initiativen kommen vors Volk SP, Grüne und AL wollen, dass bis 2040 ein Drittel des Zürcher Stroms aus lokaler Solarenergie stammt – und sie fordern dafür 750 Millionen Franken. Beide Initiativen sind zustande gekommen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.5.26)
Wasserkraft Schweiz: Statistik 2025 Am 1. Januar 2026 waren in der Schweiz 706 Wasserkraft-Zentralen mit einer Leistung von über 300 Kilowatt in Betrieb (1.1.2025: 703 Zentralen). Die zu erwartende mittlere Energieproduktion der in der Wasserkraftstatistik enthaltenen Kraftwerke lag 2025 bei 37'162 GWh/a (Gigawatt-Stunden pro Jahr) und somit unter dem Vorjahreswert von 37'350 GWh/a. | Der Zubau durch Erneuerungen und Neubauten betrug rund 50 GWh/a, wovon die Neuinbetriebnahme des Laufkraftwerks Sousbach in Lauterbrunnen mit 30.5 GWh/a den grössten Anteil hatte. Zudem konnte auch auch die Anlage in Bondo wieder in Betrieb genommen werden, nachdem diese nach dem Bergsturz von 2017 wieder neu aufgebaut werden musste. Im Jahr 2025 standen 12 Zentralen im Umbau und 6 Zentralen im Bau mit einem zu erwartenden Produktionsausbau von knapp 40 GWh/a. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 6.5.26)
Rechtsgutachten der Deutschen Umwelthilfe zu Methan-Emissionen: Bundesregierung lässt massives Klimaschutzpotential ungenutzt – Deutsche Umwel Rechtsgutachten zeigt ungenutzte Potenziale zur Reduktion von Methan-Emissionen in den Sektoren Landwirtschaft, Luftreinhaltung und Energie | DUH fordert Maßnahmen für Gaskraftwerke, Biogasanlagen und Petrochemie sowie Reduktion der Tierzahlen in der Landwirtschaft | Bundesregierung muss verbindliches Methanreduktionsziel im Bundes-Immissionsschutzgesetz festlegen und Methan als Vorläuferstoff von bodennahem Ozon anerkennen | Deutschland verfügt über zentrale rechtliche Möglichkeiten, um klimaschädliche Methan-Emissionen effektiv und verbindlich zu senken — doch die Bundesregierung lässt sie weitestgehend ungenutzt. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Rechtsgutachten im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Notwendige Maßnahmen zur Methan-Reduktion lassen sich demnach sogar weitgehend in bestehende Vorschriften des Immissionsschutz-, Naturschutz- und Bergrechts integrieren. (www.duh.de, 6.5.26)
Newsroom für alle – natürlich mit KI: Der komplette Vortrag … wenn nötig, durch die Hintertür: mit den Newsroom-Guerillas KI in der Kommunikation implementieren wollen, aber es gibt noch nicht einmal einen funktionierenden Corporate Newsroom? So sieht es in vielen Unternehmen tatsächlich aus. Doch wie will man KI gemeinsam sinnvoll nutzen, wenn noch nicht einmal die Steuerung aller Inhalte und Konversationen in der Unternehmenskommunikation zeitgemäß organisiert ist? Erstaunlich viele Organisationen haben bis heute keinen funktionierenden Newsroom etabliert. Vielerorts herrschen nach wie vor die klassischen Silos vor. Das kann fatale Folgen für den Unternehmenserfolg haben: in einer Welt, in der alle Kommunikationsdisziplinen immer schneller reagieren müssen. Sondern vor allem zuerst das Informiert-Bleiben. Und das gilt nicht erst, aber erst recht im Krisenfall. Aber wie kann es gelingen, im laufenden Betrieb, in dem alle Ressourcen bereits mehr als ausgelastet sind, doch noch den Change zu schaffen? Kann man ein Newsroom-Prinzip durch die Hintertür einführen und langsam ausweiten, per Guerilla-Prinzip? (www.kerstin-hoffmann.de, 6.5.26)
Wohnen wird wirklich smart | Zuhause der Zukunft: Die wichtigsten Smart-Home-Innovationen 2026 Smart Homes entwickeln sich 2026 rasant weiter. Statt einzelner Lampen oder Sprachassistenten entstehen vernetzte Systeme, die Entscheidungen eigenständig treffen. Besonders sichtbar wird dieser Wandel im Bereich der intelligenten Beschattung. | Während Smart Homes früher aus ein paar vernetzten Geräten bestanden, übernehmen heute komplexe Systeme zahlreiche Aufgaben im Haushalt. Sie analysieren Lichtverhältnisse, erkennen Temperaturveränderungen, reagieren auf die Wetterentwicklung und wissen sogar, wann jemand zuhause ist. Das Ziel ist klar: ein Zuhause, das sich selbst reguliert und seinen Bewohnern spürbar Arbeit abnimmt. | Ein besonders dynamisches Feld ist die intelligente Beschattung. Sie beeinflusst Wohnkomfort, Temperaturmanagement, Energieverbrauch und Sicherheit und wird deshalb zu einem der wichtigsten Bausteine moderner Smart Homes. Lösungen wie die smarten Produkte von Jalousien.com zeigen, wie vielseitig dieser Bereich geworden ist. (www.basicthinking.de, 6.5.26)
Wie viel Bergbau erträgt die Erde? – Ressourcenverbrauch auf dem Prüfstand: Tagung im Osterzgebirge Vom 4. bis 6. September veranstalten die Evangelische Landeskirche Sachsen und die Grüne Liga Osterzgebirge eine Tagung zu den Auswirkungen von Rohstoffgewinnung in verschiedenen Teilen der Welt. Es geht um die grundsätzlichen Fragen: Wie viel Bergbau kann unsere Erde verkraften — und welche Verantwortung tragen wir dabei? | Ein Schwerpunkt ist der geplante Lithiumabbau im Osterzgebirge (Rabe Ralf Februar 2026, S. 20), hinzu kommen weltweite Entwicklungen rund um den begehrten Rohstoff. Die grundsätzlichen Probleme des Bergbaus sind unabhängig davon, ob es sich um Ressourcen für die alte, klimaschädliche Wirtschaft handelt oder um — tatsächliche oder vermeintliche — ökologische Zukunftstechnologien. | Anmeldung und mehr Infos: weltverantwortung-evlks.de/rohstofftagung | Die Tagung will gerade auch Betroffene verschiedener Bergbauprojekte miteinander ins Gespräch bringen und Bürgerinitiativen vernetzen. Sie beginnt am Freitagnachmittag und endet am Sonntagnachmittag. (www.raberalf.de, 6.5.26)
Ein Jahr Schwarz-Rot: „Neuer Tiefpunkt“ in Sachen Transparenz Vom Lobby-Gipfel in den Alpen bis zum Buchhandlungspreis: Das erste Jahr Schwarz-Rot ist geprägt von skandalöser Intransparenz und zähem Ringen um Informationsfreiheit. Der vielleicht größte Umbruch: Unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Transparenz erstmals seit langem kein politisches Ziel mehr. | Es ging schon nicht gut los mit der neuen Regierung und der Transparenz: Noch bevor sie im Amt war, löste die Koalition in spe einen öffentlichen Ausschrei aus, weil sie auf Vorschlag der CDU über eine Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes diskutierte. Am Ende flog die umstrittene Formulierung zwar aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD, doch ein Jahr nach Amtsantritt stellen Transparenzorganisationen der Regierung von Friedrich Merz ein vernichtendes Zeugnis aus. (netzpolitik.org, 6.5.26)
Klare Ziele, langer Atem: Wie Gesundheits-Start-ups überleben Was zeichnet erfolgreiche Unternehmensgründungen im Gesundheits- und Sozialwesen aus? Die HSLU-Dozentinnen Silvia Domeniconi-Pfister und Sylvia Manchen Spörri haben in einer Studie aufschlussreiche Antworten gefunden. | Im Schweizer Gesundheitswesen herrscht Fachkräftemangel, die Kosten explodieren. Eigentlich ideale Bedingungen für Unternehmensgründungen, doch 2024 entstanden nur 6 Prozent der Start-ups im Gesundheits- und Sozialwesen. Hinzu kommt, dass zwar über 70 Prozent der Beschäftigten in diesem Sektor Frauen sind, machen sie nur 20 Prozent der Gründerinnen aus. Weshalb Start-ups im Gesundheits- und Sozialbereich einen schweren Stand haben, wollten Silvia Domeniconi-Pfister und Sylvia Manchen Spörri in einer Studie herausfinden. (news.hslu.ch, 6.5.26)
zevvy: Vom HSLU-Start-up zum White-Label-Anbieter Für die Abrechnung gemeinschaftlich genutzter Anlagen hat das Start-up zevvy 2019 ein Online-Tool entwickelt. Mit ein paar Klicks lässt sich eine übersichtliche Stromrechnung für alle Beteiligten erstellen. Nachdem das Unternehmen in seinen Gründungsjahren Solaranlage-Besitzerinnen stets direkt begleitete, ist es nun zunehmend im Hintergrund tätig — mit Erfolg. | Dicht an dicht reihen sich blauschwarze Rechtecke auf den Dächern. Aus der Vogelschau scheint fast jedes Haus in der Siedlung eine Haut aus Solarmodulen zu tragen. Die Szenerie im Videocall mit Cyrill Burch, Mitbegründer und CEO von zevvy, macht sofort klar, wofür das Unternehmen steht: Für Solarstrom, der in Siedlungen intelligent verteilt und abgerechnet wird. | Ebenso klar ist, dass der CEO nicht wirklich vor dieser Siedlung sitzt, sondern sie als Hintergrundbild für den Videocall gewählt hat. Das ehemalige Start-up aus dem Umfeld der Hochschule Luzern hat seinen Hauptsitz noch immer auf dem Campus Horw. (news.hslu.ch, 6.5.26)
Psychologin über «Ageismus» – Das Alter hätte einen besseren Ruf verdient Longevity hat sich vom Nischenthema zum Lifestyle-Trend entwickelt. Ziel ist ein möglichst langes, gesundes Leben — etwa durch Nahrungsergänzungsmittel, strenge Ernährungsregime, exzessiven Sport oder digitale Selbstvermessung. Altern gilt dabei zunehmend als beeinflussbar, als zu lösendes Problem. Pasqualina Perrig-Chiello hingegen findet, das Alter verdiene einen besseren Ruf — und betont, dass Altersdiskriminierung besonders Frauen betrifft. (www.srf.ch, 6.5.26)
2026-05-06 11:22:00 Heute haben die Abgeordneten im Landtag von Schleswig-Holstein erstmals eine Novelle des Polizeigesetzes diskutiert. Es geht um Verhaltensscanner und Gesichtserkennung. Expert*innen zweifeln, ob das Gesetz verfassungsgemäß ist; die Opposition warnt vor einer Dystopie. https://netzpolitik.org/2026/polizeigesetz-schleswig-holstein-wie-aus-einem-dystopischen-science-fiction-film/ (bsky.app, 6.5.26)
Die Bedeutung des EU-Strombinnenmarkts für die Schweiz Der europäische Strommarkt ermöglicht es, Strom über Grenzen hinweg zu handeln und Engpässe auszugleichen. Während der Energiekrise war das wichtig für die Versorgungssicherheit. Für die Schweiz stellt sich eine zentrale Frage: Wie umfassend will sie an diesem Markt teilnehmen? | Viele Regionen der Welt haben ihre Strommärkte geöffnet und staatlich festgesetzte Energiepreise durch einen Anbieterwettbewerb ersetzt, der von einem unabhängigen Regulator überwacht wird. So auch die EU. Allerdings geht sie einen Schritt weiter: Sie hat die nationalen Märkte verbunden und ein europaweites System für den Stromhandel aufgebaut, das sogenannte Market-Coupling: Seit 2021 können EU-Stromerzeuger und -händlerinnen europaweit und in Echtzeit nach gemeinsamen Regeln Strom austauschen. Das ist bislang weltweit einzigartig. (dievolkswirtschaft.ch, 6.5.26)
Passwörter sind im Alltag oft unsicher: Was wirklich schützt Viele halten ihre Passwörter für sicher, doch nutzen kaum moderne Schutzmethoden. Warum das ein echtes Risiko ist — und wie Experten zur Passwort-Zukunft stehen. | Die Menschen in Deutschland, die sich im Internet bewegen, haben großes Vertrauen in ihre Passwörter, verhalten sich im Alltag aber oft leichtsinnig. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag des eco — Verband der Internetwirtschaft zum Welt-Passwort-Tag. Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) halten ihre eigenen Online-Passwörter für eher oder sogar sehr sicher. Lediglich 19 Prozent bewerten ihren Schutz als unsicher. | Diese gefühlte Sicherheit scheint jedoch eine Fehleinschätzung zu sein. Denn trotz der steigenden Gefahr durch Cyberkriminalität setzen die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Mehrheit auf veraltete und unsichere Verhaltensweisen. In der repräsentativen Umfrage unter 2.134 Befragten sagten nur 32 Prozent, dass sie das moderne Verfahren Passkeys verwenden, (www.it-daily.net, 6.5.26)
Mehr Wertschöpfung und Klimaschutz durch eine konsequente Kaskadennutzung von Holz – NABU, VHI und HPE fordern politische Leitplanken gegen die Übernutzung des Rohstoffs Holz Holz ist ein nachwachsender, aber begrenzt verfügbarer Rohstoff. Trotz seiner zentralen Rolle für Klimaschutz, Bauwesen und Kreislaufwirtschaft wird in Deutschland derzeit rund die Hälfte des verfügbaren Holzes energetisch verbrannt — häufig, obwohl es stofflich nutzbar wäre. Diese Fehlentwicklung kritisieren der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) und der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) in einem gemeinsamen Appell. Die Organisationen warnen vor eskalierenden Nutzungskonflikten und plädieren für eine verbindliche Priorisierung der stofflichen Nutzung. (www.nbau.org, 6.5.26)
Wie die Cloud zum Produktivitätsfaktor wird Dokumentenprozesse sind in vielen Unternehmen noch immer durch Medienbrüche, manuelle Abläufe und fragmentierte Systeme geprägt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Geschwindigkeit, Transparenz und Compliance. | Cloud-Lösungen versprechen hier neue Effizienz, indem sie Dokumentenerfassung, Verarbeitung und Archivierung zu durchgängigen digitalen Informationsflüssen verbinden. Welche Rolle Cloud-Lösungen, Automatisierung und hybride Arbeitsmodelle dabei spielen, erläutert Dietmar Nick, CEO von Kyocera Document Solutions Deutschland. (www.it-daily.net, 6.5.26)
Erst zu krawallig, jetzt zu zahm und klerikal: Dem Newsportal der katholischen Kirche droht das Aus Um Kath.ch tobt ein Richtungsstreit. Die kantonalen Landeskirchen vermissen kritischen Journalismus. Sie erwägen, die finanzielle Unterstützung einzustellen — und stellen sich damit gegen die Bischöfe. | Für Nadia Omar wäre das ein grosser Einschnitt. Sie präsidiert seit letzter Woche den Verein Katholisches Medienzentrum, der für Kath.ch verantwortlich ist. Es dürfte kaum so einfach sein, nach einem Crash von Kath.ch schnell etwas Neues aufzubauen, wie das die Vertreter der Kantonalkirchen glaubten, sagt Omar. Sie schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass die RKZ hart bleibt, auf 50 Prozent — und sagt: «Ich hoffe, dass am Schluss doch die Vernunft siegt.» (www.nzz.ch, 6.5.26)
Bekämpfung von Landwirtschafts-Schädling | Kloten und Nachbargemeinden weiten Massnahmen gegen den Japankäfer aus Um die Ausbreitung des Japankäfers zu stoppen, gelten ab dem 1. Juni in Kloten und sieben weiteren Gemeinden im Kanton Zürich strenge Regeln: ein Bewässerungsverbot für Rasenflächen und Transportbeschränkungen für Grüngut. | Der Kampf gegen den Japankäfer im Kanton Zürich geht in die nächste Runde: Weil im vergangenen Sommer vereinzelte Käfer ausserhalb des Stadtgebiets von Kloten entdeckt wurden, weitet der Bund das Befallsgebiet nun deutlich aus. | Da der Japankäfer besonders gegen Ende seiner Flugzeit gerne auf Erkundungstour geht, wurde der Radius des Befallsherds auf mindestens einen Kilometer um jeden Fundort vergrössert, wie die Staatskanzlei mitteilt. | Neben Kloten sind neu auch Teile der Gemeinden Opfikon, Dietlikon, Bassersdorf, Lufingen, Winkel, Oberglatt und Rümlang von den Massnahmen betroffen: Ab Anfang Juni müssen sich dort Anwohnerinnen und Anwohner auf Einschränkungen einstellen, (www.tagesanzeiger.ch, 6.5.26)
Rückblick und Ausblick – Seit einem Jahr Papst: Leo XIV. gegen Gewalt – und für Gemeinwohl Papst Leo zeigt aussen klare Kante gegen Krieg und Ungleichheit. Innerhalb der Kirche jedoch bleiben offene Fragen. (www.srf.ch, 6.5.26)
Unsere verlässliche Energiestütze bröckelt dahin Die anhaltende Trockenheit hinterlässt immer deutlichere Spuren in Österreichs Energieversorgung: Ausgerechnet die Wasserkraft, lange eine verlässliche Stütze der Stromproduktion, schwächelt spürbar – und das nach einem starken Vorjahr. (www.krone.at, 6.5.26)
Finde den Fehler: UBS, Google und Nestlé finanzieren Zürichs erste «Climate Week» Die erste Zürcher Klimakonferenz bringt Unternehmen, Forschung und NGOs zusammen. Hinter der Veranstaltung stehen internationale Unternehmen wie Nestlé, UBS und Google. Ob so wirklich dem Klima geholfen wird? | In Zürich findet aktuell die erste «Climate Week» statt, eine mehrtägige Konferenz mit rund 250 Veranstaltungen. Gesponsert wird diese neben der Stadt Zürich von zahlreichen internationalen Unternehmen mit fragwürdigem Ruf in Sachen Klimaschutz, wie UBS, Google, S&P Global, Nestlé oder Swiss Re. Die Veranstaltung selbst bezeichnet sich als «Europe's leading business-driven climate platform» und will sich an der bereits etablierten «New York Climate Week» orientieren. Diese findet seit 2009 jährlich während der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York statt. Die Zürcher Eröffnungszeremonie gastierte am Montagmorgen im Opernhaus. | Vom 4. bis 9. Mai werden insgesamt über 250 Veranstaltungen durchgeführt — (tsri.ch, 6.5.26)
Grosskonzerne reden weniger über Diversität Die grössten Schweizer Unternehmen verwenden in ihren Geschäftsberichten Begriffe wie Diversität heute seltener als früher. Experte Guido Schilling sieht darin eher eine Professionalisierung als eine Kehrtwende. (www.persoenlich.com, 6.5.26)
TA-SWISS: "Die wichtigsten Erkenntnisse aus der TA-SWISS-Studie Umwelt: Fleischersatzproduckte verbrauchen in der Produktion weniger Wasser, benötigen weniger Boden und sind CO2 ärmer. Die Nährstoff-Falle: Bei Alternativprodukten auf eine ausreichende Versorgung von Jod, Calcium, und der Vitamine B5 und B12 achten. Milch vs. Pflanze: Nicht jede Milchalternative ist nachhaltiger — manche (z. B. Mandel/Kokos) belasten Wasserressourcen stärker. Mehr zur Studie: https://www.ta-swiss.ch/fleisch-und-milch-ersatz (mastodon.social, 6.5.26)
Heizungsgesetz: Die Gasheizung ist wieder erlaubt – aber die teuerste Lösung Monatelang hat die Regierung ums neue Heizungsgesetz gerungen, nun liegt ein Entwurf vor. Das sind die wichtigsten Änderungen für Hausbesitzer und Mieter. (www.zeit.de, 6.5.26)
GModG bringt zahlreiche Änderungen - - - Das lange erwartete Papier liegt nun auf dem Tisch: Mit dem Referentenentwurf vom 5. Mai 2026 will die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz grundlegend umbauen. Schon der erste Schritt zeigt die politische Richtung. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll künftig „Gebäudemodernisierungsgesetz“ (GModG) heißen. Damit verbindet die Bundesregierung ausdrücklich den Anspruch, das bestehende Regelwerk einfacher, technologieoffener und praxistauglicher zu gestalten. - - Im Mittelpunkt steht die Abkehr von den bisherigen Vorgaben des im Volksmund genannten „Heizungsgesetzes“. Die zentrale 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen soll entfallen. Die entsprechenden Paragrafen des heutigen GEG wurden im Entwurf gestrichen. Künftig sollen neben Wärmepumpen, Wärmenetzen, Biomasse- und Hybridlösungen auch Gas- und Ölheizungen weiterhin eingebaut werden dürfen. Allerdings bleibt es nicht bei einem vollständigen Zurück zur alten Systematik. Der Entwurf sieht vor, dass fossile Heizsysteme schrittweise steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe einsetzen müssen. Ab 2029 wären zunächst 10 % vorgesehen, später steigen die Quoten bis 2040 auf 60 %. Dabei nennt der Entwurf ausdrü >| (www.ikz.de, 6.5.26)
Endlich mehr Strom geben statt Leerlauf oder gar Rückwärtsgang Heute ist die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung ein Jahr im Amt. Ein Jahr voller Ankündigungen, Eckpunkte und Leaks, aber ohne entscheidende Weichenstellungen. Oliver Hummel ordnet das Jubiläum kritisch ein. (www.energiezukunft.eu, 6.5.26)
Abstimmung über Zivildienstreform: In Heimen, Schulen und Non-Profit-Betrieben sind Zivis begehrte Hilfskräfte 80 Prozent aller Zivildiensteinsätze werden im Sozialbereich, in der Bildung und im Gesundheitswesen geleistet. Manche Betriebe bangen wegen der Zivildienstreform um ihre Zivis. (www.tagesanzeiger.ch, 6.5.26)
Bertelsmann-Studie: Vertrauen in die Demokratie? Eher so mittel - Die Zustimmung zu demokratischen Werten bleibt hoch, ermittelt die Bertelsmann-Stiftung. Doch sind eher wenige mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden. Die Studienmacher beunruhigt das nicht. Uns schon. - (www.faz.net, 6.5.26)
Entwurf zum GModG: Heizungen können weiter fossil betrieben werden - - Der Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz liegt vor. Darin wird die bereits im Eckpunktepapier eingeschlagene Richtung beibehalten: Die 65-Prozent-Vorgabe entfällt, die Biotreppe kommt. - - (www.geb-info.de, 6.5.26)
Ein Mann stürzt am Üetliberg zu Tode – er ist bei weitem nicht das erste Opfer, das der oft belächelte Zürcher Hausberg fordert Die Fallätsche zieht Abenteurer an. Doch das Gebiet ist gefährlich: Es gibt viele Pfade, aber keinen offiziellen Weg. | Besonders in der Fallätsche, wie das acht Hektaren grosse Gelände oberhalb des Zürcher Aussenquartiers Leimbach heisst, müssen sich selbst geübte Bergwanderer in acht nehmen. Der steile Erosionstrichter, 300 Meter breit und 200 Meter hoch, ist ein Klettergebiet. Seine Bezeichnung stammt vermutlich aus dem Französischen: «Falaise» bedeutet «Steilküste». | Steil ist es dort allerdings. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen. Erst am Sonntag ist ein 69-Jähriger aus noch ungeklärten Gründen in die Tiefe gestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Der Mann musste von der Rega geborgen werden. (www.nzz.ch, 6.5.26)
Verkehrsminister zieht Bilanz: Ein Jahr Schnieder, aber keine Partylaune Engpässe bei Sprit schließt der Verkehrsminister nicht aus, Tempolimit lehnt er ab, die Bahnchefin findet er gut. Greenpeace legt Kerosinsparpläne vor. mehr... (taz.de, 6.5.26)
Wir sind Zukunft | «Wir wollen kommenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen» Aus der Besorgnis der Grosselterngeneration über den Klimawandel entstand der Verein Klima-Grosseltern, der sich für Klimaschutz einsetzt. Zwei Klima-Grosseltern gewähren Einblicke in ihr Engagement. | Der Verein Klima-Grosseltern will, dass auch kommende Generationen eine Welt vorfinden, die eine ständige Lebenserneuerung erlaubt. Dazu führen die Klima-Grosseltern Aufklärungsaktionen im öffentlichen Raum durch, halten Mahnwachen ab und machen politische Vorstösse. Die Klima-Grosseltern der Sektion Solothurn haben so bewirkt, dass der Klimanotstand im Kanton Solothurn gesetzlich verankert wurde. | Die nächsten Aufklärungsaktionen der Klima-Grosseltern finden anlässlich des Swiss Overshoot Days am 11. Mai 2026 statt. | Der Verein Klima-Grosseltern mit rund 1500 Mitgliedern und 1000 Interessierten in der Schweiz setzt sich für die Zukunft des Planeten und kommender Generationen ein. Thea Rauch von der Klima-Grosseltern-Sektion Zürich und Manfred Knausz von der Sektion Solothurn erzählen, (www.tagesanzeiger.ch, 6.5.26)
Als Versicherung gegen Krisen: Ein Westschweizer Unternehmen plant einen Erdgasspeicher in den Alpen Das Projekt des Lausanner Versorgers Gaznat wird auch vom Industrieverband Swissmem unterstützt. Der Stromriese Axpo dagegen bezweifelt den Nutzen des Vorhabens. (www.nzz.ch, 6.5.26)
Budgetkürzungen bei Klima als Zeitbombe Wer heute bei Klimamaßnahmen kürzt, zahlt morgen doppelt. Das ist die Kernbotschaft einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Uni Graz anlässlich des geplanten Doppelbudgets. Der Auftraggeber der Studie, die Naturschutzorganisation WWF, forderte von der Regierung daher einen drastischen Kurswechsel. Zuvor hatte auch Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) auf die Notwendigkeit zusätzlicher Investitionen im Umwelt- und Klimabereich verwiesen – schließlich würden die Emissionen hierzulande immer noch steigen. (orf.at, 5.5.26)
Five things you need to know about El Niño's likely comeback And what climate change has to do with it. (yaleclimateconnections.org, 5.5.26)
Veranstaltungsreihe «Mitgeschöpfe» – Zürcher Forum der Religionen An fünf Abenden geben Fachpersonen aus fünf Glaubensgemeinschaften praxisnah und niederschwellig Auskunft über Nachhaltigkeit und Umweltschutz und darüber, was ein achtsamer Umgang mit der Schöpfung in ihrer jeweiligen Religionstradition bedeutet. Diese Veranstaltungsreihe «Bewahrung der Schöpfung» ist Teil des mehrjährigen Veranstaltungszyklus zum Thema «Schöpfung». (www.forum-der-religionen.ch, 5.5.26)
Environmental and nutritional implications of replacing meat and dairy with alternatives The environmental burden of meat and dairy has drawn attention to alternatives, although their capacity to fulfil similar dietary roles remains uncertain. Here, we evaluate the effects of replacing meat and jointly replacing meat and dairy with alternatives on the environmental impacts and nutrient profiles of current and recommended diets. We consolidate environmental inventory and food composition databases in a product- and diet-level analysis to evaluate various impact categories and nutrients. The results show that replacing meat with alternatives can lower environmental impacts by up to 52%, though adequate intake of some critical nutrients, particularly vitamin B12, needs to be ensured. Compared to dairy products, dairy alternatives more frequently lack nutrients, such as calcium and iodine, and certain ingredients, such as almond and coconut, may increase speci c environmental impacts. Our findings highlight the challenges of reducing environmental impacts (www.nature.com, 5.5.26)
Fleisch & Milch ersetzen? – Die Auswirkungen auf Umwelt und Ernährung. Die Diskussion um pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten ist in vollem Gang. Doch wie nachhaltig sind sie wirklich und wie gut ersetzen sie ihre tierischen Pendants? | Basierend auf ihrer Studie für TA-SWISS zum Thema Ersatzprodukte hat die Gruppe um Eric Mehner, Mélanie Douziech vom @Agroscope einen Artikel in "Nature Communications Sustainability" veröffentlicht. | https://www.nature.com/articles/s44458-026-00075-1.pdf (mastodon.social, 5.5.26)
ESG-Reporting: „Transparenz fördert Nachhaltigkeit“ Was bringt es, wenn Unternehmen über ihre Umweltbilanz informieren? Ein Interview mit Ökonom Thorsten Sellhorn über den Weg zu nachhaltigerem Wirtschaften | Professor Thorsten Sellhorn ist Direktor des Instituts für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung der LMU. Im Interview erläutert er, wie Informationen über ökologische und soziale Folgen wirtschaftlicher Aktivitäten beeinflussen können, wie Menschen handeln. (www.lmu.de, 5.5.26)
Zürich HB im Umbau: Einzug bekannter Marken verzögert sich Es ist eine der lukrativsten Verkaufsflächen der Welt: der Zürcher Hauptbahnhof. Erst kürzlich ist er zum luxuriösesten Bahnhof der Welt gekrönt worden. | Täglich verkehren rund 411'000 Passagiere durch das meistfrequentierte Gebäude der Schweiz. Und dank des Bahngesetzes ist der Verkauf auch am Sonntag erlaubt. Entsprechend hoch sind die Mietpreise: Branchenkenner gehen von Nettomieten zwischen 10'000 und 11'000 Franken pro Quadratmeter im Jahr aus, wie die NZZ berichtet. | Noch befindet sich der HB in einem umfassenden Umbau. Nach der Sanierung des Südtrakts wird nun auch der gesamte Nordtrakt modernisiert — und zwar nicht nur im Erdgeschoss, sondern auch im Obergeschoss. Geplant ist auch, die historischen Tore zur Wannerhalle — der früheren Haupthalle, wo einst die Züge abfuhren — wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Vieles steht unter Denkmalschutz, was die Arbeiten besonders anspruchsvoll macht, wie die SBB mitteilen. (www.watson.ch, 5.5.26)
Leibniz-Gemeinschaft: 400 Jahre Herzschlag Kaum ein Wirbeltier lebt länger als der Grönlandhai. Dabei altert sein Herz sehr deutlich — schlägt aber weiter. | Der Grönlandhai (Somniosus microcephalus) gehört mit einer geschätzten Lebenserwartung von bis zu 400 Jahren oder mehr zu den langlebigsten Wirbeltieren der Erde. Seine außergewöhnliche Lebensdauer, sein extrem langsames Wachstum, der sehr niedrige Stoffwechsel, die minimale Schwimmaktivität und seine späte Geschlechtsreife — die erst im Alter von etwa 150 Jahren eintritt — machen ihn zu einem einzigartigen Modellorganismus für die Erforschung von Alternsprozessen und den biologischen Grundlagen von Langlebigkeit. | Studien an langlebigen Tierarten haben gezeigt, dass diese Arten oft über besonders leistungsfähige Systeme zur DNA-Reparatur, zur Tumorabwehr und der Regulation des Immunsystems verfügen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 5.5.26)
To move beyond GDP, don't ignore environmental economists Sustainable development will only be achieved when governments base decisions on human skills and natural resources, not just gross domestic product. (www.nature.com, 5.5.26)
Klimakrise: Rückzug aus New Orleans - Laut einer neuen Studie ist New Orleans vor den Folgen des Klimawandels nicht mehr zu retten, mehr als eine Million Menschen sollte umziehen. Die wichtigsten Präventionsmaßnahmen scheitern ohnehin an der Politik. - (www.faz.net, 5.5.26)
Papst: Wenn mich jemand kritisiert, soll er das mit der Wahrheit tun - - Leo XIV. hat auch an diesem Dienstagabend in Castel Gandolfo auf Fragen von Journalisten geantwortet. Dabei äußerte er sich zu den jüngsten kritischen Äußerungen des US-Präsidenten Trump: „Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen jegliche Atomwaffen aus. Ich hoffe, dass man mir wegen des Wertes von Gottes Wort Gehör schenkt.“ Mit Blick auf das geplante Treffen mit US-Außenminister Rubio äußerte der Papst die Hoffnung auf einen „guten Dialog“ für ein „gutes Verständnis“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.5.26)
Entwurf für Gebäudemodernisierungsgesetz: Klimaneutralität auf wackligem Boden Bislang gab es nur grobe Eckpunkte - nun einen konkreten Entwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz. Das Papier zeigt, welche Regeln beim Heizen gelten sollen. Scharfe Kritik folgt direkt. Von A. Mellmann und J. Pentz.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.5.26)
Angstforschung: „Menschen gewöhnen sich an die schlimmsten Sachen“ Attentate wie in Leipzig, Krieg gegen Iran oder der Klimawandel: Der Angstforscher Borwin Bandelow erklärt, warum wir uns in Bedrohungslagen einrichten – und wieso ausgerechnet Horrorfilme ein Heilmittel gegen Weltekel sein können. (www.sueddeutsche.de, 5.5.26)
Hitzewellen, Trockenperioden und Starkregen: So kämpfen Architekten gegen Hitzeinseln im Hochhaus-Quartier Das Zwhatt-Areal in Regensdorf gilt als Vorzeigeprojekt für klimafreundliches Bauen. Ein Rundgang dort zeigt, was bei heissen Temperaturen hilft. (www.tagesanzeiger.ch, 5.5.26)
