Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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31.10.26 (Aktualisierung 18:18)

30.10.26

Oberste Bergführerin im Gespräch | «Wenn man den Gipfel nicht erreicht, ist es für viele eine Fehl­leistung. Das finde ich falsch» Rita Christen präsidiert als erste Frau den Schweizer Berg­führer­verband und wechselt bald auf die internationale Ebene. Davon hält sie auch ein Schicksalsschlag nicht ab. | Rita Christen, 58, stammt aus Urnäsch AR und wuchs in einer sportlichen Familie auf. Der Vater vermittelte der Tochter früh das Gefühl: «Du kannst alles, du musst einfach Gas geben.» Nach dem Jurastudium zog sie zu ihrem Mann nach Disentis GR, arbeitete als Gerichtsschreiberin und zog zwei Söhne auf. | 1998 wurde sie Bergführerin, und 2021 wurde sie als erste Frau zur Präsidentin des Schweizer Bergführerverbandes (SBV) gewählt. Im November wird sie Präsidentin der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände. (www.tagesanzeiger.ch, 30.10.26)

Stadt Zürich lanciert Datenstrategie [28.10.26] Die Stadt Zürich hat neu eine Datenstrategie. Sie definiert Daten als strategische Ressource, stärkt die Daten- und Innovationskultur, legt klare Vorgaben für ein verantwortungsvolles Datenmanagement fest und fördert die Datennutzung. | Der Stadtrat hat die erste Zürcher Datenstrategie verabschiedet. Sie bereitet der Stadtverwaltung den Weg, um ihre Daten einfach und zugleich datenschutzkonform nutzen zu können. Mit der Datenstrategie werden Strukturen und Prozesse zur stadtweiten Nutzung von Daten geschaffen, Werkzeuge für den Austausch und die Analyse von Daten bereitgestellt sowie Kompetenzen und Zusammenarbeit gestärkt. Ergänzend verabschiedete der Stadtrat ein Reglement über den Datenaustausch, das die Abläufe für eine datenschutzkonforme Wiederverwendung von Daten innerhalb der Verwaltung definiert. (www.stadt-zuerich.ch, 30.10.26)

Rosengarten: Entscheid zu Übergängen wird weitergezogen [26.10.26] Der Stadtrat wird den abschlägigen Regierungsratsentscheid zu zwei behindertengerechten Übergängen an der Rosengartenstrasse ans Verwaltungsgericht weiterziehen. Auf einen Weiterzug des aktuellen Entscheids zur Geschwindigkeitsreduktion verzichtet er, hält aber am Ziel von Tempo 30 fest. | Täglich verkehren 55 000 Autos auf der Rosengartenstrasse. Entlang der Achse leben rund 3000 Anwohner*innen über dem Lärm-Immissionsgrenzwert, 1000 sogar über dem Alarmwert. Als wirksame Lärmschutzmassnahme will die Stadt einerseits Tempo 30 auf dieser Strecke einführen. Andererseits sollen, unabhängig von der ausgeschilderten Höchstgeschwindigkeit, im Rahmen eines Strassenbauprojekts zwei neue Übergänge für Velos und Fussverkehr entstehen. Ende September 2026 hat der Regierungsrat beiden Vorhaben die Zustimmung verweigert. (www.stadt-zuerich.ch, 30.10.26)

Seeufer Wollishofen: Stadtrat will Möglichkeiten für das KIBAG-Areal neu ausloten [20.10.26] Die Erweiterung des Seeuferparks ist ein zentrales Ziel der Planung im Gebiet «Seeufer Wollishofen». Der Stadtrat nimmt zur Umsetzung Verhandlungen mit der KIBAG auf. Ziel ist eine einvernehmliche Lösung für die künftige Nutzung der von der Planung betroffenen Grundstücke. | Grün, Kultur, Gewerbe und zusätzliche Öffnung: Die Stadt Zürich arbeitet an der Weiterentwicklung des Gebiets «Seeufer Wollishofen». Der behördenverbindliche Masterplan sieht für das Gebiet zwischen der Landiwiese und dem Cassiopeiasteg nach der Roten Fabrik eine substanzielle Vergrösserung der öffentlichen Grün- und Freiräume, neue Wegverbindungen und einen Erhalt der industriellen Prägung mit Arbeitsnutzungen vor. | Die Erweiterung des bestehenden Seeuferparks ist dabei ein zentrales Ziel. Entsprechende Teilrevisionen des regionalen und des kommunalen Richtplans hat der Stadtrat bereits beschlossen. Die Anpassungen des Zonenplans für das Gebiet sind vorbereitet. (www.stadt-zuerich.ch, 30.10.26)

Wir sind Zukunft | Fünf Nachrichten zu Klima und Umwelt, die Hoffnung geben Hitzesommer, Schlammlawinen, Waldbrände: Die schlechten Nachrichten zu den Auswirkungen des Klimawandels scheinen kein Ende zu nehmen. Doch es gibt auch Entwicklungen, die Hoffnung machen. | Die Hoffnung schwindet: Eine Mehrheit der Schweizer und Schweizerinnen glaubt offenbar nicht daran, dass Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft den Klimawandel noch abwenden können. | Doch Fachleute betonen, dass es im Kampf gegen den Klimawandel auch Optimismus braucht. Eine in der Fachzeitschrift «Nature» publizierte Studie stellt fest, dass Klimapessimismus so lähmend und schädlich sein kann wie das Klimaleugnen. |Deshalb kommen hier fünf Nachrichten zu Klima und Umwelt aus diesem Jahr, die Hoffnung geben. | Brände im brasilianischen Amazonaswald auf Tiefstand | EU: Erstmals mehr Strom durch Wind und Sonne als durch fossile Quellen | Das Ozonloch schrumpft weiter | China: CO2-Emissionen könnten Peak erreicht haben | Erstes Hochseeabkommen zum Schutz der Meere tritt in Kraft (www.tagesanzeiger.ch, 30.10.26)

Installation bei den Viaduktbögen | Ein Kunst­werk ruft zur Arbeits­sabotage auf – beauftragt durch die Stadt Zürich Ein Zürcher Künstler­duo interpretiert das ikonische Werk «How to work better» von Fischli/Weiss neu. Anders als das Original ruft ihre Version im Kreis 5 dazu auf, Arbeits­abläufe zu stören. | HowTosabotageworkBetter_2027.pdf | 1. Work slowly | 2. Overcomplicate the simple | 3. Require everything in writing | 4. Hold meetings instead of emailing | 5. Insist on unattainable perfection | 6. Duplicate files. Misdirect emails | 7. Leak internal data by accident | 8. Doomscroll at work not in bed | 9. Never allow shortcuts | 10. Cry on zoom | An der Fassade der Energiezentrale Josefstrasse leuchten seit letztem Samstag klare Arbeitsanweisungen auf. In roter Schrift stehen neben den Viaduktbögen zehn durchnummerierte Verhaltensregeln wie «Work slowly», «Hold meetings instead of emailing» (Halte Sitzungen ab, statt E-Mails zu schreiben) und «Cry on Zoom». Wer mit der S-Bahn über den Viadukt fährt, kann das 15 mal 15 Meter grosse Kunstprojekt «How to sabotage work better» kaum übersehen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.10.26)

Trockenheit | Die Dürre geht mit ins neue Jahr Das hydrologische Jahr endet am 31. Oktober, doch das Wasserdefizit bleibt. Flüsse führen Niedrigwasser, Böden sind vielerorts ausgetrocknet. Warum Deutschland zunehmend unter Trockenheit leidet und wie sich Wasser besser in der Landschaft halten lässt. | Kommenden Sonntag beginnt ein neues Jahr. Der gregorianische Kalender muss sich zwar noch zwei Monate gedulden, das hydrologische Jahr beginnt aber bereits am 1. November. | Was im Winter als Schnee fällt, fließt oft erst Monate später mit der Schneeschmelze in die Flüsse. Das hydrologische Jahr umfasst deshalb den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Oktober. | Es ermöglicht, Niederschläge und Abflüsse über eine zusammenhängende Periode zu bilanzieren und damit auch die Entwicklung des Wasserhaushalts besser einzuordnen. |"Mit dem Ende des Abflussjahres 2025/2026 muss an vielen Pegeln der NNQ — der niedrigste jemals beobachtete Abfluss — neu definiert werden", sagt Enno Nilson von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz. (klimareporter.de, 30.10.26)

17. Weltnaturschutzgipfel | Frieden mit der Natur In Jerewan geht der UN-Gipfel zur Biodiversität zu Ende. Er zeigt, was auf dem Spiel steht. Eine Wirtschaft, die ihr eigenes Fundament abträgt, hat keine Zukunft. | Bis 2030 die Zerstörung der Natur stoppen und die Wende zur Erholung schaffen: Das war das große Versprechen des UN-Naturschutzgipfels von Kunming-Montreal im Jahr 2022, genannt COP 5. Vier Jahre später zieht die COP 17 in Jerewan jetzt Bilanz. | Die Welt müsste längst im Reparaturmodus sein. Es geht um unsere Lebensgrundlagen. Wälder reinigen Luft und Wasser, Moore speichern Kohlenstoff, Insekten bestäuben Nutzpflanzen. Diese Ökosystemleistungen lassen sich nicht durch Technik ersetzen. Wer sie ruiniert, gefährdet Ernährung, Unternehmen und Arbeitsplätze. | Der Weltbiodiversitätsrat IPBES hat 2026 klargestellt: Alle Unternehmen hängen direkt oder indirekt von der Natur ab. Ihr Verlust ist ein systemisches Risiko für Wirtschaft und Finanzstabilität. (klimareporter.de, 30.10.26)

17. Weltnaturschutzgipfel | Frieden mit der Natur In Jerewan geht der UN-Gipfel zur Biodiversität zu Ende. Er zeigt, was auf dem Spiel steht. Eine Wirtschaft, die ihr eigenes Fundament abträgt, hat keine Zukunft. | Bis 2030 die Zerstörung der Natur stoppen und die Wende zur Erholung schaffen: Das war das große Versprechen des UN-Naturschutzgipfels von Kunming-Montreal im Jahr 2022, genannt COP 5. Vier Jahre später zieht die COP 17 in Jerewan jetzt Bilanz. | Die Welt müsste längst im Reparaturmodus sein. Es geht um unsere Lebensgrundlagen. Wälder reinigen Luft und Wasser, Moore speichern Kohlenstoff, Insekten bestäuben Nutzpflanzen. Diese Ökosystemleistungen lassen sich nicht durch Technik ersetzen. Wer sie ruiniert, gefährdet Ernährung, Unternehmen und Arbeitsplätze. | Der Weltbiodiversitätsrat IPBES hat 2026 klargestellt: Alle Unternehmen hängen direkt oder indirekt von der Natur ab. Ihr Verlust ist ein systemisches Risiko für Wirtschaft und Finanzstabilität. (klimareporter.de, 30.10.26)

Kritische Rohstoffe | Neue Energie, alte Muster Die Rohstoffe der Energiewende kommen zu einem großen Teil aus dem globalen Süden. Ihr Nutzen kommt dort kaum an. Eine Auswertung aller 106 strategischen Rohstoffprojekte der EU zeigt, dass Europa dieses Muster bislang fortschreibt. | ein Gastbeitrag von Eugenio Mincione | In der Atacama-Wüste im Norden Chiles wird Sole aus einem Salzsee gepumpt, die in riesigen Becken verdunstet. Übrig bleibt ein lithiumreiches Konzentrat. | Daraus entsteht schließlich Lithiumcarbonat, das wenige Monate später in einer Batterie hier in Europa steckt. Mit dem Heimspeicher, dem E-Auto oder der Großbatterie fängt unsere Erzählung der Energiewende meist erst an. Tatsächlich beginnt ihre Geschichte aber in der Regel tausende Kilometer entfernt. | Es droht sich ein altes Muster zu wiederholen: Der globale Süden liefert Rohstoffe und Flächen für den Abbau, Industrie und Gewinne entstehen anderswo. Das ist kein Naturgesetz. Und Europa kann mitentscheiden, ob dieser Kreislauf durchbrochen wird. (klimareporter.de, 30.10.26)

Globale Transformationv | Die vielen Gewinner der Energiewende Ukraine- und Iran-Krieg zeigen die Risiken fossiler Abhängigkeit. Eine Studie untersucht, welche Staaten durch den klimafreundlichen Umbau profitieren und welche verlieren. | Wer gewinnt, wenn die Welt von Kohle, Öl und Gas Abschied nimmt? Und wer verliert? Diese Frage steht hinter den erbitterten internationalen Auseinandersetzungen um den Klimaschutz. | Die Antwort fällt überraschend aus. Staaten, die durch eine konsequente Energiewende ökonomisch besonders stark benachteiligt werden könnten, stehen lediglich für sechs Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). (klimareporter.de, 30.10.26)

Analyse | Reiche werden mit Fossilen immer reicher Die Erderwärmung schreitet nahezu ungebremst fort, weil gerade auch die Reichen ihre umweltbelastenden Konsum- und Investitionsmuster fortsetzen, kritisiert die Entwicklungsorganisation Oxfam. So geben Milliardäre das meiste Geld noch immer für fossile Investionen aus. | Auf der Weltklimakonferenz werben Spanien und Frankreich für eine zusätzliche Abgabe auf Business-Class-Tickets und Reisen mit Privatjets. Deutschland unterstützt das Vorhaben. | Diese Nachricht ist leider ein Jahr alt. Sie stammt vom 30. Klimagipfel in Brasilien. Initiativen für Luxussteuern im Luftverkehr sind für den anstehenden Gipfel Nummer 31 in der Türkei nicht bekannt. | Im Gegenteil — im Moment beschwören gerade in Deutschland Airlines und Flughäfen den teilweisen Untergang der Branche und fordern eine Senkung der Luftverkehrssteuer sowie von Gebühren. | Ungeachtet dessen stellt das Flugzeug weiter die klimaschädlichste Form der Mobilität dar. (klimareporter.de, 30.10.26)

Raus aus Öl und Gas: Fünf Maßnahmen für bezahlbare Energie und Mobilität Fossile Energien heizen nicht nur die Klimakrise an — sie machen auch das Leben teuer und sind geopolitisch riskant. Spätestens seit der Sperrung der Straße von Hormus sollte das allen klar geworden sein. Die steigenden Energiepreise treffen Menschen mit wenig Geld besonders hart, denn sie müssen einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Budgets für Wärme, Strom und Mobilität aufwenden. Was diese Haushalte nachhaltig und gezielt entlasten könnte, hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy untersucht. Spoiler: Ein Tankrabatt ist es nicht! | Die Heizkosten explodieren, jede Tankquittung ist ein Schock — wer mit Gas oder Öl heizt, wer im Alltag ein Verbrennerauto fährt, muss derzeit ganz schön tief in die Tasche greifen. Das liegt allen voran am Weltmarkt, denn seit Beginn des Irankriegs haben sich die Preise für fossiles Gas mehr als verdoppelt, Heizöl ist mehr als 40, Benzin und Diesel etwa 20 bis 30 Prozent teurer geworden. (www.greenpeace.de, 30.10.26)

Sozialer Klimaschutz | Raus aus der fossilen Kostenfalle Der Staat könnte Haushalte bei Strom, Wärme und Mobilität dauerhaft entlasten. Ein Thinktank legt dazu einen Plan vor. Die Energiekrisen seit 2020 machen deutlich, wie teuer die Abhängigkeit von Öl und Gas ist. | Erst die Pandemie, dann der russische Angriff auf die Ukraine, nun der Iran-Krieg: Die Energierechnung ist für viele Menschen zur Dauerbelastung geworden. Entspannung an den Märkten zwischendurch bedeutete keineswegs eine Rückkehr zu den alten Preisen. | Und wer zu wenig Geld hat, um auf Wärmepumpe oder E-Auto umzusteigen, kann einer teuren Gasheizung oder dem Benzinauto oft kaum entkommen. Eine neue Analyse schlägt deshalb vor, staatliche Hilfen stärker darauf auszurichten, um solche Haushalte aus der fossilen Abhängigkeit zu lösen. | Erstellt wurde die Untersuchung von der Denkfabrik Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace und des Ökoenergieanbieters Green Planet Energy, unterstützt vom Paritätischen Gesamtverband. (klimareporter.de, 30.10.26)

Hochwasser und Dürren | «Stärkster El Niño seit Jahrhunderten»: So wirkt sich das Klimaphänomen rund um den Globus aus Analysen natürlicher Klimaarchive deuten darauf hin, dass das aktuelle El-Niño-Ereignis das stärkste seit 1000 Jahren sein könnte. Und der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. | Der aktuelle El Niño übertrifft mit 3,5 Grad über der Norm alle bisherigen Rekorde und wird im Dezember sein Maximum erreichen. | Analysen natürlicher Klimaarchive wie Korallen und Baumringe deuten darauf hin, dass er der stärkste seit 1000 Jahren sein könnte. | In Afrika droht laut WMO Millionen Menschen durch Dürren eine verschärfte Hungerkrise. | Die Schweiz könnte wirtschaftliche Folgen spüren: Lieferengpässe bei Weizen, Kakao und Kaffee. | Wer sich mit Wetter und Klima auseinandersetzt, kommt derzeit an einem alles dominierenden Thema nicht vorbei: El Niño. Das Phänomen ist eigentlich schnell erklärt: Es geht darum, dass sich das oberflächennahe Meerwasser im tropischen Pazifik nach einer Umkehr der normalerweise dort herrschenden Windsysteme unüblich stark erwärmt. (www.tagesanzeiger.ch, 30.10.26)