Nachhaltige Gesellschaft – «Donut-Ökonomie» soll Gesellschaft radikal verändern Die Ökonomin Kate Raworth vergleicht unser Wirtschaftssystem mit einem Donut – und erklärt ihr Modell mit Zirkus. (www.srf.ch, 5.5.26)
Wenn der Strom weg ist: Haben Sie vorgesorgt? Laut offiziellen Einschätzungen ist ein landesweiter Blackout sehr unwahrscheinlich. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage könnte es aber dennoch sinnvoll sein, für den Notfall gerüstet zu sein. Haben Sie Vorkehrungen getroffen, um im Fall von leer geräumten Supermärkten, nicht funktionierendem Mobilfunknetz und Stromausfall gewappnet zu sein? (www.krone.at, 5.5.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Heizungsgesetz soll Hauseigentümer um fünf Milliarden Euro entlasten Die Bundesregierung weicht im neuen Heizungsgesetz Vorgaben zum Einsatz von Biokraftstoffen stark auf. Deren Anteil soll erst ab 2029 schrittweise auf 60 Prozent steigen. (www.zeit.de, 5.5.26)
Christine Lagarde: EZB-Chefin mahnt Ausbau erneuerbarer Energien an Der Irankrieg offenbare die kostspielige Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen, sagt Christine Lagarde. Der beste Ausweg sei ein Ausbau alternativer Energien. (www.zeit.de, 5.5.26)
Gesetzentwurf: Neue Heizanlagen sollen ab 2040 zu 60 Prozent bio sein Das neue Heizungsgesetz nimmt Gestalt an, erstmals finden sich in den Entwürfen nun konkrete Anforderungen für neue Öl- und Gasheizungen. Von Klimaneutralität fehlt aber jede Spur. (www.sueddeutsche.de, 5.5.26)
Reiche legt neuen Entwurf für Heizgesetz vor – Kein Betriebsverbot mehr für Öl- und Gasheizungen Das Heizungsgesetz der Ampelregierung soll ersetzt werden. Nun wurden Details zum neuen Gesetzentwurf aus dem Ministerium von Katherina Reiche bekannt. Es enthält weitreichende Änderungen für die Bürger. (www.welt.de, 5.5.26)
Gesetzentwurf: Heizungswende soll Bürger um fünf Milliarden Euro entlasten - Die Regierung beziffert die Entlastung durch die geplante Abkehr von der 65-Prozent-Vorgabe beim Heizungstausch auf fünf Milliarden Euro pro Jahr. Stattdessen sind Beimischungsquoten für klimaneutrale Brennstoffe ab 2029 und weitere Freiheiten geplant. - (www.faz.net, 5.5.26)
E-Mobilität in Wiesbaden: Ohne Ladepunkte funktioniert E-Mobilität nicht - Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden will die E-Mobilität vorantreiben. Erste Erfolge sind zu sehen. Aber es gibt noch viel zu tun. - (www.faz.net, 5.5.26)
Schiffe werden sauberer, aber nicht klimafreundlicher Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO hat strengere Abgasregeln für die Meere von Europa bis Nordamerika beschlossen. Die bereits vereinbarte globale CO2-Bepreisung wird jedoch von ölproduzierenden Ländern weiter torpediert. - (klimareporter.de, 5.5.26)
Bischof Heße zum Flüchtlingsgipfel: Anwalt für Menschenrechte und Menschen - - In Würzburg hat der 10. Katholische Flüchtlingsgipfel unter dem Titel „Auf sicherem Grund? Menschenrechte und Flüchtlingsschutz – politische Entwicklungen und kirchliche Handlungsansätze“ stattgefunden. Dabei rund 130 Praktiker, Experten und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland - und der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stefan Heße. Er betont im Interview mit uns, er wolle die „universale Perspektive der Menschenwürde und der Menschenrechte" einbringen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.5.26)
Neue Studie entzaubert „Wunderpflanzen“ für die Herstellung von Kraftstoffen: Deutsche Umwelthilfe fordert Elektrifizierung statt Verbrennung Zwischenfrüchte und Pflanzen von stark degradierten Flächen liefern nur sehr begrenzte Mengen für alternative Kraftstoffe | Verfügbare Mengen entsprechen nur einem Bruchteil des Kraftstoffbedarfs selbst bei optimistischen Szenarien | DUH warnt vor erheblichen Klima- und Umweltrisiken durch Einsatz dieser Pflanzen als Rohstoff für den Verkehr und fordert stattdessen Elektrifizierung | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor, auf sogenannte Zwischenfrüchte und Pflanzen von stark degradierten Flächen wie Rizinus oder Raps als neue Wunderlösung für Kraftstoffe im Verkehr zu setzen. Eine neue Studie von Cerulogy im Auftrag des Europäischen Dachverbands Transport & Environment (T&E), bei dem die DUH Mitglied ist, zeigt: Die Potenziale, diese Rohstoffe in der EU anzubauen, sind äußerst gering. Sie können nicht einmal die Nachfrage in der Luftfahrt ansatzweise decken. Zugleich sind die für Agrokraftstoffe verwendeten Pflanzen mit erheblichen ökologischen Risiken verbunden. (www.duh.de, 5.5.26)
Globale Lieferketten – Freier Welthandel auf dem Abstellgleis Kriege schränken die Lieferketten ein. Nationale Sicherheit geht neu vor Effizienz – ein Problem für ärmere Länder. (www.srf.ch, 5.5.26)
Angst vor Blackouts: EU verbannt Solaranlagen-Technik aus China Blackout durch Photovoltaik aus Fernost? Die EU-Kommission stoppt die Förderung für sogenannte Wechselrichter. Die Branche ist überrascht. mehr... (taz.de, 5.5.26)
Why a Montana rancher is speaking up for climate action Intense wildfires, storms, and floods have damaged Steve Held's ranch and put his cattle in danger. (yaleclimateconnections.org, 5.5.26)
Über den Tellerrand! – 17 Ziele und kein bisschen weise? Wo es bei der globalen Nachhaltigkeit hakt Mit den 2015 von allen UN-Staaten beschlossenen Nachhaltigkeitszielen, den „SDGs“, soll die Welt ökologischer und fairer werden, und hier schreiben wir darüber. Vier Ausgaben mit Sonderseiten zu neun der 17 Ziele, zwei Runde Tische und viele Gespräche bei Veranstaltungen liegen hinter uns, wir haben Halbzeit. Jedenfalls in unserem Projekt — die UN-Ziele haben nicht mal mehr ein Drittel der eingeplanten Zeit. Und wie wir gesehen und mit euch diskutiert haben: Es steht nicht gut um sie. Zu viele Konflikte und unterschiedliche Ansichten gibt es darüber, welche Ziele Vorrang haben und wie sie erreicht werden sollen. | Und seit einem Jahr werden die Nachrichten von den SDGs noch düsterer. Im März 2025 sagten sich die USA als einziges Land lautstark von den Zielen los und lehnen sie nun offiziell ab. In früheren US-Regierungen gab es noch Menschen, die erkannten: Ohne einen gesunden Planeten und eine gerechtere Welt stehen auch die USA am Abgrund. (www.raberalf.de, 5.5.26)
Zeichen des Aufbruchs 70 Jahre Forum und 60 Jahre Paulus Akademie: Aus der Geschichte von zwei Institutionen, die für die Erneuerung der katholischen Kirche im Geiste des II. Vatikanischen Konzils stehen. (www.forum-magazin.ch, 5.5.26)
Forschergeist schon bei Schulkindern wecken Das Land Niederösterreich fördert innovative Schulprojekte zu Künstlicher Intelligenz und digitale Medien. Eine Viertelmillion Euro werden dafür investiert. Bewerbungen sind ab sofort möglich. (www.krone.at, 5.5.26)
«Mit dem Smartphone war ich näher dran» Dok-Filmer Jörg Huwyler hat einen beeindruckenden Film über Overtourism in der Zentralschweiz gedreht. Er zeigt, wie der Massentourismus das Leben der Einheimischen verändert. Gedreht hat er den Film grösstenteils mit dem iPhone. «Überrannt» ist am Donnerstag auf SRF und online auf Play SRF zu sehen. (www.persoenlich.com, 5.5.26)
Legendärer Naturforscher David Attenborough wird 100 – und arbeitet immer noch Sir David Attenborough hat Millionen Menschen die Faszination der Natur ins Wohnzimmer gebracht. Auch mit fast 100 arbeitet der berühmte Tierfilmer weiter. Zu den zahllosen Anekdoten seines Lebens zählt ein gruseliger Fund in seinem Garten. (www.welt.de, 5.5.26)
Vatikan veröffentlicht zwei weitere Synoden-Gruppen-Berichte - - Es handelt sich um die Ergebnisse weiterer Studiengruppen, die aus der Weltbischofssynode unter dem Motto „Für eine synodale - Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ hervorgegangen sind - konkret um Berichte zum Thema Bischofswahlen sowie zum Umgang mit neuen dogmatischen, pastoralen und ethischen Fragen. Beide Themen „berühren den Kern kirchlichen Lebens“, betonte Kardinal Mario Grech, Generalsekretär der Synode, zur Veröffentlichung diesen Dienstag. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.5.26)
Streit um Glauben: «Ein Kompromiss war nicht die Idee» Baden 1526 wird zum Schauplatz eines Glaubensstreits mit Folgen: Die Disputation vertieft die religiöse Spaltung der Schweiz. | 1526 waren Zürich und die Ostschweiz bereits reformiert. Mithilfe des Religionsgesprächs hätten theologische Positionen geklärt werden sollen, erklärt die Badener Historikerin Ruth Wiederkehr. Es ging zum Beispiel um die Frage der Transsubstantiation — der realen Präsenz Jesu in Hostie und Wein nach der Wandlung — oder die Frage nach Bildern in Kirchen. Ziel sei nicht ein Kompromiss gewesen, das sei ein zu moderner Gedanke: «Es ist darum gegangen, die Wahrheit zu finden. Da gibt es keinen Mittelweg», so Wiederkehr. (www.swissinfo.ch, 5.5.26)
Bayern in Flammen WWF warnt vor wachsender Waldbrandgefahr im Freistaat durch Klimakrise und geschwächte Wälder (www.wwf.de, 5.5.26)
Wie Hormuz-Blockade globale Hungerkrisen befeuert Kriege, Klimawandel und dadurch bedingte steigende Energiepreise und Lebenshaltungskosten – mittlerweile spürt man das auf der ganzen Welt. Humanitäre Hilfsorganisationen kommen kaum hinterher. Martin Frick, Direktor des UNO-Welternährungsprogramms für Deutschland, Österreich und Liechtenstein sprach im „Krone“-Interview über aktuelle Herausforderungen. (www.krone.at, 5.5.26)
Korrektiv lokaler Macht: Lokaljournalismus ist unverzichtbar für die Demokratie - Die Krisen der Welt dominieren die Nachrichten, während das Wissen über kommunale Entscheidungen schwindet. Die regionale Berichterstattung ist so wichtig wie nie. - (www.faz.net, 5.5.26)
Negative Strompreise sind kein Skandal, sondern Chance für alle An einigen sonnigen Feiertagen oder Wochenenden produzieren Solaranlagen mehr Strom, als in Deutschland verbraucht werden kann. Die Folge sind negative Strompreise, die dem Staat und indirekt auch Steuerzahlern teuer zu stehen kommen. Doch anstatt Ursachen zu bekämpfen, will das Wirtschaftsministerium allenfalls die Symptome lindern. Dabei gäbe es weitaus sinnvollere Maßnahmen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 5.5.26)
Welt auf digitalen Super-GAU nicht vorbereitet laut UN-Bericht Die vernetzte Welt hängt von störanfälligen Systeme ab. Wären Regierungen bei massiven Unterbrechungen, einem Super-GAU, einer «digitale Pandemie» vorbereitet? | Verheerende Folgen bedrohen nach einem UN-Bericht die Menschen, wenn die Grundpfeiler der digitalen Welt plötzlich zusammenbrechen. Die Länder seien nicht darauf vorbereitet, dass etwa großflächig Satelliten ausfallen, der Strom unterbrochen wird oder Unterseekabel reißen, berichten die UN-Organisation für Telekommunikation (ITU) und das UN-Büro für Katastrophenvorsorge (UNDRR). «Kritische digitale Risiken sind real, dokumentiert, systemisch und werden weitgehend unterschätzt», warnen sie. | «Was wäre, wenn morgen Mobiltelefone und das Internet nicht mehr funktionieren würden, Zahlungen fehlschlügen, Krankenhäuser Patientendaten verlieren und Notfallwarnungen nie ankommen würden?», heißt es in dem Bericht. «Was wie Science-Fiction klingt, könnte Realität werden.» Die Organisationen sprechen von einer «digitalen Pandemie» und (www.it-daily.net, 5.5.26)
Wie unsere Gesellschaft am Ende des Jahrhunderts aussehen könnte – und was das fürs Klima heisst Wie könnte sich das Leben in der Schweiz sozial, wirtschaftlich und politisch bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln? Das haben Forschende der Eidg. Forschungsanstalt für Wald Schnee und Landschaft WSL im Rahmen des Programms NCCS-Impacts untersucht. Herausgekommen sind fünf Szenarien — deren Einfluss auf den Ausstoss von Treibhausgasen sich in der Modellierung deutlich unterscheidet, wie eine neue Publikation aufzeigt. | Szenarien für die Schweiz: WSL-Forschende haben fünf «Shared Socioeconomic Pathways» für die Schweiz entwickelt, die SSP-CH. | Mögliche Zukunft ausloten: Die SSP-CH zeigen mögliche Pfade auf, wie sich die Gesellschaft sozial, wirtschaftlich und politisch entwickeln könnte, ohne diesen Entwicklungen Wahrscheinlichkeiten zuzuschreiben. | Modellierte Emissionen: Eine neue Publikation unter dem Dach des National Centre for Climate Services NCCS stellt auf Basis der SSP-CH und verschiedener Klimapolitiken modellierte Treibhausgasemissionen für die Schweiz bis 2100 vor. (www.wsl.ch, 5.5.26)
Gleichstellung fördern im Rahmen einer gerechten Energiewende – Globales Netzwerktreffen zu (Geschlechter-)Gerechtigkeit und Energiewende: Ungleichheiten und inklusive Lösungswege Welche geschlechtsspezifischen und intersektionalen Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen müssen bei einer gerechten Energiewende beachtet werden — speziell in Kohleausstiegsregionen? Mit dieser Frage befassen sich Forschende des Wuppertal Instituts im Rahmen des Projekts "IKI JET — Innovationsregionen für eine gerechte Energiewende". Dazu führten sie regionale Untersuchungen durch und brachten in einer Reihe von internationalen Webinaren führende Expert*innen zusammen, um die Schnittstelle zwischen Gender und Energiewende in kohleabhängigen Regionen zu untersuchen. Die Veranstaltungen richteten sich vor allem an Teilnehmende aus Indonesien und Kolumbien und ermöglichten einen intensiven Wissensaustausch sowie gegenseitiges Lernen. (wupperinst.org, 5.5.26)
Religiöse Gemeinschaften im Spannungsfeld zwischen Botschaft und Medien Religiöse Gemeinschaften haben eine Botschaft, die den Menschen gut tut. Ihr Angebot ist quasi eine Wellnessoase für die Seele. Doch oft kommt es ihnen vor, als würde diese Botschaft von Medien verzerrt und ins Gegenteil verkehrt — als würde ihre Wellnessoase als Geisterbahn dargestellt. Wie also dieser Skepsis begegnen? Wie auf Medienanfragen eingehen? Worauf achten? Wie die positiven Inhalte so «kommunizieren», dass sie auch positiv aufgenommen werden? | Fathima Ifthikar (Dozentin für Wissenschaften und Sprecherin der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz FIDS) und der Autor dieses Artikels (Ombudsmann des Kantons Basel-Stadt, Fachmann im Bereich Kommunikation und Konflikt) wurden damit betraut, einen Workshop für IRAS COTIS zu entwickeln, der Basiswissen und Vertrauen im Umgang mit Medien vermittelt. | Rasch war klar: An einem einzigen Nachmittag können wir nur einen winzigen Einblick in dieses weite Feld ermöglichen. (www.religion.ch, 5.5.26)
Eisen-Flow-Batterie: Günstiger Langzeitspeicher für Ökostrom Lithium ist teuer, knapp und geopolitisch umkämpft. Doch für die Energiewende braucht es günstige Langzeitspeicher in Massen. Chinesische Forscher haben jetzt eine Eisen-Flow-Batterie vorgestellt, die 6.000 Ladezyklen ohne Kapazitätsverlust übersteht und dabei bis zu 40 Prozent günstiger, als Lithium-Ionen-Speicher sein soll. Wir erklären, wie die Technologie funktioniert und wo sie an ihre Grenzen stößt. | Ein Forscherteam des Institute of Metal Research der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) in Shenyang hat eine neuartige Eisen-Flow-Batterie entwickelt. Das System soll mehr als 6.000 vollständige Lade- und Entladevorgänge überstehen können, ohne messbar an Kapazität zu verlieren. | Das entspricht den Wissenschaftlern zufolge über 16 Jahre im täglichen Einsatz. Wenn Wind und Sonne ausbleiben, kann das Stromnetz genau solche Langzeitspeicher gebrauchen. (www.basicthinking.de, 5.5.26)
Studie: Zürich hat den luxuriösesten Bahnhof der Welt | Das sind die luxuriösesten Bahnhöfe der Welt – die Schweiz hat die Nase vorne Stress, viele Leute oder einfach ein schneller Kaffee — damit verbinden wohl viele Schweizerinnen und Schweizer den Zürcher Hauptbahnhof. Doch eine neue Studie sieht das ganz anders: Im weltweiten Vergleich ist der HB die absolute Nummer 1 in Sachen Luxus. (www.watson.ch, 5.5.26)
Pressestatement zum ersten Jahr der Bundesregierung WWF: Wir wiederholen wortgleich unser Statement vom letzten Jahr (www.wwf.de, 5.5.26)
Digitale Infrastruktur: Digitale Risiken werden laut UN weitgehend unterschätzt Was, wenn morgen das Internet oder der Strom ausfällt? In einem Bericht warnen die UN vor den Risiken des digitalen Zusammenbruchs. Dessen Folgen könnten verheerend sein. (www.zeit.de, 5.5.26)
Zwei Drittel unterstützen Umwelt- und Klimaschutz Zwei Drittel der Befragten in Österreich unterstützen Umwelt- und Klimaschutz. Das ist eines der Ergebnisse des ersten Mensch-Umwelt-Monitors (MUM) des Umweltbundesamts. Nur acht Prozent äußern demnach eine klare Ablehnung. (www.krone.at, 5.5.26)
Irankrieg und Hormus-Blockade: Für Asien ist grüner Strom nicht Klimaschutz, sondern Sicherheit - Von den Philippinen bis Pakistan schwenken die asiatischen Schwellenländer auf Sonnen- und Windkraft um. Klimaschutz ist jedoch nicht ihr Ansinnen, sondern etwas anderes. - (www.faz.net, 5.5.26)
Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht für das flexible Stromsystem Die Herstellung von Wasserstoff ist noch kostenintensiv und komplex. Forschende entwickeln nun ein Photoreaktor-Paneel, das Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht und Wasser erzeugt – ohne Elektrolyseure und elektrische Energie. (www.energiezukunft.eu, 5.5.26)
Hoch motiviert, vielfach ausgebremst Einnahmequellen, Energieunabhängigkeit, Versorgungssicherheit. Eine Umfrage zeigt: Die Bereitschaft in den deutschen Rathäusern, die Energiewende vor Ort umzusetzen, ist groß – aber auch der Unmut über den verschleppten Netzausbau. (www.energiezukunft.eu, 5.5.26)
Reparaturfähige Rotorblätter made in Europe Ausgediente Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff sind schwer zu recyclen. Thermische Verwertung oder Schreddern sind keine nachhaltigen Optionen. Das Fraunhofer IWU erkundet neue Wege bei Materialauswahl, Fügeverfahren und Design. (www.energiezukunft.eu, 5.5.26)
Studie zeigt: Kommunen profitieren wirtschaftlich von Erneuerbaren - - Zwei Drittel der in einer Studie befragten Gemeinden verdienen an Erneuerbaren – die Kommunikation des Bundes schade jedoch der Akzeptanz vor Ort. - - (www.geb-info.de, 5.5.26)
Energiekrise: Die fossile Krise braucht eine erneuerbare Antwort - Die Atomkraft ist keine Antwort auf die fossile Energiekrise. Sie ist teuer, riskant und auf staatliche Absicherung angewiesen. Von einer Renaissance kann weltweit keine Rede sein. - (www.faz.net, 5.5.26)
Zweifel an drei Gesetzentwürfen: So subtil wäscht Carsten Schneider Katherina Reiche den Kopf - Der Umweltminister kritisiert die Wirtschaftsministerin nicht offen, aber zwischen den Zeilen ist klar: Es gibt keine geeinte Klima- und Energiepolitik. - (www.faz.net, 5.5.26)
Studie zur Circular Economy: Milliardenpotential für die deutsche Industrie - Wie die Kreislaufwirtschaft dem Industriestandort Deutschland nützt, zeigt eine neue Studie. Aber die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen setzen. - (www.faz.net, 5.5.26)
INTERVIEW - «Die amerikanische Politik war schon immer ziemlich korrupt»: das grosse Interview mit dem USA-Historiker Manfred Berg Vor 250 Jahren entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika. Was sind die grössten populären Irrtümer ihrer Geschichte? Wieso ist das Land heute so tief gespalten – und Donald Trump kein Betriebsunfall der Demokratie? Ein Gespräch zum Geburtstag der «auserwählten Nation». (www.nzz.ch, 5.5.26)
Wie aus Dreck ein begehrter Stoff wird: Von der Herausforderung, eine westliche Lieferkette für seltene Erden aufzubauen China dominiert die Verarbeitung seltener Erden. Im Westen ist die australische Firma Lynas Rare Earths führend. Ein Besuch in der grössten Raffinerie der Welt. (www.nzz.ch, 5.5.26)
Q1-2026: PV-Zubau bundesweit rückläufig - - Der Photovoltaik-Zubau sank im 1. Quartal 2026 um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark traf es das Heimsegment mit -21 Prozent. - - (www.geb-info.de, 5.5.26)
Schwere Unfälle am Steilhang | Die dunkle Seite des Uetlibergs Am Sonntag kam ein Mann am Zürcher Hausberg ums Leben. Es ist nicht der erste Todesfall in den steilen Flanken. Zwei Frauen wurden erst nach Wochen tot aufgefunden. | Seit 2020 haben jährlich zwischen 20 und 40 Rettungseinsätze am Uetliberg stattgefunden. | Die Rega wird durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr zum Uetliberg gerufen. Verunglückte werden oft dank ihrer Mobiltelefone geortet und gerettet. | Der Uetliberg erduldet jährlich Hunderttausende Menschen, die kreuz und quer über ihn hinweg wandern und biken. Das Wegnetz ist dicht und meist so gut ausgebaut, dass der Zürcher Hausberg gern unterschätzt wird. (www.tagesanzeiger.ch, 4.5.26)
Wandern für Anfänger: Tipps und Regeln rund ums Wandern in der Schweiz Wandern boomt. Darum umso wichtiger: Bereite dich richtig vor, um böse Überraschungen zu verhindern. Mit diesen 15 Tipps bist du auf gutem Weg. (www.watson.ch, 4.5.26)
Heizungsgesetz: Sinnbild des politischen Desasters nach einem Jahr Merz An diesem Mittwoch ist die Regierung Merz ein Jahr im Amt: Offensichtlich ist „Technologieoffenheit“ kein Konzept, das die Bundesrepublik voran bringt (www.freitag.de, 4.5.26)
Heizungsgesetz: Sinnbild des politischen Desasters nach einem Jahr Merz An diesem Mittwoch ist die Regierung Merz ein Jahr im Amt: Offensichtlich ist „Technologieoffenheit“ kein Konzept, das die Bundesrepublik voran bringt (www.freitag.de, 4.5.26)
Kampf zwischen Vatikan und Weißem Haus: Leo XIV. belebt progressives Christentum Mit seiner Haltung gegenüber Trump hat der Papst gezeigt, dass die extreme Rechte kein Monopol auf das Christentum hat. Wenn Menschen guten Willens sich mit Nachdruck dafür einsetzen, könnte die Zukunft neu gestaltet werden (www.freitag.de, 4.5.26)
FAZ kritisiert Schweizer Verteidigung – Land sei Risiko für Europa Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) äussert Kritik an der militärischen Leistungsfähigkeit der Schweiz und bezeichnet das Land als Sicherheitsrisiko für Europa. (www.watson.ch, 4.5.26)
Airborne microplastics could be making climate change worse Tiny plastic particles drifting in Earth’s atmosphere could have a significant warming effect, a new study finds (www.scientificamerican.com, 4.5.26)
Demokratiemonitor 2026: Die Idee finden viele gut, die Praxis nicht Ein Großteil der Bürger:innen möchte an der Demokratie festhalten, zeigt eine neue Studie. In der Praxis sind aber die wenigsten richtig zufrieden. mehr... (taz.de, 4.5.26)
Mainzer Stromerzeugung: Klimaschützer sehen Wasserstoffkraftwerke kritisch - Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden setzen auf Erdgas und hoffen auf Wasserstoff. Kritiker bezweifeln, dass man mit dieser Strategie bis 2035 klimaneutral wird. - (www.faz.net, 4.5.26)
Vom Feed ins Buchregal: Wenn Influencer zu Bestseller-Autoren werden Viele Influencer schreiben im Laufe ihrer Karriere ein Buch. Verlage können von der Social-Media-Reichweite profitieren und neue Zielgruppen erschließen. Doch der Markt ist nicht ganz einfach. Von Julia Hercka.[mehr] (www.tagesschau.de, 4.5.26)
Reform des Heizungsgesetzes: Kein Schutz für Mieter:innen Vermieter:innen sollen sich teilweise an den Betriebskosten für neue Gas- und Ölheizungen beteiligen. Das wird sie nicht vom Einbau abhalten. mehr... (taz.de, 4.5.26)
Energiepolitik am Zürichsee: Goldküsten-Gemeinderäte wollen Atomstrom weiter im Angebot behalten Erlenbach, Küsnacht und Zollikon lehnen die Forderung eines Komitees ab, nur noch erneuerbaren Strom anzubieten. (www.tagesanzeiger.ch, 4.5.26)
„Energiewende unterstützen“: Volksbank Mittelhessen gründet Energiegenossenschaft - Die Volksbank Mittelhessen gründet eine eigene Energiegenossenschaft. Sie will damit die Energiewende unterstützen und Bürger zum Investieren animieren. Ein erstes Vorhaben steht schon fest. - (www.faz.net, 4.5.26)
Stadt Zürich sensibilisiert für Demenz Die Zürcher Kommunikationsagentur Lumina Health hat für das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich eine Demenz-Kampagne entwickelt, die seit Ende April 2026 im Stadtbild präsent ist. (www.persoenlich.com, 4.5.26)
Demokratie: Studie zeigt großen Rückhalt für Demokratie, aber Kritik an Umsetzung Die Mehrheit der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage die liberale Demokratie und deren Institutionen. Zweifel gibt es an deren Funktionieren im Alltag. (www.zeit.de, 4.5.26)
Große Zustimmung zur liberalen Demokratie – doch viele zweifeln an ihrem Funktionieren 82 Prozent der Deutschen stehen fest hinter den Werten der liberalen Demokratie. Doch in der Praxis sind nur 29 Prozent mit dem tatsächlichen Funktionieren der Demokratie zufrieden. (www.welt.de, 4.5.26)
Regierung lässt Wirksamkeit der Kulturförderung neu prüfen Der Regierungsrat des Kantons Basel Stadt richtet den Fokus zudem auf faire Löhne sowie auf Selektion zugunsten der Qualität. Neu soll auch ein Rahmenkonzept für die kantonalen Leistungen zugunsten der Basler Fasnacht erstellt werden. (www.persoenlich.com, 4.5.26)
Regierung lässt Wirksamkeit der Kulturförderung neu prüfen Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt richtet den Fokus zudem auf faire Löhne sowie auf Selektion zugunsten der Qualität. Neu soll auch ein Rahmenkonzept für die kantonalen Leistungen zugunsten der Basler Fasnacht erstellt werden. (www.persoenlich.com, 4.5.26)
Subventionen: Mathe mit Merz Der Kanzler sucht Spielräume im Haushalt und hat sie bei der Förderung erneuerbarer Energien ausgemacht. Dabei gäbe es eine Reihe von Subventionen, bei denen sich viel mehr sparen ließe – und sogar sinnvoll. (www.sueddeutsche.de, 4.5.26)
Sonne bis zum Abwinken Die letzten Wochenenden haben es gezeigt, das Stromsystem muss viel flexibler werden. Die Technik steht zur Verfügung, doch es mangelt an Entscheidungen, um sie einzusetzen. - (klimareporter.de, 4.5.26)
Solar drying towers could reduce food waste, researcher says A drying system could rescue surplus or damaged crops before they hit the landfill. (yaleclimateconnections.org, 4.5.26)
Dangerous heavy rains are getting more likely and widespread Seven of the top 11 highest-volume precipitation events over the past 77 years have occurred just in the past 10 years. (yaleclimateconnections.org, 4.5.26)
Ein Jahr Bundeskanzler Merz: Zunehmend schwache klima- und energiepolitische Bilanz der Bundesregierung Elektrifizierung wird zur Schlüsselfrage für fossile Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit | Am Mittwoch ist Bundeskanzler Friedrich Merz genau ein Jahr im Amt. Die bisherige klima- und energiepolitische Bilanz der Bundesregierung fällt aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zunehmend schwach aus. Christoph Bals, Politik-Vorstand von Germanwatch: „Zwar hat Bundeskanzler Friedrich Merz in Deutschland und der EU die Klimaziele sowie die Grundstruktur des Emissionshandels für Industrie und Energiewirtschaft auch gegen Druck aus den eigenen Reihen verteidigt. Aber bei wichtigen Teilen der Umsetzung der Klimaziele weist er die immer destruktivere Wirtschafts- und Energieministerin Reiche nicht in die Schranken. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Elektrifizierung wird gebremst anstatt beschleunigt. Dies schwächt die Wettbewerbsfähigkeit und regionale Wertschöpfung und erhöht zugleich die Krisenanfälligkeit. Das Klimaschutzprogramm setzt kaum Impulse (www.germanwatch.org, 4.5.26)
Tyrosinasen, Torf und tickende Zeitbomben – scilog Moore sind gewaltige Kohlenstoffspeicher. Der Chemiker Felix Panis hat nun erstmals nachgewiesen, wie bestimmte Enzyme diesen Vorrat bedrohen. In seiner Grundlagenforschung testet er, wie diese in den Kohlenstoffkreislauf eingreifen — ein neuer Ansatz für den Erhalt von Feuchtgebieten. | „In Mooren ist aktuell so viel Kohlenstoff gespeichert, wie sich in der gesamten Atmosphäre als CO2 befindet“, ordnet der Chemiker Felix Panis ein. Der Wissenschaftler erforscht an der Universität Wien die komplexen chemischen Prozesse, die sich in vielen Feuchtgebieten abspielen. Denn er möchte ergründen, wie sich der Treibhausgasausstoß aus Mooren, Mangrovenwäldern und Co. in Zeiten der Erwärmung verändert — und letztlich, wie dieser sich beeinflussen lässt. (scilog.fwf.ac.at, 4.5.26)
Windenergie und schöne Landschaften in Einklang bringen In Europa lassen sich Windparks so planen, dass besonders schöne Landschaften geschont werden, ohne dass die Stromkosten steigen. Dies zeigt eine neue Studie. Auf regionaler Ebene kollidieren Landschaftsschutz und Energieziele aber weiterhin — etwa im Alpenraum. | Forschende der ETH Zürich erstellten erstmals eine europaweite Karte der Landschaftsqualität und zeigen, wo Windenergie und Landschaftsschutz kollidieren. Im europäischen Durchschnitt würden die Produktionskosten für Windenergie stabil bleiben, wenn in besonders schönen Landschaften keine Windräder aufgestellt würden. Auf lokaler Ebene entstünden Zielkonflikte, etwa in den Alpen, wo die Kosten deutlich steigen würden, da sich windreiche und besonders schöne Standorte überlappen. (ethz.ch, 4.5.26)
Windenergie geht laut ETH-Studie auch landschaftsschonend Der Ausbau der Windenergie in Europa muss nicht auf Kosten schöner Landschaften gehen. Laut einer Studie bleiben die Stromkosten im europäischen Schnitt stabil, wenn Windräder aus malerischen Gebieten ferngehalten werden. Regional, etwa im Alpenraum, bestehen Konflikte aber weiter, wie die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich am Montag mitteilte. | Die Forschenden haben mit Künstlicher Intelligenz die Schönheit der Landschaft in 29 europäischen Ländern klassifiziert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trainierten dafür ein Machine-Learning-Modell mit Daten aus Grossbritannien. Über 200'000 von Menschen bewertete Landschaftsbilder dienten als Grundlage. Das Modell lernte so, welche Merkmale als schön wahrgenommen werden. (www.cash.ch, 4.5.26)
Freihandel mit Mercosur: Klimagase durch Agrarprodukte würden sich mehr als verdoppeln Eine von Alliance Sud und Public Eye in Auftrag gegebene Studie zum Schweizer Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten zeigt, dass die CO2-Emissionen allein im Agrarbereich um 112% steigen könnten. Hauptgründe sind die massiv ansteigenden Kontingente für den Import von Soja und Rindfleisch sowie für den Export von Schweizer Schokolade. | Bei den Importen betrifft dies vor allem Sojaderivate und Rindfleisch, die in den Mercosur-Ländern im industriellen Massstab und mit grossen sozialen und ökologischen Folgen produziert werden. Auf der Exportseite würde hauptsächlich der starke Ausbau der Schokoladenkontingente zum markanten Anstieg der klimaschädlichen Treibhausgase beitragen. Obwohl sich diese Negativeffekte auf wenige besonders klimaschädliche Produkte konzentrieren, sieht der Bundesrat keinerlei Massnahmen zur Verringerung der damit verbundenen Risiken vor. (www.alliancesud.ch, 4.5.26)
Alpenquerender Gütertransport: Scheitert die Verlagerungspolitik? – News – SRF In den letzten Jahren rollten wieder weniger Güter per Bahn durch die Alpen. Wie steht es um die Verlagerungspolitik? | Im Jahr 2025 sind erneut 960'000 Lastwagen durch die Alpen gefahren. Das sind gleich viele wie im Vorjahr, wie die neuesten Zahlen des Bundesamts für Verkehr zeigen. Zuvor hatte die Anzahl Lastwagen, die die Alpen querten, seit einigen Jahren wieder zugenommen. Die Bahn hingegen verliert seit einiger Zeit an Marktanteil. Im letzten Jahr ging der Bahnanteil am alpenquerenden Gütertransport von 70.3 auf 68.6 Prozent zurück. | Eigentlich dürften in der Schweiz höchstens 650'000 Lastwagen pro Jahr die Alpen queren. So will es das Gesetz, nachdem das Stimmvolk 1994 Ja zur Alpeninitiative gesagt hatte. Die Schweiz ist jedoch nach wie vor weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen. (www.srf.ch, 4.5.26)
Der Kanton Luzern erwirbt das CKW-Aktienpaket des Kantons Uri Viele Energieversorgungsunternehmen sind im Besitz von Kantonen und Gemeinden. Die grösste Stromversorgerin im Kanton Luzern, die CKW AG, gehört jedoch mehrheitlich der Axpo Holding AG, die den Nordostschweizer Kantonen respektive deren Kantonswerken gehört. Um seine Position als Minderheitsaktionär zu stärken, hat der Kanton Luzern nun das CKW-Aktienpaket des Kantons Uri erworben. Damit hält er jetzt etwas mehr als 10 Prozent des gesamten Aktienbestands der CKW AG. Der Kanton Uri konzentriert sich mit dem Verkauf der CKW-Aktien auf seine Energiestrategie, womit die Wasserkraft der Kraftwerke in seinem Gebiet verstärkt im energie- und finanzpolitischen Interesse des Kantons genutzt werden soll. | Für die Stromversorgung ist in der Schweiz primär die Energiewirtschaft zuständig — wobei viele Energieversorgungsunternehmen mehrheitlich im Besitz von Kantonen und Gemeinden sind. (www.ur.ch, 4.5.26)
Wegen der Unberechenbarkeit des narzistischen US-Präsidenten versuchen viele Länder der US-dominierten Fossilwirtschaft zu entkommen und ziehen die Energiewende mit Photovoltaik, Akkus und Elektromobilität vor: Die Auftragsbücher in China sind seit kurzem sehr voll. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.5.26)
Klimapolitik in den Niederlanden: Amsterdam verbannt Burger- und SUV-Werbung aus dem Stadtbild In der niederländischen Hauptstadt gilt seit dem 1. Mai ein Werbeverbot für Fleisch und fossile Brennstoffe. Kritiker sprechen von Bevormundung, Befürworter wollen soziale Normen ändern. (www.tagesanzeiger.ch, 4.5.26)
Gardasee atmet nach 20 Jahren wieder tief durch Wetterextreme, Hitzewellen, lange Dürreperioden: Der Klimawandel setzt den empfindlichen Ökosystemen in den Alpen schwer zu. Aufatmen im sprichwörtlich dürfen nun aber alle Italien-Fans, denn am Gardasee hat ein Naturereignis stattgefunden, das seit 20 Jahren nicht mehr stattfand. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der Nordwind. (www.krone.at, 4.5.26)
Papst Leo XIV. würdigt US-Caritas als Anwältin der Armen - - Papst Leo XIV. hat an diesem Montag den Vorstand von Catholic Charities USA zu einer Privataudienz empfangen. Bei den Gästen handelt es sich um die leitenden Repräsentanten des größten katholischen Netzwerks für soziale Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten von Amerika. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.5.26)
Techkonzern auf Standortsuche: Würenlos sagt der Ansiedlung von Hitachi im Nachbarort Wettingen den Kampf an Hitachi Energy prüft Standorte für einen Campus. Der Aargau passt darum den Richtplan an. Doch Würenlos wehrt sich und bevorzugt als Standort Otelfingen ennet der Kantonsgrenze. (www.tagesanzeiger.ch, 4.5.26)
Grüner Strom in Spanien: Renaissance der „Renovables“ - Nach dem großen Stromausfall war in Spanien der Zweifel an den erneuerbaren Energiequellen gewachsen. Jetzt gibt ihnen der Irankrieg einen neuen Schub. - (www.faz.net, 4.5.26)
Identität im Internet: Würden Sie Ihr Auge von einem Tech-Unternehmen scannen lassen? In Zeiten von künstlicher Intelligenz, Bots und Deepfakes will die Firma „World“ echten Menschen einen digitalen Pass geben. Doch Datenschützer sind alarmiert. (www.sueddeutsche.de, 4.5.26)
Kernfusion als Energiequelle: „Wir entkoppeln Energieversorgung vom Ressourcenbedarf“ - Der Mitgründer des Start-ups Focused Energy sieht zentrale Vorteile der Laserfusion gegenüber anderen Formen der Energiegewinnung. Doch er braucht sehr viel Geld, um dies zu beweisen. - (www.faz.net, 4.5.26)
Strommarkt spielt verrückt: Ein Tag, der das deutsche Stromsystem an seine Grenzen brachte - Weil viel mehr Strom erzeugt als verbraucht wurde, ist der Strompreis stark negativ geworden. Ein Energieökonom ruft dazu auf, Solaranlagen abzuschalten. Wie können solche Situationen verhindert werden? - (www.faz.net, 4.5.26)
Energiewende: „Die Kritik an Frau Reiche ist übertrieben“ Würgt die Wirtschaftsministerin die Energiewende ab? Warum Energieforscher Christian Rehtanz vieles an den Reformplänen richtig findet. (www.sueddeutsche.de, 4.5.26)
Azubis sprechen über Klimawandel und Kilowattstunden: Die KEK zu Gast an der Heinrich-Hübsch-Schule Wir waren Teil der Nachhaltigkeitswochen an der Heinrich-Hübsch-Schule. Vor Ort waren wir mit einem Klima-Puzzle und einem Vortrag zum Thema Photovoltaik vertreten. (www.kek-karlsruhe.de, 4.5.26)
Der Bock als Gärtner An der Universität St.Gallen wird diese Woche mit dem Amerikaner Curtis Yarvin einer der extremsten Denker der extremen Rechten einen prominenten Auftritt bekommen. Doch es gibt Widerstand gegen den einflussreichen Verächter der Demokratie. - (www.journal21.ch, 4.5.26)
Hotelfachschule setzt auf Alumni-Testimonials Die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) hat von Oktober 2025 bis März 2026 eine internationale Markenkampagne geschaltet, die zeigen soll, dass an der EHL erworbene Kompetenzen auch ausserhalb der Hotelbranche nützlich sind. Mit der Kampagne «Real Stories. Real Impact.» führte die Institution zugleich eine neue Markenidentität ein. (www.persoenlich.com, 4.5.26)
Die aktuelle #Energiekrise trifft auch viele Nachbarländer Deutschlands. Mit RTL Radio #Luxemburg bespreche ich, warum #Kernenergie keine Lösung ist und wie wir uns von Erdöl- und Erdgasimporten unabhängig machen: mit 100 % erneuerbarer Energie. | https://www.rtl.lu/news/national/volker-quaschning-matbegrenner-vu-scientistsforfuture-129340837 | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.5.26)
Lüge: "Die Förderung der Erneuerbaren ist ein Fass ohne Boden" | Fakt ist: Die spezifische Förderung der EE nimmt stark ab: Während es im Jahr 2014 noch 14 Cent je kWh waren, waren es 2024 noch 7 Cent je kWh, und wird in 4 Jahren nur noch 3 Cent je kWh ausmachen. Rund 60% unseres Stroms kommt aus EE. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.5.26)
Klimawoche Zürich – Zürich will zur Klimaplattform werden In Zürich wird über Klimaschutz diskutiert, vernetzt und gestritten. Das Interesse ist überraschend gross. | Zürich wird diese Woche zur Klima-Stadt: Zum ersten Mal findet eine sogenannte Climate Week Zurich statt. | Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter von der Umweltorganisation Greenpeace bis zum Rückversicherer SwissRe, vom Bundesamt für Umwelt bis zum Klima-Startup. | Über 250 Anlässe mit mehr als 10'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden durchgeführt. | Da wird über neue Wege der Kommunikation über den Klimawandel diskutiert, dort darüber, wie die Politik die Abscheidung von CO2 aus der Luft voranbringen kann oder soll. Weiter zeigen Finanzmarktspezialistinnen und -spezialisten, wie Greenwashing erkannt werden kann, und zwischendurch gibt es Klimaführungen durch die Stadt. (www.srf.ch, 4.5.26)
Klimawoche Zürich – Zürich will zur Klimaplattform werden In Zürich wird über Klimaschutz diskutiert, vernetzt und gestritten. Das Interesse ist überraschend gross. | Zürich wird diese Woche zur Klima-Stadt: Zum ersten Mal findet eine sogenannte Climate Week Zurich statt. | Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter von der Umweltorganisation Greenpeace bis zum Rückversicherer SwissRe, vom Bundesamt für Umwelt bis zum Klima-Startup. | Über 250 Anlässe mit mehr als 10'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden durchgeführt. | Da wird über neue Wege der Kommunikation über den Klimawandel diskutiert, dort darüber, wie die Politik die Abscheidung von CO2/sub> aus der Luft voranbringen kann oder soll. Weiter zeigen Finanzmarktspezialistinnen und -spezialisten, wie Greenwashing erkannt werden kann, (www.srf.ch, 4.5.26)
Klimaschutz: Renaturierung von Bayerns Mooren kommt kaum voran Fünf Jahre nach der angekündigten Offensive zur Wiedervernässung von Mooren in Bayern hinkt die Staatsregierung ihrem eigenen Anspruch noch immer weit hinterher. Seit 2019 wurden bayernweit gerade einmal 1.706 Hektar Moore wiedervernässt, wie aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervorgeht. Dies sind gerade einmal drei Prozent des von CSU und Freien Wählern selbst gesetzten Ziels von 55.000 Hektar bis 2040. | «Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat im Donaumoos große Versprechen gemacht — doch fünf Jahre später zeigt sich: Bayern ist beim Moorschutz immer noch viel zu langsam», sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze. Dabei seien Moore die besten natürlichen Klimaschützer. «In entwässertem Zustand heizen sie die Klimakrise an — intakt schützen sie Klima, Artenvielfalt und Wasserhaushalt.» | Im Mai 2021 hatte Söder angekündigt, im Donaumoos 2.000 Hektar Moorfläche wieder zu vernässen und dafür 200 Millionen Euro bereitzustellen. (www.zeit.de, 4.5.26)
Landwirtschaft im Klimawandel: Wie Forscher die Pflanzen der Zukunft entwickeln Was können Bauern noch säen und ernten, wenn es immer trockener und wärmer wird? Das erforscht ein Labor in einer kleinen Stadt in Brandenburg — mit Feldern voller Sensoren und einem „Rainout-Shelter“ (www.freitag.de, 4.5.26)
Energiesicherheit ist Sicherheitspolitik: Wie Erneuerbare Energien und kommunale Partnerschaften unsere Demokratie schützen – Agentur für Erneue Die aktuelle geopolitische Lage und die gezielten Angriffe auf kritische Energieinfrastrukturen zeigen deutlich: Zentrale Energiesysteme, die auf fossilen Brennstoffen basieren, sind extrem verwundbar. Die aktuelle Publikation der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) verdeutlicht die sicherheitspolitische Notwendigkeit Erneuerbarer Energien und transnationaler Partnerschaften. | Erneuerbare Energien sind weit mehr als Klimaschutz-Instrumente: Sie sind die Basis für eine krisenfeste und unabhängige Energieversorgung. Ihr Ausbau und die Stärkung internationaler Partnerschaften zwischen Kommunen wirken als Schutzschild unserer Demokratie, heißt es im Renews Paper „Die Rolle internationaler Partnerschaften bei der Stärkung der Energiesicherheit in Zeiten von Krisen“, das auch in englischer Sprache verfügbar ist. Ein diversifizierter, kleinteiliger Erzeugermix erhöht die Resilienz gegenüber physischen Sabotagen sowie geopolitischen Erpressungsversuchen und (www.unendlich-viel-energie.de, 4.5.26)
Diskussion um Kernenergie: „Reaktivierung von AKWs ist betriebswirtschaftlicher Unsinn“ Unionsfraktionschef Jens Spahn will alte Atomkraftwerke wieder laufen lassen. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, hält nichts von der Idee. mehr... (taz.de, 4.5.26)
Landwirte in Sorge: „Ohne Wasser wächst nichts!“ Die Trockenheit im Bundesland Salzburg ist derzeit extrem. Für viele Landwirte ist die Lage besorgniserregend. „Auf die kommenden Wochen kommt es an“, hofft Bauernbund-Obmann Michael Schmidhuber auf Regen. Auch die Bäume leiden unter dem Hitzestress. Freuen kann sich darüber nur der Borkenkäfer. (www.krone.at, 4.5.26)
Leidenschaft: Vom Glück, begeistert zu sein Leidenschaft treibt uns an, macht das Dasein lebenswert. Laut der Forschung ist sie kaum zu überschätzen. Nur übertreiben darf man mit ihr nicht. (www.zeit.de, 4.5.26)
Flutkatastrophen in der Emilia-Romagna: Erst Jahrhundertereignis, jetzt neue Normalität Italiens Norden erlebt, wie der Klimawandel Landschaft und Leben verändert. Rückhaltebecken sollen Überschwemmungen verhindern, doch die Maßnahmen sind teuer. mehr... (taz.de, 4.5.26)
Solarwärmemarkt im Wandel: Perspektiven für die Solarthermie - - - Berlin. Raumwärme und warmes Wasser machen durchschnittlich 85 % des jährlichen Energieverbrauches in deutschen Haushalten aus, schreibt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. Eine Solarthermieanlage kann gezielt zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung genutzt werden. Rund 2,5 Mio. Solarwärmeanlagen sind aktuell in Betrieb. Die IKZ hat beim BSW-Solar nachgefragt und mit Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig über die Marktentwicklung, PVT-Anlagen und Empfehlungen für SHK-Fachbetriebe gesprochen. - - Artikel weiterlesen auf IKZ-select - - - (www.ikz.de, 4.5.26)
Die evolutionäre Brillanz der Insekten Mit ihren ungewöhnlichen Sinnen und einer beispiellosen Anpassungsfähigkeit stellen Insekten das ultimative Erfolgsmodell der Natur dar. Der Verhaltensforscher Jürgen Tautz, der kommende Woche in Vorarlberg zu Gast ist, kennt die genialen Erfindungen in der Insektenwelt. (www.krone.at, 4.5.26)
INTERVIEW - «Das Motivationsschreiben ist tot»: Ein HR-Experte verrät, wie Sie sich in Zeiten von KI richtig bewerben Wer heute eine Bewerbung schreibt, nutzt meist KI – und wird dann von einem Algorithmus ausgesiebt. Ex-UBS-Personalchef Gery Bruederlin über Fehler und Absurditäten im modernen Recruiting. (www.nzz.ch, 4.5.26)
Die Alpen sind die Strasse von Hormuz Europas – ihr Schutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe Der Iran-Krieg beschleunigt die Regionalisierung der Sicherheitsordnung. Gemeinsame Interessen an Netzwerken und Knotenpunkten ergänzen die herkömmlichen Bündnisse. Eine strategische Kooperation der Alpenländer sollte dazugehören. (www.nzz.ch, 4.5.26)
Soziale Gerechtigkeit sowie respektvoller Umgang miteinander | Artikel von Br. Adrian Hoderegger im Sonntag, 17/2026: Immer noch ein moderner Zeitgenosse Das Jubiläum 2026 für Franz von Assisi ist nicht nur ein Gedenkjahr, sondern soll die Botschaft von ihm neu ins Heute bringen — besonders Themen wie Frieden, Umwelt, Einfachheit und Menschlichkeit. | Franz von Assisi, dessen 800. Todestag wir dieses Jahr am 3. Oktober feiern, gehört zu den faszinierendsten Persönlichkeiten des christlichen Abendlandes. Seine Bedeutung reicht weit über die eines Heiligen der katholischen Kirche hinaus. Sein Lebensdeal und sein Lebenszeugnis inspirieren bis heute Menschen über alle religiösen und weltanschaulichen Grenzen hinweg, sei es in der Gottes- oder Naturmystik, sei es im Engagement für den Frieden oder sei es in der Suche nach einem authentischen geschwisterlichen Zusammenleben. Wie kaum eine andere Figur der Kirchengeschichte hat er über seine Bewegung gleichermassen Frauen wie Männer erfasst und blieb über die Jahrhunderte prägend für das Christentum. Doch was macht Franz von Assisi so besonders? (www.kapuziner.ch, 3.5.26)
Autonome Drohnen-Flüge in den Alpen: So lief der Testflug in Uri – News – SRF Zum ersten Mal flog eine Drohne autonom in alpinem Gelände. In Uri hofft man auf viele weitere solcher Flüge. | Sie sieht aus wie ein überdimensioniertes Insekt. Ihr schwarzer Körper steht auf dünnen Beinen und soll von filigranen, schwirrenden Flügeln getragen werden. Die Drohne, die künftig autonom Waren durch die Luft transportieren soll, wartet auf einem Parkplatz in Amsteg im Kanton Uri auf ihren Testflug. Journalistinnen, Geschäftsleute und Politiker haben sich versammelt, um diesem beizuwohnen. | Die Drohne gehört der Firma EBIRD Logistics, die den Sitz in den Kanton Uri verlegen und dort ihr Geschäft aufbauen will. «Hier können wir etwa Inspektionsflüge für Stromleitungen oder Lieferungen für Alphütten anbieten», sagt Direktor Martin Büsser. Die schwarze Drohne könne zwar erst zehn Kilogramm tragen, es gebe aber bereits andere mit einer Traglast bis 80 Kilogramm. (www.srf.ch, 3.5.26)
Misstraut die Bundesregierung der Zivilgesellschaft? Bildungsministerin Karin Prien reformiert das Programm "Demokratie leben!" und löst bei vielen Betroffenen Empörung aus. Schwächt die Christdemokratin den Kampf gegen Rechtsextremismus? (www.dw.com, 3.5.26)
Neues Heizungsgesetz: Klimaschutz bleibt außen vor [Online-Abo] Neuer Entwurf für Gebäudeenergiegesetz: Fortbestand der Nutzung fossiler Energieträger, Spahn bejubelt »Freiheit im Keller«. (www.jungewelt.de, 3.5.26)
Politische Organisierung: Bewegung und Ziel »Linkes Preppen« nicht empfohlen: Johanna Schellhagens Versuch, Klimaschutzbewegung und Arbeiterbewegung zusammenzudenken. (www.jungewelt.de, 3.5.26)
Aus Leserbriefen an die Redaktion »Mit der aktuellen Militarisierung kommt auch die Kernenergie wieder aus der Deckung. Die deutsche Atombombe geht nicht ohne Kerntechnik.« (www.jungewelt.de, 3.5.26)
Sonniges Wochenende: Energiewende-Experten verzweifeln wegen Stromüberschüssen Ein Energieökonom riet Privatleuten, Solaranlagen temporär abzustellen. Die Solarbranche fordert bessere Bedingungen für Stromspeicher von der Politik. mehr... (taz.de, 3.5.26)
Wenn das Spital Geschichten erzählt Die Zürcher Agentur hat für das Kantonsspital Winterthur (KSW) eine Imagekampagne entwickelt. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum des Spitals. (www.persoenlich.com, 3.5.26)
Ölkrise: Der Irankrieg treibt Asien zur Energiewende - Strom aus Sonne und Wind galt den Schwellenländern als unsicher und teuer – bis die Straße von Hormus schloss. Nun sollen die Erneuerbaren dafür sorgen, dass in Asien nicht mehr das Licht ausgeht. - (www.faz.net, 3.5.26)
Tödlicher Bergunfall: Mann stürzt am Uetliberg in die Tiefe und stirbt Der Unfall ereignete sich im Gebiet der «Fallätsche». Die Behörden untersuchen nun, wie es zum Sturz gekommen ist. (www.tagesanzeiger.ch, 3.5.26)
Neue Gasheizungen sind nun per Gesetz unwirtschaftlich Der Kompromiss zum "Heizungsgesetz" dient den Schutz von Wohnungsmietern und wirkt im Sinne des Klimaschutzes abschreckend. Nicht-vermietenden Wohnungseigentümern bleibt die Freiheit zur Selbstschädigung. Dass aber der Mietmarkt für Gewerbeimmobilien anders als vereinbart ausgelassen wird, ist skandalös. - (klimareporter.de, 3.5.26)
Ungarn: „Kirche keinem politischen Lager verpflichten“ - - Der Erzabt der Benediktinerabtei Pannonhalma, Cirill T. Hortobágyi, hat eine kritische Bilanz des Verhältnisses von Kirche und Staat in Ungarn gezogen und zu mehr Distanz der Kirche zur Politik aufgerufen. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.5.26)
Energiegewinn mit der Kraft der Sonne 100.000 Niederösterreicher setzen jetzt auf Sonnenstrom. Pünktlich zum heutigen „Tag der Sonne“ punktet das weite Land mit einem beeindruckenden solaren Energie-Rekord. (www.krone.at, 3.5.26)
Instrumente aus Müll: Vom Kanister zur Gitarre Matthias „Matakustix“ Ortner beweist Mut zu Fehlern und setzt mit aus Müll gefertigten Instrumenten ein kreatives Zeichen gegen die „perfekt generierte“ Künstliche Intelligenz. (www.krone.at, 3.5.26)
SPÖ-Umweltsprecherin wegen Trockenheit alarmiert Der April war in Österreich von großer Trockenheit geprägt. Regional wurden neue Negativrekorde verzeichnet. „Besonders extrem war die Trockenheit vom Lungau über das Murtal bis in die Oststeiermark und in Teilen des Wald- und Weinviertels“, sagte UBIMET-Meteorologe Nikolas Zimmermann. Bei SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr lässt das die Alarmglocken schrillen. (www.krone.at, 3.5.26)
Kolumne: Softwareagenten können das Verhalten menschlicher Dilettanten offenbar bereits hervorragend simulieren. Willkommen im Zeitalter der Künstlichen Dummheit. @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 3.5.26)
Drei Wochen Totalverzicht aufs Handy: Schüler machen freiwillig mit – Lehrer nicht Angefangen hat alles am österreichischen Konrad-Lorenz-Gymnasium in Gänserndorf. 2025 rief der Lehrer Fabian Schenk dort ein Handyexperiment ins Leben, das innerhalb kurzer Zeit über 70.000 Teilnehmer fand — auch an deutschen Schulen. Die wissenschaftliche Leitung des Großversuchs übernahm Oliver Scheibenbogen von der Siegmund-Freud-Universität Wien. | Die Regeln sind einfach: Schüler, aber auch Lehrer, sind aufgerufen, freiwillig drei Wochen lang vollständig aufs Smartphone zu verzichten. Das bedeutet also, nicht nur während der Schule keinen einzigen Blick aufs Display zu werfen, sondern auch in der Freizeit. An einer evangelischen Schule in Berlin-Köpenick waren es allein 70 Schüler, die ihre eigene Ent-Digitalisierung wagten. Neugierig waren sie vor allem darauf, wie sich ein Alltag ohne Handy anfühlt. | Während sich Dutzende freiwillige Schüler fanden, machte an der Berliner Schule kein Lehrer vollständig mit. Aus Solidarität reichte es beim Lehrpersonal nur teilweise zum Verzicht (www.trendsderzukunft.de, 3.5.26)
Tag für Pressefreiheit: Gegen den zunehmenden Druck - - Anlässlich des Tages der Pressefreiheit weisen Kirchenvertreter, Hilfswerke und Medienschaffende auf den weltweit zunehmenden Druck, unter dem Journalistinnen und Journalisten stehen und erinnern an die Bedeutung der Meinungsfreiheit, der Religionsfreiheit und der Demokratie. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.5.26)
„Kommunikations-Fails. Merz lebt in einer alten Welt“ Knapp ein Jahr ist Friedrich Merz im Kanzleramt - und kaum ein politisches Thema ohne Kommunikationskrise. „Es scheint auch, dass man in der CDU-Parteizentrale bei Social Media nicht wirklich up to date ist“, meint „NZZ“-Journalistin Beatrice Achterberg. (www.welt.de, 3.5.26)
Geschenk für Leo XIV.: Buch mit Reden als Prior der Augustiner - - Eine Sammlung von Beiträgen aus der Zeit, als Leo XIV. noch nicht Papst war, sondern Generalprior des Augustinerordens (2001–2013), hat der Vatikan nun als Buch herausgegeben. Das katholische Kirchenoberhaupt bekam die erste Ausgabe als Geschenk. Erhältlich ist der Sammelband mit dem italienischen Titel „Liberi sotto la grazia. Alla scuola di Sant’Agostino di fronte alle sfide della storia“ auf Italienisch ab dem 4. Mai. Eine deutsche Ausgabe soll in den kommenden Monaten folgen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.5.26)
Klimapolitik und Zukunft: Das Meckern über Moral Der Klimaschutz sei zu moralisch, moralisierend, moralistisch, hört man oft. Aber wer profitiert davon, wenn man sich diesen Vorwurf zu Herzen nimmt? mehr... (taz.de, 3.5.26)
Von Covid bis Hormus: Was hat die Schweiz aus Medikamenten-Lieferengpässen gelernt? Der Konflikt im Nahen Osten hat die globalen Lieferketten, darunter auch jene der Pharmaindustrie, schwer beeinträchtigt. Nutzt die Schweiz die Lehren aus ähnlichen Herausforderungen während der Covid-19-Pandemie? (www.swissinfo.ch, 3.5.26)
KI im Unternehmen: Warum Technik allein keine Produktivität schafft Viele Unternehmen investieren derzeit verstärkt in künstliche Intelligenz und digitale Technologien. Doch trotz wachsender Budgets zeigt sich: Der erhoffte Produktivitätsschub bleibt häufig hinter den Erwartungen zurück. | Eine Analyse rund um die Aussagen von LIZ Smart Office macht deutlich, dass die Ursachen oft nicht in der Technologie liegen, sondern in der Organisation der Arbeit. | Zahlreiche Unternehmen planen, ihre Ausgaben für Digitalisierung und KI weiter zu erhöhen. Gleichzeitig hat künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter bereits erreicht. Ein Großteil nutzt entsprechende Tools zumindest gelegentlich, doch nur ein kleiner Teil integriert sie regelmäßig in die tägliche Arbeit. | Das deutet auf ein strukturelles Problem hin: Die bloße Einführung neuer Technologien führt nicht automatisch zu effizienteren Abläufen. Vielmehr hängt der Erfolg davon ab, wie gut Unternehmen ihre Arbeitsprozesse und Rahmenbedingungen darauf abstimmen. (www.it-daily.net, 3.5.26)
Alte Heizungs-Risiken, neue Bürgerenergie-Modelle und nützliche Windkraft im Süden Kalenderwoche 18: Trotz des Mieterschutz-Kompromisses steuert das Heizungsgesetz in die falsche Richtung, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Überraschend für ihn kommt das Umweltbundesamt in einer Windkraftanalyse zu anderen Schlüssen als das Wirtschaftsministerium. - (klimareporter.de, 3.5.26)
Der Messias ist nicht MAGA – Raum für ein neues politisches Christentum? Mit seiner Heiligung Trumps hat der protestantische Fundamentalismus den Bogen überspannt. Es gibt Ansätze für ein Danach — ein presbyterianischer Senatskandidat aus Texas und ein verschwörerisches katholisches Kollektiv aus Frankreich (www.freitag.de, 3.5.26)
Die Greta-Katastrophe Greta Thunberg entfachte als Teenagerin die Klimaproteste – ihre Anstifter blieben im Hintergrund. Dann sattelte sie um auf die nächste Bewegung, die sich gegen den Westen wendet. Ihr Abstieg liefert heikle Einblicke. (www.welt.de, 3.5.26)
Microsoft dominiert den Weltmarkt für die CO2-Entfernung – das ist Glücksfall und Gefahr zugleich Microsoft hat versprochen, mehr CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen, als es ausstösst. Heute kauft es 90 Prozent dieses Marktes allein auf. Das ist ein Problem – und KI verschärft es noch weiter. (www.nzz.ch, 3.5.26)
«Rot-Grün bewirtschaftet die Wohnungsnot»: Ein Genossenschafter greift die Zürcher Politik an Wohnschutzinitiative, Hochhausverbote, Bürokratie: Für Wohnbaugenossenschaften sei die rot-grüne Zürcher Politik hinderlich, sagt Stefan Fricker, Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft Im Gut. Und er schildert im Interview, wie gross der Ansturm auf günstige Wohnungen ist. (www.nzz.ch, 3.5.26)
Olympische Spiele in Hamburg: Auf die Plätze, fertig ... los? Der Senat will Olympische Spiele nach Hamburg holen – 2036, 2040 oder 2044. Bis zum 31. Mai können Bürger über die Idee abstimmen. Aber ist sie denn gut? 12 Antworten (www.zeit.de, 3.5.26)
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit | Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar Nach einem niederschlagsarmen Winter und einem trockenen Frühjahr warnt der WWF vor dem zunehmenden Trockenstress in Österreichs Wäldern. Die Naturschutzorganisation fordert ein „Schwammwald-Paket“, das den Wasserrückhalt, die Bodenfeuchte und die Resilienz der Wälder stärken soll. „Die Klimakrise erlaubt kein Weitermachen wie bisher. Viele Waldböden sind bereits zu trocken, natürliche Wasserspeicher gehen zurück. Daher braucht es dringend Maßnahmen für mehr Wasserrückhalt und naturnahe Wälder“, sagt WWF-Expertin Karin Enzenhofer. Das könne auch eine natürliche Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung von Waldbränden sein. | Das „Schwammwald-Paket“ umfasst die Förderung strukturreicher Mischwälder, eine bodenschonende Bewirtschaftung, den Rückbau von Entwässerungsgräben sowie das Wiederherstellen kleiner Feuchtflächen. Zudem empfiehlt der WWF den besseren Schutz und die Renaturierung von Moor- und Torfgebieten, die besonders viel Wasser und Kohlenstoff speichern. (www.wwf.at, 2.5.26)
Phänomen »Ladepositas«- E-Autofahrer essen beim Laden häufig zum Zeitvertreib Ladepausen sind naturgemäß länger als Tankstopps für Diesel und Benziner. Die Versicherung DA Direkt wollte wissen: Womit beschäftigen sich die Fahrer der Stromer, wenn sie an der Ladesäule stehen? Die Antworten fallen sehr verschieden aus, doch eine Mehrzahl der Befragten gibt sich den leiblichen Genüssen hin. Droht bald eine Ladepositas? (www.trendsderzukunft.de, 2.5.26)
Jahrelanges Verhindern eines schnellen Ausbaus der Erneuerbaren Energien unter Merkel ist die tiefere Ursache der heutigen Wirtschafts- und Energiekri „Die Energiepreise“ sind infolge des Irankrieges gestiegen und belasten die deutsche Wirtschaft — so lauten alle Analysen, die ich täglich rauf und runter in den Medien lese. | Die Aussage „die Energiepreise sind gestiegen“ ist jedoch bereits falsch. | Stark gestiegen sind seit dem Beginn des Irankrieges im Februar 2026 die Erdöl- und LNG-Erdgaspreise sowie die Kohlepreise; interessanterweise auch die Uranpreise, also der Brennstoff für Atomkraftwerke. | Quelle: Trading Economics — Commodities | Doch die Strompreise, die sonst immer im Mittelpunkt der Medienkommentare stehen, sind in Deutschland für Haushaltsstromkunden nicht nennenswert gestiegen, sondern bleiben auffällig niedrig. | Der Grund ist schnell ausgemacht: Seit Februar und vor allem im März und April dieses Jahres gab es viel Sonnenschein und guten Wind. Die teuren Erdgaspreise schlugen also kaum auf den Strompreis durch, obwohl diese — und insbesondere die Ölpreise — stark gestiegen sind. (hans-josef-fell.de, 2.5.26)