29.10.26

Verlässliche Informationen für Mensch und KI: Das Bundesamt für Statistik lanciert neuen Online-Auftritt Das Bundesamt für Statistik (BFS) erneuert seinen Webauftritt mit zwei Plattformen: Die neue Amtswebseite «Das Bundesamt für Statistik» informiert über die Organisation und Dienstleistungen des BFS, das Fachportal «Statistik Schweiz» vereinfacht den Zugang zu statistischen Daten für Menschen und die künstliche Intelligenz. Damit schafft das BFS eine gemeinsame Grundlage aus nachvollziehbaren und verlässlichen Informationen für eine funktionierende Demokratie. | Seit 166 Jahren ist das BFS der zentrale Informations- und Datendienstleister des Bundes für Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. Zudem koordiniert es als Swiss Data Steward im Auftrag des Bundesrats, wie Daten in der Verwaltung beschrieben, harmonisiert und ausgetauscht werden. Mit dem neu lancierten Webauftritt untermauert das BFS seine Position als nationales Kompetenzzentrum für die Inwertsetzung von unabhängigen, verlässlichen und vergleichbaren Daten. (www.admin.ch, 29.10.26)

WHO soll handeln | Hunderttausende Hitzetote – Notstand wegen Klimakrise? Menschen sterben, Arbeitsbedingungen verschlechtern sich, natürliche Lebensgrundlagen unter Druck: Zeit, eine gesundheitliche Notlage auszurufen? Internationale Forscher haben eine klare Meinung dazu. | Hunderttausende Hitzetote, wirtschaftliche Einbussen und krasse Wetterextreme: Die gesundheitsgefährdenden Folgen des Klimawandels haben einem aktuellen Bericht zufolge im vergangenen Jahrzehnt deutlich zugenommen. Die Gegenmassnahmen blieben hingegen deutlich dahinter zurück, warnt ein Team unter Federführung des University College London im Fachjournal «The Lancet». | «Dies ist keine allmähliche Verschlechterung, sondern ein sprunghafter Wandel, der als der globale Gesundheitsnotstand anerkannt werden muss, der er ist», warnt die Leiterin des «Lancet»-Berichts vom University College London, Marina Romanello. «Die Zunahme vieler klimabedingter Gesundheitsgefahren beschleunigt sich, während die Zahl der durch den Klimawandel bedingten Hitzetoten einen Rekordwert erreicht hat und (www.tagesanzeiger.ch, 29.10.26)

Sternstunde Philosophie | Klimakrise: Warum handeln wir nicht, Reto Knutti? [25.10.2026 60 Min] Hitzesommer, ausgetrocknete Seen und Flüsse, Gletschersterben — und gerade hat die UNO eine Erwärmung um 2.8 Grad prognostiziert. Dennoch sorgt das Thema oft nur für Achselzucken. Können wir uns diese Nonchalance leisten? Und auf wessen Kosten? Ein Gespräch mit Klimawissenschaftler Reto Knutti. |In ihrem neuesten Bericht rechnet die UNO vor, dass die Erde bis Ende des Jahrhunderts auf eine Erwärmung von 2.8 Grad zusteuert. Doch viele empfinden die Klimadebatte inzwischen als ermüdend oder gar sinnlos. Warum fällt es uns so schwer, vom Erkennen ins Handeln zu kommen? Kann die kleine Schweiz angesichts eines globalen Problems überhaupt etwas ausrichten? Reto Knutti, Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich, gehört zu den prägenden Stimmen der Schweizer Klimadebatte. Mit Barbara Bleisch spricht er über die Möglichkeiten und Grenzen technischer Lösungen, über politische Verantwortung und die Frage, was jeder Einzelne bewirken kann. (www.srf.ch, 29.10.26)

28.10.26

Eidgenössische Wahlen 2027 – Kreisschreiben des Bundesrates und Informationsportal In rund einem Jahr finden die National- und Ständeratswahlen 2027 statt. Im Hinblick darauf hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 das Kreisschreiben an die Kantonsregierungen mit den Instruktionen für die Nationalratswahlen erlassen. Zudem haben die Bundesverwaltung und die Parlamentsdienste gemeinsam mit den Kantonen ein Onlineportal mit Informationen zu den Wahlen 2027 lanciert. | Die Kantone erhalten im Kreisschreiben alle nötigen Informationen und Instruktionen für die Wahlvorbereitungen und die Durchführung der Nationalratswahlen. Gleichzeitig stellt die Bundeskanzlei kandidierenden Gruppierungen sowie den Generalsekretariaten sämtlicher im Nationalrat vertretenen Parteien einen Leitfaden zur Verfügung. Dieser enthält unter anderem Hinweise zum Vorgehen bei der Einreichung von Wahlvorschlägen, zur Frage der Zulässigkeit von Listen- und Unterlistenverbindungen und auch zur gezielten Förderung von Frauen und untervertretenen Minderheiten. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat nimmt Zwischenstand der KI-Regulierung zur Kenntnis Der Bund treibt die Umsetzung der Konvention des Europarats zu künstlicher Intelligenz (KI) voran. An seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 hat der Bundesrat den Stand der Arbeiten und erste Ergebnisse zur Kenntnis genommen. Diese umfassen einen Bericht über die laufenden KI-Aktivitäten in der Bundesverwaltung sowie eine Handreichung für freiwillige Selbstverpflichtungen von Verbänden und Unternehmen. | Am 12. Februar 2025 beschloss der Bundesrat die Ratifizierung der KI-Konvention. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) koordiniert die rechtlich nicht bindenden Massnahmen zu deren Umsetzung. Dazu gehören z.B. Leitlinien, Branchenstandards und Selbstverpflichtungen. | «Bericht über sektorielle Massnahmen zur Regulierung von künstlicher Intelligenz» und «Handreichung für einen KI-Kodex» (Website BAKOM): https://www.bakom.admin.ch/de/kuenstliche-intelligenz (www.admin.ch, 28.10.26)

Transparenz bei Gebühren für bargeldlose Zahlungen: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung Künftig sollen Händler transparent sehen können, aus welchen Bestandteilen sich die Gebühren für bargeldlose Zahlungsmittel zusammensetzen. Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2026 die Vernehmlassung zu einer Änderung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) eröffnet. Er entspricht damit einem Auftrag des Parlaments. | Bargeldlose Zahlungen werden in der Schweiz überwiegend über sogenannte Mehrparteiensysteme abgewickelt. Dazu gehören insbesondere die Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard sowie das Zahlungssystem Twint. Bei solchen Zahlungen fallen verschiedene Gebühren an, die den Händlern in Form einer Händlergebühr weiterverrechnet werden. | Mit der Vorlage setzt der Bundesrat die Motion 25.3020 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats «KMU entlasten. Klartext bei Gebühren für bargeldlose Zahlungsmittel» um. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat gewährt Start-ups Flexibilität bei der Arbeitszeitorganisation Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 neue Sonderbestimmungen für Start-ups und bestimmte von diesen beschäftigte Arbeitnehmende verabschiedet. Damit gewährt er ihnen mehr Flexibilität bei der Organisation der Arbeitszeit. Die neuen Bestimmungen wurden mit den Sozialpartnern ausgehandelt und treten am 1. Dezember 2026 in Kraft. | Start-ups schaffen Arbeitsplätze und tragen dank ihrer innovativen Ideen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz bei. | Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) hat den Bundesrat im Rahmen der Prüfung des Vorentwurfs zur parlamentarischen Initiative 16.442 gebeten, diese Initiative auf Verordnungsstufe umzusetzen. Der Bundesrat hat dem Ziel der Initiative Folge gegeben und die Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (ArGV 2) revidiert. | Die Änderung der ArGV 2 sieht gezielte Ausnahmen von den allgemeinen Arbeits- und Ruhezeitvorschriften vor, sofern mehrere Voraussetzungen erfüllt sind. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat verabschiedet Bericht zur Relevanz einer Statistik über Menschen mit Behinderungen und herausforderndem Verhalten Der Bundesrat hat die Relevanz einer Statistik über Menschen mit Behinderungen und herausfordernden Verhaltensweisen im Detail geprüft. Nach eingehender Analyse der Rechtsgrundlagen und der Kosten sieht er die Voraussetzungen für die Erstellung einer solchen Statistik nicht gegeben. Zum einen steht das angestrebte Ziel nicht im Verhältnis zu den dafür erforderlichen Ressourcen, zum anderen liegt die Zuständigkeit bei den Kantonen. Zu diesen Schlüssen kommt der in Erfüllung eines Postulats erarbeitete Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 verabschiedet hat. | Die Schweiz hat die UNO-Behindertenrechtskonvention (BRK) unterzeichnet und sich damit zur adäquaten Betreuung von Menschen mit geistigen, psychischen oder mehrfachen Behinderungen und herausforderndem Verhalten verpflichtet. Laut dem Postulat 24.3212 Roth «Statistik über Menschen mit einer geistigen, psychischen und/oder mehrfachen Behinderung zum Thema ‹Herausfordernde Verhaltensweisen› HEVE» (www.admin.ch, 28.10.26)

Moderne Alarmierung der Bevölkerung: Bundesrat verabschiedet Botschaft Der Bundesrat will die Bevölkerung bei Ereignisfällen über moderne Kanäle informieren, warnen und alarmieren. Im Sinne einer Multikanalstrategie ist die Weiterentwicklung bestehender Instrumente wie der Alertswiss-App und -Website vorgesehen. Die Zuständigkeit für die Sirenen soll vom Bund an die Kantone übertragen werden. Der Bundesrat hat die entsprechende Botschaft in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 verabschiedet. Er beantragt dem Parlament die Anpassung des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes sowie einen Verpflichtungskredit von 165,4 Millionen Franken. | Die Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung ist eine zentrale Aufgabe des Bevölkerungsschutzes, um Schäden und Opfer zu minimieren. Bund und Kantone nutzen dafür verschiedene Kanäle, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) betrieben werden. Dieses stellt die notwendigen Systeme für Alarmierung und Information bei Ereignissen sicher. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Änderung des Wasserrechtsgesetzes Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Botschaft zur Änderung des Wasserrechtsgesetzes (WRG) gutgeheissen. Damit wird ein einheitlicher Bestandesschutz für ehehafte Wasserrechte bis Ende 2054 eingeführt. Die betroffenen Wasserkraftwerke können somit im Rahmen einer Konzession und unter Einhaltung der gewässerschutzrechtlichen Vorgaben weiterhin Strom produzieren. Hintergrund der Gesetzesrevision ist die von der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-N) eingereichte Motion 23.3498 «Ehehafte Wasserrechte schützen und einen klaren Rahmen für die Anwendung der Restwasserbestimmungen schaffen». | Mit der Motion 23.3498 der UREK-N «Ehehafte Wasserrechte schützen und einen klaren Rahmen für die Anwendung der Restwasserbestimmungen schaffen» wurde der Bundesrat beauftragt, eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten. Diese soll regeln, in welchem Zeitrahmen Wasserkraftwerke mit ehehaften Wasserrechten die Sanierungspflichten (www.admin.ch, 28.10.26)

Herausgabe von elektronischen Beweismitteln: Rechtskonflikt für Tech-Dienste mit Übergangslösung entschärfen Anbieterinnen von Internet- und Kommunikationsdienstleistungen aus der Schweiz dürfen europäischen Strafverfolgungsbehörden die herausverlangten Daten als elektronische Beweismittel mit einer Spezialbewilligung direkt zustellen. Dies weil die Datenherausgabe bei Tech-Diensten, die im EU-Raum tätig sind, neu direkt verlangt werden kann (europäische E-Evidence-Gesetzgebung). Bis zur Schaffung einer gesetzlichen Grundlage stellt diese Übergangslösung sicher, dass für die Tech-Dienste kein Konflikt zwischen schweizerischem und europäischem Recht entsteht. An seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 hat der Bundesrat die entsprechende Modellverfügung verabschiedet. (www.admin.ch, 28.10.26)

Abstimmungsvorlagen für den 28. Februar 2027 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 beschlossen, die folgenden fünf Vorlagen am 28. Februar 2027 zur Abstimmung zu bringen: | 1. Volksinitiative «Ja zum Importverbot für Stopfleber (Stopfleber-Initiative)» (BBl 2026 2712) | 2. Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht (Demokratie-Initiative)» (BBl 2026 2714) | 3. Bundesbeschluss vom 19. Juni 2026 über die Genehmigung des Wirtschafts-partnerschaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Malaysia (BBl 2026 1777) | 4. Änderung vom 19. Juni 2026 des Kernenergiegesetzes (KEG) (BBl 2026 1772) | 5. Änderung vom 19. Juni 2026 des Bundesgesetzes über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (Allgemeinverbindlicherklärung von Mindestlöhnen, die unter kantonalen Mindestlöhnen liegen) (BBl 2026 1770). (www.admin.ch, 28.10.26)

Publikationshinweis | Verordnung über Informationssysteme des BLV für die Lebensmittelkette (ISLK-V) Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Änderung der Verordnung über Informationssysteme des BLV für die Lebensmittelkette (ISLK-V) verabschiedet. Mit der Revision wird die finanzielle Beteiligung der Kantone auf diejenigen Informationssysteme ausgeweitet, die hauptsächlich der Erfüllung ihrer Aufgaben dienen. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat genehmigt Anpassungsstrategie und Massnahmen zu Hitze und Trockenheit | https://www.bafu.admin.ch/anpassung-an-den-klimawandel-wie-schuetzt-die-schweiz-bevoelkerung-und-die-umwelt Der Bundesrat hat sich am 28. Oktober 2026 umfassend mit der Hitze und Trockenheit und mit Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auseinandergesetzt. Er hat die Strategie und den Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel verabschiedet. Diese geben die Ziele vor und halten wichtige Massnahmen fest, um in der Schweiz die Risiken des Klimawandels zu begrenzen. Zusätzlich hat der Bundesrat Massnahmen im Bereich Hitzemonitoring und beim Gesundheitsschutz von Mensch und Tier beschlossen. Damit soll die Anpassungsfähigkeit von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gesteigert werden. | Der Bundesrat hat die Strategie und den Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel für den Zeitraum von 2026—2031 verabschiedet. Die Strategie legt auf Bundesebene die Ziele, Grundsätze und Prioritäten der Anpassung an den Klimawandel fest. In 30 Handlungsfeldern zeigt sie auf, mit welchen Massnahmen sich Klimarisiken verringern lassen und sich Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft besser anpassen können. (www.admin.ch, 28.10.26)

Bundesrat reduziert Verwaltungsaufwand und vergrössert Handlungsspielraum von Landwirtschaftsbetrieben Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2026 das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2026 verabschiedet. Damit werden mehrere Massnahmen zur administrativen Entlastung der Landwirtschaftsbetriebe umgesetzt, insbesondere im Bereich der Direktzahlungen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft. | Dem Bundesrat ist es ein grosses Anliegen, die Landwirtinnen und Landwirte administrativ zu entlasten und ihnen mehr Handlungsspielraum zu verschaffen. So werden mit dem verabschiedeten Verordnungspaket 2026 mehrere Änderungen im Bereich der Direktzahlungen eingeführt. | Zukünftig werden bestimmte Typen von Biodiversitätsförderflächen auf offener Ackerfläche zusammengefasst, um die Aufgaben der Landwirtinnen und Landwirte zu vereinheitlichen und zu erleichtern. Ausserdem werden die Produktionssystembeiträge vereinfacht, wodurch die Betriebe mehr Handlungsspielraum erhalten. (www.admin.ch, 28.10.26)

Erfolgreiches Förderprogramm Ladeinfrastruktur beendet: Über 114'000 Parkplätze für Elektroautos ausgerüstet Fördergelder grösstenteils für Parkplätze in Ein- und Mehrfamilienhäusern | Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum wird weiter gefördert | Das Förderprogramm Ladeinfrastruktur wurde im April 2023 gestartet, seither sind über 8'000 Gesuche eingegangen. Der Fördertopf mit 50 Millionen Franken ist nun ausgeschöpft. Mit den Fördergeldern werden über 114'000 Parkplätze im Kanton Zürich fürs elektrische Laden vorbereitet. Ab sofort können keine neuen Gesuche mehr eingereicht werden. Gemeinden, welche die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ausbauen wollen, erhalten derweil weiterhin Förderbeiträge. | Der Kanton Zürich will die Elektrifizierung des Strassenverkehrs vorantreiben und startete deshalb im April 2023 das Förderprogramm Ladeinfrastruktur. Der Kantonsrat hatte für das bis Ende 2026 befristete Förderprogramm einen Betrag von 50 Millionen Franken gesprochen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Mittel nun zwei Monate vor Ablauf der Frist vollständig aufgebraucht. (www.zh.ch, 28.10.26)