Wieviel Energie ist notwendig, um ein Solarmodul herzustellen? Und wie lange muss man das Solarmodul in die Sonne stellen, bis es die Energie, die zur Herstellung notwendig war, wieder erzeugt hat? Das klärt die EPBT — die Energy-Pay-Back-Time. | #photovoltaik | https://youtube.com/shorts/Ehi37MtnD8o | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Doris Leuthards Erbe bedroht: Sieben Mitte-Nationalräte kippen das AKW-Verbot ihrer eigenen Bundesrätin Der Atomausstieg war ein historischer Erfolg von Doris Leuthard und ihrer Partei. Nun ebnen ausgerechnet Mitte-Nationalräte den Weg für neue Atommeiler. Das führt zu einem heftigen Richtungsstreit. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Herr Habeck wollte Gaskraft (H2-fähig!) nur als Not-Backup, der sehr selten zum Einsatz kommt, weil Wind- und Solarenergie sehr stark ausgebaut werden. Frau Reiche will Gaskraftwerke im Dauerbetrieb: Weniger Fixkostenanteil, mehr Betriebsprofite für die Gaskonzerne.... | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Hürde überwunden? Neuer Mikro-Akku soll Stromversorgung für smarte Kontaktlinsen sichern Automatische Fokussierung, Nachtsicht und Früherkennung: Smarte Kontaktlinsen könnten vielerlei nützliche Funktionen erfüllen, aber sie scheitern bislang an einer hohen Hürde — der Energie. Die Stromversorgung eines hauchdünnen, transparenten Objektes an einer sensiblen Körperstelle ist äußerst heikel und lässt sich nicht mit vorhandenen Systemen lösen. Nun hat sich der Kontaktlinsentüftler Xpanceo mit der Firma ITEN, einem Entwickler von Festkörperspeichern, zusammengetan und nach eigenen Aussagen einen entscheidenden Durchbruch erzielt. (www.trendsderzukunft.de, 2.5.26)
#Energiewende: @HubertAiwanger macht Druck auf Ministerin Reiche @BMWE_ Er will keinen „Frontalangriff“ auf seine Kollegin im Bund starten, aber ihre Pläne sieht er als Gefahr für die Energiewende. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Aufrüstung der Armee: VBS im Tetris-Modus: Wie sich Pfisters Truppe durch den Beschaffungsdschungel kämpft Mehrkosten, Verzögerungen, Fehlplanungen: Die Probleme bei der Beschaffung der F-35-Kampfjets, Patriot-Raketenabwehr und Armeepistole reichen weiter als bisher bekannt. Dies zeigen interne Dokumente. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Zufallsfund im Labor: Eisen und UV-Licht erzeugen Wasserstoff Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch die Herstellung ist oft teuer und abhängig von seltenen Edelmetallen. Forscher der Kyushu University und der Universität Osaka haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, das nur Eisenionen und UV-Licht benötigt, um Methanol in Wasserstoff zu spalten. | Die Herstellung von Wasserstoff aus fossilen Quellen stößt an ihre Grenzen, da sie dem Ziel der Klimaneutralität widerspricht. Alternativen wie die Spaltung von Alkoholen gelten als vielversprechend, scheitern aber oft an den hohen Kosten der benötigten Katalysatoren. | Diese basieren meist auf seltenen Edelmetallen wie Ruthenium oder Iridium und erfordern teure organische Ligandenstrukturen. Ein Team der Kyushu University und der Universität Osaka hat nun einen Weg gefunden, der auf dem häufigsten Übergangsmetall der Erde beruht: Eisen. (www.basicthinking.de, 2.5.26)
„Gott, wie würden sie reagieren, wenn sie herausfänden, dass ich schwul bin?“ Die Thematik rund um LGBTIQ+ zählt zu den besonders intensiv diskutierten Fragestellungen moderner Gesellschaften. Dies stellt die Frage, inwiefern sich eine religiöse, katholische Identität mit einer sexuellen oder geschlechtlichen Identität als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer vereinbaren lässt. Ist eine gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und zur LGBTIQ+-Gemeinschaft möglich? Wie verhalten sich LGBTIQ+ und katholische Identität. Von Tanja Grabovac. | Insbesondere besteht eine empirische Forschungslücke hinsichtlich der Erfahrungen von LGBTIQ+-Personen innerhalb religiöser Gemeinschaften. Welche Lebensrealitäten und Herausforderungen prägen ihr Dasein in der katholischen Kirche? Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben sie in Bezug auf ihre spirituelle Zugehörigkeit und soziale Akzeptanz? Existieren innerhalb der katholischen Kirche sichere Räume für LGBTIQ+-Personen, und falls ja, wo befinden sich diese? (www.feinschwarz.net, 2.5.26)
RAG plant Riesenprojekt zu Wasserstoff in Sattledt Österreichs größtes Energiespeicherunternehmen, die RAG Austria, will in Oberösterreich um Hunderte Millionen Euro eine Anlage zur Produktion von Wasserstoff bauen. Doch noch fehlt der „Startschuss“ für das Projekt. (www.krone.at, 2.5.26)
Papst Leo weiht 4 Bischöfe: Männer des Friedens und der Einheit sein - - Erstmals hat Papst Leo XIV., der auch Bischof des Bistums Rom ist, diesen Samstagabend vier Priester zu Weihbischöfen der Diözese Rom geweiht. Am historischen Bischofssitz des Papstes, der Lateranbasilika, gab Leo XIV. den neuen Weihbischöfen mit, sie sollten nah bei allen Menschen sein und ihnen die Nähe Gottes verkünden, die Hoffnung unter allen wiederbeleben und Gemeinschaft, Einheit und Frieden stärken. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.5.26)
Gassenküche Brugg – Mehr als nur Spaghetti für Randständige Bis der Kanton Aargau Angebote für Süchtige finanziert, übernimmt in Brugg die katholische Kirche. Eine erste Bilanz. (www.srf.ch, 2.5.26)
Klimakrise: Ehrt die Seegraswiesen und lokalen Naturschützer*innen Europa erhitzt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Die Bedeutung der Meere bei der Klimaanpassung wird zu wenig gesehen. mehr... (taz.de, 2.5.26)
Die Kolumne Küchenhilfe: Schluss mit Butter und Hollandaise! - Kaum ein anderes Gemüse wird so einfallslos zubereitet wie weißer Spargel. Puristen mag das zu Recht freuen, allen anderen sei das Rezept des Heidelberger Sternekochs Robert Rädel ans Herz gelegt. - (www.faz.net, 2.5.26)
Lichtverschmutzung: Die Erde wird bei Nacht immer heller Grünes Wissen to go: Die großflächige Elektrifizierung setzte sich seit den 1950er Jahren weltweit durch. Aber es gibt einige Nebenwirkungen, die ausgesprochen unangenehm sind: Britische Experten fordern deshalb ein „Ministerium der Nacht“ (www.freitag.de, 2.5.26)
Energiewende: Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen - Vor allem im Privatbereich ging im ersten Quartal sehr viel weniger Leistung in Betrieb. Ein anderes Marktsegment wächst. - (www.faz.net, 2.5.26)
«Ich habe die Schweiz geliebt» Mit 30 Jahren kam Christoph Schönborn 1975 in die Schweiz, als Professor für Dogmatik an die Universität Freiburg. Der spätere Erzbischof von Wien im Gespräch über den damaligen Konflikt mit Studierenden, seine Theologie und seinen kirchenpolitischen Gestaltungswillen. (www.forum-magazin.ch, 2.5.26)
Die Geister, die ich rief Thomas Ribi lobt in einem NZZ-Kommentar die katholische Kirche, weil sie «unzeitgemäss» sei. Das verhelfe ihr zu einem Boom. Eine gefährliche Logik, findet Veronika Jehle. (www.forum-magazin.ch, 2.5.26)
Klimaschutz: Das Heizungsgesetz ist und bleibt Murks - Die Regierung spricht von einem Durchbruch für ihr geplantes neues Heizungsgesetz. Gut ist es deshalb noch lange nicht. - (www.faz.net, 2.5.26)
Neues Amt in Offenbach: Digitalisierung wird neu organisiert - Die Stadt Offenbach wird ein eigenständiges Amt für Digitalisierung bekommen. Das soll unter anderem den weiteren Einsatz Künstlicher Intelligenz vorantreiben – nicht nur im Rathaus selbst. - (www.faz.net, 2.5.26)
Mindestens 30 Franken pro Flug – Trede: «Es soll etwas kosten, wenn man die Umwelt verschmutzt» Trotz Nein zum CO2-Gesetz verteidigt die Grünen-Fraktionspräsidentin Aline Trede eine neue Flugticketabgabe. (www.srf.ch, 2.5.26)
Solarenergie: Bau von Solaranlagen geht im ersten Quartal um sechs Prozent zurück Während auf Gebäuden weniger Solaranlagen gebaut wurden, entstanden mehr Anlagen auf freien Flächen. Der Rückgang beträgt insgesamt sechs Prozent im ersten Quartal. (www.zeit.de, 2.5.26)
Wie die Finnen mit Speckstein Strom speichern Bereits vor einem Jahr hat „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr an dieser Stelle über den finnischen Sandspeicher berichtet. Inzwischen hat sich die Sache weiter entwickelt – und zwar auf sehr erfreuliche Weise. (www.krone.at, 2.5.26)
«Weisses Gold» aus dem Zürcher Weinland: Diese Familie baut schon seit über 60 Jahren den begehrten Flaacher Spargel an Die Gislers aus Flaach bauen seit Anfang der 1960er-Jahre weissen Spargel an. Das Edelgemüse verkauft sich gut. Doch es gab auch schwierige Zeiten. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Demokratisierung in Ungarn: Peter Magyar soll seine Macht nutzen und zugleich begrenzen Die neue ungarische Regierung tritt mit dem Versprechen an, aus Orbans illiberaler Demokratie wieder eine echte zu machen. Wie kann das gelingen, ohne dass Magyar selbst autokratisch agiert? (www.nzz.ch, 2.5.26)
Wellness aus der Lüftung: Klimaanlagen im Auto filtern nicht nur, sie parfümieren – und versprühen sogar Vitamin C Sandelholz steht für Luxus, Ingwer für Sportlichkeit, Lavendel für China: Autokonzerne inszenieren Marken über Düfte. Erfolgreich sind sie damit nur, wenn sie beachten: Europäer, Amerikaner, Asiaten haben völlig unterschiedliche Vorlieben. (www.nzz.ch, 2.5.26)
Physik statt Geister: Neue Studie erklärt Unbehagen in alten Gebäuden | Unheimliches Gefühl in alten Häusern: Studie findet möglichen Grund Unheimliche Gefühle in alten Gebäuden könnten weniger mit Geistern zu tun haben als mit Physik: Einer neuen Studie zufolge kann sogenannter Infraschall — also Schall unterhalb der menschlichen Hörgrenze von 20 Hertz — messbare Auswirkungen auf Stimmung und Körper haben. | Die Untersuchung der MacEwan University und der University of Alberta zeigt, dass selbst unhörbare tieffrequente Schwingungen aus alten Heizungen, Rohren oder Lüftungssystemen negative emotionale Reaktionen auslösen können. Teilnehmende konnten den Infraschall nicht bewusst wahrnehmen, reagierten aber dennoch verändert. (www.watson.ch, 1.5.26)
Wir sind Zukunft | Wussten Sie, dass ein Basler den ökologischen Fussabdruck erfunden hat? Die Schweiz sagt gern, sie sei zu klein, um in der Umweltpolitik etwas auszurichten. Eine faule Ausrede? «Ja», sagt Mathis Wackernagel. «Alle halten sich für einen Sonderfall.» | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren ökologischen «Overshoot Day» für dieses Jahr. | Mathis Wackernagel warnt, Länder ohne Ressourcensicherheit befänden sich auf einem gefährlichen Pfad. | Wackernagel, Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, kritisiert Untergangskommunikation als psychologisch falsch und kontraproduktiv. | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren «Overshoot Day». Das bedeutet: Würde die ganze Welt so leben wie die Schweiz, hätte die Menschheit die regenerativen Ressourcen eines ganzen Jahres bereits an diesem Tag verbraucht. | Das Konzept dahinter ist weltweit bekannt. Zu seiner Verbreitung hat ein gebürtiger Basler wesentlich beigetragen: Mathis Wackernagel ist Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, auf dem der «Overshoot Day» basiert. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Der Schweizer Schalter, den alle haben, aber niemand kennt Seit ich herausgefunden habe, dass es in der Schweiz eigentlich nur zwei Lichtschalter gibt, sehe ich sie überall. Sagen sie auch etwas über die Schweiz aus? Ich habe nachgefragt. | Ein Streit wegen eines Schalters. Das ist der Anfang dieser Geschichte. Zumindest für mich. Bei einem Treffen frage ich eine befreundete Architektin, wie es mit dem Ausbau der Wohnung ihrer Eltern läuft. Sie seien sich zum ersten Mal uneinig, sagt sie, wegen der Lichtschalter. | In der Schweiz gebe es eigentlich zwei Lichtschalter, erklärt sie, beide würden von der Firma Feller in Horgen hergestellt: den Standard und den Edizio. Architektinnen und Architekten hielten den Standard für schöner, auch sie, die befreundete Architektin, deren Eltern das eindeutig anders sehen. (www.watson.ch, 1.5.26)
Die “Kritiker der Energiewende” müssen ständig enorme kognitive Dissonanz aushalten: 1. “Erneuerbare machen den Strom teuer!” | 2. “Heute negative Strompreise! Wo sind die Speicher??” | 3. “Gut, dass Katherina Reiche Batterien sabotiert, denn sie können Gaskraftwerke nie ersetzen!” | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 1.5.26)
Ohne Zuwanderung würde die Schweizer Bevölkerung stark altern Die Zuwanderung sorgt nicht nur für ein Bevölkerungswachstum in der Schweiz, sondern bremst auch die Überalterung der Bevölkerung. Ohne sie gäbe es im Land deutlich weniger Erwerbstätige und mehr Rentner:innen, was direkte Auswirkungen auf die AHV und die Krankenkassenprämien hätte. (www.swissinfo.ch, 1.5.26)
"What can I offer?" New book helps readers navigate their climate journeys In “Climate Wayfinding,” Katharine Wilkinson helps readers take — and sustain — climate action. (yaleclimateconnections.org, 1.5.26)
How an army of volunteers is fighting climate misinformation online Instead of arguing with trolls, they're amplifying the truth. (yaleclimateconnections.org, 1.5.26)
Kohlekraftwerke stehen oft still: Braunkohle stirbt aus in Deutschland Grünes Wissen to go: Sonnenstrom ist hierzulande so günstig geworden, dass nicht einmal die abgeschriebenen Uralt-Kraftwerke in der Lausitz und im Rheinland mithalten können (www.freitag.de, 1.5.26)
Reichtum und Klimaschutz: Umweltbewusst und Vielflieger Wer viel für das Klima übrig hat, hinterlässt manchmal den grössten ökologischen Fussabdruck. Wie kann das sein? (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Landwirtschaftspolitik: Spargel stechen, Lohn drücken [Online-Abo] Während Saisonkräfte im Nebel Spargel stechen, fordert die Agrarlobby Ausnahmen vom Mindestlohn in der Branche. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft warnt vor einem gefährlichen Dammbruch. (www.jungewelt.de, 1.5.26)
Wassernobelpreis: „Sie nannten mich einen Wasserterroristen“ - Der Forscher Kaveh Madani warnt davor, die wichtigste Ressource der Menschheit zu verschwenden. In Iran brachte ihn das in Lebensgefahr. - (www.faz.net, 1.5.26)
Widmer wandert im Züribiet: Und am Ende gibt es Spargel Diese Strecke bietet vieles: eine Höhle, alte Bunker, zwei Aussichtspunkte und ein rustikales Restaurant. Dort geniesst unser Wanderer jenes Gemüse, für das Flaach bekannt ist. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Europa erwärmt sich besonders schnell, Millionengewinne für Öl- und Gaskonzerne, Allianz für den fossilen Ausstieg Europa erlebt den Klimawandel mit einer Rekorderwärmung. Die Extra-Profite der Ölriesen sollen stärker besteuert werden. Staaten berieten in Kolumbien über den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. - (klimareporter.de, 1.5.26)
Fernsehen: Hirschhausen gegen die Deepfake-Mafia Der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen kämpft seit Jahren gegen betrügerische Internetwerbung mit seinem Namen. Eine ARD-Doku zeigt, wie er sich gegen die Ohnmacht stemmt. (www.sueddeutsche.de, 1.5.26)
Energiepolitik: Also doch wieder Atomkraft? - Angesichts der Energiekrise will manch einer wieder über Kernenergie reden. Ob die gerade eine Hilfe wäre, ist umstritten – in der Forschung, wie auch in der Koalition. - (www.faz.net, 1.5.26)
Kräutersoße: Ein neues Soßenbett für den Spargel Klar kann man Spargel mit Sauce hollandaise genießen. Doch die Saison ist lang, warum nicht Abwechslung wagen? Diese Kräutersoße wartet darauf, ein Klassiker zu werden. (www.zeit.de, 1.5.26)
Özdemir und Palmer fordern: Schluss mit dem kleinteiligen Reinregieren! - Klimaschutz kann ein zentraler Hebel sein, um unseren Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen. Aber er geht besser und billiger – wenn man Unternehmen nicht mit ständig neuen Regeln ausbremst. - (www.faz.net, 1.5.26)
Klimakonferenz der Willigen – Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas – Schweiz muss konkret werden – Eine Analyse von Klaus Ammann Die Hafenstadt Santa Marta an der Karibikküste Kolumbiens war nicht zufällig Austragungsort der ersten Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Von Santa Marta aus fahren Schiffe mit Kohle seit Jahren in Richtung USA und Europa. Fossile Energieträger bringen dem südamerikanischen Land fast die Hälfte seiner Exporteinnahmen. Doch die Nachfrage sinkt und die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt werden immer grösser. | Kolumbien hat sich deshalb an der letzten Klimakonferenz der UNO im brasilianischen Belém an die Spitze der Staaten gestellt, die sich nicht mehr länger von den Bremsern aus den USA, Russland und den Golfstaaten abhalten wollen. Und sie wollen vorwärtsmachen beim Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. | Die Hafenstadt Santa Marta steht dabei symbolisch dafür, dass dieser Ausstieg für Länder wie Kolumbien gravierende Folgen haben kann, wenn er nicht sorgfältig geplant und von wohlhabenderen Ländern unterstützt wird. (www.srf.ch, 1.5.26)
Der Anfang vom Ende der fossilen Herrschaft Vor fünf Jahren, 2021, urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass Deutschland mehr Klimaschutz benötige. | Daraufhin beschloss die damalige Bundesregierung, Deutschland müsse nicht erst 2050, sondern bereits 2045 klimaneutral werden. Ist dieses Ziel erreichbar? Dazu ist der komplette Ausstieg aus den fossilen Energieträgern und der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbarer Energie nötig. | 30 Weltklimakonferenzen haben es bisher nicht geschafft, den Ausstieg aus den Fossilen auch nur unmissverständlich zu formulieren. Soeben hat der „Europäische Klimazustandsbericht“ festgestellt, dass sich Europa doppelt so schnell erwärmt wie der gesamte globale Rest der Welt: Flüsse heizen sich immer schneller auf, Wälder brennen immer häufiger, die Oberflächentemperaturen sind höher als je zuvor. Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent unseres Planeten. | Der Lichtblick in dieser Düsternis: Fast 60 Staaten haben sich soeben auf der ersten Konferenz zu Abkehr von fossilen Energien (www.sonnenseite.com, 1.5.26)
De Weck: Im Gespräch «Das Glas ist halb leer – aber wir können es noch füllen» Die Klimapolitik hat einen schweren Stand. Was tun? Nationalrätin Franziska Ryser im Gespräch mit Roger de Weck. | Kriege und Handelskonflikte verdrängen die Klimakrise. Für Franziska Ryser ist das sprichwörtliche Wasserglas halb leer — trotzdem bezeichnet sie sich als Optimistin. Als eine, die lieber das aufzeigt, was möglich ist, statt was uns bedroht. Die St. Galler Maschinenbauingenieurin sitzt seit 2019 für die Grünen im Nationalrat. | Das Klima steht in der Schweiz weit oben auf dem Sorgenbarometer. Dennoch verlieren die Grünen Wähleranteile — und Einfluss im Parlament. Warum? Weshalb ignorieren bürgerliche Kreise zusehends die Ökologie? Und verleiht die geopolitische Lage den erneuerbaren Energien neuen Schwung? | Antworten von Franziska Ryser im Gespräch mit Publizist Roger de Weck. (www.republik.ch, 1.5.26)
Aufruf der SBK für 2026 zur Unterstützung von miva Die gegenwärtige Weltsituation zeigt deutlich, dass Entwicklung kein geradliniger Prozess ist. Bewaffnete Konflikte, politische Unruhen und zunehmende Naturkatastrophen verhindern vielerorts nachhaltige Fortschritte. Während die öffentliche Berichterstattung häufig von Krisen dominiert wird, bleiben zahlreiche humanitäre Notlagen ausserhalb des medialen Fokus. Für die Betroffenen ist das Leid jedoch alltägliche Realität — besonders für Kinder, Frauen und Menschen mit Behinderungen. | Das Hilfswerk miva leistet seit über 90 Jahren einen wichtigen Beitrag, um Leiden zu mindern und nachhaltige und langfristige Hilfe zu leisten. Durch geeignete Transport- und Kommunikationsmittel stellt miva lebensnotwendige Verbindungen her und fördert damit die Hilfe zur Selbsthilfe. Transport- und Kommunikationsmittel bedeuten Austausch und Begegnung, zwei wichtige Komponenten für die Entwicklung in armen, abgelegenen Gegenden der Welt. (www.bischoefe.ch, 1.5.26)
Wie der Strommarkt funktioniert Ohne Strom steht die Volkswirtschaft still. Gleichzeitig lässt sich Strom nur begrenzt speichern. Das macht den Markt besonders. | Strom ist ein zentraler Inputfaktor moderner Volkswirtschaften. Praktisch alle Wirtschaftsbereiche sind darauf angewiesen. Es gibt nur begrenzte Möglichkeiten, Strom durch andere Energieträger wie Gas zu ersetzen. Eine weitere Besonderheit des Stromsystems besteht darin, dass Angebot und Nachfrage jederzeit ausgeglichen sein müssen: Was produziert wird, muss entweder verbraucht oder gespeichert werden. Bereits kleine Abweichungen vom Gleichgewicht können zum Blackout führen. Deshalb sind Speichermöglichkeiten wichtig. Der maximale Energiegehalt der Speicherseen lag in den letzten zehn Jahren bei rund 7,5 Terawattstunden. Dies entspricht etwa dem schweizweiten Verbrauch von 48 Tagen. (dievolkswirtschaft.ch, 1.5.26)
Die Klimajugend stirbt aus – Interesse am Klimawandel schwindet Das Thema Klimawandel ist Jugendlichen laut einer repräsentativen Befragung weniger wichtig als noch vor ein paar Jahren. 2025 hielten nur noch rund vier von zehn Jugendlichen das Thema für sehr wichtig — 2021 waren es noch rund sechs von zehn. | Dies ergab eine Befragung des Sinus-Instituts im Auftrag der Krankenkasse Barmer, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gleichzeitig steigt der Anteil derer, die das Thema als unwichtig bewerten von 9 Prozent (2021) auf 17 Prozent (2025). Für die Studie wurden zwischen dem 16. Oktober und dem 20. November bundesweit online 2'000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt. (www.watson.ch, 1.5.26)
Nachhaltigkeit durch Reduktion | WENIGER IST MEHR Das Prinzip 22·26, wie es Sebastian Nödl beschreibt, ist ein Entwurfsansatz, bei dem hoher Raumkomfort ohne konventionelle Heizungs-, Kühlungs- oder Lüftungsanlagen erreicht wird. Grundlage ist eine robuste Gebäudestruktur mit sehr gut gedämmter Hülle und hoher thermischer Speichermasse, die Temperaturspitzen von außen abmildert und das Innenraumklima weitgehend stabil hält. Der angestrebte Komfortbereich liegt überwiegend zwischen 22 und 26 °C, wobei adaptive Komfortgrenzen berücksichtigt werden. Raumgeometrie, Tageslichtführung und ein ausgewogenes Verhältnis von Wand- zu Fensterflächen tragen zusätzlich dazu bei, den Energiebedarf zu reduzieren und Licht tief ins Gebäude zu bringen. Im Winter nutzen die Häuser interne Wärmequellen wie Menschen, Geräte und Beleuchtung; Speichermassen sorgen dafür, dass Temperaturen nur langsam abfallen und sich nach Abwesenheiten selbst stabilisieren. (www.nbau.org, 1.5.26)
KI und ERP: Tiefgreifende Verbindung von 2 Systemen | Autonome Prozesse: Wie die Verbindung von KI und ERP messbare P&L-Erfolge liefert Von der 15-fachen Reduktion der Lagerkosten bis hin zu 40 Prozent schnelleren Finanzabschlüssen: Die Verbindung von KI und ERP revolutioniert die Wertschöpfungskette. | ERP-Systeme entwickeln sich durch künstliche Intelligenz von starren Aufzeichnungssystemen zu handlungsorientierten Plattformen. Ein neuer Report von Roland Berger zeigt, wie Unternehmen durch die Verbindung von KI und ERP mithilfe von autonome Prozesse, spezialisierte KI-Agenten und vertrauenswürdige Governance massive Effizienzsprünge in Finance und Supply Chain erzielen. | Über drei Jahrzehnte hinweg fungierten ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) primär als das „Gedächtnis“ eines Unternehmens, ein System of Record. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Transaktionen sicher zu erfassen, Daten für Audits bereitzuhalten und die Einhaltung finanzieller sowie operativer Compliance-Vorgaben zu gewährleisten. Doch im dynamischen Marktumfeld des Jahres 2026 reicht die historische Korrektheit allein nicht mehr aus. (www.it-daily.net, 1.5.26)
Zum 1. Mai: Wie türkische Migrantinnen einst Arbeitskämpfe prägten Trotz Diskriminierung und rechtlicher Hürden gelang es Frauen wie Ayten Fırat und Remziye Ünal, in den 70er Jahren bedeutende Arbeitskämpfe zu führen. Ihre Geschichten zeigen, wie wichtig Solidarität und gewerkschaftliches Engagement waren (www.freitag.de, 1.5.26)
Wann und wozu ist Professionalität in der Seelsorge gut? Ein Positionspapier Seelsorge gehört zu den Kernaufgaben der Kirchen. Ulrich Feeser-Lichterfeld und Stefan Gärtner legen hier Thesen zur Professionalität in der Seelsorge vor. Und sie laden alle Interessierten an der Zukunft der Seelsorge und der in ihr Engagierten zur Diskussion ein. | Es braucht keine aufwendigen Statistiken und gewagten Prognosen, um festzustellen, dass die Zahl der Hauptamtlichen in der Pastoral sinkt und weiter sinken wird. Insbesondere im weiten Feld der christlichen Seelsorge sind schon jetzt Bewältigungsstrategien erkennbar, die nachdenklich stimmen: Planstellen in der sogenannten Kategorialpastoral — zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen — werden nicht neu besetzt und Basisqualifizierungen für Nicht-Theolog:innen treten an die Stelle des lange Zeit selbstverständlichen Zu- und Miteinanders aus Theologiestudium und berufspraktischer Aus- und Weiterbildung zur Seelsorger:in. Die nachfolgenden Thesen zur Professionalität in der Seelsorge (www.feinschwarz.net, 1.5.26)
Zwei SAC-Hütten werden umgebaut – jetzt ist klar, wie sie aussehen werden Die Cabane d'Orny im Walliser Val Ferret und die Bordierhütte, oberhalb von Grächen auf dem Weg zum höchsten Wandergipfel der Schweiz, werden umgebaut. Jetzt ist auch klar, wie die beiden Hütten danach aussehen werden. | Dass die Cabane d'Orny und die Bordierhütte eine Renovation benötigen, war klar. Jetzt ist entschieden, wie die Hütten umgebaut werden. In den Architektur-Wettbewerben setzten sich die Projekte «DELTA» für die Cabane d'Orny und «GRIGRI» für die Bordierhütte durch. | Beide Entwürfe überzeugten die Jury, weil sie den Charakter der bestehenden Hütten bewahren, die Abläufe im Betrieb verbessern und die Hütten sich stimmig in das bestehende Terrain integrieren. Umgebaut werden die beiden Hütten ab Frühling 2028. Die Inbetriebnahme ist Anfang 2029 vorgesehen. (www.watson.ch, 1.5.26)
Zwei SAC-Hütten werden saniert: So sehen die Cabane d'Orny und die Bordierhütte künftig aus | Siegerprojekte für den Umbau stehen fest Für die Cabane d'Orny und die Bordierhütte ist entschieden, wie die Hütten umgebaut werden. In den Architekturwettbewerben setzten sich die Projekte «DELTA» für die Cabane d'Orny und «GRIGRI» für die Bordierhütte durch. Beide Entwürfe überzeugten die Jury, weil sie den Charakter der bestehenden Hütten bewahren, die Abläufe im Betrieb verbessern und sich die Hütten stimmig in das bestehende Terrain integrieren. Gebaut werden die beiden Hütten ab Frühling 2028. Die Inbetriebnahme ist Anfang 2029 vorgesehen. Die Vernissagen finden am 28. April 2026 (Cabane d'Orny) und 30. April 2026 (Bordierhütte) statt. | Die Cabane d'Orny der SAC-Sektion Diablerets soll umfassend saniert und erweitert werden. Grund dafür sind insbesondere die nicht mehr normgerechten Sanitäranlagen, der über Jahre entstandene Erneuerungsbedarf sowie der Anspruch, die Hütte besser auf die heutige Nutzung auszurichten. Die heutige Hütte stammt aus dem Jahr 1977, wurde später mehrfach ergänzt, aber nie umfassend erneuert. (www.sac-cas.ch, 1.5.26)
Wirtschaftsprojekt im Limmattal: Aargauer Regierung will Weg frei machen für Hitachi-Campus Hitachi Energy prüft einen neuen Campus im Aargau – der Kanton passt vorsorglich seinen Richtplan an. Doch der Verlust von Kulturland und die Verkehrsbelastung sorgen für Widerstand. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Folge 18: Heartprint statt Hochglanzbroschüre – Nachhaltigkeitskultur an Hochschulen Nachhaltigkeit steht in den Strategiepapieren fast jeder Hochschule. Aber wie kommt das Thema vom Papier in den Alltag und vom Alltag in die Köpfe? | In dieser Folge schauen wir hinter die Kulissen von Hochschulen, die Nachhaltigkeit nicht nur berichten, sondern leben wollen. Denn ein 80-seitiger Nachhaltigkeitsbericht ist noch keine Transformation. | Er ist ein Anfang, mehr nicht. | Wir sprechen mit Katrin Greve von der Uni Hamburg und Alexander Balow von 2020 — Agentur für Nachhaltigkeit darüber, was es braucht, um das Thema wirklich in der Organisation zu verankern. Und darüber, warum gute Kommunikation auch den Mut erfordert, über Zielkonflikte und Rückschläge zu sprechen, wie man Studierende als glaubwürdige Akteur:innen einbindet und warum der Weg zur nachhaltigen Hochschule immer im Inneren beginnen muss. (www.mandarin-edu.de, 1.5.26)
Wenn Backstein zum Dämmstoff wird Fassaden aus natürlichen und langlebigen Materialien können die Energiebilanz eines Hauses verbessern und zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine innovative Lösung mit Wärmedämmsteinen. | Backsteine sind Kinder der Hitze. Ralf Müller steht auf dem mehrere Dutzend Meter langen Ofen in der Ziegelei der Firma Kubrix in Schlatt TG und deutet auf seine Füsse. «Unter uns ist es 1000 Grad heiss», sagt der stellvertretende Verkaufsleiter des schweizweit tätigen Backsteinproduzenten. Momentan bewegt sich eine Palette mit einem gängigen Modul-Backstein-Typ durch den Ofen. | Aber Kubrix bäckt hier auch neuartige Fassadensteine. Zum Beispiel einen grossen, aber filigran aufgebauten Blockstein, den Ralf Müller im Lager vor dem Ziegeleigebäude zeigt: Die Stege zwischen den vielen, schmalen Hohlkammern sind feiner und folgen einem ausgeklügelten Muster. «Das erhöht die Wärmedämmung», erklärt Müller. (energeiaplus.com, 1.5.26)
Regionale Energiewende gemeinsam gestalten Für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende braucht es die Mitwirkung aller Beteiligten. Dies gilt in Städten wie ländlichen Regionen. Kooperative Planung ist hier der Schlüssel, um die Menschen einzubinden, um sich stärker an ihren Bedürfnissen und Erwartungen zu orientieren, um ihr Engagement aufzugreifen und um eine gerechte Verteilung von Chancen und Lasten zu erreichen. Dabei gibt es nicht den einen Weg, das standardisierte Verfahren, das für alle Regionen gleich ist. Denn Regionen sind historisch-kulturell gewachsen und bauen auf unterschiedlichen Erfahrungen und Rahmenbedingungen auf. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Projekt PlanTieFEn liefert Ergebnisse, wie eine kooperative, an die Kulturräume angepasste Planung gestaltet werden kann. Im Atlas Energiekulturen sind die Ergebnisse aus drei Regionen aufbereitet und können als Orientierung dienen. (www.oeko.de, 1.5.26)
Bot-Traffic macht 53 Prozent des gesamten Internetverkehrs aus Laut einer Studie zeichneten Bots 2025 für 53 Prozent des Internetverkehrs verantwortlich, wobei 40 Prozent des Traffics auf bösartige Bots entfiel. Die Zahl der KI-gestützten Bot-Angriffe hat sich innert Jahresfrist mehr als verzwölffacht. | Die Sicherheitsforscher von Thales haben ihren diesjährigen Bad Bot Report veröffentlicht und stellen fest, dass der durch Bots verursachte Traffic immer mehr zunimmt. So zeichneten Bots vergangenes Jahr für 53 Prozent des gesamten Webverkehrs verantwortlich; im Jahr davor waren es noch 51 Prozent. Sogenannte Bad Bots machen dabei den grössten Anteil aus, laut Thales beträgt der Anteil am gesamten Internetverkehr 40 Prozent. | Eine wichtige Rolle beim Bot-Aufkommen spielt auch die Künstliche Intelligenz. So stieg die Zahl der KI-basierten Bot-Angriffe innert Jahresfrist von 2 auf 25 Millionen. Anders als traditionelle Bots würden diese versuchen, direkt mit Anwendungen und Programmierschnittstellen zu interagieren und Aufgaben auszuführen. (www.itmagazine.ch, 1.5.26)
Vermieter sollen neue Heizkosten mitbezahlen Bestimmte Verbrauchskosten neuer Gasheizungen werden künftig zwischen Vermietern und Mietern geteilt. Mit diesem Kompromiss will die Koalition die Mietenden vor hohen Gaspreisen schützen. - (klimareporter.de, 1.5.26)
Fake News und Manipulation: Effektive Meme-Warfare Im Krieg macht jetzt auch KI staatliche Propaganda, wobei Memes ihn als kalkulierte Kommunikationsinstrumente zu einer scheinbar harmlosen Unterhaltung machen. mehr... (taz.de, 1.5.26)
Saarland: Gott gehört in die Verfassung - Die Kritik am Gottesbezug in der Verfassung des Saarlands geht an der Sache vorbei. Es geht nicht um Staatsreligion, sondern etwas zutiefst Demokratisches. - (www.faz.net, 1.5.26)
Neue Funktionen für Suche und Werbung Mehr Kontrolle für Nutzer über Nachrichtenquellen – und für Werbetreibende über KI-Kampagnen. (www.persoenlich.com, 1.5.26)
Bundesregierung verschiebt GEG-Novelle und schafft Probleme Wegen Streit und Zeitdruck bei der Novelle des GEG will die Bundesregierung kurzfristig nur die zentrale 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe aussetzen. Branchenverbände kritisieren das Vorgehen scharf und warnen vor sozialen und klimapolitischen Risiken. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
Geothermische Wärmepumpen günstigste Heizungsoption Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme bieten zwar Vorteile gegenüber Luft-Wasser-Wärmepumpen, gehen aber auch mit höheren Investitionskosten für die Erdarbeiten zur Erschließung der Wärmequelle einher. Eine Studie berechnet die Wirtschaftlichkeit. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
Sichere Weideflächen Junge Lämmer mit ihren Muttertieren sind dieser Tage landauf landab in Solarparks zu sehen. Die niedlichen Flächenpfleger halten den Bewuchs unter den Solarmodulen kurz. Aber auch die Schäferinnen und Schäfer haben gerade alle Hände voll zu tun. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
PODCAST «NZZ WEEKEND» - Michael Schöllhorn: «Der Weltraum wird zum Gefechtsfeld» In der neuen Folge von «NZZ Weekend» spricht Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli mit dem Airbus-Defence-CEO über die Wahrscheinlichkeit eines dritten Weltkriegs, den Weltraum, die Lehren aus der Iran-Krise – und die Frage, ob er privat für den Ernstfall vorsorgt. (www.nzz.ch, 1.5.26)
«Eltern können Kommunikation trainieren wie einen Muskel» Wenn Eltern sich gut verstehen, entwickeln sich ihre Kinder besser. Psychologin Patricia Lannen sagt, wie das geht. (www.beobachter.ch, 1.5.26)
Debatte um «Greenwashing»: «Wie wenn der Fuchs den Hühnerstall bewacht»: SVP-Nationalrätin kämpft gegen die Pelzlobby Die sonst stramm bürgerliche Politikerin will verhindern, dass das Importverbot für Quälpelz aufgeweicht wird. Eine aktuelle GFS-Umfrage zeigt: 91 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter ihr. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Ein Jahr nach Blackout in Spanien: Ausbau der Erneuerbaren hat sich gelohnt Für den großflächigen Stromausfall in Spanien vor einem Jahr wurde zuerst die Solarenergie verantwortlich gemacht. Fälschlicherweise: Dank des Ausbaus der Erneuerbaren steht das Land in der Nahost-Krise besser da als andere (www.freitag.de, 30.4.26)
IEA sieht größte Energiekrise bestätigt Der seit Tagen anhaltende Anstieg des Ölpreises setzt sich fort. Am Donnerstag erreichte er zeitweise den höchsten Stand seit 2022, als der Ölpreis aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine stark gestiegen war. Ausschlaggebend dürfte die Aussicht auf eine längere Blockade der Straße von Hormus und mögliche neue US-Schläge gegen den Iran sein. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sah seine Befürchtung der weltweit größten Energiekriese der Geschichte bestätigt. (orf.at, 30.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Ernte vor der Haustür Brachflächen, Hausgärten und Dächer bleiben in Europas Städten vielerorts ungenutzt. Dabei könnten sie als Anbaufläche jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse liefern. | Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern. | Erstautor Stepan Svintsov vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), fasst zusammen: „Mithilfe eines GIS-basierten Analyseansatzes haben wir untersucht, wie ungenutzte Flächen wie Dächer, Hausgärten, Grünflächen und unbebaute städtische Grundstücke in produktive Gemüseanbauflächen umgewandelt werden könnten. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.4.26)
Regeln für Elektrofahrzeuge – Helmpflicht und Führerausweis bei E-Roller: Was ist sinnvoll? Der Nationalrat will keine strengeren Regeln bei E-Rollern einführen – ein Helm dürfte jedoch zur Pflicht werden. (www.srf.ch, 30.4.26)
Ausstiegskonferenz in Kolumbien: Jenseits der UN-Klimadiplomatie Die erste Konferenz zum Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas ist zu Ende gegangen. Eine neue Arbeitsgruppe soll Pläne entwickeln, um von fossilen Brennstoffen wegzukommen. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Digitales «Tuning» von E-Rollern: Ein paar Handgriffe – und schon fährt man 45 statt 25 Stundenkilometer Soll für langsame Elektroroller ein Führerausweis obligatorisch werden? Der Nationalrat sagt Nein – aber der Bundesrat will eine Helmpflicht prüfen und gegen Tuning vorgehen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Höhere Hürden bis zum schwedischen Pass: „Demokratie aufs Spiel gesetzt“ Bei der Abstimmung zum verschärften Einbürgerungsgesetz ignorieren die rechtspopulistischen Schwedendemokraten bewusst ein ungeschriebenes Gesetz. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Umgang mit KI: Bei einer so mächtigen Technologie müssen die Regeln der Demokratien gelten, nicht die der Konzerne Hat Chat-GPT junge Menschen in den Tod getrieben? Bündeln die Techkonzerne zu viel Macht? Es ist höchste Zeit, einen verantwortungsvolleren Umgang mit KI zu finden. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Fifty-Fifty: Das ist die neue Heizkostenbremse Die Koalition ist sich einig: Vermieter und Mieter sollen sich die Mehrkosten für fossiles Heizen künftig teilen. Teuer wird es trotzdem. (www.zeit.de, 30.4.26)
Die Grünen, Katherina Reiche und die abgewürgte Energiewende Die Grünen greifen auf ihrer Fraktionsklausur CDU-Wirtschaftsministerin Reiche an, richten sich aber auch auf eine Zusammenarbeit mit den Konservativen ein. (www.dw.com, 30.4.26)
Gesundheitsrisiko in Europa: Die Feinstaub- und Ozonbelastung liegt auch in Schweizer Städten über den Grenzwerten Neue Daten der europäischen Umweltagentur zeigen: Die Feinstaubbelastung ist flächendeckend zu hoch. Fachleute warnen vor steigenden Risiken für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Deutsch-amerikanische Beziehungen: Der Redeschwall auf beiden Seiten schadet vor allem der Nato Im Streit mit Friedrich Merz über den Iran-Krieg prüft Donald Trump, ob er US-Soldaten aus Deutschland abzieht. Umgekehrt verlieren die Europäer die Geduld mit dem US-Präsidenten – ein gefährlicher Kreislauf. (www.sueddeutsche.de, 30.4.26)
SPD und CDU koalieren in Rheinland-Pfalz: Kitapflicht kommt, Klimaschutzgesetz bleibt Nach nur sechs Wochen steht in Rheinland-Pfalz fest: Es gibt eine große Koalition. Die Ministerien sind schon aufgeteilt – mit kleinen Überraschungen. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Parlament will für Ausländer kein «Recht auf den Schweizer Pass» einführen, Erleichterungen bei der Einbürgerung könnte es trotzdem geben Wie schon der Bundesrat lehnt auch der Nationalrat die sogenannte Demokratieinitiative klar ab. Ändern könnte sich langfristig aber trotzdem etwas. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Illuminaten-Orden: Es ging ihnen um triftigere Dinge als die Weltherrschaft - Vor 250 Jahren wurde der Illuminatenorden gegründet. Was heute Bestsellerautoren und Verschwörungstheoretiker inspiriert, war ursprünglich das Projekt einer religiös fundierten Aufklärung. - (www.faz.net, 30.4.26)
Meteorologie: Warum KI Extremwetter schlechter vorhersagt KI-Wettermodelle sind häufig schon besser als herkömmliche Vorhersagen: Eine neue Studie zeigt aber: Ausgerechnet Hitzewellen, Kälte und Stürme sagen KI-Systeme deutlich schlechter voraus als klassische Wettermodelle. Von P. Kiss.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.4.26)
Konferenz in Santa Marta - "Der Anfang vom Ende der fossilen Energieträger" Fast 60 Staaten haben sich auf der ersten Konferenz zur Abkehr von fossiler Energie in Kolumbien getroffen. Forschende erklären, welches Potenzial darin für den internationalen Klimaschutz steckt. Von J. Barke und J. Schreiber.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.4.26)
Papst Leo XIV. bittet im Mai um Nahrung für alle - - Millionen von Menschen weltweit haben nicht genug zu Essen und Trinken. Papst Leo XIV. bittet daher im Gebetsanliegen für den Monat Mai um Nahrung für alle. In der Videobotschaft dazu, die der Vatikan diesen Donnerstag veröffentlichte, prangert das katholische Kirchenoberhaupt Hunger und Lebensmittelverschwendung an. Der Papst bedauert besonders, „dass Millionen von Brüdern und Schwestern weiterhin Hunger leiden, während so viele Güter auf unseren Tischen verschwendet werden“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
ERKLÄRT - Dürre am Mittelmeer, Schneearmut in der Schweiz – so trifft uns der Klimawandel Der menschengemachte Klimawandel macht sich immer stärker bemerkbar. Zur Einordnung haben wir die wichtigsten Fakten zur Erderwärmung zusammengestellt. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Olympische und Paralympische Winterspiele 2038 | Klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung unterstützt Kandidatur Eine repräsentative Studie des Forschungsinstituts gfs.bern hat ergeben, dass 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 unterstützen. | Innerhalb dieser 61 Prozent sind 33 Prozent klar für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele und 28 Prozent eher dafür. Auf der Gegenseite sprechen sich 21 Prozent der Befragten klar gegen die Winterspiele aus und 13 Prozent eher dagegen. 4 Prozent sind noch unentschieden. | Dieses Ergebnis entspricht einer deutlichen Mehrheit für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein Teil der Bevölkerung seine Meinung noch nicht endgültig gefasst hat und dass diese Meinung davon abhängt, wie die weitere Ausgestaltung der Kandidatur aussieht. Lediglich 24 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Schweiz nicht versuchen soll, Olympische und Paralympische Winterspiele durchzuführen. (www.switzerland2038.com, 30.4.26)
Kompromiss im Heizungsgesetz: Neue Gasrechnung für Vermieter:innen Bestimmte Verbrauchskosten neuer Gasheizungen werden zwischen Vermietern und Mietern geteilt. Das hat die schwarz-rote Koalition nun vereinbart. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Folge des Iran-Kriegs: Aluminium wird knapp und teuer - Gestiegene Kosten und ein knappes Angebot belasten die Produzenten. Aluminium spielt bei der Mobilitäts- und Energiewende, in der Raumfahrt sowie der Rüstungsindustrie eine wichtige Rolle. - (www.faz.net, 30.4.26)
BUND zur Einigung beim Gebäudemodernisierungsgesetz: Mieter*innenschutz reicht nicht, Klimaschutz bleibt auf der Strecke Die Einigung von Union und SPD zum Mieter*innenschutz im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) kommentiert Irmela Benz Colaço, Leiterin Wohn- und Gebäudepolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (www.bund.net, 30.4.26)
Winterspiele 2038 | 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung unterstützen Olympia-Kandidatur Eine Mehrheit will die Winterspiele 2038 in die Schweiz holen. Doch Finanzrisiken und Klimafragen bleiben die grössten Hürden für den Verein Switzerland 2038. | Die Schweizer Bevölkerung steht hinter einer möglichen Olympia-Kandidatur: Laut einer repräsentativen Studie des Forschungsinstituts gfs.bern unterstützen 61 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer die Kandidatur für die olympischen und paralympischen Winterspiele 2038. | Innerhalb dieser Mehrheit sprechen sich 33 Prozent klar für die Winterspiele aus, 28 Prozent sind eher dafür. Auf der Gegenseite lehnen 21 Prozent die Kandidatur klar ab, 13 Prozent eher. Lediglich 4 Prozent sind noch unentschieden. Nur rund ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, die Schweiz solle es gar nicht erst versuchen. | Das Thema hat bereits heute eine hohe Aufmerksamkeit: Drei Viertel der Befragten geben an, von der möglichen Durchführung der Spiele gehört zu haben. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Surgeon warns that climate change can disrupt cancer care Wildfires, storms, and floods can lead to missed appointments and hospital closures — with life-and-death consequences. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Die Schweiz streitet über Social-Media-Verbote statt über Algorithmen Warum Jugendschutz auf Online-Plattformen dort ansetzt, wo es am wenigsten wehtut. | Inzwischen gibt es auch in der Politik Bewegung. Eine kürzlich ins Leben gerufene Initiative — die erstmals von allen grossen Schweizer Parteien unterstützt wird — will Big Tech in die Verantwortung nehmen. Es geht darum, Social Media, Suchmaschinen und KI wirksam zu regulieren, um Kindesmissbrauch zu verhindern sowie Gewalt und Extremismus, Cyberkriminalität und Desinformation. Gemäss dem Gesetzesvorschlag sollen Verstösse geprüft und «erforderliche Gegenmassnahmen» getroffen werden — diese werden im Entwurf allerdings nicht näher bestimmt. Die Initiantinnen wollen die nötigen 100'000 Unterschriften bis Ende Jahr sammeln, wie sie auf Anfrage sagen. Ende April hatten sie bereits fast ein Viertel davon zusammen. (www.republik.ch, 30.4.26)
Whitepaper: Rethinking the economy – Sufficiency strategies for future-proof businesses Our new white paper explains why sufficiency is not a niche topic in a business context, but rather a strategic response to the current multi-faceted crisis–and how companies can specifically integrate sufficiency into their business models, structures, and decision-making processes. (www.one-planet-lab.ch, 30.4.26)
Greenpeace-Expertin über Küstenschutz: „Wir müssen die Küste vom Beton befreien“ 80 Prozent der natürlichen Ressourcen an der Küste seien beeinträchtigt, sagt Greenpeace-Küstenexpertin Elvira Jímenez. Straßen und Mauern müssten weg. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Lukas von Känel wird ab 2027 neuer Co-Geschäftsführer von swisscleantech swisscleantech stellt mit Lukas von Känel als neuen Co-Geschäftsführer per Jahresende die Nachfolge von Chris Zeyer sicher. Er leitet aktuell die Primeo Battery AG und verfügt über langjährige Erfahrung in der Energiebranche. Lukas von Känel hat sich in einem umfassenden Auswahlverfahren durchgesetzt und den Vorstand durch seine fachlichen Qualitäten sowie seinen unternehmerischen Leistungsausweis überzeugt. Um eine nahtlose Arbeitsübergabe sicherzustellen, wird Lukas von Känel die Geschäftsstelle bereits ab August 2026 verstärken und nach einer Einarbeitungsphase ab Januar 2027 die Co-Geschäftsführung mit Michael Mandl übernehmen. (www.swisscleantech.ch, 30.4.26)
Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 Zum 20-Jahr-Jubiläum der Klimaplattform der Wirtschaft richten die Stadt Bern und die hiesigen Unternehmen ihre Aktivitäten noch konsequenter auf das Netto-Null-Ziel 2045 aus. Eine Charta soll die gemeinsame Absicht bekräftigen und den Klimaschutz systematischer vorantreiben. | Seit 2006 bringt die Klimaplattform der Wirtschaft Unternehmen, Wirtschaftsverbände und die Stadt Bern zusammen, um Klimaschutz praxisnah voranzutreiben. Die Plattform hilft, sich im komplexen Umfeld von Klimaschutz, Regulierung und Förderangeboten zu orientieren, voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und Lösungen effizient umzusetzen. Über 1000 Projekte haben die Unternehmen seit der Gründung der Klimaplattform realisiert, mehr als 180'000 Tonnen CO2 eingespart und erneuerbare Energien massgeblich ausgebaut. Begonnen hat die städtische Klimaplattform der Wirtschaft mit 16 Partnerunternehmen, heute zählt sie über 70. «Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. (www.bern.ch, 30.4.26)
Die reformierte Kirchgemeinde Winterthur-Seen feiert die Rezertifizierung Grüner Güggel Nach vier Jahren Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung hat das Umweltteam einen bedeutenden Meilenstein erreicht: die erfolgreiche Rezertifizierung mit dem Umweltlabel „Grüner Güggel“. | Im feierlichen Gottesdienst am 11. Januar 2026 wurde diese Auszeichnung gebührend gewürdigt und die Arbeit des Umweltteams verdankt. Besonders erfreulich war, dass auch Mike Künzle, der Stadtpräsident von Winterthur und seine Gattin an der Feier teilnahmen, um gemeinsam diesen Erfolg zu feiern. Seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit liess er die Kirchgemeinde in seiner Grussbotschaft spüren. | Mit viel Herzblut und Kreativität hat das Umweltteam in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte angestossen und umgesetzt: von der Reduktion des Energieverbrauchs über die Förderung der Artenvielfalt, der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchgemeindehauses bis hin zu nachhaltigen Veranstaltungen. (oeku.ch, 30.4.26)
The Older Activists Reshaping Europe's Climate Movement Europe's climate movement is often portrayed as the domain of younger generations. Yet from landmark legal victories to everyday practices of sustainability, a different picture is emerging: older Europeans are proving to be among the most committed and effective climate actors. As the continent continues to age, could this overlooked demographic reshape how climate action is understood and mobilised across Europe? | In April 2024, a group of Swiss women, most of them in their 70s and 80s, stood on the steps of the European Court of Human Rights in Strasbourg, surrounded by a wall of microphones and cameras from around the world. They had just heard the verdict in one of the most significant climate cases in European legal history. The KlimaSeniorinnen Schweiz had won. (www.greeneuropeanjournal.eu, 30.4.26)
The Oxford Olympics Study 2024: Are Cost and Cost Overrun at the Games Coming Down? | Alexander Budzier, University of Oxford Bent Flyvbjerg, University of Oxford, IT University of Copenhagen The present paper is an update of the "The Oxford Olympics Study 2016" (Flyvbjerg et al. 2016). We document that the Games remain costly and continue to have large cost overruns, to a degree that threatens their viability. The IOC is aware of the problem and has initiated reform. We assess the reforms and find: (a) Olympic costs are statistically significantly increasing; prior analyses did not show this trend; it is a step in the wrong direction. (b) Cost overruns were decreasing until 2008, but have increased since then; again a step in the wrong direction. (c) At present, the cost of Paris 2024 is USD 8.7 billion (2022 level) and cost overrun is 115% in real terms; this is not the cheap Games that were promised. (d) Cost overruns are the norm for the Games, past, present and future; they are the only project type that never delivered on budget. We assess a new IOC policy of reducing cost by reusing existing venues instead of building new ones. (www.politico.eu, 30.4.26)
Teurer Strom? Was kleinere und mittlere Firmen bezahlen Für die grössten Stromverbraucher hat die Schweiz die höchsten Preise auf dem europäischen Kontinent — ein überraschender Befund. Bei den kleinen und mittelgrossen Firmen ist die Situation zwar ähnlich, aber der Abstand zur Konkurrenz geringer. | In Europa hat nur das Vereinigte Königreich höhere Industriestrompreise als die Schweiz — so das Ergebnis unseres Vergleichs für sehr grosse Verbraucher. Diese Analyse hat für Aufsehen gesorgt — und für Nachfragen. Wie sieht es für das Gewerbe aus? Und wie für mittelgrosse industrielle Abnehmer? | Bei kleinen Firmen nicht mehr am teuersten | Starker Preisanstieg bei mittelgrossen Kunden (www.avenir-suisse.ch, 30.4.26)
Akzeptanz der Erneuerbaren hängt nicht am Geld allein Konkrete finanzielle Vorteile sind für Kommunen das stärkste Argument für die Energiewende, ergab eine bundesweite Umfrage unter Bürgermeistern. Angesichts von "Glaubenskriegen" reicht das aber nicht für die Akzeptanz aller erneuerbaren Energien. (klimareporter.de, 30.4.26)
Kernkraft – Energieexperte Quaschning fordert Ausbau der Erneuerbaren statt Rückkehr der Atomenergie Der Energieexperte Volker Quaschning betont 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, die Rückkehr zur Atomenergie sei keine sinnvolle Lösung für Deutschland. Der Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme sagte im Deutschlandfunk, um die Energiekosten zu stabilisieren, müsste man hunderte weitere Kernraftwerke bauen. (www.deutschlandfunk.de, 30.4.26)
Wetterleuchten: Wenn Politiker:innen Kinder verrechnen | Daria Wild wünscht sich mehr Ineffizienz Der Horror unserer Zeit hat einen neuen Namen: Vorhang auf für den «effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen». So lautet der Titel eines internen Papiers aus dem deutschen Kanzleramt. Und vielleicht muss man nicht überrascht sein, dass Papiere aus dem Haus eines ehemaligen Blackrock-Aufsichtsrats so heissen, aber bemerkenswert ist das Ganze schon. | Es geht in diesem Dokument darum, Milliarden einzusparen, bei der Betreuung von Kindern oder unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten oder — offenbar besonders effizienzversprechend — bei den Rechten von Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeinträchtigung und deren Eingliederung in Regelschulen. Viele Vorschläge, etwa das Wegkürzen von Schulassistenzen, widersprechen den Behinderten- und Kinderrechtskonventionen der Uno, deren Ziele Deutschland seit Jahren verfehlt. Warum sich also noch Mühe geben? | Dass Menschen mit Behinderung auf die Bühne der Politik geschleift werden, ist nicht neu. (www.woz.ch, 30.4.26)
Amazonas-Regenwälder schlucken jetzt mehr CO2 Die grünen Lungen Südamerikas gelten als gigantischer Klimapuffer der Erde – ein atmendes System, das Milliarden Tonnen CO2 speichert und damit das globale Klima stabilisiert. Doch wie lange noch? (www.krone.at, 30.4.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Die Koalition macht Heizkessel zum finanziellen Risiko Union und SPD einigen sich auf Regelungen, um Mieterinnen und Mieter vor Kosten fossiler Heizungen zu schützen. Für Vermieter werden sich die Folgen dieser Regeln schwer kalkulieren lassen. (www.sueddeutsche.de, 30.4.26)
Umfrage: Zahl der jungen Katholiken in Spanien steigt - - Eine aktuelle Umfrage deutet nach jahrzehntelangem Schwund eine Trendwende in Spanien an: Demnach hat die Zahl junger Katholiken in den vergangenen Jahren überraschend deutlich zugenommen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
D: Den Ausstieg aus den Fossilen nicht länger vertagen - - Die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien, die im kolumbianischen Santa Marta stattfand, hat aus Sicht des katholischen Hilfswerks Misereor eine entscheidende politische Weichenstellung für erneuerbare Energien erbracht. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
Öffentliche Beleuchtung: Gossau schaltet nachts die Strassenlampen aus Ab dem 7. Mai bleiben die Strassenlampen zwischen 0.30 und 5.30 Uhr dunkel. Die Massnahme ist Teil eines grösseren Projekts. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Klimapolitik der Bundesregierung: Politiker in Beugehaft? Immer wieder muss die Regierung per Gerichtsurteil zu mehr Klimaschutz gezwungen werden. Das kann auf Dauer nicht gut gehen, es gefährdet die Demokratie. (www.zeit.de, 30.4.26)
Wann KI bei Wettervorhersagen noch versagt – und was das für unsere Sicherheit bedeutet Bei Hitzewellen, Stürmen und Flutkatastrophen kommt es auf präzise Vorhersagen an. Doch ausgerechnet hier zeigen KI-Wettermodelle überraschende Schwächen. Woran das liegt – und wie die Prognosen besser werden sollen. (www.welt.de, 30.4.26)
In der Parkanlage Beckenhof blüht es wieder Die Parkanlage Beckenhof im Quartier Unterstrass ist ab sofort wieder vollständig nutzbar. Die historische Einfriedung, der Spielplatz, die Wege sowie die Beleuchtung wurden erneuert und die Aufenthaltsbereiche aufgewertet. | Die Einfriedung entlang der Stampfenbachstrasse und der Beckenhofstrasse wurde restauriert. Die Wegführung wurde neugestaltet, um den Nebenzugang an der Beckenhofstrasse besser mit dem Park zu verbinden. Dadurch entstand ein neuer Aufenthaltsbereich mit einer langen Sitzbank, die zum Verweilen und Begegnen einlädt. In der Wiesenfläche vor dem ehemaligen Herrenhaus wurde der querende Weg zugunsten des sogenannten Blumentheaters aufgehoben. Wenn die Tulpen nach ihrer Vorstellung verblüht sind, werden sie gemäht und die Fläche kann im Sommer als Spiel- oder Liegewiese genutzt werden. | Die Kieswege wurden instand gesetzt und der Spielplatz mit zusätzlichen Geräten ergänzt. Da die Beleuchtung des Parks veraltet war, musste sie ersetzt werden. (www.stadt-zuerich.ch, 30.4.26)
Photovoltaik als tragende Säule im Strommix Photovoltaik soll bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050+ eine Schlüsselrolle spielen. Doch um die dafür nötigen Mengen an Solarstrom aufzunehmen, ist das heutige Stromnetz nicht konzipiert. Was es braucht, damit die Integration trotzdem gelingen kann, ist in einem White Paper der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid nachzulesen. | Die Schweizer Netzbetreibergesellschaft Swissgrid hat vor ein paar Wochen ein White Paper, einen 30-seitigen Bericht, veröffentlicht. Er trägt den Titel «Systemverträgliche Integration Photovoltaik». Die temporäre Expert:innengruppe unter der Leitung von Swissgrid, die ihn verfasst hat, nennt als Ziel ihrer Arbeit, Lösungswege zu folgender Fragestellung zu finden: «Wie können wir Rahmenbedingungen (technisch, regulatorisch, ökonomisch, organisatorisch) schaffen, um die gemäss Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien festgeschriebenen Ausbauziele (Fokus auf Photovoltaik) sicher und nachhaltig im Schweizer Stromsystem (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Müll | Das Dilemma Materialschlacht zu behandeln, ohne eine zu führen, harrt einer Lösung. Claire Fontaine ist das öffentliche Pseudonym, vulgo Label, unter dem das Konzeptkunst-Duo Fulvia Carnevale und James Thornhill seit zwanzig Jahren auftritt und bereits mit der Wahl eines Allerweltsnamens die Austauschbarkeit als Überbegriff des inhaltlich zentralen Fokus vor sich herträgt. Die von Lynn Kost versammelte Accrochage von Werken suggeriert in mit der Betitelung «Sugar Free» die vorauseilende Vergewisserung einer Harmlosigkeit, wie sie Lutschtabletten oder Erfrischungsgetränken eigen ist, die wiederum bekanntlich damit vor allem ablenken und ein Wohlfühlnarrativ für Konsumierende aufbauen. Nur keine Reue. Der gesamte dritte Stock des Kunst Museums Winterthur/Reinhart am Stadtgarten ist in einer abstrahierten Form als das Innenleben eines Smartphones konzipiert, was nicht die technische Bauart meint, sondern den darüber verhandelten Konsum. An Information, an Ablenkung, an Rausch, an Nonsens. Und damit die Einhelligkeit einer Codierung. (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Das Klischee Parteizeitung Wer die jüngere Geschichte studiert, befasst sich gezwungenermassen mit dem Bild als Informationsträger. Und damit verbunden insbesondere mit der Inszenierung von Bildern, ihrer Wirkung in bestimmten Kontexten und der politischen Ikonographie. Dass Bilder viel Macht in sich tragen, ist kein Geheimnis. Das merken wir allerdings auch beim P.S. — oder zumindest glaube ich, dass darin ein wesentliches Problem für uns steckt. Es geht um das Klischee, eine Parteizeitung zu sein. | Die Frage ist, woher das Klischee kommt. Und ja, natürlich: Es stammt aus der Anfangszeit des P.S. mit seinen Wurzeln in der sozialdemokratischen Presse — aus einer Zeit, in der gewisse Verbindungen mit der Zürcher SP tatsächlich bestanden. Aber da hört es dann auch bald mal auf. Natürlich war es für das Klischee auch förderlich, dass bis vor einem Monat immer eine Person mit Parteibindung die Verlagsleitung innehatte. Eine Parteizeitung war das P.S. aber nie. Ich schreibe hier seit 2022. (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Energiewende vor Ort: Kommunen wollen gestalten, stoßen aber an klare Grenzen | Bundesweite Bürgermeisterbefragung zeigt hohes Engagement in Städten und Gemeinden, aber dringenden Handlungsbedarf bei Finanzierung, Netzen und Verfahren Die Energiewende wird in Deutschlands Kommunen bereits aktiv umgesetzt. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweiten Befragung von 609 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die von Heimatwurzeln e.V. und der Initiative Klimaneutrales Deutschland durchgeführt wurde. In nahezu allen Bereichen des kommunalen Infrastrukturwandels — von Strom über Wärme bis hin zur Mobilität — laufen Projekte oder sind konkret geplant. Wo dies noch nicht der Fall ist, besteht häufig ein grundsätzlich hohes Interesse. | Trotz dieses Engagements geraten viele Kommunen an strukturelle Grenzen. Als größte Herausforderungen nennen die Befragten die Finanzierung eigener Projekte, fehlende Netzkapazitäten und langwierige Genehmigungsverfahren. Nur drei Prozent der Kommunen geben an, dass Netzanschlüsse vor Ort kein Problem darstellen. Insbesondere auf der Verteilnetzebene fehlen häufig Kapazitäten, Transparenz und personelle Ressourcen. (www.nbau.org, 30.4.26)