Der Bundesrat genehmigt das Abkommen zur Regelung der Datenverwaltung in Forschungsprojekten mit der Volksrepublik China Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2026 das «Abkommen über die grenzüberschreitende Verwaltung wissenschaftlicher Daten im Rahmen gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zwischen der Schweiz und China» genehmigt. Es wird Ende Oktober im Rahmen der Mission des Bundespräsidenten Guy Parmelin in China unterzeichnet. | In den letzten Jahren hat China eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften erlassen, die Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Forschung haben. Auf Basis der Gesetze zur Cybersicherheit, zur Datensicherheit und zum Schutz personenbezogener Daten sowie von Massnahmen zur Verwaltung wissenschaftlicher Daten werden diese Daten nach ihrer Bedeutung für China eingestuft. Ihr Export ins Ausland kann verhindert oder bestimmten Bedingungen unterstellt werden. (www.admin.ch, 28.10.26)

Der Bundesrat genehmigt das Abkommen zur Regelung der Datenverwaltung in Forschungsprojekten mit der Volksrepublik China Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2026 das «Abkommen über die grenzüberschreitende Verwaltung wissenschaftlicher Daten im Rahmen gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zwischen der Schweiz und China» genehmigt. Es wird Ende Oktober im Rahmen der Mission des Bundespräsidenten Guy Parmelin in China unterzeichnet. | In den letzten Jahren hat China eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften erlassen, die Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Forschung haben. Auf Basis der Gesetze zur Cybersicherheit, zur Datensicherheit und zum Schutz personenbezogener Daten sowie von Massnahmen zur Verwaltung wissenschaftlicher Daten werden diese Daten nach ihrer Bedeutung für China eingestuft. Ihr Export ins Ausland kann verhindert oder bestimmten Bedingungen unterstellt werden. (www.admin.ch, 28.10.26)

Which protein is best for the planet and your health? A new rating system combines a “planet score” and a “people score” to see past confusing eco-labels. Tofu came out on top, and steak and cheese at the bottom. | Search any grocery store for protein-rich food that's good for both you and the planet, and you're buffeted by certified labels claiming organic-grown, ocean-friendly, low-carbon, fair trade, free range, or other shining attributes. These well-meaning labels can obscure serious tradeoffs–for example healthy tree nuts that minimize greenhouse emissions while guzzling scarce water, or organic meats and cheeses that spew water pollution or planet-warming gases. A health tech scientist has proposed a new solution to this problem, in Frontiers in Sustainable Food Systems. (www.anthropocenemagazine.org, 28.10.26)

Förderung von innovativer und klimaneutraler Mobilität An seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 hat der Bundesrat den Analysebericht über den «Aktionsplan zur Förderung innovativer und klimaneutraler Mobilitätsangebote» verabschiedet. Er setzt damit eine Motion aus dem Nationalrat um. (www.admin.ch, 28.10.26)

Vernehmlassung zur Änderung der Energieverordnung für die Neugestaltung der Gebäudeförderung Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2026 die Vernehmlassung zur Revision der Energieverordnung eröffnet. Die Vorlage konkretisiert die neue Förderlösung für den Gebäudebereich. Die Änderungen erfolgen im Zusammenhang mit dem Entlastungspaket 2027 für den Bundeshaushalt. Sie sollen am 1. Januar 2028 in Kraft treten. Die Vernehmlassung dauert bis zum 11. Februar 2027. | Das Parlament hat am 20. März 2026 beschlossen, im Rahmen des Entlastungspakets 2027 für den Bundeshaushalt, die Förderung im Gebäudebereich neu zu konzipieren. Die Finanzierung soll neu ausschliesslich aus dem zweckgebundenen Anteil der CO2-Abgabe und nicht mehr wie bisher auch zusätzlich aus dem allgemeinen Bundeshaushalt erfolgen. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat die dadurch nötig gewordene Revision der Energieverordnung (EnV) vorbereitet. | Gemeinsam mit den Kantonen hat der Bund ein Dokument erarbeitet, das das künftige Förderprogramm beschreibt. (www.admin.ch, 28.10.26)

Migros-Fusion: Es wird schwierig Für die Fusion der Migros-Genossenschaften braucht es nicht nur Zweidrittels-Mehrheiten. Es braucht 25 Prozent Stimmbeteiligung. | Red. Dies ist eine aktualisierte Fassung eines Artikels vom 21. September 2026. | Was Infosperber im März angekündigt hatte, wird nun konkret. Die Migros will ihre zehn Regional-Genossenschaften fusionieren. Das gab das Unternehmen gestern an einer Medienkonferenz bekannt. Damit will die Migros jenen Schritt machen, den Coop schon vor über 25 Jahren vollzogen hat. | Die zehn Regional-Genossenschaften sind ein Problem. Die «NZZ am Sonntag» schrieb kürzlich: «Zehn Genossenschaften bedeuten viele teure Doppelspurigkeiten, Kompetenzgerangel und langwierige Entscheidungsfindungen.» Nun sollen die zehn Regionalgenossenschaften zu einer zentralen «Gruppengesellschaft» zusammengeschlossen werden. (www.infosperber.ch, 28.10.26)

Medienqualität, abgesehen von Einseitigkeit und Intransparenz Das «Jahrbuch Qualität der Medien» misst genau, aber das Falsche. Es lenkt von den wichtigen Problemen ab. | Das «Fög — Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich» hat die neuste Ausgabe des Jahrbuchs «Qualität der Medien» vorgestellt. Das Kernstück des Jahrbuchs ist die Messung der Qualität der Nachrichtenmedien in der Schweiz. Die Indikatoren für Qualität sind klar definiert. Die Berechnung der «Gesamtqualität» ist zwar komplex und etwas willkürlich, aber nachvollziehbar. | Unklar bleibt, ob das Jahrbuch tatsächlich misst, was es zu messen vorgibt. Die entscheidende Frage, wie Qualität gemessen wird, geht bei den Präsentationen des Fög und in Medienberichten gern unter. 2025 zog eine Vertiefungsstudie über sogenannte «News-Deprivierte» fast die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Auch in der neusten Ausgabe 2026 lenkt eine Vertiefungsstudie von den methodischen Problemen des Jahrbuchs ab. (www.infosperber.ch, 28.10.26)

Neue App erleichtert Setup von my-PV Lösungen Der österreichische Experte für Photovoltaikwärme my-PV hat eine neue App für Endkunden und Fachhändler entwickelt. Die neue „my-PV Setup“-App screent automatisch alle verfügbaren Geräte von my-PV und seinen kompatiblen Partnern im Netzwerk des Kunden, was den Installationsprozess deutlich erleichtert und beschleunigt. (baurundschau.ch, 28.10.26)

De-Risking von Investitionen in erneuerbare Energien bringt hohen wirtschaftlichen Nutzen Erneuerbare-Energien-Projekte erfordern hohe Anfangsinvestitionen. Um dabei die durch volatile Strompreise entstehenden Risiken zu verringern, installieren Regierungen häufig Fördermechanismen in Form langfristiger öffentlicher Verträge wie etwa Differenzverträge (Contracts for Difference, CfDs). Diese Verträge fungieren nicht nur als Subventionen, sondern mindern auch Preisrisiken bei Investitionen. Wie sich verschiedene Arten von CfDs auf das Investitionsrisiko und die daraus resultierenden Finanzierungskosten für erneuerbare Energien auswirken, ist Gegenstand einer neuen Analyse des Kopernikus-Projekts Ariadne. (ariadneprojekt.de, 28.10.26)

Erneuerbare Energien machen die Welt gerechter: Während Öl & Gas auf wenige Ländern konzentriert sind, sind Wind- und Solarenergie viel gleichmäßiger verteilt. Das macht in Zukunft Konflikte um Energieressourcen obsolet. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.10.26)

Demokratien sehen die Vertrauenskrise – aber das Schweizer Modell ist kein Thema Die OECD hat in Paris Politikerinnen, Beamte und Vertretende der Zivilgesellschaft versammelt, um über das tiefe Vertrauen der Bevölkerung in die Regierenden zu diskutieren. Die Schweiz war nicht präsent — und damit auch die direkte Demokratie als Lösungsansatz. Eine Analyse. (www.swissinfo.ch, 28.10.26)

Europa hat ein Narrativproblem Was momentan in Frankreich, in Italien, in Albanien, Belgien, Spanien, Portugal zu beobachten ist, sind nicht lediglich Proteste, sondern Ausdruck eines grundsätzlichen Widerstands. Es geht um eine Generation, die etwas dagegen hat, einen geopolitischen, klimapolitischen und wirtschaftspolitischen Scherbenhaufen zu erben. Sie sind analog zu den Generation Z-Protesten des letzten Jahres in Asien zu sehen, also in Indonesien, Bangladesh, Nepal, Malaysia, den Philippinen, den Malediven, etc. — wer die Geschehnisse in den europäischen Grossstädten lediglich auf die verursachten Schäden reduziert, verkennt die Lage. | Ende letzter Woche habe ich mehrere Aufrufe zu Jugendprotesten in Zürich gesehen. Nicht von politischen Organisationen oder Gruppierungen, nicht von politischen Exponent:innen, sondern von nicht wirklich politischen Accounts. Samstag, 13 Uhr, Paradeplatz, hiess es. Ich bin trotz Erwartung, dass hier nichts passieren wird, kurz vorbeigefahren. (www.pszeitung.ch, 28.10.26)

Vogt am Freitag: Selbstverschuldet – Das Netz ist politisch Während KI-Konzerne vor sich selbst warnen, häufen sich tatsächliche Cyberangriffe auch in der Schweiz. Kolumnist Reto Vogt ist überzeugt, dass wir die falschen Prioritäten setzen. | Künstliche Intelligenz, die unsere Stromversorgung lahmlegt, Daten stiehlt und durch gezielte Angriffe ganze Unternehmen offline nimmt. Vor solchen Szenarien warnen uns die Chefs der grossen KI-Konzerne regelmässig (mit dem Ziel, die Regeln für sich selbst zu definieren). Die Warnungen kommen den Konzernen durchaus gelegen: Wer seine eigene Technologie zur potenziellen Menschheitsbedrohung erklärt, verschafft sich Einfluss auf die Debatte über ihre Regulierung. Von einer ausser Kontrolle geratenen KI sind wir allerdings weit entfernt. Cyberangriffe richten schon heute erheblichen Schaden an, ganz ohne eine solche Technologie. (dnip.ch, 28.10.26)

Klein und präsent, vielfältig und ambivalent. Kirche in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft Die Situation von Kirche und Pastoral in Ostdeutschland ist vielfältig und ambivalent. Hubertus Schönemann zeichnet ein Bild der katholischen Kirche in der extremen Diaspora in einer weitgehend konfessionsfreien Mehrheitsgesellschaft. | Die katholische Kirche in den ostdeutschen Regionen hat einerseits ähnliche Fragestellungen wie die Diözesen in anderen Teilen des Landes. Andererseits ist sie geprägt vom sozio-kulturellen und gesellschaftlichen Kontext des ostdeutschen Raums, in dem seit 1989/90 bis heute spezifische gesellschaftliche Aushandlungsprozesse stattfinden. Sie betreffen Ansprüche, Beteiligungsgerechtigkeit, Verteilung von materiellen und immateriellen Gütern, Werturteile, Verständnisse von gesellschaftlicher und politischer Partizipation, speziell im Blick auf parlamentarische Demokratie und Zivilgesellschaft, mediale und sonstige gesellschaftliche Kommunikation. (www.feinschwarz.net, 28.10.26)

Klima-Anwältin Roda Verheyen warnt trotz Umweltpreis vor Menschheits-Aus Roda Verheyen ist Richterin am Hamburgischen Verfassungsgericht. Die Rechtsanwältin erhält in diesem Jahr den Deutschen Umweltpreis und warnt in diesem Zuge vor dem Ende der Menschheit. 2,8 Grad Erderwärmung würde Millionen Menschen das Leben kosten, mahnt sie. | Die Klima-Anwältin Roda Verheyen, die dieses Jahr den Deutschen Umweltpreis erhält, hat vor der Selbstauslöschung der Menschheit gewarnt. Sie freue sich sehr über den Preis, sagte die Hamburger Juristin in Aachen. Gleichzeitig sei sie aber auch „extrem traurig“. Verheyen ist als Rechtsanwältin in Hamburg tätig und dort auch Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts. | Sie verwies darauf, dass die Erde den Vereinten Nationen zufolge bis Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zusteuere. „2,8 Grad – das bedeutet Millionen von Toten. Wir begeben uns in eine immense Gefahr, uns selber auszulöschen – nicht den Planeten, aber die Menschheit.“ (www.rtl.de, 28.10.26)

26.10.26

Radar-Drohne soll Naturgefahren in den Alpen früher erkennen Genau messen und Bergstürze vorhersagen, bevor sie passieren: Forschende der ETH Zürich testen dafür eine Radar-Drohne. | Der Permafrost schmilzt. Deshalb wird es immer wichtiger, den Alpenraum zu überwachen, um Erdrutsche und Felsstürze vorauszusagen. Damit diese Prognosen möglichst genau sind, probieren Forschende der ETH zum ersten Mal eine Drohne aus, die mit Radar arbeitet. | Eine grosse Drohne startet im Walliser Lötschental und fliegt dann über den Oigschtchummun-Gletscher oberhalb von Blatten. Unten an der Drohne hängt ein Radargerät, welches das Gelände mit elektromagnetischen Wellen abtastet. (www.swissinfo.ch, 26.10.26)

Bluesky bringt iPad Support und Profil-Links Wer mit dem iPad arbeitet, kann jetzt auch darauf Bluesky nutzen und als Creator Links zu anderen Plattformen ins Profil integrieren. | iPad-Nutzer:innen können ab jetzt auch endlich Bluesky darauf nutzen — zunächst aber nur in der Betaversion. Mit dem v1.136 Update für die Social Media App kommt der iPad Support, der laut Bluesky eines der meistgefragten Features der Plattform war. | Mit demselben App Update erhalten die User indes noch eine wichtige Neuerung. Denn Bluesky führt Profil-Links ein, die die User direkt in ihre Profilbeschreibung integrieren können. Sie ähneln damit den Links in der Bio auf Instagram und Co. Über diese Links können Creator auf Websites, Accounts und Angebote auf Drittseiten verweisen, also ebenso auf Accounts auf anderen Social-Media-Plattformen. So können sie zum Beispiel ihre Newsletter und Podcasts, ihre Blogs und Unternehmen über die prominent platzierten Profil-Links vorstellen. (onlinemarketing.de, 26.10.26)

«Elektroauto und Mietwohnung geht nicht?!» – Geht doch: Die 7 wichtigsten Antworten zur Miet-Ladestation Ein neues Auto muss her — dieses Mal soll es ein Elektrofahrzeug sein. Doch was, wenn in der Tiefgarage der Mietwohnung noch keine Ladestation installiert ist? Wie sollen Mieter*innen vorgehen und was ist seitens der Eigentümer*innen zu beachten? ewz-Ladelösungsexperte Lukas Schmid beantwortet die 7 wichtigsten Fragen. | Habe ich als Mieter*in das Recht auf eine Ladestation? | Meine Verwaltung möchte (noch) nicht. Was nun? | Gibt es Förderungen für Ladestationen bei Mietwohnungen? | Was bedeutet «Grundinfrastruktur»? | 5. Wie funktioniert die Abrechnung? | Was passiert, wenn ich ausziehe? | Wie kann ich meine Verwaltung konkret kontaktieren? (mit E-Mailvorlage!) (www.powernewz.ch, 26.10.26)

Die Stadt Wädenswil erhält zum zweiten Mal das Label Energiestadt Gold [23.10.26] Die Stadt Wädenswil darf sich erneut über eine herausragende Auszeichnung freuen: Zum zweiten Mal in Folge wurde ihr das Label Energiestadt Gold verliehen. Dies unterstreicht das langfristige Engagement der Stadt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energie- und Klimapolitik. | Besonders bemerkenswert ist die Auszeichnung angesichts der strengeren Bewertungskriterien der neuen Netto-Null-Methodik, die seit 2024 gelten. Mit 84,7 von 100 möglichen Punkten erreicht Wädenswil die beste Zertifizierungsstufe. Damit gehört die Stadt Wädenswil nicht nur zu den führenden Gemeinden im Bezirk Horgen, sondern auch am Zürichsee — nur die Stadt Zürich erzielte bisher ein besseres Ergebnis. | Das Label "Energiestadt" wird vom Trägerverein Energiestadt vergeben und zeichnet Gemeinden aus, die in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Mobilität, Raumplanung, interne Organisation und Kommunikation vorbildliche Massnahmen umsetzen. (www.waedenswil.ch, 26.10.26)

UN warnen vor 2,8 Grad Erwärmung, weltweit mehr neue Kohleprojekte geplant, Erneuerbaren-Boom trotz Trump Viele Länder wollen weiter in Kohle investieren, sogar die Gastgeber des nächsten Klimagipfels. Das 1,5-Grad-Limit droht laut einem UN-Bericht weit überschritten zu werden. Donald Trumps fossile Energiepolitik hat wenig Erfolg. (klimareporter.de, 26.10.26)

23.10.26

Snowfarming – Davoser Schneereserve hat den Sommer gut überstanden Trotz Hitze ist die Davoser Schneereserve kaum stärker geschmolzen als üblich. (www.srf.ch, 23.10.26)

Faktencheck: Wie erkenne ich staatliche Propaganda? Politiker weltweit manipulieren Menschen, um ihr Denken und Handeln zu beeinflussen. In Demokratien und Diktaturen. Doch wie kann ich staatliche Propaganda erkennen? Das DW-Faktencheckteam gibt Tipps. (www.dw.com, 23.10.26)

Assisi: Mehr als 380 Religionsvertreter beraten über Frieden - - Mehr als 380 Religionsvertreter kommen vom 25. bis 27. Oktober im italienischen Assisi zusammen, um über Frieden, Abrüstung und den Dialog zwischen den Religionen zu beraten. Das internationale Treffen der Gemeinschaft Sant’Egidio erinnert an das historische Friedensgebet, zu dem Papst Johannes Paul II. vor 40 Jahren eingeladen hatte. Papst Leo XIV. wird aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.10.26)

Nigeria: Schwestern schaffen einen Ort für Erholung, Erneuerung und Entfaltung - - Neben ihren vielfältigen Tätigkeiten in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Seelsorge und Sozialdienst schaffen die „Missionary Sisters of Our Lady of the Holy Rosary“ (MSHR) der Region Südnigeria ein Umfeld, das allen – Priestern, Ordensleuten und Laien – Erholung, geistliche Erneuerung und menschliche Entfaltung ermöglicht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.10.26)

Studie: Hitzesommer 2026 war in Europa der tödlichste bisher Mehr als 50.000 Menschen sind einer Schätzung zufolge in diesem Sommer aufgrund der Rekordtemperaturen gestorben. Besonders tödlich war der Juni 2026. (www.dw.com, 23.10.26)

Infrastruktur in München: Zweite Stammstrecke wird für Olympia 2036 voraussichtlich nicht fertig Die Lage beim Bau der zweiten Röhre unter der Innenstadt ist ernüchternd. Münchens Bewerbung um Olympische Sommerspiele könnte das entscheidend beeinflussen. Es gibt aber Ideen, wie man Tempo machen könnte. (www.sueddeutsche.de, 23.10.26)

Finnland genehmigt unterirdisches Atommüll-Endlager Finnland setzt zur Stromgewinnung auch auf Kernenergie - und hat nun grünes Licht für den Betrieb eines unterirdischen Endlagers für Tausende Tonnen Atommüll gegeben. Noch fehlt allerdings eine letzte Genehmigung.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.10.26)

Urnengang Februar 2027: Winterthur stimmt über 100 Millionen für Energie-Contracting ab Am 28. Februar entscheidet die Winterthurer Stimmbevölkerung über einen Rahmenkredit für Quartierwärmeverbünde. Zudem stehen möglicherweise die Friedensrichterinnen und Friedensrichter zur Wahl. (www.tagesanzeiger.ch, 23.10.26)

Tamedia, Ringier, SRG: 315 Medienschaffende verlieren diesen Herbst den Job Die Medien stecken in einer tiefen Krise. Zu spüren bekommen das neben der Demokratie auch die Angestellten der Schweizer Medienhäuser: Allein diesen Herbst werden 315 Vollzeitstellen gekürzt. (tsri.ch, 23.10.26)

Schnappschüsse waren früher aufwendiger Ifolor lanciert seine erste Kampagne mit der Zürcher Agentur. Begleitend gibt es ein überarbeitetes Branding. (www.persoenlich.com, 23.10.26)

„Das sind Ausreden“ – Grüne attackieren Klingbeil im Streit um die Stromsteuer Die Grünen fordern die im Wahlkampf versprochene Stromsteuersenkung. Diese sei sinnvoller als Tankrabatte, „mit denen die Mineralölkonzerne weiter die Gewinne steigern“. (www.welt.de, 23.10.26)

Autofähre Horgen-Meilen: Die Zürichsee-Fähre ersetzt den «Schwan» – und kauft wieder ein Dieselschiff Nach über 55 Dienstjahren wird die älteste Fähre auf dem Zürichsee ausgemustert. Der gewünschte Ersatz durch eine E-Fähre ist vorerst an der Finanzierung gescheitert. (www.tagesanzeiger.ch, 23.10.26)

Öl, Kohle, Gas und ihre Folgen: An der Hitze in Europa starben im Sommer 50.000 Menschen Noch nie gab es so viele Hitzetote in Europa wie 2026. Eine britische Analyse zeigt: Die Folgen des menschengemachten Klimawandels werden deutlicher. mehr... (taz.de, 23.10.26)

VIDEO - Trump, Religion, Social Media: So betreibt der Bolsonaro-Clan Wahlkampf Brasiliens Rechte hat bei den Wahlen Anfang Oktober einen Erdrutschsieg erlebt. Nun muss Flávio Bolsonaro noch in die Stichwahl gegen den amtierenden Präsidenten Lula. Dabei dürfte er starke Rückendeckung erhalten: von seiner Partei, der ganzen Bolsonaro-Familie und Donald Trump. (www.nzz.ch, 23.10.26)

Österreich: Klimaschutz-Preis für fünf Ordensspitäler - - Fünf Projekte österreichischer Ordenskrankenhäuser sind für ihren Einsatz im Klimaschutz ausgezeichnet worden. Die prämierten Initiativen reichen von nachhaltiger Ernährung und Abfallvermeidung bis hin zu umweltfreundlicher Mobilität und dem Schutz der Artenvielfalt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.10.26)

Regierungsratswahlen Kanton Zürich: Martin Neukom offiziell nominiert – die Grünen unterstützen zudem Priska Seiler Graf und Nicolas Galladé Bei den anstehenden Regierungswahlen treten vier Regierungsräte nicht mehr an. Die Zürcher Grünen empfehlen darum auch vier Kandidaten von SP und AL zur Wahl. (www.tagesanzeiger.ch, 23.10.26)

Trump als Klimaschützer Der globale CO2-Ausstoß dürfte 2026 leicht sinken, weil der Iran-Krieg Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Erneuerbare Energien und Elektroautos profitieren, aber auch die Kohle erlebt einen Aufschwung. - (klimareporter.de, 23.10.26)

Hitzesommer forderte so viele Tote wie noch nie Der Hitzesommer 2026 kostete nach Schätzung britischer Wissenschafter in europäischen Städten etwa 50.000 Menschen das Leben – mehr als je zuvor. Allein in Österreich starben Schätzungen zufolge fast tausend Menschen aufgrund der extremen Temperaturen. (www.krone.at, 23.10.26)

„Niemand, der bei Verstand ist, baut heute noch Kernkraftwerke“ Der Astrophysiker Harald Lesch ist strikt gegen die Nutzung von Atomkraft und fordert ein Verbot von KI an Schulen. Wissenschaftlern wirft er politisches Wegschauen vor – und begründet seine drastischen Forderungen. (www.welt.de, 23.10.26)

Theologin warnt: Tech-Elite bedroht US-Demokratie Die Antichrist-Theorien von Peter Thiel? „Lächerlich“, sagt die bekannte Theologin und Ethikerin Prof. Hille Haker aus Chicago. Gefährlich sei vielmehr aber ein Netzwerk aus Tech-Milliardären, das die Demokratie bekämpft und den amerikanischen Staat zerstört. Eine Theologin, die bei ihrem Wien-Besuch Klartext spricht. (www.krone.at, 23.10.26)

Endlich den Weg für Batteriespeicher ebnen Große Batteriespeicher können die Energiewende beschleunigen und günstiger machen. Der BSW-Solar macht 15 Reformvorschläge, um Marktbarrieren zu beseitigen. Unter anderem sollen Netzbetreiber netzdienliche Speicher an Umspannwerken ausschreiben. (www.energiezukunft.eu, 23.10.26)

Klebe-Tattoos für Kinder: Bunte Bildchen entpuppen sich als riskanter Chemie-Cocktail Verbotene Weichmacher, Blei, Nickel, PFAS: Schad­stoffe sind in Klebe-Tattoos keine Seltenheit, zeigen Labor­analysen. Was Eltern dazu wissen sollten. (www.test.de, 23.10.26)

DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Kaffee der Zukunft: Die Suche nach der Bohne für eine heissere Welt Steigen die Preise weiter, trinken wir bald unsere letzte Tasse. Der Klimawandel bedroht die Kaffeeplantagen weltweit. Wie lässt sich das geliebte Morgenritual retten? «NZZ Format» begleitet Farmer und Forscher bei der Suche nach robusten Kaffeebohnen und innovativen Alternativen aus dem Schweizer Labor. (www.nzz.ch, 23.10.26)

Zürcher Organisationen für Schutz von Frauen sind am Anschlag Frauenhäuser sind voll, Beratungsstellen überlastet: Vor der Demonstration gegen Femizide in Zürich berichten Hilfsorganisationen von steigenden Fallzahlen und fehlenden Ressourcen. Diese Woche mussten drei Frauen abgewiesen werden. (tsri.ch, 23.10.26)

Wir sind Zukunft: «Nachhaltige Periodenprodukte haben ihre Öko-Nische verlassen» Weniger Abfall und ein schonenderer Umgang mit Ressourcen: Franziska Barthe vom Schweizer Menstruationsladen Afriska.ch über nachhaltigere Alternativen zu Wegwerfbinden und Tampons. (www.tagesanzeiger.ch, 23.10.26)

50 000 Tote: Nach Schätzung war der Hitzesommer 2026 Europas tödlichster bis anhin Noch nie gab es so viele Hitzetote in Europa wie im Sommer 2026. Das haben britische Forscher ermittelt. Die Folgen der von Menschen gemachten Klimaerwärmung würden immer deutlicher. (www.nzz.ch, 23.10.26)

Der Finanzplatz verursache 18-mal so viel CO2 wie die Schweiz, behaupten NGO und Linke. Doch das ist eine Verdrehung der Tatsachen Die Befürworter der Finanzplatzinitiative stützen eines ihrer wichtigsten Argumente auf eine Studie von McKinsey. Nun melden sich die Unternehmensberater zu Wort und sagen, ihre Ergebnisse würden falsch interpretiert. (www.nzz.ch, 23.10.26)

Schilf vom Neusiedler See als Autobahn-Lärmschutz Ein vielversprechendes Projekt, das Lärm- und Umweltschutz verbindet, setzt neue Maßstäbe. An der A1 bei Völlerndorf in Niederösterreich gaben Asfinag und Strabag am Donnerstag grünes Licht für den ersten Kilometer einer ökologischen Lärmschutzwand – aus Schilf vom Neusiedler See, Lehm und Thermoholz. Dahinter steckt das Start-up Reeduce. (www.krone.at, 23.10.26)

Solarthermie: VDI 4190 bündelt bisherige Regelwerke - - Der Entwurf VDI 4190 Blatt 1 E fasst die technischen Grundlagen thermischer Solaranlagen zusammen. Er vereint mehrere frühere Richtlinien. - - (www.geb-info.de, 23.10.26)

Klimawandel: Forschende schätzen mehr als 50.000 Hitzetote in Europa im Sommer 2026 Die hitzebedingte Sterblichkeit war in diesem Sommer so hoch wie noch nie, sagen Forschende. Mehr als 50.000 Hitzetote zählen sie, die meisten in Süd- und Westeuropa. (www.zeit.de, 23.10.26)

22.10.26

Robotaxis: Was bei der Testfahrt klappt – und was nicht Seit Oktober fahren im Zürcher Furttal autonome Robotaxis. SRF hat eine Testfahrt gemacht und erklärt, ob der Pilotversuch der Durchbruch ist für selbstfahrende Fahrzeuge. (www.swissinfo.ch, 22.10.26)

Die Vermessung der Vielfalt – TUM Von Waldlandschaften bis hin zu winzigen Wasserorganismen erfassen Forschende der TUM mithilfe neuer Technologien, wie sich Biodiversität im Klimawandel verändert — und wie sich Ökosysteme besser schützen lassen. (www.tum.de, 22.10.26)

Invest in Germany: Wie Friedrich Merz BlackRock und Co. ins Land locken will Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit: 200 Chefs von Banken und Fonds kamen zum Gipfel „Invest in Germany“ nach Berlin. Ihre Wünsche: Rente und Stromnetz. Und wer zahlt die Zeche? (www.freitag.de, 22.10.26)

Kampagne #Watt wir können – kek Gemeinsam mit den Karlsruher Hochschulen starten wir „#Watt wir können“ — eine Mitmach-Kampagne für mehr Energieeinsparung. | Gemeinsam Ideen entwickeln, Wissen teilen und ins Handeln kommen: Mit „#Watt wir können“ ist unsere gemeinsame Kampagne mit den Karlsruher Hochschulen gestartet. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können Studierende und Mitarbeitende gemeinsam für mehr Klimaschutz im Hochschulalltag tun? | Ob Energieverbrauch, Mobilität oder Konsum: Im Hochschulalltag gibt es viele Möglichkeiten, Ressourcen bewusster zu nutzen und Energiesparen mitzudenken. Genau hier setzt „#Watt wir können“ an. Gemeinsam mit den Karlsruher Hochschulen möchten wir informieren, zum Nachdenken anregen und vor allem zeigen, was jede und jeder auf dem Campus selbst tun kann. | Mit dabei sind die Hochschule Karlsruhe (HKA), die DHBW Karlsruhe, die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG), die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (www.kek-karlsruhe.de, 22.10.26)

Politische Verzögerungen und Stillstand gefährden Trinkwasser Pestizide und ihre Abbauprodukte belasten das Schweizer Grundwasser, während wichtige Schutzmassnahmen seit Jahrzehnten nur unzureichend umgesetzt werden. Gleichzeitig nehmen Trockenheit und Wasserknappheit die Trinkwasserversorgung zunehmend in die Pflicht. Für die Gewässerschutzorganisation 4aqua ist klar: Die Wasserqualität und die langfristige Verfügbarkeit von Trinkwasser müssen gemeinsam gesichert werden. Dafür braucht es verbindliche Ziele und wirksame Massnahmen an der Quelle. (naturschutz.ch, 22.10.26)

Weniger Rohstoffe für die Verkehrswende: Studie zeigt Alternativen zum Ausbau des Bergbaus Die Europäische Union kann den Rohstoffbedarf für Elektroautos erheblich reduzieren und damit ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten und neuem Bergbau verringern. Das zeigt eine neue Studie des Öko-Instituts im Auftrag von SOMO, Seas At Risk und PowerShift. Die Studie untersucht, welche technischen Verbesserungen möglich sind und wie eine nachhaltigere Mobilität zu weniger Rohstoffkonsum beitragen kann. Zudem analysiert die Studie, wie die Maßnahmen rechtlich auf EU-Ebene umgesetzt werden können. Die Analyse betrachtet fünf Handlungsfelder: Batterierecycling, kleinere Fahrzeuge, höhere Energieeffizienz sowie die Verlagerung und Vermeidung von Verkehr. (www.oeko.de, 22.10.26)

EU-Parlament demontiert Methanverordnung: Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung auf, Entkernung des zentralen Klimagesetzes zu verhindern Das Europäische Parlament hat heute für eine dreijährige Verschiebung der neuen Gleichwertigkeitsvorschriften für Öl- und Gasimporte in der Methan-Verordnung gestimmt. Diese sollen vergleichbare Standards für das Monitoring, Reporting und die Verifizierung von Methanemissionen an Produktionsstätten schaffen. Völlig unerwartet soll auch die Einführung der messbasierten Methan-Berichterstattung für Betreiber innerhalb der EU verschoben werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert diese Entscheidung scharf und warnt vor möglichen Klimafolgen durch diese Gesetzesänderung. Kommende Woche werden die Energieministerinnen und Energieminister der EU-Mitgliedsstaaten über die Vorschläge von EU-Kommission und EU-Rat entscheiden. (www.duh.de, 22.10.26)

Irmgard Keun: Biografie von Tobias Lehmkuhl – Die Frau, die den Nazis trotzte Der Journalist Tobias Lehmkuhl zeichnet in seiner Biografie „Keine von uns“ nach, wie Irmgard Keun in der Weimarer Republik zum Literaturstar wurde. Von den Nazis wurden ihre Romane als „Asphaltliteratur“ diffamiert und verboten (www.freitag.de, 22.10.26)

Bilaterale III: Der Teufel steckt in den Vertragstexten Von Rudolf Strahm in Handelszeitung und erweitert in Infosperber 22.10.2026 |Ein Bundeshausredaktor sprach von einer «Bombe». Ein «NZZ»-Redaktor qualifizierte die Analyse als provokante «Brandrede». Ein Verbandschef bezeichnete sie als «Game Changer». Die Rede ist hier vom Grundsatzvotum des Mitte-Ständerats Beat Rieder zu Beginn der dreitägigen Beratung der Bilateralen Verträge-III im Ständerat. … | Das zentrale Element des riesigen Vertragspakets, so der Jurist Rieder, sei nicht die Referendumsfrage. Der «wahre Elefant im Raum» sei die Pflicht der Schweiz zur «dynamischen Rechtsübernahme» in alle Zukunft, wie sie nun in den Vertragstexten verpflichtend festgeschrieben ist. «Würde ich jemals einen Vertrag unterzeichnen, dessen künftigen Vertragsinhalt ich nicht kenne und den ich nicht mitentscheiden, sondern nur mitberaten kann?», schmetterte der einflussreiche Rechtsanwalt und Notar in den Ständeratssaal. «Diese Vorlage ist im Kern kein Wirtschaftsabkommen, (www.rudolfstrahm.ch, 22.10.26)