Autoarme und autofreie Überbauungen: Leitfaden für Mobilitätskonzepte Der Gemeinderat hat den Leitfaden «Mobilitätskonzept für autoarme und autofreie Überbauungen» genehmigt. Der Leitfaden legt Vorgaben für die Erarbeitung, Umsetzung und Prüfung von Mobilitätskonzepten von autoarmen und autofreien Überbauungen fest. Er dient als Grundlagendokument sowohl im Planerlassverfahren als auch bei Neubauten. Der Leitfaden fördert im Einklang mit der Energie- und Klimastrategie 2035 die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf emissionsfreie Verkehrsformen. Er erleichtert Bauherrschaften die Erstellung entsprechender Mobilitätskonzepte, damit frühzeitig klare Vorgaben zu Parkplatzzahlen, Veloparkierung und weiteren Massnahmen zur klimaneutralen Mobilität definiert werden und in die Planungen der Überbauungen einfliessen. Nach einer fünfjährigen Testphase wird der Leitfaden evaluiert und bei Bedarf angepasst. (www.bern.ch, 30.4.26)
Nachhaltige Werbeartikel zeigen Haltung Werbeartikel gelten oft als kurzlebig. Doch der Markt hat sich verändert. Heute zählen Herkunft, Material und Sinn. - Nachhaltigkeit ist kein Extra mehr. Sie wird erwartet. Was bedeutet das für eine Branche, die Marken sichtbar macht? Und welche Rolle spielt FSC (Forest Stewardship Council) dabei? Darüber sprechen Urs Germann, Präsident von PromoSwiss, und Olin Bartlome, Geschäftsführer von FSC Schweiz. Ein Gespräch über Verantwortung und Glaubwürdigkeit. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
Auf die Stimme des Bodens hören. Erinnern lernen in Auschwitz. Auf einer Exkursion nach Auschwitz erfahren Studierende, wie das Erinnern erlernt werden kann. Matthias Daufratshofer, Ludger Hiepel, Michael Pfister und Sarah Scotti berichten davon. | Es ist einer dieser ersten Frühlingstage. Die warmen Sonnenstrahlen fallen durch die langsam ergrünenden Bäume. Die Schritte über den moosigen Boden fühlen sich weich an. Wir stehen inmitten eines kleinen Birkenwäldchens. Eine Birkenaue. Sehen links und rechts kleine Teiche. Eine trügerische Idylle. Vielmehr: eine euphemistische Perversion. Auschwitz-Birkenau. | In den Teichen ein Teil der Asche der von den Nationalsozialisten über 1,1 Millionen ermordeten Menschen. Daneben die zerstörten Gaskammern und Krematorien des Konzentrationslagers. Dreißig Studierende und Lehrende der Theologie kamen im Frühjahr 2026 im Rahmen einer Exkursion der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster und der Theologischen Fakultät Paderborn in die Gedenkstätte. An den Ort eines der größten Verbrechen der Menschheit. (www.feinschwarz.net, 30.4.26)
Rebranding für Blatten-Belalp realisiert Die Walliser Destination positioniert sich mit neuem Claim und geschärfter Markenstrategie als Ganzjahresdestination. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
2025 gingen weltweit drei neue #Kernkraftwerke ans Netz, sieben wurden stillgelegt. Netto blieb ein Plus von nur 133 MW. #Photovoltaik wuchs um rund MW. Trotzdem wird die #Energiewende infrage gestellt und ein Atom-Comeback gefordert. Warum? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.4.26)
Gletscherschmelze: Grönland wächst, die deutsche Nordseeküste sackt ins Meer ab Grünes Wissen to go: Überall auf der Welt steigen die Ozeanpegel durch das Abschmelzen der Gletscher. Doch ausgerechnet dort, wo die Gletscherschmelze am stärksten ist, fällt er erheblich. Wie das zusammenhängt (www.freitag.de, 30.4.26)
Pressestatement: Koalitions-Kompromiss beim Heizungsgesetz WWF: Fossile Sackgasse statt verlässliche Wärmewende (www.wwf.de, 30.4.26)
Tram Affoltern auf einen Blick Zum Projekt Tram Affoltern gibt es unterschiedliche Meinungen. Wir fassen die Fakten kurz und knapp zusammen. | Die neue Tramstrecke von Brunnenhof bis Holzerhurd verbessert die Erschliessung des Quartiers Affoltern und die Anbindung des wachsenden Nordens an das Verkehrsnetz von Stadt und Kanton. Das Tram erhöht die Kapazität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs und verkürzt die Reisezeiten. Damit fördert das Projekt die klimafreundliche Mobilität, steigert die Attraktivität des Quartiers und sorgt für mehr Lebensqualität. Ein so grosse Neuerung führt im Vorfeld aber auch zu vielen Fragen. | Fakt 1: Starkes Bevölkerungswachstum | Fakt 2: Mehr Kapazität für mehr Fahrgäste | Fakt 3: Eigene Spur für das Tram | Fakt 4: Neues Veloangebot | Fakt 5: Kein Ausbau des Autoverkehrs | Fakt 6: Mehr und klimarobustere Bäume | Fakt 7: Projekt wertet Quartier auf | Fakt 8: Die Kosten (vbzonline.ch, 30.4.26)
Streit um Bürgerrecht: Nationalrat debattiert mit Demokratie-Initiative über Einbürgerung Die bürgerlichen Parteien lehnen einheitliche Einbürgerungsverfahren ab. SP, Grüne und GLP fordern vergeblich erleichterte Einbürgerung für die zweite Ausländergeneration. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Lichtverschmutzung verändert Nahrungsnetze an Flussufern Künstliche Beleuchtung verändert nicht nur nächtliche Landschaften, sondern hat auch tiefgreifende ökologische Folgen haben. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zeigt, dass Lichtverschmutzung die Verbindung zwischen aquatischen und terrestrischen Ökosystemen erheblich stören kann — in mancher Hinsicht sogar stärker als invasive Arten. | Menschliche Eingriffe an Fluss- und Bachufern nehmen zu und beeinträchtigen dadurch die natürlichen Verbindungen zwischen Wasser und angrenzendem Land. Ein besonderes Problem ist die weltweit stark ansteigende nächtliche Beleuchtung, etwa durch Strassenlaternen. Gleichzeitig verbreitet sich der invasive Signalkrebs, der ursprünglich aus Nordamerika stammt, immer weiter in Europas Flüssen und Bächen. Beide Faktoren setzen Süsswasserökosysteme massiv unter Druck — mit Konsequenzen, die über die reine Wasserumwelt hinausgehen. (naturschutz.ch, 30.4.26)
Lobbyministerin Reiche: Einseitige fossile Agenda beschädigt die Demokratie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zieht Argumente einseitig von der Lobby heran, um ihre rückwärtsgewandte Gas-Agenda durchzusetzen — zum Schaden anderer Unternehmen, der Bürger*innen und des Vertrauens in demokratische Verfahren. (www.lobbycontrol.de, 30.4.26)
Your donated clothes might end up here Millions of garments flood a Ghana market — and much of it becomes waste. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Major hurricanes in the Northeast are rare. Could climate change make them common? A Category 4 hurricane making direct landfall on New York City could cause as much as $500 billion in insured damage. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Initiative Klimaneutrales Deutschland: Befragung Kommunale Energiepolitik Die Ergebnisse einer Studie von der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) und heimatwurzeln zeigen: Kommunen treiben die Energiewende bereits aktiv voran, stoßen dabei jedoch insbesondere bei Netzanschlüssen, Finanzierung und der politischen Kommunikation auf strukturelle Engpässe. Befragt wurden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ganz Deutschland. (initiative-klimaneutral.de, 30.4.26)
Schweizer Angestellte inszenieren laut neuer Umfrage ihre Produktivität Eine neue Umfrage zeigt: In der Schweizer Arbeitswelt regiert oft der Schein. Viele Angestellte inszenieren ihre Produktivität, statt wirklich zu arbeiten. | Wer kennt es nicht? Man bleibt im Büro, bis der Chef geht, oder rüttelt im Homeoffice an der Maus für den grünen Status. Eine neue Umfrage zeigt: In der Schweizer Arbeitswelt regiert oft der Schein. Viele Angestellte investieren mehr Energie in die Inszenierung ihrer Produktivität als in die Arbeit selbst. | Der Online-Status-Fake: Fast jeder Vierte (23,9 Prozent) hält seinen Chat-Status im Homeoffice künstlich auf «anwesend».|Die Randzeiten-E-Mail: 22,3 Prozent versenden Mails extra früh oder spät, um Fleiss zu suggerieren.|Das Sitzleder-Prinzip: 21,3 Prozent bleiben nur deshalb länger im Büro, weil die Führungskraft noch am Schreibtisch sitzt.|Die Geister-Jacke: Rund 10 Prozent lassen ihre Tasche oder Jacke am Platz zurück, um vorzutäuschen, sie seien nur kurz in der Pause, während sie eigentlich schon den Feierabend geniessen. (www.watson.ch, 30.4.26)
Kosten für Olympische Spiele: »Olympia ist eine riskante Wette« Olympia soll Hamburg fast fünf Milliarden Euro kosten. Der Ökonom Alexander Budzier forscht seit Jahren zu Olympia-Budgets – und warnt: Es könnte viel teurer werden. (www.zeit.de, 30.4.26)
Regenwälder können weiteren CO2-Anstieg kurzzeitig puffern – aber das hat seinen Preis Tropische Wälder sind eine der weltweit wichtigsten Kohlenstoffsenken. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM), der Universität Wien und des Nationalen Instituts für Amazonasforschung in Brasilien deutet darauf hin, dass selbst kleine Unterholzbäume bei steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre vorübergehend mehr CO2 speichern können. Ihre langfristige Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung könnte aber durch Nährstoffmangel eingeschränkt sein und diese Fähigkeit beeinflussen. (www.tum.de, 30.4.26)
So erstellst Du eine effektive Social Media Strategie in 2026 Eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Medien im Jahr 2026 erfordert mehr als nur Konsistenz und Sichtbarkeit. Sie erfordert Anpassungsfähigkeit, Geschwindigkeit, KI-gestützte Workflows und ein community-orientiertes Denken. | Kurze vertikale Videos bleiben das dominierende Content-Format | KI-gestützte Content-Erstellung ist inzwischen Mainstream | Algorithmen priorisieren Saves, Shares, Kommentare und Watchtime stärker als Likes | Plattform-native Formate (Stories, Slideshows, Karussells, Shorts) performen besser als Link-Posts | Das Suchverhalten auf sozialen Plattformen nimmt zu (Social Search ersetzt in manchen Zielgruppen teilweise die klassische Suche) | Dezentrale und interessenbasierte Netzwerke wachsen weiter Private Communities und Direktnachrichten gewinnen strategisch an Bedeutung | Content-Distribution in mehreren Formaten ist essenziell für Sichtbarkeit (www.blog2social.com, 30.4.26)
Von der Leyen fordert Energiewende in Europa EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts des Iran-Kriegs und der Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen eine Energiewende gefordert. In den ersten 60 Tagen des Konflikts sei die Rechnung für importierte Kraftstoffe um 27 Milliarden Euro angestiegen, sagte von der Leyen heute im EU-Parlament in Straßburg. | Daher müsse sich Europa in Zukunft mehr auf erschwingliche, heimische Energie konzentrieren wie Erneuerbare oder Atomkraft. Als Beispiel nannte die EU-Kommissionspräsidentin Schweden, wo der Anstieg des Gaspreises kaum zu höheren Strompreisen führe, weil das Land fast die ganze Energie aus Erneuerbaren und Nuklearenergie beziehe. | „Insgesamt benötigen wir mehr Energie, weil Datenzentren und künstliche Intelligenz zunehmen“, so von der Leyen. Ein Kontinent mit begrenzten Reserven sollte daher führend sein in der Elektrifizierung. Bis zum Sommer will die EU-Kommission einen entsprechenden Aktionsplan vorlegen. (orf.at, 30.4.26)
Urban Bee Concept: Nachhaltige Koexistenz von Honig- und Wildbienen in der Stadt Mit zunehmender Beliebtheit des „Urban Beekeeping“ wachsen auch die Bedenken. Die Auswirkungen auf die Wildbienenpopulationen in Städten sind bisher unklar. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von Imkern und Forschungseinrichtungen, darunter Forschende der Technischen Universität München (TUM), wurde das „Urban Bee Concept“ entwickelt, das Maßnahmen zur Förderung der Koexistenz von Honigbienen und Wildbienen in Städten umfasst. | Den Bienen Gutes tun — das ist die Idee hinter „Urban Beekeeping“, dem Imkern in Städten. Die rasch steigende Zahl dieser Imker in vielen Städten besorgt jedoch städtische Imkervereinigungen. In Berlin hat sich die Anzahl der Imker in Städten von 2005 bis 2022 mehr als verdreifacht. Ähnlich hoch ist der Zuwachs auch in Städten wie Zürich, Paris und Toronto. Da die Bienenstöcke ausschließlich Honigbienen beherbergen, hat deren Population in städtischen Gebieten ebenso rasant zugenommen. Deshalb kommt immer mehr die Frage auf: Können Honigbienen und Wildbienen (www.tum.de, 30.4.26)
Wie Dendrite die Lebensdauer von Feststoffbatterien verkürzen Die Lebensdauer von Feststoffbatterien, auch Festkörperbatterien genannt, wird durch Lithiumdendrite beeinträchtigt, die durch inneren Druck im festen Elektrolyten Risse erzeugen und zu Kurzschlüssen führen. Den Mechanismus hat ein Team des Max-Planck-Instituts für Nachhaltige Materialien aufgeklärt und empfiehlt eine andere Bauweise um die Kurzschlüsse zu vermeiden. (www.mpg.de, 30.4.26)
Stromerzeugung: Belgien stoppt Rückbau seiner Atomreaktoren - Belgien hat seinen Ausstieg aus der Kernkraft vergangenes Jahr gestoppt. Jetzt geht der Regierungschef noch einen Schritt weiter. - (www.faz.net, 30.4.26)
Online-Werbung: Weko nimmt Suchmaschinenwerbung für Reisen und Casinos ins Visier Die Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen zur Suchmaschinenwerbung eröffnet. Im Fokus stehen die Reisebranche und Online-Casinos. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Weko geht koordiniertem Bieten nach Die Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet. Die erste Untersuchung betrifft Werbung in der Reisebranche, die zweite Werbung für Online-Casinos, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. - im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
GEG: Verbände kritisieren vertagte Entscheidung - - Sieben Verbände der Elektro- und Heizungsbranche fordern in einem gemeinsamen Positionspapier verlässliche Leitplanken für eine planbare und investitionssichere Gebäudewende. - - (www.geb-info.de, 30.4.26)
Reisen und Online-Casinos – Wettbewerbskommission untersucht Suchmaschinenwerbung Die Eidgenössische Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet (www.srf.ch, 30.4.26)
Elektrischer VW Polo: Der muss ein Ervolkswagen werden - Nie war der Polo so wichtig wie heute. VW bringt ihn mit elektrischem Antrieb. Die Basis kostet 25.000 Euro, dann wird es gesalzen. Dafür legt die Qualitätsanmutung in allen Belangen zu. Es folgen noch zwei Geschwister. - (www.faz.net, 30.4.26)
Blockade der Straße von Hormus – Experten fordern mehr Schutz für globale Seewege Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran zeigt die Verwundbarkeit globaler Seewege. Auf der nationalen maritimen Konferenz in Emden diskutieren Experten über Maßnahmen für mehr Sicherheit und Resilienz der Schifffahrt. (www.welt.de, 30.4.26)
EU-weit vereinheitlicht - - - Ab Mai ändern sich die Energieausweise für Gebäude in der gesamten EU. Dann zeigt eine Skala von A bis G die Energieeffizienz an. Bisher galt eine Skala von A+ bis H. Die neuen Bewertungsklassen entsprechen denen von Haushaltsgeräten. Vom Staubsauger bis zum Wohnhaus gibt es also künftig die gleichen Energieeffizienzskalen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Ebenfalls neu: Energieausweise sind künftig auch bei der Verlängerung von Mietverträgen, bei einer größeren Renovierung sowie für viele öffentliche Gebäude vorgeschrieben. Die neuen Vorgaben stammen aus der überarbeiteten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), die alle Mitgliedstaaten bis spätestens 29. Mai 2026 in nationales Recht umsetzen müssen. - Ein Energieausweis zeigt an, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den energetischen Zustand des Hauses und die zu erwartenden Energieverbräuche und -kosten ziehen. Verpflichtend ist der Ausweis für alle, die ihr Gebäude neu vermieten, verkaufen oder verpachten wollen. Ein gültiger Energieausweis muss bereits bei der ersten Besichtigung vorliegen. Auch in Immobilienanzeigen auf kostenpflichtigen Intern >| (www.ikz.de, 30.4.26)
Water, Energy, Circularity – Technologien für eine resiliente Zukunft Von der Schwermetallentfernung über Rohstoffrückgewinnung seltener Metalle bis hin zum Recycling von Windkraftanlagen – auf der IFAT Munich präsentieren Fraunhofer Forscher wegweisende Lösungen für die nachhaltige Wasser- und Rohstoffwirtschaft. (www.energiezukunft.eu, 30.4.26)
Differenzverträge nehmen Gestalt an Ab 2027 sollen Differenzverträge die Vergütung von Strom aus Solar- und Windparks regeln. Was der Referentenentwurf des EEG 2027 dazu vorsieht, setzt auf Bewährtes und findet Zustimmung in der Branche. Allerdings fehlt der Marktwertkorridor. (www.energiezukunft.eu, 30.4.26)
Der Heilige und die Schlangen von Cocullo Im Bergdorf Cocullo in den italienischen Abruzzen werden am 1. Mai lebende Schlangen um die Statue des Dorfpatrons gelegt. Das Ritual verbindet katholische Volksfrömmigkeit mit einem Kult, der älter ist als das Christentum. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Durchbruch bei neuem „Heizungsgesetz“ – Koalition vereinbart Kostenbremse für Mieter Ende Februar hatten Union und SPD Eckpunkte für ein neues Heizgesetz vorgelegt. Heftig gerungen wurde aber noch über Regelungen zum Mieterschutz. Nun konnte eine Einigung gefunden werden. Das sind die Kernpunkte des neuen Gesetzes. (www.welt.de, 30.4.26)
Die Umweltdenker, die intensive Landwirtschaft, Kernenergie und Gentechnik gut finden Das amerikanische Breakthrough Institute sucht pragmatische Lösungen für Klima, Umwelt und Energie. Politische Meinungsverschiedenheiten sind hier willkommen. Die Trump-Ära stellt die Denkfabrik auf die Probe. (www.nzz.ch, 30.4.26)
GASTKOMMENTAR - Die britische Demokratie entfernt sich vom traditionellen Westminster-Modell Grossbritannien ist politisch einem starken Wandel unterworfen. Das klassische Zweiparteiensystem mit jeweiligem Regierungswechsel zwischen Labour und Konservativen wird von einem Mehrparteiensystem abgelöst, was die bevorstehenden Regionalwahlen mit grosser Wahrscheinlichkeit bestätigen werden. (www.nzz.ch, 30.4.26)
E-Mobilität im Fokus: Neue Regeln, neue Kampagne Für E-Scooter, E-Bikes und Fahrräder treten neue Gesetze in Kraft. Das Land Tirol startet deswegen mit Sensibilisierung in Form einer neuen Kampagne. Die Polizei kündigt entsprechende Kontrollen an. (www.krone.at, 30.4.26)
Sammeltaxis trotz hoher Nachfrage oft zu teuer Im März legte der steirische Landesrechnungshof einen Bericht zum Mikro-ÖV vor. Bemängelt wurden neben Effizienz und Kostendeckung auch die Förderkriterien des Landes. Obwohl derartige Angebote in den Regionen wichtiger werden, will das Land die Kriterien aber nicht verändern. (www.krone.at, 30.4.26)
Techkonzerne: Alphabet, Amazon und Meta wachsen durch KI-Boom und Werbung Starke Cloud- und Werbegeschäfte treiben Amazon, Alphabet und Meta an. Zugleich investieren die Techkonzerne Milliarden in KI-Infrastruktur. (www.zeit.de, 30.4.26)
«Tiefe entsteht durch Konsequenz» Ramseier hat seinen Markenauftritt erneuert – neues Packaging, neue Kampagne, neuer Claim. Wie viel man bei einer 116-jährigen Traditionsmarke anfassen darf und warum «Ganz ehrlich» mehr ist als ein Werbeversprechen, erklären Jörg Stöckigt, Creative Director der Agentur Rembrand, und Evelyn Kafka, Leiterin Brand Management bei Ramseier Suisse. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
«Der technologische Wandel in der Werbung ist Wahnsinn» Jung von Matt hat seinen neuen Firmensitz für 120 Mitarbeitende am Zürcher Rigiplatz eingeweiht – in der heutigen Zeit ein ungewöhnliches Signal. CEO und Haupteigentümer Roman Hirsbrunner erzählt vom Gezeitenwechsel in der Werbung, seinem Traum als Kampfflugpilot und der Herausforderung, eine der berühmtesten Agenturen zu führen. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
Trumps Feldzug gegen erneuerbare Energie | US-Regierung bezahlt Unternehmen fürs Canceln von Windparks Zwei weitere Unternehmen sollen Geld in die fossile US-Wirtschaft stecken, mit dem sie ursprünglich Offshore-Anlagen aufbauen wollten. | Die US-Regierung von Donald Trump zahlt erneut Energieunternehmen dreistellige Millionensummen, damit die ihre Pläne für Offshore-Windparks aufgeben und stattdessen in klimaschädliche Öl- und Gasprojekte in den USA investieren. | Der Deal: Die Unternehmen stecken noch mal so viel Geld in fossile Projekte, wie sie zuvor an Pacht für Offshore-Flächen vor den US-Küsten gezahlt hatten. Können sie das nachweisen, löst das Innenministerium die Pachtverträge auf und zahlt das Geld zurück. | Das Vorgehen scheint zur Gewohnheit zu werden. Im März hatte die US-Regierung schon den französischen Energiekonzern TotalEnergies mit fast einer Milliarde US-Dollar dazu gebracht, Pläne für zwei mögliche Windparks im Atlantik zu streichen und sich stattdessen auf Öl- und Gasprojekte in den USA zu fokussieren. (taz.de, 29.4.26)
Ladesäulen-Monopole machen öffentliches Laden unnötig teuer Über zwei Millionen Elektroautos sind in Deutschland zugelassen, doch der Markt für öffentliches Laden bleibt fest in der Hand weniger lokaler Anbieter. Eine aktuelle Monopolanalyse zeigt: In manchen Städten kontrolliert ein einziger Betreiber bis zu 95 Prozent aller Säulen. Was das für Preise, Wettbewerb und die Mobilitätswende bedeutet. | Der Markt für die öffentliche E-Ladeinfrastruktur verharrt in den Händen weniger lokaler Anbieter. Laut einer aktuellen Monopolanalyse des deutschen Ökostromanbieters Lichtblick beherrschen die führenden Betreiber in den untersuchten Gebieten durchschnittlich 72 Prozent des Marktes. Damit überschreiten sie den gesetzlichen Schwellenwert von 40 Prozent, ab dem eine marktbeherrschende Stellung vorliegt, massiv. | Obwohl zu Beginn des Jahres 2026 bereits über zwei Millionen Elektroautos zugelassen waren, bleibt das Laden für viele Menschen kompliziert und teuer. (www.basicthinking.de, 29.4.26)
Neun Reformvorschläge, die Friedrich Merz garantiert nicht gefallen Statt zu liefern, verramscht die Politik unsere Zukunft. Wir haben die Lösungen für ein gerechteres Deutschland: von verstaatlichten Betrieben über Gratis-Solarkraftwerke für Balkone bis zur Zwangsabgabe für Multimillionäre | (www.freitag.de, 29.4.26)
Nachhaltigkeitssiegel im Test: Diese Label machen einen Unterschied Fairtrade, Rainforest Alliance, Naturland Fair, Hand in Hand — diese Nachhaltigkeitssiegel kleben auf vielen Kaffeepäckchen, Schokoladentafeln und Bananenschalen. Sie versprechen nachhaltigen Anbau und bessere Lebensbedingungen für Bäuerinnen und Bauern im Globalen Süden. Doch was steckt wirklich hinter den Logos? Wir haben geprüft, wie glaubwürdig die vier Nachhaltigkeitssiegel für Lebensmittel sind. Dazu befragten wir die Siegelgeber nach ihren Kriterien und prüften, wie gut sie ihre Vorgaben überprüfen. | Unser Ergebnis: Alle vier Siegel helfen dabei, nachhaltig erzeugte Lebensmittel im Laden zu erkennen. Sie unterscheiden sich allerdings in ihren jeweiligen Anforderungen an Einkommenssicherung, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Ein Siegel ist insgesamt etwas schwächer aufgestellt. (www.test.de, 29.4.26)
Experten fordern mehr Praktiker an den Pädagogischen Hochschulen Eine Gruppe von Lehrpersonen, Politikern und Akademikern ist alarmiert über die sinkenden Leistungen an der Volksschule. Sie fordern eine Kurskorrektur. Dazu gehört auch: mehr Übung in den Grundkompetenzen Lesen, Rechnen, Schreiben. | Die Ausgangslage ist unerfreulich: Laut der aktuellen Pisa-Studie kann jeder vierte Schulabgänger nicht richtig lesen, jeder fünfte kaum rechnen und die Tendenz zeigt nach unten — obwohl sich die Schweiz eines der teuersten Bildungssysteme der Welt leistet. Kein Wunder, prägt der Begriff «Krise der Volksschule» vermehrt die bildungspolitische Debatte. FDP und SVP haben vor Kurzem je ein Positionspapier mit ähnlicher Stossrichtung präsentiert: Fokus auf Lesen, Rechnen, Schreiben und mehr Übung, mehr Praktiker als Dozenten an den Pädagogischen Hochschulen. Kritisiert werden der hohe Reformrhythmus, die integrative Förderung, der Fremdsprachenunterricht auf der Primarstufe. (www.watson.ch, 29.4.26)
Bewusster Konsum im digitalen Zeitalter – Kleine Schritte mit großer Wirkung Jeder Griff zum Smartphone ist selbstverständlich. Morgens klingelt der Wecker, mittags scrollen wir durch die Nachrichten, abends streamen wir eine Serie. Digitale Geräte begleiten uns lückenlos durch den Tag. An Rohstoffe, Energieverbrauch oder Elektroschrott denkt dabei kaum jemand. Genau hier liegt aber ein Hebel, der überraschend leicht zu bedienen ist und mit dem sich im Alltag erstaunlich viel bewegen lässt. Das Schöne daran: Es fängt mit Gewohnheiten an, die sich fast von selbst ergeben. | Hinter jedem Gerät steckt eine lange Lieferkette. Kobalt, Lithium, seltene Erden — die Herstellung eines einzigen Smartphones verschlingt Materialien aus Minen auf mehreren Kontinenten. Der Digitalverband Bitkom hat errechnet, dass rund 195 Millionen Althandys in deutschen Schubladen liegen. Viele davon funktionieren einwandfrei oder ließen sich mit wenig Aufwand reparieren. Trotzdem wandern sie eines Tages in den Müll. Ein Kreislauf, der sich durchbrechen lässt. (goodnews-magazin.de, 29.4.26)
Axpo gewinnt französischen Staatsauftrag Axpo Tochter Urbasolar hat die Ausschreibung für den ersten langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) des französischen Verteidigungsministeriums gewonnen. Auf einem ehemaligen Militärgelände in Salbris wird dafür eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 Megawattpeak (MWp) gebaut und deren Betrieb über einen Zeitraum von dreissig Jahren sichergestellt. | Die Axpo Tochter wandelt ein ehemaliges Militärgelände in Salbris in eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 MWp um. Die Anlage ist nicht nur eine Aufwertung des seit 2018 ungenutzten Gebiets, sondern deckt 3,7 Prozent des Energeibedarfs des französischen Verteidigungsministeriums mittels eines Stromabnahmevertrags (PPA). (www.gebaeudetechnik-news.ch, 29.4.26)
Die «Vision» für batterieelektrische Kreuzfahrtschiffe Der Meyer Werft Konzern stellte Anfang April 2026 auf der Seatrade Cruise Global in Miami/USA mit dem Projekt «Vision» das weltweit erste zu 100 Prozent batterieelektrisch betriebene Kreuzfahrtschiff mit einer Grösse von mehr als 80'000 BRZ (Bruttoraumzahl) vor. Die Konzeptstudie zeigt, wie nachhaltige Innovationen die Zukunft der Kreuzfahrt neu definieren könnten. | «Wir haben überlegt, wie wir mit Innovationen CO2 reduzieren und zur Dekarbonisierung beitragen können. Und das nicht erst in 50 Jahren. Wir ermöglichen eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um bis zu 95 Prozent», erläutert Tim Krug von der Meyer Werft Concept Development Group. Die Meyer Werft stellt jedes Jahr auf der weltgrössten Fachmesse Seatrade Cruise Global ein komplett neues und innovatives Konzept vor und unterstreicht damit seinen Anspruch als Technologieführer. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 29.4.26)
Strom aus dem Meer: Nanogenerator nutzt Verdunstung als Energiequelle Meerwasser verdunstet ständig, sei es an Küsten, auf dem offenen Ozean, in tropischen Regionen rund um den Globus. Forscher:innen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben nun ein Nanobauteil entwickelt, das genau diesen allgegenwärtigen Prozess zur kontinuierlichen Stromerzeugung nutzt. Das Besondere daran: Das System arbeitet autonom, braucht keine Batterie und kommt ohne seltene Rohstoffe aus. (www.trendsderzukunft.de, 29.4.26)
Wie steht es um die direkte Demokratie in der Welt? Das sagt der «World of Referendums»-Report Das Zentrum für Demokratie Aarau bietet neu jährlich einen Überblick über die Volksabstimmungen in der Schweiz und der Welt. Die Politikwissenschaftlerin Mara Labud erklärt, wieso das wichtig ist. (www.swissinfo.ch, 29.4.26)
Deutsche Umwelthilfe zu Gesetzentwurf zum Neubau von Gaskraftwerken: „Geschenke für Gas-Lobby und neue Hürden für die Energiewende“ Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den Gesetzentwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Neubau von Gaskraftwerken als Geschenk an die Gas-Lobby. Statt einer Vorfestlegung auf neue Gaskraftwerke fordert die DUH einen technologieoffenen Ansatz, der auch Batteriespeichern faire Wettbewerbschancen einräumt. In der vergangenen Nacht hat das Bundeswirtschaftsministerium die formale Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) eingeleitet. (www.duh.de, 29.4.26)
Staatsregierung gibt Klimaziel endgültig auf Die Bayerische Staatsregierung hat eine Novelle des Klimaschutzgesetzes beschlossen. Der BUND Naturschutz kritisiert insbesondere die Abkehr von verbindlichen Zielen, das Abschieben der Verantwortung auf andere Ebenen sowie den Versuch, fehlenden Klimaschutz durch Maßnahmen zur Klimaanpassung zu kaschieren. (www.bund-naturschutz.de, 29.4.26)