Klimawandel: Fast alle Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht Korallen bieten im Meer einer großen Artenvielfalt ein Zuhause. Doch die Riffe sind durch die Erhitzung der Meere erheblich gefährdet. Eine Studie zeigt nun das ganze Ausmaß.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.10.26)

Neumühle: Kampagne inszeniert Handschrift von 1903 – Das Zürcher Modelabel wirbt mit neuen Bildern für eine Mütze und eine Trinkflasche. Den Bezug zur Herkunft stellt eine alte Handschrift her. (www.persoenlich.com, 22.10.26)

Japanisches KI-Haustier: Dieses Tierchen reagiert auf Streicheln – und ist auch ein Datendieb Das Moflin reagiert auf Berührungen, entwickelt eine Art Charakter und soll gegen Einsamkeit helfen. Eine Teststreicheleinheit in einem Elektromarkt in Tokio. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

Vergesellschaftung: Demokratie fördern heißt enteignen Am 2. Juli beschloss der Koalitionsausschuss, den Artikel 15 des Grundgesetzes auszuhebeln, d. h. die Vergesellschaftung zu Gemeinwohlzwecken. Am Donnerstag wandten sich mehr als 200 Persönlichkeiten aus Gewerkschaften, Wissenschaft und Kultur gegen ein Verbot von Enteignungen. (www.jungewelt.de, 22.10.26)

Raumfahrt: Machtdemonstration eines Imperiums Der US-Techbillionär Elon Musk war verantwortlich für die Drosselung des militärischen »Starlink«-Ablegers in der Ukraine. Sein Raumfahrtunternehmen Space X steigt in den US-Mobilfunkmarkt ein und soll mit dem Elektroautobauer Tesla fusionieren. (www.jungewelt.de, 22.10.26)

Handelsbeziehungen: China zieht im Wirtschaftskrieg nach [Online-Abo] Ein klarer Schwerpunkt bei den Exportkontrollen liegt auf Künstlicher Intelligenz (KI). Betroffen sind ansonsten insbesondere Photovoltaik und Biotechnologie, bei letzterer vor allem Zell- und Gentherapien. (www.jungewelt.de, 22.10.26)

Ski Alpin: Die Zukunft liegt in der Halle An diesem Wochenende beginnt die 61. Saison des Alpinen Skiweltcups mit Riesenslaloms für Männer und Frauen am Rettenbachgletscher bei Sölden im Tiroler Ötztal. Den frühen Termin zu halten, wird freilich immer schwieriger. Der Klimawandel macht dem Skisport zu schaffen. (www.jungewelt.de, 22.10.26)

Studie: Kinder weniger kreativ als Erwachsene Ein weitverbreiteter Glaube besagt, dass Kinder kreativer sind als Erwachsene, weil sie ihre schöpferische Kraft noch nicht eingebüßt hätten. Eine aktuelle Studie der Universität Graz widerlegt das jedoch. Demnach sind Erwachsene kreativer, Kinder aber zuversichtlicher und enthusiastischer.  (www.krone.at, 22.10.26)

Digitalisierung: Und es hat klick gemacht Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie aus Lochkarten und raumfüllenden Maschinen die digitale Welt von heute wurde. (www.zeit.de, 22.10.26)

Proteste in Europa: Die Jugend sendet ein lautes Notsignal. Es darf im Lärm der Gewalt nicht untergehen Die Protestierenden in Frankreich, Italien und anderswo gehören zu einer gebeutelten Generation: Kriege, KI und Klimawandel beeinträchtigen ihre Zukunft. Ihre Forderungen sind berechtigt. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

„Kein zuverlässiger Partner zum Schutz der Demokratie“ – Juso-Chef greift CDU an Juso-Chef Türmer kritisiert die CDU in Sachsen-Anhalt scharf. Sie sei dort so sehr zerstritten, dass sie kein Partner zum Schutz der Demokratie sei. Zugleich befürwortet er einen Gegenkandidaten zu Ulrich Siegmund (AfD). (www.welt.de, 22.10.26)

DER ANDERE BLICK - Nach dem Erfolg der Linken in Berlin: Die moralische Panik der Mitte versperrt den Blick auf ihr eigenes Versagen Die Linkspartei hat erfolgreich die Wohnungsfrage politisch besetzt. Dass ihr das gelang, hat mit einem Webfehler der Mitte-Parteien zu tun: Sie denken, man könne Populisten wegverwalten. (www.nzz.ch, 22.10.26)

Steuerschätzung für 2027: Klingbeil will von Senkung der Stromsteuer nichts wissen Nach der aktuellen Steuerschätzung könnten 2027 zwar über 4 Milliarden Euro mehr eingenommen werden. Der Finanzminister will trotzdem das Geld zusammenhalten. mehr... (taz.de, 22.10.26)

Elektro-Traktoren: Still und leise über den Acker Auch die Landwirtschaft muss sich auf die Energiewende einstellen. Steigende Dieselpreise erhöhen den Druck zum Wechsel auf den E-Antrieb. Serienreife Modelle gibt es aber erst wenige. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

Ein Schwan wirbt gegen das Heizöl Tiere treten in der neuen Wärmekampagne von EWZ gegen fossile Brennstoffe an. Auch wieder dabei: die Bettflasche. Die Kurzfilme laufen seit Montag vor allem online. (www.persoenlich.com, 22.10.26)

Museum für NS-Geschichte in Flensburg: Gestapo-Sitz oder „Deutsches Haus“? In Flensburg soll ein Vermittlungszentrum zur kritischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus entstehen. Um den Standort gibt es Streit. mehr... (taz.de, 22.10.26)

Die schönste Klimaanlage wächst in unseren Gärten Bäume gelten als wichtige Schattenspender im Hochsommer. Profi Patrizia Haslinger weiß, welche Arten besonders geeignet sind. Und: Auch im Herbst bieten Arten große Freude, im Garten sowohl als auch als Deko-Objekte. (www.krone.at, 22.10.26)

Klimaschutz in Winterthur: Stadt verteilt 110’000 Franken Fördergelder an drei Projekte Der Klimafonds des Stadtwerks Winterthur fördert ein Agroforstsystem, Velologistik und eine Hyperloop-Testanlage. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

Land verfehlt die selbst gesetzten Klimaziele Das Land Vorarlberg wird seine Klimaziele für die Landesverwaltung laut dem Landesrechnungshof (LRH) deutlich verfehlen. Das Zwischenziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 90 Prozent zu steigern, sei auf Basis der derzeitigen Prognosen nicht erreichbar. (www.krone.at, 22.10.26)

Burundi: Kirche setzt auf Jugend und Versöhnung - - Die katholische Kirche in Burundi will Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Dabei setzt sie besonders auf junge Menschen und Familien. Bischof Salvator Niciteretse warnt zugleich vor den Folgen hoher Jugendarbeitslosigkeit und verweist auf die dringend notwendige Unterstützung Zehntausender Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

Aigners Antisemitismus-Rede: „Das ‚Nie wieder‘ ist tot“ Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner nennt den Antisemitismus einen Schandfleck, der die Demokratie immer stärker überziehe. Mit drastischen Worten will sie die „große Mehrheit“ aufrütteln. (www.sueddeutsche.de, 22.10.26)

Demokratie: Die Jungen wehren sich gegen die Tyrannei der Alten Das Gros der unter 24-Jährigen wählt extrem – rechts oder links. Weil die Regierenden viel zu oft auf Kosten der nächsten Generation entscheiden. Wie ein Neuanfang aussehen könnte. (www.sueddeutsche.de, 22.10.26)

Parteienmacht und die Unabhängigkeit des Staates Parteien sind unverzichtbar für die parlamentarische Demokratie. Doch ihre Aufgabe, politische Interessen zu bündeln und Regierungsverantwortung zu übernehmen, begründet keinen Anspruch auf die Verfügung über öffentliche Institutionen. Die Grenze zwischen politischer Gestaltung und institutioneller Vereinnahmung verdient mehr Aufmerksamkeit. Gerade dann, wenn eine veränderte Parteienlandschaft vertraute Gewohnheiten auf die Probe stellt. (hpd.de, 22.10.26)

Neo-Integralist gegen Rom Pater Edmund Waldstein vertritt einen Neo-Integralismus, der die weltliche Macht der Geistlichen unterordnen und unter bestimmten Umständen sogar die Hinrichtung von Ketzern rechtfertigen will. Nun zwingt ihn die katholische Kirche zum Widerruf. Der Fall offenbart die absurde Pointe eines Konflikts, in dem ein Verfechter religiösen Zwangs selbst unter kirchlichen Zwang gerät. (hpd.de, 22.10.26)

Brasilien vor der Stichwahl: „Olé, olá, Lula“ Der Kampf ums brasilianische Präsidentenamt entscheidet sich auf Social Media. Bevorzugt der US-Konzern Meta den rechten Kandidaten Bolsonaro? mehr... (taz.de, 22.10.26)

Philippinen: Katholische Laien sollen Gesellschaft mitgestalten - - Katholische Laien auf den Philippinen sollen sich stärker für Gerechtigkeit, Wahrheit und die Bekämpfung von Korruption einsetzen. Dazu ruft Albert Loteyro, Präsident des nationalen Laienrats „Laiko“, auf. Der christliche Glaube dürfe sich nicht auf das kirchliche Leben beschränken, sondern müsse auch in Gesellschaft und Politik sichtbar werden. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

Stellenabbau bei Großbank: Barclays streicht nach KI-Investitionen 5.000 Jobs Die Sorge vor Jobverlusten durch KI wächst: Eine britische Bank baut Tausende Stellen ab aufgrund höherer Effizienz durch den Einsatz neuer Technologien. mehr... (taz.de, 22.10.26)

Religiöse Rücksichtnahme – und wer nimmt Rücksicht auf die Konfessionsfreien? Egal ob Christen oder Muslime – sie alle fordern, dass auf auf ihre religiösen Befindlichkeiten Rücksicht genommen wird und die deutsche Politik erfüllt diese Wünsche, zeigt sich willfährig und hofiert die Religionsgemeinschaften als gesellschaftliche Akteure. Doch wer nimmt Rücksicht auf jene, die keiner Religion angehören? In Deutschland werden die Interessen der Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften noch immer weit stärker berücksichtigt als die der Konfessionsfreien. (hpd.de, 22.10.26)

Glaubensdikasterium: In Zeit der Glaubenskrise wieder beim Kerygma ansetzen - - „Venite ad Me. Überlegungen zur Weitergabe des Glaubens im epochalen Wandel“ lautet der Titel eines Dokuments des Dikasteriums für die Glaubenslehre, das an diesem Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlicht wurde. In einer säkularisierten Gesellschaft erfordere die Glaubensweitergabe heute besonders die Evangelisierung der Erwachsenen und eine Abkehr von einer Seelsorge, die sich auf die Katechese von Kindern und Jugendlichen beschränkt, heißt es dort unter anderem. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

«Direct Air Capture» neu gedacht Mit einem CO2-Förderband die Atmosphäre reinigen CO2 direkt aus der Atmosphäre zu entfernen, ist bislang aufwendig, energieintensiv und teuer. Empa-Forschende verfolgen deshalb einen völlig neuen Ansatz: Statt das Treibhausgas über längere Zeit in voluminösen Filtermaterialien zu binden, sollen extrem dünne Beschichtungen CO2 in Sekundenschnelle aufnehmen sowie abgeben — und dadurch deutlich weniger Energie und Material benötigen. | Möglich werden soll dies dank ultradünner Beschichtungen aus Amin-haltigen Materialien. Anders als herkömmliche Filtermaterialien nehmen sie CO2 nicht tief in ihrem Innern auf, sondern binden es direkt an der Oberfläche. «Wenn man das Adsorptionsmaterial auf eine Fläche oder sehr wenig Volumen reduziert, bindet zwar weniger CO2 pro Zyklus, aber der Prozess lässt sich dank der geringen thermischen Masse deutlich beschleunigen », sagt Empa-Forscher Dirk Hegemann. Der Vorteil: Beim Freisetzen des CO2 muss deutlich weniger Material erwärmt werden als bei herkömmlichen Adsorbern. (www.empa.ch, 22.10.26)

Eskalierte Proteste in Frankreich: Die französische Wut wurde durch russische Bots angeheizt Kremlfreundliche Netzwerke haben die Unzufriedenheit der französischen Bevölkerung genutzt, um Stimmung gegen Ukraine-Hilfen zu machen. Das zeigt eine neue Studie. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

Philipp Loser über die Macht des Buchs: Wenn niemand mehr liest, freuen sich Autoritäre und Populisten Die Demokratie entstand, als die Menschen lesen lernten. Nun lesen sie immer weniger, und die Reichen und Mächtigen setzt wieder auf Gold, Glanz und Spektakel. Wo führt das nur hin? (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

Papst an jüdisches Komitee: „Gerechtigkeit und Frieden fördern" - - Bei einer Begegnung mit dem American Jewish Committee hat Papst Leo zur gemeinsamen Verteidigung der Menschenwürde und zum Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden aufgerufen. Dazu gehöre die „Ablehnung jeglicher Form von religiösem oder ethnischem Hass“, so Leo XIV., der auch Antisemitismus verurteilte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Industrieprozesse und Wärmenetze Industrieprozesse benötigen viel Wärme, meist in Form von Heisswasser, Druckheisswasser oder Dampf. Gross- und Hochtemperaturwärmepumpen bieten dafür eine zentrale Alternative zu fossilen Anlagen. Voraussetzung ist, dass Technik und Betriebsführung auf hohe Temperaturen und wechselnde Lasten abgestimmt sind. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE untersuchte auf einem neuen Prüfstand die Erzeugung von Prozessdampf bis 160 Grad sowie von Druckheisswasser. Ergänzend lieferte das Monitoring von fünf Grosswärmepumpen in Fernwärmenetzen Erkenntnisse aus dem Praxisbetrieb. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 22.10.26)

Stadt Bern: Neuer Anlauf gegen Auto- und Flugwerbung Eine Motion will das Verbot im Reklamereglement verankern und bei der nächsten Plakatkonzession berücksichtigen. Der Gemeinderat hatte ein ähnliches Anliegen im März nicht weiterverfolgt. (www.persoenlich.com, 22.10.26)

Apertus: Ist das offene KI-Modell der Schweiz ein Segen oder ein Sicherheitsrisiko? Da KI-Agenten Cyberangriffe immer autonomer und schneller ausführen, benötigen auch die Verteidiger zunehmend leistungsfähige KI-Systeme. Offene Modelle wie Apertus könnten für gleich lange Spiesse sorgen. Doch ihre Fähigkeiten können in den Händen von jedem landen, auch von Kriminellen. (www.swissinfo.ch, 22.10.26)

Fiktiver Gruppenchat begrüsst Belinda Bencic Die Zürcher Agentur hat die Kommunikation zum Einstieg der Tennisspielerin bei Ka-Ex, einer Marke für Nahrungsergänzungsmittel im Sport, umgesetzt. (www.persoenlich.com, 22.10.26)

Kosten Klimaschutz | Kosten Klimaanpassung [https://www.linkedin.com/company/swisscleantech/] #kosten #klimaschutz #klimaanpassung #hitze #hitzebelastung #wirtschaftsleistung #sinkendearbeitsproduktivität | Es wird viel über die #Kosten des Klimaschutzes diskutiert, über die Kosten des Klimawandels dagegen kaum. Dabei drohen weit über 20 Milliarden CHF Kosten jährlich bis 2060, wenn wir nicht entsprechende Massnahmen für #Klimaschutz und #Klimaanpassung umsetzen — dies zeigt eine neue Studie des Bundesamt für Umwelt BAFU [Zur Studie «Kosten von ausgewählten Klimarisiken in der Schweiz» https://www.bafu.admin.ch/de/kosten-ergebnisse]. | Der grösste Kostentreiber sind die Auswirkungen extremer #Hitze auf Menschen, nicht etwa zerstörte Gebäude oder überschwemmte Strassen: Gesundheitskosten, Kosten für Kühlung und niedrigere Produktivität werden zu einem zentralen volkswirtschaftlichen Problem. Die #Hitzebelastung betrifft uns alle. (www.linkedin.com, 22.10.26)

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur 2026 für Josef-Schwarz-Schule Heilbronn Die Jury würdigt den Heilbronner Bildungsbau für Lowtech, Kreislauffähigkeit, klimaangepasste Freiräume und soziale Quartiersnutzung. (nbau.org, 22.10.26)

Der Weltklimarat steckt fest Der Weltklimarat IPCC steckt in einer schweren Krise. China, Saudi-Arabien und andere Staaten blockieren den Zeitplan für den nächsten Sachstandsbericht. Lauter Protest kommt von den kleinen Inselstaaten und aus der Wissenschaft. - (klimareporter.de, 22.10.26)

Papst prangert schlechte Bedingungen für Jugend an - - Papst Leo XIV. hat eine existentielle Not zahlreicher Studenten beklagt. Konkret nannte er „zerrüttete Familien, digitale Einsamkeit, das Gefühl der Unzulänglichkeit oder der Angst vor einer Zukunft, die ungewiss erscheint". Katholische Schulen und Universitäten rief das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einer Audienz diesen Donnerstag im Vatikan auf, der Jugend eine Heimat zu bieten, ihr zuzuhören und sie zu begleiten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