Unterwegs Seiten bauen: Lovable bekommt endlich eine App Mit der neuen Lovable App können User on the go Web und Mobile Apps sowie Seiten und Tools kreieren, ohne Programmierkenntnisse. | Deine Ideen warten nicht, bis du wieder im Büro oder an deinem Desktop PC bist. Deshalb bietet der KI-basierte App Builder Lovable jetzt eine Mobile App für iOS und Android User an. Damit können User auch unterwegs eigene Apps, Websites oder Tools kreieren und benötigen dafür keine Programmierkenntnisse. Vielmehr lassen sich die gewünschten Kreationen mithilfe natürlicher Sprache umsetzen. | Ähnliche Optionen zur App oder Website-Kreation mithilfe von KI bieten zum Beispiel Anthropic mit Claude Design — das eher auf die Layouts ausgerichtet ist — und Google mit Vibe Design auf der Plattform Stitch. OpenAIs Codex ermöglicht ebenso das App Building mit AI Support und kann jetzt auf das brandneue und hochleistungsfähige Modell GPT-5.5 zurückgreifen. (onlinemarketing.de, 29.4.26)
ÖV durch Flug-Abgaben stärken: Unterschriftensammlung für Mobilitätsbon-Initiative läuft Die Organisation Umverkehr hat am Dienstag die Unterschriftensammlung für die Mobilitätsbon-Initiative gestartet. Diese will den öffentlichen Verkehr im Inland stärken, Zugverbindungen in Nachbarländer ausbauen und eine Abgabe auf Flugtickets und Privatjets erheben. | Zurzeit sei das Flugzeug oft günstiger als der Zug, obwohl dieser viel umweltfreundlicher sei, heisst es in einer Mitteilung von Umverkehr und einer Allianz von Parteien und Verbänden. Mit der Initiative soll eine Abgabe auf Flugtickets und Privatjets eingeführt werden, um die ungleich langen Spiesse von Zug und Flugzeug anzugleichen. (www.watson.ch, 29.4.26)
Kult-Motorroller wird 80: Die Vespa ist mehr als ein motorisiertes Zweirad – ein italienisches Lebensgefühl Der Konstrukteur der Vespa verstand nichts von Motorrädern, aber er erfand eine Ikone der Mobilitätsgeschichte. In den 1960er-Jahren wurde die «Wespe» zum Symbol für Stil, Rebellion und Modernität. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Anlass 2026 fällt aus: Die Designgut-Messe zieht um – finanzielle Zukunft nicht gesichert Die Messe für nachhaltige Labels zieht nach 16 Jahren vom Casinotheater Winterthur an den Lagerplatz. Künftig soll sie im Frühling statt im Herbst stattfinden. Aktuell läuft ein Crowdfunding. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Nachhaltigkeit im Angebots-Look Die Migros lanciert eine Nachhaltigkeitskampagne, die die Sprache der klassischen Angebotswerbung zweckentfremdet. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
Ethischer Dokumentarfilm – Darf man die Welt noch bereisen, um von ihr zu erzählen? Mit Hilfe früherer Filmaufnahmen reflektiert ein Regisseur, welche Umweltschäden sein Schaffen verursacht. (www.srf.ch, 29.4.26)
Lichtblick im Alpentransit: Transporteur Hupac gewinnt Marktanteile dazu Entgegen dem allgemeinen Negativtrend bringt der Logistiker Hupac wieder mehr Güter auf die Bahn. Das vom Stimmvolk beschlossene Verlagerungsziel bleibt trotzdem in weiter Ferne. (www.nzz.ch, 29.4.26)
GEG: Erneuerbaren-Verband kritisiert Fristverlängerung - - Das Bundeswirtschaftsministerium will Fristen im noch geltenden Gebäudeenergiegesetz verlängern und damit die ab Juli greifende 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien aussetzen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie warnt vor einem gefährlichen Stillstand in der Wärmewende. - - (www.geb-info.de, 29.4.26)
Pressestatement anlässlich der heute beschlossenen Änderung am Gebäudeenergiegesetz Klimaschutz bleibt auf der Strecke (www.wwf.de, 29.4.26)
Kreativer Einblick Seit letztem Sommer prangt an einem Ersatzneubau im Zürcher Quartier Binz der Name ‹House of Interiors›. Es ist der Name eines neuen Kreativ-Hotspots für Innenarchitektur und Interior Design. (www.hochparterre.ch, 29.4.26)
Wer von negativen Strompreisen profitieren kann Während die Öl- und Spritpreise wieder gestiegen sind, ist Strom zuletzt extrem günstig geworden. Im Großhandel ist der Preis sogar zeitweise ins Minus gefallen. Wie Verbraucher davon profitieren können. Von Till Bücker. [mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Leitender Bischof der VELKD: Demokratie ist nicht mehr selbstverständlich Mit einem Grundsatzwort zur Demokratie reagieren die lutherischen Kirchen in Deutschland auf lauter werdende extremistische Stimmen und das Gefühl vieler Menschen, politisch nicht mehr gehört zu werden. (www.ekd.de, 29.4.26)
Batteriespeicher für die Energiewende: „Frau Reiche verunsichert den Energiemarkt“ - In Niederbayern baut das Familienunternehmen Fenecon aus Autobatterien Speicher für die Energiewende. Die Geschäfte laufen gut. Aber auf Wirtschaftsministerin Reiche sind die Brüder nicht gut zu sprechen. - (www.faz.net, 29.4.26)
Digitalisierung beim Bund: Es gibt nur eine Sache, die gegen ein IT-Debakel hilft Untaugliche Software, explodierende Kosten: Die Verwaltung muss ihre IT-Projekte besser aufgleisen – und deren Baupläne von Anfang an offenlegen. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Politische Bücher: Handyverbote verdrängen das Problem nur - Die Erziehungswissenschaftlerin Nina Kolleck hält nicht viel davon, die Nutzer sozialer Medien zu bestrafen. Sie fordert eine Regulierung der Plattformen. Ihr Vorschlag: Ein nach Alter abgestufter Social Media-Zugang für Jugendliche. - (www.faz.net, 29.4.26)
Pressestatement zum Report “Critical Minerals, Water Insecurity and Injustice” (UNU-INWEH) WWF: EU-Rohstoffstrategie nutzen, um Vorfahrt für Recycling und Kreislauwirtschaft zu schaffen (www.wwf.de, 29.4.26)
Jusos wollen Ehe durch „lockere Verantwortungsgemeinschaft“ ersetzen Die Berliner Jusos fordern die Abschaffung der Ehe und schlagen stattdessen eine „lockere Verantwortungsgemeinschaft“ vor. Standesbeamte und Scheidungsrichter sollten neue Aufgaben übernehmen, etwa in der Jugend- und Gewalthilfe. (www.welt.de, 29.4.26)
Fragwürdige Geschäftspraktiken – Betroffene warnen vor dubioser Freiburger Fensterreparaturfirma Die Firma Alpenglas sorgt für Kritik: Kunden berichten von hohen Rechnungen, Betreibungen und Maulkörben. (www.srf.ch, 29.4.26)
Prien verteidigt Kürzungen beim Förderprogramm „Demokratie leben“ Familienministerin Karin Prien hat die geplanten Änderungen am Förderprogramm „Demokratie leben“ verteidigt. Nach Ansicht von Prien sind zu viele Mittel in die Förderung von linken Projekten geflossen. Sie wolle nun stärker die Mitte der Gesellschaft erreichen. (www.welt.de, 29.4.26)
Vattenfall-Deutschlandchef: „Ausstieg aus den Fossilen – überall, wo es geht!“ - Vattenfall war mal einer der großen, schmutzigen Stromkonzerne. Jetzt macht sich Deutschlandchef Robert Zurawski für die Erneuerbaren stark. Aber ein bisschen anders als andere Energieriesen hierzulande. - (www.faz.net, 29.4.26)
Europa erwärmt sich am schnellsten Europa bekommt die Auswirkungen des Klimawandels besonders stark zu spüren: Es erlebte 2025 einen enormen Rückgang der Schnee- und Eisbedeckung, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und Meereserwärmung. Das fasst der Bericht über den Zustand des Klimas in Europa 2025 der Weltwetterorganisation (WMO) und des EU-Klimawandeldiensts Copernicus zusammen. Kein anderer Kontinent erwärme sich schneller, geht daraus hervor. (orf.at, 29.4.26)
Die Wahrheit: Wale statt Waschmaschinen Weil die Firma MediaMarkt die Walrettung sponsert, gerät sie in finanzielle Schieflage. Ein Strandspaziergang mit dem Elektroketten-Boss Walter Gunz. mehr... (taz.de, 29.4.26)
Fast ganz Europa 2025 von Extremwetter geplagt Das Jahr 2025 war durch viele negative Rekorde geprägt, wie der aktuelle Copernicus-Klimabericht zeigt. Rekord-Hitzewellen, extreme Stürme und Hochwasser nehmen in Europa zu. Die Meeresoberfläche ist so heiß wie nie. Aber auch die Solarenergie konnte einen Rekordwert erreichen. (www.krone.at, 29.4.26)
Steigender Meeresspiegel: Venedig geht langsam unter Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen. Zugleich sinkt der Boden unter Venedig ab. Forscher halten für möglich: Irgendwann muss die italienische Lagunenstadt ins Landesinnere umziehen. Von Anette Kolb.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Städte weltweit fordern schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien Das internationale C40-Städte-Netzwerk hebt Erneuerbare Energien als den effektivsten Weg hervor, um eine bezahlbare und zuverlässige Energieversorgung zu sichern. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2030 zu halbieren. (www.energiezukunft.eu, 29.4.26)
Klimawandel in Europa: Spitze bei der Hitze Europa erhitzt sich schneller als jeder andere Kontinent. 2025 litten darunter besonders Skandinavien, die Wälder Spaniens – und Seegraswiesen. mehr... (taz.de, 29.4.26)
Gutachten widerspricht Reiches Mär von hohen Energiewende-Systemkosten Wegen vermeintlich zu hohen Kosten, will Wirtschaftsministerin Reiche den Erneuerbaren Ausbau bremsen und lieber Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit fördern. Zahlen eines neuen Gutachtens sprechen eine völlig andere Sprache. (www.energiezukunft.eu, 29.4.26)
Das deutsche Gesundheitssystem braucht einen Umbau: Geld ist genug da, doch es fehlt an Effizienz Deutschland gibt innerhalb von Europa das meiste Geld für Gesundheitsversorgung aus, jedoch mit mittelmässigen Ergebnissen. Die Reformen müssen grundlegend sein. Andere Länder haben es vorgemacht. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Wetter Schweiz: Trockenheit in der Schweiz nimmt zu – steigt jetzt das Risiko für einen Hitzesommer? Das Frühjahr war bisher sehr trocken, die Waldbrandgefahr steigt. Zur Linderung bräuchte es mehrtägige intensive Niederschläge. Wann kommt der Regen? (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Bauprojekt in Winterthur gescheitert: Stiftung bleibt auf millionenschwerer Kirche sitzen, Präsident in der Kritik Die Hülfsgesellschaft will für 50 Millionen Franken 67 neue Wohnungen bauen. Das erste Projekt scheiterte an einem Rekurs. Stiftungsräte kritisieren nun ihren Präsidenten – nicht zum ersten Mal. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
27-Millionen-Projekt des Bundes: Kantone lehnen digitale AHV ab – droht nun das nächste IT-Debakel beim Bund? Bei der Digitalisierung der 1. Säule gibt es Widerstand von Kantonen und Ausgleichskassen. Sie fürchten um Einfluss und Geld. Experten warnen: Ohne echte Kooperation droht wieder ein IT-Debakel. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
KOMMENTAR - Die katholische Kirche boomt. Auch in Europa. Aber nur dort, wo sie den Mut hat, unzeitgemäss zu sein In Deutschland und der Schweiz treten Katholiken scharenweise aus der Kirche aus. In Frankreich und den USA lassen sich so viele Menschen taufen wie noch nie. Das ist mehr als ein Trend. (www.nzz.ch, 29.4.26)
INTERVIEW - «Wir haben verlernt, mit Extremsituationen umzugehen», sagt der Blackout-Experte Europa ist verwundbar geworden. Die Energiewende macht die Stromnetze fragiler, der Iran-Krieg bedroht die globalen Lieferketten. Herbert Saurugg weiss, was zu tun ist. Und setzt auf die Anpassungsfähigkeit des Kontinents. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Klimarückblick 2025: EU-Klimabericht 2025: Hitze im Norden, Brände im Süden Eine beispiellose Hitzewelle in Skandinavien, viel Trockenheit, Rekord-Waldbrände – und die schnellste Erwärmung weltweit: was im Copernicus-Klimabericht 2025 hervorsticht. (www.sueddeutsche.de, 29.4.26)
Gewaltbereite Migranten, religiöses Mobbing an Schulen: Die Journalistin Julia Ruhs spürt dem Islamismus in Deutschland nach Wegen einer Reportage über die unkontrollierte Migration nach Deutschland wurde Ruhs von ihren Kollegen massiv angefeindet. Nun wagt sich die Reporterin des Bayerischen Rundfunks an ein anderes kontroverses Thema. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Copernicus-Bericht 2025: Klimawandel macht Europa weiterhin zu schaffen Temperaturrekorde, mehr Extremwetter und großflächige Waldbrände: Der Copernicus-Klimabericht 2025 meldet für Europa viele Negativrekorde. Gleichzeitig wachsen die Erneuerbaren - mit einem Rekordwert für Solarenergie. Von Kathrin Schmid.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Heizspiegel NRW zeigt: Fossile Heizsysteme treiben Kosten in die Höhe - - Der erste Heizspiegel für Nordrhein-Westfalen ist erschienen. Neue Vergleichswerte zeigen Sparpotenziale und machen steigende Kosten für Öl und Gas sichtbar. - - (www.geb-info.de, 29.4.26)
Demokratieförderung: Karin Prien verteidigt Neuausrichtung von »Demokratie leben!«-Programm Einige bisher geförderte Projekte seien »extrem selbstreferenziell« und »überheblich«, bemängelt die Familienministerin. Sie sei »allergisch« gegen Identitätspolitik. (www.zeit.de, 29.4.26)
Quallen in der Adria vor Triest: Quallenblüte beginnt Vor der italienischen Stadt Triest sammelt sich ein Quallenteppich. Das stellt die Fischerei sowie den Tourismus vor Probleme. (www.watson.ch, 28.4.26)
Texas' Gulf Coast has a health problem: benzene emissions are among the highest in the nation At the worst-performing refineries, report finds operators are not tackling recurring and harmful leaks, leading to public health risk. (yaleclimateconnections.org, 28.4.26)
Nanz-Rudel: Kanton regulierte nicht, will nun unrechtmässig abschiessen Der Kanton Wallis will einen Wolf des Nanz-Rudels mitten in der Jungtieraufzucht abschiessen — was gemäss Jagdverordnung nicht zulässig ist. Brisant: Der Kanton hätte das Rudel im Vorjahr rechtmässig entfernen können, verzichtete aber. Die jüngsten Nutztierrisse wären so womöglich vermeidbar gewesen. | Dass man Wölfe, die ein unerwünschtes Verhalten aufweisen und namentlich den fachgerechten Herdenschutz regelmässig überwinden, abschiesst, ist grundsätzlich unbestritten — aber im Rahmen des geltenden Rechts und unter Beachtung der Aspekte des Tierschutzes. Selbst wenn es sich, wie vom Kanton behauptet, lediglich um ein Wolfspaar handeln würde, wäre der Abschuss nicht zulässig, sofern eine Reproduktion nicht ausgeschlossen werden kann. (naturschutz.ch, 28.4.26)
Signal-Skandal im Bundestag: Das Problem sitzt vor dem Bildschirm Mehrere hochrangige deutsche Politiker haben Phishing-Nachrichten auf dem Messengerdienst Signal erhalten, hinter denen Russland vermutet wird. Obwohl Sicherheitsbehörden seit Monaten vor solchen Angriffen warnen, sind offenbar sogar Bundestagsabgeordnete in die Falle getappt. Der Fall offenbart einen gefährlichen Mangel an Medienkompetenz auf höchster politischer Ebene. Eine kommentierende Analyse. | Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnen bereits seit Februar 2026 vor gezielten Angriffen auf Signal-Konten. Angreifer hätten demnach hochrangige Politiker, Militärs und Journalisten im Visier. Die Behörden gehen davon aus, dass die Angriffe voraussichtlich durch einen staatlich gesteuerten Akteur durchgeführt werden. Am 17. April wurde eine aktualisierte Warnung ausgesprochen. | Wie der Spiegel (€) zuerst berichtete, wurde Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) Mitte April 2026 Opfer eines solchen Angriffs. (www.basicthinking.de, 28.4.26)
„Überheblichkeit selbstreferenzieller Gruppen“ – Prien verteidigt Kürzungen bei „Demokratie leben“ Mit ihrer Ankündigung, das Programm „Demokratie leben“ zu reformieren, sorgt Familienministerin Prien für Verunsicherung. Die Zivilgesellschaft sei aber nicht nur die linke Seite, die eine bürgerliche Regierung kritisiere. Prien sei klar gewesen, „in ein Wespennest zu stechen“. (www.welt.de, 28.4.26)
Umfrage zur Energiewende: „Unser Schwimmbad war warm“ - Eine Umfrage unter Bürgermeistern zeigt, dass sie hinter der Energiewende stehen. Wenn man sie denn lässt. - (www.faz.net, 28.4.26)
Kommentar: Gefahr lauert woanders Irans mutmaßliche nukleare Ambitionen prägen die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags. Faktisch aufrüsten tun jedoch zuvordest westliche Nuklearmächte, und auch die BRD würde gerne mitmischen. (www.jungewelt.de, 28.4.26)
Energiesouveränität: Spritrevolution in Kuba [Online-Abo] Erstmals eigener marktfähiger Treibstoff mittels Thermokonversion von Rohöl produziert. (www.jungewelt.de, 28.4.26)
BP profitiert vom Irankrieg: Wir müssen aufrüsten gegen die Ölkonzerne Der britische Ölriese BP verdoppelt seine Gewinne und setzt weiter auf fossile Brennstoffe. Dabei zeigt die Krise: Den Erneuerbaren gehört die Zukunft. mehr... (taz.de, 28.4.26)
Wie Folienverpackung nachhaltig produziert wird Der Familienunternehmen Coreth in Unterwaltersdorf zeigt, wie moderne Kunststoffproduktion und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Seit der Gründung 1980 hat sich der Betrieb zu einem der führenden Folienhersteller Österreichs entwickelt – mit Fokus auf ressourcenschonende Technologien. (www.krone.at, 28.4.26)
Trumps Feldzug gegen erneuerbare Energie: US-Regierung bezahlt Unternehmen fürs Canceln von Windparks Zwei weitere Unternehmen sollen Geld in die fossile US-Wirtschaft stecken, mit dem sie ursprünglich Offshore-Anlagen aufbauen wollten. mehr... (taz.de, 28.4.26)
Wohnkosten setzen sechs von zehn Wienern arg zu Es klingt paradox: Obwohl zehntausende Wohnungen in Wien leer stehen, sinken die Mietkosten nicht. Im Gegenteil. Sie sind teils überbordend stark gestiegen, obwohl zu viel (!) gebaut wurde. Ein Experte erklärt die Gründe und was politisch nun zu tun ist, um die Menschen zu entlasten. (www.krone.at, 28.4.26)
Das Parlament will den Baslern kein volles Ständerecht geben Die beiden Basel erhalten weder einen zweiten Sitz im Ständerat noch eine ganze Stimme beim Ständemehr. Gerhard Pfister, Wortführer der Mehrheit, sprach von einem «Perpetuum mobile der Vergeblichkeit». Er kann froh sein, dass er Zuger ist. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Inbetriebnahme Dolderhornhütte - Tauwetter auf der Doldenhornhütte SAC: mit der neuen Saison gehen auch die neuen Trink- und Abwasseranlagen in Betrieb. Die frisch umgebaute Hütte eröffnet pünktlich zu Auffahrt (14. Mai) für Gäste. Die Kompostwürmer freuen sich auf euch!Ein paar Eindrücke von der Baustelle der Kläranlage sind im Doldenhorn-Tagebuch! - - - - - (vuna.ch, 28.4.26)
Grosse Unruhe am Mount Everest: Stimmen die Bedingungen nicht, ziehen die Expeditionsagenturen einfach weiter Ein riesiger Sérac im Khumbu-Eisbruch verzögerte am Mount Everest wochenlang den Routenbau, was zu Nervosität bei den Bergsteigern und Veranstaltern führte. Nun können die Expeditionen endlich starten. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Vereinte Nationen: Johann Wadephul fordert China und Russland zu Iran-Resolution auf Außenminister Wadephul appelliert an China und Russland, ihre Blockade aufzugeben. Die Weltgemeinschaft sei sich einig, dass die Straße von Hormus wieder frei sein müsse. (www.zeit.de, 28.4.26)
Wohnen und Verkehr in Winterthur: Bürgerliche und Wirtschaftsverbände lancieren Referendum gegen Richtplan Ein breit abgestütztes Komitee will die Gesamtrevision des städtischen Richtplans vor das Volk bringen. Bis Mitte Juni muss es dafür die notwendigen Unterschriften sammeln. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Bereit für die Energiewende – Befragung zeigt: Windkraft-Ausbau ist breit akzeptiert Windräder sind als Stromquelle beliebt. SRF-Wirtschaftsredaktor erklärt das Resultat dieser Umfrage. (www.srf.ch, 28.4.26)
Deutsche Regierung will Zuckersteuer einführen Übergewicht, Diabetes, Probleme mit Herz und Kreislauf: Übermäßiger Konsum von Zucker schadet dem Körper. Trotzdem nehmen die meisten von uns zu viel von dem süßen Stoff zu sich. In Deutschland will man nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit einer „Zuckerabgabe“ soll der Konsum von Zucker verteuert und somit unattraktiver gemacht werden und gleichzeitig will man durch die zusätzlichen Einnahmen das Budget konsolidieren. (www.krone.at, 28.4.26)
Energiewende: Die Rückkehr der Strommasten Einst galten große Überlandleitungen als „Monstertrassen“, der Bund gab deshalb Erdkabeln den Vorzug. Jetzt soll das Kabinett die Entscheidung rückgängig machen – und sofort regt sich Widerstand. (www.sueddeutsche.de, 28.4.26)
Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten – Energieblog energynet Weit mehr als die Hälfte aller Gebäude wird 2045 immer noch dezentral beheizt werden, trotzdem spielen diese Gebäude in der Wärmeplanung nur eine Nebenrolle. Kommunen sollten allerdings dezentrale und zentrale Gebiete mindestens gleichrangig behandeln, denn die dezentralen Versorgungsgebiete sind entscheidend für eine erfolgreiche Wärmewende. Kommunen haben, wie dieser Beitrag zeigen wird, einige Möglichkeiten, lokale Eigentümer bei ihrem Heizungstausch zu unterstützen. Beispiele aus der Praxis und verschiedene Anbieter demonstrieren die zahlreichen Wege, wie Kommunen die Wärmewende in dezentralen Gebieten voranbringen können. (www.energynet.de, 28.4.26)
Mutlos – Schwarz-Rot gefangen im Reformstau? Bei phoenix „unter den linden“ diskutierte ich mit Thomas G. Becker und Oliver Zander: Deutschland braucht keinen Rückwärtsgang, sondern Mut zur Modernisierung — mit Energiewende, Investitionen und fairer Arbeit. | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.4.26)
Icon-Ghetto: Warum Ihr Desktop-Chaos die Rendite frisst Ein zugemüllter Desktop ist ein echter Stress-Garant. Warum ein digitaler Frühjahrsputz Ihren Cortisolspiegel am Montagmorgen um 30 % senkt und was die Hirnforschung über Ihr „Icon-Ghetto“ sagt. | Es ist ein vertrautes Ritual in den gläsernen Bürotürmen und den ergonomisch optimierten Home-Offices: Der Rechner fährt hoch, der erste Schluck Kaffee ist noch heiß, doch die gute Laune des Montagmorgens zerschellt an einer Wand aus bunten Quadraten. Zwischen Präsentation_V3_final, Screenshot_12_04 und einer unüberschaubaren Ansammlung von PDF-Leichen kämpft der Cursor mühsam um die Aufmerksamkeit des Nutzers. | Was wir oft als kreatives Chaos oder vernachlässigbare Unordnung abtun, ist in Wahrheit ein kognitiver Brandstifter. Der digitale Frühjahrsputz ist längst keine kosmetische Übung mehr, sondern eine Form der mentalen Hygiene, die über die tägliche Leistungsfähigkeit entscheidet. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass ein aufgeräumter Desktop den Stresspegel am Morgen (www.it-daily.net, 28.4.26)
AfD will Ablösung von Staatsleistungen an Amtskirchen Die AfD hat im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf zur Ablösung der Staatsleistungen an Religionsgemeinschaften eingebracht. Angesichts geschätzter Zahlungen von 666 Millionen Euro in diesem Jahr gewinnt die Debatte über staatliche Neutralität in Religionsfragen neue Aktualität, auch wenn die Initiative politisch nicht frei von strategischen Motiven erscheint. Zugleich wirft der Vorstoß ein... (hpd.de, 28.4.26)
Energie in Zürich: Über 5000 Zürcherinnen wollen Solarstrom aus dem Quartier– doch es fehlt das Angebot Seit Anfang Jahr können Hausbesitzer mit Solaranlagen ihren Strom an die Nachbarschaft verkaufen. Doch in Zürich ist die Nachfrage viel grösser als das Solarstrom-Angebot. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Sunrise muss Gehörlose besser versorgen Das Telekommunikationsunternehmen muss bei seinem TV-Angebot eine interaktive Zusatzfunktion verbreiten, die Dienste für Sinnesbehinderte enthält. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. (www.persoenlich.com, 28.4.26)
Kontrollen im Kanton Zürich: Kantonales Labor beanstandet jede zehnte Probe Solarien liessen Minderjährige ein, und «High Protein»-Produkte hielten nicht, was sie versprachen. Grösstenteils seien die gesetzlichen Vorgaben jedoch eingehalten worden. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Zukunft der Raumfahrt – Astronaut: «Irgendwann werden wir auf anderen Planeten leben» Alexander Gerst war 362 Tage auf der ISS und erzählt, wie der Blick aus dem All auf die Erde sein Weltbild veränderte. (www.srf.ch, 28.4.26)
China: Kirche begeht Welttag der Berufungen - - Katholiken auf dem chinesischen Festland haben am vergangenen Wochenende in vielen Bistümern Initiativen zur Unterstützung priesterlicher und geistlicher Berufungen durchgeführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur fides. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.4.26)
Eckwertebeschluss 2027: WWF fordert Kurswechsel statt fossiler Sackgasse Statt Milliarden in fossile Infrastruktur zu versenken, müsse die Bundesregierung endlich in Unabhängigkeit, Klimaschutz und intakte Natur investieren. (www.wwf.de, 28.4.26)
Fraunhofer UMSICHT und Evangelische Kirche erreichen Meilenstein im Klima-Projekt Wie kann die Evangelische Kirche im Rheinland (EKIR) bis 2035 klimaneutral sein? Antworten auf diese Fragen standen beim gemeinsamen Workshop der Evangelischen Kirche in Oberhausen und Fraunhofer UMSICHT am 24. März im Mittelpunkt. Das Projektteam stellte die Ergebnisse des zweijährigen Projekts »Klimaneutrale Kirche« vor und legte die nächsten Schritte fest. (www.umsicht.fraunhofer.de, 28.4.26)
Kritik an Greenwashing-Studie zu Fleisch- und Molkereikonzernen Eine Studie behauptet: Die 33 größten Fleisch- und Molkereikonzerne betreiben Greenwashing in großem Stil. Unabhängige Experten bezweifeln die Ergebnisse . Woran erkennt man falsche Verspechen. (www.faz.net, 28.4.26)
Selbstfürsorge statt Rebellion: Macht Achtsamkeit unpolitisch? Achtsamkeit soll helfen, mit Stress umzugehen. Stabilisiert der Trend bestehende Verhältnisse, statt sie zu verändern? | Je mehr Menschen über Erschöpfung klagen, desto beliebter wird Achtsamkeit: Techniken wie Meditation oder Atemübungen können dabei helfen, Stress zu reduzieren. Doch der Achtsamkeits-Trend verhindere gesellschaftlichen Wandel, schreibt Kathrin Fischer in ihrem neuen Sachbuch «Achtsam geht die Welt zugrunde». Ein Gespräch mit der Autorin. (www.srf.ch, 28.4.26)
KI in der Schule: Frag doch mal die KI, sagt die Lehrerin An einer Grundschule in Potsdam lernen schon Erstklässler mit künstlicher Intelligenz. Bildungsforscher warnen, die Lehrerin meint: Bots gehören in den Unterricht. (www.zeit.de, 28.4.26)
Lineare Logik beim Bauen abreißen Allein in den Gebäuden stecken in Deutschland rund 20 Milliarden Tonnen an Materialien – das ist unser Rohstofflager der Zukunft, meint der Umweltrat SRU und verlangt in seinem neuen Gutachten den Übergang zum zirkulären Bauen. Das würde ökologischer sein und das Land resilienter machen. - (klimareporter.de, 28.4.26)
Zahl getöteter Radfahrer steigt und Berlin will den Radwegeausbau bremsen Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 462 Radfahrer. Besonders häufig trug der Autoverkehr Schuld an den tödlichen Unfällen. Sichere Radwege sind ein zentrales Ziel des Berliner Mobilitätsgesetzes. Das aber wird aktuell zurückgedreht. (www.energiezukunft.eu, 28.4.26)
Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält« Fünf Jahre ist das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts her. Anwalt Remo Klinger erklärt, warum Gerichte die Politik auch jetzt noch zum Klimaschutz zwingen müssen. (www.zeit.de, 28.4.26)
Platznot in den Schulen: Horgen baut für 12 Millionen Franken eine weitere temporäre Schulanlage Auf dem Gehrenareal soll bis August 2027 ein Provisorium für rund 100 Kinder entstehen. Doch wegen akuter Platznot stellt die Gemeinde zuerst noch Container auf, bis das Provisorium steht. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Benzin, Diesel, Heizöl: In der Schweiz ist die Versorgung bis Ende Mai gesichert – aber beim Kerosin gibt es Unsicherheiten Die Schweiz wird auch im Mai genügend Öl haben. Doch beim Flugpetrol könnte es knapp werden. Viele europäische Länder setzen daher verstärkt auf Rohöl aus den USA. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Alkohol und Drogen: Mehr Unfälle von Radfahrern Ob mit Muskelkraft betriebenes Fahrrad oder Stromradl: Die Zahl der Unfälle im Rauschzustand hat in der jüngsten Vergangenheit in Tirol deutlich zugenommen. Auch Medikamente sind bei Unglücken im Spiel. (www.krone.at, 28.4.26)
Kostenfreies E-Learning zur WEG-Energieberatung startet - - Die Deutsche Energie-Agentur stellt ein kostenfreies E-Learning zur Energieberatung von Wohnungseigentümergemeinschaften bereit. - - (www.geb-info.de, 28.4.26)
Energieunabhängigkeit & Klimaschutz vorantreiben: #Photovoltaik – Alles-in-einem-Band: Grundlagen, Fachbegriffe. Herstellung, Planung, Umsetzung und Nutzung. Globale, nachhaltige Energieversorgung. Stammtischmythen aufgeklärt. | Von Prof. Stefan Krauter & Dr. Armin Froitzheim | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.4.26)
Global Europe, Global Responsibility Wir argumentieren, dass der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU die Klima- und Entwicklungsfinanzierung für Afrika strategisch priorisieren muss. Wir heben die vielfältigen Vorteile eines stärkeren Engagements der EU in Afrika hervor und forderen eine deutliche Aufstockung der EU-Investitionen. (www.germanwatch.org, 27.4.26)
Kontrolle ist das neue Wachstum Schweizer Planungs- und Baubranche setzt 2026 auf Kostensteuerung, klare Mandate und bessere Koordination | Revizto-Studie zeigt: Budgetdisziplin ist Top-Thema, Rework wird zur Koordinationsfrage — und KI scheitert oft am fehlenden Use Case. | In der Schweizer Planungs- und Baubranche verschiebt sich der Blick auf Produktivität: Weg von «mehr Ressourcen», hin zu mehr Steuerbarkeit. Die Revizto Market Survey 2026 zeigt, dass die Schweiz in Sachen «Budget- und Kostenkontrolle» unter den befragten Ländern am schlechtesten abschneidet (17% Schweiz vs. 13% global) und somit die grössten Budgetabweichungen im globalen Vergleich verzeichnet. | Das übergeordnete Signal: Kontrolle ist das neue Wachstum. Steigende Projektkomplexität und ein spürbarer Koordinationsdruck machen Transparenz, Standards und verbindliche Prozesse zum entscheidenden Hebel — insbesondere dort, wo Kostenabweichungen und Rework die Margen belasten. (baurundschau.ch, 27.4.26)
Warum Unternehmen 2026 ihre Software-Stacks verkleinern Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren immer mehr Tools eingeführt — oft unkoordiniert und aus akutem Bedarf heraus. 2026 kippt dieser Trend: Der Fokus verschiebt sich hin zu weniger Software, mehr Überblick und deutlich mehr Effizienz. Eine Entwicklung, die integrierte Systeme wie Bitrix24 beschleunigen. | Ein neuer Trend setzt sich durch: „Lean & Smart“. Gemeint ist eine bewusst reduzierte Software-Umgebung, die Prozesse zentral abbildet, Datensilos auflöst und gleichzeitig die Kosten senkt. Eine Komplettlösung für Unternehmen wie Bitrix24 vereint genau diesen Ansatz. | 1. Tool-Overload senkt die Produktivität | 2. Zersplitterte Daten erschweren Entscheidungen | 3. SaaS-Kosten steigen unbemerkt an | 4. Integrationen sorgen für Komplexität statt Erleichterung | 5. Lean & Smart statt Tool-Wildwuchs (www.basicthinking.de, 27.4.26)
Künstliche Intelligenz bedroht die Demokratie, aber anders als gedacht Die KI-Gefahr droht nicht nur durch Fakes und Jobverlust, sondern durch eine neue Machtökonomie. Es droht ein Kipppunkt für unsere Gesellschaft. Was jetzt geschehen muss. | Der größte Irrtum in der Debatte über künstliche Intelligenz (KI) ist die Annahme, es gehe vor allem um Innovation, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Das ist auch ein wichtiger Teil und KI bietet riesige Chancen — um dies vorab klar zu sagen. Aber es geht auch, und in erster Linie, um Macht: Wer bestimmt künftig über zentrale Ressourcen moderner Gesellschaften? Darin liegt eine der größten Gefahren für unsere liberale Demokratie. | Nicht die KI selbst bedroht die Demokratie, sondern die politische Ökonomie ihrer Entwicklung — und das Tempo, mit dem sie in Kriegsführung, Verwaltung, Arbeitswelt, Finanzmärkte und Kommunikation eindringt. Wenn sich KI-Ressourcen bei wenigen privaten Akteuren konzentrieren, dann verschiebt sich Macht aus demokratisch kontrollierten Räumen in intransparente Sphären. (www.diw.de, 27.4.26)
Santa Marta: Akteure aus dem Gesundheitswesen fordern stärkere deutsche Unterstützung für den Ausstieg aus fossilen Energien Die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas wird von wissenschaftlichen Expert*innen sowie Akteuren aus dem Gesundheitswesen als wachsende Gefahr für die öffentliche Gesundheit bewertet. Bundesärztekammer (BÄK) und Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) rufen die Bundesregierung deshalb auf, die erste „Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels“ am 28. und 29. April 2026 im kolumbianischen Santa Marta aktiv zu unterstützen und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen auch innenpolitisch konsequent voranzutreiben. | Europas Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung in wachsendem Ausmaß. Das belegt der letzte Woche in Heidelberg vorgestellte „Lancet Countdown Europe 2026“. Hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle sowie klimabedingte Infektionskrankheiten nehmen zu; ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Kinder und sozial benachteiligte Gruppen sind besonders gefährdet. (www.klimawandel-gesundheit.de, 27.4.26)
Treibhausgasausstoß Grafikdossier – für 2025 hat das Umweltbundesamt nur noch einen min. Rückgang des THG-Ausstoßes in Deutschland festgestellt. Wir werden unsere #Klimaziele verfehlen, wenn die Emissionen nicht schneller & stärker sinken. Download: https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/treibhausgase | @aee-ev.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.4.26)
EU-Sofortprogramm gegen die fossile Importkrise: Der Weg in eine nachhaltige und unabhängige Zukunft Das fossile Wirtschaftsmodell steckt in einer tiefen Krise und bedroht unseren europäischen Wohlstand fundamental. Gemeinsam mit anderen Umwelt- und Klimaorganisationen appellieren wir an die Spitzen der EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die Europas fossile Abhängigkeit beenden. (www.germanwatch.org, 27.4.26)
Appell: Raus aus der Ölpreis-Falle Die Preissprünge am Ölmarkt durch den Iran-Krieg zeigen es deutlich: Die Abhängigkeit von fossilen Energien schadet der Schweiz. Aus diesem Grund fordern zahlreiche Verbände am Energie-Unabhängigkeitstag Massnahmen, um die Schweiz aus der Ölpreis-Falle zu befreien. Bund und Kantone sollen die erneuerbare Stromerzeugung, energetische Sanierungen und die E-Mobilität fördern sowie höhere Ticketpreise im ÖV verhindern. | Ab dem 27. April lebt die Schweiz bis Ende Jahr von importierten fossilen Energien — das zeigt eine neu veröffentlichte Studie zum Energie-Unabhängigkeitstag der Schweizerischen Energie-Stiftung. Rund zwei Drittel unseres Energiebedarfs wird importiert. Damit macht sich die Schweiz abhängig von Öl, Gas und Kohle aus Krisengebieten. Die Folge: Jedes Mal, wenn ein Krieg oder eine Krise ausbricht — sei es in der Ukraine oder aktuell im Iran — trifft der Öl- oder Gaspreisschock uns alle. Der Ölpreis steigt in die Höhe, die Wirtschaft gerät ins Stocken, (naturschutz.ch, 27.4.26)
Wann hört eine Demokratie auf, Demokratie zu sein? Jenseits der Schweizer Grenzen gerät die Demokratie zunehmend unter Druck. Augenfällig wird dies bei gewaltsamen Umstürzen — doch ebenso häufig ist der schleichende Niedergang demokratischer Strukturen. Ob und wann es mit der Demokratie wirklich «vorbei ist», lässt sich deshalb nur schwer benennen. (www.swissinfo.ch, 27.4.26)
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien: Strom aus Wind und Sonne ist auch bei Anrechnung von Netzaus Deutsche Umwelthilfe und Wirtschaftsverband Windkraftwerke veröffentlichen Gutachten zum Vergleich der Systemkosten von Gas und Erneuerbaren | Auch unter Einbeziehung von Kosten für Netzausbau und Batteriespeicher sind Erneuerbare deutlich günstiger als der Neubau von Gaskraftwerken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden | DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Zusammen mit den CEOs von E.ON und RWE hat Katherina Reiche ein argumentatives Kartenhaus aufgebaut, um neue Gaskraftwerke durchzusetzen. Dieses Kartenhaus fällt nun in sich zusammen." (www.duh.de, 27.4.26)
«Unser Logo ist an der WM unübersehbar» Denner sponsert sowohl die Eishockey-WM als auch die Schweizer Nationalmannschaft. Raphael Werner, Leiter Marketingkommunikation von Denner, über die Marketingmassnahmen, die Fan-Kollektion und den «Fall Fischer». (www.persoenlich.com, 27.4.26)
„Ich denke immer, es kann nicht schlimmer kommen“, sagt Daniel Stelter Der Reformstreit belastet Union und SPD schwer. Der Ökonom und Publizist Daniel Stelter kritisiert im Interview die Haushalts- und Steuerpolitik der Bundesregierung scharf. (www.welt.de, 27.4.26)
Religion & Politik: Fiese Sache: Himmel auf Erden [Online-Abo] Heiligbitterernst ist immer mehr Männern und sehr wenigen Frauen an den Hebeln und roten Knöpfen, dass am Ende der Messias oder der zwölfte Imam kommt und die große Abrechnung stattfindet. (www.jungewelt.de, 27.4.26)
Klimawandel: Risiken und Nebenwirkungen Lancet-Studie: Klimakrise bedroht die Gesundheit der Europäer. (www.jungewelt.de, 27.4.26)
Kampf gegen Rechenzentren in USA: Datencenter der KI-Giganten sind fast so umstritten wie einst Atomkraftwerke KI benötigt Rechenzentren, die extrem viel Strom und Wasser verbrauchen und die Versorgungsnetze überlasten – zulasten der Bevölkerung. In den USA wächst der Widerstand gegen Big Tech. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Fashion for Future Privatrecht als Hebel für Kreislaufwirtschaft in der Modebranche (www.mpg.de, 27.4.26)
Studie zu Kosten der Erneuerbaren: Wind und Sonne billiger als Gas Die Deutsche Umwelthilfe rechnet gemeinsam mit der Windbranche aus, wie viel Geld die Energiewende sparen kann. Doch die Gasbranche widerspricht. mehr... (taz.de, 27.4.26)
Einheitliches Ladekabel für Laptops: USB-C für alle Vorbei die Zeiten, in denen jedes Gerät ein eigenes Ladekabel brauchte. Ab Dienstag gilt EU-weit: Ein Ladegerät soll alle kleinen Elektrogeräte laden. mehr... (taz.de, 27.4.26)
Auswirkungen des Iran-Kriegs – Exklusive Tankreserven: Schweiz als Treibstoffinsel in Europa Im Fall von Energieknappheit hat die Schweiz Tankreserven. Diese muss sie mit keinem anderen Land teilen – theoretisch. (www.srf.ch, 27.4.26)
Bregenzer Stadtwerke liefern kein Gas mehr Mit 30. September werden die Stadtwerke Bregenz GmbH die Belieferung ihrer Kunden mit Erdgas und Biogas einstellen. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Entwicklung des liberalisierten Energiemarktes – die Anforderungen an Beschaffung, Handel und Administration sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. (www.krone.at, 27.4.26)
Kolumbien: Klimakonferenz diskutiert über Energiewende - - Der Appell ist eindeutig: „Sind wir zu einem Wandel fähig?“, fragte Erzbischof José Domingo Ulloa aus Panama-Stadt bei der Klimakonferenz in Kolumbien. Weil Ulloa auch Vizepräsident des katholischen lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM ist, hat sein Wort besonderes Gewicht. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Innovative Brennstoffzelle macht Biogasanlagen zum Stromspeicher In den meisten Biogasanlagen treiben Motoren einen Generator an. Spezielle Brennstoffzellen könnten eine Alternative sein. So ließe sich auch Strom speichern. Doch die Rahmenbedingungen sind schwierig. Von David Globig.[mehr] (www.tagesschau.de, 27.4.26)
Wappentier wirbt für Wassermarke Die Kommunikationsagentur Furrerhugi hat zusammen mit Bodin.consulting eine Markenkampagne für Lokales Wasser 37 entwickelt. Kernbotschaft: «Echte Zürcher:innen trinken lokal». (www.persoenlich.com, 27.4.26)
Grüner Sechs-Punkte-Plan: So wird die Rente stabil: Arbeiten bis 68 und zurück zum Demographiefaktor - Statt der Panikmache des Kanzlers und maximaler Unbeweglichkeit der SPD schlagen wir sechs Reformschritte vor: Korrigiert werden muss die Fehlentscheidung, den Nachhaltigkeitsfaktor auszusetzen. Und Beamte gehören in die gesetzliche Rente. - (www.faz.net, 27.4.26)
Fünfzig neue Märtyrer anerkannt - - 49 katholische Laienbrüder und ihr Kaplan, die 1936 in Spanien während der religiösen Verfolgung vor und während des Spanischen Bürgerkriegs getötet worden sind, hat der Papst als Märtyrer anerkannt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Schulhaus in Zürich: Stadt zahlt fast eine halbe Million, um Wiese wiederherzustellen Ein Anwohner blockiert die Sanierung des Schulhauses Aemtler in Wiedikon. Nun stellt die Stadt die bereits umgepflügte Aemtlerwiese wieder her. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Integral ecology in the life of the family | A joint document with the Dicastery for Laity, Family and Life ntegral ecology in the life of the family, a new Document to educate about the care of Creation and human life. This work is the fruit of the joint commitment of two Dicasteries of the Holy See, the Dicastery for Promoting Integral Human Development and the Dicastery for Laity, Family and Life, to welcome and respond to the appeals of Pope Francis and Pope Leo XIV to listen to the cry of the poor and the cry of the Earth and to act accordingly. This Document draws on the principles of the post-synodal Exhortation Amoris Laetitia and the teachings of the Encyclical Laudato si'. Theologians, counselors, and married couples also participated in its drafting, sharing their experiences and expertise. | Creation and family life are interconnected; therefore, families, which constitute society, can become the starting point for profound cultural change. They become a conduit for bottom-up renewal that positively influences the community and public policies. (www.humandevelopment.va, 27.4.26)
Verwenden statt wegwerfen | Wohin mit all dem Grüngut? 5 Tipps für den eigenen Garten Tonnenweise werden Äste, Gejät, Gras und Laub aus den Gärten abtransportiert. Es ginge auch anders: So gelingt eine naturnahe Kreislaufwirtschaft. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
14 Milliarden Dollar Extra-Gewinne Ölkonzerne profitieren von der Krise, rechnet die Hilfsorganisation Oxfam anlässlich der Energiewende-Konferenz in Kolumbien vor. Entwicklungsländer leiden bereits unter Öl- und Gas-Knappheiten, können aber meist keine Energiewende finanzieren. - (klimareporter.de, 27.4.26)
Abstimmung im Parlament: Kantonsrat will Amtszeitbeschränkung für Verwaltungsrat der EKZ Neben einer maximalen Amtsdauer soll auch ein Höchstalter für Mitglieder des Gremiums gelten. Betroffen von der Regelung wäre unter anderem der Präsident. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Ortsnamen-Kampagne der Migros auf Social Media Die Influencer-Marketing-Agentur hat die laufende Regionalitätskampagne von Migros für TikTok und Instagram adaptiert. (www.persoenlich.com, 27.4.26)
Vatikan veröffentlicht Öko-Leitfaden für Familien - - Der Vatikan hat ein Dokument veröffentlicht, das ökologisches Verhalten und Nachhaltigkeit speziell in Familien fördern soll. Es wurde in fünf Sprachen veröffentlicht – bislang nicht auf Deutsch. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Papst Leo XIV., Pete Hegseth und der Mythos vom "gerechten Krieg" Während Papst Leo XIV. den Krieg im Nahen Osten verurteilt, berufen sich politische Akteure weiterhin auf religiöse Rechtfertigungen für militärische Gewalt. Die alte Lehre vom "gerechten Krieg" erlebt dabei eine fragwürdige Renaissance. (hpd.de, 27.4.26)
„Friedrich Merz ist ein Lone Wolf“ Marc Felix Serrao, Axel Springer Global Reporter, kommentiert die aktuelle Lage der CDU und das Führungsverhalten von Friedrich Merz. Besonders der Umgang mit Kernenergie und die Kritik an fehlenden Reformen stehen im Fokus. (www.welt.de, 27.4.26)
Rekursbedingte Bauverzögerung Schulanlage Aemtler: Vorübergehende Wiederherstellung der Aemtlerwiese Die Instandsetzung der Schulanlage Aemtler verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Aufgrund von Rekursen mussten die Bauarbeiten für die Erdsondenbohrungen auf der Aemtlerwiese unterbrochen werden. Während der Rekursdauer wird die Wiese für 480 000 Franken vorübergehend wiederhergestellt. (www.stadt-zuerich.ch, 27.4.26)
Energie-Autarkie neu definiert Batteriespeicher sind aktuell in aller Munde, und das aus gutem Grund. Sie gelten als das entscheidende Puzzleteil für die Energiewende: Denn erst die effiziente Speicherung macht Solarstrom dann verfügbar, wenn er wirklich gebraucht wird: am Abend, in der Nacht oder bei bewölktem Himmel. Wir freuen uns, mit dem Hoymiles HiOne eine All-in-One-Lösung in unser Sortiment aufzunehmen, die wie unsere Solarlösungen in Sachen Flexibilität, Design und Installation ein Spitzenresultat liefert. | Bisher standen Planer und Hausbesitzer oft vor einer Herausforderung: Die Installation von Speichersystemen war komplex, platzraubend und erforderte das mühsame Zusammenspiel verschiedener Komponenten. Der Hoymiles HiOne räumt mit diesen Hürden auf. (megasol.ch, 27.4.26)
Immobilien Stadt Zürich veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2025 Der neue Nachhaltigkeitsbericht von Immobilien Stadt Zürich zeigt Fortschritte in der Entwicklung des Portfolios — von der Reduktion der direkten Treibhausgasemissionen über verbesserte Energie- und Flächeneffizienz bis zur Klimaanpassung. | Der Bericht 2025 zeigt, dass sich positive Trends aus der letzten Ausgabe 2023 fortsetzen. So etwa bei der Reduktion der direkten Treibhausgasemissionen: zum Jahresende 2025 war bereits ein Drittel aller fossil betriebener Heizungsanlagen im Portfolio durch erneuerbare Alternativen ersetzt. Damit bleibt die IMMO auf Kurs, die direkten Treibhausgasemissionen in ihrem 1900 Gebäude umfassenden Immobilienbestand bis 2035 auf Netto-Null abzusenken. | Erfreuliche Entwicklungen zeigen sich auch beim Energieverbrauch: Intelligente Sensoren und Zähler überwachen die Verbräuche in IMMO-Gebäuden kontinuierlich — und ermöglichen Betriebsoptimierungen, durch die jährlich 300 Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden. (www.stadt-zuerich.ch, 27.4.26)
Baberowski über Populismus: Die Krisendiagnosen sind austauschbar geworden - Der Historiker Jörg Baberowski will erklären, warum die liberale Demokratie in der Krise steckt. Aber was er schreibt, steht längst überall. Darüber kann auch seine diffuse Elitenanklage nicht hinwegtäuschen. - (www.faz.net, 27.4.26)
USA: Bischof zu Schießerei beim Weißen Haus: Kein Platz für Gewalt - - Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner des Weißen Hauses am Wochenende hat die katholische US-Bischofskonferenz (USCCB) Gewalt verurteilt. „In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Gewalt jeglicher Art“, erklärte der Vorsitzende, Erzbischof Paul Coakley. US-Präsident Donald Trump wurde in Sicherheit gebracht; ein Wachmann wurde verletzt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Sortieren der Wiese: Genetische Methoden zur Trennung von Arten und Sorten Dauergrünflächen bestehen aus mehreren Arten und Sorten, deren Zusammensetzung sich im Laufe der Zeit verändert. Solche Veränderungen visuell zu erkennen ist auf Artebene arbeitsintensiv und auf Sortenebene unmöglich. Zwei DNS-basierte Methoden wurden zu diesem Zweck getestet. | Schweizer Dauergrünflächen sind artenreiche Mischungen von Gräsern, Leguminosen und Kräutern. Bewirtschaftungspraktiken und sich verändernde Umweltbedingungen können die Artenzusammensetzung und die genetische Vielfalt negativ beeinflussen. Grünflächen mit geringerer Diversität sind weniger widerstandsfähig gegenüber biotischen und abiotischen Stressoren. Daher ist die Erkennung von Veränderungen in der Zusammensetzung entscheidend, um entsprechend eingreifen und diese wertvollen Ökosysteme schützen zu können, die zudem genetische Ressourcen für die Züchtung beherbergen. Die visuelle Überwachung auf Artebene ist arbeitsintensiv und erfordert hohe Expertise, (www.agrarforschungschweiz.ch, 27.4.26)
Autofahren nur mit Genehmigung – wie „Berlin autofrei“ die Hauptstadt spaltet Ein mögliches Volksbegehren könnte den Autoverkehr in der Berliner Innenstadt einschränken. Während Aktivisten noch um Unterschriften kämpfen, streiten Politiker über die Zukunft der Mobilität in der Hauptstadt. (www.welt.de, 27.4.26)
Kann ein Windbaum für 70.000 Euro mit Photovoltaik mithalten? Ein Windbaum mit 36 blattförmigen Mikroturbinen soll auch bei schwachem Wind Strom liefern — rund um die Uhr, unabhängig von der Sonne. In Niedersachsen steht seit Kurzem die erste private Anlage Deutschlands. Doch mit einem Preis von 70.000 Euro stellt sich die Frage: Kann der Windbaum wirklich mit einer Photovoltaikanlage konkurrieren? | Photovoltaikanlagen prägen in vielen Wohngebieten in Deutschland inzwischen das Bild. Denn auf immer mehr Hausdächern finden sich Solarpanels, die Sonnenlicht in Strom umwandeln und für private Haushalte grünen Strom liefern. | Bei der Windkraft sieht das eher anders aus. Denn während große Windräder die Landschaft dominieren, spielen kleinere Lösungen für den privaten Gebrauch bisher kaum eine Rolle. | Genau hier setzen Konzepte wie der „Windbaum“ an, die Windenergie auch in der Energieversorgung im eigenen Haushalt nutzbar machen sollen. Doch ob der „Windbaum“ tatsächlich als Alternative zur Photovoltaik im privaten Bereich mithalten kann, (www.basicthinking.de, 27.4.26)
KI-Produktivität: Workslop bremst Effizienz von Unternehmen Das Phänomen Workslop führt dazu, dass fehlerhafte KI-Inhalte mühsam nachbearbeitet werden müssen — ein Zeitfresser, der Unternehmen jährlich Millionen kosten kann. | Die Einführung von KI in den Arbeitsalltag wird von Führungsetagen oft als Heilsbringer für die Effizienz gefeiert, doch an der Basis der Unternehmen zeichnet sich ein gegenteiliges Bild ab. Während Firmenchefs von massiven Produktivitätssprüngen berichten, sehen sich Angestellte mit einem Phänomen konfrontiert, das Experten als Workslop bezeichnen. Dabei handelt es sich um KI-generierte Arbeitsergebnisse, die oberflächlich poliert wirken, jedoch so fehlerhaft oder ungenau sind, dass sie mühsam korrigiert, bereinigt oder komplett neu erstellt werden müssen. Dieser Prozess führt dazu, dass die vermeintliche Zeitersparnis durch die aufwendige Nachbearbeitung wieder verloren geht. (www.it-daily.net, 27.4.26)
Entscheidung über PFAS-Verbot: Ewigkeitschemikalien und ihre toxische Lobby Betroffene aus schwer verschmutzten Gebieten wollen ein generelles Verbot von Ewigkeitschemikalien. Die Chemie-Industrie hält dagegen und entfaltet in Brüssel eine Lobby-Kampagne sondergleichen (www.freitag.de, 27.4.26)
Energiewende bei Nestlé in Biessenhofen: mit neu eröffneter Agri-Photovoltaic-Anlage auf der Kuhweide und Wärmepumpen in die Zukunft Nestlé hat heute am Nestlé Nutrition Werk in Biessenhofen gemeinsam mit Landwirt Gerhard Metz, Projektpartner BayWa r.e. sowie Gästen aus Politik, landwirtschaftlichen Verbänden und Organisationen eine innovative Agri-Photovoltaik-Anlage eröffnet. Die „Cow-PV“-Anlage verbindet die Erzeugung von regionalem Ökostrom mit landwirtschaftlicher Nutzung, Heuerzeugung und Tierwohl. Der vor Ort erzeugte Solarstrom treibt zugleich die Elektrifizierung und Energiewende am Standort voran: Er unterstützt den Betrieb moderner Wärmepumpen und die intelligente Nutzung von Abwärme — für mehr Energieeffizienz, Einsparung von Erdgas und CO2 und wachsende Energieunabhängigkeit. | Mit der Inbetriebnahme der Agri-Photovoltaik- (Agri-PV-) Anlage setzt Nestlé in Biessenhofen einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem zunehmend elektrifizierten, energieeffizienten Produktionsstandort. In Zeiten volatiler Energiemärkte und globaler Umbrüche gewinnt die Versorgungssicherheit vor Ort weiter an Bedeutung. (www.nestle.de, 27.4.26)
Energie-Unabhängigkeitstag 2026: Ab 27. April lebt die Schweiz auf Pump Die einheimischen Ressourcen reichten bis am Montag, 27. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Nun ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger angewiesen — insbesondere auf Erdöl, Gas und Uran angewiesen. Das zeigt die aktuelle Berechnung der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Eine konsequente Energiewende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung kann diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Energie-Unabhängigkeitstag sukzessive auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. | Die Schweiz deckt heute rund zwei Drittel ihres Energiebedarfs mit Importen. Dazu zählen sämtliche Erdölprodukte, Erdgas sowie nukleare Brennstoffe. Dafür fliessen jährlich rund sieben Milliarden Franken ins Ausland. Der Energie-Unabhängigkeitstag macht diese Abhängigkeit sichtbar: Er markiert den Zeitpunkt, ab dem die Schweiz rechnerisch vollständig auf Energie aus dem Ausland angewiesen ist. (energiestiftung.ch, 27.4.26)
Ab 27. April lebt die Schweiz energetisch vom Ausland Die einheimischen Ressourcen reichten bis am Montag, 27. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Nun ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger — insbesondere auf Erdöl, Gas und Uran angewiesen. Das zeigt die aktuelle Berechnung der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Eine konsequente Energiewende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung kann diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Energie-Unabhängigkeitstag sukzessive auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. | Die Schweiz deckt heute rund zwei Drittel ihres Energiebedarfs mit Importen. Dazu zählen sämtliche Erdölprodukte, Erdgas sowie nukleare Brennstoffe. Dafür fliessen jährlich rund sieben Milliarden Franken ins Ausland. Der Energie-Unabhängigkeitstag macht diese Abhängigkeit sichtbar: Er markiert den Zeitpunkt, ab dem die Schweiz rechnerisch vollständig auf Energie aus dem Ausland angewiesen ist. (naturschutz.ch, 27.4.26)
Katherina Reiche: Gegen den Strom Viele Länder reduzieren die Abhängigkeit von Öl und Gas, doch Katherina Reiche bremst die Energiewende. Das ist klimapolitisch ein Rückschritt und wirtschaftlich riskant. (www.zeit.de, 27.4.26)
Solarmodulpreise steigen weiter Im vierten Monat in Folge sind die Modulpreise über alle Technologieklassen hinweg gestiegen. Zwar ist der Anstieg nicht mehr so rasant, wie noch Anfang des Jahres, aber er konnte auch noch nicht gestoppt werden. (www.energiezukunft.eu, 27.4.26)
Wie BP und Total den Ausbau der Offshore-Windkraft ausbremsen wollen Die Energiekonzerne BP und Total Energies haben Milliarden in Offshore-Windparks investiert. Ein neuer Vorstoß der Unternehmen könnte den Ausbau der Anlagen um Jahre verzögern - und deutlich weniger Strom bringen. Das zeigen NDR-Recherchen.[mehr] (www.tagesschau.de, 27.4.26)
Datenanalyse zu Velounfällen: Tödliche Velounfälle nehmen zu: Diese Rolle spielen Alter, Alkohol und E-Bikes Immer häufiger verunfallen Velo- und E-Bike-Fahrer auf Schweizer Strassen schwer. Was sind die Gründe? Wo passiert es, wen trifft es – und wer sind die Verursacher? (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Obwohl es noch bis 2050 erlaubt wäre: Zürcher Regierungsrat will Hausbesitzern den Steuerrabatt für Solaranlagen und Wärmepumpen wegnehmen Der Aargau behält den Abzug für energetische Sanierungen und Umweltschutzmassnahmen bei. Dieser sei ein wichtiger Anreiz für die Hausbesitzer, zudem profitiere das Gewerbe. (www.nzz.ch, 27.4.26)
PVT macht Schule - - Am Ammersee versorgen PVT-Kollektoren das Gymnasium in Herrsching mit 56 Erdsonden eine Wärmepumpe in der Heizsaison mit regenerativer Energie. Ab Mai regenerieren die Hybridkollektoren das Erdsondenfeld. - - (www.geb-info.de, 27.4.26)
Hamburger Bewerbung für Paralympics: Mit Erpressung zu mehr Barrierefreiheit Hamburg verspricht, Olympia zu nutzen, um zur „barriereärmsten Metropole Deutschlands“ zu werden. Behindertenvertreter ärgert diese Argumentation. mehr... (taz.de, 27.4.26)
E-Mobilität: Mehr als 74 Millionen Autos weltweit fahren mit Elektroantrieb 2025 hat die Zahl der weltweit genutzten E-Autos einen Rekordwert erreicht. Der mit Abstand größte Anteil davon fährt in China, Deutschland liegt auf Platz drei. (www.zeit.de, 26.4.26)
Umfrage zeigt breite Zustimmung für Erneuerbare und Solarparks Mehr als drei Viertel der Deutschen setzen auf den stärkeren Zubau erneuerbarer Energien. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die die Fachagentur Wind und Solar durchführen ließ. | Mit den Angriffen der USA und Israels auf Iran wurde einmal mehr deutlich, wie stark die Weltwirtschaft von fossilen Rohstoffen aus Arabien und freiem Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus abhängig ist. Vor diesem zeitlichen Hintergrund ließ die Fachagentur Wind und Solar die Deutschen nach ihrer Einstellung zu den Erneuerbaren und zu Freiflächen-Solaranlagen befragen. | Zwischen dem 11. und 23. März — der Iran-Krieg begann am 28. Februar — bat das beauftragte Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Menschen um ihre Einstellung zu den Ökoenergien. Mit 76 Prozent fiel die Unterstützung für den „stärkeren Ausbau“ deutlich aus, mit 46 Prozent der Zustimmung „voll und ganz“ sowie 30 Prozent, die der Aussage „eher“ zustimmten. 13 Prozent stimmten „eher nicht“ zu, 10 Prozent „überhaupt nicht“, (www.energie-und-management.de, 26.4.26)
Pfadi im Kulturkampf – wie Mädchen und Jungs um Macht und Rollen stritten Die Pfadi ist einer der grössten Schweizer Jugendverbände, in dem Mädchen und Jungen gemeinsam aktiv sind. Ihre Geschichte als geschlechtergemischte Organisation reicht aber gerade mal ein paar Jahrzehnte zurück. (www.watson.ch, 26.4.26)
Hallo @BMWE_ , wieso bevorzugen Sie Stromversorgungen mit 500 g CO2 je kWh (Erdgas), wenn Sie welche mit 50 g CO2 je kWh (PV & Akku) haben könnten?Wieso diese vorsätzliche Sabotage von #Klimaschutz & #Resilienz ? P.S. Ja, der Fussabdruck des Akkuspeichers ist mit berücksichtigt. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)
Im watson-Interview zu Atomkraft kritisiert Grünen Nationalrätin die SVP | «Bewusst Ängste geschürt»: Grüne teilt nach AKW-Entscheid aus 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wankt das AKW-Neubauverbot in der Schweiz. Bei Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter ist der Frust gross. Im Interview mit watson spart sie nicht mit Kritik, sagt wie sie die Schweiz mit Strom versorgen will und wann sie ein neues Gaskraftwerk befürworten könnte. | Die Erneuerbaren haben ihren weltweiten Siegeszug längst angetreten. Auch in der Schweiz werden sie sich durchsetzen. Und man darf nicht vergessen: Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen besteht erst seit rund 80 Jahren. Vielleicht braucht es jetzt aber nochmals 80 Jahre, bis wir davon loskommen. (www.watson.ch, 26.4.26)
Photovoltaik wird die günstigste Stromquelle in den meisten Orten der Welt sein. Ja, sogar mit Berücksichtigung der Speicherkosten. Publikation in der renommierten NATURE. https://www.nature.com/articles/s41467-023-41971-7#Sec6 | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)
The momentum of the solar energy transition Decarbonisation plans across the globe require zero-carbon energy sources to be widely deployed by 2050 or 2060. Solar energy is the most widely available energy resource on Earth, and its economic attractiveness is improving fast in a cycle of increasing investments. Here we use data-driven conditional technology and economic forecasting modelling to establish which zero carbon power sources could become dominant worldwide. We find that, due to technological trajectories set in motion by past policy, a global irreversible solar tipping point may have passed where solar energy gradually comes to dominate global electricity markets, without any further climate policies. Uncertainties arise, however, over grid stability in a renewables-dominated power system, the availability of sufficient finance in underdeveloped economies, the capacity of supply chains and political resistance from regions that lose employment. Policies resolving these barriers may be more effective (www.nature.com, 26.4.26)
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