Klimapolitik ersetzt Naturschutz: Ein ökologisches Dilemma | Klimapolitik ist kein Naturschutz – über ein ökologisches Missverständnis zulasten der Arten Bei fast der Hälfte aller untersuchten Tierarten schrumpfen die Populationen. Als Grund gilt meist der Klimawandel. Aber das ist falsch. | Gastkommentar Michael Miersch, Journalist und Autor. Unter anderem von ihm erschienen: «Einmal Freiheit und zurück. Mein schönes Leben zwischen Kaltem Krieg und Klimakatastrophe», Edition Tiamat, Berlin 2023. (www.nzz.ch, 22.10.26)

In-cloud motions shape warm-rain production in marine clouds: Evidence from multiyear observations Warm rain in marine low clouds influences Earth's radiation budget and boundary-layer energetics, yet its prevalence and growth mechanisms remain poorly constrained. Multiyear observations from four oceanic sites reveal that precipitation beneath stratocumulus is common even when clouds contain little liquid water. In contrast, cumulus with similar amounts of liquid water precipitate less frequently, but when they do, produce larger and fewer drops, which cannot be explained by gravitational growth alone. These contrasting rain properties accompany differences in updraft strength and degree of adiabaticity further suggesting the importance of cloud dynamics in shaping precipitation outcomes. This work motivates re-examining the treatment of precipitation formation in models and the further exploration of drop tracking approaches in rain prediction and observations. (www.pnas.org, 22.10.26)

Ewigkeitschemikalie PFAS – Wie der Neuanfang auf dem Bauernbetrieb trotz PFAS gelingen kann PFAS-Gift im Boden: Ein St. Galler Bauernbetrieb rettet seine Existenz und wandelt den Betrieb in einen Gnadenhof um. (www.srf.ch, 22.10.26)

Klimawandel: So teuer ist es, tatenlos zu bleiben Mit den klima- und wetterbedingten Schäden in Österreich geht es seit Jahren bergauf. Neue Berechnungen eines Teams rund um Grazer Forscher zeigen Durchschnittskosten von mehr als 3,7 Milliarden Euro jährlich – der heurige Hitzesommer ist dabei noch gar nicht enthalten. (www.krone.at, 22.10.26)

Mit Öko-Wasserstoff in die Energiezukunft Per „Elektrolyseur“ leitet die OMV in Bruck an der Leitha ein neues Energiezeitalter ein. Der Wasserstoff-Riese liefert pure Ökoenergie. (www.krone.at, 22.10.26)

Dem Krieg zum Trotz: „Lebanon Faith Tours“ zeigt die Schönheit des Landes - - Die Berichterstattung über den Libanon ist seit Jahren stark von den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah im Süden des Landes geprägt. Antonio El Helou möchte einen anderen Blick auf seine Heimat ermöglichen. Der heute 22-jährige Gründer von „Lebanon Faith Tours“ organisiert Führungen zu den historischen religiösen Orten des Landes, die sich vor allem auf die als sicherer geltenden Regionen nördlich von Beirut konzentrieren. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.10.26)

Social Media für Kinder unter 13 verbieten? So belügen Erwachsene sich selbst Die Bundesregierung will die Nutzung sozialer Netzwerke Kindern unter 13 Jahren ganz und Jugendlichen bis 18 teils verbieten. Das macht Sinn. Aber sind wir Erwachsene nicht genauso social-media-süchtig? Braucht es nicht ein Verbot für alle? (www.freitag.de, 22.10.26)

Kommunikation in der Beziehung: 14 Sätze, die selbst im schlimmsten Streit nicht fallen dürfen Es gibt Sätze, die Paare entzweien können. Sie bergen Manipulation, Schuldumkehr, taktische Spiele und führen zur Vertrauenskrise. Paartherapeuten erklären ihre Wirkung. (www.zeit.de, 22.10.26)

Wo Aufforstung soziale Risiken birgt Das Pflanzen von Bäumen wird oft als einfacher Weg zur Bekämpfung des Klimawandels angesehen. Doch drei Viertel des geschätzten Potenzials, durch neue Wälder CO2 zu binden, sind durch erhebliche soziale und institutionelle Hürden beschränkt. (www.energiezukunft.eu, 22.10.26)

Rechtspopulismus und Demokratie: Potenzial nicht ausgeschöpft Für eine sozial gerechte Zukunft braucht es eine radikale Mitte. Ein politisches Lager, das Möglichkeiten darlegt, statt Vergangenem nachzutrauern. mehr... (taz.de, 22.10.26)

Auf dieser Berghütte ist wieder Frieden eingekehrt Das bei Bergsportlern beliebte Zeppezauerhaus am Untersberg in Salzburg stand schon vor dem Aus. Im vergangenen Jahr kam alles anders und der Betrieb konnte weitergeführt werden. Jetzt ziehen die Wirte und die Gemeinde, welche als Pächter auftritt, Bilanz über den Neustart. (www.krone.at, 22.10.26)

Klimaziele nicht erreichbar, aber Trendumkehr möglich Der jährliche UN-Klimabericht zeigt die Lücke auf zwischen Klimaschutzzielen und ihrem Erreichen. Das 1,5-Grad-Ziel ist inzwischen nicht mehr zu schaffen. Das Szenario ist nun, die Erderwärmung nach einem Höhepunkt wieder zum Sinken zu bringen. (www.energiezukunft.eu, 22.10.26)

Mehr Verkehrswende, weniger Bergbau Weniger Rohstoffabbau und die Elektrifizierung des Verkehrs müssen keine Gegensätze sein. Kleinere Elektroautos, effizientere Batterien, mehr Recycling und weniger Autoverkehr könnten den Rohstoffbedarf deutlich senken. (www.energiezukunft.eu, 22.10.26)

Zu viel Bürokratie: Beim Hitzeschutz geht es in Frankfurt kaum voran - Ob Entsiegelungen, Baumpflanzungen, Trinkbrunnen oder Nebelduschen: Viele Ämter müssen in Frankfurt dafür koordiniert zusammenarbeiten. Es gibt wenig Hoffnung auf Tempo. - (www.faz.net, 22.10.26)

Trockenheit legt Heizung lahm: «Ich installiere nie mehr eine Wärmepumpe», sagt der Hausbesitzer – und will die Ölheizung zurück 42 kalte Wohnungen in Aegerten: Wegen des tiefen Grundwasser­spiegels ist die Wärmepumpe ausgestiegen. Auch andernorts haben solche Heizsysteme zu kämpfen. (www.tagesanzeiger.ch, 22.10.26)

ERKLÄRT - Das Elektroauto zu Hause aufladen: was die Hauselektrik können muss und was das kostet Eine Wallbox ist schnell gekauft. Entscheidend für den Einbau sind die Leistung des Hausanschlusses, die Schutztechnik und die Vorgaben des örtlichen Netzbetreibers. Besonders genau rechnen muss, wer zwei Autos laden will. (www.nzz.ch, 22.10.26)

Gerhard Pfister, Natalie Rickli oder Magdalena Martullo-Blocher – weshalb das Bundesratsamt bei vielen Spitzenpolitikern kein inneres Feuer mehr entfacht Schon zum zweiten Mal dominieren prominente Absagen die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger im Bundesrat. Bis vor einigen Jahren war ein Verzicht die Ausnahme. (www.nzz.ch, 22.10.26)

KOMMENTAR - In Zeiten gesellschaftlicher Zersplitterung und der Brandmauer zeigt sich die Überlegenheit der direkten Demokratie Der Niedergang einstiger Volksparteien schreitet rasant voran. Ein Grund dafür ist, dass Bürger ihre vielfältigen Präferenzen kaum mehr in nur einer Partei finden. In der direkten Demokratie können sie dagegen bei jedem Thema präzise ihren Willen einbringen. Das hat Vorteile. (www.nzz.ch, 22.10.26)

Schlampige Montage führt immer öfter zu PV-Bränden In der Steiermark war zuletzt mehrmals sprichwörtlich Feuer am Dach – ausgelöst durch Sonnenstromanlagen. Das Brandrisiko liegt aber in erster Linie in Menschenhand. (www.krone.at, 22.10.26)

Bremst die Politik Mütter aus, Franca Lehfeldt? Dass Frauen in Deutschland in ihrer Lebensplanung echte Wahlfreiheit hätten, stimme nicht ganz, sagt die Journalistin Franca Lehfeldt in ihrem neuen Buch. Denn es fehlten politische Rahmenbedingungen für eine gute und finanziell sichere Mutterschaft. Gleichzeitig würden falsche Anreize gesetzt. (www.nzz.ch, 22.10.26)

Verbände warnen vor neuer Netz­ge­bühr für So­lar­an­la­gen - - Ein breites Verbändebündnis fordert den Verzicht auf die geplanten zusätzliche Netzgebühren für Solaranlagenbetreiber. Ein Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen EU- und Verfassungsrecht. - - (www.geb-info.de, 22.10.26)

21.10.26

Rot-Grün-Rot in Berlin: Warum die Junge Union das Bündnis sogar „ächten“ will Linke, Grüne und SPD haben in der Hauptstadt ihr Sondierungspapier vorgelegt. Die Junge Union fordert prompt die „gesellschaftliche Ächtung“ des Bündnisses. Denn eines der Vorhaben hat es in der Bundesrepublik so noch nie gegeben (www.freitag.de, 21.10.26)

Lithium-Ionen bilden in Akkus unerwartete Zweier- und Dreiergruppen – Neue Simulationen und Messungen stellen gängige Elektrolytmodelle infrage Überraschung im Akku: Positiv geladene Lithium-Ionen bleiben im Elektrolyten offenbar nicht so vereinzelt wie lange angenommen. Simulationen und ergänzende Messungen sprechen dafür, dass sie sich zu Gruppen zusammenschließen, die von Lösungsmittelmolekülen stabilisiert werden. Diese Verbände könnten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der schützenden Grenzschicht an der Anode spielen. (www.scinexx.de, 21.10.26)

Ranga Yogeshwar übers Klima: „Die ständigen Weltuntergangspredigten sind nervig“ Seit fast vier Jahrzehnten erklärt Ranga Yogeshwar im TV den Klimawandel. Statt Apokalypse predigt er Zuversicht. Woher er die nimmt, hat auch mit seinen Anfängen als Moderator zu tun — und mit seiner Kindheit in Indien. Ein Gespräch (www.freitag.de, 21.10.26)

Waldbrände können trotz sinkender Temperaturen heftiger werden – Urzeitliche Brände offenbaren einen verzögerten Effekt des Klimawandels Steigende Temperaturen und Trockenheit können Vegetationsbrände verstärken. Doch selbst wenn das Klima wieder abkühlt, muss die Feuerintensität nicht sofort sinken. Eine Analyse fossiler Holzkohle aus rund 65 Millionen Jahre alten Seeablagerungen in der Ukraine zeigt, dass Brände während einer klimatischen Erholungsphase erneut intensiver wurden, offenbar weil sich die Vegetation und damit das Brennmaterial verändert hatten. (www.scinexx.de, 21.10.26)

An AI tool improves weather forecasts up to a month ahead The tool boosts the ability of physics- and AI-based forecasting models to predict typical and extreme weather events. (www.nature.com, 21.10.26)

Amazon carbon emissions driven by human actions amplified by droughts The Amazon carbon sink is weakening as deforestation, rising tree mortality and climate change disrupt the climatic conditions that sustain a humid tropical forest. Forest loss reduces precipitation, increases temperatures and lengthens the dry season, driving higher carbon emissions. Climate stress is stronger in more deforested regions, rendering forests progressively more flammable. Large-scale climate events, such as El Niño, further amplify regional climate impacts. Here we present an analysis of 15 years of Amazonian carbon fluxes derived from atmospheric CO2 measurements. (www.nature.com, 21.10.26)

Klimawandel: 2,8 Grad mehr UN-Report: Erderwärmung setzt sich fort, CO2-Emissionen bleiben auf Rekordniveau. Die ergriffenen Maßnahmen gegen den Klimawandel sind unzureichend. Nicht zuletzt hierzulande tritt man auf die Bremse. (www.jungewelt.de, 21.10.26)

APEC-Finanzministertreffen: Gemeinsam gegeneinander APEC-Finanzministertreffen in Hongkong: 21 Mitgliedökonomien beschließen kooperativere Finanzierung geteilter digitaler Infrastruktur und beschwören ihren Zusammenhalt. Doch die Konkurrenz bleibt – gerade mit Blick auf Wachstumsmotoren wie Halbleiter, erneuerbare Energie und KI. (www.jungewelt.de, 21.10.26)

Bilger sieht bei E-Lastwagen großes Potenzial für den Klimaschutz Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat bei einer Testfahrt mit einem neuen Elektro-Lkw für einen raschen Umstieg auf die emissionsfreie Technik geworben. (www.zeit.de, 21.10.26)

Sexueller und spiritueller Missbrauch: Trotz Missbrauchsvorwürfen arbeitete ein Pfarrer in mehreren Kantonen weiter Mindestens zehn Frauen werfen einem reformierten Pfarrer aus dem Kanton Zürich sexuelle Übergriffe vor. Nach seinem Rücktritt 2007 war er weiterhin in mehreren Kantonen als Pfarrer und Seelsorger tätig, wie Recherchen von ref.ch zeigen. (www.ref.ch, 21.10.26)

Die Sprache der Unruhen : «Sie wollen eine Zukunft» - - - Wie sind die Ereignisse in Frankreich zu deuten, und was haben brennende Autos mit Demokratie zu tun? Alain Bertho, Experte für Randale und Aufstände, ordnet ein. - …mehr (www.woz.ch, 21.10.26)

Kirchenentwicklung [Anfang 2026] Generalvikar Luis Varandas und Raphael Meyer, Präsident des Synodalrats, haben Anfang 2026 die Kommission Kirchenentwicklung eingesetzt. Sie widmet sich der Frage, wie Kirche unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen nahe bei den Menschen und glaubwürdig gestaltet werden kann. Die dual geführte Kommission besteht aus folgenden acht Mitgliedern: Tobias Grimbacher (Vorsitz), Judith Weber (stv. Vorsitz), Marcus Scholten, Igor Lukenda, Urs Länzlinger, Markus Staudinger, Claudia Tognon und Christof Eberle. Seit Mai nimmt zudem der externe Berater Michael Marti vom Büro Ecoplan an den Sitzungen teil. (www.zhkath.ch, 21.10.26)

Neuer UN-Bericht: Klimapolitik im Schneckentempo - Die UN beklagen in ihrem Bericht zu klimaschädlichen Emissionen, dass viele Staaten zu unambitioniert sind. UN-Generalsekretär Guterres hält eine Wende aber immer noch für möglich. - (www.faz.net, 21.10.26)

Aus für feministisches Blatt – Was sagt das Ende von «Emma» über den Feminismus von heute? Alice Schwarzers feministische Zeitschrift «Emma» wird eingestellt. Eine Medienwissenschaftlerin ordnet das Ende ein. (www.srf.ch, 21.10.26)

Psychiater über Wutbürger und Demokratie: «AfD-Wähler für krank und verrückt zu erklären, funktioniert nicht» Bestseller-Autor Manfred Lütz spricht über Wut an der Urne, Trump und das Böse – und wann sein Fach an seine Grenzen stösst. (www.tagesanzeiger.ch, 21.10.26)

PHP-Sicherheitslücke: Neu entdeckte Sicherheitslücke bedroht Millionen Websites weltweit Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke. Das Risiko wird als außerordentlich hoch eingestuft. (www.zeit.de, 21.10.26)

Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044: 20 Millionen Euro, damit München bei der Olympiabewerbung glänzt Der Stadtrat stellt die Weichen für den internationalen Wettbewerb und schafft acht neue Stellen. Der Zeitdruck wächst. Und  Bundesfinanzminister Klingbeil wartet auf eine SMS von Markus Söder. (www.sueddeutsche.de, 21.10.26)

Skisport: Eine Skihalle in Österreich – Schnapsidee oder Realitätssinn? Weil in den Alpen Schneearmut herrscht, diskutiert die Skination Österreich über die Errichtung einer Skihalle. Selbst die altehrwürdigen Ski-Regenten sind uneins. (www.sueddeutsche.de, 21.10.26)

Klimapolitik: Die Katastrophe ist noch abwendbar, trotz allem Die Welt erhitzt sich immer schneller, das 1,5-Grad-Ziel ist Geschichte, zumindest fürs Erste. Wie die Menschheit trotz allem noch die Kurve kriegen kann. (www.zeit.de, 21.10.26)

Auf dem Weg zu 2,8 Grad Erwärmung Die Welt droht das Pariser Klimaziel deutlich zu verfehlen, warnt der neue UN-Bericht zur "Klimaschutzlücke". Eine Rückkehr zu 1,5 Grad ist noch möglich – falls der Treibhausgas-Ausstoß rasch sinkt. - (klimareporter.de, 21.10.26)

Mit dem Klimaticket ganzes Monatsgehalt sparen Das Klimaticket feiert heuer seinen 5. Geburtstag und wird in Vorarlberg bereits rege genutzt. Dennoch hofft die Mobilitätsorganisation VCÖ (Verkehrsclub Österreich), dass noch mehr Menschen umsteigen – sie könnten sich viel Geld sparen.  (www.krone.at, 21.10.26)

«Wir haben keine politische Agenda» SP-Nationalrat und Ex-Bundesratskandidat Jon Pult präsidiert die Kommunikationsagentur Feinheit, die dieses Jahr 20 Jahre alt wird. Ein Gespräch über politische Unabhängigkeit, den Wandel der Medien und die Gefahren der KI. (www.persoenlich.com, 21.10.26)

Frankreich: Wie russische Bots die Wut der Franzosen befeuert haben Kremlfreundliche Netzwerke haben die Unzufriedenheit der französischen Bevölkerung genutzt, um Stimmung gegen Ukraine-Hilfen zu machen. Das zeigt eine neue Studie. (www.sueddeutsche.de, 21.10.26)

Social Media: Mein Algorithmus verordnet mir Ruhe Gewalttätige Ausschreitungen oder friedliche Demonstrationen von Schülern? Die Eindrücke, die journalistische Medien und Social-Media-Feeds vermitteln, gehen oft weit auseinander. Wir müssen neu lernen, über die Wirklichkeit zu reden. (www.sueddeutsche.de, 21.10.26)

Windenergie auf See: Offshore-Windbranche fürchtet um Zehntausende Jobs Früher verzichtete sie auf Förderung. Jetzt aber will die Branche mehr Geld für Windenergie auf See – sonst gehe Wertschöpfung an Deutschland vorbei. mehr... (taz.de, 21.10.26)

Avenir Suisse setzt auf den Doppelpunkt Die liberale Denkfabrik hat ein neues Corporate Design erhalten. Ein Satzzeichen aus dem Logo soll künftig den Dialog markieren. Seit Montag ist die neue Website online. (www.persoenlich.com, 21.10.26)

Ein Quereinsteiger an der Falkenstrasse Einen Chefredaktor wie Mark Dittli hatte die NZZ seit fast 150 Jahren nicht mehr. Sein Werdegang unterscheidet sich in mehreren Punkten von dem seiner Vorgänger. Auch publizistisch sind neue Akzente zu erwarten. (www.persoenlich.com, 21.10.26)

App für einfaches urbanes Leben Die Agentur hat für das Start-up Livemap eine Markenidentität und eine Kampagne für Social Media erarbeitet. (www.persoenlich.com, 21.10.26)

Erzbischof Grünwidl: Seelsorger sollen keine „katholischen Schlaftabletten“ sein - - Christen sollen wachsam sein und gesellschaftliche Entwicklungen nicht verschlafen. Dazu ruft der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl bei einer Sendungsfeier im Stephansdom auf. Acht neue Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten werden in den kirchlichen Dienst entsandt, darunter erstmals auch eine Seelsorgerin für den digitalen Raum. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.10.26)

Aus für Zeitschrift: „Es hat mich vor der ‚Emma‘ gegeben, und es wird mich auch danach geben“ - Seit den Neunzigerjahren suchte die 83 Jahre alte Feministin und Publizistin Alice Schwarzer eine Nachfolgerin für die „Emma“. Sie fand keine, die blieb. Nach 50 Jahren stellt sie das Magazin nun ein. - (www.faz.net, 21.10.26)

Aufgabe von Stadtbüchereien: Kaffeedurst und Leselust - Stadtbüchereien wollen Wohnzimmer sein: Die Nutzer sollen sich dort wohl fühlen. Das ist gut, solange es der Freude am Lesen dient. Bei Erwachsenen, vor allem aber bei Kindern. - (www.faz.net, 21.10.26)

Drohnenabwehr: «Wir sind teilweise im Blindflug» Plötzlich taucht eine Drohne über einem Flugplatz oder einem Kernkraftwerk auf. Ein Versehen eines Hobby-Piloten oder ein gezielter Spionageakt? Der Sicherheitsexperte Ivo Capaul vom Center for Security Studies der ETH Zürich sagt: «Die Schweiz hat kein klares Bild der Bedrohungslage.» (www.swissinfo.ch, 21.10.26)

Leo XIV. erinnert an 20 spanische Märtyrer-Priester - - Papst Leo XIV. hat bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch an die Seligsprechung von Juan Torres Torres und 19 weiteren Priestern von Ibiza und Formentera erinnert. Die Geistlichen waren im August und September 1936 während der religiösen Verfolgung im Spanischen Bürgerkrieg aus Hass auf den Glauben ermordet worden. Die Seligsprechung fand am vergangenen Samstag in der Kathedrale von Ibiza statt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.10.26)

Marie Niehaus-Langer: Gewissensfrage in 3D - Marie Niehaus-Langer wollte den 3D-Druckmaschinenhersteller EOS auf Diversität und Nachhaltigkeit trimmen. Dann kamen Krieg und Rüstungsboom dazwischen. - (www.faz.net, 21.10.26)

Paket für die Wettbewerbsfähigkeit: Erste Erfolge bei der Umsetzung Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 einen Bericht zum Stand der Umsetzung des Pakets für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft verabschiedet. Knapp ein Jahr nach der Verabschiedung des Pakets zeigt sich eine positive Bilanz: Mehr als 90 Prozent der 60 Massnahmen sind bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung. In zahlreichen Bereichen konnten Fortschritte bei der regulatorischen Entlastung der Unternehmen erzielt werden. | Der Bundesrat hatte am 26. November 2025 ein Paket mit 60 Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft beschlossen. Das Paket zielt darauf ab, Unternehmen bei bestehenden Regulierungen zu entlasten und zusätzliche Belastungen bei neuen Regulierungsvorhaben soweit wie möglich zu begrenzen. Die Massnahmen betreffen unterschiedliche Regulierungsbereiche in allen Departementen. Mindestens 20 Prozent der Unternehmen in der Schweiz können schätzungsweise von Entlastungen profitieren. (www.admin.ch, 21.10.26)

UN-Bericht zur Klimakrise: Menschheit „gefährlich weit“ von 1,5 Grad entfernt Die Welt steuert auf 2,8 Grad Erderhitzung zu – mit schlimmen Folgen. Hitze tötet, Wälder brennen. Doch es bleibt Hoffnung für eine Rückkehr zu 1,5 Grad. mehr... (taz.de, 21.10.26)

Der Bundesrat nimmt Stellung zum CO2-Grenzausgleich für Zementimporte Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 seine Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative «Grundlagen für ein CO2-Grenzausgleichssystem schaffen» verabschiedet. Mit diesem System sollen Unterschiede in den CO2-Kosten der Zementproduktion zwischen der Schweiz und Drittstaaten mit weniger ambitionierter Klimapolitik ausgeglichen werden. Dies trägt dazu bei, die Verlagerung der Zementproduktion und ihrer Emissionen in Drittstaaten zu verhindern. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, dem Entwurf der UREK-N zum «Bundesgesetz über den CO2-Grenzausgleich bei der Einfuhr von Zementwaren» zuzustimmen. Aufgrund der aussenwirtschaftlichen Signalwirkung eines solchen Systems empfiehlt er einen Auslösemechanismus vorzusehen. | In der Schweiz und der EU sind Industrieanlagen mit dem höchsten Ausstoss an Treibhausgasen in ein Emissionshandelssystem (EHS) eingebunden. (www.admin.ch, 21.10.26)

38. Treffen der Vertragsparteien des Montrealer Protokolls – Bundesrat erteilt Verhandlungsmandat Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 das Verhandlungsmandat für das 38. Treffen der Vertragsparteien des Montrealer Protokolls (MOP38) genehmigt. Das Treffen findet vom 2. bis 6. November 2026 in Kigali (Ruanda) statt. Das Abkommen dient der internationalen Zusammenarbeit für die Wiederherstellung der Ozonschicht. (www.admin.ch, 21.10.26)

Verbesserung der Zivilschutzbestände: Bundesrat setzt Gesetz und die Ausführungsbestimmungen per 2027 in Kraft Zur Verbesserung der Bestände im Zivilschutz hat das Parlament am 21. März 2025 die Teilrevision des Bundesgesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (BZG) verabschiedet. Darin wird insbesondere festgehalten, dass Zivildienstpflichtige verpflichtet werden, einen Teil ihres Zivildienstes in einer Zivilschutzorganisation zu leisten. Die Umsetzung dieser Revision erfordert eine Anpassung mehrerer Verordnungen. Diese Änderungen sind grösstenteils organisatorischer sowie administrativer Natur und betreffen in erster Linie die Kantone. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 diese Verordnungsanpassungen gutgeheissen und diese sowie auch das teilrevidierte BZG per 1. Januar 2027 in Kraft gesetzt. | Die Bestände im Zivilschutz sind seit Jahren rückläufig. Die angestrebte Zielgrösse von 72'000 Zivilschutzangehörigen wird seit Jahren nicht mehr erreicht: Per 1. Januar 2025 lag der Ist-Bestand bei lediglich 57'000 Zivilschutzangehörigen. (www.admin.ch, 21.10.26)

37-mal die Energiekonzerne treffen und trotzdem noch Zeit für einen Umweltverband finden. Respekt. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katherina-reiche-traf-sich-37-mal-mit-energiekonzernen-und-einmal-mit-umweltverbaenden-a-394c3a7f-8015-40cb-976c-80b30ecaddc0 | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 21.10.26)

Lumen «Migrationspastoral» – Schweizer Bischofskonferenz 40% der Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund. Doch hinter diesen Zahlen stehen persönliche Lebensgeschichten. Welche Erfahrungen, Herausforderungen und Hoffnungen prägen ihren Alltag? | In dieser Folge von Lumen öffnet die Familie Johnson, tamilischer Herkunft, die Türen ihres Zuhauses. Sie gibt Einblick darin, wie der katholische Glaube zugleich die Verbundenheit mit dem Herkunftsland bewahrt und auf dem Weg der Integration in einem zunächst fremden Land Orientierung und Halt schenkt, bis dieses zur Heimat wird. | „Man fühlt sich nirgendwo wirklich zu Hause. In Sri Lanka werde ich immer noch als Ausländerin betrachtet. Hier werde ich als Ausländerin abgestempelt. Dabei habe ich den Schweizer Pass. Ich lebe hier. Man befindet sich zwischen zwei Welten, und es ist schön, in seinem Glauben nicht allein zu sein“, erzählt Eyarin, eine der beiden in der Schweiz geborenen Töchter der Familie Johnson. (www.bischoefe.ch, 21.10.26)

Günstige Ateliers, offene Fragen: Was in der Zwischennutzung Selnau passiert In Zürich Selnau entsteht ein neuer Freiraum für die Kunstszene. Das Kollektiv «Haus im Haus» füllt fünf Stockwerke mit Ateliers, Werkschauen und Minigolf. Doch an der Vergabe durch die Stadt gibt es Kritik. (tsri.ch, 21.10.26)

Ist die Zalando-Mentalität eine Gefahr für demokratische Prozesse? Die wachsende Kluft zwischen dem enormen Tempo des digitalen Wandels und der Realität demokratischer Prozesse schürt Frustration. Im Podcast analysiert der Soziologe Matthias Quent, wie die Beschleunigung den populistischen Kräften in die Hände spielt. (www.nzz.ch, 21.10.26)

Extreme weather could threaten half of U.S. drinking water systems Flooding, wildfires, extreme heat, and rising seas can damage water infrastructure and disrupt treatment and supply. (yaleclimateconnections.org, 21.10.26)

Bagger auf Gletscherzunge erhitzt die Gemüter In Zeiten des Klimawandels und der schwindenden Gletscher sorgen diese Bilder derzeit für große Aufregung und Irritation: Aufnahmen zeigen, wie an der Gletscherzunge des Mittelbergferners am Pitztaler Gletscher gearbeitet wird. Mit einem Bagger! Während die Betreiber die Maßnahmen als notwendig bezeichnen, äußern Umweltschützer Bedenken. (www.krone.at, 21.10.26)

Disentangling the evolving effects of climate change and technology diffusion on building electricity demand Climate change and technology diffusion jointly impact building electricity demand, and this impact evolves with their rates of change. We target building peak demand, a crucial point for future reliable power systems planning, and present a high-resolution framework that couples 100 climate trajectories with 18 technology-diffusion pathways across 183 US counties to project its dynamics through 2060. Combined effects are larger than either driver alone and are nonadditive. In cold regions they amplify peak growth and shift seasonality toward winter versus climate change-only; in hot regions they mitigate climate-driven increases. By separating uncertainty from climate versus technology-diffusion, we find climate dominates near-term risk while technology-diffusion uncertainty grows in later decades. These insights enable targeted, time-phased reliability and investment strategies. (www.pnas.org, 21.10.26)

Body clock disruptions contribute to one in four cases of depression, suggests large study Evidence grows for ‘circadian depression', but more evidence is needed to change diagnosis and treatment guidelines. (www.nature.com, 21.10.26)

UN-Bericht: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu Die Folgen der Erderwärmung sind verheerend. Das eigentlich vereinbarte 1,5-Grad-Limit wird ziemlich sicher gerissen. Doch die UN betonen: Es gibt Fortschritte beim Klimaschutz, die Zeit drängt allerdings. Von Janina Schreiber.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.10.26)

First-principles channel model and capacity-achieving transmission scheme in thermal noise backscatter links This work develops a wireless channel model and transmission scheme for thermal noise-based communication networks. These systems offer low-power communication in radio-frequency-sensitive environments. By switching a transmitter's impedance, these systems enable wireless communication by inducing changes in the receiver's measured thermal noise temperature. This work models received noise power for impedance-matched and -mismatched transmitter loads. This work uncovers a previously unidentified physical phenomenon of thermal noise backscatter, which explains how noise-temperature changes can arise at the receiver when the entire system is at ambient temperature. Building on this model, this work derives the channel capacity of thermal noise communications and presents a capacity-achieving scheme. The achievable rate is governed by measurement noise bandwidth and thermal contrast between transmitter load states. (www.pnas.org, 21.10.26)

Industrie: „Kosten hoch, Bürokratie schrecklich“ „Kosten hoch, Bürokratie schrecklich, Forschungsprämie super“ – so fasst Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, die Ergebnisse einer IMAS-Studie zusammen. Von der neuen Landesrätin fordert der Industrievertreter mehr Windkraft. (www.krone.at, 21.10.26)

Düstere Prognose | Klimaziel in Gefahr: Erde steuert laut UNO auf 2,8 Grad Erwärmung zu Selbst im besten Szenario sind es bis 2100 2,1 Grad. Vor allem weil sich die USA unter Trump vom Klimaschutz verabschiedet haben. | Die USA haben sich unter Trump von ihren Klimaschutzmassnahmen vollständig verabschiedet. | Selbst im optimistischsten Szenario droht bis 2100 eine Erwärmung von 2,1 Grad. | Die Emissionen müssten bis 2040 um 69 Prozent sinken, um 1,5 Grad zu erreichen. | Im November berät die Weltgemeinschaft in Antalya über Massnahmen gegen die Klimakrise. | Die Erde steuert laut UNO mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Jeder Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad erhöhe das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, wie sie in diesem Jahr viele Länder erlebt hätten, sagte Inger Andersen, die Direktorin des UNO-Umweltprogramms (UNEP) mit Sitz in Nairobi. (www.tagesanzeiger.ch, 21.10.26)

2,8 Grad Erwärmung: Klimaziele „gefährlich weit“ entfernt Die Welt ist laut dem jüngsten Bericht des UNO-Umweltprogramms (UNEP) „gefährlich weit“ vom Erreichen der festgelegten Klimaziele entfernt. Mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik steuere die Erde bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu, hieß es am Mittwoch. Damit erhöhe sich das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände. (orf.at, 21.10.26)

Lieferkettenprobleme – Nachhaltigkeit – für Unternehmen nicht nur nett, sondern wichtig Unternehmen müssen umdenken: Wenn traditionelle Lieferketten nicht mehr sicher sind, sind nachhaltige Rohstoffe gefragt. (www.srf.ch, 21.10.26)

GESUNDES LEBEN BRAUCHT GESUNDE GEWÄSSER | Entdecken Sie auf unseren interaktiven Karten, wo Pestizide und ihre Abbauprodukte in Schweizer Fliessgewässern und im Grundwasser nachgewiesen wurden. Gesunde Gewässer sind die Grundlage für gesundes Leben. Flüsse, Bäche und Grundwasser versorgen uns täglich mit dieser lebenswichtigen Ressource und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Doch vielerorts sind sie durch Pestizide belastet. Die interaktiven Karten des WWF zeigen, wo diese Stoffe in der Schweiz nachgewiesen wurden und wie stark unsere Gewässer betroffen sind. (www.wwf.ch, 21.10.26)

Spekulationen mit der Grüngas-Quote Das Eckpunkte-Papier des Wirtschaftsministeriums zur Grüngas-Quote ist gut genug für Schlagzeilen übers Teuerheizen. Wie der vermehrte Einsatz sogenannter klimaneutraler Brennstoffe für Heizenergie tatsächlich wirkt, ist weitgehend unklar. Die meisten Kosten verursacht ohnehin die fossile Verbrennung. - (klimareporter.de, 21.10.26)

Deutsche Wärmekonferenz: Heizungsbranche fordert verlässliche Förderung und fairen Wettbewerb - -   - Köln/Berlin. Nach zwei rückläufigen Jahren steigen die Absatzzahlen für Heizungen in Deutschland 2026 wieder. Maßgeblich getragen wird die Entwicklung von der Wärmepumpe. Anlässlich der #CONNECTINGHEAT 2026 – Deutsche Wärmekonferenz, die am 15. Oktober in Berlin zu Ende ging, haben Vertreter der Heizungsbranche ihre Forderungen an die Bundesregierung bekräftigt. Im Mittelpunkt stehen eine langfristig gesicherte Heizungsförderung, der Abbau bürokratischer Hürden und faire Wettbewerbsbedingungen für unterschiedliche Heizsysteme. Damit sollen Investitionsentscheidungen von Gebäudeeigentümern erleichtert und Herstellern sowie SHK-Fachbetrieben verlässliche Rahmenbedingungen für Produktion, Innovation und Beschäftigung geboten werden. - - Heizungsförderung langfristig absichern - Mit der Modernisierung einer Heizungsanlage legen sich Gebäudeeigentümer in der Regel für 15 bis 20 Jahre fest. Aus Sicht der Heizungsindustrie sind deshalb Förderbedingungen erforderlich, die auch über einzelne Legislaturperioden hinaus Bestand haben. Die bestehende Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bewertet die Branche als erfolgreiches Instrument. Sie fordert die Bundesregieru >| (www.ikz.de, 21.10.26)

Klimawandel: Erde steuert laut UN auf 2,8 Grad Erwärmung zu - Sollte die Weltgemeinschaft weiter so leben, steigt die Erwärmung der Erde deutlich stärker. Das erhöhe die Risiken für Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, heißt es in einem neuen UN-Bericht. - (www.faz.net, 21.10.26)

Solarindustrie fordert komplette PV-Kette und mehr Cybersicherheit Mehr als 35 Unternehmen fordern von der EU, mit dem Industrial Accelerator Act die gesamte Solar-Wertschöpfungskette aufzubauen. Parallel verlangt ein Expertenbericht Einschränkungen für Hochrisiko-Lieferanten bei Photovoltaik-Komponenten. (www.energiezukunft.eu, 21.10.26)

Bestandsgebäude seriell saniert Die energetische Sanierung von zwei Mehrfamilienhäusern in Berlin-Lichterfelde hat das Unternehmen ecoworks vor Kurzem fertiggestellt. Die Mieter wohnten während der Bauarbeiten weiter in ihren Wohnungen. (www.energiezukunft.eu, 21.10.26)

Wie sich die Wärmepumpe nach vier Jahren auszahlt Mit den neuen Förderbedingungen heißt es: schnell sein. Eine neue Berechnung zeigt, wie der baldige Einbau einer Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung schnell zum monetären Vorteil wird. Langfristig ist die Erneuerbare Technologie ohnehin im Vorteil. (www.energiezukunft.eu, 21.10.26)

Klimaresilientes Deutschland: Die Flüsse, die wir zu eng und gerade gemacht haben - Nur Gemälde zeigen noch, wie Deutschlands Flüsse einmal aussahen. Längst sind sie begradigt, befestigt und eingedeicht. Das ging lange einigermaßen gut – doch im Klimawandel wird die Natur als Verbündete gebraucht. - (www.faz.net, 21.10.26)

MEES & MORE #1 – Können wir Wandel eigentlich lernen? Strukturelle Hürden, Rohstoffsicherheit und fehlendes Wissen bremsen zirkuläres Bauen; Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam handeln. (nbau.org, 21.10.26)

So wenige Kartoffeln wie noch nie – jetzt drohen höhere Preise Zu klein und viel zu wenige: Hitze und Trockenheit haben den Schweizer Kartoffeln massiv zugesetzt. Die Erträge liegen rund 25 Prozent unter dem üblichen Niveau. (www.schweizheute.ch, 21.10.26)

20.10.26

10 Jahre HSLU Foundation: Wo Ideen Starthilfe bekommen Manchmal entscheidet das Startgeld darüber, ob eine Idee Wirklichkeit wird oder in der Schublade bleibt. Und manchmal gefährdet eine kurzfristige finanzielle Notlage ein erfolgversprechend begonnenes Studium. Zwei Fälle für die HSLU Foundation, die dieses Jahr zehn Jahre alt wird. Im Video zeigt Geschäftsführer Ivan Buck, was diese Förderung bewirken kann. (news.hslu.ch, 20.10.26)

430: Die Zahl für Kultur, Natur und Action Die neue Linie 430 verbindet: Mit Freunden, Familie, Arbeitsplätzen, Naherholungsgebieten und Freizeitvergnügen. Was die verschiedenen Ortschaften zwischen Limmat- und Furttal zu bieten haben, haben wir für Sie ausgekundschaftet. | Nicht selten sind Täler nach ihren Gewässern benannt: Das Limmattal nach der Limmat und das Furttal nach dem Furtbach. Fliessend ist der Übergang von Tal zu Tal — das sollte selbstredend auch für den öffentlichen Verkehr gelten. Da kommt die neue Linie 430 ins Spiel. Sie dient ab Fahrplanwechsel als Brücke zwischen den beiden Tälern und fährt von Dietikon via Regensdorf bis nach Rümlang. Sie, die Fahrgäste, sparen so Zeit. Zwischen Dietikon und Regensdorf sind Sie nämlich gerade mal 20 Minuten im Bus unterwegs. Natürlich verkürzt sich der Weg auch zwischen den übrigen Ortschaften entsprechend. (vbzonline.ch, 20.10.26)

Wer möchte die Energiewende verstehen und dazu mitreden? Da kann ich das Buch “Strom” von Tim Meyer empfehlen. Sehr klare und verständliche Darstellung, was gerade weltweit und in Deutschland abläuft. Wir können es klug gestalten oder versemmeln! | https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1075450821?ProvID=11000522&gad_source=1&gad_campaignid=23403179712&gbraid=0AAAAADwkCX51-_LlFfV3lgBITPAcL8TBJ&gclid=EAIaIQobChMIq7q7mcXIlwMV-JSDBx15bAqaEAQYASABEgKbyPD_BwE | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.10.26)

Mehr Versorgungssicherheit mit Solarstrom und Batteriespeichern Mit dem rasch wachsenden Solar-Anteil am Stromverbrauch wächst die Bedeutung der Speicherung und Steuerung: So lassen sich Produktion und Verbrauch aufeinander abstimmen. Die Nachfrage nach Batteriespeichern wächst entsprechend rasant, wie der heute zum Auftakt des Swissolar-Batteriekongresses veröffentlichte Solarmonitor 2026 zeigt. Diese Entwicklung hat Swissolar in einem heute vorgestellten Rebranding bereits aufgenommen: Der Verband verbindet Menschen, Solarstromproduktion und Speicher, um zusammen das Energiesystem der Zukunft zu ermöglichen. (www.swissolar.ch, 20.10.26)

Mehr Leben nach dem Tod | Friedhöfe sind funktionierender Natur- und Klimaschutz Bei unseren Führungen im Projekt „Summ sala blüh!“ ging es nicht nur in Gebiete wie den Grunewald oder den Biesenhorster Sand, sondern die Berliner*innen konnten bei Kiezspaziergängen auch die Stadtnatur direkt vor der Haustür entdecken und echte Berliner Pflanzen kennenlernen. Diese Touren enden in einem ganz besonderen Kleinod mitten im Prenzlauer Berg. | Wer durch das normalerweise verschlossene Tor in der Friedhofsmauer in der Heinrich-Roller-Straße tritt, zwischen Greifswalder und Prenzlauer Allee unweit des Alexanderplatzes, steht plötzlich unter hohen, dichten Bäumen, die Schatten spenden und an heißen Tagen für eine spürbar kühlere Umgebung sorgen. Der Lärm der Stadt ist hier nur noch gedämpft wahrzunehmen. Manchmal huscht zur Begrüßung ein neugieriges Eichhörnchen vorbei. Entlang der Mauer stehen einige Hochbeete mit Gemüse und Blumen. Hinter dem kleinen Gartenbereich wird es wild und waldartig, und das ist gewollt. Eine Totholzhecke bietet nicht nur Zaunkönig und Co. (www.raberalf.de, 20.10.26)

Cybersicherheitsrisiko für internetangebundene Solar-PV in der EU Die Warnung der „Smart Energy Expert Group“ (SEEG) der Europäischen Kommission vor einer möglichen Destabilisierung des Stromnetzes kommt angesichts des Cybersicherheitsvorfalls, der auf die Kühlanlagen französischer Einzelhändler abzielte, zum richtigen Zeitpunkt. | In ihrem Bericht warnte die SEEG vor den Risiken, wenn Angreifer die Kontrolle über eine große Anzahl mit dem Internet verbundener Solaranlagen erlangen. | Ersetzt man die bei dem französischen Kühlanlagen-Vorfall gekaperten Steuerungen durch Solarwechselrichter, gilt das gleiche Muster. Daher betreffen die praktischsten Empfehlungen des SEEG-Berichts die Art und Weise, wie Wechselrichter mit dem Internet kommunizieren. Für Großanlagen fordert der Bericht, dass der Datenverkehr dokumentiert, verschlüsselt und authentifiziert wird, ausgehende Verbindungen auf zugelassene Server in der EU oder in Rechtsräumen mit gleichwertiger Sicherheit beschränkt werden, (www.it-daily.net, 20.10.26)

The provocative new theory that could explain aging and disease Could disruptions in the flow of energy through mitochondria cause everything from type 2 diabetes to Alzheimer's? (www.scientificamerican.com, 20.10.26)

Freiwillige Mindestlöhne in der MEM-Industrie erhöhten die tiefsten Einkommen Die 2013 eingeführten Mindestlöhne im Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie erhöhten die untersten Löhne. Auch Firmen, für die diese Mindestlöhne nicht galten, zahlten deswegen mehr. Obwohl die Mindestlöhne umstritten waren, traten Firmen nicht aus dem freiwilligen GAV aus. (dievolkswirtschaft.ch, 20.10.26)

Vast new fossil record challenges story of Earth's ‘big five' mass extinctions An artificial-intelligence model trained on nearly four million fossils suggests that three of the extinction events might have happened more gradually than previously thought. (www.nature.com, 20.10.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Geier im Aufwind Bisher galt Schwimmen als besonders energiesparende Fortbewegung bei Wildvögeln. Laut einer neuen Studie ist Fliegen mit natürlichen Luftströmungen aber noch effizienter. | Die bislang umfangreichste Studie die zum Energieaufwand der Fortbewegung von Wildvögeln kommt zu dem Ergebnis, dass Segel- oder Gleitflug auf Luftströmungen energetisch günstiger sein kann als Schwimmen — und widerlegt damit eine gängige Lehrbuchmeinung. Die in SCIENCE veröffentlichte Arbeit unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Swansea University kombiniert 17 Jahre Positions- und Beschleunigungsdaten von 850 Vögeln und Fledermäusen aus 38 Arten mit vier Jahren Radardaten. Die Luft ist für Segelflieger wie Geier kein neutrales Medium, sondern wird geschickt genutzt um den Energieverbrauch beim Fliegen auf ein Minimum zu reduzieren. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 20.10.26)

Climate change plus a super El Niño could add up to a record-wet winter for California The Golden State has a long history of cataclysmic floods. (yaleclimateconnections.org, 20.10.26)

Winterstrom-Lücke – Leere Stauseen: GLP-Präsident kritisiert Strombranche Die Pegel der Schweizer Stauseen sind ausserordentlich tief. Schuld daran ist laut dem GLP-Präsidenten die Strombranche. (www.srf.ch, 20.10.26)

Sondierungsergebnis in Berlin: Ist die Vergesellschaftung von Wohnungen eine gute Idee? Linke, Grüne und SPD wollen 160.000 Wohnungen sozialisieren. Das ist umstritten: politisch, juristisch, finanziell. Ein Pro und Contra. mehr... (taz.de, 20.10.26)

Wärmepumpe schlägt Gasheizung: Klimafreundliches Heizen ist günstiger als fossiles Auch für ältere unsanierte Häuser lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe. Sie ist billiger als eine Gasheizung, zeigt eine Studie im Auftrag des WWF. mehr... (taz.de, 20.10.26)

EU-Rechnungshof-Bericht: Kaum Fortschritte bei Digitalisierung Seit 2021 hat die EU fast 50 Milliarden Euro an ihre Mitgliedstaaten ausgezahlt. Geld, das darauf abzielen sollte, Behörden und Verwaltung digitaler und effizienter zu machen. Der EU-Rechnungshof zieht eine gemischte Bilanz. Von A. Mamengui[mehr] (www.tagesschau.de, 20.10.26)

Trockenheit in der Schweiz – Warum Regenwasser in Städten plötzlich wertvoll wird Trockenheit, Hitze und Starkregen setzen die Wasserwirtschaft unter Druck. Konzepte zur Wasserspeicherung sind gefragt. (www.srf.ch, 20.10.26)

Collagen vermitteln Klimaschutz alltagsnah Statt um Verzicht soll es im Auftritt von Klimpact um Möglichkeiten im Alltag gehen. Das Programm des Kantons Basel-Stadt, das Anfang Oktober lanciert wurde. (www.persoenlich.com, 20.10.26)

Streit um Nachhaltigkeit: Migros darf mit glücklicher Kuh werben: Tierschützer blitzen mit Beschwerde ab Das Team «Werbemist» hatte den Slogan «Immer aktuell: Tierwohl» als irreführend kritisiert. Die Lauterkeitskommission sieht das anders. Die Migros kündigt nach Kritik von Greenpeace mehr Transparenz an. (www.tagesanzeiger.ch, 20.10.26)

Wein mit Energie: Baselbieter Winzer wagt ein ungewöhnliches Experiment Auf gleicher Fläche die Sonne doppelt nutzen: Unten Trauben, oben Sonnenstrom. Auf einem Baselbieter Bauernhof läuft ein Versuch. (www.schweizheute.ch, 20.10.26)

Verhandlungen über IPCC-Bericht: Blockade im Weltklimarat Einige Länder verlangen mehr Zeit für den nächsten IPCC-Sachstandsbericht. Damit droht die gemeinsame Grundlage für UN-Klimagipfel verloren zu gehen. mehr... (taz.de, 20.10.26)

Von der Heiligen Allianz zu den Haage Friedenskonferenzen Jeder Staat ist Teil der globalen Staatengemeinschaft. Reibungen zwischen Staaten können aus mancherlei Gründen entstehen, vor allem auch aus unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen. Damit sich daraus keine grösseren Konflikte oder gar Kriege entwickeln, braucht es zwischenstaatliche Regeln. Mächtige Staaten neigen dazu, das «Recht des Stärkeren» über das Völkerrecht zu stellen. - (www.journal21.ch, 20.10.26)

Brenner-Basistunnel: Teurer und später als geplant Das Mega-Projekt unter den Alpen wird um mehr als eine Milliarde Euro teurer. Statt 2032 sollen die ersten Züge erst 2034 durch den Brenner-Basistunnel rollen. Grund sind zusätzliche Bauarbeiten und eine neue Sicherheits- und Betriebstechnik. (www.krone.at, 20.10.26)

Lebenswerte Innenstadt: Erste Umgestaltungen stehen bevor Wie geht es mit dem Konzept „Lebenswerte Innenstadt“ weiter? Die Verwaltung berichtete jetzt zum Stand der vier Schleifen und gab einen Ausblick auf geplante Projekte. Die Stadt setzt auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um die Entwicklung der Innenstadt gemeinsam zu gestalten. (www.stuttgart.de, 20.10.26)

Wie steht es um den freiwilligen Kompensationsmarkt? Eine Marktanalyse für das Umweltbundesamt zeigt: Nach den Skandalen von 2023 ist der freiwillige Kompensationsmarkt eingebrochen. Doch die Bereitschaft von Privatpersonen, CO2 zu kompensieren, ist weiterhin hoch. Wie sinnvoll Kompensation ist, bleibt umstritten. - (klimareporter.de, 20.10.26)

Zwei Jahre Sonderregeln für E-Scooter: Stadt zieht positive Bilanz Weniger Beschwerden, mehr festgelegte Abstellflächen und eine steigende Nutzung: Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart zieht nach zwei Jahren Sondernutzungskonzept für E-Scooter eine positive Bilanz. Der Evaluationsbericht wurde am 20. Oktober im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik vorgestellt. (www.stuttgart.de, 20.10.26)

Proteste: Ein Staat, der seine Jugend verzagen lässt, ist für niemanden mehr lebenswert Es ist nicht nur Frankreich. Die Wut der Jugend erfasst Europa wie ein Flächenbrand. Angesichts der erschreckenden Gewalt geht fast unter: Viele Anliegen sind legitim. Antworten zu finden, darf man nicht den Extremen überlassen. (www.sueddeutsche.de, 20.10.26)

Münchner Klimawoche: „Wir rasen auf eine viel heißere Welt zu“ - In München hat die erste „Klimawoche“ begonnen. Bei der Eröffnungsfeier geht Luisa Neubauer mit der Bundesregierung hart ins Gericht – und kündigt den nächsten Klimastreik an. - (www.faz.net, 20.10.26)

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